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Wirtschaft.

Keine Aenderung der Gold- polikik der Reichsbank.

Die vpn der Reichsbank verfolgte Gold- Politik hat fich trotz der in der letzten Seit er­folgten (Soldabgaben rtljt grundsätzlich geändert Die Reichsbank verfügt jetzt über einen dedeutrn- den Goldvvrrat. der an und für sich höher als vor dem Krieg« (1815,6 Mill. Mk cm 31. Mai 1927 gegen einen I ah res durch« chnitt 1913 vdv 1351 Mill. Mark Dabei ist allerdings *u be­achten. daß vor dem Kriege im freien Verkehr eine grob« Goldreserve vorhanden toa b; Um­lauf an Goldmünzen wirb für be borr. j' j > Zeil auf rund 2750 Mill. Mk geschä.v 7'ce ift jetzt nicht myhr dyr Fall, und die Reichsbank hak nicht die Abficht, den gegenwärtigen Suftanb zu ändern Aeue Goldmünzen find b-S jetzt nicht grprägt wor­den. Die Folge ift. daß. roährend früher der auhetfjalb der Dank befindliche Goldrorrat a's erste Verteidigungslinie dienen konnte, diese S:» 'rrve jetzt nicht nvhr besteht und daher Berichie- bungen in der Zahlungsbilanz eher al» früher durch den Gold- und Devifenvorrat der Reich»* bank oufgefangen werden muffen

Daß der Vorrat an Gold und Derufen im De- flh der Aeich»bank jetzt einen Io viel höheren Pro* zcntfah an Gold aufweist, rührt nicht daher, daß die Veichsbank ihre im vorigen Jahre betriebene Politik der Umwandlung von Devisen in Gold 'ortgefetzt hat Da» geänderte Verhältnis ift vor allem dem sehr bedeutenden Dev'.«enobfluh der letzten Monate zuzufchreiben Obwohl g.'etzüch für bi« Reichsbank noch kein« Sinlöfungspflichl ihrer Vanknoten in Gold besteht, hat da» Direktorium Iich trotzdem in diesem Punkte kategorisch lest» gelegt. Denn in dem Verwalkunislx-rtcht der Kcichsbank heißt es ausdrücklich, bah sie feiblt- verständlich nicht zögern wird, sür Zahlungszwecke wenn die Mechselkiirsgeftaltung es notwendig '"acht. Gold zur Verfügung »u stellen. Daher die Goldabgaben der Reichsbank 3n dem Verhalten der Reichsbank beim Ankauf von Gold >st kein? Aenderung ein getreten

'*1 u d) in Frankfurt i m Juli und August keine Samrtagsbörfe. Nachdem der Börsenoorstand Berlin die Frankfurter Anre­gung zur Schließung der samstagbborfe in den Monaten Juli und Auauft für Berlin ousgegrisfen hat- macht der Frankfurter Börfenoarstond nun- mehr bekannt, daß in diesen beiden Monaten auch in Frankfurt an den Samstagen keine Börsenoer. fammlungen stattfinden.

