Ausgabe 
16.4.1927
 
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Til'tttnlk

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^«lammen

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rein landwirtschaftlichen Ausstellung auch

nicht

Die Prämiierung zahlreiche Ehrenpreise in tracht, die von dem kreisausschust Diehen

in Be-

. der

Prämiierung nimmt dürste, da drei Pr

fast keine

Lage waren dagegen sehr begehn hohe Preise ibii 1 Mk. pro üuad.

rl und erreichten

iratmrtrr).

scheu Symphonie mit dem Paulenlchla, Nawische Rhapsodie von Fnedemann uni

Aon

ublifum Gel-

dlldungsku.' » für luml

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einem brr deren würde. Ne von ,

eine einer

verschiedenen mit lebenden

der unsterblichen Strauhfchen Walzer (,Geschich­ten aui dem Diener Wald" > vervollständigten die Folge Die Kapelle unter Leitung des 5Vrrn Hermann Deller war künstlerisch durchaus nut der Höhe, man kann nur wünschen hast auch

trüge der Giehener Äoi Wanner, sowie ein

. die von

" Stand von 619.15 IXf rngsgemütz von zwei

ingeren Landvallen trotzdem üuherst

i wch nicht ge-ssget mrr ein und ianbei»

Aach den Zusammenstellungen des Standes- .nks sande» i* 3ahr« 1928 in Drehen 247 0 h « - h u n den start »t^r.uexx 236 bn Dor- TtÜ fr der difler hat die Zahl der She-

dis mittag» dir Wohnung war. drangen Hausernwoh, Ttdnn und grau m ihrem Blute liegend Die

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Gefamtvermdgen ernibt b P.c Rechnung wurde ot bestellte!, Aev loeen gepr den, Rechner sstnNastung

Mttglieder wurden einst,r

bahn. einem Lachkabinett und Schaubuden wird ein Karus'ell Ponys vorhanden sein

für lurr.lcbtrT und Turnlehve- Die ideologische Fakultät er­nannte de» Landesbtschof der nassauische» Landes-

2» 15

/ire Wit 5 der d»f<r hat die Zahl der She- f i diunger bu t*r. ihrem hohe» Stand in den ritta Rachkr egsiahren herabgriunken .st Die u rchschn - ttllche Zahl der She-

-5 5-13 13-20 20-40 40-60 60-70 über 70 Hafer*

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dtU ah HSren vteberooe- n*rrtfdnatrtn Fri Gisela Solo für Trompete in

den vielfachen Sprüngen die dem Kreisvertreter des Wittel-

schliehu ngen t» den Borkrtegsjah- r en wieder errt t <fe L

^tc Anzah: ter tn der Stadt Sieben Ge- stordenen bel:uH einschttdstllch 360 <379 Cri*- ♦renter sxld.e in feen hiri'sen Äranlenanfiallen Barten 700 <701/ L e rerieuren llch auf die ein» ielner. Rltersklallen wie folg»

günstige x^afelungsbetingungen eingerüumt wor­den waren Die besseren Qualitäten In guter

Stadt Drünberg, der Bezirkssparkasse Grünberg, dem Kreisrinderzuchtverein Stehen und zahlrei­chen Gemeinden, die die Zucht des Tigd<bergcT Rinde» betreiben, gestiftet worden sind Die

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feiner Gedichte vvrtrua. Schllestlich verein'gle ein Tan.chen tanzlustige Alte und 3enflf Die Alters- Vereinigung schuldet dem l?r4>eh<Tt'*rc n der da» Konzert aam selbstlos und ohne jede Gnttchüdi- gung darövt herzlichsten Dank

fdxdtiqunfl gesunden hat. Bet einer gestern stattgehabien Güterverstetgerung wurden (ür Äcker

D-e Leiden der Tierwelt sind grost, die Krea­tur ist stumm! Jedermann hat die sittliche Pflicht, die Bestrebungen deS Tierschuyvereins zu unter- stützen' Wer will weiter mithelfen?

