Ausgabe 
18.10.1927
 
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r.L^^c. Ti tr i ^krrini 'm-e-' fiefrr. am Gral?

l.flCTt I-ct 4Jn'.toc5cr. um uxt 4) 3cjr - Ml » gucd trr 5^ - - &r. Ung: 3ik- k>?r7N Arm» montan! unb dts zu frinrm T*rbrbwtorimaii- bant 2.: 3 tu . I cgr^rmn Tot>J »ar er ebi

!rd?4 Teutonen au- 161071, von be«en febrr üto 80 3obre dt iU. M , -

Wallernbaufen. 17. Ott. Si e: 'tri

Mf Aeplelc. nre ganz brion&er* r.ich'.ich ast. Um Crntnin brach an einem 'Baum (roter trie- n<>fr ®rinc?*d 35 qro*w Körbe voll unb ern- ictc von bcmlefbm nrd) Heben Rentner Lbu?!ri- ibt'Tu O.* 1 2 * *:ernte nehm ober lehr viel 3fÜ i» 2n<pruch so bah man hier mit her Äo rt »fiel- unb 4> t de> u r *e rn t e «och surüd ift Der echulvcdtand hat bc^-r um lkrfän/Kr.ma her 5)erbh1rr.n um rin« Loch» nachgelucht Da* Jtiri*f<tr.Ianit bat baAu unter brr Bedingung Tie Denehmiguna erteilt. bah bifse Woche an ber. 00 trieben in Abzug gebracht wird.

Streit Schotten.

® ehern, 17. Ott Der Austrieb aus Um Lchweincmarlt ber lebten Woche be­nag Ml itüd Hersel fiür Hertel wurden 12 bi* 15 'Marl bezLhl für gute Springer 30 bi* 40 Mart. Ber Hottern handel war ber Marti bi* 6um Mittag geräumt

Au* dem s üblichen Bogels» berg. 17. Ott. Rachdem man im südlichen Dv- geliberg seit fangen Jahren leine Wild» ' chw e i n« mch. beobachtet hatte, fliest dieser age her ZagdpLchler Georg Schepp im Waide zwischen WoUer.dim. Äefenrob unb Hitzklrche.i nuf rin harte* Rubel von etwa suns» zeh n 6 Uid. Gr tonnte uw IHr-rgengraum eine Bache mri Gewicht von 130 PIunb erlegen.

Alrcio Alofcld

L Merlau. 17.Olt. Begünstigt von präch- geftrigcu Sonntag ihr Ehrenmal für hie gefallenen HeIden ein. Sine zahlreiche Gemeinde hatte sich dazu auf hem schön g<c- denen Friedhöfe versammelt. Die Feier wurde eröffnet durch den Gesangverein .Sin- tracht' unter Leitung de» Lchul-ni^bc-Merix-r* Schneider sAieder-vhmenj. Hiir.-. I trug eine Schülerin ein Gedicht vor unb die Schüler fangen .Sei getreu bl* an ha* ®nbc Pfarrer Th- Stumpf hielt die Weih rede die in den Worten gipfelteCd getreu, habe dein Baler land lieb unb tue deine Pflicht" Aus da* Reichen fiel die Hülle von dem Denkmal, unb nut zum Trotte, den Ärmmcnben zur Mabnunq seg­nete er do* Ehrenmal. Der Äriegeroeron prä­sentiert. die Fahnen senkten sich, und die Ge- metnbe fang Jch halt einen Kameraden". Der GesangvereinC ä n g e r! r a n a" unter Leitung von v.hrer Dönges sang DannGS dröhnt vom T.inn ein GlockenNang. Boll in 9®tr Der Bor inende des Denkmalauvsch ifs.s. 3triegen>crctn*prd ibent Baumann, <<b<lb.*rtc tobarn bie Arbeit deS AuSschul. unb betont?, daß bie ganze Anlage noch nicht h-rtiggeftriit ist Bürgermeister Kochendörf er übernimmt da* Denkmal im Ramev der Gemeinde. Nachdem die

