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bah brr Greift Büdingen in autn Süllen. in b cr.cn otc Gemeinde :ie Bicrheurr ni<5» bt» td;lL*f)t vrn der 3eftruerun<em6fll:<t)!eii Ge- brauch und bat sich c.n# Hevifion feine* Befchlu'.'es fLr den Hal. >orbebolten bah Mele llnterfiellung nicht zutr-' 91 sollt« -Degen der W TSrtune vom 1 'X^r.l lenen allgenuinrr. Meterh^hung wurden die -Leien für *> I e Wohnungen 1 m städt,k chen Neubau in der Gobern ierhraße um 10 Pro» zeni erhöht G» wurtr angeregt, die Heue Drude in brr Delle zu erweifer ban der erhöhte SutHeig auf de.den Seite t beseitig: und euherhalb d.s Vr-ckenaeksnber angelegt wird Le sott Minubh em Prof eit mit Rollen- Voranschlag elngeforberl loerben. - Fe le*- nund der Gemeinde für 1 j. 1925, d.e eine Ginnahme von 10t 372 Mk eine Ausgabe ron 255 423 Mk.. mitbia en 2<c*ming»refi von 50 949 TMt nachweiK gao zu Beanstandungen feinen Anlaß Per Geme.nderat nahm Kennt» ins von bet von dein An.>«chuß des 3 tr « d Verbandes 1U b b a U 11 a be'chlo 'en-m und im Rohdiu nabeiu lert.ogefteilten 1 ut 0 halie in Ulfa, d.e einen Kostenaufwand von 10 M JUL erfordert 2h.' Inrcgj ig aus der Mitte be» Genieinderats >oll die 9 rbauungvonRlein- Wohnungen auf die Tagesordnung der näch­sten Sitzung gefetzt werden. Der leit längerer .kit td:lo(fene und cut verfch.edenen Gruiden bl* jetzt nicht zur Durchführuna qrfpmmc v Tat- bau «umbau, bei dem nsvetondere bie Her fteflunq des Saales in dem früheren Umfange und di. Ikrlegung der grlainten oder eines Teiles her Dureauräumc in da» obere zur Zeit «ich« benutzte ^forftoer! beabf.chtigt war sott im H.nbli«: auf die Finanzlaa« brr ©tibt A u r ü d g e ft e 111 werden

<k U d) Aefl, 16 Juni t.m bei Schreiner iiictster 0 |l h e 1 m in Dienst stehenden Vebrtinq T u b ol i Stoffel von hier flog bei der Arbeit mit dem Steinmeißel ein 3teinfplitier*«n ine Äuge Da er kaum Schmerzen verspürte, wurde der Vorteil zunächst nicht ernst genommen In her Augenklinik zu Gießen, wohin . r sich wegen ilerschlimmerung begeben hatte, mußte ihm nun das Mufle auiflenonimen werden da sich bereits ine DorqeiArittene Eiterung «mgeslelck hatte

rl. Stodheini h<. 3uni dur ncitcicn Ausgestaltung und Scmelltommnung desLehr« üichtbildwefens sand hier eine Ter­an mlung von Lehrern statt Der Dor- itzende der LehrttchtbiidKelle de» Äreite» Tü­bingen, Lehrer Kochhafen-Mittelgründ- 1 u. sprach über die Art der feit drei Jogien le leisteten und her in Zukunft zu lelltenden Arbeit Als die Bildstelle vor drei Jahren ge­gründet -urte. waren zwei, heute sind bereit* zwölf Bildwerfer und ein JDanberflno an den Schulen des Kreise» tätig Das Heimat- a 11 u m liegt heute durch die uneigcimüglat Hilfe de» Phoi.^rapheii freund in Schlüch­tern mit 20 5 Lichtbildern vor und soll noch weiter auSgebaut narben. Sine Arbeit»- g c in e i n I d) a f t muß die Methodik de* Unter­richt» am Lichtbild noch besser erarbeiten und durch Lehrproben besannt machen Sie muh Bild­material I am mein und selbst Herstellen, auch an der Auswahl der Lehrsilme sich beteiligen. Die Schule muß die Rinder für den guten Film erziehen Sie muß in ßufunft Einfluß auf bi e .S i lm i nb u ft r ic gewinnen, die sich mehr als seither mit der Herstellung von Lehr- filmen befassen muß. In der Tlu-gcstoltung des Lebrlichtbildwesens kann uns heute Deutsch- Oesterreich ein Vorbild fein. Die erwähnte Ar­beitsgemeinschaft wurde mit neun Lehrern be­gründet.

