Nus ber Provin^alhauplstadl.
Sieben, brr. 18 Oftobrr 1927
Altweibersommer.
©in Morgen im Herb'r. Sangt hat es ge- baue b i in den 3d.dri. jrünben biet *8rau bet langen ;le6dl<|B?at>ni über ben 3kiQ.*xjfen ben Sonnen hrublei Platz g macht Hai. 3m $rüft- schein bet gofbroten Herd tlonnc g.itzern IH.Uio- mn oon . aperlen an Arai unb Äraui und Dusch unb Baurn. Winzig kle.ne Nebeltröpfchen bangen allenrhalden an bri 6p<nnenncl>en in ben ^yedenrr»<cnbuleben am Wegrand unb her* uxinbein das feine, um rote Hagebutlenf rächte gewobene Delpinft in hm ft roll ge'iid:c, mi; »bei» heinen befehlt Webeorbriten vollcmdetster {Jodie, lieber öle Felder streicht r.n frischer, herbstlicher La! hauch, burchlränti oon bem tour* gen Geruch der überall aufilademben ÄartotlrricucT. an bem ^efbincgranb hör bem Wa.be plündert ein hun- bvr lco ger Schtvarrn bon Distelfinken unb Oruu ’Jit'.xn die woll gen Distriköpfe. unb ble fÜbermannenden Fallschirme bei Unkraut- famci.» schweben überall in herbstlichen Wind. Am X
f(6:enbr» Vieb. frohlockt der Grän pecht. hämmert her Äle der, piepsen d e Goldhähnchen. Me Meilen ; innen, haft es eine Lust ist. unb b e Amsel -eien JUorb unb T*> and über das SberfxT* mflnndr- . das plötzlich um die Walbecke berum- «schvxn ' kam unb sich das Gvldammerweib- chen aus bem Holl underb. sch fing. In ben ®bcr- eschen flötet der Dompfaff, unb bas leuch ende Äamunro! feines sr.fchoermauferten Drustgesic- bert leuchtet tori’bin in bet immer höher Bei- «nbrn Sonne. Sin Flug Stare schwirrt über dos Stopp."eld unb fällt in jähem Sturzslug auf dem drisch umgeackerten öturtfclb ein. ein Dulsard -lehr hoch oben in der Lust seine weiten Krdse, Qou ithnfen, Bergfinken unb Lerchen lesen an ben Ackerränbem ben Wegerichsamen unb die aus gefallene Mohnsaal aus, ein Drei lä uf er oon Sat ) schen äst sich an den ftcdengebiiebcn.-n Bäben des Dickwurzacker« und hoppelt bann ge- mstchl ch bem Waldrand zu. Hoch oben im kristallklaren Blau des Herbsthimmels rudert ein mächtiger Slug Kraniche in genau geordnetem Keil bem Süden entgegen, und ihr trompetender Lärm läßt ben Schäfer auf horchen. der seine Schasc über die abflcernlctcn Silber weiden läßt und den .Schneegänsen" solange still ergriffen nachsieht. biS ' e feinen Wicken entschwunden sind iletxrall fliegen in der Lust die reifen Distel- unb LöwenNtihnsamen, ab und zu aber auch lange »are Sä den sehr kleiner Spinnen, b;e der Wind birch die herbstlich frische, nach feuchtem ich urb dem Qualm oon Kartoffelfeuern driften s* Luft weht, die Sä den sind fo dünn unb weih wie d'e Haare einer uralten Stau über ble Flur fliegt der .Alt Weib er- s o m m e t“. Jt X 3-
Die deutsche Mission.
Man schreibt uns: Lange ehe es eine deutsche ÄolonialbetÄr.gunfl gab, war d e Deutsche Mission In versch ebenen Weltteilen am Werke. Sic kann bereit- aus eine 100jährige Geschichte und Grfahrui.g zurückblicken. Wie viel sie durch ihre selbstlose, gründliche Arbeit an Sebenswerten avschisfen unb an reinen Kulturgütern vermittelt hat, das hat man nur langsam eingesehen, aber mit zunehmender Grfahrung tn der Kolonial- Politik immer mehr würdigen qriertU. Die Arbeit der Mission ist unentbehrlich für die Erforschung unb die Annäherung an bie eingeborene Ggenari. wertvoll mit ihren Leistungen in der Erziehung der SingeboreneTi, das war die Heberyugung der führenden Kolonialkrrise.
