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Dienstag, IT. Mal (92Z

in. Jahrgang

Nr. U4 Lrfter Blatt

GietzemrAnzeiger

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General-Anzeiger für Oberheffen

t>red 116 Derlei: MMW UitverKIdtt Dich- nO Striibriderd R. kai-e ti Gieren. 5chrtft1ettii- nd »efd^ftsMr SAirtraN t<

Präsident Doumergues Besuch in London

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en. Man könnte vielleicht tragen, warum

Porw läng':

Wendigkeit Der

innrer, der in den letzten »raut brobo4itei bat. wie

und »um Xed über 15 Mennig b t bat. noch nicht um die Tot-

Grokbrilannirn» unruhig zu werden non neuem anfangen zu tragen, ob

»folge

3<r.|pr«*an|dilfi||e:

61. M »nb 112. l*l*nh ftr Tiabma*. n*tm Anzeiger Otetze«. psstfcheckk»^: KeenNnN am ItW.

7lo4jerdtH. das, die no<wendigen unb nicht läiv aut zulchi ebenden Derbetterungen Veld

Sowwta*» ne* Friettog».

Bdtofen: «etzeeer ^ertbraMAntr

Sehternichtohneportoerhöhung?

7k* 06rwo<hn<twftor Albrecht TKoratb. TU d 7t

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***!>BejvtnfrHt: 2 Wn**mar1i en* » ^rt*ev«rwmq ftr Ir*^>

nneei und der Lohn

wenn ',ch bie Ttegterung*Parteien de» Rrich»- tage* dazu entichliehen ihren Lertreiern ün DerwaitungOrat k>er Deuilchen Reichspost den Qluffraa zur grundsätzlichen Zustimmung DU einer tdebübremerchdbung zu geben

fieiretm. Da» Schiss wurde bei der Ueberfahei non rd>» torpebobooien und einem Geschwader

die (Beiegenbrti ergreisen sollte um mit Sr .'.nb einige fragen der europäischen <Xolittf zu erörtern, die al» naiurliche Folge Locarno, entstanden sind. Der nolle Lohn, den Deutschland erwartete uich noch erwartet. ,st noch nicht erfolgt. Deutsch­land erleidet weiterhin die Schmach der sremden B<- Ietzung. für die et, von Locarno ganz ab ae leben, etzt schwer ist. auch nur eine turistische Unts chuldtaung zu haben Wenn die beul- 'chen Tlationaliftrn setzt wegen ber non ihnen sur biliiionld) angesehenen Taktik Frankreich» und

London. 16.JRai (TU.) Der Präsident der französischen Ttepubllf, Doumergue, hat sich am Montag früh non Ton» nach London zum B e s u ch de« britischen Äonifl»poare» be­geben 3n seiner Bealeitung befindet sich der fron- zösische Minister de» müderen. Briand. von (Ta- lai» au» hat der Präsident die Uebersahn nach Dover an Bord eine» Torpedobootzerstörer» an-

Brette »

Platzosrichnft 3D , mehr

IbriiebriMeei Dr. 3nebr. 7VUH. Ceege verantwenUch t »r Totn d Dr. 3r with Congr. ftr TWntleten Dr Moonei. Mit den Ihrigen Int fr»H BlnmscheiA^ stzr den le- trigenin! fiert " "man- sämtlich in (hieben.

leihe wurde glatt unterg Trachtbei ber »weiten haperte es Das neue Rechnungsjahr stellt bie Post vor bie Ausgabe, «j e Anleihe non 300 Mil- linnen unterzubringen. Ob ihr das gelingen wird, stehl bahin. Dazu kommt, bah bas Reich «ine bessere Verzinsung bei Anlagekapitals in Gestalt höherer Ueberschüsse verlangt. 7!ich: unerwähnt bars bleiben, bah nach einem olscnen Bekenntnis des ReichSpostm.n stcr» Dr St in gl b>e gewaltigen slnanz eilen Leistungen ber letzten Jahre zum guten XeJ auf 5t osten ber P ost erreich« worben sind. Pie ReichSpost kann ihr Personal von ber tonrnenben Ge­baltsausbesserung. auf die bie Beamten des Reiches se.t Jahren pertrSstet worben sinb. nicht au*(dbricf«er. Lett ber leiern DehaltSr-ge- lung für Beamte lst baS Lohnniveau in Deutsch­land um minbestenS 22 Prozent ge­stiegen. Das muf* man sich vor Augen hatten,

