8e*W» Mten: fort Automat wird m
«V dort ebenfalls Verwendung finden. Ferner Krch die am Hauptpoftgebäube in der Bahnhof- stvastg benutzten Ölutomaim abgebaut und nach dem Bahnhof verbracht worden. Hier haben sie auf 'IBcifung der Bahnverwaltung ihren Platz auf bai Bahnsteig I erhalten Diese Regektnra ift u. 3. keine gluctiicbe Lösung Da» Giehe,« Puhickurn. da» nach Postschalterschlust mit Briefen zurnDahn- Hof geht und do« Warten au» den CflhtfaMUten entnehmen will, rmtb unter den jetzig*» HinsMaden erst »och eine Bahnsteigkarte kaufen, um an den TÖDtzertzeichenappall t herankommen zu können. Darum hat man diese Automaten nicht tn der SrnpfongShalle des Bahnhofs ausgestellt? 2kn btefet Gleite mären sie für die breitesten. Inrer- eHmtrnkreise wirklich von Butzen gewesen, während sie am jetzigen Platze höchstens gelegentlich einmal von einem Beilenden benutzt werden dürsten. Wenn man den Erfordernissen der 2111 gemeinbeit ausreichend Rechnung tragen milk, so bleibt nur übrig, die Automaten vom Bahnsteig I fortzunehmen und in die Empfangshalle be» Bahnhofsgebäude» zu verbringen, oder aber — soll» möglich am HauptpostgebäuDc noch einige Automaten de» neueren Typ» anzuhängen
dieser Gelegenheit möchten wir auch noch ajtttgcn. doch vielleicht im XInii>eriiatioüneL
'wo am VvrlesungsgebäuDe einige Apparate tiefer Art anzudringen, die hier sicherlich rege Senuiumg stnden werden.
Die Abfertigung an Den Fahr- kartenschaliern gibt lchoa seit längerer ceit 2bikü’ zu Klagen. Bon den zahlreich*» <5dtal- tern sind vor der Absai)« her Haupizüge, iw»- btfonberc auch Scmtetagi# und Sonntag» bei der Nachfrage nach SonnragLsahrlarien. nur zwei oder drei FahrkartenveakaufSsfellen -yäffnet. Die Und lange Polonaisen, Verärgerung der 3tflant>en. Behinderung des Verkehr» in dec 9m»'runqebui!' und für bte lvät abgefertigten Person«, eine Hetzjagd zu den Iügen. Alle die,« Mihhelligketten wurden rwrmieten. toenn einig« Gchalter mehr ui der Ieil de» Hauplaudrangs geöffnet toiiDcn. O» bedarf wohl nur dieses Hinweises, um die Bahnholsverwaltung zur Abstellung der jebigen unhaitvaren Verhältnisse zu Decanlaffen.
** Juni Wintersport im Vogelsberg. Xtnfer -Mitarbeitet in Schotten melvet uni, dach auf dein HohervDsk.pl noch immer gute Schneeocrhältnisfc bestehen. Hut einen bequemen Ausstieg zu ermöglichen, lacht auf Anregung de» Sstklub» Gi cf-en der Iwectoerband Schotten, Hungen Lei günstigem Sportwelt er am nächsten Sonntag seinen Pedonenkraftwagen von Schotten nach Breungeshain und zurück fahren. Der Wagen fachl etwa 20 Personen, ist gut geheizt und bequem. (LS finden mehrere Fahlen statt. Abfahrt in Schotten (5trd6amt): 10,15 Ähr 11 Ubr. 3,40 Hör, Ankunft in Breungeshain: 10.45 Hl)r. U.30 Uhr 4.10 Uhr. Abfahrt in Breunaashcün 10.46 Uhr. 3,15 Uhr. 4,15 Uhr. Ankunft in Schotten: 11 Uhr. 3.35 Uhr, 4.35 Uhr. Dies« AutotxrbUiduug ermöglicht es heu Ski- Fahrern. beiten nur der Somitag zur Verfügung steht, rasch in das Schneegebiet zu gelangen und sich süvf Stunde» lang, ohne An- u.id Abmarsch, den Brettern zu widmen Auch Vicht-Ski-Fahrer lönnen die Verbindung benutzen.
