Zreitag, lö. Dezember |<)27
Siebener Anzeiger <GeneraI-An;eiger für Dderheffen)
nt.2r4 Zweite; Blatt
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Die katalanische Autonomiebewegung
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darierre Freud«. Echtes Cdxnfeu. echte Freude seien t-nbaticrbar wie de« ^«rrgpft# Svrmen-
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für ihr« Destrebun- find noch die miß- Obersten Macia Lorr csabgeordnelen
e man. warum. ' tagte er.
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Da« lei feint Antwort auf Darum nur «in« da« Die
3« nun. er hass« da« datierte Schemen, hie
„Ohne wen?"
„Tun Oie nicht, al« Hütten Lies nicht lüngffc erraten: Ohne den Mann mit den OrunMäftex, den datierten und den undatierten."
wie er*« in der Pro» s h eite?
„In ter Prari«? Zur Deihnacht schenk' nicht« und la fe mir nicht« schenken. Gelchenle tra« wert lein sollen, müssen kommen wie Gnad« Unbet«t«nbar."
Der alte Schwertseger war ein Weihnacht«- feind. Um e* genauer iu hezeil.men „Ich kann die WechnaLts'chenlerei mcht leiden.^
teil« t»om Ausland her fort, reich fanden fle Sympathien gen In aller örlnnerung glückten Putschversuche de« eine« früte.en katalanischen
(Pedanten eine* Dorfmufif er«, ber fieben Binder Hot.
Don Ma, Iungnickel.
Du lieber Gott, du hast mir ein grobe«, singende« Lelio des t:1 und sieben Kinder dazu. — O Tanzmusik und Rinnesweis« und Hvchzrits-
ich möchte sie aber nur kurz xu|am- (!» ist in den neuen Häuser-
der unb aufgeräumt für solch kleinen Menschen, der ganz andere Interessen hat al« wir (Broten Rann man sich denn oorstellen. bah unsere großen Dichter
ein« gan*e Masse, und wenn ich sieben Mäuler sattmachen will dann
L» lieg: eint bittere Wahrheit in dem Wort von der geifttttrnben Arbeit'. Daß aber der geistige che Tod trotz aller notwendigen 1R< * Ikrung und S mental* fierung mcht immer noch weitere Rreise ersaht, ist Aufoabe besonder« der 5reuen, weiche durch ihr Ömfübiung«wnru-gcn leichter bk Gefahren erkennen und deren oil gerügter Mangel an UnkroAnung sie davor schützt, ih« lebendiger. Rrofle de« Setter- unb ®<füb4«* leben« im nüchternen üraxrb-kben ju vertieren
Auch in der Freizeit und tm ^armlienkben droh! un« die Mechanisierung, nicht nur durch die An der
gegen di« Ginheit Span.«ns teil« im geheimen. ~ * * besonder« in Frank»
Dieler Gedanke gehön zu den Leitsätzen der katalanischen „Liga DegionaUtza". beten Füh der genannte Lambo unb fein Freund Dur
reet utw räfemmenohtge flu«ge|ialiung der «oh nungen Für Erwachsene gibt e« (Brünfte für und gegen die Ra fernen wohnbauten. lür Rinder aber, welche in diesen au*wachsen sollen gibt e« außer dem der Gefundheit^ziveckmaßigtett eine Menge
Ob er da« immer so gehalten habe?
..Grundsätzlich V
Dein, man habe falsch ge'ragt Ob da« immer mit ihm gehalten worden wäre?
Datürllch - da er sich'« verbeten habe, i für allemal.
Auch, al« er noch ein Kind gewesen sei?
(Begenarünfte.
menfaflen unft sogen E» block« mit Kosen Plätzen us
imhigT"
Herr Schwerts «gtr starb plLtzlich. Unberechenbar. wie er Geschenke haben wollt«, ging er au« dem Leben.
Da« war un letzten Dinier. Bald daraus war Weihnacht. Sie fiel für unter Städtchen ärmlich au«.
Dicht für jene, welch« sich Geschenke leisten können — undatiert« und datierte durch da« ga"ze Jahr. Bern, die Spärlichkeit betraf di« Leute die fich kaum Geschenke leisten können — undatiert« nicht, unb nicht bat.tr.«.