Liso grundsalilrch ist wenig gegen eine Porto- crhöhung einzuwenden. E» (regt sich natürlich ab sie in dem oorgeicht oenen H u » m a h e erforderlich ist. unb ob sich nicht an den einzelnen Säften doch mancherlei andern läßt. Schwerer alt, bie Belastung de» Briefe» t meiner Erachten: die der Druck- a ch e n zu tragen, wenn sie auch durch eine Ber- besterung der Beiorderungsbefun-n»ungen unb Tans- sätze für außchri'tlosi Dursiendungen gemildert mtit». Wenn auch bie Erhöhung des Paketpor- I o K sich m mastigen Grenzen l'ält. so stt doa, da» Bafetpono nn Bergkid» yjr Lorkriegszeit hoch. Da» von den lelegrammc

Bei beiden Bersenb -n^^eaenstonden ist aUerding, zu beachten, daß sie 3md)üfte eriorbtrn. die halt ber .»afienartitri* ber aewobnliche Brief, decken must. Rech« umstritten wird die Erhöhung der Gebührensätze im Psstscheckoerkehr Irin. Luch er hat nn letzten Jahre durch die Ermäßigung de» 3in»*JHes für d..- angeleglen Poi'ncheckgriöer einen Zuschuß .on 11 i Millionen ererbe rL Dennoch wird gen» \nbjft geprüft werden m-_ firn, ob e» rtfct an­gängig ist. den Uederweisungsoerkehr von ttnem ^osvcheckkonto jj* ein andere» wie b «her gebübren'rci w lasten, oeil im Ieneresie der fieiartm Volkswirt ch-jlt nicht» getan werden darf, um den sich edtrolidb jurer».'enden bargribloien Zohlungsoerkebr ein.zu'chränken.

Semen ober weniger Widerstand werben bie mit ber Gebührenvorlage ve Kunden en übrigen Acnberungrn ber Postordnung hnben. De schärfere Xrc-nu-g des Br::oer!e rS vom Baketverkchr ist betriedstcchr sch begrünen unb avrb sich xu Dunsten einer lLr.cllc-en R:'ört<- rung ter *Brict endungcn auÄ>tr!<n. D:r R-um -n den BahnpostwageT-. war durch die üxrtanb- nehmendr 'Bo'^nibung f?n Päck^cn unb Druck-

allem bie Wünsche auf eine Verbesserung ber VetriebSanlagen ber Post wie sie schon feit Jahren auS weilen Greifen der Wirtschaft unb ber Industrie verlautbart werden eine Mehrbelastung von annähernd 100 Millionen Mark bringen würben 3a bie WirllchaftSkrrife selbst hätten, um eine Ver­besserung ber Anlagen endlich zu erreiche!,, schon einmal vor einem Jahre bie Post daraus aufmerksam gemocht, bah sie eben, wenn sie eine Verbesserung nicht aus Grund ber ihr zugewie«e- nen Mittel durchführen könnte, dann zu einer Erhöhung btt Tarife greisen lollle Eazu kommen nun noch annähernd 03 Millionen Mark

land barzutun. Dazu ist t'ielmchr ein Dlick auf bie Finanzlage berPo st nötia. Vergegen- wart,gen wir uns. dost man vor drei Oabrcr. der Gesellschaft .Deutsche Reichs post bie 3u- gäbe stellte, sichdbh M fmuerm und bas »n ihren Anlagen Invest erte Reichsvermöger.. baS jetzt annähernd 2.1 M.iliarbe beträgt, angemessen .zu verzinsen. Tc.neben-ittel wurken nicht -ur Verfügung gestellt. Mas in btefen wahren an Arbeit geleistet wurde, stellt sich den Arbeiten um die Ltabilisierung unterer Lädrang Uurd.g an bie Geile Dos Personal wurde .nn 25 Proz. abgebaut. Auster eine - dett if.cl- sonds wurde bie durch bas Postsinanzge'er. per- gesehene Rücklage von ld0 Mi'.ürTien erübrigt. Dem Reich ward im t'-r^er. Qic re 70 Mil­lionen Heberfchüfte zur Dersüguna gestef!'. obwohl, wie bereits .x-t? eine neue kbr erheb­liche Ausgabe für die Ve örberung ber Pestten- düngen entstand, für bie ter r-ue Etat Hl Mil­lionen vor ichl. Es ist fchar^ bar-iu* ^.'halten wor­den. hast bie Ausgaben für werbende Anlagen auf Anleihe -n nefmer sind T ? e^ste A---

