iS der Tatsache Rechnung trage« b-ifi gcroftc •;i£ zahlungsfähige 'Bearrt<r,<^<ih «höhte Hm« ätK. grdhere Berdknstmöqftchk eiten und eine Belebung des inneren Marktes gewäbrleistet. Da» Landeskortell Hessen ^ordert m Har.ien von 30 000 Re-ch» Staats- unb Dein- "debeaml - Besoldungsresorm und Gehn lt» - . rhöhung noch vor der Sommerpause' Ls fordert eine allgemeine Vehaltsausbe'lerunz jntcr besonderer B«^ck^chtigung der unteren rruppen In den S^n^lhrilen b*r Resor.-n stellt ch da- Londe-kaNell hinter kfte R tzt l — -i wie sie vom Gesa mtvorft and de- Deutschen 7^- nmtenbunde- mit überwältigender Mehrheit an» jtncrr.mm Worten sind. Der Heurrnc'-jng muh ückwirkendc Äraft aus den l. Apr lS2'. rxr- lehen werden Mr rufen auf: die Reg>, r rnaen inb die Vollsvertretungen zu rascher erin'ender kok' Alle Verbände der Veamtenscha'' zum jufn: rnschluh in einen Grohblock mit dem Stichlrort: Äeine weitere Verschleppung mehr der gerechten und sozialen VefoldungSneureaelung mit Wirkung vom 1 April 1927*“
Die Tagung schloß mit einer «indruck-vollen Kundgebung für d i e Befreiung der besetzten Gebiete, in der gesagt wird .Da- Landeskartell schöpft au- der Tatsache, daß über 93 Pro- aller Ausgewiesenen dem ‘Beamten- stände angcchnrl haben, die Berechtigung, mit besonderem Rachdruck für die volle Befreiung der besetzten Gebiete ein-utreten. Seit über acht Jahren leidet die hartgeprüfte Bevölkerung der besetzten Gebiete unter dem Druck fremder Truppen und Verwaltungen. Bach dem Inkrafttreten der Locarnoverträge und nach 6t«tritt Deutschlands in den Völkerbund verlieht man nicht, welchen Sinn die Besetzung deutscher Gebiete durch fremde Truppen haben soll. Die Tatsache der Anwesenheit fremder Truppen genügt, um da- Mißtrauen der Bevölkerung wachzuhalten und -u steigern, Zwischenfälle, wie die in der benachbarten Pfalz, sind geeignet, unabsehbare folgen hervorzurufen Der 6. Vertret erlag zu Bingen am Rhein richtet an die hessische Staatsregierung und an die Reich-regierung da- dringende Gesuchen, mit Rachdruck dahin zu wirken, da ft da- gesamte besetzte Gebiet al-bald von sremder Besatzung befreit und da- Saarland dem Mutterlande wieder einverleibt wird, ohne bah dafür weitere, da- deutsche Doll schwerbelast cnde finanzielle oder politische Opfer gebracht werden müssen.“
Da- gemeinsam gesungene Deutschlandlied and ein dreifache- Hoch auf da- deutsche Daterand schlost die Tagung
Oberhessen.
Sicher Beobachtungen.