Gewiß, e« gab Derbö.id« und Der«, ne. die im Killen da und hort, wo « dringend nötig war. bescherten. Bescherten au« ben Mitteln, bie man ihnen heimlich oder of en zur Dertüaung Keilte.
Aber gerade die Dereine hatten diele Deihnacht 'chwer versagt. Ich fragt« den unb jenen Dorfiand. Sie zucken mit den Achseln: „Daran e« sehll? An — an Grundlätzen. Jetzt, ba et tot ist dürfen wir « verraten: All bie Jahre hätten wir nicht« ordentliche« leihen können — ohne ihn "
muh ich mein Lello kratzen, bah mir der Schweiß bl« Backen herunterläuft.
Der Franz hat meine Aase Ulrike meine Augen. Der Io eph hat mein Kinn brr Gmll meine Stirne Der Lduarb hat meine Ohren. Der Friedrich hat meine Haare Beim August weih ich noch n-.cht genau wo« er von mir hat.
Ich wohn« in fieoen Kinkerherzen In sieben Rinderherden habe ich meine lustige Herberg«. In sieben Rinderherzen habe ich meinen Tanzsaal In sieben Rinderträumen fahre ich alle Abende in den Himmel. So wie ich hier sitz«, so fahr« ich. durch die Träume meiner Rinder, In den Himmel —
Ach wenn'« heute abend nur nicht wieder so spät wird mit bet Tanzerei! Hundertmal drehen si« sich Im Rreise. weil mein Lello es so will. — Meine Gedanken aber find fern von hier bei meinen lieben Rindern August ist noch fo klein. Der hat noch kein Bett. Soweit hab ich'« mit meinem Lello noch richt gebracht August muh oben in meinem Lello schlasen Da hat er auch ein Bett. —
Die die alle hopfen unb springen. Ja jal Immer leid luftig! — Mein Lello weih vom Siebenen «ilachen euch zu fingen. Auch Dom ewbenfn. ertoeiren Weih e« manche« Lied. — Und wenn ich« durch die Dächte trage, auf meinem Ducken, dann flöht der Mond an bie Saiten, bah sie silbern fiirren. — Du lieber Gott tm Himmel, gib mit meine täglich« TanzmusikI — Mir und meinen sieben Rinderns —
Oie Gefahr Der Mechanisierung des Menschen
Grundsätzlich.
Auch ein« Deihnacht«ge!chich1e.
Bon Fritz Müller. Partensirckeir Grund'ätz« sind gut. Mißtrauen Grund ätze ist besser.
Herr Schwertfeger schwieg erst eine Delle, einen Aückwärt«atemzug in die Dergangen- heil unb tagte ärgerlich .20« Rind? Rann lich ein Rind beim wehren gegen den Geschenke-
tDachdruck auch mit Quellenangabe, verboten!) Madrid. Dezember Ill27.
Der Separat,«mit in Spanien, bie 2o<- Idf ungsbestrebungen einzelner Vanbe«telle vom Ginheltsstaat«. ist äuherlich wenigsten« in den baskischen Provinzen In den letz en Jahren xur Auhe gekommen, n Ratalanien dagegen flaaeri die Bewegung Immer wieder von neuem auf. Beide Ruftenlänbet mit den wertvollsten Häsen Spanien« und der hochentwickelten Inbu» ftde Urv Rohle und 3.len in Biscaya. lertU in Ratalu. e Iüblen fich durch ihre dulammen- hänaigkeit mit den, eigentlichen Landwirtschaft treibenden Spanien In ihrer Gntwicfiungsfähig- feit gehemmt unb durch die sch.eppende Arbeitsweise der Madrider ,’entralreglerung benachteiligt Für bie Durchsührung eine« neuen Dirt- Ichaftsprogramms hat sich der katalanische Politiker Zranzisco Lambo besonte.s emgefctzt. er vor allein ist der geistige Batet de« bestehen- den Zolltaris«. der unter den letzten Ionier» va:iv«n A«.r «rungen zustande tarn und fein Bell reden ist e«. tei der bevorstehenden Deu.earbei- tung bie katalanischen Sonderinter- essen zur Gerung zu bringen.
