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Aus der proviuzialhauptstadt.
Gießen, den 17. September 1927.
Der Klub der Unzufriedenen.
Ich möchte einen Verein gründen, aber es darf keiner der üblichen Verein«. sein. Mit zehn Mitgliedern ist mir nicht gedient. Wenn ich schon meine kostbare Zeit opfere, dann muh es sich auch lohnen. Eben deshalb kam ich auf den Gedanken, einen Klub der Unzufriedenen inS Leben zu rufen.
Eigentlich war nicht ich der Vater des Gedankens, sondern mein Freund. Aber ich habe die Idee ausgebaut und beanspruche das Urheberrecht. Zu unguter Stunde kam nämlich mein Freund zu mir und jammerte mir vor, wie wertlos das Leben sei. Ich widersprach ihm, denn ich halte dafür, dah er zum Klagen am wenigsten Anlaß hat. Er verdient, was er braucht, hat kie Aussicht, einmal Generaldirektor oder «in ähnliches großes Tier zu werden, auch ein Erbonkel wartet darauf, das Zeitliche zu segnen und ihm einen Dahen Geld zu hinterlassen. Außerdem ist er ein hübscher junger Mann, d:m die Frauen schöne Augen machen, wenn er sich irgendwo sehen läht, hat ein gutgeöltes Mundwerk, das ihn nirgends im Stich läht, und die nötige Frechheit, mit der er sich durchs graue Da ein schlägt. Also hat er, meiner unmaßgeblichen Meinung nach, keinen Grund, sich wegen Venachteiligung bei Frau Fortuna zu beklagen. Aber er beklagt sich doch, ist unzufrieden mit sich und der Welt. Wenigstens zeitweise. Gewöhnlich dann, wenn es auf den Letzten zugeht.
Er war es auch, der die Frage aufwarf: Ob überhaupt einer zufrieden ist, der auf dieser unvollkommenen Erde mit gesundem Verstände lustwandelt?
Ich konnte ihm die Frage nicht mit der wünschenswerten wissenschaftlichen Gründlichkeit beantworten, aber ich glaubte, sie verneinen zu müssen, denn es ist auch mir bisher nicht geglückt, einen zu entdecken, der an der Welt nichts auszu- fefcen gehabt hätte.
Lind das war der Anlaß dazu, den Gedanken zu erwägen, ob es nicht einem dringenden Bedürfnis entspräche, zu den vielen Vereinen und Klubs, die es heutzutage schon gibt, noch einen zu gründen, und zwar einen umfassenden, ge« wissermahen den Verein, den einzigen, der überhaupt schon längst hätte gegründet werden müssen. Den Verein, der sich vor der Fülle von Anmeldungen nicht zu retten weih. Eben den Klub der Unzufriedenen.
Lieber seinen Zweck und sein« Ziele habe ich mir den Kopf noch nicht zerbrochen. Das findet sich später. Es gibt ja Leute, die darauf brennen, ihre guten Ideen anzubringen. Auch die Satzungen werden mir keine Scherereien verursachen, denn die Juristen wollen auch etwas zu tun haben. Jetzt schwelge ich zunächst in Phantasien, wie ich den Verein einrichten könnte. Selbstverständlich mühte es ein grohes, modernes Gebäude sein. Modernste Bauweise. Wenn es in zehn Jahren nicht mehr gefällt, kann man's ja wieder niederreihen. Das belebt den Baumarkt. Ob ich unser G eßen zum Stamm H") wählen würde weih ich noch nicht. Aber eines weih ich: Allen meinen Vettern und Freunden würde ich zu guten Posten verhelfen. Der Jahresbeitrag brauchte nicht zu groß zu sein. Bei der halben Einwohnerzahl Deutschlands = etwa 32 Millionen Mitgliedern (zunächst) würde 1 Mark Jahresbeitrag für meine Bedürfnisse vorerst genügen. Ich bitte Sie, waS ist 1 Mark für die Mitglied- scha't eines so großen und bedeutenden Vereins? Die« Mark würde ich kassieren. Jawohl, ich würde diese Arbeit im Interesse des Vereins auf mich nehmen.
