Ausgabe 
16.3.1927
 
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2lus der Provinzialhanptstadt.

®ie&cn, den 16. März 192?.

Sonntagsrückfahrkarten.

Auf Bahnhof Gießen sind folgende öonntag «rüdfabrfarten zu den be gesetzten Preisen erhältlich

3. ÄL 4. SU.

(2. ÄL 1.80 Ml.)

nach Alsfeld

4.10 Ml.

2.70 Wk

.. Bad-Rauh enn

1 93 ..

1.30

Braunfels od. Braun-

fete-ObernDorf

1B0 .

1.10

w Büdingen

3.70 .

2.50 ..

Butzbach

1.20 ..

030 ..

<2. ÄL 2.20 ML)

Koblenz oder Ober-

lahnstein

7.80 ..

5.20

Dllcnburg

2.80 ..

1.90 ..

Frankfurt a. M

4.40 ..

3.00 ..

~ Friedberg

2.20 ..

150 ..

Gelnhausen

4.70 ..

3.10 ..

.. Grünbcrg

1.60 ..

1.10

.. Herborn

2.40 ..

1.60 ..

Hungen

1.50 ..

1.00 .

.. Katzenfurt ob. Braun-

fei«

1.80 ..

1.20 .

.. Laudach (über Hun­

gen)

.. Lauterbach (Rord)

2.30 .

5.40

1.50 ..

3.60

.. Lich

1.10 .

0.80

Limburg

4.40 w

2.90

Warburg

2.00

1.40 .

.. Ridda

2.40 ..

1.60 ..

Schotten «über Ridda)

3.40

2.20

Weilburg

2.40

1.60 ..

Wetzlar

0.90

0.60

Sonntagskarten gelten an den Sonn- und folgenden .Feiertagen: Reujahr-ta^ Hiinmelsahrt- tag. Fronleichnainstag, Peter und Paul sowie Buh- und CBdtag zur Hinfahrt am Sage vorher von 12 Uhr mittag» ab; zur Rückfahrt am Tage nachher mit der Einschränkung, dah die Fahri vor 9 Ufir vormittags angetreten sein muh.

An Ostern gelten die Karten vom Grün­donnerstag 12 Uhr bis zum Ostermon- t a g einschließlich, an Pfingsten vom Freitag vor dem Fest mittags 12 Uhr bis zum Pfingst» montag einschließlich, an Weihnachten vom 23. Dezember mittag» 12 Uhr bis zum 2. Feier­tag einschließlich. Zu Ostern, Pfingsten und Weihnachten gelten die Karten zur Hin» und 'Rückfahrt an jedem Tage innerhalb der ange­gebenen Gültigkeitsdauer, außerdem am Tage nach diesen Festtagen zur Rückfahrt, mit der Einschränkung, dah die Fahrt vor 9 Uhr vor­mittags angetreten sein muh.

Fahrtunterbrechung ist sowohl aut der Hin­fahrt wie auf der Rückfahrt je einmal gestattet, jedoch darf bet Antritt der Rückfahrt am Tage nach den Sonn- und Feiertagen ebenso wie am Tage nach den Festtagen die Fahrt nicht mehr unterbrochen werden. Inwieweit die Benutzung einzelner Schnellzüge gegen Zahlung deS Schnellzugzuschlag- möglich ist, ergibt sich auS den Schalteranschlägen.

Vorriotizcn.

Tage-kalender für Mittwoch: Stadttheater 7'-/, Uhr.Diehen wird Groß- stadt" (Ende nach 10 Uhr). Evangel. Stadt­mission: 8*/t Uhr. Bortrag. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Das Mädel auf der Schaukel". Astoria-Lichtspiele:Die Gefallenen".

21 u 8 dem Stadttheaterbureau wird unS geschrieben Es ist eine der liebens­würdigsten Spielopern, die unS der nächste Sonn­tag im Qlbonncment bringt, nämlich MaillartS .Glöckchen deS Eremiten". Die Auffüh- rung des Werkes, das lich dauernd auf dem Spielplan wohl sämtlicher Opernbühnen hält, dürfte dadurch besondere- Interesse gewinnen, dah in den Hauptpartien derRose Friquet" und deS .Belamh" in Frl. Adele Kern und Herrn Benno Ziegler, zwei Mitglieder vom Frank­furter Opernhaus. mitwirken. Unter den Schulen, die den modernen Tanz pflegen, steht zweifello- die Kammertanzbühne »Rudolph Laban" mit an erster Stelle. Ein einmaliges Dastfpiel diese- vortrefflichen Ensemble- findet am SamStag, 26. März, statt, zu dem Bor­bestellungen an der Theaterkasse schon jetzt ent­gegengenommen werden.

