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gen vornehmen kann. Billig sind sie deshalb, | well sie in jeder Währung ausgestellt werden

können und daher Währungsverluste aus- schliehen. Bequem ist der Kreditbrief, denn er ist an den hauptsächlichsten Plätzen der Welt, sowie an Bord der Liebersee-Dampfer der Ham­burg-Amerika-Linie und des Norddeutschen Lloyd zahlbar. An den meisten Orten sind die MER- Welt-Aeisekreditbriefe außer bei Banken auch noch bei Reisebureaus zahlbar: der Reisende erhält hierdurch in demselben Bureau, auch nach­mittags und Sonntags, die Auszahlung auf seinen Kreditbrief, sowie Auskunft und Fahrkarten.

Amtsgericht Gießen.

Gießen, 14. Juli. Sine größere Straf­sache wegen Konkursvergehens mußte nach längerer Verhandlung vertagt werden, da anderweite rechtliche Gesichtspunkte hervor­taten, auf die die Angeklagten, die wegen weiter Entfernung nicht hatten zu erscheinen brauchen, zunächst hingewicsen toerben mußten.

3m übrigen standen nur kleinere Lieber- tretungsachen an. Ein hiesiger Autovertreter hatte fragen zu raschen Fahrens einen Straf­befehl über 30 Mk. erhalten und Einspruch eingelegt. Er bat um eine niedrigere Strafe. Er hatte jedoch keinen Erfolg. Die Strafe erschien angemessen, insbesondere mit Rücksicht auf die mehrfachen Autounfälle in Gießen, die durch unvorsichtiges Fahren verursacht werden

3 r e i ~ *----41 * - ----- ~ -

Reist in den Norden.

Mit dem Beginn der guten Jahreszeit über­legt man ernstlich, wo man seine Ferien zu­bringen soll. Deshalb sei schon jetzt eine drin­gende Bitte an das deutsche reisende Publikum gerichtet: bedenkt, wenn ihr schon ins Ausland fahren wollt, daß Skandinavien und Finnland die schönsten und angenehmsten Reiseländer sind, die man sich denken kann! ^Wer einmal eine Rordlandreise gemacht hat, den zieht es immer wieder dorthin: und wer das entzückende Kopen­hagen, das freundliche Schweden, das ruhige ^Finnland und das großartige Norwegen noch nicht kennt, für den wird es höchste -Zeit! Sei es, daß er mit den vortrefflichen Dampfern unserer großen Reedereien eine Sonderfahrt nach Nor­wegen oder in die Ostsee unternimmt, sei es, duß er es vorzieht, in kleinen Gruppen in bester Gesellschaft und unter vortrefflicher Führung Durch die Ländet selbst zu reisen, sei es, daß er allein fährt und mit einer der vielen guten Ver­bindungen von Stettin oder Lübeck oder über Saßnih-Trelleborg oder Warnemünde-Gjedser nach Skandinavien oder von Hamburg nach Nor­wegen gelangt: der Möglichkeiten sind viele! Aber denke jeder Deutsche daran, daß Skandinavien zum landschaftlich Schönsten gehört, was Europa hat, und daß die Skandinavier uns sta mm» verwandt und freundschaftlich ge­sonnen sind.

Die Tommersrischerr im Teutoburger Wald.

Wie haben in den letzten Nummern der Deut- -schi.;. Verkehrsblätter über die Pensionspreise im Schwarzwald, Harz, am Rhein, im Allgäu, in Hessen und im Weserbergland, sowie in Schlesien berichtet und lassen heute einige An­gaben aus Lippe und dem Teutoburger Wald folgen:

Lieber die Preise in diesem Gebiet unterrichtet der vom Lippischen Verkehrsverband heraus­gegebene illustrierte, sehr hübsche Führer durch Lippe und den Teutoburger Wald". In Det­mold, der kleinen ehemaligen Residenz, die als Standquartier für Wanderungen in den Teutoburger Wald sehr geeignet ist, bieten ein­fache Gasthäuser schon volle Pension für 4 Mk., während im ersten Hotel dafür 7 Mk. gefordert werden. In dem nahegelegenen Hiddesen, das als Sommerfrische beliebt ist, ist Wohnung und Verpflegung auch schon für 4 Mk. zu erhalten. Hohenhausen, ein Luftkurort zwischen der alten Hansestadt Lemgo und Vlotho, hat viele Privatpensionen, die 4 Mk. für volle Verpfle­gung nebst Llnterkunft berechnen, und Gasthäuser, in denen der PrÄs etwas höher liegt: 4,40 bis 5 Mk. In der Nähe der berühmten Externsteine liegt der Luftkurort Holzhausen, dessen Ho­tels und Gasthöfe für volle Verpflegung 5 bis 6 Mk. berechnen. Schieber, zwischen Teuto­burger Wald und Wesergebirge, hat Gasthäuser und Pensionen, die Verpflegung und Llnterkunft für 4 bis 5 Mk. bieten. Auch in dem malerischen Schwalenberg, das sich daslippische Rothenburg" nennt und von Künstlern gern aus­gesucht wird, dürften sich die Preise ähnlich stellen. In dem bekannten Bad Salzuflen sind die Preise naturgemäß etwas höher als in den kleinen Sommerfrischen. In Privathäusern ist bei einfachen Ansprüchen für 5,50 bis 6 Mk. Llnterkunft und Verpflegung zu finden, 6,50 bis 7 Mk. berechnen die mittleren Häuser, während in den großen Hotels für volle Pension Preise von 7 Mk. ab angegeben werden. Auch in Bad M e i n b e r g bieten Kurhäuser, Hotels und zahl­reiche Fremdenheime Llnterkunft und Verpfle­gung nach den verschiedensten Ansprüchen.

Kennen Sie das schöne Deutschland?"

So lautet die Frage eines Preisausschreibens, die das Mitteleuropäische Reisebureau (MER) in Heft Nr. 1 seiner ZeitschriftReisedienst des MER" dem Leserkreis stellt. Cs gilt, zehn Abbildungen charakteristischer deutscher Landschaften so genau zu bezeichnen, daß durch die Benennung der Name des betreffenden Ortes usw. eindeutig festgestellt wird. Als Preise für die besten Lösungen sind drei Reisen, nach dem Bayerischen Hochland, nach Kopenhagen und Bornholm und nach dem Harz, ausgesetzt. Die neue, reich illustrierte Zeitschrift des Mittel­europäischen Reifebureaus will nicht stimmungs­volle Beschreibungen bringen, sondern sie bietet in Form von Vorschlägen für Pauschalreisen, Terminkalendern für Gesellschaftsreisen, Listen der Vertragshotels u. a. m. praktische Hin­weise für die Auswahl von Reisezielen: sie will dazu beitragen/ daß statt deö dilettanti­schen Reisens mit allen seinen unangenehmen Begleiterscheinungen, dem Reisefieber und den verpaßten Anschlüssen, die Kunst, richtig zu reisen, an Hand der bestehenden Möglichkiten sich immer mehr ausbreitet.

gesprochen wurde ein Beschuldigter s der B.°wtraße, den sein Hauswirt wegen ruhestorenden Lärms angezeigt hatte. Der Haus­wirt wollte die Stimme des Angeklagten erkannt haben, als er nachts aus dem Halbschlaf auf­wachte. Dies reickte jedoch nicht zur Verurteilung aus, da der Anheklagle bestritt.

Ein Radfahrer, der ohne Glocke und auf Der linken Straßenseite geiahren war, erhielt eine Geldstrafe von 6 Mk.

men an jedem

Getreide'

------ Zu verschiedenen und Hackfruchtfeldern, sowie Kleefeldern

. 0 Lollar, 15. Juli. Wie in den Vor-

Iuhren so veranstaltet auch dieses Jahr, begin­nend am kommenden.Sonntcrg, 17. Juli, der hiesige Veteranen- und Kriegerverein auf feinem schon gelegenen Schießgelände ein offenes, .für Nichtmitglieder zugängliches Preis schieß en mit Wehrmännsbüchsen. Für die besten Schützen stehen schöne und Preisgegenstände ,

Oberhessen.

Licher Beobachtungen.