Au- L i ch wird uns geschrieben * ist Sommert »eit. >Zert der Blumen. Zeit der Lieber. Zeil de- fröhlichen Wandern- Wen zöge r- da nicht mit Macht hinaus au- der Gnge der Häuser und Gassen, hinaus in Gotte- schöne Wunderwelt. Sv bin auch ich hinau-gezogen. rin Blümchen im Knopfloch. den Stab in der Hand, hinaus zum vielgepriesenen Hardtberg, um dort, wie schon so oft. den herrlichen Rundblick zu geniehen bi- fern nach den blauen Höhen de- Bvgel-berge-. die prächtigen alten Bäume zu bewundern und mich zu ergehen im er» frischenden Schatten de- im jungen Grün prangenden Walde- Hier und dort lädt eine Bank, oom Verkehr-- und Verschönernng-- Herein aufgestellt ein zu kurzer Rast. Auch eine neue Bank habe ich gesehen an einem lauschigen, tannendefchat toten. aussichtsreichen Plätzchen oberhalb von Kolnhausen. gestiftet von Amt-gericht-direktor Rausch bei seinem Scheiden von Licd - nachahmen-werteS Beispiel! Gin Umweg führt mich zum Höhler. der. obwohl weniger besucht al» sein südlicher Bruder, doch an Reizen mit ihm wetteifert. Auch hier bat der Verkehrt- und Derschönerung-verein gewirkt: aber e- bleibt noch viel zu tun. hier könnte noch manche Bank Ausstellung finden, besonders auf der Oftseite mit dem Blick aus die Stadt, und auch aus der Rordseite mit dem Blick auf die Gegend de- Albacher See-. Gin lohnende- Arbeitsfeld für alle, die Freude an der Ratur und Luft am Wandern haben.
Heimwärts geht- auf der Siebener Strohe. 3ierb<iume und Blumen winken au» Vorgärten ein schöner Gruh des heimatlichen Städtchens! Im Hintergrund der Schlvhpark:
3er roann.ön bie Staat pliintinte
Roman von Sven Elve st ad.
Copyright bei Georg Müller, München.
8. Fortsetzung. Nachdruck verboten.
.Lean ist niroenbron zu finden,“ sagte er. Ich versteh es nicht. Ich habe da» ganze riou» abgejucht. ffr ist fort, er muh geflohen sein ...“
Der Konsul fuhr auf:
„Der alte Junge, der seit zwanzig Jahren in meinen Diensten ist? ... Da» ist unmöglich! Auster» dem soll e r ja kommen, wenn ich zweimal klingle."
Der Konsul klingelte wieder wie ein Rasender. Die Herren flüsterten „Verschwunden . . Dann must er e» sein ..."
..Unmöglich,“ beteuerte der Konsul, und klingelte nod) einmal.
Da hörte man brausten starken Värm. Und ehe nan sich » versah, würbe die Tür aufgtrtffen, unb eine Gestalt von merkwürdigem Aussehen uwnfte in» Zimmer
ö» war der alte Diener Jean.
Gr schien sich an einer Rauferei beteiligt zu bu bett. Seine Kleiber hingen unordentlich herab, sein tragen war offen, bas sonst so schöne tveifet Haar hing in unorbenilichen Zotteln herab, unb die Augen starrten wilb unter den buschigen Brauen hervor.
..Ich horte... ich horte ben Herrn stonsul Hin- fleln." stammelte er gerade als ich durch die Tür hereinkam Warum sind die Türen oerfchlossen?'
et iMi nah, -
her Konsul brückte ihn aus einen der Lehnstuhle nieder.
D,i blteb er eine Weile sitzen unb verborg do» Gesicht mit den J)änben. E» war deutlich. hast er in her entsetzlichsten Aufregung war unb etwas höchst Seltsame» erlebt haben muhte.
Während falte - 'isolier fur ben Alten geholt ivutbe. redete Ä»b|örn strag ihn an
. Die Türen? Die haben Sie doch selber zuge- schlossen! Wir baten 5te ,o oortiin barmn *
Säten mich darum" Wann ''
..Vor ein paar Augenblicken Ober richtige, vor einer Viertelstunde."
feine Äaharrren sind am Veröl aber auch ohne die wetstr Dlmenprach: dre vor : .rügen Tagen noch w«i Kerzen au- >rm Grün der Bäume testete, ist der Park schön, ein Gor. »- Jarten im wahrster Sinne doch ®tc rinc eu‘cl»frob: schaut eine Reklamerafel her- auÄ fre 2ch>. heil der Ratur rertzunzend Iahst du- noch r'lK. Berschönerung-der- e i n?