Dah ber Reichs vostunntster mit feiner An- fünb quna einer Vorlage auf Erhöhung der Post.. Postscheck- und >-.r^phengebuhmen eitel Au» flimmung unb Areude auslösen wurde, tmrb er selbst mdji erwartet haben. Erstaunlich aber ist tagen bie elchfömng die zahl reichen Einsprüche gegen diese Absicht sind AngetichtS solcher Sinmüsigstrll mag es einen geto-Nen Mut zur Unpopularität erfordern.

für Locarno den gebrachten Opfern gleich ist, so ist bie» weder überraschend noch besonder» beunruhigend Br,und und Ehamberfain werden jetzt wenigsten» Defegenhei» Haden, wenn sie sie er­greifen wollen, um zu einer Bereinbaiung über die präge zu gelangen, die noch nicht knlijch geworden ist. bie sedoch unvermeidlich unb täglich bringenber unb schwieriger werden muh Was Deutschland erwarten mutz.

Die Regelung der Rheinlaudsrage.

Eigener Drahtberlcht de» ..Siebener Bnjelfler»*.

Berlin. 17. Mai. Da» dhrtreffen de» fran- zösischen 3taai*prafibenlen Doumergue und de» Äutzenminisier» Bnanb zum offuieUen Besuch in London hat sowohl in ber |ranvh<dxn al» au^ In brr englischen Presse ein eifrige» Ra kles roten darüber beroorgrrufen, welche Bedeutung dem Besuch zu­kommt. Wahrend die einen von einer bl oh en höflichkeit»kundgebuna sprech.,, Ik .en bie andern die g r o s, e politische Ira a w eite der Londoner 3'.'kimme,thmft hervor. Die Wahrheit wird wabrschemlich in der Mitte liegen The gegen- eihgrn Freundscha'isbezeugimgen, die in den net- schiedene, Reden zum Mu»bru<f kommen werden, werden nicht» mehr al» übliche Internationale V)5f» lichkeit»akte sein. Weit wichtiger unb von poliilscher Bedeutung werden die hinter den Kulissen geführten Besprechungen Brionb» mit llhamderlain sein, bei denen natüN'ch auch die Rheinlandsrage eine grosie Rolle spielen wird. Die für den vergangenen oontstig von Herrn Befand angefünthgie Antwort auf die Unterh.ilnmflrn mit dem deutschen Gefchästeteager ist nicht ergangen, sondern vielmehr wegen der '.Reife Brianbe nach London verschoben worden. Sie tft also erst zu erwarten, wenn Brianb von seinen Be- iprechungen mit (Tbombedain zurückgekehrt fein wird

D.'nn auch die Londoner vresiestimmen ok» Auf­takt zu dem Londoner Staatsbesuch wenig ermuti­gend sind e» sei hier besonder» an denTime»*- arsikel vom 6am»k'q erinnert. Io braucht doch deutscherseits noch nicht alle Hoffnung auf Erfüllung ber Locornooersprechen durch bie Weltmächte auf­

denn Me Portoerhöhung nicht längst erfolgt ist. Gegenäl'er btefer Kritik bemerkt die Vegrün- buna zur Vorlage richtig. M» etncPortrerHöhung iuale.ch m.t ber Stabilisierung ber Mährung nicht gut möglich war. Die Vriefmartze ist fo etwa» wie em Masistab für bie Wahrung. 3n hem Augenblick in bem man mit dem höchst gewagten drpenment brr Rentenmari zur Vor- kriegswährung zurückkehr!r. bürste man nicht von hem ,ied7ipsenni Ataris abweichen^ Unb als man rin 3abr später ber schwer leibenden V)irt*chast mit «nein S.euererkasi von einer Halden Mil­liarde zu Hilfe kam. konnte man wiederum nicht zu gleicher ktf tne Gebühoen erhöhen Denn aber fest Handels- unb Handwerkskammern unb industrielle OraanifatUmen au» Anlast derPorsi> erhöhung von einer neuen Inflation unb einem unvermeidlichen S eigen des PrriSnir^aus spre­chen. bann muss ihnen doch e-ugegengehal'er. wer­den. hast jene Steuerermüsilgungen und maitcheS andere. waS zur Grieich.'erung der Mirifchafr»- läge m,t gro-en TlNtteln getan wurh.. kein Sinken biries Preisniveaus Hervvegebrachr halx-n Der Anteil des Vr-efporioS an dem Marenprei» kann fo hoch wie ihn bie Kritiker schätzen, un­möglich sein. Ss gibt, wie bie Vegründung ber Vorlage richtig unb ohne V.-sde t hervorhedt. wahricheinllch fein zweite» Veifpie!. hast sich ber Preis für c.ne Or.hunfl f o lange unver­ändert gehalten bat. wie der für b«c Tk- sörkxrung eines Bnetc*. öett 1S6S allo leit nahezu 60 wahren, haben wir den 10-Psenmg- tant Die Post würbe gewiß keine Icjrünbima für eine Porioerböbung haben, wenn sie als Käufer noch irgendwo bie Preise von 1868 zu zahlen hätte