Ärrid Kimbnrq.

WSA Diez a b L. 16. 3uni. Die Ursache her Vergiftungen in der Familie Aahm konnte nod) nicht scstgestelll werden Gin Frank­furter GerichtSchemiker entnahm der Leiche Aohws Unlersuchi'ngsmaterial Die Angehörigen des Dahm sind aus dem Wege der Besserung: eine Gefahr besteh! nicht mehr

Kirche und Schule.

Theologische Konferenz in Bietzen.

Gestern kam, wie aUjahrliri), die 11) c 0 I 0 gische F 0 nferenz zu Gienen zu ihrer 511 ZilNfl in der Iohanneskirche zufamnicn. Da» ein

leitende G<»,: ipeaw »>.v a <- 0 > (Wie» I

1 Äonferen», Ged flirche-rat Prv'ef'or D. Dr Ärü - | g e Gießen, de lfrt<bvnf--x -h nachte ein'o« | gtfd) »rtM»* Mitteilungen

Den trfkn Dortrog hielt"rjicüor U .5«r» Ir.m G «ß,n- über do, Thema . Die rrh-ion». piich.chtlichr (f'-hrit der gnecMten fubel* in Darf w! erschaf'I cher SkJr ga er einen gc- drängten .'fbert*: < über bu >na ßerlei tte .riet una versuche au» der Septuaginta und beleuchtete eingehend die Lphare, au» der heraus der nrutchc mrn: ttb< flauen entstanden ift fein ? ertrag g p feste in der Vetmupsti-q der d ndeitlichkeit der gl chischen Sibel.

Aach kurzer Pause e.- tfl < i. Uc, Dell, Herborn da» Wen zu Ici.irm grohangeleglrn Vertrag über .Die t ;nlog 'ehe undkrags der allgemanen Offcnb.runj" O. ?r ging au- <r1t auf eine Grönrr - des Vg: j K all- gerne>! en 0fentarung ein an Hand roi zwei B.ihielen. Seevr:W Sogmatif und Ct.o» .DaS H.lf ge" um feß>uKellen daß biefrr Wra ohne Antwort bldh Aach eingeß. 'den Unteru* un- qrr. Innerhalb der aftprot7^' rntllchri' Dh.'rl.igfk kam der 21 ebner zu dem Endresultat, daß hu­dligem eine Offenbarung Ic.n theologischer Br.'r V ift Diesem Vortrag schloß sich eirc ?j|- 'rrache an

Die Konferenz, die rnn rmttenfchastiichen dtarcfirr tränt, war recht gut besucht zumal auch von "Warburg allein ibec 7? Marburger Theologie-21udierend« war.-n da von Herborn und von Friedberg, aufsall.nd gcr.ng aber war der Besuch der im prakkifchen Amt hebenden Theologen