Seit dem Dück.ritt de« letzen Ministerium« Maura ist Lambo politisch nicht mehr össentttch In Lrfcheinung getreten, aber die Linsetzung der Dationalvetsammlung, der Romple, der für sie gestellten Ausgaben, unter denen Heu« otbming der Handelsverträge unb bet oolltarU« ein« wichtig« tolle spielen, haben ihn veranlaht. in den letzten Wochen vorsichtige Fühlet auö- zustrecken, um seine Aückkehr zur aktiven Polittk vorzubereiten.
Gr gl:t al« Aegionalist Unter Aegio- nalIsmus, versteht man bie mildere Form bei katalanischen Separatismus, bie Forderung nach Autonomie, nach Selbstverwaltung i m A a h- men de« spanischen Staatswesen«.
marsch und Totenchoral: Ihr ernährt mich meinen sieben hungrigen Mäulern.
Lieben R n?cr ist < “
Line Aech« von Lichtbildern erläuterte Ausführungen Dr. Haeberlins denen verdältnismäßig fehr zahlreiche IuhÖverschaft lebhaftem Interesse folgte.
lich erklärte ft eben eg unb feine 5reunbe aus kern Boden bei latfa^xn unb wenn sie auch nicht äctaTf begeisterte Anhänger der Diktatur sind. Io habe fle sich l^och mit der veiänkkrten Sachlage nertäuflg ab gesunden und hoffen durch Ar.cr.e ing es ^«tzgen Xeatme* wenigUen« po.u lch e.ne Xo.le spie en zu können -a m d» vor allem gilt als der dedeurendste Finanz- f a ch m a n n Cparurn* und feine M.iarbeit an den verfchie ene i Ausgaben tbnnie für bie Ae- aierung nur von Borteil fein. Peimo de Divera hat ba« Angebot bet katalanischen DegionaUiten rundweg und in überaus schrvf er Weife ab- gelehnt. Ob e« habet feiner Impulsiv.tät enl» spricht, bah er Sozialisten unb Aepublilanern lebe Politisch« Freiheit zusichert während «r autononustische BoftteOun en aplolut unterdrücke« will, ober ob er mit der Grweckung der Republik dem Röntg unb den Monarchisten fe ne eigentlichen politischen Gedanken »u Gehör bringe« will, ist noch nicht fiat, immerhin ist lerne dahin- gehenke Aeußeruna bemerkswert Sein Ltand- pur. f
Staatsstreich betleibe geblieben er unterscheidet prakf.fch ntchl zwischen Separatismus und Autonomie er kennt nur den Aegionalismu«. und den meint er »m Interesse Gelamilpanien« bekämpfen zu muffen Lr ist zwar kein absoluter Gegner der Dezentralisation der Aegierung und einer gemessen Selbstverwaltung der Provinzen unb Städte, aber ein Dachgeben le der Autonomie Ratalanien# ober der basfilchen Provinzen bezeichnet et als „Finit lh«peni«t"
un» Senter in tziekn Haagern von der Poesie der Rmtftrtf viel gefpütt hätten? Von andern Sterb- lüften ganz zu ttftawtger.. Gewiß st diese In des Vouen- *ür un« zur Zeit bk einzige Möglichkeit au» öem phn i'chen Dohnung»eknt hetou»^kommen: aber awr zollten un« vor einer Uederspan- nung der Ttzplsierung hüten. Senn bie ma- Ichmenerlüll* Tagesarbeit erforben eine dem Innenleben ^ercchtwerdende Umgebung bähe im
Sir dürfen mcht dulden bah unkrv Denk- gavohnheiien unfenr Unetlxnaftfiäbe unb ttaergw- nchr.mgen erstarren: wr müssen he betoegiich erbal len unb trat tieben erfüllen. Wir wollen diele un«
h Dentosa waren 3m Jahr« 1922 trat Innerhalb dieser Partei et ne Spaltung ein. die externen Llement« waren mit bet Politik ihrer Abgeordneten. insbesondere mit den In.erventiontn ihrer Minister tm fpanis en Rronrate nicht zu- frieben und gründeten eine neue Partei, bi« „Aeclo ttatalona“. bie ausgefproLen katalanisch« Tendenzen versolgte ohne Aücklicht auf die Interessen de« gemeinsamen Baterlande«.