Ratürlich genügt ein Hinwer» auf birie Tat­sache eben'owenig. wie der Hinweis darauf, kih eine ganze Rrihe von europäischen Ländern bas

lachen von ein bis zwei Kilogramm gar zu lehr beengt. Die Veförde.ung ter zweilellvi- ei­ligeren unb unverhälinismästig tueni^ r Platz m Anspruch nehmenden übrigen Lriekpost l*tt darunter 3e®t sollen Päckchen unb Drucksachen, d.e 'chwerer al» ein Äiü>tnb verschwinden. Derlchwinben soll auch die Unterlchndurg zwi- schen Doll- unb Teildrucklachrn. dir ich leit ihrer flftnfübrun ] bekämpft habe Auch unb bi? Ber lanbbeftimciuncc n für DruMsachen verein sacht worden MrineS Trachten- tonn­ten sie noch einfacher sein, ohne die Post zu schäbigen Ob bie Verbilligung des k-r Ingen den Pal.es auf eine Mark Reben gebühr, wie sie die Vorlage bringt, betriebstechnisch richtig ist. kann man bezweifeln Wenn, wie es scheint, da» ..bringende- Polet nicht mit tem ..Trprcsigu:" der Sifenbahn bcrieten kann, dann soll bie Post den Kamps aufgeben. 'Berben dringende Pateie mfolge ber Gebührenermähigung wieder in fte.fftnber Zahl aufgriie'ert, bann wird ber Roum tn den VahnPostwagen für tas Vrief- lortieraedäh neu belastet 3nfe:elant ist der Veriuch der Post. Hausbriefkästen au eigene Kosten anbringen zu lasen Man w'll bie kostspielige Bestellung in Hock>häu'em mit vielen Mietern badurch verbilligen und r.tmmt damit alte Bestrebung.n in geschickter Jonn wie­der auf.

DaS verfallungvmähtge Organur die Be­ratung der Vorlage unb bie Brichtusifasiung darüb' r ist befcnn;iid) nicht der Reichstag, son­dern ber VerwaltungSrat der Deut­schen ReichSpost <5r setzt sich au» je 11 Vertretern dr» Reichstag» unb des R.-.chsrat». 7 Vertretern der Verwaltung unb des Perional» einem Vertreter des Reichssinar-.'Tr-.inisters und 13 Vertretern der Wirtschaft zusammen. Dirier Verwaltungsrot wird die schevienge Frage au be­antworten habe- cd es nicht ohne Pvrw- erhöhung gebt unb wie bie Reueinnah men aus ber Porioerhöhung zur Verbesserung der Lei­stungen der Post zu verwenden sind.

Die Hoffnungen

der Poslverwattung.

Eigener Drahtbrricht der ..(Siebener Anzeiger»".

Berlitz. 17 Mat. liniere Berliner Rebal- tion nahm wige'ichts der bevorstehenten Der- honblungin i.r. VerwaltungSrat dcr R-ichSpost übet bie P:i oerhöhurgen Vetanla lang, sich noch einmal deS näheren über die etnxlnen 6tat- Positionen ber Post beim ReichsposttTriniste- rium zu erfuntigen. Dab eriuhr sie. bah vor

^richäf,'. wöbet ungefähr 150

Demgegenüber würben die geplanten Erhöhung-r. der Post- und Delegrophengkbuhren nur 240 Millionen Mark nnbnngm. Die P-.st glaubt aber. daS Defizit auf dem VerrechnungsWege wieder ausgleichen zu können.

