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Kreis Schotten.
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15. Juli.
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in ganz Hessen veranstaltet wurde, hat äußerst befriedigendes Ergebnis gezeitigt. Gesamtertrag der Sammlungen belief sich 35 000 Mk.
hungskraft ausüben.
Kreis Alsfeld.
WSR. Offenbach a. M., 15. Juli, falsche Hohenzollernprinz Domela, der dieser Lage zu 7 Monaten Gefängnis verurteilt worden war, hatte vor einiger Zeit auch in Offenbach ein kurzes Gastspiel gegeben. Er pumpte von einer in Offenbach lebenden baltischen Familie 40 Mark. Man hatte das Geld schon als verloren betrachtet: aber jetzt Hai Domela seine Schuld der betreffenden Familie
einschließlich Zinsen zutückbezahlt.
Rheinhessen.
MSR. Büdesheim, 14. Juli. Der Ge-
RundsrmÄ-yrogramm des Frankfurter Senders. (Aus der.Radio-Umschau".) Sonntag, 17. 3uli.
P. Schlitz, 15. Juli. Das /vom hiesigen Verkehrsverein für den 20. Juli geplante L r a ch - teufest scheint, nach allen Vorbereitungen zu schließen, ein Glanzstück zu werden. Der geplante Festzug wird wundervolle Gruppen Altschlitzer- lauder Trachten crufweisen, neben denen aber auch die heutige schmucke, farbenfrohe Rationav' tracht der Schllherländer weiblichen Jugend sich noch sehen lassen kann. Sonderzüge werden an dem Festtag auf der Strecke Hersfeld— Schlitz und Fulda—Bad-Salzschlirf verkehren. Aucy die für abends 10 Uhr vorgesehene Beleuchtung unserer mittelalterlichen Stadt mit ihren und Türmen wird wohl eine große
L Aus dem oberen Ohmtal, Während die Heu ernte im vorigen Jahre um diese Zeit fast beendet war, ist bis jetzt kaum die Hälfte der Heuernte unter Dach. Die Arbeit wird durch die fortwährenden starken Regengüsse sehr behindert. Die Qualität des Futters wird natürlich auch sehr beeinträchtigt. Ein wahrer Ueberfluß herrscht an Futterkrau- 1 e r n. Sogar auf den Berggipfeln und an
gestern abend, weil sie keine Laternen siihrten, gegeneinander. Der eine, ein Arbeiter aus Vordeck wurde vom Vad geschleudert und blieb am Platze liegen. Man trug
Bundestag Des Hessischen Besmlenbunves E. V.
Am 9. und 10. Juli hielt der Hessische Veamtenbund in seinem schönen Erholungsheim zu Jugenheim a. d. B. feine 8. Vertreterversammlung ab. Aus der Tagung, die aus allen Teilen des Hessenlandes und von sämtlichen angeschlossenen Fachvereinen vollzählig beschickt war. wurde höchst ersprießliche Arbeit geleistet. .Unter den Ehrengästen bemerkte man die Herren Staatsrat Balser, Landtagsabgeordneten Kindt, Dr. Keller und Veiber, sowie zahlreiche Vertreter befreundeter Organisationen. Eine ganze Reihe von Anträgen, die fast alle einstimmig angenommen wurden, bestimmen die Marschrichtung des Bundes für das nächste Jahr und werden den maßgebenden Stellen gegenüber mit aller Kraft vertreten werden. Im Mittelpunkt stand das B e a m t e n r e ch t und die Besoldungsrefvrm. Der Standpunkt der Beamtenschaft zur Desoldungsneuregelung wurde in folgender Entschließung niedergelegt :