Durch die Straf,. . Xm Wall" z ehe ich weiter. Ursprünglich sollte d.rie Strafe R:ng- strotze -elften und der Gedanke war gut dann bdtt? Ite aber auch aussehen müffen w»e ein Ring, ein R ng. der von der Unietpforte (Bahn- hof st ratze > kt Stadtmauer entlang und am Ober- tot norfKilaufenb di- an die '5 ehe«« Straft reichte. Das eine Stück dickes «ie.der inwoll- ständiger'.» Ringe- heiht allo jetzt .Strotze am Walk", da- andere.Strotze am Schwa- nensee". und die Romen kl.ngen nicht übet S- ist auch a r ade fern Unglück dotz man diese Romen gewählt hat. dewi so wie der DaN. beflm Besitzer fc.nen Wert al- gelchtchtl:che- Denkmal nie recht zu schätzen wühlen, grvtzten- teilb vfrichwind so in.rb auch der Schwanenfee verschwinden j:tb b-.cfe Straften nomen werben späteren Geschlechtern einst n-m kompfe-frohen Zeiten ferner Jahrhunderte erzählen, da Wall und Graber.. Dach. Sumpf und vorgelagerte Teiche Schutz boten gegen Angriff und Ueber- faU. Wir haben zwar auch eine Strohe, bte dle Leute Ring strafte nennen, aber bte ist kerzen- grade wie eine Fahnenstange und hätte eigentlich einen anderen Romen ’^rrbiert Lhauffiert ober gepflastert ist lic -ud> noch nicht denn die Rolstonb-arbeiter hoben immer noch mel an Feldwegen zu tun.. Ban der Straf,• .Am Wall' mühte ich noch viel reden doch da- mag ein andermal geschehen: ich will mir und anderen irnt dem. was ich dort gesehen habe, heute die Stimmung nicht verderben.
Kurz vor dem Gnde meiner Wanderung begegne ich einen Trupp landwirtschaftlicher Arbeiterinnen. 3d) brauche nur einen Blick in btc Griicht« zu tun. ein Wort der spärlichen Unterhaltung ruhufanflcr. und weis, Bescheid Polen sind'-, polnisch- Saison- arbeiterinnen, die auf txm Vitk-Hofe beschäftigt sind träge und mit gelenktem Kops ziehen l;c dahin Da- war doch etwa- ganz anderes, alb vor einigen Zähren die deutschen Mädchen au- der.». Hinterland die Feldarbeiten de- Hosgutes verrichteten! Früh morgens, wenn der Lano- fchläfcr noch hn Bett sich streckte, zooen ne mehrstimmig singend hinaus: herrliche deutsche Volkslied« sangen sie beim Au-marsch an die Arbeit morgens und nachmittags und bei d« Heimkehr vom Feld am Mittag unb Abend. Vertraute Heimatklänge. Erinnerungen aus Xinber» und Zugendzeiten wären es. die wir hörten von der nimmermüden Schar — ein Stück Poefieist mit ihnen verschwunden: schwerfällig. müde ziehen jetzt die ausländischen Arbeiterinnen ihre Strafte. kein lustiges Lachen, kein froh« Sang ist zu hören — Slawenblutl — Gs geht doch nichts über dos Vaterland: deutsche Wälder, deutsche Lied«, deutsche Mädchen, deutscher Wein, was gibt es schöneres auf der Welt?
Speetatvr.
Landkreis «irtzen.