Ss barte sich ein brir edigendes Hand-in- Hand-Arbrien ergeben, als durch ben Kdeg und noch mehr durch bie SM gen bei Krieges ein groficr feil dieser wen vollen Arde t vernichtet wurde Dir Kolonialarbeit hat auf gehört, aber die Deut'che Million ist geblieben, eine Tatsache. bie in ihrer Bedeutung nicht unterschätzt werden darf Wenn der deutsche Beitrag an der Gestal'ung der Völlerwell au«geschalri bleiben toürbe. <o wäre da- ein irnerfetzlicher Verlust für die Kulturxirbeit. die die europäischen Völler noch zu leisten batxm Man hat dies auch auf selten un’erer Setnbc e ngesehen unb deshalb Me Deutsche Mission tn ihre sämtlichen alten Arbeitsgebiete in Afrika und in Indien wieder zugelas'en. Mit ivelcher Zuvorkommenheit unb Auf merk'am keil die deutschen Mllionare von den englischen Behörden in Kamerun auf der Goldküste und ebenso auch in Qstafrika behandelt liKTben. ist geradezu auffallend. Unsere einstigen Gegner f.nd für unse e Mitartx' t dankbar: das zeigte sich auf der Konferenz in Le Zonte tn Belgien 3nbe letzten Iahres. auf der unter
starker Beteillgnng der englischen Kvlon'akrrgie- rung asrikamfchr Erziehungs^ragen beiproche» wurlan. und das kommt auch darin zum Aus- druck, k«ft en deutscher P:M«llor. D. Westermann. den Dorittz in bem internationalen Institut für afrikan.sche Sp achen unb Kulturen übemommra har. Nicht» wäre verkehrter, als wenn w.r auf dec enzigartigen Oeitam- betten der Betätigung n Vollerleben verzichten wollten. E» ist bcy.4mm j m.t weich ungebrochener Freubigkett .mb .Krast b e Deutsche M.l'ion m: ihrer Arbeit wieder eingesetzt hat. Aur eines ist zu bedauern, dah heute noch weite Kreise unsere- Dockes e.ftändn-los t> efen groben Aufgaben gegenüber bellet! ll!chen. Das zeigt sich r.ned.-!•«* In bem mange.hasten Interesse anbererleii» noch mehr in der schwierigen finanziellen Hot läge der er^einen Millionsg fcll- schiiten. Man bedenkt viel zu Weng dah tote» mit einer Ehrenpflicht im Vewu usem unserer Sendung zu tun haben Unb man beachtet zu wenig ben Gewinn, der uns in mannigfacher We.ie durch die Beschäft.gung mit den Welt- Problemen zuffieht.
Die verwickelt unb to.e akut birie grober. Problen^ gegenwärtig in Afrika tnb. ist nur wenigen bekannt E» ist deshalb zu bcgrüben dah diese Probleme in d eien T agen einmal hier von M.ll.onsinspektor Oet t [i aus Basel der darin besonde-s Bescheid we'ft. dargelegt werden. Wir werden in der Annahme n chl fehlgehen, haft sein Thema ein zahlreiches Publikum anziehen w rt. Dazu ist noch ein anderes zu wünschen, nämlich aktive M tarbett in unteren groben M>fi onsbestrebun,en. Auch h e für soll in den nächsten Tagen Gelegenheit durch e ne besondere Sammlung geboten werden. G. L
Äic^ruc. t < n :... rprcise.
Ss kosteten auf bem heutigen Wochenmark' Butter 200 bis 210, Made 30 bis 35. KS'e (10 Stück) 60 bis 130. Diding 10 bis 12. Wriftkrau: 6 bis 10. Rot kraul 12 bis 15, gelbe Räben 10 bis 15. rote Räben 10 bi- 12. Spinat 25 bis 30, Römlschkohl 10, Unter-Kohlrabi 6 bie 8. Rosenkohl 40. Feld'a'.at SO bt- 100, Tomaten 40 bis 50. Zwiebeln 10 bi- 15. Meerrc r.ch 40 bts 80. Schwarzwurzeln 4D bis 60, Kürbis 8. Ä art off ein 5 bis 6. Falläpfel 3 bi- 5. Aepse! 10 bi- 20. Birnen 10 di- 20, Holuttderl^eeren 3. Brombeeren 50, Hagedutlen 20. Pflaumen 15, Zwetfchen 12 bis 18. Aälle 40. junge Hähne 100 bis HO. Suppenhähiier 100 bie 120. ®ärvt 100 bis 120 Pf. das Pfund: Tauben 60 bi» 70. Sier 16 bis 17. Blumenkohl 20 bi» 150. Sndu n 10 bi» 25. Qber-Kohlrabi 5 bi» 10. Lauch 5 bi« 10. Rettich 10 bi« 20. Sellerie 20 bi« 60 Pf da« Stück: RaMeschen Bd. 10 Ps.