„®et Hessisch? Deamtenbund E. V. möcyte die Oeffentlichkeit nicht darüber im Zweifel lassen, daß er mit der ganzen Behandlung und auch mit der vorläufigen Erledigung der seit 1925 feierlichst versprochenen Besoldungsreform nicht z u f r i e d e n ist. Mit Entrüstung weist er auf die abermalige, anscheinend planmäßige Verschleppung — mit tiefster Sorge auf die Gefahren hin. die bis zur endgültigen Erledigung im Herbste drohen. Die deutsche Beamtenschaft hat sich unter einer „Besoldungsreform" etwas anderes vorgestellt als eine „etwa durchschnittlich lOproz. Erhöhung", wie der Herr Reichssinanzminister sagt! Angesichts der gewaltigen Preis- und Zollerhöhungen für die notwendigsten Lebensbedürfnisse. angesichts der Tatsache, daß die Löhne für die gelernten Arbeiter und die Gehälter der Angestellten gegenüber 1924 um 30 bis 40 Proz. gestiegen sind, wodurch übrigens die Teuerung noch nicht voll abgegolten wird, lehnt die Beamtenschaft ein Ausmaß von etwa 10 Proz. mit Empörung ab. Der Hessische Beamtenbund fordert für eine Besoldungsreform eine stärkere D e-
8 Schotten, 15. Juli. Der Hessen- Darmstädter Volksfestverein Reuyork stattete gestern auch unserer Stadt einen Besuch ob In vier großen Reiseautos trafen zirka 100 Gäste mittags hier ein. In Rainrod wurde kurz gehalten, ein geborener Rairöder war vor 55 Jahren ausgewandert und wollte seine alte Heimat Wiedersehen. Der hier gebotene Empfang des alten Heimatgenossen wirkte sehr ergreifend. In Schotten wurden die Amerikaner vor dem Rathaus und der Kirche unter Mitwirkung des Mu- silvereins und des Sängerchores offiziell enchfan- qen. Bürgermeister M e n g e l sprach in sehr zu Herzen gehenden Worten den Willkommengruh aus. Sein Hoch galt der Treue und Liebe zur abgestammten Heimat. Der Präsident des Vereins. H. Ries, dankte in betoegteit Worten. Im Darmstädter Hof wurde ein Willkommentrunk gespendet von dem hier geborenen „llrschvite Carles Weih". Ein Festessen in der reich geschmückten Turnhalle schloß sich an. Hier begrüßten Regierungsrat Dr. Helmreich namens des Kreises und der Vorsitzende des Turn- und Gesangvereins, E. Zeschktz. die Gäste. Der Heimatdichter Georg H e h (Leizgestern). als oberhessischer Hannes, sprach in oberhessischer Mundart den Willkommengruß. Vamens der Gäste dankten die Herren Reisemarschall Strauß und Charles Weitz und sprachen sich außerordentlich dankbar über den Empfang au6. In hochherziger Weise überwiesen sie der Stadt eine größere Spende. Abends fuhren die Gäste nach Bad-Vau- beim zurück.
□ Laubach. 15. Juli. In gedeihlichster Weise hat sich der Geschäftsverkehr der hiesigen landwirtschaftlichen Bezugs- und Absatzgenossenschaft entwickelt, obre bisherigen Lager können nicht mehr den Bedürfnissen genügen. Die Genossenschaft hat deshalb am Bahnhof, unterhalb der Maschinenhalle. ein Grundstück von 400 Quadratmetern erworben und darauf verschiedene Gebäude errichtet, die am 1. August bezogen werden sollen. Zur Aufbewahrung von Getreide, Füller- und Düngemitteln ist eine geräumige Halle von 20 Meter Gänge und io Meter Breite errichtet worden, worin sich auch ein Geschäftsraum für den Rechner und den Lagerhalter befindet. Außerdem ist noch ein Schuppen für Kohlen und Briketts, sowie em Raum für Fruchtreinigungsmaschinen erbaut worden. — Die Heuernte füllt nach Beschaffenheit und Menge recht gut aus, wird jedoch durch die fajt ununterbrochenen Regengüsse sehr geschädigt. Das Getreide weist trotz verschiedener Krankheiten (Rost, Blasensuh usw.) im allgemeinen einen guten Stand auf, ebenso der Klee und die Hackfrüchte. Die G a r t e n f r ü ch t e inw die Kartoffeln zeigen nur einen mittleren Stand: hier hat das Regenwetter ungünstig ge- Ivirkt. Gurken und Bohnen wird es nur in geringer Menge geben. Die Obsternte fällt besser aus. als man nach den starken Maifrösten annahm. Eine schwere Gefahr bildet die Blutlaus, die massenhaft auf tritt.