bat. hält Leprer Dönges die Gedächtniör.te. .inschließend daran legte er den erben Kranz am Denkmal nieder. Der Kriegerverein gab bie Ehrensalve ab. Die beiden Gesangvereine be­schlossen die weihevolle Frier mit dem Gesänge. ,3m Feld des Morgen* früh.' Da* Denkmal ist nach dem Oultourfc bc* "K:urbcr.n*r«cftov6 Wettläufer t® teften) von Bildhauer 3c nt graf (Hungent ausgesühN worben Al* Stein wurde brr rote Vungftrin au* Michelnau bei Aidda verwendet Das Denkmal stellt einen

Frsntsoldalen mit Stahlhelm. Gc- ia*fc unb Hanlgranete ber. der irch «u- fein C wehr ttünt Recht* und »in!* schließt sich eine Mauer an. aus her je elf Platten mit brr. viamm ber gefallenen Helden unb ihrem To -mj.- LuAt sind Bon den 22 I?tr: lind 13 gehör Hktlauer. einer stand als Vchrrr in Merlau.

*r-et sind Söhne von nach.rüglich -.age. x?-- Leuten und rn-r stammte au* brn nahen Klrich- garten.

Starkenburg.

DLR. Michelstadt i O 17 O Der leUnnte Hi4,clhäh:cr Odimtralddicht Lud» w i g Kurz ist gelegentlich le.r.e* 72 Ge­burtstage* auf Antrag b;» Bürge.- x. .ri Ritzel zum Obren bürger voi Lüchriftudt ernannt worden.

DCR. Heppenheim, 17. Olt Bri b n Ausichachtungsardfiten in ber Kühe von Heppenheim an her Stell?, tto hie alte Römers!att 11 Iba lag. pjJe man schon vor Wochen eine Billa entbedt. 3en: ünh man eine 3upiter-®lgantenläul . Da* ANttristüd der Säule trägt eine Inschrift und die Köpfe ber flehen Dochrngötter.

Preußen.

Arris Drylar.

i Wetzlar, 17. Oft. Infolge ber anhalt.nd guten Wetterlage find bie Vanuaürie mit ihren Ho: bst arbeiten gut vonvari* geformten. 3n den Höhenlagen de* 5treife» ist die Kartoffel- und Grummelernte nunnxhr beendet und hat überall recht gute Ergebnisse gezeitigt. Girr gute Tlrixmeinnahme hatten die Land.v.rte noch durch die reiche Obsternte, von her grobe Mengen. besonder* au Acp'rln. nach cuSwäNs. Kaupi'ächiich als Äelterobh zum Derlanb ge- oracht werden konnten Durw den Schluß der Qmtearbeit ist die 3a bl der G r tt> c r b t* losen leider etwas gefitcncn; sie beträgt für den Kreis noch rund 300. Hierzu komm! - viele Gemeinden geplant? Bauarbeiter betonten? im Wegebau zurüdste.len mußten, w il bei der her- zeitigen Lage he* Geldmarktes bie erforderlichen Wittel schwer beschälst werden können.

Tittrrcis.

s7'Schönbach. 17 Oki. Die Kartoffel- ernte geht jetzt hier zu Silbe. Der Ertrag ist sehr unter'ch.edlich: in sruchtem Boden gibt e» wenig Knollen, dabei viele faule, auf dem bergi­gen Gelände ist ber Ertrag über Erwarten gut unb fast ohne jede faule Knollen. Auf ft einigem Boden wurden je Morgen (103 Ruten» 93 unb 103 v-kntncr unb mehr geerntet. Für tvrißfl 'chige 3 rtosscln werben 5 b.- 6 Mk für g:lbfkirj>ii 6 bi* 7 Alk bezahlt Am 5traut sind durch die Raupen des Kohlweiß Ings große Schä­den entttanb.n.

Alrcio Limburg.