Gewerbeausstellung Gießen 1927

Nachdem auch in den letzten Wochen die vorbereitenden Arbeiten für die im Frühsvmrner stattsindenke Gcwerbeausskellung rüstig voiwärts- gLschrdten linb. schält sich immer deutlicher das Bild heraus, das sich dem Besucher bieten wirb Ss zeigt sich bor allem, dah die Ausstellung nicht nur innerhalb der einzelnen Abteilungen sehr reich beschickt fein wird, sondern dah sie auch auherordcntlich vielgestalttg zu werden ver­spricht. Aus ber Fül e der angemeldeten Aus­stellungsgegenstände seien heute nur folgende er­wähnt verschiedene Maschinenfabriken, die landwirtschaftliche Maschinen Herstellen, zeigen ihre Fabrikate in reicher Auswahl. Es werden hier dem Landwirt so viele für seinen Betrieb notwendige Maschinen dorgesührt, wie sie ihm in gröberer Mannigfaltigkeit auf einer

Starkenburg.

Darmstadt, 15. April. Bor einigen y^noto war bet 23jifer.äe Schuhmacher Jakob Oberl« aus Lorsch der fein eigenes Äinfe rteaihel Hane, vom Schwurgercht zum Tode verurteilt worben. Au* «ein Gnadengesuch ist

bekannter Meisterschaft gespielt von Herrn Schwarzlvfe. ergänzten den musikalischen Ted wahrend der beliebte Dichter der Heimat-

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imt um 9 Ufer ihren Anfang und Preisgerichte tätig sind, bereits kurz nach 11 Ufer beendigt fein. Preisrichter mit guten Hamen aus den verschiedenen benach­barten Aotv efezuchtgebieten sind für die unpar­teiliche und richtige Beurteilung der Tiere ge­wonnen. Bon 11 Ufer ab konzertiert eine Mustk-

angelegt werden Die dazu notwendige Erde ist schon ausgebracht, mit dem Einsäen wird in den ersten Tagen begonnen werten Ein pracht- vvller Blumeniepfüch wird jedes Beet umsäumen.

2n der Mitte jedes dieser Beete wird eine grotzc. farbig gehaltene Dyra mibe 1 von einem Aufbau gekrönt lein wird.____

innen feer beleuchtet werden kann Ganz be­sonders schön wird der Blick aus diese gärt- nerische Anlage von den beiden Safes aus sein die ihren Platz vor den Rasenflächen haben

Auch der Bergnügungspark wird sehr viel Anziehendes enthalten Luster einer Ächter-

e Allg 5ierschud-Zeit­schrift des Landesverbandes in Tasös, Lesehallen und in Wirtschaften, in denen Fuhrleute vor­nehmlich verkehren, unentgeltlich auszulegen, wurde mit beginn des Jahres entsprochen. Die 45. ordentliche Hauptversammlung des Tierschutz- verein- für Hessen sand am 13. Sept 1926 in Bin- gen statt. Den ausführlichen Bericht über diese Versammlung brachte dte Ar. 10 der Allg Iler- I n vorigem Zähre.

letzten Borstandssitzung im Dez. v. 3. der Direktor 5. ClübtDberMftinärral

Dr. Mobbe, unter Borzeigung eines neuen, von dem i) der Maschinenmeister des Schlachthofes. Pb Meininger, ersundei ach.-nd dargelegt hatte, auf welche Werse man Schlachttiere rasch und möglichst schmerzlos töten könne besichtigten kurz vor Weihnachten einige Vorstandsmitglieder unter persönlicher Führung len Schlachthof. lernten so die Tötung von Groh- und Äleinpiefe kennen und nahmen b e Ucberjeugung mit, dah alles aufgeboten wird, da» Sch'.achtversahren so hu­man w e möglich au-zusührcn. Anschliesiend sei hingewielen auf das vom Münchener Beteln be­antragte verbot des Schächten» von Schlacht- fieren, das den bayerischen Landtag veranlaht bat. die Regierung zu ersuchen, hierüber gesetz­liche Bestimmungen zu erlassen. Ganz Delon-