Der erste Prämiierungsmorkl in Laubach

F Caubadt. 16. 3uni Zum erstenmal hat die Stadt Laubach einen PrämiierungS- markt abgehalten und damit einen vollen Gr- folg erzielt GS zeigte sich, daß unsere Stadt allen Bedingungen für einen solchen Markt ge­nügt. Der Markt wurde im Anschluß an da» , Ausschuß!- auf der zweckmäßig hcrgerichte- ten ..Hülle veranßaltet. Mit der 'Prämiierung verbunk en war eine Bullenaultivn. Auch fonßigeS Handelsvieh ftanh zum Verkauf. Don- kenswer: war die Mftwirlung der Landvirt- fchaftSkainmer In drei großen Hingen wurde gerichtet über Vvaclshecger und Hessi­sches Fleckvietz lSimmentaler> 'owle über weiße hornlose Saoncr Ziegen. Al» Preis­richter waren tätig Veterinärrat Dr. Schmidt- Schotten, Landwirt Horm. V 0 n e i s f Grünberg. Landwirt Herrn. I h r i n g - Lfch. Zuchtinspektor B U r l e r - Dießen Landwirt Herrn Velten- DÜdelnrod. '3Itburgcnncifter Viehl - Aainrod. Landwirt g e r O.vccfborn, Landwirt L'udw S ch c l d - Gr -Bused Zur Prämiierung waren aufgc!lieben aus denreifen Scho'!.'n Dießen, Alsfeld, Friedberg und Büdingen 65 6tüd Vo- ael»bergcr und 90 Stück Simmentaler Aindvieh. sowie 54 Stück Caancr Ziegen. DaS Ergebnis war durchaus befriedigend Von den Vogels­berger Bullen verdient das prächtige Tier der Gemeinde Hattenrod vollste Anerkennung- e» vereinigt alle erwünschten Gigenschasten de» Vo­gelsberger Ainde» in einem formvollendeten schönen Körper. Vicht mindere Anerkennung ver­dienen die altbekannten Züchter au» AudingS- hain, Betzenrod. Sellnrod, Kl.-Gichen. Weickarts­hain. ©rünberg. Lauter und Wetterfeld. Das Ergebnis der Vrämiierung war im einzelnen folgendes

I. Vogelsberger Vindvieh

keltere Bullen (über 17 Monate): Ehrenpreis Gemeinde Hattenrod, kHalter tt.nrtch 2iau); dritte Preise: Ludw Wolf- ellnrod und .^arl Volp All -Lichen

Jüngere Bullen (unter 17 Monaten>: Anerkennu na. 2oh. Merz-Vodenhaufen bei Ult bfiein und Georg Philippi - Klein-Gichen

Heitere 5t ü b c . a) In Milch E r st e Preise: Altbürgermelster Deub.-l-Vuding» Hain und Heinrich Meerboth-Wetterseld: Zweite Preise: August Frank Grünberg. E. Zimmer- Lauter. Aug. Frank-Grünberg. Heinrich RI6he Weickartshain. Dritte Preise Aua. Frank- Grunberg^ Heinr. Traum-Wcickart»hain. Äarl Felslng-Wohnfeld. Kar! Horst-KI -Eichen und Peter Diehl-Wohnseld. Anerkennung Äarl

. .iw ... v..4i -_,u .. 4) und

Gg 3äacr-Cuf dborn. dl trächtige Ehren­preis: Aug. SchmauS-Linden'.ruth Zweite treib' Cito WeiShaupl-Wvkn'c.^ und Hch Aahn-Woho eld Dritte Preise Ctto L.i'-g- Betzenrod .Rorl La:Ütz III - Bevenrod Heinrich Ar :irab Fischer-A^d-ngShain und Ernß dimmet- Lauter Anerkennung Hch Engel-Wohn» leib. Adam .^rämer-Wohnfeid un" P Arnker- Lauter.

Züngerc Kühe 1) in Milch «hren- vre . S T: e. b.-t T . r W t Preise Heinrich Iritz-Wohnfeld unb Eduard 9inffr.fr - V'tngersdaufen. zweite Preise Conrad Blum-B shnkeld und August V ©runberg dritter Preis Otto tiang» Betzrnrrd. Anerkennung Heinrich Ains-o- berger-B>t>rnrod und Äarl .^rame.-Wohn.id b narre Lühe, trächtig Ehtcn- preis: Sobann Heinrich Hartmana - AudingS- hain erster Preis Hch. ?7at:m WeickartS- bat-- zweit - Preise Kar' F.-. ing- Wvhn- f..d Otto Le sdaupt-Dol 'eit .'q:. Schmidt- tiauier. brittt Piei' e «ar Alt-BeNenrod. Ä07. Horst II - Sellnrod iSbriftian Sann III - Hkiterfc b. Eduard Zun ner-Klein-Aichen. HZn- rid) Äoi'iab Fi'L er Äud>ng»dain Anerken­nung: Otto ^>ofmann»Kle -Eiweii