WSR Limburg. 17. Olt 2lnsan^ Ol rber 1927 konnte da* Bistum Lim dura a.l rin 10 0 jährige* Bestehen z

>iahl ber Kaldoltlen bei rüg damals im Bi »Um 140 000, die Zahl ber Pfarreien 134. Dekanate bestanden in Braubach. ®!tvill?. Hadamar. Hoch­heim. Höchst, 3bftein, .'tmiigftein. Ämourg. Meudt. Montabaur. Bad Schwnlbach, Rennerod, RüdriSheiin, Settern und Ufingen. Die frei' Stabt Frankfurt a. 21L schloß ihr Gebiet dem Bistum Limburg an. Erster Difchos war Pfarrer Brand I Königsteins. Das Bi*tu>-i zählt gegenwärtig 7.ahezu 500 000 Seelen bei 180 Psarreien. Bischof ist feit 1913 Dr. Augusti.ru* Kilian

Maingau.

WSR. Frankfurt a. M.. 17. Oft Fest - genommen wurde wegen Heiratsschwin­

dels 7'7 '7 äl>rig* 3«gen,cur Rudolf 2 che- r < 7 Cr s .1 Ü#X5S 1 r r-rc txT.be

heiratslunigc Da-.cn u a ihr Bermsgen gcprril:

3.och feil er i' .«der Seit in der llmgegrnb von inrr em neue ? C,'\r g , ndm hibi Da Fußballspie k fferman.a M gegen Hanau 93 aut den S^ichhtzsrr"Strtcn end cf mit -In cm großen Krawall 7<r Schiedsrichter

:e unter pol 1 »eil ichern Schutz von P!u.i gebracht uxrbri ba bie Publik, n mit feinennlMjrburgc.i richt einv.rstanden war unb ihn bedrohte

Vermischtes.

Sdjwr.t Üulounglüü.

Ein mit r.eun Personen de ctztes Amo au* Surlati.^en bei Hech.ngen in Württemberg ft. 'n -er Frühe br* K rchweihsonntag an brr al*

- betaiinien Steige von Heister- l'r- rach Heidg u an einen Baum QU* Ur-

engroommen tOxTbcn. um so mcnr. al* i-er Waaen. brr nur für fünf Porioncu zu- :e!af'en ist, mit sech * Srwawfenen unb frei Kindern besetzt war Da* <iahrgc- stell l u:bc bemoliert und einzelne Reifen sind ilatt abgefvrun,,en Bei bem Anprall wurden die ^'-kn mit notier Wucht au* dem 155 n- gen geschleudert. Eine Frau au» Zürich wurde durch b<n Sturz fo «chwcr verletzt, daß lie nach kurzer öett ver > chted tf.nc Berwandte t*r *oten er.ttt einen doppelten Sd^brlbru-tv so daß an ihrem Aufkomincn gezweifelt wird, -üud) die üurigen Fahrteilnehmer erlitten zum

HulounfaQ auf einer Fährt.

rvahrend dcr Ucbcrsahrt mit ber Rheinjahre bei Andernach drehte der Fahrer einet» Laftwaget'.» den Motor an. Drr Wagen setzte sich, da offenbar ein Gang eingeschaltet war. In Bewegung unb drückte den Fahrer, der nicht schnell genug ',ur Leite fpn.igen konnte, In den Rhein. Das

ter sich nicht uurch 2d)triramen retten konnte, et trank, ehe ihm Hilfe gebracht merdeo konnte. Zu gleicher .',eit befanden sich noch einige Wagen auf ier Fähre Die Führe konnte erst nach mehreren Stunden ihrest Betrieb wieder mtsnehmen

Absturz in den Bergen

A..i großen M »1 h«n bei 6-chwt)z stürzte ier 23 Zahne alte Lang von Zürich ab Or irollte mit einem Kameraden den groben Aththm J ir* die Defnoand Mtcigen Al* er einen Felsvorsprung zu überttc gen verbuch e. fiel er n angcfr.ltew 'ustande etwa 40 OHeter hinab Sr blieb am Seil hängen; sein Begleiter hielt fest bi* am OUxbenitta; Hilfe kam Lang gab inbefftn ke i n Lebens­zeichen mehr v--. sich Die Lrichc lonnte noch nicht gri>cr.Kn werden

Dreifacher Mord und 'Selbstmord.