Lind dann? Dann würde ich vielleicht der einzig«--Zu'riedene fein. Ab« ' ich wü de mich
hüten, es zu sagen. ... S—r.
Die Ueberlegenheit der Zeitungsanzeige.
Das wirksamste Rellamernittel ist die Zeitungsanzeige! Die Zeitung wird in die Hand genommen in den Augenblicken der Ruhe und Sammlung. Was da der Leser auf sich wirken
läßt, bleibt haften. Der Zeitungsleser ist in dem Augenblick, da er sich in sein Blatt vertieft. aufnahmebereit (das ist vielleicht das ausschlaggebende psychologisch« Moment, das über die Lleberlegenheit der Zeitungsanzeige als Werbemittel entscheidet!). Man kann überzeugt sein, derm es liegt in der Ratur der Sache, daß kein Zeitungsleser sein Blatt aus der Hand legt, ohne auch den Inseratenteil durchgesehen zu haben. Selbst der eifrigste Politiker, der Sensationsjäger, der Verehrer des Feuilletons. — sie alle sind heute wirtschaftlich viel zu stark interessiert, als dah sie den Inseratenteil überschlagen würden.
Dah man Frauen nachsagt, sie nähmen die Zeitung nur der Inserate wegen in die Hand, ist zwar humoristische Llebertreibung, die die politische Uninteressiertheit der Frau treffen soll, aber es ist ein Körnchen Wahrheit darin. Jeder Beobachter wird wenigstens so viel schon wahrgenommen haben, dah die meisten Frauen die Zeitungen von hinten zu lesen anfangen. Das ist natürlich. Der Sinn der echten Hausfrau geht darauf aus, ihre Bezugsquellen zu vergleichen, neue ausfindig zu machen, und je schwieriger sich die Zeitverhältnisse gestalten, um so schärfer wird das Auge der Frau bei der Suche nach neuen, günstigeren Geschäftsverbindungen.
Don diesem Standpunkt aus ist es auch totafc verkehrt, wenn manche Geschäftsleute sagen, in schlechten oder weniger guten Zeiten habe das Inserieren keinen Zweck. Man könnte mit vielen Gründen vielleicht das Gegenteil vertreten. Gerade in schlechten Zeiten ist der Käufer in der Wahl seiner Bezugsquellen doppelt vorsichtig, weil für ihn jeder Pfennig Wert hat.
So nützt ein guter Inseratenteil nicht nur dem Produzenten und Händler, sondern auch Dem Verbraucher. Es ist kein Zufall, dah eine tüchtige Hausfrau, wenn mehrere entsprechende Zeitungen zur Wahl stehen, derjenigen den Vorzug gibt, die den größeren und reichhaltigsten Inseratenteil hat. Man weih ja auch, dah Kaufleute bestimmter Zweige manche Zeitungen nur des Inseratenteils wegen halten.
Der Geschäftsmann, der sich über die richtige und beste Art seiner Werbung klar werden will, sollte auch eins nicht vergessen: Der rechte Zeitungsleser ist immer in seine Zeitung ein bißchen verliebt. Er schwört auf seine Zeitung! sagt man häufig. Wenn es so ist, läht er sich von ihr nicht nur politisch beraten, sondern auch geschäftlich. Vielleicht geben dies viele nicht zu, aber es ist so. Llnbewußt folgt der „treue Abonnent" seiner Zeitung in allen Dingen. G.ht aber der Leser mit seinem Blatte auf der Politi ken Linie mit, läßt er sich von ihm in anderen Lebenslagen beraten, so ist es gar keine Frage, daß diese Beeinflussung und Beratung auch nicht beim Inseratenteil halt macht.
Aus irgendeinem Anlasse befragte ich kürzlich einen hervorragenden Dolkswirtschastler über eine Mittelstandsangelegenheit. Es war mir dabei außerordentlich überraschend, dah der Herr eine der Hauptursachen für den beklagenswerten Riedergang des Mittelstandes darin sah, daß die Handwerker, Llnternehmer und Kaufleute dieser Kategorie — wenig oder gar nicht inserierten. Sie Dürfen sich nicht wundern, so ungefähr drückte sich der Mann aus, dah sie hinten bleiben, denn sie überlassen den andern das Inseratenfeld!