(Q Lollar, 15. Juni. Bei der am 15. Mai * vorgenommenen Wohnungszählung wurden in unserer Gemeinde 293 Wohngebäuoe hüt 531 Familien sestgestellt. AlS Wohnungssuchende sind 10 Familien vorhanden, die fetne eigene Wohnung haben. Gs handelt sich hierbei durchweg um Familien, bei denen die Eheschließung nach dem Kriege erfolgte und die noch zum Teil in äufoerft beschränkten Verhältnissen oei den Gltern wohnen. Zu dies« Zahl der Wohnungssuchenden müssen all«dings noch 6 weitere Familien gerechnet w«den. die sehr beengt wohnen und bei denen die Zuweisung einer entsprechend gröberen Wohnung notwendig ist. Immerhin zeigen die ermittelten Zahlen da ft man auch hier nach und nach normalen Verhält - nissen auf dem Wohnungsmarkt entgegengeht. Wie grotz und drückend auch hier d« Wohnungs- mangel war. geht au- den nachstehenden Zahlen der feit 1919 errichteten Wohnungen hervor. Ls wurden nach dem Kriege 25 Wohnhäuser «baut, in denen 55 Familien Wohnung fanden. Hiervon entfallen auf die Gemeinde zwei Dohnhäuf« mit zehn Wohnungen, auf die Buderu-schen Eisenwerke zwei Wohnhäuser mit 8 Wohnungen
und au* Private 21 Wohnhäuser, m denen 37 Familrer untafletoainier. *tnb.
Roddeim an der Horloff. 15. <3unt Vor en. gen Tagen vegrng unter £em:inbe-. Kircher,. unb Sparta "enrechner Otto Hof - rar. n I. <r.nt 8 0 • 3 a b r1 e i e t Trotz fetart . 7he,' Altert erfreut er frch einer ,ugenbkräfttgen er.tchc P*.e Gerne', ade überbrachte dem 3ubUar rwr. ebrtgepolftenc Ecchenstühte al- Zeichen iKrt Danke- für 36 äbnac Dienste Am .ängsten tnent Herr Hofmann Ä rd>er.aemetn6e. seit löb Dem enttvrach es. datz bio Landeskircher^- am nn Griarrgbuch mit Gluckwunf chi chrerben überiandte. das Dekanat Ridta ein ebrtnbrt Schreiben überbringen l etz und brr Airchn»- Vorstand einen Rudefettel schenkte. Unkr Gelang- mein lang fernem ältesten IHuglwb etnuje Lie- ber. Für alle Ehrungen dankte brr G.^ererte mit einer kernigen Ansprache, in brr temt kraftvolle Art deutlich Mm Ausdruck kam
.Qreie ^riedtzerg
WSR Vilbel. 15. Juni. Der ctonon»oor- lteher Hanisch von Bilbel. brr morgen fein neue» Amt al» OberftanoniDorftfber m Friedberg an- treten wollte, mürbe heute vormittag, al» er au» dem Stellwerk herouraing. oon einem ooruber- fahrenden Zuge erfatzt unb erlitt eine schwere Lchädelverletzung Er durfte kaum mtt bem Leben baoonfommen.
Krcto Tübingen.
L Rtbda, 15. Juni. Gestern fiel hier ba» sieben Jahre alle Söhnchen de» Rufer- meister» Philipp, beim cpwlen an einer tiefen Stelle m die angeschwollene R, dda unb qinfl sofort zweimal unter. Da» stind märe sicher ertrunken, wenn nicht zufällig ber Gastwirt Walter Menget von hier an der Unsallftelle oorbeiflc- kommen märe. Er sprang sofort in ba» Wasser unb konnte den Jungen noch retten. — Bon heute ab verkehrt an Werktagen nachmittag» zwischen hier und Bad Salzhausen da» große Auto de» Zweckverbandes Tlibbo-Ulfa. um Perioven, die in Salzhausen baden wollen, von dem hiestgen Bahn- bo, ober aus der Stadt bequem hin und zurück xu befördern. Die neue Einrichtung ist im Interesse aller Dadebedürstigen, die nicht in Salzhausen woh. nen können, sehr zu degrützen.