* deren Wert legt der Vorstand aus die Gewin­nung der Zugend für den Tierschutz, und er unterstützt gern die Bestrebungen zur Bil­dung einer Tierschutz-Zug endgruppe l n t e b e n. Ter vom Deutschen Terfeanb heraus- geaedene Würzburger Raten feer für 1927 wurde in* 3Ö50 Simpleren an die Mitglieder und Rinder säintlich.r hiesigen Schulen verteilt. Er- fiert erhletten ihn umsonst, letztere auf Beste!- unj und Bezahlung Um den Bögeln mehr Bist- aeleg.-nbeiten tn den Anlagen und dem Weich­bild < der Stadt zu geben, wurden aut Anregung des Vorstandes 65 Alsthöhlen bezogen, wovon 35 Stück gegen Vergütung von der Stadt an den genannten Orftn plaziert wurden Da die Jlinanzen des Vereins es z. Z. noch nicht ge­

ölten. an die Mitglieder R sthöhl.-n für die Vögel aratts abzugeben, erhalten sie blde zum SeN likostenprels Am 1. Weihnach^seiertag konnte bet Vorstand dank freiwillig gespendeter Mt18 Männer die '.ch durch gute Pflege der ihnen anverrruufen Tiere unb aiwermett um den T erfchatz verdient gemacht hatten, teils durch ein Diplom, teil» durch eine Promte tm Betrage von 5 Mk ausze.chnen. ns^chrich der Ber- einsfinanzen düttte für die Allgeme nhett folgendes Von 3nlertH< fein: Aach dem Stand xrnt 31. Dezember 192t betrugen die Sinnahmen 2031 Mk dir Ausgaben 2T0190 Mk fo dah ein Xaflennorrat nei 49.10 Mk verbleibt Das

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Bon den 360 (322) emfeeuetlcfren Verstorbenen waren !62 <174) männlichen und 188 s 14s, weib­lichen Geschlechts Aus dte s^wshnerzahl von MOOO «regnet betrug daher die Ole r 811«- fe11 10 9 <991 auf Taufend »tau Mde ,sahl auch eine Steigerung o«a<ru.et Dem Sonahre bedeutet, so liegt fie doch immer noch unter fee- Cterbe |fffec der letz t e n Jahre. D.e höchste iahl der toMMJle fiel mH 70 bzw 78 in den März und 3unt feie nie- brighe mU 43 m den November W f'et übrige. Monate schwanken zwischen dreien Ziffern. . . .

S«trachten mir die Todesursachen ber i50 Gestorbenen so ergibt sich iok:enfees. An '.njM'Ktr ^ bensichwäche unb B.l: U7 alleh.lern l.'arhen im ersten Lebensmonat 8 (12) cinfeeimtsche Ätnber an Altersschwäche sind 40 (36) Personen Dcrltorten Erkrankungen der Atmungsorgane er­lagen 7 15). solchen ber Kreislausorgane 66 (37). ?ln Krebs starten 35 (30) Personen, an anbeten bösartigen Geschwülste" 8 (2). Die Blinddann- entzundung forderte 1 (5) Opfer Krankbeiten brr Derdauungsorgane erlagen 17 (20) P"'0^en In 34 (39) Fällen war Hirnfchlag die Todes- urfache, in 12 (15) Fällen andere «rkrankungen bH Geh rns und Aervensystems Grkrankungrn bet .^arnwege sind 6 (15) mal als Todesursache oncti.i?".

Die SterbesaNftatistck zeigt hinsichtlich der

Mrrto Marburg.