Es ist möglich, dah diese Angehörigen des Mittelstandes glauben, das Inserieren sich nicht leisten zu können. Cs kommt nicht auf die Gröhe des Inserates an. Auf einer vollen Seite wirken bei geschicktem, wirkungsvollem Arrangement auch kleinere Inserate. Cs ist erstaunlich, aber es ist so: der geschäftliche Mitt.lstanD ist geraden noch ReulanD für das Inserat. Cs mag sein, dah hier und da die Dinge anders liegen, aber nach meinen Beobachtungen stellt der mittlere und kleinere Kaufmann und Produzent ein so karges Kontingent der Inserenten, daß es gerade- zu eine Existenzfrage für ihn ist, sich hier auf seine sonst bewiesene Tüchtigkeit und Zähigkeit zu besinnen. —nk.
Bornotizen.
— Tageskalender für Samstag. Gießener Nudergesellschast: 9 Uhr, Bootshaus, Generalversammlung. — Altersvereinigung 1877/1927: | 8.30 Uhr, Hardt, Geburtstagsfeier. — Palast-Licht
spiele: „Sie, die Einzige".— Nstoria-Lichtspiele: „Betrogene Frauen".
— Tageskalender für Sonntag. Gesangverein Concordia: 4 Uhr, Karlsruhe, Sommerfest. — Lichtspieltheater: wie Samstag.
— Wähltatigkeitskonzert. Wir machen auf den am nächsten Freitag, 23. September, in der Aula der Universität zugunsten der Hi n d c n b u r g • spende stattfindenden Konzert- und Opernabend aufmerksam, den Lic. I. F. L a u n (Gießen) mit einigen Sängern und Sängerinnen, die mit ihm in der Gesangsschule Desy Pollitz (Frankfurt a. M.) ausgebildet sind, veranstaltet. Der Abend wurde in ähnlicher Weise vor kurzem in Frankfurt mit einem außergewöhnlichen Erfolg gegeben.
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•• D i e Kraftpost Giehen — Hochelheim verkehrt nach dem Winterfahrplan der Kraftposten ab 2. Oktober wie folgt: Ab Gr.- Linden nur Dienstags, Freitags und Samstags 3.56, an Hochelheim 4.12; ab Giehen nur Dienstags 5.10, an Hochelheim 5.44; ab Giehen werktags 8.30, an Hochelheim 9.19; ab Giehen täglich 19.00, an Hochelheim 19.49; ab Gr.-Linden 12.47, an Hochelheim 13.04 Uhr. In umgekehrter Richtung fahren Die Wagen wie folgt: Dienstags, Freitags und Samstags ab Hochelheim 3.25, an Gr.-Linden Bahnhof 3.46; ab Hochelheim nur Dienstags 4.20, an Giehen 5.00; ab Hochelheim werktags 6.40, an Giehen Markt 7.40; ab Hochelheim 11.40, an Gr.-Linden Bahnhof 11.56; ab Hochelheim täglich 13.15, an Giehen Bahnhof 14.04 Uhr.
* Der Umbau Der Eisenbahnbrücke an der Reustadt ist jetzt in Angriff genommen worden. Gegenwärtig sind die Abbruchsarbeiten am Mauerwerk der Brück« auf Der Seite nach der Reustadt zu im Gange. Das Gleis Gießen—Lollar ist gesperrt, der Zugverkehr wird an der Baustelle auf dem Gleis Lollar—Gießen eingleisig aufrecht erhalten. Zu diesem Zwecke wurden, wie wir kürzlich schon berichteten, vor und hinter der Baustelle besondere Weichen eingebaut, ferner ist dort ein besonderer Sicherheitsposten stationiert. Die Züge passieren Die Umbaustelle mit stark verringerter Geschwindigkeit. Für Den Straßenverkehr ist die Unterführung des Bahnkörpers völlig gesperrt. Sobald Der diesseitige Teil der Drücke fertig umgebaut ist, wird unverzüglich der jenseittge Teil in Angriff genommen werden.
