Einzelbild herunterladen

M SkM MWlWWr ««UW.

Don unserer Darmstadter Redaktion.

Zeichnungen,

über

Behörden.

I

den

Dutenhofen. 16. Sept. Das

am

Sonntag hier abgehaliene Missivnsfest litt hinsichtlich des Besuchs e!was unter den Ver-

material unterstellten

i

Zustande ins Krankenhaus eingeliefert werden muhte.

in ein die

. Modellen Ankchauungs-

W

- W

anstaltungen in der Bachbarschaft. 3m Fest- gottesdienst am Dormittag predigte Missions­inspektor Wagner- Barmen. Die Rachver- fammlung fand auf dem alten Friedhof bei der

reiches Tätigkeit Es

i di

Pfe Ac Ha

Uei str.

schäft zeigt und Statistiken

* ® a r m ft a b t, 16. September.

Ein Rundgang durch diese Ausstellung, wenn man sich nur wenig an den einzelnen Ständen aufhält, dauert mehrere Stunden. Eigentlich mühte man bei der verwirrenden Fülle des Gebotenen für die Besichtigung mehrere Tage verwenden. 3m folgenden soll versucht werden, eine Ll e b e r s i ch t zu geben über die Eindrücke, die ein Besucher von dem Gesamtbild empfangen kann. Selbstverständlich laim diese Uebersicht nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erheben, noch auch alles Wichtige hervorheben oder auch nur eine nähere Beschreibung von Einzelheiten zu geben.

Bei einem Rundgong tritt man zunächst in die große neue Fe st Halle, einen Riesenbau, dessen Hauptraum für die Zwecke der Ausstel­lung durch Wände in eine Reihe von kleineren Sälen aufgeleilt worden ist. Die Festhalle ver­tritt gewissermaßen das Hirn dieser großen Liebersicht über die gesamte hessische Landwirt­schaft, denn hier ist die wissenschaftliche Ausstellung untergebracht. Der hessische Staat und die Landwirtschaftskammer gewähren mit ihren Sammlungen usw. einmal einem größe­ren Kreis der Oeffentlichkeit einen Einblick in ihre Tätigkeitsgebiete^ wie er sonst einem Laien­publikum in dieser Geschlossenheit nicht oft ge­boten wird. Die Denkmalpflege und das Archiv haben insbesondere Ausnahmen von älteren ländlichen Bauten ausgestellt, die wegen ihrer Schönheit und ihrer Stimmungswerte als Vorbilder dienen können. Die Abteilung für Ernährung und Landwirtschaft des hessischen Ministeriums für Arbeit und Wirt-

Conniansdienst v.Aerzte u. Apotheken am 18.9.27 Dr. Geyer. Dr. W Klein. Hirschapotheke. Zahnarzt: Dr. Metz.

insbesondere um die Leistungen der K u l t ur­ban ä m t e r. Llebersichtskarten geben genaue Auskunft über die Pläne für die Bodenverbesse­rungen in den drei Provinzen Starkenburg, Rheinhessen und Oberhessen. Dir Landwirt- s ch a f t ä m t e r sind mit einer stattlichen Lehr­mittelsammlung vertreten. Die Feldbereini­gungsbehörde legt in Plänen dar, wie ein Gelände vor und nach der Feldbereinigung aussieht. Die landwirtschaftliche Ver­suchsstation in Dainnstadt bringt in Sta­tistiken, graphischen Darstellungen ufto. eine Reihe ihrer Untersuchungsergebnisse von Deizv ersuchen, Bodenuntersuchungen und Düngungsversuchen. Sehr umfangreich ist die Sonderschau des Ve­terinärhygienischen und Tierseuchen- instituts in Gießen. Präparate und Ab­bildungen unterrichten über Schweinepest. Schweinerotlauf, anstehende Blutarmut der Pferde, Milzbrand, Tuberkulose und viele andere Krankheiten Statistiken über die verheerenden Wirkungen der Seuche geben zu denken; sie zeigen, welche bedeutende wirtschaftliche Werte verlorengehen, oder durch die Bekämpfung ge­wonnen werden können. 3n ähnlicher Weise läßt das Landwirtschaftliche 3nstitut der Landes Universität Gießen einen Blick tim in seine Forschungen auf dem Gebiete der Bekämpfung von Pflanzenkranlh.nten und 51n- kräutern. Besonderes 3nteresse dürste unter den vielen Objekten die Abteilung Grünlandfor­schung finden. 3m Rahmen dieser Sonderschau seien noch erwähnt die L e h r a n st a l t für Ob st bau und Landwirtschaft in Fried­berg, die Geologische Landesan st alt in Darmstadt, die Lehr- und Versuchsstation für Wein- und Obstbau in Oppenheim, die Abtei­lung für Forst- und Kameralverwaltung, die Landesanstalt für Wetter- und Gewässerkunde, die Drandversicherungskammer und das Landes­vermessungsamt.

