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Pfund.

Kreis Wetzlar.

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totoohten Eiformbslk teils heizkräftig, sparsam rauch- und geruchlos vorteilhafter Hausbrand

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Varbenauswahl /

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- Schotten, 15. Sept. Aus dem Ge­meinderat: Die Stadt hat einige schwer unterzubringende Mieter. Für diese sollen, nach dem Beispiel und guter Erfahrung anderer Ge­meinden gebrauchte Gisenbahnwag- g o n S beschafft und am Markt aufgestellt werden. Diese Notwohnungen werden mit Wasserleitung, Unterkellerung Kanalisation usw. versehen. alS- bald hergerichtet und noch in nächster -Zeit be­zogen. Die Kosten werden sich auf ca. 900 bis 1000 M. pro Waggon stellen. Der Wald­wirtschaftsplan für 1927 wurde geneh­migt. Wie in früheren Jahren, so findet auch in diesem Jahre in Verbindung mit dem Forst» amt Schotten ein gemeinsamer Waldgang statt, zwecks Besichtigung des Stadtwaldes und De- sprechung oller Waldangelegenheiten. Für die Hindenburaspende wurden 50 M., ebenso noch Wohlfahrtsbriefmarken bewilligt. Zwecks PrämiierungvonVogelberaer Vieh auf der landwirtschaftlichen Ausstellung zu Darmstadt wurden 50 M. genehmigt. Für einige Reubauten wurden Daudarlehen be­willigt. Der Krankenhausbau ist be­gonnen,' die Aohbauarbeiten sind an verschiedene Wenigstnehmende Handwerker vergeben worden. Einige Baufragen, die sich auf das Krankenhaus bezogen, wurden besvrochen. Das Haus wird mit Backsteinen, nicht mit den vorgesehenen weniger haltbaren Tuffsteinen ausgemauert. Zur Sitzung war der zur Zeit hier zu Besuch weilende eingeborene Schottener Charles Weih aus Mruyork eingeladen. Vor 45 Jahren ist er aus Schotten ausgewandert, kam aber regelmäßig zum Besuch seiner alten Heimat zu­rück. In Aeuyork hat er den dort hvchangesehenen Schottener Männerchor gegrünM, mit dem der hiesige Schottener Männerchor besten Beziehungen unterhält. Zum Donk seine Treue und Anhänglichkeit an seine alte Vaterstadt überreichte der Bürgermeister i*- ein Bild des hiesigen Rathauses.

ld. Schotten, 15. Sept. Die Arbeitspause, die infolge der RegenfLlle der letzten Tage ein- getveten ist, veranlaßt einzelne Landwirte un- seuer Gegend, jetzt schon mit der Obst­ernte zu beginnen, cchgleich außer Früh­obst keine Obstsorte reif ist. Die Angst, mit den Herbstarbieiten in Rückstand zu kommen, ist star­ker als die Einsicht, daß das unreif Geerntete Obst von geringer Güte und Haltbarkeit ist. Im oberen Vogelsberg sind die Ern 1be­arbeiten immer noch nicht völlig ab­geschlossen. Hier und da ftndet man nock auf Haufen stehende Sommerfrucht, selbst noch Hofer auf dem Halm. Auch mit der Grummet- ernte, die man in vielen Vogelsberger Dörfern mit der Fruchternte verbindet, ist man stellen­weise noch stark im Rückstände. Die Bestände der Vogelsberger Feld jag den an Hasen und Feldhühnern sind im allgemeinen besser als im Vorjahre. Während die Hühner in klei­nen Ketten auftretrn und noch wenig entwickelt sind, dürfte die Hasenjagd befriedigen, zumal die Jäger durch die Jagdergebnisse der Vorjahre keineswegs verwohnt sind.

Ü 8 a u b a d), 15. Sept. In der jüngsten Sitzung des Oemeinberats wurde zunächst beschlossen, den T e i l b e b a u u n g s p l a n für das Gelände an der Schottener Straße zu ändern. Dem hiesigen Schützenverein wurde ein Stück Land am Rin- oelsberg (oberhalb des Sportplatzes) zur Errichtung einer S ch i e ß h a l l e bewilligt. Sodann wurde der

Preußen.