Der Diktator hielt bleie Bewe^nng für die grösste Gefahr, die Spanien von innen heraus bedrohte, denn er verbindet mit dem Begriff de» Staarsween« den Sinheltsstaat. Gin spanischer Bundesstaat, etwa w e Deutsch and oder bie Schweiz ist für ihn untragbar und vielleicht mit Aecht. denn die Gegensätze der verschiedenen Provinzen Spaniens In Sprache, öltten unb Ge
wohnheiten. aber auch in Wirtschastlicher Hinlicht sind äusterst groß Der katalanische Separa- tismus rechnet mit zwei Möglichkeiten, entweder Bildung eines selbständigen Staate« oder Anschluh an Frankreich Beide« scheinen Utopien, denn w.e l*on erwähnt, ist Ratalanien ein kuraaus mdust teile« Land, teilen wirtschast- llche« Leben und G..»eihen dura-aus mit den übrigen Teilen der Pyrenäenhalblnsel zusarn- menhängt.
Die Separatisten setzen jetzt ihre Wühlarbeit
schein. Dicht zwei Psenmg gäbe er für die Geschenk«. bi« man sich b«rechnen könne. —
O. bie Preise seien jede« Jahr verschieden.
Ach wa«. die Preis«! Die Datierung sei es! Gin ganzes Jahr yindurch zu willen Zum eiet« unbzwanz.7 en Dezem!-er abend« wird geschenkt, es gehört llch. es ist sällig. fällig wie ein Wechsel ober die Finansst«i.er wer an vielem Tage nicht« schenke gelte als ein Aohllng. —
Man lächelte, man meinte das sei Theorie —
Sie Hessische Apotheketiammer hielt dieser Aage im Siyungssaale des Mmiste- riurn« bc# Innern in Darmstadt eine Tagung ab. auf der zunächst der Boranschlag der Rammcr ien gleicher Höhe wte nn Bonahre) gutgtb^ften wurde Dann wurden zwei Anträge auf Tleueruchtung von Apochekrn in Bieber bei Osienbach unb In Darmstadt einst:mm»g angenommen. Grneut wurde die Umgestaltung der Dispensieranstalt des städtischen Rrankenhaufes au Mainz besprochen Die Rammer sprach die Grwaetung aus. dast die Aegierung endlich verfüge, bafi der völlig ungesetzliche Iustand beseittgt werde, wonach zwei Apothekerschwestem. d»e keine pdar- mazeuitlche Vorbildung haben, ohne jede phar- mazeuttsch« Aufsicht bie Arznelbereliung für das 1000 Betteei zähl nde Zdrankenhau« besorgen Der Rammrrrodtanb soll erneut ernsteste Vorstellungen bei der Aegierung erdeben Da über da« Selb st dispensierrecht der Tierärzte eine nicht befriedigende Antwott der Aegierung etngegangen ist. wurde von der Rammcr eme Rommi sivn zum Studium der ganzen Materie eingetetzt. ö« wurde dann mitgeteilt, bah Verhandlungen mh Der^icherungegeselllchasten un Gange seien wegen einer Altersversicherung der Apotheker: ein Obergutachten würde ebigeforbert. Aach Erledigung erholst man die Genehmigung dieser obligatoriichen. sich aus alle l'eruf «ausübenden Apotheker de« Rammerbezirks erstreckenden Gtnrtchtung Gin- gehend wurde verhandelt über eine Verordnung der hessischen Aegierung wegen Abgabe von Betäubungsmitteln durch die Apotheken auf Grund ärztlicher Aezepte wurde di« Aegelung der Abgabeverordnung für das Aeich. istcht für die einzelnen Staaten gefordert. BK diese zu erreichen ist. wird eine Vereinbarung mH den hessischen Aerzten zu treflen sein, weshalb sich die Apotheker-Rammer mit der Aerzto- kammer m« Benehmen setzen soll Grneut war di« hessische Aerztekammer 'n hie Aegierung her- angetreten mit dem Ansinnen, bie Apotheker zu verpflichten. Aezeptausschrtsten auf ben v-waturen der Arzneimittel anzubringen. Gin glcicher Antrag war auf der letzten Rammer» lltjung abgelehnt worden. Wiederholte e nnebenbe Erörterungen konnten den Standpunkt der Avo- »b vr,--imet nicht ändern .3um Schlul'e wurde befanntgegebm, bah eine Handausgab« be« Ge- eyeo uaer bie StanaesverhälMilse der Apotheker vorn 9 Dovember 1923 mit Rommcntar erschienen sei, betaabgegeben von Ministerial- tirehor Dr Schwarz unb Ministerialrat Dr. Heyl. Die Aegierung soll ersucht werden, diel« Gesetzesausgabe zum Bestandteil der Apothekerregistratur zu erfiären.