Ungemein reichhaltig ist die w i s s e n s ch a f t - liche Ausstellung der Landwirt­schaft s k a m m e r. Da ist z. B. ein wunder­voller dekorativer Aufbau von verschiedenen Ge­müsearien aus dem Versuchsgut der Landwirt- schaftskammer in Groß-Umstadt. Dieser Aufbau, der durch seinen Umfang und die Farbenzusam­menstellung Aussehen erreg!, nimmt zusammen mit einem Arrangement mehrerer Obstsorten den großen Mittelsaal der Festhalle ein und ist stän­dig umlagert von Besuchern, die mit Bewunde­rung diese Leistungen betrachten. Don den vielen Sonderausstellungen der Landwirtschaftskammer findet namentlich bei der Frauenwelt die Aus­stellung der Frauenschule und landwirt­schaftlichen Haushaltungsschule in Michelstadt i. O. Beachtung und Beifall. Mol­kereiprodukte, Marmeladen, Fruchtsäfte, Gebäck

der ihr handelt sich

usw., alles sehr sauber zubereitet, bieten sich dem Auge des Beobachters dar. Die wichtigen Aufgaben der Saatzucht, des Versuchswesens, der Grünlandwirtschaft und des Pflanzenschutzes sind in einer anderen Sonderschau zusammen- gefaht und in Pflanzenbüscheln höchst lehrreich dargestellt. Die Buch- und Wirtschafts- beratungsstelle, sowie die drei Provinz­ausschüsse der Landwirtschaftskammer warten mit umfangreichen Statistiken aus ihren besonderen und sehr umfangreichen Detätigungsgebieten auf.

3n der näheren Umgebung der Festhalle ist u. a. ein Dorfkino, in dem unentgeltlich und fast den ganzen Tag über Vorführungen stattfinden. Einer von den Filmen berichtet über die Landwirtschaftskammer, ihre Einrichtungen und ihre Tätigkeit, ein anderer belehrt die Zu­schauer über die Viehzucht und die Weidewirtschaft des Vogelsbergs. Die Stände des Verbandes der Hessischen land­wirtschaftlichen Genossenschaften, der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft, deS Deutschen Land­wirtschaftsrates, des Hessischen Landbundes, des Verbandes Süddeutscher Zuckerrübenpflanzer E.V. Worms und mehrerer Syndikate tonnen hier nur erwähnt werden, doch seien ihre bildlichen und graphischen Darstellungen einer näheren Be­trachtung empfohlen.