Vor ein paar Tagen hatte ich ein Erlebnis. Wie ich so durch die Straßen unserer Stadt gehe, und an nichts Böses denke, sehe ich plötzlich vier Herren vor mir, die wohl ein sehr wichtiges Amt hatten. Sie waren mit Papier und Bleistift bewaffnet und schauten an allen Häusern in die Höhe, bald wohl­gefällig mit dem Kopf nickend, bald bedenklich das Haupt hin und her wiegend und eifrig Notizen machend. Eine Kommission, denke ich im ersten Schrecken, ist es vielleicht die gefürchtete Wohnungs- kommiffion, die wieder einmal Wohnräume beschlag­nahmen will, ist es gar eine Steuerkommission, die auf diesem Wege Neueinschätzungen vornimmt, oder es gibt ja noch so viele andere Kommissionen, bei dem jüngsten Sängerfest ist etwa ein halbes Dutzend erfolgreich tätia gewesen, Finanzkommission, Einquartierungskommission, Empfangskommission, und wie sie alle heißen ein kleiner Junge reißt mich aus meinen Zweifeln:Das ist dieBlumen- Kommission!" Erleichtert atme ich auf, daß ist doch einmal etwas anderes, etwas, vor dem man nicht gleich zu erschrecken braucht. Das war also das Preisgericht für den Blumenwettbewerbl Wie­der ein Grund, sich zu freuen, denn der Blumen­wettbewerb hat seine Wirkung nicht verfehlt, in manchen Straßen seht euch vor allem die Schäfergasse und die Kirchgasse an wetteifern die Hausfrauen und Haustöchter um den schönsten Blumenschmuck, freundlich belebt ist das Stadtbild, Auge und Gemüt erfreuen sich an dem prächtigen Anblick vielfarbiger Blumen. Auch dem Rathaus steht der reiche Blütenschmuck gar wohl zu Gesicht.

Es ist noch nicht lange her, da las ich eine Schil­derung von unserem lieben Lich in einer Darm­städter Zeitung, wo es unter anderem hieß: Der Stolz des Kirchenplatzes sind die herrlichen Gedenk- bäume: die Stadteiche, die Reformations- und Völ­kerschlachteiche und endlich die Kirchhofslinde. Der Italiener hat bekanntlich für feine Städte jeweils ein treffendes Epitheton ornans zur Hand. Gäbe es in deutschen Gauen diese romanische Sitte, so dürfte neben Venezia la Bella, Genova la superba und Bologna la grassa das Städtchen Lich mit Fug und Recht den Namen derbaumschönen" tragen . . .

Lich, die Stadt der schönen Bäume, ja, so könnte man die Stadt, die rings von Wäldern umgeben ist und so prachtvolle Baumpflanzungen aufzuweisen hat, nennen. Noch lieber wäre es mir, wenn wir es so weit brächten, in ihr dieStadt d e r B l u m e n" zu sehen. Zwar fehlt noch manches Haus, manche Hausfrau steht noch abseits, laßt euch nicht vergebens bitten, ihr Frästen und Jungfrauen, helft alle mit, daß das Wort von der Stadt der Blumen zur Wahrheit werde.

Doch es gibt bei uns noch mehr zu sehen als Blumen. Gar mancher hat in letzter Zeit seine Schritte nach der neuen Heimstätten-Sied- l u n g an der Gießener Straße gelenkt. Dort ist jetzt freilich nur ein kleiner Anfang wahrzunehmen, aber wir wissen, daß vieles, was auf Erden groß gewor­den Ist, aus kleinen Anfängen hervorging. Das, was die Stadtverwaltung hier begonnen hat, hat sicher eiste Zukunft. Billiges Bauland, an­nähernd 300 Ar, steht hier zur Verfügung. Eine Straße ist schon eröffnet, Jahnstraße hat sie der Ge­meinderat genannt, dem Turnvater Jahn zu Ehren, zugleich eine Verbeugung vor dem Turnver­ein, der hier seine große und schöne Turnhalle stehen hat. Die andere Straße, die noch uneroffnete, soll Schulstraße heißen. Der Gemeinderat wollte mit dieser Benennung gewiß allen denen einen kleinen Trost spenden, denen die Geduld bald darüber aus­geht, daß mit der Erbauung eines neuen SchüiHauses immer noch kein Anfang gemacht wird. Hoffen wir weiter, Hoffnung läßt nicht gufdxmben werden, und was lange währt, wird endlich gut. Der Platz für das neue Schulhaus ist da, die Schulstraße auch, da wird der Bau selbst doch nicht mehr lange auf sich warten lassen. Der Schulhausplatz ist gut gewählt. Nicht weit von den Verkehrsstraßen gelegen und doch dem Verkehr ent­rückt in ruhiger, gesunder Lage am Fuße des Höhlerberges, viel besser, als wenn man das Schul- Haus in die nebelfeuchte Wetterniederung hätte stellen wollen. Da man annehmen kann, daß das neue Schulhaus als moderner Bau allen gesundheitlichen Ansprüchen genügen wird, so steht zu hoffen, daß in einigen Jahren für unsere Schuljugend ideale Ver­hältnisse kommen werden und die neue Schule nicht nur zu einer Stätte der Belehrung, sondern auch zu einer Stätte der Erholung uni) G e sundung wird. Neben dem Schulhausplatz will die Stadt dem Turnverein einen geeigneten S p oT t p 1 a tz überlassen und damit zu der körper­lichen Ertüchtigung der Jugend einen wertvollen Beitrag leisten. Alles in allem, ein Stück F o r t- 14 r i t t ist hier wahrzunehmen, denn das, was hier geschaffen werden soll, das braucht das deutsche Volk: gesunde Wohnungen, gesunde freundliche Schulen, Sport- und Tummelplätze für die Jugend, Da& em gesundes und starkes Geschlecht groß roerbe, bas ben Kampf ums Dasein erfolgreich bestehen k^N. Spectator.