Am 6am* ag wurde in *35 er b t g an her Oft bahn ein dreifacher Mord entdeckt. 3n einem < iwas abfeit* gelegen n Haufe hat ber Arbeiter Oskar Wilde feine 74jährige Schwlegermul­ke i . seine dreistigjährige Ehefrau und fein sechsjuhriges taubstumme* Töchterchen er» schlämm und hieraus Selbstmord begangen. Aus hinterlassenen Briesen he* Täter* geht her­vor. hast Wilde die Tat wegen bauernder Ha» inilicnftrdligfciten begangen Hat.

HaubüberfäUe In Trier.

3n ein im Zentrum der Stadt Trier aclegenes 5tolonialroarcngcfd)äft drang Donners» tag abend, als gerade der Laden gcfchloffcn werden sollte, ein vermummter Mann ein, bewarf die beiden

Berkäufer mit Piester und gab gleichzeitig fünf >evoloerich.' Ob. < urch die de: Dcichaft»- b r e r geratet surtz Der andere Verkäufer - Q >3ring', ng bte Waste au« ber Hand uns . ihn d.irch Stiche mit einem Taschen- uw'itf T t-reeb von ber Straste Hi Ise berbrieilte.

tee t ar her mar anscheinend deriewe Wann in > vr e gek-'rnri anberer. <tki«t er»

er en. hatte t <t ben Hertauhr mit dem Re­volver bedroht und war bann ernswhen.

chertifd).

? . . :. heienbu

Ä < ft r c b c zur 450- Jahr feier ber Uni- t» c r | u a t T übinge ,i beim Festakt in ber L . k rch: a 25. 3uli 182. !$. .iofoptie unb Dc'^.chtc 17 1927 i? Setten t> . L E B »chr 'Pau. C.ebed -Tub.ngr.. Die Red erbnert eine -Keipe v>n drennende» Hrage i be* Uni- vcrsitatsiedew Wie kann her WrNenfchaftter d.e immer . r anlche .lende Hlur b.-r Er­kenntnis überieben unb tu qe>ebeeten 2'abneu loten? Gebt nuh: die Heuere Gnt.rufluM he* äln.i rktätat den* m Richtung einer 'Ä:. en Auffkaittmg per heute noch tn ber Ihmcnaue Litera rum zula nnenge a^ten Wks'enszweige ? E* wird bie sntdlrng in Natur- unb Gersteswissen- Ichatten iritifch briouchrri unb insdei: >ere ge- Migt, bah auch her Begriff be. KuNurwisten- schuften, die Wertungen vornehmen, kein: strenge Grerv.e gagen die ^akurw.ff«michastei> an bte Hand gib:, d. auch in dielen die W rinn: e.ne «iroste Rolle spiel:. Alle WBenszweige g.'bbmi -uei .ander tr b betrübten sich gegenseitig Dir höhere Oraanifaiion ber Zusammenarbeit must im* crmbg'.-.d,. -.. neben der unentbehrlichen Son- i^ersorkchung zum a.'l '> reinen Del'blld zu g» langen 486