Marburg. 15. Aprrfe Die 3 m m a trilulat tonen »um □ubJäumJfmetrr an der hieftgen 1ln:verkttLt haben tx der Zeit vorn 19 April bis 4um 10 Mat zu edolgen. Zur da» Belegen ber T'rrldirrten, bie (Inbe dieses Monats beginnen, ist der 17 Mai der letzte Termin. 3m Sommedemester färbet auch wieder ein Aus­

gezeigt werden können.

syefige große 3nbuftrieftrmen haben ihre Beteiligung an der Ausstellung zugesagt, auch aus der Provinz liegen Anmeldungen in grober Zahl vor. il. u wird das Kunsthand- werk, das im Schliherlanb in besonderem Mähe gepflegt wird, in sehr beachtenswerter Weise vertreten sein. Die Hausfrauen dürfte es be- sondcrs interessieren, bah verschiedene Sinnen in ihren Ausstellungsräumen Kochvorfüh- run gen veranstalten werben: in besonderen Probier st üben wird Gelegenheit gegeben werden, die aus den verschi?denen 5dochapparaten feergestellten Speisen auf iferc Schmackhaftialeit zu kosten 3n der Hauptküche der Ausüeliung sollen, wie wir hören, alle Speisen nur auf Gas oder mit Elektrizität gekocht werden. Sowohl in der BoUsfealle als auch in den AuSstellungs- feaUen können alle Arten von Backöfen außer Dampf- auch Gas- unb elektrische Oes en tm Betrieb besichtigt werben. 3n der Abtei­lung Kunstgewerbe ist eine Töpferwerk- st ä t t e besonders erwähnenswert, in der die verschiedensten Systeme von Brennösen gezeigt werden. Auch eine modern <tngerich'.e:e Schuh- en acherwerk statt wird zu sehen fein, in der bie neuesten Bearbeitungsmaschinen benutzt werden

öm besonderer Anziehungspunkt der Aus­stellung wird bie gärtnerische Anlage fein, die den Platz zwtschen den beiden groben Aus­stellungshallen zieren wird. 3n ihrer Mitte wird ber groste Springbrunnen stehen, dessen Durchmesser 15 Meter betragen foU. Zu beiden Seiten des Springbrunnens werden zwei grobe, je 35 Meter lange und 13 Meter breite Beete

jlteriflaffe

Ttllkrcts

bl Dillenburg. IS Xpnt 3m D ebes- bruch fee, Ci f felb eßplobierte en« ge­füllte Pulverkanne unb verbrannt« 6en Träger und den ?ruchmnst«r derart schwer an Händen. Beinen und im Gesicht baß et ne lieber» fuhrung tn das hiesig« Krankenhaus notwendig wurde

rheinkretkes unb Gauvertreter des Turngaucs Hellen. Sabrtfanl Arthur Pfeiffer Wetzlar, anläßlich seines 60 Geburtstages zuteil geworben sind, haben wir schon berichtet. Zur Ergänzung fei heute noch die «inniae An nutgcteUl. wie der Turnverein Wetzlar fernen hoch- adchätzten Zührir und .Förderer »u seinem Ge­burtstage ehrte. Oc liefe dne kunstvolle Adresse anferogen und da der 3ubÜar an feinem Geburt »tag« gerade an der Hauptaustchußtltzung feer Deui'chen Turo.ericha't teilnahm blde durch den Turnwar, He nrich Schneider nach Berlin uderbnngen. Ls machte einen ftchtlichen Gindruck auf alle Teilnehmer ber Tagung als der Hellenturner in weißem Turngewand ganz unerwariet erschien unb ml? herzlichen Worten die Urkund« an Arthur P ( « i»f t r üderre chte. £Vr f^nt io rtbegema und 'chlag'crttge 3ubi- lat war von btefeie Arvjy-- echter Turnernr-jf fo Uberr . chr wab «grille baß «r feinem Dank- tuif fchwee in Worten Ausdruck tw seihen tarnte