' Der Äonzert-Berein veranstaltet

morgen, am Donnerstag. 17. März, abends

7.30 Uhr im Stadttheater al- Au-Vang seiner winterlichen Konzerte eine Beethoven- Feier. Hierzu schreib« man uni: Rachtem in den zwei t-ort er gegangenen großen Orchester- Konzerten je eine Symphonie ovn Brückner und Brahms zu Gehör gebracht wurden, wird das bevorstehende Konzert die siebente ^-Dur- Symphonie von Beethoven bringen, ferner sein Dtolin-Konzert und die Eo- riolan-Ouvertüre. Das Orchester wird, wie srüher. von dem etwa 60 Mann starken Frank.'urter Symphonie-Orchester geftcDt. während das Violin-Solo In den Händen dc- bekannten Virtuosen Anton W i t e t liegt. Die Leitung obliegt Dr. Stefan Teme-vary. DaS Konzert mufi wegen der rechtzeitigen Rück- fahrt deS Orchesters g?nz pünktlich um 7.30 Uhr beginnen

" Ein Eiienbahn-Damwrutfch er­eignete sich in der letzten Rächt auf der Strecke Gießen -Frankfurt in der Rahe des Bahnhofes Lang-Göns, und zwar auf dem Damm des GleifeS Frankfurt Gießen. Infolgedessen muhte zwischen Lang-Göns und Grohen-Linden die Strecke FrankfurtGießen für len Zugverkehr gesperrt werden Die Schnellzüge ter lebten Rächt wurden bereits von Lang-Gons bis Drohen- Linden über das Rachbargleis Gi?ße-Franllutt geleitet, und auf diesem Giris wickelt sich -ur Zeit auch der gesamte Bahnverkehr zwischen Giehen und FranNurt ab. Die Wiederherstellung des Bahndammes wurde sofort in Angriff ge­nommen. Die Eisenbahnverwaltung Hoss', den Schaden noch im Lause deS heutigen Tages be­seitigen zu können; eine große Anzahl Arbeits­kräfte ist bei den Wiederherstellungsarbeiten ein­gesetzt. Bei der Ruischungsstelle handelt es sich um ein Stück deS Bahndammes, das schon leit einigen Jahren nicht ganz fest war und deshalb von der Bahnverwaltung ständig aufmerksam beobachtet wurde. Zur Befestigung des Bahn­körpers sind dort auch alljährlich Rigolen ein­gebaut worden, die aber doch nicht vermochten, den Erdmassen eine solche Festigkeit zu geben, dah sie den reichlichen Regenfällen der letzten Zeit genügend Widerstand hätten leisten können.

" Der Giehener Frühjahrs- Pferde- und Fohlenmarkt am 30. März auf den Marltanlagen bei der Rodheimer Straße wird mit einer Prämiierung verbunden fein, für die über 2000 Mark als Preise zur Bei- fügung stehen. Der Laniwirischaftslammer-Aus- schuh für Oberhessen hat 330 Mar.' der Hessische Landes' -.uchtverein 100 Marl für die Prä­miierung ..stiftet. Die Präinienverteiiung findet am Schlug des MariteS auf dem Platze statt, die Preise werden in bar ausbezahlt. Mit einem starken Auftrieb auf den Markt Dürhe sicher -,u rechnen fein

D i e Welt mit Brettern vernagelt. Der bisherige Bahnübergang im Zuge des Schiffen berget Weges ist in der legten Zeit um ihn der öffentlichen Benutzung zu entziehen, durch eine Bretterwand mit zum Teil aufgelegtem Stacheldraht ..gesichert" worden Das abgesperrte Gelände ist städtisches Eigentum, es joll bis auf weiteres als Lagerplatz benutzt werden. Wir müsien sagen, dah die Bretterwand wohl das Passieren verhindert dah sie aber im übrigen zu dem Sltahenbild paht wie die Faust aufs Auge. Eine glücklichere Lösung des Absperrproblems dürfte doch sicherlich möglich ge­wesen sein

*' Der Berkehrsverein Gießen hält morgen abend, wie auS dem Anzeigenteil un­serer vorigen 0amfl!agnummer zu ersehen war. im Hotel Schütz seine diesjährige Jahreshaupt­versammlung ab. Da wichtige Punkte auf der Tagesordnung stehen (Satzungsänderung. Reu- wahl des Ausschusses. Bortrag von Dr. Roß­berg ufto > fei der Besuch der Dersammlung allen Mitgliedern des Vereins dringend emp­fohlen. Die bevorstehenden großen Ausgaben un­serer Berkehrswerbung machen es erwünscht, daß die Vereinslcitung die Wünsche der Mitglieder in weitgehendem Maße kennen lernt.