„?- Bad Salzhausen, 15.Jun, In ein- geweihten Kreisen herrschte schon längst die Ansicht, das, der Mangel an musikalischen unb sonstigen Der anftaltungen mit dazu beitrage, den Kuraufenthalt Hierselbst zu veröden und die Besuchozissern herab- Aubrurfen. Au» diesem Grunde hat man sich entschlossen, die Zahl der Sonntag skonzerte gegen die Borsahre stark zu verme hren. Aus erneute Vorstellungen hin, ben Kurgästen Gelegen beit zu geben, auch in der Dache gute Musik zu hören, hat nun die Regierung die Mittel bewilligt, das, während der Haupkkurzeit in den Monaten Juni, Juli und August, an jedem Mittwoch ein Rachmittagskonzert, abends Tanzmusik oeranftaltet wird. Die Musik wird von Mitgliedern des Frankfurter Tonkünstlerorchesters ausgeführt. •
# Echzell. 15. 3unt 3n der jüngsten G e - meinderatssitzung wurden die Arbeiten für die Rebenanlagen de- von d« Gemeinde «bauten Mehrfamilienhauses vergeben Sämtliche Arbeiten wurden tn der Höhe des Voranschlag- hiesigen Geschäftsleuten übertragen, bi- auf die Dachdeckerarbeit, die Wilh.Waa-- Lei dH ecken erhielt. Zur Deckung laufend« Bedürfnisse hat die Gemeinde em Kreditkonto in Höhe von 12 000 Mark bei der Bezirkssparkasse Ridda eröffnet.
Kreis Schotten.
□ Laubach. 15. 3imt Anschliehend an unf«en gestrigen Bericht über da- Laubacher Rationolfest. den sog. Au-schutz, ist noch mitzuteilen, datz Blontagabend 6 Uhr d« letzte Schutz des Prei-schletzen - fiel und datz nach sorgfältig« Prüfung durch das Preisgericht Landwirt Friedrich Knötz zum .Schützenkönig" «klärt wurde. 3bm fiel dadurch d« vom Grafen gestiftete erste Pvei- zu, d« Hammel, den zweiten Preis errang Bäckermeister Pitz, da- von d« Gräfin gestiftete Kleid. Autzerdem wurden noch 27 kleinere Preise verteilt Gestern vormittag würbe im Anfchluh an das .Aus- schutzfest" der althergebrachte Schweinemarkt und zum erstenmal ein Prämienmarkt für Rindvieh und Ziegen abgehaltem Am Rachmittag fand wieder aUflemetne Volksbelustigung statt, wodurch da- Fest abgeschlossen wurde.
Zum Schrnc: nemarkk war ein start« 2b* trieb erlebt insgriantt 238 Stuck. ?edvch war d« Berkaus flau, da ein hreüg« Schwernehänöl« 'chon feit Monaten einen starken Absatz betrieben haue Tte Pre le waren "wbng Ferkel von 6 Wochen waren Ichvn für IS Mark zu bekommen. D« Prämien markt fiel sehr aut au-, ebenfalls vom 'chöntzen Detter begünstigt. Wir berichten darüb« noch r.LH«
Gedern. 15. Juni Griegentllch des Rvtkreuztage- am vorigen Sonntag twr- anstaltetk d« Hirstge ,iweigv«etn ncet Rrxen Kreuz mit dem Alice»Frauenxreei Gedern mne Stratzenlammlung. die durch iunge Mädchen und durch Koettrrnart»en vorgenomamn wurde. D« S.imm«Kilos «gab den Betrag von 110 Mart
Kreis Alsfeld