Verkehr, iünber. 3n ber Ze»? nom L bte 31-lWri wurden Agende a-.-y^tr, wegen 3jö3<cfeanbUrlgen durch Zafer zeaz'ührer djw. üra'-wa^i«-, jnb Radfahrer a,a.-7, oerkefersponzei- tiche Borjchrijten erhoben: 34 Lnzeigen we^en Sah- reu» jur . ohne a«Ubrennende Vatern«. 4

wegen Zähren» auf t, ir^e. :< ^e'. «gen ^jferfr.6 mit üt«rmäf)iger ü. chwin.^-rfett. 12 wegen gähnen, durch griprm« Lkraßen. 1- rrgen lonfttger Zu- widerfeandlunaen in oerk«hr,poti-nlicher ch,n,icht

ein « Ieb zigjahriger Leinen 70.6k- burutag begeht am 1. Cit«ri<ierto^ der Schub machermerster Heinrich Rabenau. Selter,weg 73 m körperlicher und geistiger Frisch«.

" Eine SechOundachtzigtSfertge. Hm morgigen 17. April seien grau 8 ramm. tidi-Fiijg« 3h mofenhast ihren ds Gebunetag in voller kürveriicher unb geistiger Frische.

' Lötung von Hunden wegen SteuerrückstLnden. Bom Berein Hunde- fport wird uns grichrieden Dor einige., Togen ging das Gerücht, dah eine «öfem Zahl von Hunden man sprach von über 150 . für

welche die Besitzer mit ber Zahlung der Steuer in Rückstand gekommen waren, enteignet und getötet werden feilten -- eine Aachricht. bi« das Herz «ebe» Tierfreundes cr chüttern mutz Gin- gefeolte örtunbigungm ergaben, ban die Rach- richt zwar an sich zu treff end fei. bah aber bie Durchführung her Mahi«.ferne mit äuher'ter Scho­nung von den in Betracht kommende-" Behörden acbonubabt werde. Gs kommen nur (olche Tier- befiycr in Frage, bie 1925 unb 1926 mit ihren Hund»'s|,'u.'riavlunaen Im Rückstände sind unb auch gar keine Anstalten treffen, ifercn Der- pslichtungen nnchzukornmen. Sine gewattfame Wegnahme der Hunde bte* auch ungrictzlich wäre wird nicht durchgefüfen. Der sich weigert, seinen Hund abzugeben, kann nicht bazu gezwun­gen werben, unb wirb es auch nicht. Anträge auf Stundung werden weitgehendst berücksichrigt, .fcibafelunnen in Deinen Wochen- ober sonstigen Raten werden entgegengenonunen. 3mmerbln be­rührt es schmerzlich, dast arme Tiere, die auch iferc Lebensfreude haben, die Schuld ihrer Be­sitzer mit dem Tobe bezahlen sollen. Auch ethische Gesichtspunkte kommen feier in Frage Mag auch mancher Besitzer dabei sein, der es nicht wert ist. einen Hund zu haben, so wird doch manchem Freudearmen mit feinem Hund eint der wenigen Freuden genommen, manches Kind wird weinen um feinen treuen LVielkameraden Das sind bann die zwar unbeabsichtigten, aber unvermeidbaren Folgen einer fiskalisch vielleicht berechtigten, menschlich iedoch bedauerlichen Mastnabme. An­dererseits sollte aber jeder, der sich einen Hund zulegt, das Bewuhllern haben, batz er damit auch eine Berantworiung übernimmt, unb er sollte prüfen, ob er bie damit verbundenen Derpflich- tungen erfüllen kann. Rur bann ist er ein wirk­licher Tierfreund.