** Tarnung vor einem Schwindler. Der Polizcidecichl meldei Gestern abend kurz vor 1 lti)r trat hier ein Scl-windler auf, der sich Dr. Mosel nannte, m einem Schuhgeschäft sich ein 'Jkwr gelbe >)ulöichiihe mit Kreppsohlen oerpafcte unb dann bat. die Schuhe möchten nach seiner Woh- nung in der Mcestrasie gebracht werden Der (Batttter Hot bann bas Lehrmädchen im «Flur des Hauses der angsbliä)en Wohnung abgefafu und es verstanden, die Schuhe in seinen Besitz zu de- knjTv.en und Damit yi verschwinden. Der Täter ist 25 bi, 2^ Jahre alt. hat volle» Gesicht, bartlos, ist non mittlerer Gröhe, war ohne Kopfbedeckung.
ebne Mantel und trug einen dunkelblauen Anzug und schwarze Halbschuhe. Sachdienliche Miitcilun- 9*n. Die zur Ermittlung des Täter» führen, nimmt die Kriminalpolizei Lietzen entgegen.
d. Städtische Holzverstoigerung Bei bet gestrigen Bremrhokzoersteiqerung der Stadt Uiestcm wurden folgende Durchschnittspreise erzielt: Buchenscheiter 16 Mark. Eichenscheiter 11.50 Mari. Duchenknüppet 11.50 Mark Lichen - knüppel 8.40 Mark. Duchenstöcke 6.50 Mark. Eichenstöcke 6 Mark je Raummeter: Duchenrellig 35 Vlark. Gichenrvsig 15 Mark je 100 Wellen.
•’ Seine» Verletzung« n erlegen. Der not einigen Tagen im Steinbruch bei Bieber verunglückte Arbeiter Valentin auS Rodheim a. d. B.. der mit einer Gehirnerschütterung in die hiesige chirurgische Klinik cingclieftrt wurde ist hier nach rmbrtägigem Krankenlager verschieden.
t Dom hessischen lierschugverein. Wie im verflossenen Jahre, so sollen auch d.ele» Jahr wieder Prämien für gute T.eröehunolung ausgezahlt werden. Der Vorstand des Tier» schuyvereintz für Helfen bittet deshalb Wunsche betreff» Belohnung von Fuhrleuten. Dienstboten und fenftigen Personen, die sich durch gute Behandlung und gewissenhafte Pfleg, der ihnen anDcrtrauten Tiere ausgezeichnet Haden, baldigst den Ortioettrefem de» Vereins m-tzute ken. Jn den Landgemeinden wird man s.ch in den meisten Fällen an einen der Lehrer wenden, da £ie Orts Vertretung fast ohne Ausnahme in Händen der Lehrer liegt.
wirtschaft, Beruf und Sport
Viel zu iretug mach: !ich Die Allgeme nheit Gcdansttn darüber, welch innige Zu^anunenhäi'ge zwischen der Volkswirtschaft, der berufliche.: Tätigkeit und der Ausübung von SeibeLübuiwe-i b- flehen, und von welch gronem Tinflust sportliche Veiätt- guiig auf Die berufliche Arvei, uni) in dieser sich auSwirkend auch auf das wirtschaftliche Gedeihen eine» Volles ist
Die wirtschaftliche Leistung deS berufstätigen Menschen beruht auszer auf seiner Intelligenz und Fertigkeit auf zwei Faktoren, nämlich der Arbcllskraft und der Arbeitslust. Diese beiden Momente gewinnen eine höhere Bedeutung, ja mehr durch Oie Maschine und durch di« Mechanisierung des Herstellungshrvzesses die geistige Regsamkeit, eingeschränkt, wenn nicht gar auSge- schalket wird.
Körperliche Leistungsfähigkeit läfct sich durch nichts besser erreichet als durch eine vernunft- gemätze Ausnutzung der beruflichen Freizeit Wer Lurch die restelmästige Pflege von Leibesübungen, wobei sich jeder die ihm am meisten, zusagende Form selbst auswählen mag, seinen Körper stählt widerstandsfähig macht gegen Krankheit, der wird zweifellos «ine höhere Arbeit»! istung im Beruf erzielen, wird feiner Gesundheit wegen vom Ar- beitgeber als wertvoller betrachtet werden, als Derjenige, der mit schlaffen Muskeln. ungesunden Organen, widerstandslostn Körper und damit auch inangdnDce Tatkraft an die Arbeit geht. Wer sich also selbst vor beruflichem Rächte:! schützen will, wer nicht hinter dem zurüdstehen will, der kräftiger ist alS er. wer es mit seiner Pflicht gegenüber sich selbst, feiner Familie und auf dem Weg seiner Arbeitsleistung mit feiner Pflicht gegenüber der Volkswirtschaft und dadurch dem Vaterland ernst meint, der turne, der schwimme, der treibe Sport, der wandere.