Hl » f # I b. 15. Juni. Stabioorhanb»« sitz «n 9 HB erster Punkt ber gestrigen Sitzung mürbe b< Einführung einer Sier fl euer eerhandett Der bt«yi tx>m UmHltnum be» Innern oorbelegte Entwurf etwr Muilrriatzung mürbe unverändert angenommen IS« sieuerordnung steht eine Steuer von 7 o.ft. von b«n stets«etzerpre, vor. D,r Satzung, die an Stelle der ‘etlbrrwn Getränke- steuerverordnung tritt, soll pm 1 b 21 m straft treten. — Pw am 27. Mai vorgenoenmene Verpachtung von städtischen Heckern und Wiesen sowie der ontntkichen Weg« a-.rbe genehmigt. Die Wege sind oersuchmoeise einmal auf brtt Jahre -rrpuilMe: worden, 'either wurde btt (Bra»:iuflimfl alliähriich verpachte« — Die In - standsetzung unb E ha u 1 s i e r u ng von Feldwegen m Zuammenhemi mit der Feld- beretnigung wurde entsprechend ben Vorschlägen der landwirtschaftlichen stornmisjsion anaerormven. — Hlebann beichte man sich mit ber Festsetzung ber Steuernu»schlage für ben Voranschlag be» Rj. I • 2 7. Huf Grund bes bereit» in ber Sitzung oom 2d. April genehmigten Bor- anschiag berechnet sich der UmUipenbföart auf 123 OB* Mark ^ rnuber W000 Mark im Vorjahre Die ber Vorsitzende dazu bemerkte ist die Singe- nmg be» Uml.igenbebari» hauptsächlich aus den Ausfall an ber imbengen Getränkesteuer, ber allein 13«VW) Mail au»mod>r. und auf die Mehrden für dir soziale Fürsorge locvce aus >x# Ürtx'hunfl be» Beitrages zur Oberrealfdxile zu rack zu nähren die jufanunen etwa 000 Warf ausmachen. Qnlipre- chered dem Vorschläge der Fii»an.zkommftlion wurden barairfbm die Steuer uefchiäg.- wie fotgi fri'p*-
•
imb Baupläne. 42 P'. auf |e 101» Mk Steuerw rt des iond- unb forstwirtschaftlich genutzten Grund befi^es; 90 Pi. auf ba» tewcrtlidx Anlage und Betriebskapital unb dos (B«re'btertroflNteuer,o,J: 35.2 Proz. des staatlichen Sovbcrget'ä'idesteuclsolls gleich 57 Ps. Der streis erhebt 20 VI Diese Sätze oebe.iten gegenüby bem Vorfahre eine erheblicye Erhöhung, die aber nicht .zu mngeh--n ist. — «Heg a bk beschlossene Abänderung bei 5 32 ö < ♦ Ortebau ft atut» über d e o • r e n e Bauweise. 6 Meter Abstand statt 3 ®<kr. find von Anliegern mehrere (fintprüdk ert<*rn werd n die sich dadurch geschädigt fühlen. Dk Einsprüche mürben zurück,zenne»en. da die aUpememen Interesien gegenüber einzelnen Fällen vorgehen müsfen Soweit bei ber Durchführung ber neuen Vorschrkst sich Härten ergeben sollten, wird man ntm Fall zu Fall prüfen, ob und inromneü Di«vens beonfraai werden soll. — Die Leigedühr für die von der Stadt (ingridxifften Fahnenstutzen F I a g a en- masten unb Fahnen mürbe auf lUU Mk für eine Festlichkeit sestgesetzt — Hn die öffentlich- eh- zung schlost sich eine nichtoftentliche an.
xtx Ruppertenrod. 15. 3uni Bei» hiesigen Wasserleltungsbau wurden id * interessante Fund« gemacht An versch <• denen Stellen famen aus ca. 130 Mer« Tiefe Hufersen xum "Vorschein Oinmal wurden In d?c Hink«a<7«k loflar vier beieinander gesunden, di« von einem dort begrabenen Pferd h rrühi.-n. Die Gtsen sind verdaltnismäsiig sehr klein u-?t> von em« Gestalt dk man heute n'cht mehr skdt. Da nur hinten Stollen smd ft N<* Annahme, dast rt sich um Reitpferd« handelt als '«ch« m «achten Gbenfv mag rrchrig fetr bub Ne Tiere nn,rdest«us aus den . eiten de.- Z 0 iadrig e n Krieges frommen, da 1813 bic Straften unseres Dorfes schon so w,e beute liden unb man doch sich« lerne toten Gäule m die ©trefi* begrub. Grnes d« Hu seifen will man einem
-NIM \ur Beuttv'.ung vorlegen Bei den vier Wkn lag eine Radel aus gelbem 7%«tifL das blitzblcnck glänzte scheint, datz diese
Der Altc schüttelte oerstänbni»los ben weiften stopf.