Kreis Biedenkopf.

T Waldgirmes, 15. Sept. Der O b ft d e r - sand hat begonnen. Siegerländer Händler zahlen für den Zentner Birnen (Lokalforte) 8 Mk., bessere Sorten, wie Williams Christbirne, Gute Luise, Diels Butterbirne u. a. 10 Mk., Frühäpfel, je nach Sorte, 8 bis 10 Mk. und Zwetfchen (gepflückt) 7,50 Mk. Bezirksschornsteinfegermeister Kachel von hier angelte gestern in der Lahn einen Hecht von zehn

Voranschlag der Forstverwaltung für das kommende Jahr genehmigt. Die Getreide­ernte ist jetzt bis auf einen geringen Rest ge­borgen. Die regnerische Witterung verzögert dauernd die Orummeternte.

Kreis Alsfeld.

Z Aus dem Ohmtal, 15. Sept. Das Bienenjahr 1927 geht feinem Ende zu. Die boni- genden Blumen find meist verblüht oder infolge öfterer schlechter Witterung wenig für die Bienen er­reichbar. Gegenwärtig sind die Imker daher be­schäftigt, ihren Lieblingen das Winterfutter zu rei­chen. Im August war der Honigertrag gleich Rull. Uns sind Imker bekannt, denen im Sommermonat August mehrere Völker infolge Hungers eingingen. Diel wurde über Verlust der Königinnen (Weisel- losigkeit) geklagt, wodurch die Völker meist eingehen (da späte Königinnenzucht wegen der selten geworde­nen Drohnen wenig Erfolg bringt). Welcher Verlust die Imker in diesem Jahre wieder trifft, läßt sich aus der Mißernte an Honig, den hohen Ausgaben für Einwinterung, Kunstwaben pro Kilogramm 7 Mark, der Stöcke je nach System 30 bis 60 Mark, und die sonstigen Bienengeräte ersehen. Dabei sind die Notrufe nach verbilligtem Bienenzucker zur Ein­winterung umsonst bei der Negierung verhallt. Die Folge ist, daß die Bienenvölker infolge der öfteren Mißernten seit 1921 andauernd zurückgehen. Die Aussichten für das Frühjahr 1928 sind schlecht, da der Raps, dessen Blüte die erste Honigtracht liefert, wegen der Nässe und rückständiger Erntearbeiten schlecht ober meist noch gar nicht gesät werden konnte.

xp Nieder-Gemünden, 15. Sept. Die erste Frühobstversteigeruna fand dieser Tage hier statt. Die Preise bewegten sich ungefähr zwischen 0 60 und 1,20 Mark pro Korb voll am Baume, je nach Qualität der Ware. Für Birnen wurden durch­schnittlich dieselben Preise geboten. Der O b st b e - hang kann in diesem Jahre als mittelgut an- gesehen werden. Der während der Heuernte verun­glückte Landwirt und Schmiedemeister Karl Wit- tich konnte erst gestern wieder aus der Gießener Klinik nach Hause gebracht werden.

Rheinhessen.

WSN. Heidesheim, 15. Sept. Ein hiesiger junger Mann hatte längere Heil mit einem 20jähri- gen Mädchen von hier ein Liebesverhältnis. Als letzteres von dem Mädchen gelöst wurde, nahm sich der Verlassene aus Liebeskummer das Leben durch Erhängen. Die Beerdigung machte auf das Mädchen einen derart tiefen Eindruck, daß es schwermütig wurde und vor einigen Tagen unter Zurücklassung eines Briefes aus Heidesheim verschwand. Die Andeutungen im Brief wiesen' auf Selbstmordabsichten hin. Jetzt wurde die Leiche bei Frei-Weinheim aus dem Rhein ge fändet.