Kalbinnen Ehrenpre» Altbü: Qcr- meifter Deubel-Aud-ngShai,i. e r ft e O reife: Äshanncs Rahn-Wohnseld und Eduard Lingner- Dingershausen. zweite Preise Heini ich Weber-Weickarnsbain und Karl KrSmer-Dsbn- 'clh dritte Preise Konrad Hör t-Kl.nn- 4ia c 1 H rnrich Zce.enfeener-Wohnie d Ludwig Gbrnert V .Qutdbpi n. Anerkennung^ Äon- rad 5jorft»Älcir-®tfvn und Heinrich mQlltr- Wetterfeld

Zungrinder Ehrenpreis Theodor M ^.er-Aud.ngeha.n. 1. Preis Heinrich Ain- kenierger-Betzenrod: zweite Pr, ke Zohann Aabn-Wohn'eld und Heinrich >ritz-Wshnsefd: drtte Preise: 3o$anni# ) icr-Qucdbrrn. Äarl Echm ?t II -Lauter C-rnft Faust-Kl -Eichen und Heinrich Fetting-Zkie n-Eichen: Anerlen- nung: Otto Rciber-TitUtngen Ernst Dimmer- La ter. 3 Mobils-Lauter. Zilarl Schütz lll -Betzen­rod Wilhelm Parr V.-AuppertSdurg.

II. Simmenlaler

21 eite re Bullen (über 17 Monate). 1. Preis: Gemeinde Laudach. dritte Preise: Gemeinde Laubach und Gemeinde Münster.

3 ü n g e r e Bullen 2. Preise: Gilbert Bei ber Tra ^-Münzenberg. .Hari Sa^mann-Lau-

2 Preise). 3. Preise: Heinr. Karl Otterbein- Auv«'ertenrod Heinr.ch Knau -Stangenrod. He arid) Dontrum 1 -Munster und Ed. Anauf)- ctangenrob: Anerkennung Heinrich MauS- Äuppertenrvd. Ac?i Schmidt I V - Berstadt. Hch. Äo^Vonnenroth, Otto Desch Laubach, Heinrich Alilll.-Stangenrod. Heinrich Ärämer I - Vang»- ÄF- otf.

hielte re Kühe, a) in ?U 1 i d): Ehren­preise: Ludwig Dahmer-Abthgee. Äarl Äai.z- mann-Laudach und Heinrich Salzmann Il.-Lau- bad): 1, Preis: Karl Aeitz-Laudach: 2. Preise Wilhelm Hbgv-Klein-Eichen und 3oh. Zriedr. Aühl-Laubach: 3. Preise: Dhil. Äe'Jir. Lauth-Laubach. Georg Zriedr. Iochem- Laubach. Wilh Wagner-Laubach: b) trächtig: Ehrenpreise $>erm. Seipp-Ober-Bef singen. W-lh. Parr V.-AuppertSburg. Heinrich August Günther-Laubach. Konrad Högy Ill.-'Rupperts- burg: 1. Preise: Herrn Siegkried-Laubach. Hermann Seipp-Ober-Dessingen. Heinrich Diehl- Laubach. 2. Preise: Wilh. Högn-Kiem-Eichen. Gg Fri-?dr Zochem-Laubach. (Sßr. Aircher-Lau- bach, Zoh. Günlher-Laubach. 3. Preise: Kon­rad Sann-Wettcrield. Wilh. Högv-Klein-Eichen. Otto Paul Il.-Villingcn.