Vornotizen.
— lageefalenber für t) I e n e t a g Stadttheater 7.30 Uhr, „Da-, stäthchen von Heilbronn" (Ende nach 10.30 Uhr). — Matthau»- gemrinbt: 8 Uhr, Matthöussaal, Vortrag — Ron- kimorrrin 8.30 Uhr: Mitglitderversammiungen. — Polast-Llchtspiele: „Faust". — Astorio-Lichtsplele: „Mui zur Feigheit-.
- Der Kriegerverein Gieften veranstaltet am Sonntag, 6. November, im Saale des 6af6 Leib ein Wohltätigke.tSkonzert zum Besten wr Altveteranen. Krik<)sbefchädit7lcn und Kriegerhinterbliebenen. Die Veranstaltung sei der allgemeinen Beachtung empfohlen. Näheres ist aus der heutigen Anzeige ersichtlich.
■* Kommunale Beschwerden der Neustadt und .Sachsenhausen«' wurden gestern abend in einer Versammlung von Bewohnern des westlichen Stadtteils er. rtert. D r Vers ammlungslriter Herr D I e r I a m m i^anstan- dete zunächst ben späten Beginn des Umbaucs der Msenbahnbräcke und sodann bie bis vor einigen Tagen bestehend' völlige Sperre des Durchi)ange» unter der Drücke. > r 1 te in diesem Zusammenhang einen Notdurchgang für Personen für Me Qaa^e Dauer des Brucken- umbaue#. Weiter rügte er. dah mchrTre S<i* tmlien auf der Weiche noch ohne Äanalifahon sind, dah die Treppe von der NodHeimer vlrahe nach der Weiche verschlossen ist und die Frauen infolgedessen beim Veluch der Weiche einen Um» ä machen mähten, schiiehlich bemängelte er das schlechte Pflaster in der Neustadt, dellen affenbeit den Geschäftsleuten Me Kunden vertreibe und das uabeMngt im nächsten Iahre beseitigt werden mülle. In der AuSlprach? st Illen die Stodtv. Wann und Fischer manche unzutreffende Meinungsbild ing richtig. Sie hoben dabei u. a. hervor, dah Me Stadtverwaltung beim Vrückenumbau der Bahn kein Deftim- mungsrecht habe, sondern Me Reichsbahn der Bauherr fei. Zwar habe der Dau früher, b. h. schon im Sommer begonnen werden müffm.
Immerchin H aber hoch »eKzuhallen, bah Me Reich«f4e:i vnn sich au» zwe sei'..» rn.'. «hg'.ichstcr Bk'chte-.:n jung den Umbau 'ertigz, - stel.cn vestrevt Irin werd', well sie fa schon im Hinblick au* ben jetzt behnbrrter. Zugbe:r..b das ailergr.-'.te I.tt«ell< an eine, rasch« Dollendung des Umbaue» bade Hin ich!!ch «in. * Du.ch'af et für Per men während des Umbau . der Drücke «et .:u<5 das Gdahrenmoment durch das herabftürzende schwerr Gestein bei den Abbrucharbeiten zu bedenken: ob die Babn-Vauver» KMltung einen solchen Dur st Iah zulallen werd könne In b-.r1. n Rreift natürlich ni-miand 'agen denn so rin'ach fei bie'e Frage nichi zu t>eaniux'r- ter fv langt ie mächtigen Pfe.'cr noch nicht beruraer fvitn. In bezug aus d.n Strahenausdau
bm.'en. Und tnrr ma <e ir. a fich an d e Schw tri - kriten erinner.i bi.* -..uetCi iq# durch die Hit auszögeirn t der b<r1,‘-^-"11 Äomnunalanlttbr au*
Städ:e entstanden feien. Hi"'ich'!ich der Waller- ver'o.gung werde eine B ' rang ein treten, ’t*» da' Me neuen Qtchre veri gt feien. 3int Relle weil-i rr Redner trag ihre Wificht tnsdtsondere über den Brückenu -äau unb de*>en Begleiter- eine 5 o mlffirn befb—nv kstt an den m.istg.-- btnden Stellen die Wün'che der Verfm iN'lung Vorbringen unb mit .Grüften für deren Erfüllung rin:reten soll
•• Etrahcnfperre Wegen Vornahme von Diphaltarbeiten ift die §ch llerftrahe zwischen '??orb- anlngr unb Steinstr.,he leit gcst. rn bi» aus wettere» für jeden Fährverkehr gefitrn