* Bezirkstierschau in Gründerg Die Anmeldungen für die am Mittwoch, 27 2lpril, in Grünberg vorgesehene Bezirkstierschau für Vogelsberger auS dem xreife Giefeen laufen in der erwarteten Weise ein; die Schau verspricht eine recht gute Beschickung Heben Mitteln des LandwirtschastSkammec-Ausschusses kommen für

Frau hatte rnen Ropsschuh der anfchei- nend fofork den Tod feerbeigeführt hatte während der 20jährige Henn noch schwache Lebenszeichen von '.ch gab. Zu der Shekolastrophe erfahren wir ergänzend das Folgende Als poraeftern morgen em 7 Ufer di. Frau bei Steinbrucharbeiters Rettich bi der. das Frühstück zurecht machte, trat er von feinten an sie heran und brachte ihr einen Schuh t n den Hint erkvpk bei. Al» fie bereit» am Boden lag. laare er ihr noch einen Schuh durch bi« Schläfe Dir Äujjcl drang durch den Aot>f in den Boden hinein Darauf richtete er die Wa f f e gegen sich selbst und fchoh sich in den Äop* fo dah die Gehirn­schale lerfprang unb ein Teil der Gehirnma"e herauslral Sr wurde in bewuhUoiem Zustande ins Heidelberger Krankenhaus verbracht Sein Zustand ist hoffnungslos Da die beiden Eheleute Rettich, bie zwei Sabre ver­heiratet find, bisher im besten GtnverneSnwM lebten, war bte Tat den Einwohnern Rimbachs zunächst unverständlich R.uch litt jedoch längere Zeit an Schwermut und befand fich auch deshalb in ärztlicher Behandlung Zweifellos hatte er den Tni'chlust gesaht feinem Leben ein 8nbc zu machen Man darf wohl annehmen, bah das Motiv gur Grmordung I Frau bann b<gründet war. dah cr sie keinem anderen gönnte Bon anderer Seite wird noch mitgeteill. dah ber Tat ein ehelicher Streit vvrangeganaen fei. Der Erkennungsdienst der Krimi nalpoklzei imb bie SlaatSanwaltfchaft Darmstadt waren sofort nach Bekannuverden des Falles zur Takortbefichtigung in Rimbach

Preuhen.

Mrctö Wetzlar.

WSR. Wetzlar 18. April. Durch Stiftung von dritter Hand ist die Stabtvervalttmg in Mr Loge versetzt worden, ten allen Vafe31aln>anbettrn bestdekannten Ausl ichtsturm auf dem nufer bei der Stadt gelegenen Kalsmunt. eine uralte Burgruine mil herrlichem Blick in das Lahntal. sowie den seither gesperrten Turm auf dem Sioppetberg. von wo man einen prachtvollen Blick auf Westerwald, Taunus und Uafemal aenieht. zu renovieren bzw. neu zu errichten. Damit einem langgehegten Wunsch der Dander- welt Genüge ari cheh«^ 3n elf stündiger Dauer­sitzung i'.'rab'chiedet« das Studtparlament den »tat für 1 92 7. der um 700000 OKI höher ist als der vorjährige und mit 4 292 722 Mk oalan- ziert. Trotz verschiedener Steuererhöhungen ver­bleibt noch ein Fehlbetrag von 93 000 Mk. doch hofft die Tkrtrahung. dah sich die wirischaNNche Lage so belfert, hast sie ohne Aachlragseiat aus- kommt Ferner bewilligte die Tkrfammluna zur Grschltehung von Siedlungsgelände 140 030 M.