Den größten Teil des Ausstellungsplahes nach Osten hin nehmen die landwirtschaft­lichen Maschinen und Geräte ein. Aus der Ferne gesehen, hat man den Eindruck einer Messestadt, denn man erblickt ein Gewirr von Zelten, Ausstellungshäusern und Reklame- schildern: beim Rähertre'en verändert sich jedoch dieses Gesamtbild. Man sieht nun breite Stra­ßen und quadratisch aufgeteilte Plätze; diese sind dicht bestellt mit Zelten und landwirtschaftlichen Maschinen, als da sind: Dreschmaschinen, Drill- maschi.'.en, Häck eimaschine r, Buttermaschinen usw. Cs ist erstaunlich, eine wie große Zahl von land­wirtschaftlichen Maschinenfabriken, namentlich klei­nere Betriebe, es in Hessen gibt, und wie groß die Zahl von auswärtigen Firmen ist, die in Hessen ständige Vertretungen unterhalten. Auf eine weitläufige Beschreibung der Maschinen und Geräte (Pflüge usw.) wollen wir uns hier nicht einlassen, sondern nur etwas hervorheben, was neu und von allgemeiner Bedeutung ist. Diele Besucher der Ausstellung sehen hier zum ersten­mal eine Melkmaschine. Solche elektrisch an- getriebene Dorrichtungen zum Melken der Kühe sind zwar nicht mehr als neu zu bezeichnen, denn in Amerika wurden sie bereits vor 30 3ahren verwandt. Man hat zuerst darüber gelacht, aber die Melkmaschinen haben sich jetzt auch in Deutsch­land immer mehr eingebürgert, und ihnen gehört die Zukunft. Auch eine Kleinmolkerei mit elektrischem oder Motorenantrieb, Buttermaschi­nen und Kneter führen vor Augen, wie sehr heutzutage auch die kleineren Landwirte Vor­teile aus maschinellen Hilfsmitteln ziehen können. Auf ein ganz anderes Gebiet der Landwirtschaft kommen wir bei einer im Betrieb befindlichen Beregnungsanlage; für Hessen ist sie etwas Reues, denn erst vor wenigen Monaten meldeten die Zeitungen, daß in Rheinhessen die erste in Betrieb genommen wurde. Mehrere Firmen haben nicht weit davon Gewächs­häuser aufgebaut. Diese sind insofern etwas Reues für Hessen, als sie in größerem Umfang jetzt in unserem Land verwendet werden. Reich und Staat haben beträchtliche Kredite bereit- gestellt, damit Gewächshäuser errichtet werden zur Förderung des Frühgemüsebaues. Es ist zu ertoarlen, daß schon im lommenden Frühjahr die Gewächshauserzeugnisse auf den Markt kommen. Die Gewächshäuser werden also bei den Be­strebungen, die heimische Produktion zu heben, eine große Rolle spielen.

Hat man auf der Wanderung die vielen Ma­schinenstände, die Zelte und den sehr sehenswer­ten Elektrohof passiert, so gelangt man zu zahlreichen Ställen, in denen viel präch­tiges Großvieh, also Pferde und Rind­vieh untergebracht ist. Von der gewaltigen Größe dieses Teiles der Ausstellung bekommt man einen Begriff, wenn man hört, daß rund 1300 Stück Großvieh vorhanden sind. 3n den Pferde-, Kuh-, Ziegen- und Schweineställen trifft man zahlreiche, von Bewunderung erfüllte ländliche Besucher der Ausstellung an.

Eine M i l ch k o st h a l l e und eine Wein- k o st h a 11 e fehlen nicht auf dem Ausstellungs­gelände, auch sonst sind mannigfache Gelegen­heiten, sich preiswert zu verpflegen, vorhanden. Vorführungen der Reitervereine ufto. und eine Trachtenschau sorgen für Unterhaltung.

ch Hörnsheim, 16. Sept. Die Klein- kaliberschühenabteilung der hiesigen Gefolgschaft des 3ungdeutschen Ordens veranstaltete an den letzten Sonntagen ein Preisschießen, das sich einer regen Be­teiligung erfreute. Es wurden durchweg recht gute Resultate erzielt. Den 1. Preis mit 36 Ringen erhielt Lehrer Bork, Hörnsheim, den 2. Preis mit ebenfalls 33 Ringen Heinrich Volk, Hörnsheim, 3. mit 35 Ringen Johannes We­ber, Hochelheim, 4. mit 35 Ringen Erwin Schmidt. Oberwetz und 5. mit 35 Ringen Hermann Engel, Hörnsheim. Die folgenden 10 Preise wurden mit je 34 Ringen erzielt. Das Schießen fand auf dem neu hergerichteten Schieß­standein der Hohl" an der Straße nach Groß- rechtenbach statt.