Jüngere Küße.») inMilch l.PreiS: Phil. Krauiwurst-Freienseen. 2. PreiS: Lud­wig Dah'.icr Adthge»: h) trächtig Ehren- VreiS: Karl Lotz-k^onterStirchen. 2 Preise: Herrn 6c.pp Ober-Bessingen. Heinr Friedrich Fronk-Laubach Anerkennung: Hcinrid) Zochcrn-Laubach und Heinrich Herzbcrger-Lau- dach.

K a l i> : n n c n. Ehrenpreise: Georg Zimmcr-Villingen. Heinr Aück II-Siockhaulcn, Heinr. Kauß l-Beltershain 1 Preise Wilh Wagner-Laubach. Georg Dahmcr-AochgcS, Heinr. Aöder-Laubach: 2 Preise Karl Lotz-GonterS- lirchen. Heinrich Acutz VII.-Wetterfeld. Otto

Hau. ll.-BiUingen. 3 r e t 4 Otto Siegfried- La. -ach Anerlennung Fohann Ountncr, W'.ld Hsgel Heinr Schmidt, Ehr Kircher- Louvach.

Zunge'- nd er <! bi» 2 Zähre Ähren- ft. < t Heinriw Sa'.zmann V -Laa ach Mem- ' -r? Görei-Laubach Konrad Hdgv Itt.-Auvrcrttz- dur<:. 1. P r e I k3 ob Lch 7 m l er! - La uboD Karl Sa«zmann-La obach 2 Preis« Otto S eg fried- Lau.-ach Lulw-g Dahmer-AbrdgeS (tz'.e'cr txrc; 2 Pre'.sei. Anerkennung Zr edrtch D.edi- Cau: a4) O:to HuNr. Aupperttzbarg

Z a m 1 en J b r f n ? r f . f Gg Dadmer- Adthges: 1. Pre Wild Hogv- Kl a chen.

Ziegen.

Auch der Auftrieb an Ziegen zeigt gutes Mc.eriol: es twntfii auch hier eine ganze Äeiße ron Preisen oerteUf wer Bon cinjabri- oen Bocken erzielte s:c Gemeint» Hatte irod den 1 Pre.» ebenlo von »weifährtgen Böcken.

a an err g 3aob A umann-Laubach, non zwe - b S viertädrigen He nrich Aau-Hatienrvd: den ' P r c i v voi' Ziegen von 4 Zähren und bar.!bet rr:ang Haga Ke.-Eiiiiig»o:u' den 1. PreiS von Familien Zakob Äaumann-Lau- dach, den 1 P re» von nicht angefbrkn Ziegen He nrich Dbrr-M:nßrr.

Buntes Allerlei.

61,ter Vculschrr Skatkongrrß.

Der Me*iäbr -. >katknngreü In Alten­burg der alljährlich dort statts.ndc!. hat au» allen Gauen DeuifchlandS und fogar aus dem Auslo.nde die Skatlustlgen veefammcli Die alte trafit.oneH.- 6lalhabt 211cnbura. die nunmehr lcho:' elf 3abrc lang ben Deutsch." Skatkongreß beherbergt hat auch bi~4ma'. wieder ganz im Zeidren d-eie» beliebten Stammt 'chspieicS ge­standen Zn Altenburg gibt e» ja wohl kaum einen, der d ckcS Spiel nick", verstände und In haben denn die Altcnburp.r gu» Anlaß de» KongresfeS In ihrem Vanhe^tbeotcr sogai einen Sketch unter dem Titel .Skat uraufgeful)d, und damit bei allen einoefle 'chtrn Skatspielern sich erneut die größten Sompafhien c-morben. Auf dem Kongreß der kkatlpieler wurde im übi'.ge" der Beschluß gelabt im kommenden 3..hrc einen internationalen Kongreß stattsinden zu lallen, an dem alle Skatbrüder der Welt teil- nehmen sollen Die Acllnehmcr de» Skal- kongrelle» ha^en sich auf ihrer 'Tagung u a aum kehr hctig gegen einen Antrag au»g** sprochen der sich mit der Absicht tragt, einen Ekatbund au gründe,. Wozu iit dieser auch nölig, wenn alle Skatspieler im Deullchen Skat- fongreh ihre Spivenorgamsatirm haben. Diefe sorgt für alles, was irgendw.c für die Zünae» de» Skatspicis von reffe ift. unb e» >ockr' unfinnig, wollten fu Skatbrüder um ihre» ZhsalL willen in zwe rtc.cn fpalten. Bisher habenie treu unter n e r Fahne gedient unb sie wollen das. Wie fte c« jetzt auch einstimmig zum Ausdruck gebracht haben auch weiter tun Hoch der Skat und nieder mit allem, wo» das Spiel irgendwie unangenehm beeinflussen fbnntc, und fei cS nur die Gründung eines neuen Skat- bundeS Daß auf dem Altciiburger Skatlongreß aud> ein Meisterschaftsspiel um bU Skatineister- sd)ast auflgetragen wurde, versteht sich am Bande Die sehr schwierige PreiSvertctlung hat ihren Abschluß jedoch noch nicht ffefunden.