tz Ä r Df b o r,, 15. April 3n ber gestrigen Sitzung des Gemetnderats wurde ve- schlvsfen, bei der zur Zett im Weg« bet pro­duktiven Grtvetbslosenfürsorge zur Au»(Ührung kommenden Straß enkanalisation die Ar­beitstage. welche Meige ungünstiger Witterung nicht abgeleistet werden können, soweit Ne übet einen Tag wöchentlich hinausgehen, seitens der Gemeinde an bte Aotstandsarbeiter zu vergüten, vor der Schluhabrechaung die 3 n W a n b f e t - zungsarbeiten auf dem Fvhnbach- unb stattendachweg durch die Wegebaukommillion und einem todteten Gcmeindevervrbneten abnehmen zu lallen, sich mtt der Ausnahme eine» Wechselkredit» von 6000 TAad bei der Landeinnk einverstanden zu «Hären, bie 3 n - Ranbf chung her kirchlichen Gebäude gelegentlich der Gtalsbrtatung zu behandeln, sich der Grrichkung eines Denkmals für die im Weltkriege Gefallenen sympathisch gegenüber zu stellen, zunächst aber Berhandlungen mit den "Feteinen unb der Bürgerschaft aufzunehmen llch mil dem Ausscheiden ernes 3agdpächters unb her Aufnahme eines neuen Pächter» einverstanden zu erklären und dem Anträge auf Trlah von Gemeindehundesteuer fei­ten» eines Forst beamten tzaNzugeben.

Oberkleen. 14 April. Die Kreis­st rasten nach Cleeberg unb Oberwetz (ollen in diesem «Frühjahr mit einer neuen Decke versehen werden Gegenwärtig wird dort 5Ueinfch!ag unb Basaltsplttt angefahren. Die BaWtätigkeit ist in d.efem Frühjahr hier unb in den Aachbardörlero sehr rege. Io dost eine Menge Erwerbsloser lofenenbe Be-

Mus der Provinzialhauptstadt.

Giehen. ben 16. April 1927.

Der Giebener Tierschutzverein im Jahre 1926.

Dieser tage hielt der Gießener Tier- 'chutzveretn seine diesjährig« General- nerfammlung ab. in der man erneut feit- stellen konnte, daß ber Der«in auch im verilossenen Zafer« seinen Ausgaben in bester Weise gerecht geworden ist.

Au» dem vorn Schristführer, OberreaUcferer : R G Vlraud. verfaßten 3ahresbericht sei folgende» zur allgcm.inen Kenntnis gebracht Die Mitgliederzafel de» Berein» belief lub Ende 1«26 auf 366. Ulkiger Werdenrbrit ist es ge­lungen. den beträchtlichen Ausf» U von Mitalie- brm. einerseits durch Wegzug ooer Tod. ander- seit» und zumeist durch die wirtschaftliche Aot verursacht, nahezu wieder auszugleichen. Der Horftaio bat vier Sitzungen abgcfealten. 3n seiner Zusammensetzung ist keine Aenderung rinaetreten. Mündlich unb schriftlich sind beim Borsitzenden unb bei Dorsiandsmitgliedern Beschwerden unb Anzeigen über Quälereien und Mistfeandlunaen von Tieren vorgebracht worden. 3n allen Fällen erfolgte alsbald Prüfung. Wo Belehrung und Dertrarnung versagten, wurde den zuständigen Behörden Meldung zur evtl. Bestrafung erstattet, erfreulicherweise genügte aber schon die persön­liche Einwirkung. An der am 1. September 1926 stattgehabten Vorstands- unb Ausschustsihung des VtinMnerbünbee für Hessen nahm der l Bor- hremV Lehrer LOL W Fritzel, teil. Siner

kapel'e auf dem Ausstellungsplatz. Um 12 Ufer wirb die Preisverteilung vorgenommen, wobei bie prämiierten Tiere norgefüfert werden An die Borsühruog schliestt sich ein gemeinsames einfaches Mittagessen an. Der Besuch der Schau kann jedem Freund unseres schönen Bogelsberger Btefees empfohlen werden. Man beachte bie heu­tige Anzeige

Unlerrid)t»furlt in der Einheit»- kurzschrift. Die L Reich»kurzschristjtesellschast (Babelsberger" und DaifienabteHung eröffnet am Dienstag. 26. d M . In der Pestalo^tichule (Korb­anlage) unter Leitung eines staatlich ^.prüften Leh rers der Stenographie einen flnfangeriehrgang in ber bcutschen Einhritskurzfchrift. Ferner gibt der Verein in seinen Uortdilbung» Redeschrift- und vik- tatfnrfen (Beleqenfeeit zur weiteren Ausbildung Siehe heutige Anzeige.