,.2ior einer liwrtclftunbe," sagte er, „ba war ich weit von hier."
Die Herren scharten sich um ihn. Als sie sein Entsetzen unb seine Verwirrung bemerkten, hatten sie die Hränfung ganz vergessen
. Kommen Sic zu sich!“ sagte man zu Jean ..Sie sind ja konfus. Entsinnen 6k sich nicht mehr datz Sie nor einer Wertclftunbe hier gewesen Hnb9 Sie haben uns doch den ganzen *21 benb bebient."
'.stachdcm ber Alte ein ®la» Wasser getrunken l>aik. fragte er:
..stamme ich zu spät?“
..Wozu?", erwibene ber Wirt
Zu ber Gesellschaft/'
Die Herren sahen einander an. Ossenbar redete ber alte Mann irre. Der stonsul rüttelte ihn. „Sie (mb ja eben noch hier gewesen." wieberholte er.
Verstört imb verständnislos ftnrrif ber Alte vor sich hin.
Da mischte sich strag wieder in» Gespräch.
..Wann haben Eie da» Haus verlassen?" forschte er.
..Al» ich Ihren Bries bekam." erwiderte brr Alle, bem Konsul zunickend
..Meinen Bries?“ murmelte biefer. ,Hch weift nicht, roa» bu meinst."
Aber Hebiom fragte ruhig weiter:
..Wieviel Uhr mar et ba*1" .
„Fünf" war die Mntroort be-: Diener». , Unb seitdem bin ich nicht h er qrmekn."
In biekm Augenblick hörten alle em Telephon in der Rahe klingeln
Man melbeti Telephon für Herrn Asbchrn strag.“
. Da« mutz er ober — sie kin."
AI» strag da» Zimmer verlieft herrschte ailge meine« Schweigen in ber Gesellschaft Dk Spannung ber Herren n>ir <nr- bowste aritieger. Sie «kannten. baft ein Zufall sie etwa» Ungemöhnliches erleben lieft.
Da bk Zur offen gcbiiede, war. tonnten iUr boren mo» rnn Trkphon gesprochen wurde. Zuerst sagte tzrag uno kurz voraus: Ich bin c*. *
strag kannte die Stimme am Telephon nicht E» mar fine Monnerit n -ne tief unb rmih die Perivn
fragte, ob sic Die iä>re habe, mit Herrn Detektiv Arvsörn strag zu sprechen.
..Wer »st da?" erkundigte sich 5tmg
-D« Dieb", entgegnete die Stimme.
Der Dieb?"
Die Stimme lachte „Der Dieb". wi«d«choltc sie. Ich klingle an. um Sie daraus .luhnerffam zu machen, baft ber Ietonkasten bieder bem Oftmickvnn Hebt."
Weicher Ietonkasten?"
..Der Spielkasten Aber nun tonn id) Ihnen lerne weiteren Mitteilungen machen. Ich beOouerr f«br. bah ich mich gejnxmgen sah. Den mterefsanten opiekibenb ad-zubrechen. Aber es blmb mir nicht» anderes übrig. Ich brauchte Geld "
Da lachte auch Asbjörn strag.
.Wer sind ok denn eigenRich'" fragte er
Der Dieb", antwortete bw ehnwne wieder höchst ernst
Aber hoben Sie Denn fernen Ramea?"
..Doch, ich habe ebenso wrir Ra men wie es lege m ber Woche gibt ifinen neuen *ur jeden lag."
Wie heiften Sie bemi ^eute’"
Heute ' erwiderte bk riimmi deute tzeifte ich 3e a n."