<ju dieser Begründung ist allerdings zu sagen, dasi es wohl richtig Ist. bah endlich eine Ver- bellerung brr Berriebsanlagon tm Pvst- und Teiegraphenveriebt notwend'.g ist Immerhin scheint eS zunächst ein Wagnis. all,ugroh< Hoff­nungen auf die namentlich für ba# Vr.ef- Porto geplanten emfchneidrnden Erhöhungen und ihre Mehoetträge. zu letzen 2«he leicht könnte doch gerade das Gegenteil eintreten, in­dem ein groher Teil der Briefschrribe-r ihren Konsum nicht unwesentlich einschränken u>irb. Die Gefahr besteht zuminbrl: in der Richtung, dah die Postkarte gegenüber dem Tr r«e b- vorrunt werden uxrb Eine «chwere Schad gurrg der öffentlichen Interessen lche-nt un» ganz ab» flrieben von der die rsich^s, lehr betasi ndrn vrtoerhöhung für Druck! achen *r. di' Ah- fchasiung der allgemein beliebten Päckchen- Sendungen zu liegen, bie doch ihre *<: k» reichen Wirkungen fett jeher geynjt hab-n u-ib gerade tn ihrer praktischen Ginrichtung au- r- orbrnthd) bevorzugt wurden. Rech- u - -n ift ber Post lekeglich intern, als 'ell>sto7rst

für sie ber Weg za einer Steigeru-g i rr Ginnahmm rn der Erhöhung der Port f. Es muh aber abgekartet torrb.*- nach n. eurer Richtung sich bie geplanten Maßnahmen auÄnnr« ken werden.

Marinesiugzruaen begleitet. 3n Dover wurde ber Präsident um I Ubr mittag» vom Prinzen von Wale» begrüßt, mit dem er bann die gemein­same Bohnsoyri noch London antrat.

Der (Empfang in London.

Für den Gmpsang des französischen Staats­oberhauptes hatte bie ©tobt London ein fest­liches Gewanb angelegt. Von allen öffentlichen Gebäuden, grohen Hotels und vielen Privat- ufern wehte neben der englischen Fahne auch die Trikolore. Die AufsahriSstrahen »um Schloß waren für daS Publikum gesperrt Die Garden bildeten aus beiden Seiten der Straßen Spalier, hinter denen eine dichte Kette von Zuschauern 'ich sammelte. Dor dem Dikwriabahnhos hatte 1 In den frühen M ttagsst - '

Menschenmenge ringesunden Der Dahnhos war mit einem Tr.umphbvgen in den englischen und sranzösischen Farben prunkvoll geschmückt. Pünkt­lich um 3 Ubr tras der Zug mit dem Präsidenten auf der Station ein D.e französischen Gäste wurden aus dem Dohnsteig v on KönigGeorg empfangen, in desien Begleitung sich Premier­minister Baldwin m»t den übrigen Mitgliedern des Kabinetts unb eine Reihe hoher Offiziere unb Diplomaten befanden. In fünf SlaatS- kttrollen wurden die fransöflschen Gäste vvm Bthnhof zum Buckingham-Palast ge­leitet Im ersten Wagen hatten der König. Präsident Doumergue, der Prinz von Wales und Prinz Hcnrtz Platz genommen. Im zweiten folg­ten Briand unb der französische Botschafter in London, de Fleuriau. Doumergue hatte für bie Huldigungen des Publikums oft zu danken. Wert stärkeres 3ntereffe aber zog D ri a n d auf sich Vor dem Duckingham-Palaft wurde ber Vriuch von einer Abteilung ber infchen Garde empfan­gen. Im Palast selbst sand der offizielle Emp­fang durch den König unt> die Königin statt.

Kurze Zeit darauf Hotteten Doumergue und Briand dem Denkmal für die im Welt­krieg Gefallenen sowie dem Grabe de» unbekannten Soldaten in der Westminster Abtei einen Besuch ab. Am späten Rachmittag sand im St Iames-Palast beim Prinzen von Wale» ein Empfang ber französischen Kolonie statt, worauf sich die französischen Gäste wieder