Macht der Gewohnheit.

DS erregte In Dänemark großes Aussehen, als vor einiger Zeit zum erstenmal zwei vte* dakteure. Hörup und Sörensen, zu Ministern er­nannt wurden Man war sehr gespannt, wie sich die beiden in ihren neuen Oleintem bewähren würden, und eine» Tages wurde König Ehi i- ftian gefragt, wie er mit den beiden auSkomme unb wie er mit ihnen zufrieden sei. Der König sprach sich lehr anerkennend Über sie uuS 'oll aber, wie in Acclams Universum erzählt wird, hinzugefagk haben: Sie sind beide sebr tüchtig, aber sie beben hte Gewohnheit hie und da mal CIN Schriftstück in b< n Papierkorb zu werfen, weil fic für ein FruhlingS- gcdicht holten."

Kirchliche Nachrichten.

Zsraelillfche Gemeinden.

Zfr. AeligionSgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge <6übanlagc). SarnStaa, den 18. Zuni 1027. Vorabend 7 45, morgen» 8.30, abends 9.03 und 9 40.

MWnn.MMlgWMkkle

Nomon von Sven Elve ft ad

Copyright bei Georg Müller, München.

9 Fortfetzung. Nachdruck verboten

..Er bat Jean vertreten. Und id) kann gewiß sagen, daß er feine Sach« ausgezeichnet gemacht hat Insofern kann Jean, der gewisfenhafto Jean, ganz beruhigt fein '

21 brr 2tvw war doch hier** rief der Konsul.

Nein', entgegnete Ärafl.Der Mann, der uns bebtent hat. war nicht Zcan. sondern der Dieb. Er ift In 3ean» Maske hier tätig gewesen, un» er bat sich mit Erfolg den Umstand zunuhe gemach,, daß 3ean wahrend der llrbelt stumm wie ba» Grab zu Irin pflegt. Ich katm Zhnen versichern, meine Herren, daß er em glänzender Taschendieb fein muß. Es IdpiieicheU mir übrigen», daß er mich nicht auch bestohlen hat. Das beweist, daß er zugleich ein lehr vorsidüiger Herr ist. £ki. ja, es bleibt uns nichts anderes übrig, als sich in die Tatsachen zu fügen. 3d) ertaube mir, um eine Unterredung mit Äean zu bitten, um zu eriahren, was geschehen ift.'

Krag zog sich mit htm alten Diener in eins der anderen Zimmer zurück, wahrend die fXrren sinen- blieben, um noch eine Weile über die merkwürdigen Ereigmsie des Abends zu plaudern. Ein Trost im Unglück war es, daß sic nicht mehr Geld eingebüßt hatten, als sie ertragen konnten. Sie rechnete» zu» lammen und gelangten zu dem Ergebnis, daß der Gewinn des verwegenen laldxnbiebee zwuctzen zehn- unb elflausend Kronen betrug Es war ein ganz hübsche- Stimmd»en.

Nach einer kübtn Stunde kam 2Ub|6rn Krag wieder ins Rauchzimmer. (Er war im Uederzieher.