tan machten zu de herrschen durch bk Rräfte unsere« Seelen- unb ®rmüf»kbm».
Dazu bedarf ft eine» klaren flennen*, aller pbohlfben und plychtkchen Zusammenhänge unb de« festen Dillen» neue Wege zu suchen zur Frucht- bormadxmg derfelden. damit auch im Rbniftmu« der Arbeit die Melodie de« Menschentum« nicht oettorengehe.
Goeihe-Bund.
..«Hibrudügcbalt und Vh)*oloflir brr -andschrisk".
Aus Ginladung des G?eth«-Bunbe« sprach w> Grohen Hörfaal der Universität Dr. med. H a e d e r l I n. Bad-Dauhetrn. über Ausdrucks- «halt unb Plychologie der Hanbschrist. Der «»Nragenbe führr« etwa folgendes aus
Wir erkennen den Menschen au« bet Ferne nicht an ben setneren Giitzelheiten feiner Gestalt, sondern an feinen Bewegungen Denn jede Bewegung eine« Men'chen ist etwas unmittelbar an leine perlönllch« Delenhelt leinen Shatakter Gebundene.» und von bie'em Bestimmtes Auch bie Hanblchrift ist eine Form persönlicher Bewegung. und deshalb Io gut zur Untersuchung geeignet, weil sie bie einzige Verfestigung in- dividueller Bewegunassorm ist. die es gibt, während alle anderen normen wie Gang. Mimik. Rörperhaltung. flüchtig sind. Da« Boll«bewusit- fein hat um diel« Zusammenhänge leit langer Zeit gewußt, unb dieses D.ssen hat lernen Ausdruck in der Aecht«Verbindlichkeit der hanbichrift- lichen Unterschrift gefunden. Gin« Unterschrilt ist deshalb rechtsverbindlich, weil sich ’d)on in der Sulaeunenfügung weniger Buchstaben zum Aamenszug ein« jedesmal einzigartige Ligen- gestallung findet, die nicht zum zweiten Male vorkommt.
Früher hat man sich viel um di« Zusammenhänge von Lharakter und Schrift gemüht, aber biefe Zusammenhänge sind zu einer wirklichen Wissenschaft erst durch bk grundlegenden Arbeiten von Dr. Ludwig R l a g c « ^e nacht worden. Die wissenschaftliche, aus Wefensfor'ch'rng zielend« Graphologie stützt sich auf d e Willen'cha^en der Ausdruckskunde und der Lharak.eTv's.'ie b:e ebenfalls durch Rlages .ahrzehntelange Untersuchungen trag'ähigen Un:«. gründ telomraen haben. Schon im neunten Leoensiahrc jeigt die Handlchrist jedes Rindes ausgcoräg:» charakteristische Sigenart. Denn alle Wiedergabe des Gr- lernten, auch im Schreiben, geht durch eine lebendige Persönlichkeit hindurch deren persönliche Gestaltungskraft sich in dem Di edergegebenen ausdrück' ‘
orrfflooenb# Well mcht al« gegeben ansehen. fon- ” olge bet yrrflanfte« t Raturfroflf unter-
der in seltsamer Verblendung für ein Pban - t o m lampst, anders kann man bei der wirtscha t- lid"*n Abhängigkeit Ratalanien» von Spanien feine Pläne und Absichten nicht bezeichnen, denn gelingt ihm wirklich die sogenannte Befreiung feiner Heimat vom ..kastilischm Joch", so wäre bie erste Folg« eine wirtschaftliche R a - tastrvphe Mit der sranzöslschen Indufttte kann bie katalanische nicht konkurrieren aus dem örbortmarfte and«.er Länder eben owenig. wie die letzten Rnsen hinreichend deutlich erwiesen haben, und ein durch Zollschranken abgesperttes Spa men würde für bl« Spinn«r«ien unb Webereien tn Tarragona. Sabadell und Barcelona, für di« katalanischen Schiffswerften und Malchl- nensabriken das Gnde bedeuten. In seinem Optimismus, der immer noch mit einem schließlichen Gndersola rechnet, zählt Oberst Macia vielleicht auf die Mitwirkung des unruhigen