*• D i e Sperrung des Viadukts an der Reustadt für jeglichen Derkehr gibt dem Polizeiamt Veranlassung, darauf hinzuweisen, daß aus verkehrspolizeilichen ©rimben der Fährverkehr von der Rodheimer Strahe nach der Stadt durch Die Lahnstrahe—Gabelsberger Straße nach der Westanlage, Der Fährverkehr mit Ausnahme von Langholzfuhrwerken von der Stadt nach Der RoDheimer Straße Durch Die Hamm- strahe geleitet wird. Langholzfuhrwerke haben durch Die Gabelsberger Straße — Lahnstrahe zu fahren.
* * Späterlegung des Schü lerzuges Grünberg—Gießen. Der zur Zeit in Grün- berg um 6.29 Uhr abfahrende Personenzug, Der hauptsächlich Dem Schülerverkehr nach Gießen Dient und hier um 7.10 Uhr eintrifft, wirD mit Beginn des neuen Winterfahrplans, ab 2. Oktober, um 6.54 Uhr in Grünberg abfahren unD um 7.35 Uhr in Gießen eintreffen.
* * E i n öffentlicher Impftermin fin« Det am Mittwoch, 28. September, nachmittags von 3 bis 4 Uhr, in Der Turnhalle Der Schillerschule, Schillerstraße, statt. Näheres ist aus Der heutigen Bekanntmachung ersichtlich.
* * Der nächste Viehmarkt in Gießen findet am Dienstag, 20. September, statt. An diesem Tage wird Rinder- (Nutzvieh-) Markt sein. Am Mittwoch folgt ein Schweine- und Schlachtviehmarkt.
* * Ob ft oer ft eigerungen Der Stadt Gießen finden am Mittwoch und Donnerstag nächster Woche statt. Interessenten seien auf Die heutige Bekanntmachung hingewiesen.
** Reichsbahn-Personalien. Reichsbahnobersekretär Hch. Junker aus Lollar, vorn Bähnhof Giehen, ist ab 1. Oktober als Oberbahnhofsvorsteher nach Hungen verseht, Reichs- bahnsekretär Ludwig Junker aus Lollar, ebenfalls vorn Bahnhof Giehen, für den verstorbenen Bahnhofsvorsteher von Burg - und Rieder- Gemünden als dortiger DienststeUenleiter be
stimmt worden. OberdahnhofSvorsteher Rau von Bahnhof Schlitz tritt zum Bahnhof Frankfurt.
=* Fe st genommen wurden hier zwei Hand- werksdurschen. Die in BaD-Nauheim einen jungen HunD (brauner Dobermann) mitgenommen hotten.
** Die 19. Haupttagung Des lutherischen Einigungswerkes /Allgemeine Ev.- lutherische Konferenz) finDet von Montag bis Freitag nächster Woche in Marburg statt. Auf Der Tagung merDen u. a. auch Die lutherischen Kirchen von Schweden, Norwegen, Finnland, Ungarn, Frankreich, Tschechoslowakei und Estland durch prominente Führer vertreten sein. Den Vorsitz führt Landes- bischof D. Ihmels (Dresden).
•• Die Evangelif ch« Sterbevvr- svrge in Hessen. Man schreibt uns: Dank der erfreulichen Beteiligung, Di« das jüngste Werk des Zentralausschusses für Innere Mission Der Deutschen Evangelischen Kirche m allen Teilen Der evangelischen Bevölkerung fand, ist diese Einrichtung in ihrer Entwicklung biS jetzt schon ein gutes Stück vorwärts gekommen. Die zahlreiche Beteiligung liefert aber auch gleichzeitig den Beweis, dah Der Zentralausschuß für Inner« Mission mit Der Gründung der Evangelischen Sterbevorsorge noch vielen Familien rechtzeitig die helfende Hand geboten hat. Die Sterbekasse ermöglicht es jedem evangelischen Christen bis zum 8 0. Lebensjahr, schon gegen einen Monatsbeitrag von 50 Pf. Aufnahme zu finden. (Siehe heutige Anzeige.)