Kreis Ziegenhain.

WSR. Merzhausen, 16. Sept. 3m Spreng st offlager der Firma Gruß er­eignete sich gestern ein schwerer Unglücks- fall. Ein 15jähriger Lehrling, der mit Aus- lchachtungsarbeiten beschäftigt war, stieß dabei auf einen unter der Erde liegenden Spreng­körper. Dieser explodierte und verletzte den Jungen sehr schwer am Unter­leib und im Gesicht, so daß er in bedenklichem

Starkenburg.

WSR. Darmstadt, 16. Sept. 3n

Unterlahnkreis.

WSR. Diez, 16. Sept. Dieser Tage wurde hier eine nicht alltägliche Trauung voll­zogen. Einschwerer 3 u n g e" aus dem Zen­tra l g e f ä n g n i s Freiendiez wurde mit Handf ess eln versehen dem Standesveamten vorgeführt und getraut. Der Reuvermählte hat noch drei 3ahre abzusihen.

Maingau.

WSR. Frankfurt a. M., 16. Sept. In einem Hotel in der Scharnhorststraße hat sich in der Rächt zum Donnerstag ein etwa 20 bis 24 3ahre alter unbekannter Mann mit einem Trommelrevolver erschossen. Der Tote ist 1,72 Meter groß, schlank, hat rotblondes Haar, blaue Augen und große Ohren. Ein Taschentuch, das der Tote bei sich trug, war mit K. S., ein anderes mit einem Schift und dem WortReu- Amsterdam" gezeichnet. Beim A b w e r f e n von Baudielen innerhalb eines Bauzaunes an einem Reubau in der Cckenheimer Car.; - strafte überschlug sich gestern eine solche Die.e. fiel dabei außerhalb des Zaunes und traf dadurch den gerade vorbeiradelnden 21 Fahrc alten Schnittmacher Wilhelm Prob st. Dieser erlitt eine schwere Kopfverletzung und eine Gehirnerschütterung und muhte in hoffnungslosem Zustande im Kranlen- hause eingeliefert werden.

Don der Kraslpoftlinie Wetzlar - Hochelheim.