Die Herren ftrönucn um ihn zuiammeu. um nähere Mitteilungen zu erhalten

Er nahm die Uhr vor. Ls war bereits halb zmol>

Ich habt noch drei Minuten zur Ikrügung". sagte er.Zn dieser kurzen Zeit kann ich Zhnen fol gendes erzählen, wo» ich nun ftftgeftrllt hab«:

Der Ti«t> ist. nach allem zu urteilen rin Monn, der in der guten Gefelllchatr zu House ist. co hab« ich allen Grund zu glauben, daß er mehrmals der Gast unseres Freundes, des .stonluls, gewesen ist. Durch feine Teilnahme mn Gefellkchast-leSen bat er

fich eine Menge von Kenntnissen angecignet über Menfchen unb Zerhälttiisse. die ihm jetzt zugute kommen.

Er muß ein befeiener, gebitdeker Mann sein. (Er ist Norweger.

Wahrscheinlich ist er kein gewerbsmäßiger Der brecher. sondern ein Mensch, der au, irgendeinem Grund, den ich nicht keni.e. auf die Derbrechertauf- bahn gedrängt worben ist.

Bon früher wußte er, baß heute bei Birger ge» poken werden würde. Und er wußte auch, baß bie (Gesellschaft bei bicser Gelegenheit im Besitz von be­trächtlichen Bardelrügen mar und darum ein glän» Aenöcv Opcra;ion»felb für einen verroegenen Ta. icbenbieb harbot.

Um fünf Uhr. noch »»ährcnd der »onful sich in seinem Bureau befand, schickte bet Unbekannte einen Boten an Jean, brn alten Diener. Er ließ sagen, her Konsul selbst wolle mit Jean wegen ber Gefell- febaft sprechen. Der Diener würbe Im Automobil abgeholt, in ein <5ius am Parkweg gebracht und bork bewacht, sobald man ihn in einem Zimmer in bieicm -i')auie hatte.

9latürtlcb Halle der Derbrecher dieses Zimmer es war ein Pensionatszimmcr für ganz kurze Zell aeml'iet. Man wird dort vergebens nach einer 6pur suchen

3n dem Zimmer wurde der Diener von zwei Oie- bilicn ?cv Verbrechers festgehatten, während der Dieb felbft sich verkleidete unb hier bei der Gesell­schaft als Zean miftvert. Dieser fclfdx Ze an erhielt ben Befed«. alle lüm zu verschließen. Sribhocr« stündlich bat er bas getan aber er hat auch dafür gesorg:. sich leibst unv die Beute in Sicherheit zu bringen.

Erst vor einer halben Stunde ist 3ean bann los­gelösten worden, ber wirkliche Jean.

Da, übrige kennen Sie, meine Herren. Es ist mir unangenehm daß ich mich habe hinter, Licht führen lasten. Aber ich bin dankbar für zweiertei erstens, baß ich. was feiten genug vorkonmii. Gelegenheit gehabt bade, mich mit einem wirklich kühnen. Der- eNageneu :mb humorvollen Dieb zu melfen. Unb zweitens bamr. baß biefer Fall mir endlich einige Anhaltspunkte gebracht har. die mich hoffentlich früher ober fpater zu einem Resultat gelangen lasten.*

Krag wollte sich eben verabschieden, ba würbe wieder .emelbet:

Telephon an ben Herrn Detektiv. Bon der Kri­minalpolizei.'

Als Ära« sich nach einer Weile wieder einfand, jagte er mit leichtem Lächeln

. Meine Herren, ich glaube, unser geheimnisvoller Freund hat beschlossen, ganz (Ebrifttania zu plün­dern. Nun hat er auch ben Ches ber Kriminalpolizei bestahlen '

Nach ben Worten de, Detektivs trat zuerst Schweigen ein. Dann horte man schallendes Ge­lachter. Es war. als machte sich die gespannte Stim­mung Luit in diesem Heiterkeitsausvruch. Der Po- liy ck."' selber beraubt! Du großer (Bott! Man lachte ächzten Bitt, nach näheren Mitteilungen hervor, aber flrag winkt? ab und ver­schwand

lll.