Philvsophifche Quellen befte Heran »gegeben von Stub*. curat Dr B Jordan unb Oberfhihienbirritor Dr H Schneider V G Teubner. Leu^'g unb Berlin 1927 Kari je i Mk - Di*der erich enen Helt 1 Descar­te* x>c.» . unb Erlernen >> rausgegeben Von OberfiubtaiZ .rcftnr Dr A Buchenau. Hesl 2 Fichte Die Bestimmung de* Bkenlchen. Her- cu *.,<<*; eben vvs Studien rat Dr B Zorbau He«: 3 Helmholtz, Die Tatsachen in der Da' rnehmung Her luogegeben von Oberftubrn- direkter D. H Schneider Heft 4 Schopen­hauer. Das SchS.re. Herausgeaeden von Stu- bieiiräim G Merten» >efl 5 Kant. Das Gute Heraueg^.i'ben von Qberstubienhirekwr Dr. A Buchenau Heft 6: Hu nie Das Wesen her laturcrTennmi*. Heraus gegeben von Stu. .m» hreftor Dr. F. Kramer Hest 7 Hegel, De. Gang her Beeitgefch.chte Herausgeaebei. irui Akaden.iehivektsr Dr Ä. Weibel ricbej Heft umsastt nur 33 bi* 50 Sc .len, zu dieser Llm- |ang*l>ctoränfung tritt eine inhaltlich. Verein­fachung: der Leser wird stet* nur vor cm cm» seine* Problem gestellt unb diese* Problem wirb an hem Werf eine* einzelnen Denkei* verdeutltchk Durch solch? Met höbe wollen bie Hefte vvreil'z« formulier en eigener Urteile verhüten un. zu etnem t*etnuftten zielstrebigen Denken erziehen 517

> Loritiffi wtort Sorödifllceü und Uote

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Bekanntmochnng, belr. die Wahl der Bertrauensmünner und

Srsastmanner in der AngrsteVtcnver sichern ng.

Die Wahl der Vertrauensmänner und Orsatzmanner findet statt:

am Sonntag, dem 27. Jioocmber 1927, von 11 Uhr oorin. bi» I Uhr nachm.

Im Stabt hau <, ktzartenstrostcJir. 2, Z,m incr 91 r 16.

Wahlbezirk ist her Stadtbezirk Glesten

Es find zu wählen 6 Vertrauensmänner und 12 Ersatzmänner

Die Bert rauens- unb Ersatzmänner werden je zur Halste aus den Versichct ten, die nicht Arbeitgeber sind, und au» den Arbeitgebern der versicherten Ange­stellten gewählt.

Die Bertruuens- und Ersatzmonner aus den Arbeitgebern werden von den Ar- beitflibern der versicherten Angestellten, die übrigen non den versicherten Ange stellten gewählt.

Wahlberechtigt sind volljährige Deutsche, männlichen und weiblichen i> <'.lsicchts, fa­sern sie zu den versicherten Angestellten oder deren Arbeitgebern gehören und im Bezirke der Stadt i-iiesten wohnen.

Wahlberechtigt al» Arbeitgeber find wenn sie nicht al» Angestellte wohlberech- l'pt sind auch

1. die gesetzlichen Bettreter gejchästsun- sähiger und beschränkt geschastsfähi gcr natürlicher Personen.

2. bei juristischen Ter Ionen die Mitglie der des Vorstandes, bei VeseUfchast.n

mit beschrankter Haftung die Ge Ichäslssiihrer, bei anderen Handelsge- ellfchasten die persönlich hastenden Gesellfchaster, soweil sie nicht von der Bettretung ausgeschlosie-. sind Sind hiernach tur eine juriski'che Person oder Gefell schatt mehrere wahiverech tigte Personen vorhanden, fo darf nur eine von ihnen das Wahlrecht tmsüben.

Wählbar sind nur versicherte, die nicht Arbeitgeber sind, und Arbeitgeber der ocrsicherten Angestrilten, die im Stad! bezirk Gietzen wohnen oder beschäftigt werden oder ihren Betriebssitz haben

Wahlbar als Arbeitgeber find wenn sie nicht al» Angestellte wählbar find - auch

1- d«e gesetzlichen Vertreter geschaftsuu fähiger und beschränkt geschäftsfähiger natürlicher Personen:

2. die Mitglieder de» Vorstandes einer juristischen Perlon, die Geschäfts- führer einer Geselllchast m t be schränkter Haftung, die persönlich haf­tenden (>k-h 111 (heftcr bei anderen Handelsgefellschäften, soweit sie nicht von der Bettretung ausgeschlossi n sistd:

3: die bevollmächtigten Betriebsleiter.