" Geschäftsjubiläum. Auf das 25- jährige Bestehen seines Geschäftes konnte am gestrigen Dienstag, 15. März, der Installations­und Speoglermeister Heinrich Lich. Sonnen- strahe 31. zurückblicken. Die handwerkliche Tüch­tigkeit des Meisters hat daS Geschäft aus kleinen Anfängen in guter Weife zu feinem heutigen Stande gebracht.

Betriebsunfall. Gestern vormittag gegen 10 Uhr kam der Arbeiter Hermann Bruck aus Heuchelheim in dem Betriebe der Firma Schunk

& Ede auf dem Dindhof. wo er beschäftigt ist. mit der rechten Hand in die Presse einer IQadiinr. Der Ringfinger und der Mittelfinger wurdeno schwer gequetscht. dah sie in der Klinik soson zur Halite abgenommen werden muhten. Die übrigen Finger der Hand sind leicht verletzt. Die Freiwillige Sani- tätskolonne vom Boten Kreuz in Giehen batte den Perunalüdten mit ihrem Sanitätsaulo in die Ein- nirgiimc Klintt verbracht. Der Moon wird noch einige Tage in Kliniksbehandlung verbleiben muffen.

Vom Verband hessischer Schul- geographen. In Derbindung mit seiner in der Wocve nach Ostern in Offenbach fiattfinden- Den Hauptve.fammlung unternimmt her Verband hessischer Schulgeographen am 19 und 20. April eine heimatkundliche Stud enfahri durch die Wald-, Ackerbau- und Industrielandschaft der nördlichen Mainebene Der erste Tag der Lehr­wanderung führt durch die Dreiei ch und wird einen Einblick in die kulturgeographilchen Fvr- mcNClemenle einer Waldkandschast und in den Entwicklungsgang dieser Kulturlandschaft unter Berück«ichtigung der vhysisty-geogravhischen Ge­gebenheiten vermitteln. Der zweite Tag wird in einem Gang von Bergen über Enkheim unv Fechenheim nach Offenbach a. M eine Ackcrbau- landfchaft im Hebergang zur Industrielandschaft »eigen Anschließend an Die Wanderung findet Die Hauptversammlung statt, in der Kreisfchul- rat Dietrich lDarmstadts über ..Die Erd- und Heimatkunde in der Grundschule una ihre Bezie- yunzen zur höheren Schule" berichten wird. Stu­dienrat Meist «Worm-i wird der Hauptver­sammlung einen Plan übet Lehrwanderungen vorlegen Der auf längere Sicht möglichst alle Landschaften Helfens erfaffea soll. Vorgesehen ist auch ein Vortrag von Studienrat Grau «Of­fenbach a. M.) über den 55 eng ft er. daS be­kannte Moorgebiet bei Olertshausen, das jetzt unter Raturdenkinaltchutz gestellt tvotden ih

(Eine Jubiläums- und IDerbetagiing in Dad-Naubeim

Z Bad-Rauheirn. 15. März. Die am v. Februar 1902 gegründete Verkehrskorn- Mission, in der außer Der Bad- und Kur­verwaltung und Der Stadtverwaltung a le wir:- schaftlichen Verbände unserer Stadt vertreten sind, verband mit der Feier ihre» 25jährigen Bestehens am Samstagabend eine eindrucks­volle Derkehrswerbevcrsammlung

Der langjährige rührige Voriitzende Der Rsr- fehrslominisfion. Rechtsanwalt und Retir Stahl, konnte eine stattliche Festver ammlung begrüßen, vor allem auch zahlreiche auswärtige ($är:c. Ver­treten waren u. a. Die Bad- und Kurverwaltung, die Stadt Bad-Rauheim, Die Polizei«. Post- Eisenbahnverwaltung. die Industrie- u. Handels­kammer Fricdb'rg. d e Reichsoanki'cbcnstelle. der n.-ugegründete Friedberger Berkehrsverein. Tom Ministerium der Finanzen und von der Reichs­zentrale für deutsche Verkehr-Werbung waren schriftlich Glückwünsche eingetrosfen. Unter leb­haftem Beifall kam auch ein sehr herzlich und anerkennend gehaltenes Glückwunfch'ch: eiben vom Verkehrsbund Oberbessen iGießen) zur Verlesung In kurzen Ansprachen übermittelten Grüße: Regierungsrat Dr. Rinds iFried­berg) für das KreiSamt Friedberg und das Poli­zeiamt Bad-Rauheim, Bürgermeister Dr. Kayser für die Stadt Bad-Rauheim, Bad- und Kur- Direktor v. B o e h m er für Die DaD- und Kur­verwaltung