B Wetzlar, 16. Sept. Als der Betrieb auf der Kraftpostlinie We tz l a rH o ch e l h e i m vor kurzem, umgestellt wurde, war in Aussicht genommen, "nur Mittwochs und Samstags, und zwar vor- und nachmittags, eine Rundfahrt vor Wetzlar nach Groß-Rechtenbach und vor dort weiter über Weidenhause nB o l» pertshause nR e i s k i r ch e nR a u b o r n nach Wetzlar ausführen zu lassen, Im übrigen jedoch den Wagen, wie bisher, von Wetzlar direkt über die Spilourg nach Groh-Rechtenbach bzw Hochelheim zu fahren. Aus betriebstechnischer Gründen hat jedoch die Postverwaltung die Krafts Post bisher täglich vormittags von Groh-Rech­tenbach über Weidenhaufe nD o l - pertshausenReiskirchen nach Wetz - l a r und nachmittags umgekehrt verkehren lassen. Die Postverwaltung hat die Absicht, diese vor­übergehende Einrichtung auch für die Folge insbesondere im Winter beizubehalten, toemx sich hierzu ein Bedürfnis herav.sstellt. Es haben da­her Umfragen bei den Arbeitern in Reiskirchen Volpertshausen, Vollnkirchen und Weidenhausen dahin stattgefunden, ob sie im Winter die Kraft- Post nach Wetzlar und zurück täglich benutzen wollen Die Ermittelungen führten zu dem Ergebnis, daß besonders aus Reiskirchen eine größere An zahl Arbeiter sich für die tägliche Benutzung der Linie im Winter erklärte; auch aus Volln­kirchen wurden zusagende Erklärungen abgegeben (die Arbeiter aus dieser Gemeinde wollen die Kraftpost von Volpertshausen aus benutzen). Wenn aus Volpertshausen und Weidenhausen Er­klärungen nicht abgegeben wurden, so mag dies daraus zurückzuführen fein, daß viele Arbeiter jetzt noch nicht die Gewißheit haben, ob sie im Winter überhaupt Beschäftigung haben werden 3mmerhin wird die tägliche Benutzungsziffer vor­aussichtlich eine derartige sein, daß die bisherige Linienführung auch den Winter hindurch bei­behalten werden kann. Allerdings mühte dann die Kreisstvahenbauverwaltung dafür sorgen, daß die von der Linie berührten Straften, die sich zum Teil in einem sehr schlechten Zustande befinden, instandgesetzt werden. Hierbei wäre insbesondere auch eine Verbreiterung der schmalen Straßen st recken, sowie eine B e seit igung einzelner geradezu gefährlicher Kurven ein dringendes Erfordernis. Der Ver­kehr auf der Strecke von Groß-Rechtenbach nach Hochelheim ist, abgesehen von Mittwochs und Samstags, an welchen Tagen in Wetzlar Wochen- markt stattfindet, gering. Die Postverwaltung trägt sich daher mit der Absicht, den Wagen nachts in Groß-Rechtenbach unleczustellen, um auf diese Weise eine wirtschaftlichere Ge­staltung der Linie herbeizuführen. Bisher ist es jedoch noch nicht gelungen, einen geeigneten Unterstellungsvaum in Groh-Rechtenbach zu ge­winnen.

Kirche statt. Als erster Redner sprach hier wieder Missionsinspektor Wagner von öem Glauben, der Liebe und der Hoffnung, und erzählte von seinen Mifsionsreisen nach Afrika, Fnd.-en usw. Missionar Bähr- Groh-Rechtenbach zeigte Ge­genstände, die Pfarrer Lic. Müller-Duten­hofen aus einer Sammlung aus China besitzt, z. B. Kleider, Decken, Pfeifen, Götzen, Schuhe, Bilder u. dgl. in. Die Schluftonsprache hielt der Ortspfarrer Lic. Müller. Gr dank e allen Er­schienenen und sprach Empfehlungsworte für die Missionsdankopferbüchsen und die beim Schluß erhobene Kollekte, deren ©rtrag für die Rhei­nische Mission bestimmt ist. Die vorhandenen Missionsschriften wurden fast alle abgesetzt. Zur Verschönerung des Festes trugen der hiesige Posaunenchor und der Gemischte Chor bei.

O Riederkleen, 16. Sept. Ein Straßen- toärter von Dornholzhausen fand in der hiesigen Gemarkung unter einer Drücke an der Provin - zialstraheWehla rD u tz b a ch ein F a h r° rad herrenlos vor, dessen Eigentümer sich bisher nicht gemeldet hat. Da das Rad sich nicht im fahrbereitem Zustande befand, ist anzunehmen, daß es aus einem Diebstahl herrührt und von dem Dieb, der jedenfalls nicht mehr Wetter darauf fahren konnte, an der Fundstelle versteckt worden ist.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 18. September. 14. Sonntag n. Trin.