Industrie- Proletariats. da« für kommunistisch« und anarcki'' sch« Umtriebe zwar leicht zu haben Ist, d« sen Füh e aber di« Tragweite ilner X ennmig von Spanien i>on anderen Gcsicht«punkten aus beurteilen werden al« der rücksichtslose Separatist Aach dem «^ehllchlag leine« letzten Putschversuchs, den er in Verbindung mit einem anderen Befreier, Garibaldi. Ungeniert«, wurde Macia übrigens au« Frankreich au-gewie'en und schmiedet letzt mit seinem Anhang von Brüssel au« Remplet te auf lehr abenteuerlicher Grundlage Dach feinen letzten Aeuherungen will er Im gegebenen Moment mit einer Schar von 4000 Bewas ne en von Andorra aus feinen Rricg gegen Spanien beginnen, sobald der Aulltand tn Barcelona ausgebrochen Ist. Gr läht dabei aber vollständig außer acht, daß in Ratalanien sehr stark« spanisch« Garnisonen stehen. die jeden Aufruhr im Reime zu ersticken in der Lag« lind und dem Groberungszug des Herrn Obersten ein rasche« Gnd« bereiten würden
Anders haben sich die ehemaligen Mitglieder der gemäßigten Partei der .Liga' eingestellt Wie ihr Führer Duran h Bentosa neu-
__ein« Uederfchäsung der neuen lech- mfchen Errungenschaften flotlhnbtn. unb man foll'r sich doch auch einmal klar werben darüber, ob e« wrrfiich zweckmäßig rft sooik wie möglich die menschlichen Sörperkräfte auezuschakten unb »en Menschen mehr ober weniger nur jur ffroänjung her toten Maschine zu benutzen. Mu«kelkröfk fo- wohl di, dem Menschen gegeben find, al» auch Geisteekratt, müssen geübt und nutzbar gemacht werden, sonst entsteht ein Gefühl de» Unbefriedigt-
Gän^-nftrn Leistungen au« unserem technisch unb FuÜurell fottgeschrittenen tieften gar nicht mehr hin- wegbenten unb -wünschen mögen. Unb doch kann
Allen Stauen in Organisationen unb Sen. bie natürliche Ausgabe de» 6*»e» und.der bt« lebenbioer tieften» , »germefen G» kann beohalb nicht g!eichaüli»g sein, daß diesem Leben tn ,<<Hr Att unb >‘.-r euie neu« groß« Gefahr
Die wisienschaftlich« Deutung einer Handschrift stützt sich aus genaue Bestandsaufnahmen der Schrift In der zedesmal die bewußtseins- femeren oügt bl« bewußts«lnsnäheren. welche allein willentlich abgeändert werden können, bei weitem übertreffen. Aber lebe vorgenommene willentliche Abänderuna ist für den Graphologen leicht erkennbar und stört nicht bi« Deutbarleü. An bie ^erglÄderung bet Schrift schließt sich der Ausbau des Lharallerbikdes an. welcher wieder verwickelten, im We cn ausbrückender Bewe^un- gc i begründeten Ge > f über
die der Bortra^nb« einen kurzen Ueberb.ick gab.
Di« wissenschaftliche Graphologie ist einer der Wege bk tief in« Innere menschlicher Wesenheit. zur See'.« bes Menlchen selbst führen. Aus bie'em Wege ist bet große Zusammenhang eines Cee'-engefügt« und einer Lharakterdilbung zu- Slich Wichtig für bie ärztliche Berwenduna schrisiwis'enlchastlicher Be ur.be ist es baß c Ronfliktslagen des Mcnlchen unb bie al« Aeurole bezeichneten Störungsfvnnen sich beut- sich au« dem Schrift bi lb erkennen lallen unb daß Io auch von bet Hanbschriltenkunde her ein Zugang iur Heilungsmöglichkeit dielet Störungen sich eröffnet.
droht di« Mrchantsierungd«« H r bt i L Durch bk Arbeit drohi ferner bk dwnrfkruna be» »«n | ch« n im Senil in* durch den ’üeruf bk Mechanrlkrung auch seine» Denkens, seiner Seels.