Weder wahlberechtigt noch wählbar ist, wer

1. iniolfu itrasgerichtlicher Serurteilung die Fädigkeit zur Bekleidung offen! sicher Aemter oerioren hat oder wegen eines verbrech.ns oder Ser- aebens, das den Deriuft diefer Fähig feiten zur Folge haben kann, ver­folgt wird, 'all» gegen ibn das Hauptoerfahren eröffnet ist:

2. infolge gerichtlicher Anordnung in der Verfügung über fein Vermögen beschränk ist

Angestellte, die nach §375 des Ange stelltenveriicherungsgefetze» von der Br> tragsleistunq befreit tznd. sind sowohl »ablbcrerfit qt als auch wählbar.

Gewählt wird schriftlich nach den Grundsätzen der Berhältmswahl.

Die Wahlberechtigten werden aufgeior- dett, bis spätestens drei Wochen vor dem Wahltag dem uMerzeichneten Dodlleiter Dor'chlagslisten einzureicheA, die von wirtschaftlichen Serrinigungen von Ar beitgebem oder von Ärbettnehm«7i ober von verbänden solcher Bereinigungen aufzustellen sind. Diesen Sorichlagssiften stehen nach §7 Abf.,2 der Wahlordnung

solche Vorschlagslisten der Arbeitgeber oder der V«isich.'rtcn gleich, die von min bestens fünf Wahlberechtigten unterfdjrie ben sind

Die Borfchlagssisten sind für die Arbeit acber und die versicherten Angestellten a< trennt auizustellen. Fede Vorschlagsliste irU mindesten» so viel Namen enthalten, als Vertrauensmänner und Ersatzmänner zu wählen sind

Die Borgeschlagencn sind nach Lor- und Zunamen, Ltand oder Berus und Wohn

Reihenfolge cuf$uführen. Eine Trennung der Dorgeschlagenen rach vettrauens- männern und Ersatzmännern ist un$u- löMa

M't ber Einreichung der Vorschlags

ten ist von den Wahlberechligten ein Viftci Vertreter und rin ölrUoertreter, die zur Abgabe von Erklärungen gegenüber dc.n Wohlleiter bevollmächtigt sind, zu benennen.

Die Vorfchlagsttste nach >;7 Abs 2 der Wahlordnuna fall die A.'blrroereinigung, von der sie . usgeht, nach untcrfcheidenden Dkerkmalen fenntfid) machen

Hat ein Wähler mehrt re ! arfchlagslifter. nadi tz 7 Abi 2 der Wahlordnung unter­zeichnet, fo wird seine Unterschrift auf allen Borichlagsl'ten gestrichen

Die Dorlchlagksiiten sind »ngült.g, wenn sic oeripaiet eir.oerelcht werden oder wenn sie drn Dorichristkn be» § 7 Jbf. 1 und 2 der Wahlordnung nicht entiprechen und der Mangel nicht rechtzeitig behoben wird.

Zwei ober mehr Vorschlagslisten können in der Weise miteinander verbunden wer­den, daß sie den anderen Vorschlagslisten gegenüber als eine einzige Vorschlagsliste gelten. In diesem Falle müficn die Un kerzrichner der Dori chic Olsten oder die Listenoettreter ütercinftimmenb späte­sten» bis zum Ablauf de» elften Tages vor dem Wadllag die CrNärunq ab geben, £«3 die . oristi agsiisti n miteinander ver Hunden sein loben. Andernfalls ist die Er­klärung über die Verbindung ungültig.