Schöffengericht Wetzlar.
Q Unter Ausschluß der Oefsentlichkett wurde gegen einen Einwohner aus Giehen wegen Verbreitens unzüchtiger Schriften verhandelt. Der Angeklagte hatte mit einer Schreibmaschine in mehreren Fällen Briefe unzüchtigen Inhalts geschrieben, diese in einen Briefumschlag gesteckt und zum Teil in Wetzlar in der Anlage an einer Stelle nieDergelegt, wo sie dann von Schulkindern aufgefunöen wurden. Rach dem Täter wurde seinerzeit längere Zeit gefahndet, und nur Den eifrigen Bemühungen der Polizei. Die seinerzeit über 400 Schreibmaschinenschriftproben sammelte, ist es zu danken, daß der Täter mit Hilfe des Gerichtschemikers Prof. Dr. Popp in Frankfurt a. M. entlarvt wurde. Der Angeklagte büßte fein Tun mit 600 Mark Geldstrafe, hilfs» weise für je 10 Mk. ein Tag Gefängnis, die er annahm. Lediglich aus Mitleid mit dem Angeklagten, um diesem seine Existenz nicht au vernichten, erkannte das Gericht auf Geldstrafe.
Ein Lehrer aus Herborn war wegen Sittlichkeitsvergehens angeklagt. Auch in diesem Falle wurde unter Ausschluß der Oefsentlichkett verhandelt. Der Angeklagte hatte sich an Mädchen jugendlichen Alters vergangen. Gegen ihn erkannte das Gericht auf zwei Jahre sechs Monate Gefängnis. Die Staatsanwaltschaft hatte zwei Jahre vier Monate Zuchthaus beantragt.
Was ist Lukutate?
Die Medizin stebt nicht mehr weit von der Erkenntnis, daß alle Krankheiten im Grunde nur Erkrankungen der Drüsensind, (Schilddrüsen, Keimdrüsen, Pankreas, Nebennieren, Bauchspeicheldrüse, etc.) Die Drüsen sind verantwortlich für Jugend oder Alter, für Gesundheit oder Krankheit, für Altersschwäche oder Lebenskraft.
Lukutate kann als das Drüsenmittel der Zukunft bezeichnet werden. Es entspricht einem dringenden Bedürfnis, wie Erfolge und Nachfrage beweisen. Ein großes dankbares Publikum empfiehlt Lukutate von Mund zu Mund.
Man wählt je nach Geschmack oder wechselt:
l Lukutate-Gelee-Früchte, die süße Oescbmaduform Mk. 3.60
Z Lukufate-Boulllonwürfel für den, der ^05" nktit
mag, sowie für Korpulente und Diabetiker . Mk. 3.60
3. Lukutate-Mark, Marmelade als Brotaufstrid» etc. . . . Mk. 3.60
4. Lukutate-Beerensaft, (mit Indischem Rohrzucker) .. Mk. 2.60
s. Lukutate-Mark konzentriert, (Loku-ta-te India
original Hiller) ...................Mk. 8.—
in allen Apotheken, Drogerien und Reformhäusern erhältlich. Literatur durch die Fabrik i
Wilhelm Hiller, Nahrungsmiitd-Werke, Hannover, zugleid) Hersteller der BrofeHa-Darm-DISt nach Prof. Dr. Gewcdce.
Vater hat gute Erfolge mit lukutate erzielt.
fr au O. <y.
Mitglied des städtischen Schauspielhauses.
C.» den 18. jflugust 1927.
Sehr geehrter d{err!
Seh danke Jhnen herzlichst, lukutate hat bei mir schon nach /4 Tagen eine zauberhafte Wirkung ausgeübt. So etwas hätte tch nicht für möglich gehalten. Jch bin wahrhaft glücklich darüber. Jetzt bin ich Jfeldenmutter; aber wenn das so weiter geht, werde ich wohl noch ffaive werden. Jch fühle mich In jeder Weise frischer» jünger, lebenslustiger und auch beruflich leistungsfähiger, jfluch mein 82jähriger