Kreis Lauterbach.
Montag, 18. Juli:
16.30 bis 17.45: Konzert des Hausorchesters: Romantische Opern. — 17.45 bis 18.05: Die Lese- stunde. — 18.15 bis 18.40: „Die lleberheibung der schlanken Linie", Vortrag von Dr. Weher. — 18.40 bis 19.10: „Zweck, Ziel und Aufbau der Koblenzer Ausstellung: Der Rhein, sein Werden und Wirken", Vortrag von Beigeordneten Ochs. — 19.10 bis 19.15, Wirtschaftsmeldungen. — 19.15 bis 19.40: „Die Anfänge Der Musik" Vortrag von Dr. Erwin Felber. — 19.40 bis 20.15: „Hans Jörgs Erwachen", erster Akt, von Paul Apel, vorgetragen vom Dichter. — 20.15: Heiterer Abend. 1. Musik. 2. Die fünf Frankfurter, Lustspiel in drei Akten von Karl Röhler.
Iett>enöen Deamt e« tn ben unteren un: mittleren Gehaltsgruppen. Gr fordert: Für das Land Hessen unbedingte Anerkennung der Reichseinheitlichkeit, d. h. Herüber- nähme aller Bestimmungen der Reichsregelung für Beamte, Anwärter, Ruhegehaltsempfänger und Hinterbliebene. Vachdem versäumt worden ist, schnelle Hilfe zu bringen, konnte es die hessische Beamtenschaft nicht begreifen, wenn Regierung und Parlament eines Dolksstaates nicht endlich das notige Verständnis für die berechtigten Wünsche ihrer Beamtenschaft zeigten!" •
Bei den Wahlen wurde der seitherige Geschäftsführende Vorstand, an der Spitze die drei Vorsitzenden: Dr. El ah, Koch und Wolf, unter starkem Beifall wiedergewählt. Landgerichtsrat Dr. Bernhöft, der 1. Vorsitzende des Mecklenburgischen Deamtenbundes, hielt einen Vortrag über „Gegenwartsfragen der deutschen Beamtenschaft". Die Teilnehmer waren von der gesamten Tagung aufs höchste befriedigt.
Strafkammer Gießen.
Gießen, 15. Juli.
Arn 18. Dezember 1926 erfolgte an der Kreuzung Ludwigstrahe und Gartenstraße ein Z u - sammenstvh zweier Autos, bei denen der eine Fahrer, der Zeuge E.,' verletzt wurde. Dieser fuhr die Gartenstraße, von der Wieseck- brücke kommend, nach Steins Garten zu. Als er aus der Kreuzung war, sah er das Auto des Angeklagten R. die Ludwigstrahe herunterkom- men. E. fuhr nach der linken Straßenseite zu. n noch so vorbeizukommen. R. bog aber in die Gartenstraße ein (er wollte nach der Grün- berget Straße) und nun stießen beide Autos zusammen. Ebenso wie das Amtsgericht sah auch die Strafkammer in dem Verhalten R.s eine fahrlässige Körperverletzung und bestätigte das auf 7 5 Mark lautende Urteil
DillkreiS.
M. Hirschberg (Dillkreis), 15. Juli. Bei dem am Freitagmorgen über unsere Gegeird gezogenen Gewitter schlug der Blitz in die heinckehrende Viehherde ein. Zwei Kühe wurden auf der Stelle getötet. Den Hirten fand man nach dem Unglück bewußtloß daliegend auf.
Ätaingau.
WER. Frankfurt a. M., 15. Juli. Die Zahl der Arbeitsuchenden ist in der vergangenen Woche etwas gestiegen. Zu Beginn der Woche waren 14 569 Erwerbslose gemeldet: dazu tarnen 1540 Reumeldungen, so daß insgesamt 16118 Arbeitsuchende vorgemerkt waren. Am Schlüsse der Berichtswoche verblieben hiervon 14 575. Die Zahl der angebotenen und vermittelten Stellen ist in der letzten Woche weiter zurück gegangen. Es formten nur 964 (1039) Dauer- und 1021 (1159) AushilfssteNen besetzt werden.