Gymnastische, sportliche Betätigung ist aber nicht nur notwendig um ihrer die Leistung vermehrenden, ihrer derKörperschädigung vorbeugenden Wirkung willen, sondern auch weil sie die mit der Berufsarbeit unvermeidlich verbundene einseitige Ausbildung wieder auszugleichen, zu heilen imstande ist. Es ist ja gar nichts Seltenes mehr datz bei der einen Tätigkeit nur die ArmmuSleln. bei einer anderen nur die Tein»
muSkeln, wieder bei einer anderen gar nur btt Finger ufw. gebraucht werden, während alle .;briqen M»St«parQen vernachläfstgt werden und infolgedessen xn chrer »ntiDuflung Zurückbleiben Da» gilt m gleicher Wo.se für Den Industriearbeiter. für den Handwerker für Den Bureau- angestellten mit seiner sitzenden Lcbensweike. wie für den in der Landwirtschaft Tätigen, obwohl dieser Beruf, wenn man mcht näher zufieht. namentlich vom Großstädter aus als besonders gesund angesehen wird. Die Schäden der Srnfeitig- leit stellen sich eben überall, in dem einen Fall früher, in dem anderen später heraus, sie bedürfen alTo rechtzeitig De» Ausgleiches der durch nichts befler erreicht wird als durch eine zweck- rnähig betriebene Pflege und Betätigung Der- tenigcii Muskeln und Organe, die beim ArbeitS- prozes» zu schlecht wegkommen
Der Mensch besteht nicht bloß aus einem Körper sondern wenn er seine Ausgaben erfüllen will, fo muh auch (ein Geist und feine Seele täglich erfrischt und neu gekräftigt werden. Körperliches Wohlbefinden weckt Arbeitslust und Arl'eitSfreude körperliches Wohlbefinden ist Vorbedingung für gute Arbeit, und Oualitätüarbc.t ist Arbeit für Volk und Vaterland. Durch fie allein können wir unsere zerstörte unb unter Den schwersten Lasten seufzende Wirtschaft wieder oprwärt» bringen. Viel zu wenig haben viele Arbeitgeber in Deutschland auch heute noch die Psychologie in ihre Arbeidskallulation eingesetzt, ilnb noch ein anderes soll bedacht werden Schon vor dem Krieg wurde Derjenige im Wettbewerb uni eine Stelle bevorzugt, der beim Militär gedient hatte Wusste man doch, hast diese Leute, Die durch die Hceresfchule gegangen waren, körperlich gesund waren, dast fie aber auch durch Ordnungssinn. Disziplin, leichtes Einfügen in die Gemeinschaft sich vielfach Denen überlegen zeigten, die nicht geöient hatten. Die allgemeine Wehrpflicht ist für Deutschland ^ortgesallen, und wenn wir auch nicht den Sport an die Stelle dieser Wehrpflicht setzen lönnen und wollen, so ist die regelmäßige — leider noch nicht öfliehtmäfcigc — Pflege von Leibesübungen welcher Art auch immer, zweifellos dec beste Ersatz für die <8r- deibung zu Eigenschaften. die ira Arbeitsprvzest des beruflichen Lebens Kapital bedeuten.
So ist unsere Vollswirtschast also lebhaft Daran interessiert, dasi fie gesunde und freudige Angestellte und Arbeiter beschäftigt, dast sie von sich aus alles tut, um Volkssport und LcibeSpflege zu fördern. Vicht Dem Staat allein und den Gemeinden muh es eine Pflicht sein, zur Hebung der VolkSkraft Turnen und Sport wo und wie auch immer zu unterstützen, sondern auch Der Privatwirtschaft, sei es auch nur aus Der sei bst süchtigen Erwägung Des Ruhens heraus. Dah die für Die Förderung von Turnen und Spork anfgewandten Mittel wahrhaft produktiv find.