Stadtkirche. 8: Pfr. Mahr. Zugleich Christen­lehre f. die Reukonsirrnierten aus der Matthäusgem. 9'/_: Pfr. Becker. Deichte und heiliges Abendmahl für Matthäus- und Markusgemeinde. 11: Kinder- kirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Decker. Fohanneskirche. 8: Pft. Bechtolsheimcr. Zugleich Christenl. für die Reukonstrmierten aus der Lukas- gemeinde..9'/,: Pfarrer Ausseld. 11: Kinderkirche für die Iohannesgemeinde. Pfarrer Ausfeld. 8: Bibelbesprechung im Fohannessaal. Pfarrer Müller. Lich. 9'/,: Stiftsdechant Lenz. Christenl. für die Mädchen. e/J: Kindergottesdienst 2: Stiftspfarrer Schvrlemmer. - Kirchberg. 10: Gottesdienst 11: Christenlehre für die männliche Fügend. Rachm. 17,: Gottesdienst i. Saubringen. - Hausen-Garbenleicb. Haufen: 97,. Garbenteich: 1. Wieseck 7,10; 7<H: Christenlehre. - Watzenborn-Steinberg 10: Kirchweihgottesdienst, anschl. Christenlehre bet weibl. Fugend.

Katholische Gemeinden.

Gießen. Samstag, 17. Sept. 47, u. 7 Beichte. Sonntag 18. Sept. 15. Sonntag nach Pfingsten. 67, Deichte, 7 Messe, Korn, der Jungfrauen. 8 Korn., 9 Hochamt m. Predigt, 11 Messe m. Pred, 2 An­dacht. 3 Fungfrauen-Kongregation. - Grünberg. 97, Messe m. Predigt. - Hungen. 8 Messe mit Predigt. - Laubach. 10 Meße m. Pred. - Lich. 10 Hochamt mit Predigt.

ström an die Verbraucher zu liefern. Der Sach­verständige hat nun an Hand der ihm von der Bürgermeisterei zur Verfügung gestellten Auf­stellung über die vorhandenen Elektrizitätszähler und Gleichst rommotore, die dabei ausgewechselt werden müßten, sowie eines Ortsnehplanes die Wirtschaftlichkeit einer derartigen Umstellung ge­prüft und ist zu dem Endresultat gekommen, daß dabei zunächst eine Verringe­rung der Betriebskosten durch die Umgestaltung sicher nicht zu ertoar- ten ist. Diese tritt erst bann ein, wenn di e Stromabgabe noch weiter steigt, so daß das vorhandene Gleich st rom- netz nicht mehr ausreicht, und daß hier Verstäickungsleitungen und Verstärkungskabel gelegt werden müßten. Durch eine Umstellung von Gleichstrom auf Drehstrom werden eine Reihe von teueren Umänderungen notwendig; so müß­ten z. D. alle vorhandenen Elektrizitätszähler und alle voichandenen Elektromotore nebst den zugehörigen Anlaßvvrrichttrngen ausgewechselt und auch das Ortsleitungsneh umgebaut werden. Rach der aufgestellten Rentabilitätsrechnung würde sich zunächst nach ter Umstellung feine Verringerung der Betriebskosten geben. Rach einer längeren Aussprache beschloß daher die Versammlung, die Frage der Umstellung der Elektrizitätsversorgung der Stadt von Gleich­strom aus Drehstrom vorläufig zurück- z u st e l l e n. Um den immer stärker zunehmen­den Spannungsabfall in Den äußeren Stadtteilen zu beseitigen, soll der Sachverständige ersucht werten, zu prüfen, in welcher Weise das Lei­tungsnetz verstärkt werden kann. Das für die Umstellung auf Drehstrom erforderliche, neu aufzuwendende Kapital ist von dem Sachver­ständigen nach Abzug des Erlöses für die au5- zuwechselnden Motore, Zähler und die frei- werdenden Gleichrichterschranke auf 112 000 Mk. veranschlagt worden.