117 Hauptunterstützungsempfänger und 222 Zu- schlagsempfänger, gegenüber 127 Hauptunter- ftützungsempfängern und 245 Zufchlagsempfängern zu Beginn des Monats, unterstützt. Hiervon ent­fallen auf die Stadt Wetzlar 74 Hauptunterftützungs- empfänger und 119 Zuschlagsempfänger, auf die Landgemeinden des Kreises 42 Hauptunterstützungs- empfänger und 103 Zuschlagsempfänger und auf die Gemeinden des Streifes Biedenkopf ein Hauptunter- stützungsempfänger. Die Zahl der in der Krisenfür» sorge beschäftigten Notstandsarbeiter betrug Ende August 33 gegenüber 37 zu Beginn des Monats. Hiervon entfallen auf die Stadt Wetzlar 15 und auf die Landgemeinden des Kreises 18 Notstandsarbeiter.

4 Aßlar, 15. Sept. Auf Vorschlag des Kreis­jugendamtes wurde die Lehrerin Höfer von hier von dem Regierungspräsidenten zu Koblenz zur nebenamtlichen Kreisjugendpflegerin für die weibliche Jugend des Kreises Wetzlar ernannt. Als Iuaendpfleger für die männliche Jugend wurde Lehrer Merk (Stockhausen) bestellt.

<> Dornholzhausen, 15. Sept. Das schlechte Welter der letzten Monate hat auch in der hiesigen Gemeinde wesentliche Ernte­schäden im Gefolge gehabt. Hauptsächlich wur­den der Roggen und der Hafer von den Schäden betroffen; beide Getreidearten sind nach den Feststellungen infolge der Feuchtigkeit bis zu ein Drittel ausgewachsen.

<> Niederkleen, 15. Sept. Infolge Sperrung der Straße PohlgönsButzbach für den Durchgangsverkehr, verkehrt der O m n i b u s der Butzbacher Autoverkehrsg: sell- schaft jetzt über Dornholzhausen-Hochelheim- LanggönsHolzheimGambach nach Butzbach. Die bisher Dienstags und Freitags ausgesührten Sonderfahrten sind dadurch vorübergehend in Wegfall gekommen. Es findet nur noch morgens eine Fahrt nach Butzbach und abends eine solche zurück statt, die vorwiegend der Abwickelung des Arbeicerverkchrs dient. Da die Autover- kehrsgesellschast durch die Vcrkehrsumlettung höhere Betriebskosten aufzubringen hat, müssen tic Arbeiter auf die normalen Wochenfahrkarten- preise einen geringen Zuschlag zahlen.

Tollkühner Ausbruch eines Zuchthäuslers«

WSR. Limburg 15. Sept. 3n ter ver­gangenen Rächt brach aus dem Freinrdiez.r Zentralgefängnis der Zuchthäusler Otto Kro­ger, der noch eine 12jährige Zuchthaus­strafe zu verbüßen hat, auf tollkühne Weile aus. Der Verbrecher meißelte das Gitter seiner im vierten Stock liegenden Zelle durch, zwängte sich durch die Oeffnunfl und sprang aus ein niedriger gelegenes Dach. Von hier warf er einen Strick, den er sich aus dem Bettzeug feiner Zelle angefertigt hatte, über den neben dem Dach herlause.chen Draht der Starkstrom­leitung. An den beiden herunterhängenden Seilenden hielt er sich fest und rutschte so den Draht entlang über den Hof in einer Höhe von 10 Metern über dem Erdboden, bis er über die Gefängnismauec hinweggekommen war. Dann sprang er zu Boden und suchte das Weite. Der Verbrecher hatte sich im Zuchthaus eines Ein­bruchs in Bad Ems selbst bezichtigt und war dann in das Limburger älntersuchungsgefängnis übergeführt worden, von wo aus er im Inter­esse einer erhöhten Sicherheit nach Freiendiez verbracht wurde. Es ist dies ein alter Trick der Verbrecher, sich selbst zu bezichtigen in der Hoff­nung, auf dem Transport in das zuständige Untersuchungsgefängnis oder arrs diesem besser entweichen zu tonnen, als aus dem Zuchthaus.