WSR. Bad Homburg, 15. Juli. In den Waldungen um die Saalburg bis weit in die Homburger Gemarkung- macht sich die Wildschweinplage in steigendem Maße bemerkbar. In rOten, die bisher eine Wildschweinplage fast nur dem Ramen nach kannten, wie Wehrheim, Köppern, Seulberg, Obemhain, Rod a. d. W. u. a., brechen die Rudel jetzt allnächtlich aus den Wäldern hervor und richten auf den Aeckern, insbesondere auf den Kornfeldern und Kartoffelstücken, den größten Schaden an.
WSN. S) ö d) ft, 14. Juli. Don Regierungsseite wurde bekanntlich vor mehreren Wochen die Frage der Eingemeindung von H o chst nach Frankfurt angeregt. Der Höchster Magistrat hat nun hinsichtlich der Eingemeindungsfrage folgenden Beschluß gefaßt, der in der heutigen Versammlung den Stadtverordneten vorgelegt wurde: „Die Stadt Höchst a.M. hat in ihrer über tausendjährigen Geschichte und namentlich in den letzten schweren Jahren bewiesen, daß sie lebens- und leistungsfähig ist und sich in starker Auswärtsentwickelung, befindet. Eine Vereinigung der Stadt Höchst mit Frankfurt a.M. ist also aus den Lebenserfordernisfen unserer Stadt heraus nicht notwendig. Wenn die preußische Staatsregierung diese Vereinigung zur besseren Entfaltung der Wirtschaft im Untermaingebiet in Vorschlag gebracht hat, so kann Höchst in Verhandlungen über diese Eingemeindung nur unter der Bedingung eintreten: 1. Daß all die sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Einrichtungen und Errungenschaften, die Höchst durchgeführt oder in seinem Programm für die nächsten Jahre vorgesehen hat, in Zukunft gesichert bleiben; 2. daß die bisherigen engen Beziehungen zwischen Höchst und seinem Wirtschaftsgebiet, die vor allem durch den Kreisverband gegeben waren, in Zukunft fortbestehen und weiter entwickelt werden, insbe>sondere dadurch, daß der Sitz der «Krcisr rwaliung und der sonstigen für das Wirtschaftsgebiet zuständigen Behörden in Höchst verbleibt-, 3. daß die Fortsetzung der jetzigen Entwicke- ’lung der Stadt und ihrer Vororte unter wirksamer Anteilnahme der Bevölkerung sichergestellt wird: 4. daß aber darüber hinaus aus der Vereinigung erhebliche Vorteile für die Gesamtgemeinde sich cr= geben." — Diese Erklärung des Magistrats wurde von der Stadtverordnetenversammlung debattelos zur Kenntnis genommen.
dbflttftatten. Der Empfang fand hn „HeWschen Hof statt, woselbst zunächst Bürgermeister Dr. Ja n s e n die Gäste, unter welchen sich auch ein geborener Butzbacher, Heinrich Fischer nebst Familie befand, bewillkommnete, und ihnen den Dank für die geleistete Hilfe in der Rach- kriegszeit aussprach. Ihm erwiderten der Vorsitzende des Vereins Otto Ries und der Rerse- führer William Strauß. Ein von Frl Aenne Bramm vorgetragenes DegrüßunEgedrcht m Wetterauer Mundart fand lebhaften Verfall. Ein Hehler Imbiß sorgte für die nötige Erfrrschunß während Musikstücke der Feuerwehrkapelle die Bichrüßungsfeier umrahmten.
Kreis Büdingen.