Frankfurter Dagesellichafl A. - ©. 3n der gestrigen ordentlichen General- versaniinlung kam e» wegen des bekennten Koh- lenselderankaufs der Gefellfchaft noch einmal zu einer Kontroverse. Au» der Versammlung her- au« wurde der angeblich zu hohe Ankaufspreis der Felder kritisiert und in Jtoetfd gezogen, ob es überhaupt notwendig gewesen wäre, diesen Kaus zu tätigen Sn seiner Eigenschaft al» Vor­sitzender des Auffichtsrats führt Oberbürgermeister Dr. Landmann u. a. folgendes au»: Gegen­über den Vestrebungen der Kohlenverwertungs- A -G. habe es die Verwaltung der Frankfurter GaSgesellschaft für erforderlich erachtet, sich für Ne Zukunft eine Kohlcnbasis zu sichern, um da­durch auch gleichzeitig die Vorteile des Selbst- vezuges zu genießen. Durch den mit dein Rhei- 'lisch-Westfälischen Elektrizitätswerk getätigten Vertrag, der noch bi» zum Jahre 1929 Gültigkeit bab«, beziehe man zwar gegenwärtig noch die Kohle zum StzndikatSpreiS. aber es sei sehr wahr- scheinlich, daft die» nach Ablaus des Vertrages nicht mehr gefchehen könne, zum mindesten müsse daran gezb feit werden. Die Kohlenselder feien natürlich aiart auf gut Glück gekauft worden, sondern die Frankfurter GasgeseUfchast habe sich gemeinschaftlich mit der Stadt Köln aus das sorgfältigste informiert über die Rentabilität der angekausten Felder. Die besten Sachverftändigeii ssien zu bickm 3wecke herangezogen worden, und diele Hafen nach vorfichtigster Pr-.ifung ter in äsrage stehenden Felder bi« Erklärung abgegeben, daß der Abbau rentabel sein werde Daß die Stadt Düsseldorf von der angebotencn Option keinen Gebrauch gemacht habe, sei kein Veweis dasür. daß der Ankauf nicht empfehlenswert gewesen sei. Mebrigen» hätte die Stadtverwaltung von Düsseldorf gerne von der Option Gebrauch gemacht, und nur die Stadt verordnet entvrsamin- Jung Düsseldorfs hätte das Projekt abgelehnt. Auf eine Anfrage, warum daS Vezugsrecht der Aktionäre bei der jüngsten Ausgabe von 5 Mil­lionen neuer Aktien ausgeschlossen worden sei, wurde von feiten der Verwaltung erklärt, daß gelegentlich der Verschmelzung mit dem Offen­bacher Dastrerk man sich diesem gegenüber ver­pflichtet hätte, es mit 20 Prozent zu beteiligen Darauf wurden die Regularien genehmigt, die die Verteilung einer Dividende von 7 Prozent auf 20 Millionen LNark Aktienkapital vorsehen. 88 542 Mark werden auf neue Rechnung vorge­tragen. Aus dem Geschäftsbericht gebt hervor past die Gasabgabe von 70 Millionen aus 73 Millionen Kubikmeter gestiegen ist Die Gesell­schaft log hinfichtllch des verbrauche- von 166 Kubikmeter auf den Kops der Bevölkerung 1026 an der Spitze aller deutschen Städte gleidxi Droste Auf di« gute Konjunktur de» Reben- Produktenmarktes fet es zurückzufuhren. daß das Vefchäftser.v'lnns des Jahres 1926 tron einer leit April eingetretenen Gaspreisi'erbilligung Ne Ausschüttung einer Dividend« von 7 Prozent er- mögliche. Auch die verschiedenen Dochtergesell- Ichosten hätten zusriedenstellend gearbeitet Der Betrieb der Vraunkohlengrubc Ge- We r k s ch a s t Friedrich in Hungen (Cber- vrssen) wurde im Berichtsjahr noch nicht aus- genommen Jntellcn wurden im Zusammenhang mit der Studiengesellschast zur l>estmdglichen Ver­wertung der oberhessischen Braunkohle, deren ySSiPi i? Händen der Frankfurter Gas- gefelstchaft A.-G liegt. Vorarbeit:n getroffen, um die Wiederaufnahme des Betriebe, im kom- n.*11 i äu ermöglichen Die Stu-

diengefellfchoft Hot während des Berichtsjahres mehrere l>etriebsinäftige Versuche durchaeführt »lMt*52DCt^rTCr brr Frage der Brann- od en chnv ung und Verwendung von Braun- » ?rbc,lm tw 6tuhten«f,n.

J'' IWrtrn 5ur 3u1ft,lluna etnrt Prokft»« ter Ikrwrrtuna ter otertentfim Braunkohlen vorkomn^ns

'MaschinenbaugcsellschastKarls- r u t e. Da» Geschäftsjahr der GeteU'chast schließt per 31. Dezember 1926 mit einem Verlust von 1 399 000,49 RM ab. Das ungünstige Srgcbnis 'st daraus zurückzusühren. dost die Hauptfabri- kafon der Gesellschaft, der Lvkvmot^'bau, in-

' 5.gc Ce-eOtelOCR® lC."