’• Von der Bautätigkeit tn der Gränberger Strahc unb beim Professoreneck Nachdem ber ii» im vergangenen Iahre an der Grünberger Stra' e vier Wohnhäuser errichtet wurden, find b.-rl im Lauft dieft» Nachsommers ein Doppelhaus unb .in Einfamilienhaus im Rohbau fertiggestellt, wahrend in den letzten lagen mit bem Bau eine« mei eren Wohndaules begonnen wurde. Am sog Vrofelloreiieck wurde im vergang-nen Iahre em Wohnhaus erbaut im Lause dieses Sommer» ein Dovpefhau« nahezu vollende? ein Etagenhaus ist noa) im Bau begrisser. S-ill« die Bautätigkeit an diesen Stellen im bisherigen. Umfange weitergeht, fst bie Anlage einer au-reicken- hen Stleucbiung von Schätz.nbau« ab bis bahin, sowie ein rinigermahen au-reichtnder unb g.?,e > Fahr' uge gellchertei Fuhwcg bringenb erforderlich 3um mtnbeftcn wäre jetzt bereits erwünscht, bah bie auf bem 5 : lchen Bankett lagernden Steinhaufen unb bet Strahenabraum beseitigt würden.
"Die Bautätigkeit am Kugelberg An der neuen Strafte unterhalb des Kug lberg» (Fuldaer Llrahe) sind im Laufe diele« Sommei» fünf Wohnhäuser für Krieg-de'chädigte erbaut worden Hiervon find vier fm Rohbau vollständig fertig, während am fünften bie Dachdecker.,rb i en noch tm Näckstanb sind In jedem die'er Wohnhäuser sollen acht IBohnunge i mit Nevenr turnen eingerichtet werden. Mit Rücksicht auf Me spc>
>re««eil können die 3nncnarbeiten erst im nächsten Frühjahr in Angrill genommen werden, so dah die Wohnungen vorari-fichtlich erst im Sommer 1928 bezogen werden können.
*• Neubau in der Mühlstraft « Dec Neubau der Gebrüder Sommerlab in der Wählstrafte ist im Rohbau nahezu fcrtiggcftcllt, der innere Ausbau soll erst im kommenden Fräh- jahr zur Ausführung kommen. Mit der Fertig- flellung diese» Bauwesen», das sich gut n die dort bereits erstellten Bauten einreipt, ift die nördliche Hälfte ber Mühlstrafte als ousgebaut zu betrachren. Dagegen befindet sich diesem Neubau gegenüber eine Hosrelle in stark vernachlässigtem baulichen Zustand, ohne jeglichen Ad- schluh gelten die Strafte. E- wäre in Anbetracht de- Ansehens bleler Strafte zu sordcrn, dah hier als auch an den beiden anderen nach der Bahn- hosstrahe zu gelegenen Hosreiten dicht schlieft, ide Hoftore, bzw 5infriefcigungen angebracht wurden.
*• Für di e Ziegenzucht st ation am Ann er öder Weg wurde durch die Stadl der Faselst all umgedaut unb wesentlich vergröften. Man hat auftcr gesunben ©fallen auch Me für H?u unb Stroh erforderlichen Räume bei die er Gelegenheit eingedau'. fo daft Me gesamte Anlage nun- mehr als mustergültig unb z'veckent'prechenb b?» trachtet werden kann.
ee Zusammenstoft zwischen einem Motorradler und einem Fuhrwerk. Gestern abend gegen 8 Uhr stieh in der Frank- lurter Strafte der Motorradfahrer Ludwig Haus au« Wetzlar auf ein vor ihm fahrend. unbeleuch'.etes Pferdefuhrwerk. Dabei kam der Motorradler zu Fall und erlitt einen Schlüssel- brinbiud) und eine Knirverlcyung. Der Berun» glüdte wurde von der Freiwilligen Sanität». IDlonne vom Roten Kreuz nach der ersten Hilse
In die chirurgische Kllnik verbracht Das Motvo» rod .nurde erheblich defchädigt
p» Die " I f I <■ n t r ©tudentcvhisse ?. haltet« in der dbgeUu'enen Woche tm nbrf*-
8 um Besten
Tie St' .-nten au» Al» .lld nahmen fich bet Ww.