=er. Homberg a. d. Ohm, 16. Sept. Am gestrigen Donnerstagnachmittag wohnten die Schüler in Begleitung ihrer Lehrer aus den Orten Oppenrod, Bühfeld, Erbenhausen, Gon­tershausen, Höingen , Maulbauch, Rüftenrod, Schadenbach und Homberg der Vorführung des L e h r f i l m sDas Volk der schwarzen Zelte" in unserer geräumigen Stadthalle bei. Die Vor­führung hat im allgemeinen gut gefallen. Am Vormittag desselben Tages hatten die Schüler der Höheren Bürgerschule und die der Volks­schule Gelegenheit, einen Vortrag über das D eu t schtum im Aus lande, speziell über das Burgenland mit Eisenstadt zu hören. Der Redner stammt aus dieser Gegend und konnte deshalb aus eigener Anschauung Land und Leute eingehend schildern.

= Ober-Ohmen, 16. Sept. Hier verun­glückte gestern ein 13 Ja h r e alter Junge beim Herabwerfen eines Bodenbrettes vom Wagen dadurch-schwer, daß das Brett zurückschlug und ein daran befindlicher eiserner Haken dem bedau­ernswerten Jungen den Oberschenkel tief aufriß. Ob die Verletzungen des Kindes dauernde Folgen haben werden, ist heute noch nicht abzusehen.

= Ober-Ohmen, 16. Sept. Die hier vor dem Kriege bestehende Pfennig sparkasse, eine Zweigstelle der Grünbarger B-^irksspar- kasse, wertete nunmehr ihre ehemaligen Sparguthaben nach den Richttinien des Reiches auf. Die Nachfolgerin dieser Einrichtung ist die hießge Schulsparkasse, die durch die rege Werbearbeit des Lehrers Sommerlad schon recht schöne Erfolge verzeichnet.

(5 Kirtorf, 16. Sept. Durch die Wahl des seit­herigen Beigeordneten Stumpf zum Bürgermeister -war die Neuwahl eines Beigeordneten notwendig geworden. Zu dieser war aber nur e i n Wahlvorschlag, lautend auf den Namen Konrad Gäbe, Landwirt und Wagner, eingereicht. Ende gilt somit als gewählt.

(5 Lehrbach, 16. Sept. Auf dem eine halbe Stunde von hier gelegenen S ch m i 11 h o f brannte ein g r o ft e r G e t r e i d e h a u fe n, der die Frucht­ernte von etwa 20 Morgen enthielt, nieder. Die Entstehungsursache des Feuers ist unbekannt.

Kreis Lautervach.

o Schlitz, 16. Sept. Die von Bürgermeister Dr. R i e p o t h in den letzten Fahren in Angriff genommene Kanalisation soll im kommenden Winter als R v t st a n d s a r b e i t in drei wei­teren Straßenzügen nach Möglichkeit fortgesetzt werden. Es ist auch an den Dau einer Klär­anlage und die Errichtung eines Hochbehälters für die Wasserleitung gedacht. An den Voran­schlägen wird zur Zeit gearbeitet.

hiesigen Tageszeitungen veröffentlichen heute die Mitglieder der Darmstädter Gastwirte­vereinigung, des Vereins der Hotel­besitzer und der Weinhändler einen scharfen Protest gegen die Verwaltung der Stadt Darmstadt. In dem Protest heißt es, daß durch Uebernahme der Regie im ersten Darmstädter HotelZur Traube", des Saalbaues, des Herrengarlens und des Oran­geriegartens, ferner durch den Plan der Schaf­fung eines Ratskellers das freie Gewerbe schwer geschädigt werde.

' Darmstadt, 16. Sept. Die Stadtverord­netenversammlung beschloß gestern, zum Ge­burtstag des Reichspräsidenten eine Stiftung von 3000 Mark zu machen, die alljährlich in den Voranschlag eingesetzt und dazu verwandt werden soll, hervorragend begabte Kinder auszubilden. Ferner beschloß die Ver­sammlung im Erdgeschoß des Rathauses einen Ratskeller einzurichten.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

rfkeffs

Okn<z Gch/acke, önn<z Gms.

füi

Re b <a