Kirchs und Schule.

ri. Lich, 15. Sept. 3m hiesigen Gemeindesaal tagte gestern unter der Leitung des Dekans Engel- Obbornhofen der Dekanats tag des Dekanates Hungen., ju dem sowohl die geistlichen, wie auch die weltlichen Abgeord­neten sich fast vollzählig eingefundrn hatten. Die Tagung wurde mit einer von Pfarrer W e - ber - Grüningen gehaltenen Airdacht eröffnet. Der Tekanstellvrrtreter Pfarrer Becke > - Södel erstattete den ausführlichen Jahresbericht über tie zwei vergangenen Jahre, der die Licht- und Cchatteirzeichen in den 27 Gemeinden des Deka­nates zeigte. Der Voranschlag für die zwei nächsten Äcchre wurde nach der von Dekan Engel vorckelragensn Vorlage des Ausschusses einstimmig angenommen Besonders bemerkens­wert ist es. daß der Dekanatstag als erster

(Verfeuert die hochwertigen Ruhr-

berg, der früher als alleiniger Lieferant in Frage tam, auf ein Minimum zurückgegangen. In der Basaltindustrie haben die Aufträge für S ch o t t e r st e i n e seitens der R e i ch s b a h n stark ab genommen, so daß Betriebe, die sich auf die Belieferung der Bahnverwaltung eingestellt hatten, keinen oder nur geringen Absatz haben. Die Klopf­maschinen stehen ganz oder während des größten Teils der Arbeitszeit still. Pflastersteine sind weiter gefragt. _ . v v ,

ld. Aus dem oberen Nlddatale, 15. Sept. Die Regenfälle der letzten Tage haben die nicht unbeträchtliche Z w e t s ch« ne r n te uns­rer Gegend stark gefährdet. Die noch nicht voll ausgereiften Früchte beginnen zu faulen und aufzuplatzen und müssen vor (Eintritt der Vollreife verwertet werden. - Die Bewohner der obstlosen Vogelsberger Dörfer holen eben in den Orten Der Vorberge die ersten Honigbirnen, die, weil in großen Mengen vorhanden, schon für 70 Ins 80 Pfennig für den Zentner zu haben sind.

Kreis Schotten.

0 Aus dem Kreise Wetzlar, 15. Sept. Die Zahl der Erwerbslosen im Bezirke des Arbeitsnachweises Wetzlar hat im Laufe des Monats August nur einen geringen Rückgang er­fahren. Während zu Beginn des Monats in der allgemeinen Erwerbslosenfürsorge 218 Hauptunter- ftügungsempfflnger mit 376 Zuschlagsempfängern vorhanden waren, betrug die Zahl der Unterstüt­zungsempfänger am Ende des Monats 211 Haupt- unterftütjte und 374 Zufchlagsempfänger. Hiervon entfallen auf die Stadt Wetzlar 156 Hauptunter- stützungsempfänger und 254 Zuschlagsempfänger, auf die Landgemeinden des Kreijes 54 Hauptunter- stützungsempfänger und 120 Zufchlagsempfänger und auf die zu dem Arbeitsnachweisbezirk gehörigen Gemeinden des Kreises Biedenkopf ein Hauptunter- stützungsempfänger. Die Zahl der in der allgemeinen Erwerbslosenfürsorge beschäftigten Notstandsarbeiter betrug Ende August 31 gegenüber 40 zu Beginn des Monats; hiervon entfallen auf die Stadt Wetzlar 15, auf die Landgemeinden des Kreises 16 Notstands- arbeiter. In der Krisenfürsorge wurden Ende August