-ckat ber Sammlung ein recht «chones war < - ber . gai u-n etwa 300 Zentner Kar-
ein vcn ben Kr. »dcwohncrn g. r^nbet Eine wettere Sammlung toll n.-ch tm südlichen Teile des Kreifes Alsfeld ftattHnben
Perso al, r ernaiutf wurde der Schul- c.nv .-anmarirr Aböl, F > lsInger au» Utphe, Kr < s ’?n, 'um L< rrr an der .Hute zu ckckorts- Hausen, xr. Hübingen.
Ter Gclangveretn .Heite.-keit" veran'i.i.i.te am S-un » u hend in Saale des Eaf. Leid ..ne Abenbui rha.iunj. d e. um es vorweg zu 'ag< In alle Ceilen al« wodl- g. langen zu deze'.chne.i war T e aubervrdcntl.ch gut bri-.sMc Vera.'.stallung wurde eingeleUtt
:4) Äoni riooitr. ,iv der Kapelle
We Iler, denen 114) die Vegriiftungsanfprache durch de. ersten Do i-enden Weber anfchlost. Sin Teil des ubr gen Jrog am.n» wurde durch drei 7ll.innerchöi'e .Nack L\auher , .In der Walb- scheule' unb . Wenn nur ber Rhe n nicht wär", durch rin Trvmpelensolo (Herr Schwar »lose) und ein gt JHuLtliude in u -gezeichneter Weife au»griuld; bdonber» Me Ehövc der hervorragend gefchuUen Sangeilchar unter der Lei'ung ihre» 0? onncifter« W lh ckchä111er und b.i» Trom- p lenfolo sanden I.'bb.i t n und langandai enden Deisall. Oine w.ll o irnene und freundlich ausgenommen« Abkveck i.mg brten rin Durii . 31 ter ajüh vor T orhei n cht" und rin humoristi'ches Terz« f .In ber falschen Siage' Eine weitere Nummer ber Vv ir ugssolge bl bete eine lustige Operette .Der Dtl'.enjultai''. bie In ireiflicher Weis« derausjebrack,: wuide und vorzügliche Sinzelleilt.mgeii bet M t; Irfenben e t'nnm lieft. Die Theaterau"ährun i die mus kallsch von ber Kapelle Weller gel tel würd', fand stürmischen Anllan.i. so bah die vieler m t Genugtuung aus brm Erso! bl.den fönnen. Als Schluß des Programm« 1 gleit einige musikalische Vorträge, denen ’.J, en Dali anschloft^
Stimmung bei lammen hiel i. Die Veranstaiiung im
-
bal'.imfl. ble b;e Sorgen deS Alltag» vergessen Urft und an die s a> alle Dllucher wohl gern« erinnern We den.
Berliner Börse.
Berlin, 18. Oft <WTB Funkspruch, 7-in heutigen Vorm,tlag»verkihr tonn nun Gc'chast kaum die Rede sein. Di. gespannte Situation Im mittelöeutlchen Braunkohlen-Streikgebiet hat auch weiterhin DoUtommtne Zurüdholtung zur Fo'ae Man hort nur einen Forbenkur» oon ca. 2h6/, Die Tendcnz ist unsicher l’lm Devisenmarkt hört man
bon gegen Kabel 4,86“ ... Kabel gegen Reicheinark 4,1880 Bries
EwJL aUe, EAßaJ!t*xi<
.... Jet oMu
vuajcL &U. allßAltfyt- 4jlM- kxxMxeJt/itJU
— ■mitt—• ■ if rni—ui» ■
Oi unxdl vffvvicu (Xu< ulttHecke*t. Sie HWidtu iA** miSA. iuu-kcu tuxd - Sil
KWVXfU. SpaAs. i,
deut*
>v'
■ l i
J
Alle wissen: das ist ein Massarywort. jl JkDer Volksmund hat es sich zueigen gemacht. „Da habe ich eine Ideesagt man und fügt, während man sie entwickelt, hinzu: „Urteilen Sieselbstl“ Alles Gute und Wertvolle, was man mitteilt oder darreicht, begleitet diese schlichte Aufforderung.
Und das ist auch der tiefere Sinn des Massaryworts: Sie selber sollen entscheiden, was Sie von den Massary-Zigaretten zu halten haben.
Urleilen Sie also selbst
Massary^Perle 4.>
Massary=Delft 54 Massary?Ritter 64