Asbjörn strag .idle zusammen. Gr wolli. rtn>u« lagen, aber tat bicfem flugrnblKf mürbe adgeklin- gelt. und es war nicht» mehr zu Horen.
Schnell lieft sich strag mit der Zentrale verbinden. gab ber r isephondame ba» verabrede», Zri- «den. ba» briogte haft bte Potzzei annel. unb bot fte «hn mir ber Rümmer zu perthrben. nwt ber er eben griprodren habe
V» war brr leiephvnkiosk an brr City Batzoge Die stic»»kdome tmtmort* em Telephon
Auf stvogs Frage erflärie sie eben sei rin fiert bogeroefffi unb habe tekephonierl Aber « sei anrter meggrgangen.
Ob sie Iw beschretden l*inr''
<Ran.t genau. (Fr sei rin umenetzter ))«n minieren thter» prwchen Mtt grougfffrenfHtem Bart sehr gut gefteOet. Sie habe ihn deuttich lagen hsrea Ntb er Nr „D'eb" sei. aber ba er unmittelbar dar au' gelacht habe so habe sie ya gegtarte doft ba» Ganze Scherz sei
Krag »na vom letephon fod unb **nc wilder ins Ratichzkmmer z irllck rw bk Herren ihr neu
gierig betrachteten. Der Diener Ioan war wieder zu straften gekommen unb ftanb ausrecht
„Du siehst so erstaunt au»." bemerkte der stcnchui. -Hast bu einen wichtigen Bescheid durch» leßephon erhalten?"
.,3a ch kann mdy leugnen." sagte stnag _bah ich tatsächlich erstaunt dm. Ich hob« mit bevn Di* gwprvchen '
Mit der Dame, bw unser ®rtb gettotzton dos'" rief man nngwm ..Wo» hat sie gesagt* Wo» wollt« sie?"
..(f • war keine D».me." »rroiben# Ärau e» war em Mann Der Dteb ist männlich»« Getchtecht». meine Herren aber er ho' mehr«« •<#*<•’ bar- unter iew hübsche rotolonbe Dom» bk ben Brief aebr.'chk boL 3n brr D,eb hak d»e «nsBOdatteheMbe Dreistiakeit gehabt mich ü<rpl>owi<d) <n vwm nnb mir guten Tag zu sagen "
Wa» wollte er""
, 6r wallte wir bioft witieHer baft ber 3don- tasten hier <tehe" erttdr* strao. dr - staken binwen- Osrnschirm beiDor>olfwb .«• ist ein kotzichr- Sch-irtr 3d) freue mich Darauf tfm zu treten unb eine enterrtzoitte Unterredung imt ihm y. haben ’ stein er der fvrnrn dachte jetzt noch an» gart- gehen do zu waren alle zu sehr toi Anspruch ar- von,'nen oon dirien raste Haften tfreigniHen. tz,.- ftch Schlag auf c«Mon 'oigtrr
Doch man verstand setzt ba» Ganze memger «M» st
8rag dagegen begann. ben .Zusammenhang yi ahnen llr ging zu bem alten Dimer hin Hoptte *m beriMgmb auf die Schütter und kigtr
Ärmer Bursche' Sie mutzen sich ludXig erschreckt haben, nachdem Sie axagrri/fm wordra waren.'
E» »Dar um fünf Uhr " axArrholte b« Diener, -wie ich Ihnen jagte "
• Da» kann >t nunrn.' eniNberte strag. „web später sind 6k mch« hier geinesr«'"
Rem. Ietter nicht sagte ber Dien«, „oder id> »ar nicht Herr meiner Bemeeingen.*
Do» tonn ,ch verstehen Asto meuw hettw Wir haben heute ibenb alle bi« Lhr, «stadt tfr Bekaimsschcnt be» '»ihnen Diebe» je eeemen '
Iber wer Ht es bene’" fragte man een elien Seiten
(Fortsetzung feig*.)