Karl von Opel f-
23621 Frankfurt a. M, 17. Februar. Gestern verstarb plötzlich und unerwartet nach kurzer Erkrankung in feinem Frankfurter Heim Kommerzienrat Karl von Opel, Der Seniorchef der bekannten Fahrrad- und Automobilwerke Adam Opel in Rüsselsheim. Karl von Opel. Der am 31. August 1889 geboren würd', hat nur ein Alter von 57 Jahren erreicht. Er war m Industrie- und Sportpreisen des In- und 2lus lande» eine bekannte und geschätzte Persönlichkeil In seiner Jugend hatte er. tote feine vier Vrüder den Radrennsport aktiv mit Erfolg auSgeübi Seiner Liebe zum Sport ist er auch in feiner, späteren Lebensjahren treu geblieben. Sportlich ■ Bereinigungen aller Richtungen fanden in ihm stets einen verständnisvollen Freund und hilfsbereiten Förderer. Als Seniorinhaber eines Der bedeutendsten Industriewerte Deutschlands, dessen Leitung er im jugendlichen Alter von 26 Jahren nach Dem Tode seines Vaters über
nommen hatte, war Kari von Opel auch Au'- fichtsratsmitglied mehrerer anderer grösteoer In- DunrieunicmebaiuBgciL Ob seines menschlichen, einfachen und freundlichen Tvesens und feiner Wohltätigkeit genast Karl von Opel in allen Be- völlerungskrcifen große Beliebtheit.
®erid)tsfaal.
Dcrurtriller heiralsschwindler.
2LS2i Frankfurt a. M.. K Fedr 2Bcgen Heiratsschwindels halle sich vor dem Schöffengericht der jetzige Blbliochekar und frühere Pädagoge Franz Erdmann Lange ans Pofen zu verantworten. Trotzdem er früher als »Volltzerzieher tätig war kam er wegen zahlreicher Betrügereien immer wieder mit bem ®tra>- grfetz in Konflikt, und es schien fast, al# müf<c er die Leute betrügen. Selbst ganz erhebliche Freiheitsstrafen besserten ihn nicht. Als er nach Frankfurt Kira, machte er die Bekanntschaft einer jungen Dame, mit der er sich zu verloben ner- sprach. DaS Mädchen, das ihm in gutem Glauben ihre ganzen Srlparuifse zur Gründung einer Existenz anvertraut hatte, mußte aber fchliesrlich sehen, dast er ihr Geld mehr als sie selbst verehrte und eS in leichtfertiger Weise verjubelt». DaS Schöffengericht verurteilte ihn wegen Betrug» im Rückfall zu anderthalb Jahren Gefängnis.
Verurteilung wegen Canbcwcrrat»
WSN. Mainz, 17. Febr. Wie aus Leipzig genidbet wird, verurteilte der 5. Strafsenat Dee Reichsgerichts den Arbeiter Willy Hofmann aus Mainz Der im Borjahre dem französischen Nachrichtendienst gegen Entgelt 'JJlakrwI Qon Der Reichsmarine zu übtrmkteln ner* suchte, wegen versuchter Spionage zu sechs Iah T_e n Zi> chthaus, zehn Jahren Chrverluft und Stellung unter Polizeiaufsicht.
Rundfunk-Programm.
Samstag, 19. Februar:
3.30 bis 4: Die Stunde Der Jugend. 4.30 bis 5.45: Konzert des Hausorchesters: Reue Tanz- schlager. 5.45 bi» 6.05: Die Lefestunde. 6.15 bis 6.45: Der Brief lasten. 6.45 bis 7.15. Funkhoch- fd)ule. .Dostojewski", Vortrag von Professor Dr. Schultz. 7.15 bis 7.45: „Die Krankenversicherung der Angestellten", Vortrag von Paul Kastner. 7.45 bis 8.15 »Pestalozzi und das Schweizertuin", Vortrag von Prof. Bluntschli. 8.15 bis 9.15: Konzert der Jazzband der Gili- putanertruppe Singers Widaets Folie». Reuhock. 9.15 bis 10.15; Vortragsabend hessischer Mundart Anschsiehend bis 12.30: Tanzmusik.
Kirchliche Nachrichten.
Israelitische Gemeinden.
Ifr.ReNgtonSqemetndr. GstteSX i. d.Spnagog^ «Süöanlage). Samstag, Den 19. Febr. 1927. Dor ab d 5.30. morgen»: 9.00. AbenDS 5.55 und 6.35
Briefkasten der Redaktion.
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