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FisdierfeldsfraBe 1

von allen im Hessenlande, und zwar von sich aus, ohne irgendeine Anregung von außen oder von oben empfangen zu haben, den Nachahmung^ werten Beschluß faßte, künftighin jedes Iapr aus der Dekanatskasse ein Stipend tum ür einen Studenten der Theologie zu gewähren, um so in dein gegenwärtigen Man­gel an Theologiestudierenden das seine zur Abi- terstühung des geistlichen Nachwuchses für die hessische Landeskirche zu tun. Das Thema, £a$ diesmal den größten Teil der Tagung füllt, hieß:S onnt a g s he i li gun g und Ver­gnügungssucht". Die Vorträge, die e.r ? lebhaft« Aussprache einleiteten, wurden geha'.- ten von Pfarrer G e r i ch - Dellersheini un - Bürgermeister Fendt- Hungen. Die Versamm­lung war sich klar darüber, baß eine Erneue- u .g nur von innen foinmten kann, forder e »aber im Zntevesse der Zucht und Ordnung, daß dir be stehenden gesetzlichen Bestimmungen i \ Reichsvierfassung und im hessischen Pcfizeigei.n über Sonntagsruhe und Sonntogsheili.-a g c ? den staatlichen Stellen allgemein gültig aus- gelegt und auch wirklich gehandhabt werd.t sollten. Der Dekan.-tstag faßte den Beschluß sich dies>erhalb an die maßgebenden Stellen . : wenden. Ebenso wurde ein Beschluß gefaßt, ein i Auf ruf an die Gemeinden zu richte-,i, der auf bje Bedeutung der SonntezsZeilis-ung hinweist. Ein rr«iterer Beschluß betraf die An­schaffung einer Kirchenfahne für das *5 > fanat, die bei kirchlichen Festen Verwendung ;iv den soll. Schließlich wurde d:: sch:n oft ur.v c: ; vielen S'. .,cn. aber bis jetzt leider imm r v:r- geblichr Ford2rung ausgesprochen, daß für k evangelische Deutsch 1 a ndeineinhc ; t- lieber Bußtag jestgesetzt werden soll. Eine Reih? von weiteren Anregungen und F:r :.un- gen, d.«r auS der Mitte der Vermt mlu?.g kamen, mußte zu rücktest rlli werden, .'a die v r',? chrit- terne Zeit eine Aussprache darüber unnröglich machte.

Hessischer Landesverband der Osiasienmi sion.

In Mainz fand am Sonntag die 15. Jah­resversammlung des H e i f i s ch e n L a n dcsverbandes der O ft a f i e n - M i s j i o n start. Sie wurde eröffnet durch einen Festgockes- dienst in der Christuskirche. Die Festprediat hielt Missionsiilspettor D. Dr. Witte ('Berlin). Abends sprach derselbe Redner in einer Missionsversamm lang auch in der Christuskirche überDie Wirren in China und das Christentum". Der Festgottesdienst wie die Missionsversammlung waren außerordentlich stark besucht. Den Festgottesdienst verschönte der Kirchenchor. In der abendlichen Missionsversamm- lung sprach herzliche Begriißungswvete der Super intendent für Rheinhessen, Oberrirchenrat Zent- graf (Mainz); auch der Vorsitzende des Landes­verbandes, Pfarrer Marx (Darmstadt), hielt eine Ansprache. Der Posaunenchor verstand es, durck) zwei gut gespielte Choräle hie Abendversammlung würdig zu eröffnen und zu schließen. Die Ostasienmission ist die einzige deutfch-evangelische Missionsgesellfchaft, die in Nordchina und Japan arbeitet. Als neuestes Arbeitsgebiet hat sie in China seit zwei Jahren die ärztliche' Mission nngefangen. Sie sendet als Missio­nare für die religiöse Arbeit nur akademisch ge­bildete Theologen aus, welck)e die Prüfungen für das heimatliche Pfarramt bestanden haben. Sie hat in Japan vier deutsche und vier japanische Berufs­arbeiter, in China fünf deutsche und 16 chinesische Berufsarbeiter. Die Einnahmen des Hessischen Lan­desverbandes in 1926 betrugen 5360 Mark. Nach den Provinzen des Landes verteilen sie fick; auf Starken­burg 3001 Mk., auf Oberhessen 1509 Mk., auf Rheinhessen 850 Mk. Es besteht die Absicht, im näch­sten Jahre die Hauptversammlung in Gießen zu halten und damit einen Missionskursus zu verbinden.

Kirchliche

Ifr. Religion^gemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Si'dan^ge). Same,tag, den 17.Sept. >927. Bora, end 6 15, morgens 5.30, abds. 6.45 u 7.25.

E:,ltesdicnst der isr. Religionsgeiestschast Sabbatleirr, den 17. Septbr. 1927. Freitag abu. 6.10, Samstag vorm. 8.00, naebm. 4.30, Saböalausgang 7.25. Wochengottesdienst: Sonntag morg. 5 00, an den übrigen Tagen 5.15, abds. 6.00.

Sftrerhstundcn der ^'edaktiori.

12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag geschloffen

1 'm Im Herbst,

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