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abladen stürzte em M a d ch e nv v m Gerüst auf die Scheuertenne und blieb mtt e t n - gedrückter Schädeldecke bewußtlos sie- gen. Der sofort herbei gerufene Arzt ordnete dte LIebersührung nach Gießen an. — B^i einem gestern vorbeizrehenden schweren © e to 111 c r schlug der Blitz dreimal em, jedoch ohne zu
„ bis 9 Uhr: Morgenfeier. 11.15 Uhr: lieber tragung aus Kassel: Bundestagsfeier des Jugend> bundes vom Gewerkfchaftsbund der Angestellten 13 bis 14 Uhr: Die Stunde der Jugend. 14 bis 16.3C Uhr: Übertragung vom Nürburgring: Großer Prei: von Deutschland für Automobile. 16.30 bis 17 Uhr Die Elternstunde. „Die Erziehung des kranken Kin des", vorgetragen von Professor Dr. Erich Stern, Gießen. '17 bis 18 Uhr: Uebertragung aus dem Saxophonsaal der Musik-Ausstellung: Gamelan^ Konzert. 18 bis 19 Uhr: „Die griechischen Auffüh rangen im griechischen Theater zu Syrakus", Dortrag von Universitätslektor Roedemeyer. 19.35 bis 20 Uhr: Einführungsvortrag zur Uebertragung vom Baden-Badener Mufikfest, gehalten von Kapellmeister Klaus Nettftraetsr. 20 Uhr: Uebertragung aus dem Baden-Badener KurLeater: Aufführung musikalischer Bühnenwerke. Anschließend: Sportnachrichten. Darauf bis 0.30 Uhr: Tanzprogramm.
trockenen Rainen herrscht ein GraSwuchS wie selten in anderen Jahren. Der erste Klee muß zum Teil dürr gemacht werden, da der zweite bereits groiß genug ist. Der Stand des Getreides berechtigt zu den schönsten Hoffnungen. Der Sommerraps wird augenblicklich eingeerntet und liefert auch gute Erträge. Die Hackfrüchte haben sich ebenfalls recht gut entwickelt. — Die Ob st ernte scheint auch besser auszufallen, als man zuerst annahm. Die meisten Birnbäume hängen sehr voll: mehrere Apfelsorten tragen auch reichlich: Pflaumen liefern eine reiche Ernte. Zwetschen eine Mittelernte. Die Voaelkirschen. die ja im Vogelsberg überall reichlich anzutreffen sind, werden meist eine gute Beute der Vögel und der Buben.
Starkenburg.
WSR. D a r m st a d t, 14. Juli. Die Wer be° woch e des Vereins für das Deutschtum im Auslande (V. D. A.), die kürzlich
Kirchliche Nachrichten»
Evangelisch« Gemeinden.
Sonntag, den 17. Juli. 5. Sonntag n. Trinitatis.
Gießen. Stadtkirche. 8 : Psr. Becker. Zugl. Christen!, f. d. Reukonfirmierten a. d. Markusgem. 9'/,; Pfarrvikar Hertel. Deichte u. heiliges Abend- mahl für Matthäus- und Markusgemeinde. 11'/.: Kinderkirche f. d. Matthausgem. Pfarrvikar Hertel. Johannrskirche. 8: Pfr. Ausfeld. Zugl. Christenl. für die Reukonfirmierten a. d. Jvhannesgemeinde. 97,: Pfarrassist. Schultheis. Llniversitats-Gottes-- dienst. Reue Aula. II1/« vorm. - Lich. 7,10 Festgotlesd. z. Jugendfest. Stiftspfr. Schorlemmer. Kinderkirche u. Rachmittagsgottsdienst fallen aus. - Wieseck. 9'/,: (Pfarrer Becker-Gießen). — Aarbenteich. 97,: (Pfarrassistent Geih-Lollar). — Hausen. Rachmittags 1: (Pfarrassist. Geih-Lollar.) - Watzenborn-Steinberg. 97,: (Christenlehre). — Kirchberg. 10: Christen!, f. d. weibliche Jugend. Rachm. 17,: Mainzlar. —
Katholische Gemeinden.
Gießen. Samstag, 16. Juli. 47, und 7: Beichte. Sonntag 17. Juli. 6. Sonntag nach Pfingsten.