I :räger. stark darniederliegt und hast auch in den übrigen Fabrikat onszwe gen der Werke die Br* fchä^ngung infolge der ongememtn W.rtlcha:3- läge unbefn:Jifl«nb war. Ferner haben erheb- lichr Auftrendunzen <: ^ur Durchbildung von ReukonAuktionen, speziell im S;dd-Sfo?omct d* -'au sowie zur Umstellung au' neue Fabrikat.ons-

ge gemach: wurden nicht unwescntlich zu dem B.riustergebni» beigetragen Der Auf ir.Atat fam nach eingehender Prüfung aller Derhältn.'fe zu der Ansicht, dah sich, um bas Unternehmer. u;.eber aus eine gefunde Grundlage zu stellen, i-.ne San.erung i ch: vermeiden laste, und dah es r.cht.g ist dies« nicht auf die B«'«»ngurig de» jetzt vorliegenden Verluste» zu befchränlen. sondern gieichzeitig ein* Ä er re hur der in der Goldmarkvilan, für Immobilien und Malchmen ufw ongesetzien Ziffern vorzunehmLn rachbe.i f'ch der .'jcrächcnzeit gezeigt hat dah lich bie b.shrrigen Bilanzwerte auch nicht mit den vor- absichtlich in Zukunft erzielbaren SrtrLgmlsen in Qintiang bringen lassen. Aue diesen Erwägun­gen heraus hat der AR delchlobrn da» jetzige Liaminah enkapital von 6 850 000 AM im Ver- tz^ltnis von 5:2 zusammenzulegen Der hier ent­steht ndc Buchgewinn soll zur Tilgung des Ver- lüfte« per 31 Dezember mit 1 399 010,49 RM zur Dotierung eines gefehiichen Rciervesvnds mit 274 000 AM verwendet werden wahrend der Rest zu Abschreibungen auf Gebaute Ha» 14) r* n usw. sowie für allgemeine Rückstellungen Verwendung ftnten soll. Ls ift in Aussicht ge­nommen. zu gceignter Zeit den Kapitalmarkt zur Vefchaffung neuer Betriebsmittel in Anspruch zu nehmen Im neuen Geschäftsjahr hat Ich der Auftrage:.iigang gebelfert Io dah die Beleg- schal; wesentlich verstärkt werden konnte Zur Zeit ift da» Werk auf vier Monate hinau» mit Aufträgen versehen

Börsenkurse.

(Ohne Gewähr.)

Ürtitffwrt o.W.

Änki6t.Bb(dfang Rr 1-30000

do- Sr. 3n00i-/jOrjDO do. ohne tzaslofuna^echk

Tentldx Cparprnmimanltiy TeoVLr loflar-Hnt.

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(Ohne Gewähr.)

Banknoten.

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Frankfurt a M. 16 3unL Teudsoz lehr freundlich Die i f e k t e n b S r s e lag in- ♦olg< der verschiedenen Rachrichten zum ersten­mal seit langem wieder angeregt und fest. Die Tatlache, daß die Reichsbank ihre Mast- i.-hmen vom 12. 2Hai al» erreicht betrachte:, lo- wie Ausführungen von Grohbankb«richten über das Inhalten der wirtschaftlichen .Konjunktur ch! ehlich Betrachtungen über die Drvidender:- frage für zahlreiche erste Werte deren Kurs unter der heutig.n normalen Verzinsung liegt, brachten einen stärkeren Aufschwung Die Vaissiers gingen ralch zur Deckung über, was hhr viel zur Gefchäftsbelebung beitrug Wenn durch diese Momente d <- Stimmung früherer Hauffetage sich nicht durchletzen konnte Io find es noch die bisher wirkenden Gründe d,e Vor­gänge am Geldmarkt und dir Befürchtung einer bringen englischen Diskonterhöhung die natur- gemun den Zufluh von Auslandgeld nach Deutsch­land hemmen würden 2m Geldmarkt ist -L'rgesgeld zwar leicht mit 5 Prozent Monats- Seld jedoch unverändert angelpannt b< 6.75 » 6.75. Pnvatdiskont 5. Darenwechlel 5L5 t i» 5.75 Prozent Am Devtlenmarkt lagen Madrid und Mailand etwa» leichter D.e Mark gegenüber dem Dollar etwas fester Bon Ter­min v « r t e n waren es in erster 2in:e die Farben-2ktien und chre Konzernwett« Ah«instahl und Rieoeck. 84t um 5 Prozent et» böht lagen Rkontanwerte muhten stärker cingtbeut werden und err. -chten Kur,e.Höhungen für Mannesmann um 6 Prozent. Harpener um 8 , Prozent Rheinifche Braunkohlen um 11 Prozent. Olle um 4 Prozent. Kali-2kt en um 4' , Prozent höher. Drohbankwertc lebhafter und sämtlich bis 3 Prozent fester Schiffahrtswertc ruhiger und g!.-ichlali^ freundlicher 2m ^lektromarkt konnten ASG. elektrische Lieferungen. Siemen» u Halsie um 7' , Proze n Stuckert um 1 .. Vicht und 54raft um 5, Bergmann um 3 Prozent anz.ehen. Von Zell stoffwerten Waldhof im Ver­lauf« 10 Prozent. Aschaffenburg 5 Prozent höher Autvmobilwerte und Mafchinenwerte leicht anziehend. Holzdest'llationswerte ale'chfall» freundlicher. Der Anleihemarkt lag fester Schutzgebiet« 10.4 Fr « md « Renten bei ru­higem Geschäft ebenfalls fester. Der Börlenoer- lauf wurde zwar ruhiger, behauptete jedoch ferne feste Grundstimmung