Di« Maul- unb Klauenseuche ist m Lich (Kreis Giesten) und auf dem Hofgut Altenberg (Kreis Wetzlar) erloschen.

" A l t e r sv e r ei nt gu n g 1 8 7 6/1 926 Wan berichtet uns »in besonder» genustr-icher Abend versammelte dieser Tage bie Mitglieder der Altersvereimgung 1876, lSÄ unb ihre Ange­hörigen im Saale de» 6afe Leib Der Giehener Orch^sterverein (1938) hatte llch erboten, bet Ber­einigung ein Konzert zu geben, unb hat dieses Versprechen tn geradezu glänzender Weise ein- gelöft Die Zusammenstellung des Programms war cbenfo vorzüglich, wie feine Durchsüferung Aus dem Programm verdienen feervorgehoben zu werden Teile aus den Opern Aida. Oberon, Tannhäuser und Mignon, Melodien aus der Oper Das Glöckchen desremlten" erinnerten an die glückliche Ausführung dieser Oper in unserem Stadt th -ater. Sm Satz aus der Haydn-

Zutannme«

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jetzt bie Todesstrafe in lebenslängliches Zuchthaus umgewanbett worben.

Der (ßattenmorb im Odenwald.

DSR Rimbach (Odenwald-. 14. Apoll. Zu dem 5a m t lienbi a ma in Rimbach wird weiter gemelbtt. hab dasjepaar Rettich eit feil einigen Monaten verheiratet trat web bet einem Landwirt in Umrmtete wohnte Als

Arche zu Wiesbaden. Äetlfeenner. u. a. auch wegen feiner Berdienst« um die Stmaungs- best re düngen des Protestanttsmus. zum Ehren­doktor. Die Leiche des Oberdürgernte sters Dr B o i g t wurde heule durch eine Ehr en- eskorie der Polizei von der Klttük nach dem Rathaus« zur Aufbahrung gebracht. 3m Ostersonntag findet im Sitzungssaal eine Xrauerfeier statt

m 123 Ni

ansteckenden Kraßheiten fola-vdes B lb Scharlach Dibfetene Typhus unb Auhr forderten lerne Op'«r 3m Dorjahrr wurde ein Fall von D pH«.-: # als Todesursache gemeldet An Hafern starben 5 (0 im Bonahre). an Keuch­husten 3 il) Kinder Die Xubertubk führte m 31 (31) Fällen zum Tode Hiervon entfallen auf Lungentuberkulose 24 (27) Todesfälle auf die Tuberkulös« anderer Organe 5 (3) und auf all­gemeine Miliartuberkulose 2 (1) Fälle An Wochenbettsuber als Todesuriache wurde l (0) Fall gemeldet 6m« iS rau verstarb an andern Fol­gen der Geburt dzv Fehlgeburt (2 im Bor- lafere). _ ,

Bon den Todesuriochen ber 359 in G'ri>ener Krankenanstalten Derstorvenen seien angeführt 2 Fülle von Wochenbettsieber' 30 mal war Tu­berkulose die Todesursache. 3e 1 mal erfolgte der Tod an Ttzphus unb Ruhr 30 mal war die Todesursache Lungenentzündung. 40 mal Störun­gen fer Kre slausorgane. 31 mal erfolgte der Tod on Erkrankungen des Aervensystems 16 Person«^ '»arten an Blinddarmentzünduna, 30 an Krebs unb 14 an bösartigen Geschwülsten anderer Aalur

An tragischen Ableben waren tm Jahre 1926 in Gießen zu verzeichnen: 9 (6) Selbstmorde. 1 (1) tödliche Körperverletzung 3n 4 (7) Fällen Lünen Personen durch ülnglücksfälle ums Leben.