67, Beichte, 7 Meße, Kom. der Jungfrauen und Hausangestellten, 8 Korn., 9 Hochamt m. Pred., 11 Messe m. Pred., 2 sakrarnentalische Bruder,chasts- andacht, 3 Versammlung der Jungsrauenk ongre- gation. — Grünberg. 97, Meße mit Predigt. — Hungen. 8 Mesie mit Predigt. — Laubach. 10 Messe m. Predigt. — Lich. 10 Hochamt m. Pred.
Sonntagsdienst o.'Acrzte u. S.-R. vr.Schliephake. Frl.vr
PrsutzLN.
Eine neue Lahnr»rüä;e.
WSR. Bad Ems, 14. Juli. Zwisch.n Dörfern Rievern und Fachbach Wird jetzt dem Bau einer neuen Lahnbrücke
Brücke liegende Scheune wurde bereits gerissen.
Kreis Marburg.
sch. Marburg. 15. Juli. Zwei fahret aus Rordeck und Dreihausen
gönnen. Die Ausführung ist einer Düsseldorfer Firma übertragen worden, und zwar derselben, die auch die Wehr- und Schleusenarbeiten bei Dausenau ausführt. Eine im Zuge der neuen “ ‘ ‘ ' "" nieder-
den Unglücklichen in seine Wohnung, wo er schwer darnieder liegt. — Den Bau einer Hochdruck wasser leitung plant man in dem nahegelegenen Dorfe Bracht. Mit den Vorarbeiten wird bereits begonnen. Es sind zwei Projekte aufgeftellt und berechnet. Das eine zieht eine Dorfquelle in Betracht, von der das Wasser mittels einer Pumpstation in den Hochbehälter gefördert werden soll. Die Kostenanschläge belaufen sich auf 50Q00 Mk. Das zweite Projekt ficht vor, das Wcfiser aus einer außerhalb des Dorfes gelegenen Quelle in einen Hochbehälter zu leiten. Der Kostenanschlag für dieses Projekt beträgt 70 000 Mk. Man überlegt noch, welches Projekt für die Zukunft am billigsten und zweckmäßigsten ist.
sch. Marburg, 15. Juli. Zum gestrigen Schweinemarkt waren 450 Ferrel und 10 Läuferschweine aufgetrieben. Die Preise betrugen für bis zu 6 Wochen alte Ferkel 8 bis 15 Mark, für 6 Ibis 8 Wochen alte 15 bis 18 Mk., für 8 bis 10 Wochen alte 20 bis 25 Mark. Läuferschwcine kosteten je nach Qualität 35 bis 50 Mark. Der Handel toar flott. — Zum Foh- len m a r k t, der mit einer Prämiierung verbunden war, waren etwa 50 Fohlen aufgetrieben. Saugfohlen kosteten 250 bis 300 Mark, ältere entsprechend mehr. Der Handel war flott.
5ireis Kirchhain.
WSR. Kirchhain, 15. Juli. Die Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer letzten Sitzung beschlossen, ein Darlehen in Höhe von 25 000 Mk. als Beitrag zu den Kosten der O h m - regulierung aufzunehmen.
Kreis Biedenkopf.
sch. F r a n k e n b e r g . 15. Juli. Beim Wäsche- spülen an der Edder rutschte in Rennertehausen ein junges Mädchen aus, fiel in den Fluh und wurde von den Fluten fortgerissen. Gestern suchte man vergeblich die Edder nach der Leiche ab. — In dem Rachbardorfe Haina traute der 86jährige Standesbeamte Frar^z Scheller, der bereits 43 Jahre im Dienst ist, seine 19jährige
meinderat stimmte in feiner gestrigen Sitzung mit neun gegen eine Stimm? bei Stimmenthaltung der Sozialdemokraten einem Anträge auf nochmalige Abstimmung über den Volksentscheid auf Eingemeindung nach Bingen zu. Der frühere Beschluß der Vereinigung mit der Stadt Bingen ist damit fn weite Ferne gerückt. Die Sozialdemolraten bezweifeln die, die Zulässigkeit einer nochmaligen Ab- ftirnmung und woll'n bei der Verwaltungsbehörde Einspruch erheben, um cme Entscheidung ' dem Verwalt-" herbei zuführen.
Hardie