berliner Vorsc.

Verlin, 16 Juni. Di« heutig« Börse brachte «inen gewissen Umschwung der Tendenz, die von einer Mitteilung der Reichsbank über die Beendigung der Reportgeldein- z i « h u n g ausging. 3n einer Konferenz des Verlmer Börsenvoritande». des Staatskvmmiffars an der Berliner Börse und des Reichsbank- Präsidenten ift feftgeftellt worden, dah die Re- Pvrtgeldeinziehungen schon jetzt bis zu 50 Proz. betragen und damit das Ziel dec Reichs- banfmabnabmen erreicht sei Die Börse «ntnahnl daraus, dah die Reichsbank beruhigend auf die Besitzer von Wertpapieren einwirken wolle und nicht abermalige 2eftruftionm bev Börsenbesitzer veranlassen wolle JnMgebcHen falj sich die Spekulafton zur Gindeckung ihrer in­zwischen erheblich angetvachfenen vailfe-Giig-i- ffytoungen. Die Tendenz konnte eine krästig« Beseftigung ersahren. zumal an ver- Ichiedenen Xerminaftienmdrften ein gröberes Ver­langen bestand Der erste amtliche Kurs log durchweg um einige Prozente über dem SchIuh- Niveau der MittwvchSbörs«. Sine grobe Anzahl von Papieren stiegen um 5 bi» 9 Prozent und mehr Vereinigt« Glanzstoss gewannen um 21.5 Prozent. Lemberg um 15 Prozent. Ostwerke um 13 Prozent. Schultheiß um 12.25 Prozent <3ine freundliche Aufnahme fand auch die Fest­stellung der Discontvgeselllä-aft mit ihrem neuesten WirtschaftSbericht. dah di« befriedigende BefestigungSlage in der Jnbuftrie fort bauere. Oinc Hausscstimmung kam aber trotz biefer gün­stigen Haltung nicht auf. ba immer noch genügend Gesichtspunkte vvrliegen, die eine allmählich« und vvrfichtige AuswärtSvewegung angebracht erschei­nen lassen. So hemmte namentlich bie Befürch­tung einer englischen Diskonterhöhung bas Sin- gehen von bcbcuienberen Grobengagements. Zur Vorsicht inahntc auch die vage am Ber­liner Terminmarkt Für Monat»geld stellte sich eine weitere Verknappung ein. bie ein Anziehen der Sätze auf 5 bi» 9 Prozent zur Folg« hatte. Tagesaeld ist jedoch um 4 bis 6 Prozent angebvten Warenwechsel mit Grob- bankgiros wurden mit 5J5 biS 5.75 Prozent und vereinzelt auch noch darunter diskontiert. Am D e ü i f e n m a r 11 veränderte fich ber Kurs der führenden europäi'chen Valuten auch heute kaum. Der Dollarkurs ging bei einer geringen Steige­rung des Angebots auf 4.2192 zurück.

Urankfurtcr U-irciocbjrie.

Frankfurt, 16. Juni. Ss wurden notiert Welzen IWetterauer) 21 25 bis 31.50 Mk. Roggen (InL) 29.25 bis 29,50. Hafer (int.) 26. Hafer iausl I 24.25 bis 26.50, Mais igelb) 19. Weizen- mehl (InL. Spezial 0) 42 bi» 42.25. Roggen­mehl 39J5 bis 40, Weizenkleie 13.25. Roggen- kl eie 16 bi» 16.25. Tendenz: Stetig