Landkreis Bietzen.

m stehen schöne und praktische zur Verfügung. Daneben kom- r, ., - Meßtage prachtvolle Ehren­

scheiben zum Ausschuß.

t. Alten-Buseck 15. Juli. Zwei Jahre nach dem Kriege mußte hier die v i e rte S ch u l - stelle errichtet werden. Die Deschasfung des vierten Schulsaals machte fortgesetzt Schwierigkei­ten so daß heute noch die vier Klassen in drei Sälen unterrichtet werden müssen. Der Zustand ist langst unhalt^r geworden. Der Gemeindevor- hat denN eub au eines S chulh auses beschlossen: die Plane sind in Bearbeitung. Je- doch über die Plahfrage konnte man sich nicht MW ^nem Teil der Bevölkerung wird die Ansicht vertreten, daß man ein neues Haus nicht verstecken soll, daß es an eine Straße gehört wo es von jedermann gesehen werden kann Andere neigen zu der Ansicht, daß ein Schulhaus von einer verkehrsreichen Straße entfernt liegen muß önmlt jeöe Ctorung des Unterrichts vermieden wird sur beide Ansichten stehen geeignete Plätze ^ur Verfügung hoffentlich fällt die Entscheidung so, wie sie für die Schule am dienlichsten ist

'!* Großen-Buseck, 15. Juli. Dieser' Taoe hielt Landwirtschaftsassessor Dr. Bocher vom Landwirt,chaftsamt Grünberg in unserer Gemeinde emen Helbrunbgana ab. Der Rundgangsleiter führte die erschienenen Landwirte zu verschiedenen

f r ü ch t e

und Wiesen. Die Winterfrucht steht im allge­meinen besser als die Sommerfurcht. Die Hack­früchte stehen ebenfalls recht gut' Infolge der verzögerten Heuernte sind allerdings die Hackfrucht­äcker z. T. stark verunkrautet. Dem Saatgutwechsel und der Saatgutauswahl werden vielfach noch zu wenig Beachtung geschenkt. Dies zeigte sich beson­ders an dem unausgeglichenen Stand des Getreides

Kreis Friedberg.

4 Bad-Nauheim, 15. Juli. Die Mit­glieder des Hessen-Darmstädter Volks­fest Vereins kamen gestern abend von Schot­ten aus nach unserer Badestadt und begaben sich gleich in ihre Quartiere. Heute früh begeben sich die Gäste nach Gießen. Nach ihrer Rückkehr von dort dinierten sie am Nachmittag im Kur­hause. Die Reisegesellschaft löste sich dann hier auf. um nach dem Besuch weiterer hessischer Orte sich in Hamburg zur Heimreise zu vereinigen. Die staatlichen Gebäude und einige Hotels hatten zu Ehren der Gäste das amerikanische Sternen­banner gehißt.

pb. Butzbach, 15. Juli. Heute vormittag, kurz nach 10 LIhr, traf der Hesse n-Darm- städter Volksfestverein Neuhork hier ein, um auch unserer Stadt einen kurzen Besuch