Wird von den ArbeUgebern oder von tin versicherten Angestellten bl» zum Ab lauf der Frist zur Einreichung von Vor­schlagslisten nur eine 'Lvrichkagssiste »in t reicht, so findet für ti< betreffende (Gruppe keine Wahl statt Die in bei Vor- fthlagösift» gültig bezeichneten Personen ?i^Uen üane in der für drn Wahlbezirk er- orderlichen Zahl in der Reihenfolge de» Äorschlag» als von dieser Gruppe gewähst. | Die Wähler haben sich über ihre Wahl­berechtigung auszuwei'cn Für die bei der Neicht-rersicherungsanstalt versicherten An- gestellten dient die lllersicherungskarte, für Lte Eriatzkastenmitgsieder eine Bescheini­gung der Crfatzkaffe als Ausweis. 3n der Hcriidicrungsfnrte ober der Vefcheirngung muh wenigsten» ein Beitrag innerhalb der letzten 12 Monate vor der Wahl noch- i-öicfm frin. Hat ein Erfasckasienmitgsild : och ane güh.flc versicherungskarie, so oarf ihm Ine Ersatzkasfe keine Leicheini- gung ausstellen Die Wairlberechtigung der Arbritgel er wird durch eine vom Städtischen cteuertarreau, Bergsttasie 20, ,immer Rr 13, ausgestellte Üeidxini «iung nachgew,esen Die LriatzkastenMit­glieder und die Itrbeilcrbcr werden anf- griorderl, sich diese Pddjcir.igungm au»- ; stellen zu lafkn.

Das Wahlrecht wird in Person und i urd) Adaabe eines Stimmzettels ausge- übt. Die Stimmzcitel dürfen nicht unier- schrieben fein uid keinen Protest oder wrbehalk enthalten, cte sind aun rh'lb des A ahlroums hor.dschriftlich vLer .m Wege der Vervielfältigung herzusteven.

_ Den Arbeitgebern ist es gestattet, an Stelle ber perionlidien Stimmabgabe ; ihren Lttinmzettel in oerichlosieuem Wahl- ,mfchlage dem Wahlleiter unter Vei-

:igu-g des Ausweises über ihre Wahl- cr<4rhguiig brieflich rinzufenden. Die er- '.'rderlichen Umschläge erhalten die Ar­beitgeber aef »erlangen von bau Wahl fester au«aehänbigt Der Vries nwsi späte­stens am Wahst^ bei der unterzeichncten

B.Horde einpegangen fein Nachträglich eingehende chmmytlet sind ungültig l! lilberechk gten Versichetten, die sich am Wahltag während der Mahlzeit aus zwingendc', «klrunden auherbutb chrr» Wahlbezirks nufhalten, stellt der Wahl- kiler auf Antrag gegen Hinterlegung der versicherungskatte ober der Bescheinigung der zuständigen lfrsatzkasir einen Wahl- schein aus "m iibngen gilt der vorher­gehende Äbsatz entiprechend.

3eb(r Wahlberechtigte hat eine Stimme Arbeitgeber, die mehr als fünfzig, aber rathi mehr als hundert vrrsichctte Ange [teilte beschäftigen, haben zwei Stimmen. . ir je weitere ange«angenr hunbett ver- sicherte Angestellte erhöht sich bie riabl um - ne Stimme 51 cl» Arbeitgeber hat mehr al» voonzig Stimmen. Hat ein Arbeit­geber mehre rc Sttmmen, fo hat er jeben Stimmzettel in einen bejonberen Umschlag *u legen j

v r.!bl! ein Umichlog mehrere Sttrnm- tel, lo gelten sie als em Ztimmzettel, wenn sic gleichlautend sind, anderniall» sind sie ungültig.

Dcr Wahlberechttgte darf frin Wahl- »irf, in dem er wohnt, aut üben. Die verstcherungskatte muh die Wohnung ausweifer

5 kann nur für unverandette Vor- sch ag 'isten gest-mmt werden: auch die Reihenfb^- c<r vorgeschlagenen in der Dorichlogsl-ste beri ~dj: ^ändett werden

Unq Htig ist Mc Wahl einer Person, die zu.- Zc>t der Wahl nicht tröhlbar ist.

Ung'.p ist ferner bie :Äahl einer Per­son. von - nb.-r ju berrn Gunsten von Dritten die B-H rechtswidrig ober durch ^Twährung ober vrrsprechuug von ®c schenken beeinflußt worden ist, es fei denn, daß dadurch dos Wahlergebnis nicht t- rändert worden ist. 9326a

Gießen, den 10. Oktober 1927.

Der Oberbürgermeister der Stadl Gieße».

3.S.: Dr. Frey, Bürgermeister als Wahlleiter.