Frankfurter Zchlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M. 16. Jun- Austrieb: 74 Rinder. 1 Kuh. 811 Kälber. 114 Schate 993 Schweine v» kosteten Kälber, beste Mast- und Saugkälber 75 bi» 80. mittlere Mast- und Saugkälber 66 bi» 74. geringe Kälber 60 bi» 65; Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämwel 1. Weidemaft 50 bi» 55 mittlere Mastlämmer. ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 42 bl» 49; Schweine vvll'le.sch^e Schweine von ca 240 bi» 300 Pfd Lebendgewicht 58 bi» 60. vollftrischige Schweine von ca. 200 bi» 240 Pfd Lebendgewicht 60 bis 61. vollfleischige Schweine mm ca. 160 bi» 200 Psd Lebendgewicht 60 bi» 61. fleischige Schweine von ca 120 bl» 160 Pfd Lebendgew.cht 56 bt» 50 Maritverlauf Jm Viehverkauf schlechtes Geschäft. Bei Schweinen mMge des zu starken Angebotes Ueberftonb

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 15. 3uni. Di« Tendenz ist wieder­um auf der ganzen Linie al« äußerst ruhig anzulprechen Die ermäßigten Forderungen des Auslände», andererseits aber die Ichlechtc Witte- rung zwingen sowohl die Signer al« auch die Hänbler, recht vorsichtig vorzugehen. Di« ersten Roklerungen brachten für 3ullweizen «inen 2üd- gjnfl von 2 Mark September wurde 0.50 Dari niedriger. Oktober 0.50 Mark fester Aoggen bei mehr herauskommenven Angeboten in neuer Inkandware für welch« bie Fvrbe--

> j ..eg.n un.*c:unk*tt. Ha'«r - ttätrtt die lonnigen Marktgebiete unterlie­gen ebenfalls der 'chwachen Tenden» Ss np- Herten 10CO Äilrgrarnrr. Roggen 280 bis 282; £:n:r.ierger*ie 24! 6 s 275 Winiergcrstc 24L

ki'cher 254 bis 2c0. Ma s lo.v Berlin. 192 di» 193 !00 Kilogramm Weizenmezl 37L0 bis 33J5O. Rrggenm.h! 35 75 bis 37.75 Wei- ler.nt.e 15 bi» 15 25; RoggenLcie 18 L itoria- erbfen 42 bis 55 Heine Lpeileerbfen 27 bi» 30 5*tiertrbfai 22 bis 23 Pelu'chken 20 bt« 22 Ackerbohnen 21 bi» 23 Wicken 22 bi» 2430 Lupinen, blau 15 bi» !k Lupinen gelb 'S bi» IS Rap»kuchen 15 40 bis 15.80 Le-nkuchen 19 90 bi« 20 rrvckenfchn.tzel 12 cO bi» 13^0. Sroa'Lro: 19JO bi» 20. ÄarteHdfledcn 31.60 bis 31 80 Mark

Buntes Allerlei.

Raubmord bei Wiemar

Jn der G.gend von W:»mar i Mecklenburg' fand man etwa fünf Meter von einem Land­wege entfernt auf dein Felde bie veich« bc« Gutsfekretür» St roßki rch v?n dem an ber Ost'eeküst« gelegenen Gute Hod«n-Dle«chenberi. Stwa 70C Mark Lohngelder bt# ber Ge­nannte von ber Lank in Wismar geholt haue, waren dem Tote:, geraubt Allem Anfchein nach liegt Raubmord vor Rach den bisher'- gen Ermittlungen wurde Strvdkirch mu c.nrm Knüppel c rf »lagen

Per Duril bei 30 Grob im Schatten.

«Sin« Berliner grof« ÄonfcfnorJftnna beauf­tragte einen Hausdiener für 5030 Mark Modellkleiker tu verpacken und die Paket« bt- für Abnehmer :n Köln. Frankfurt a.M u'w bestimmt waren, auf bit J vst zu bringen. Der Hausdiener gab bte Pakeie aber auf ben Bahn- bt«fe adzubvlen und m G«lb und Ge­tränke umzutetzen Jnzwifchen batte die.itrma die ÄrtmipalpcIUci noc bnr Ausbleiben de« Hausdieners benachrichtigt Dir rahndun^ve- amten konnten bcc ga-rz« Zechge'etlfchast f eb­ne b m e n und bie noch nicht tx-rfauhm Riodell- »eibtr im Werte von 3000 Mk l-richiognahmen.

kirchliche Nachrichten.

Ilraelitilch« Gemeinden.

Gottesbienst ber tfr. Religionsgekellfchast. Sabbatteler den 18. Juni 1927.