und dem lückenhaften Bestand der Hackfrüchte. Dr. Böcher wies auf diese Mängel besonders hin und empfahl im Interesse der Landwirte dringend die Abstellung derartiger Fehler^ Weiterhin fiel die zu dichte Saat zu Winter- und Sommerfnicht besonders ins Auge, die bei der noch vielfach anzutreffenden einseitigen Stickstofsdüngung Lagerung verursachte. Dies trat an verschiedenen Feldern, die während des Rundganges besichtigt wurden, deutlich zutage. Bei ben Hackfrüchten konnte dagegen festgestellt werden, daß diese häufig au weit gepflanzt sind. Es wurde auch auf das richtige Kartoffeleinmieten aufmerksam gemacht. Die O b ft b ä u m e in der hiesigen Gemeinde lassen, wie Dr. Böcher beson­ders hervorhob, eine bessere Pflege gegenüber an­deren bisher besichtigten Gemeinden'erkennen. Bei der Besichtigung verschiedener Luzernefelder wies der Rundgangsleiter auf die Düngung, Pflege und Heuwerbung hin. Auf die Notwendigkeit der Einrichtung einer Jungvieh weide bei der in den nächsten Jahren burchzuführenden Felbbereini- gung mürbe in ganz besonderem Maße aufmerksam gemacht. Die beobachteten Pflanzen k rank- h eiten, wie Streifenkrankheit bei Gerste, Weizen- brand, Gersten- und Haferflugbrand, Blasenfuß, Runkelfliege, sowie Schwarzbeinigkeit »mb Blattroll­krankheit bei Kartoffeln mürben besprochen und die jeweils in Betracht kommenden Bekämpfungsmaß- nahmen erörtert. Den Ausführungen Dr. Böchers folgten die erschienenen Landwirte mit großem In­teresse.

^Bettenhausen. 15. Juli. Zu der letzten Kirschenversteigerung in hiesiger Gemeinde waren zahlreiche Käufer erschienen. Es wurden infolgedessen hohe Preise erzielt. Im allgemeinen wird sich dos Pfund am Baum auf über 30 Pf. stellen.

. r~ Rob heim, 15. Juli. Ackerbautechniker Buxler von dem Landwirtschaftskammerausschuß Gießen hielt gestern nachmittag hier einen Gemar - f ß 6 r u n b g a n g ab, oerbunben mit einer Be­sichtigung der Sortenanbau- und Düngungsversuche oes Bürgermeisters Hofmann und der Landwirte K. Hofmann und W. R e i ch h a r d. Der Rund- gangleiter besprach auf Grund seiner jahrzehntelang gemachten Erfahrung und, gestützt auf feine exakt durchgeführten Versuche, die Anwendung der einzel­nen Kunstdünger, besprach die Fehler der Saatgut- auswahl, die Pflege des Saatguts besonders bei den letzten Hochzüchtungen für den Kartoffelbau. Der

vorschriftsmäßig durchgeführte Sortenanbauversuch mit sechs Sorten der neuesten Weizenzüchtung, näm­lich Reckes Dickkopf, Stocken, Bayernkönig, Rimpaus Bastard, Teverfon und Janetzkis frühe Kreuzung gab dem Rundgangleiter Veranlassung, die Anbaufähig­keit der einzelnen Sorten unter den verschiedensten Boden- und tlimatifdjen Verhältnissen einer Bespre­chung zu unterziehen, Körner- und Strohertrag ge­geneinander abzuwägen und über Lagerfestigkeit, Auswinterung und Auswachsen die Zuhörer aufzu- l'lären. Er hob die Hackkultur des Getreides besonders hervor, warnte vor einer plötzlichen Einführung der Dünnsaat und konnte an Hand laufender Versuche die Wirkung richtiger Bodenbearbeitung auf die Un­krautbekämpfung vor Augen führen, lieber die in diesem Jahre hierorts weniger aufgetretenen Rost­krankheiten und ihre Bekämpfung gab Ackerbautech­niker Büxler auf Befragen näher Aufschluß und empfahl sachgemäße Bodenbearbeitungsmaßnahmen, entsprechende Düngung und widerstandsfähige Sortenauswahl. Das Düngungsversuchsfeld mit Sommergerste führte drastisch die Wirkung der ein­zelnen Düngemittel vor Augen in bezug auf Hatni- länge, Aehrengröße und Körnerertrag und gab dem Rundgangleiter Veranlassung, den Landwirten einen gewissen Wechsel in der Verwendung der Stickstoff- bürtger zu empfehlen. Die Zuhörer, unter denen sich auch die hiesigen Fortbildungsschüler befanden, dank­ten für die Ausführungen des Rundgangleiters und wünschten, daß die Landwirtschaftskammer mehr als seither solche belehrenden Rundgänge ausführen ließe.

# fi a n g b, 15. Juli. Gestern abend zogen meh­rere Gewitter über unsre Gegend, die wolken­bruchartigen Regen mitbrachten. Mehrmals schlug der Blitz in die Starfftromleitung der Ueberland- anlage, so daß den Abend und die Nacht über meh­rere Dörfer ohne Licht waren. Der auftretende Sturm hat große Getreideflächen zur Lagerung ge­bracht.

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Kreuzworträtsel.

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das achte nicht.

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(Luft. Dl.)