An der na elften Straßenecke kaperte er em Auto­mobil und suhr mit Schnellzugsgefchwindigkeit zum Polixcibureaii.

Er hatte erwartet, daß die ganze Polizeimann- scha't in Bewegung sein würbe wegen des unge­wöhnlichen Diebstahls, aber alles war ruhig Er fragte, ob der Polizciches zugegen sei. Niemand wußte cs genau. Aber er würbe in fein Zimmer ge­führt. Da faß ber Chef an bem großen Schreibtllch.

Er telephonierte, als Ärafl hcreinkam, und n>ie:- auf einen Stuhl fff»; Hrag fetzte sich.

Auf diese Weise horte er die letzten Worte des Telephongefprächs.

Tas foqie ber Polizeichef,ja gewiß,

alles, aber fprich nicht darüber! Ist es em scherz, so bekommet- roir's wohl wieder, unb ist es ein wirt- sicher Diebstahl, bann auch.'

Er klingelte ab und ging schnell zu Asbjörn Rrag hin:

Gut. baß Gi« jo halb gekommen sind! eo ctmis ist mir noch n,cht ooraekommen. Stellen Sie sich vor: man hat mir ungefähr alles gestohlen, war ich be­sitze unb habe''

Der Detektiv blickte erstaunt aus.

3d$ will Ihnen ben Zusammenhang erzählen", fuhr ber Chef fort ,Lch habe eben an meine Frau telephoniert, und sie ist ganz verstört vor Ueber- rafchung. Ich habe sie ptbeien, dest Mund zu ballen, und bas ift von Dichtigkeit. Dortäustg stnd kie unb

ich hier in der Abteilung bie einzigen, die etwa, davon wlsten. Da, wäre ja eine nette Geschichte, wenn e, hcrousküme. oaß der Poli.zeichef selber au,- geplündert worden ift. wahrend er auf der Suche nach dem myststchen Dieb mar.'

Glauben Sie denn wirklich, daß es wieder ber» selb« war?'

3a.'

Haben Sie einen Betvei, ba|ür?e

Ja, einen unwiderlegllchen. Seine eigene (Er» flärung.'

No, bas oerfprlcht aufjehenerregenb zu werden", murmelte flrag. wahrend rr sich anschickte, ben Ueber-ieher obzulegen.

Uber d?r Eßef blnivne ihn daran

Wir bleiben nicht lange hierfaatc er.Ich höbe nur «In paar Befehle zu geben, sinh S'« im Auto gekommen'-''

.La. f, märtet.

. ltzut. dann kann ich 3Hnen das ganze im Wagen erzählen.'

Der Poslzelchef erteilte den Wachhabenden einige Anweisungen, sagte, er werbe in einer Stund« wie- berfommen. unb verließ bann bas Bureau zusammen mit Asbjörn flrag.

Zum Chauffeur sagte er:

Byado-Allee Rr. 44."

Asbjörn flrag schien überrascht.Also nach 3hrer Wohnung?' fragte er, als sie saßen

Meiner früheren Wohnung' oerbesferte ber Polizelchef.

,^Jd) verstehe nicht. Sind Sie benn umgezagen? Nein, aber meine Wohnung ist mir gestohlen worben.'

Der Polizeiches sagte bas ganz ernst, ohne eine Miene zu verziehen, unb Asbjörn flrags Erttaunen stieg.

(Eine gestohlene Wohnung! meinte ber Detek­tiv, sich im v3ogen zurückkehnenb.Tat klingt seit- (am, wie ein Roman''

Cs ist wirklich eine höchst romontifche Geschichte, ber erste unb einzige Fall hierzulande, baß einem die ganze Wohnung gestohlen wurde. In Moskau ist', mal passiert . . Na. das gehört nicht hierher."

flrag ichütelte dedenNich den flopf:Ein ganze« Heim, mit Frau unb Kind? . . .

(Fortsetzung folgt)