Freitag abend 7 45, Samsiag vormittag 8 00, nachmittag 4.30. Sabdaiausgang 9 40 Wochen- gottesbienst: morgen» 6.15. abend» 7.15.

Eingesandt.

i Für Form und onaaii aller unter dieser Rubrik stehenden Aitikel ubcr.iimint die Redaktion h«,n Publikum gegenüber k. > e, Veraniwortung.j

Spiel- und lummriplätz« sür d,e Jugend

Spielplatz« für btt Äteuilten mit Sandhaufen find zwar in ben Anlagen vorhandet, ober Rasenflächen tehien. bie hon den Kindern betreten werden dürfen wttsiez. B. in den Bade­anstalten vorhMtdtn find, auf denen sich fr« Kinder tummeln, auf denen he Ball Ipteten Kreisspiel« vornehmen. Purzelbäume oder Rad schlagen, ober sich auch nur lang aueftvrrfen imh hon ber Somie befd>etnen lassen fhnnm. Der Senkender hat sich unlängst mit nKbrercn Grup­pen hon Kindern in der .Friebiichstrof^ di, in Srmangelung geeigneter Spielgriegen ,. g llnsua herübt hatten unterhalten, habet beklagten sich bte Kinder darüber, daß sie keinen Ralen- platz zum Spielen und Tummelnbätten. ba» Betreten der Rafenslächen an der 4;'«..- babnbrüde. vor ber AugettNinil und auch aus dem Zimmern,aiinSvlatze der schönen Aussicht auch da» Balllbielen auf der Straße, wäre ihnen herboten. Ginfender hat den Ämtern vei- fprochen. öffentlich anzuregen, ob ihnen nicht hier oder ba eine Raten fläche zum Spielen zur Verfügung gestellt werten könnte. Sollten die ehemals Wlnnschen und Leiizschen Grundstü'le. Scke Friedrichstraße und Wetzlarer Weg bi.1 nicht bebaut werten Dürfen, unb auf denen j«nt Kar­toffeln und Kohl gezogen werten. Nicht zu bttfem Zweck« von der Stadt angekauft und in Tumm«l- Plätze für dte 3ugend mit Rafenflachen um* gewandelt toeröen können? Oder wenigsten» nne» biefer Grundstück«? Des Danke» ter Ämter könnte sich ter Stadtverwaltung versichert halten. Sin- f enter bittet aus den, Seltersberg mit sei nun

vielen Kintet einen Anfang damit zu machen, im Bewährungsfalle könnte dieselbe Sinnchiung auch in anderen Stadtteilen getroffen Otten. 3m Winter fehlen nahegelegen« Rodelplätze. di« vi«lleicht in Verbindung damit geschaffen werten könnten, auf abschüffigen Straßen ro­delnde Kinder geraten immer wieder mit ter Polizei in Konflikt

Sin Slnwohner in ber Friedrichstraße

Rundfunk-Programm

bt< Frankfurter Senders.

(Aos der.Hablo-11 mfcfrni*.)

Jrrilag. 17. 3anL

16.3«i bi» 17.4a Uhr: Hausfrauen'Nachmittag, veranstaltet vom Hau es rauen oerrin Franksun a M. 17.45 bie 18.05 Uhr Die Les,stund, H 15 bie in 45 Uhr: ..Johann Heinrich ^«flaloui und brr Staate* aedank,-. Vortrag von Dr. Ludwig Vogel. 1*» t5 Die 19.15 Uhr Da» Franksurirr Sladtarch'v", Vortrag non Archindirekiar Dr. Änpperebrrg. 19.15 bie 19.45 Uhr Ztal'entscher Sprachunterricht. S» 15 Uhr (Baftfpiri der Älpenlandilchen volkebuhne Graz:Sin Abend m den steinichen Bergen^. Än- schließend: SpLtkonzrri bee haueordKftrr«: Richard &kiantr.

Sprechstnuden der Redaktion.

12 bie 1 Uhr ml klage. 5 bie 7 Uhr nadimlttaga Sametag nachmittag strich losten

J6f unverlangt cngefanblc Manuskripte obnr telgesSgtee Rückporto wird frinr Gewähr übernommen

- "au |H 8 g, find lediglich en dir

Geschsstestellr ju richten

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für da» nruiQrton: I. v. Dr. Fr. v. L n n g r.

(Ein Prachttiind! Ja.

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