Wir all« wissen, daß da» XWftrkwi unb da» 3ik unsere» gehetzten urcki auf Sparsam-
kttt bedachten Zeitalkr» in dem ckr | atz von »enschenkraft durch M a s ch t n t n a r d »i t besteht Zwwfello- hat e» auch sein« outen Seiten, und für manche Arbeit ist bk Wandlung de» Br- betteproyfle» im Intereste der MensHttchkeit sehr zu begrüßen wie e» auch zu begrüßen ist. daß manche «Lett, deren örgebmlle nicht tm «nttang standen mit 3tU und lidlkn. weiche fit erforderen, nun auch wirtschaftlich lohnend geworben ist. Duft-.n gehören i S. Arbeiten weiche der foutUrau obliegen unft täglich jeil unb Rräftt in Anspruch nehmen ohne bk nötige Muß« zur Veftteb.gung Mhjreüer Aedurfmsse zu lasten
Wir Dürfte« un» also dir Maschinen mit ihren
fein« do» durch kein« oern»ehrte Bequemlichkeit öfter besondere Genüsse ausgeglichen werden kann. Demi fto» Gporttreibrn am Sametag unft Sonntag kann bei aller Würdigung der guten Seiten demselben doch nur al» Ersatz, ai« Surrogat gelkn für di« gesunde produknoe Betottg.ing der menschlichen Rräfte zum Wohie imft Vorteil der Allgemeinheit.
Man n»ß anerkennen, daß bk tiage der Welt- werftchaft die Amerikanisierung unsere» Wirtschoft»- Irftrn» auch ba« deutsche Volk zwingt, auf diesem Gebiete dem allgemeinen mechaniskrenden Zug« zu folgen. Den Frauen aber Hegt di« Ausgabe ob. krall chre« notürii.txn Berufe« unb Ihrer geringeren Fo- big teil fich diesem nüchternen Arbeit,Prozeß onyi- posten, zu fragen unb w prüfen: Do bleibt denn nun der Mensch zwischen allen Mafchinent Do bleibt be« Menschen Seek mit chren schöpferischen Aähiakeiten? Do bleibt di« Freude am Lerde nd e n uebBa <b| enften , bk in der Frauen- natur schlummert*
Dk Mechanisierung der verschiedensten Berufe stellt feine Ansprüche mehr an bk Selbstgestaltung»- kraft, »aßt kein Gefühl der inneren fkibunbenlxH gegen über dem aus kommen, wo» unter ben Händen der Arbeitenden heroorgeht. Line flueneftme bilden nur ooch bei ben Frauenberufen bk erzieherischen ur* psiegenschen Beruf«, zu denen man bk Hau»- wittschastetatigkeit ebenlog.u rechnen muß wie auch olle ad^demischen Berus«. Aber selbst in diesen Wucht die Gefahr der Mechanisierung aus, sobald »In« 1 u stark« 6peiloll|terung statt- Andri Da« läßt sich auch bet dem Denken unb (Bei- Heakben be« moörmen Menschen beobachten, ba« sich bei der großen Most« der ftoilisierten Volker Ichon fast ebenso uniform darstellt, wie ihr Aeußere» tu* ihr Gesicht »au «druck einander ähnlich werben. Fweikllo« wirft bk Umwelt aus ba« Innenleben bet Menschen rin. in* man kann au« dem Gesicht«- au «druck berseiden häufig auf beftlmmte Berns»- gruppen «chiießen. z B Berg- unb tianftarbrlrr. und anberrrfeit« Ir*ustrie und Burrauordeiter. Menschen weiche mit der Mannigfattlgkeit unb der Urkraft der Aatur in Beri'ihrung leben, sind in sich ruhevoller, persönlicher, innerlich reicher, während die Menschen der eintönigen. Maschinen- mäßigen Erwerb »arbeit nur in ben kurzen Frei-
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