Die [fragt, auf die e» hier anfommt, ist, ob die Boflorrmafhinc mll Ihren bisherigen Einnahmen Imftoitbe Ist. die seit Fahren und Tagen Immer mir- ber rfbobenen sehr br<<d)liflim Stagen über bie Rückständigkeit I b r r r L'eiftungen Im Brrglrid) zu denen der Borfriegeyit abzustellen Ist S nutzt dazu m Logr bann muß man itzr bie ittel bemilUgtn um chr bw Mögsichkttt zu geben, sich mit ihren Leistungen wieder an b i r p I 6 f oller Postvrrmolwngtn zu stellen, wo sie Iohrzrhntr *um Bortril ber deutschen Wirtschaft gestanden Hot. Jene mglischr .^ettunai-sttmme hatte recht, die tn her Borfrieg»vrii einmal behauptete, die Uederlegsnhelt dr» Aarnbnrflcr Kousmann» über leine engsijche Sonfurrrni beruhe zum guten Teil daraus, bah rr leine Post morgen» zwei Stunden rüber al» irr.er befämr Bon dieser stolzen Höhe sind wir in chttmmrn Zetten weit brrtibfriommen. Krieg unb '.'lodrfrwgeyil haben dte deuische T^st- verwaltung heruntrrflrmlrlldjaftet Man ichloh eine btbcuertub gr-In Zahl von Postanstollen. namentlich auf bem 'lochen Lande Man verminderte dir Zahl ber Bahn posten, sisidem für die Beförde­rung brr Babt r^ltawaen allein eine Summe an die (FifenKilln zu zahlen ist. Vir Mr Borfnrflftüberidfülk um ein Erkleckliche» ul eriirigt. Dan veraröherte die BefleUbeürfe unb setzte die Zahl ber BrileUun^rn eihedstch herab Wie oft erbrachten .tniunani den '.'kachwei», baß Briefe fehr viel langsamer al» Fußgänger ihr Ziel erreichten. Wie oft wurde bittere Klage darüber geführt daß man erst na di monotriancem Worten In den Genuß sine» Fernsprschansthliisie» gelangte

Run bedarf e-S eigemlich keines besonderen

nach bem Buckfngham-^ilast zu dem ihnen zu Ehren vvm Königs paare gegebenen Bankett begaben, an dem insgesamt 155 Personen tcil- nahmen darunter sämtliche Kabinettsmitglieder, die Belrhltzhaber der verichiedenen Wasiengat- tungen. eine große Anzahl von Diplomaten so auch der deutsche Botschalter Sthamer.

Die Trinksprüche.

Aus dem Bankett brachte der König einen Trinftpruch aus den Präsidenten auS. in dem er u. a. sagte. Seit mehr alS 20 Iahren ist bie enge Iufammenorbeit meiner Regierung mit ber sranzösischen ft ä n b t g enger geworden Seit der Unterbrechung deS Frieden» haben unsere gemeiiisamen Anstrengungen zahlreiche Ergebnisse ermöglicht. Roch viel bleibt zu tun übrig, aber so wie unsere beiden Länder während des Krie­ges einander halfen, so werden sie soriiähren, in der Loche des Friedens zusammenzuarbeften. Ihr Besuch in London. Herr Präsident, ist rin ossenkundigcs Zeichen der Entente cordiale. die so glücklich zwischen unseren beiden Ländern btflefji.

Präsident Doumergue erwiderte. Dio Entente cordiile, die so glücklich von Ihrem er­habenen Vater geknüpft worden ist und daS Bündnis, das während des Kriege» auf sie flriolq: ist. IkUkii zw n Fr. britannicn unlösbare Bande geschallen, die bie künftigen Geschlechter a l S heiliges Erbe erhallen werben. Die Deziehungen, bie bie En- tente immer enger gestaltet hatte, finb immer düng einer Entente, deren Aufrichtigkeit immer die beste Gewähr des Friedens in Europa bilden wirb. Morgen wie heute werden wir lortfobren.

btgung. für bie Konsolidierung und dieOrganNation des Friedens zu ber­einigen, um in Europa eine Aera der Ordnung und der Wohffahrl zu sichern und der Writ die Wied«fkehr furchtbarer Grichütierungen zu ersparen. So groß auch die so zu erfüllende Aus­gabe sein mog unfere Regterungen werden sie verwirkllchön davon bin Ich überzeugt zum Besten her beiden Völker und der gesamten Welt, indem sie auf den Spuren Ihrer Vorgänger jeden Tag und auf jedem Gebiet vertrauensvoll zukommenarbri len.

Der Lohn von Locarno.

Vrilischt Erkenntnis.

London, 16. Mal. (Wolfs.) TerManchester Guardian' schreibt In einem Leitartikel zu dem B'- such de» sranzäsistben Präsidenten in Enalanv E» würbe überraschend sein, wenn Chambcilam inchi

neuer Betriebsausgaben für ba» laufenbe Rech­nungsjahr burch die Erhöhungen der Löhne unb Gehälter der Angestellten und Beamten ber Post InSgefaml wird im Reichs- postmimsterium die Höhe brr Reuanfordernngen. bie über die bisherig<n hinausgehe- auf 340 Millionen Mark **

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