Avenue trottet Autopneumatik

In Anspruch jeden Tag:

Ich soll, ich muß, ich kann.

' Baedeker.

Silbenrätsel.

Nizza; 3. Schnupfen: 4. Gotland

Auflösungen.

Kreuzworträtsel.

Engelchen.

Weshalb möchtest du denn kein Engel wer­den, mein Liebling?" fragt die Mutter ihre Kleine, als sie ihr Kindchen zu Bett bringt. Weil ich dann abends nicht weih, wie ich das Nachthemd über die Flügel bekomme!"

kutscher neugierig:

Mensch, wo haste denn bet andere allens

LogogriPh.

Was man dem Staat bezahlen muß, Fehlt dem der Anfang und der Schluß, Dann sagt das Wort, wie alle Waren Geworden sind in diesen Jahren.

Bilderrätsel II.

Wort Spiel

KojeBoje; 2. NachenAachen. 3. Alster

Elster. 4. QuellDuell. 5. OnkelEnkel. 5. Floß- Kloß. 7. Oddo-Edda. 8. PudelRudel.

Ich will, ich darf, ich mag.

DNderrätfel.

ein Esel von dir spricht,

prost Rest'

Auf einer belebten Berliner ein Mann, der einen lädierten vor sich herrollt.

Dieses wahrnehmend, fragt

Elli; 6. Buhne; 7. Ibis; 8. Robe; 9. Gemse. Ins Gebirge an die See.

Rösselsprung-Rebus.

Sechs Wörter nehmen: mich

1. Imme; 2.

|1E|L |LIE , 8l|a

^Charaktereigenschaft; 27. rumänische Münze; Bewohner der Südafrikanischen Union.

Bilderrätsel I.

Die Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom Redakttonstisch

Neuer Ausdruck.

Die Elli sucht doch mit allen Mitteln ihrer heißgeliebten Egon zu angeln. Jetzt nimmt sie sogar Paraffinbäder, um schlank zu werden."

Ein pa-raffiniertes Frauenzimmer."

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L~|E TR LJÄ

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Li A L|M ä~Tti

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1. Von links nach rechts :

1. Griechischer Gott; 5. Edelknabe; 9. portugiesi­sche Kolonie in Westafrika; 10. altitalienische Göt­tin; 12. männlicher Personenname; 13. gedrehter Wollfaden; 14. türkischer Befehlshaber; 16. Ton- künstler; 18. Obstbrei; 19. feierliche Versicherung; 21. männlicher Personenname; 23. Insel im Aegäi- schen Meer; 26. Arzneiform; 29. Tonart; 30. Zahl; 31. alkoholisches Getränk; 32. Volksstamm.

2. Von oben nach unten:

1. Geschäftsvermittler; 2. europäische Haupt­stadt; 3. Hoherpriester; 4. altgriechische Insel; 5. Dichterroß; 6. wie 14, wagerecht; 7. Wurfspieß; 8. Einbringen der reifen Feldfrucht; 9. spanischer Feldherr und Staatsmann; 11. Stabt in Rumänien (ehemals Ungarn); 15. Bauernhof; 17. Pelztipr; 20. weiblicher Personenname; 21. großer Durchgang; 22. Nebenfluß der Weichsel; 24. Abschiebsrbort; 25.

Dl, lTeTi

Lilben-Kapsel-Rätsel.

Liebesglück Halali Cheviot Darreichung Meseritz Lagune Pastete Mannheim Kehrreim.

In jedem der oorstehenden 9 Wörter ist je eine Silbe verkapselt enthalten. "Zufammengezogen er­geben diese Silben einen Ferienwunsch der Schrift­leitung für die Leser.

Wortspiel-Rätsel.

Der ihn dir ins Haus gebracht, Hat mit Futter ihn bedacht, Ader ihn nicht satt gemacht.

Fragt er:Sitzt er?" magst du sagen: Nein, er läßt sich stets nur tragen." Darfst ihn auch zu hängen wagen.

Bruchstück-Aufgabe.

Aus je zweien der Bruchstücke

a al be de e in is fa fr nb pl st

sind unter Zuhilfenahme der Bruchstücke

ei la se fr ub ur

fünf zweisilbige Wörter und ein dreisilbiges Wort zu bilden. Werden die letzteren Bruchstücke dann richtig zusammengestellt, ergeben sie eine sommer­liche Einrichtung, die, je länger sie ist, unfern Lesern um so willkommener sein wirb. Wir wünschen sie allen unseren Lesern recht reichlich.

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