In längerer, geDankenreicher Ansprache ver­breitete sich Rotar Stahl sodann über die Gründung Der Verkehrskommission und ihre Arbeit in Den 25 Jahren ihres Bestehen-, Dabei die Verdienste zahlreicher Einzelprrsönlichkeiten und der unterstützenden Be­hörden dankbar anerkennend, dabei aber auch allgemeine Verkehr-Probleme in interessanter Weise erörternd. So führte er aus, daß nur organisierte Werbearbeit von Erfolg fein könne. Die Frage, ob öffentliche Ver­kehrsvereine in Die Hand des Staates, der Stadt oder Privaten gehören, sei noch nicht ent­schieden. Redner schloß sich ter Ansicht von Ober­bürgermeister Dr. K ü l b (Mainz) an. Der auf Der Hauptversammlung Der Hessischen Verkehr-- vereine unter Dem Beifall sämtlicher Anwesenden festgestellt habe, daß das Wirken und die'ig- feit gemeinnütziger Verkehrsvereine die Mit­arbeit aller am Werke interessierten Privaten nicht entbehren könne, ja sogar ganz entschieden dem bureaukratischen Arbeiten Der Stadt und des Staates vorzuziehen sei. Die Bad-Rauheimer

Derkehr-kvmmission habe immer auf diesem Standpunkt gestanden und sei daher auch in jüngster Zeit n.cht mit dem Plan einverstanden getreten, die Aufgaben der Kommission auf die Hotina «Hotelindustrie) zu übertragen. Es fei Hrundverkehr! gemeinnünige Aufgaben einer .lachorganisation mit ausgesprochen wirtschaft­lichen privaten 2n<prüchen zu überlassen. Worte herzlichen Dankes widmete der Redner dem rüh­rigen Geschäftsführer W. Dallmann. Der feit 1903 Die Geschäfte in vorbildlichem Pflichteifer leitet, ferner der Stadt und der Bad- und Kur­verwaltung für die jederzeit gewährte Unter­stützung.

Die zwei noch lebenden Gründer der Der- kehrskommtsf-on. Oberbademeister und Beigeord­neter F. Kissel und Malerme.ster W. Grase- nick wurden unter lebhaftem Beifall mit an­erkennenden Dorten zu Ehrenmitgliedern ernannt. Eine besondere Ehrung wurde auch Architekt Meckel. Auerbach a. d. B. zuteil, der sich um die Gründung des Verein- besondere Verdienste erworben hat.

3m Mittelpunkt de- Abend» stand ein tief­schürfendes und au-gezeichnete- Referat de- Ver- kehr-referente.i 'm hessischen Innenministerium. RegierungSrat Dr. Krebs. Darmstadt, über da- hochaktnelle Thema

Wege künftiger Verkehrsentwicklung-.

Er führte auS Trotzdem sich über ö.c Ent- wickiungönwglichleiten öc- Verkehr- auf Grund aller statistischen Unterlagen kein bestimmte- Pro- gnostikum stellen läßt, muß Die Aufwärtsentwick­lung her kommenden Zeit betrachtet werden im Hinblick aus die drei großen Verkehrsprobleme: 1 Eisenbahn und Kraftwagen. 2. Kraftwagen und Straße und 3. die Luftfahrt in ihrem Verhältnis zu den übrigen Verkehrsmitteln. D.e Entwicklung und der Auf­schwung des Auto- und des Autobusverkebrs in den Vereinigten Staaten hat gezeigt, daß schon in Der allernächsten Zeit auch für die übrigen Länder ähnliche Verhältnisse eintreten werden, und daß ein vernünftiger Ausgleich zwischen Eisenbahn - und Autobeför» Dttung gesucht werden muß. ES wäre grund­verkehrt. wenn sich Die Eisenbahn dieser Entwicklung entgegen ft emmen wollte. D:eS toäre genau dasselbe, als wenn sich die Post, die sich doch früher mit dem Verkehr befaßt habe, bei Aufkommen der Eisenbahn gegen den neuen Verkehrszweig gewandt hätte Es sei vielmehr viel ersprießlicher, die Abwehrdezemate einzu­stellen und selbst Den Kraftwagenverkehr zu pro­pagieren. oder auch durch Intensivierung und Den Ausbau anderer für Die Eisenbahn speziell geeigneter Verkehrsmöglichkeiten, bei denen der Kraftwagen als Konkurrenz auSscheidei. die Grund­lage Der Rentabilität zu verschieben. In einer gesunden Angleichung der beiden In­teresse nsphären liege nicht nur eine Wei­gerung des ganzen volllichen Verkehrswesen, son­dern darüber hinaus auch eine mögliche öin- nahmesteigerung für jede der beiden Betriebs­arten. In engstem Zufamiiienhang Damit stehe das Problem von Kraftwagen und Land­straße. DaS einerseits durch die Erhöhung ter Abnutzung der Straße ein wirtschaftliches und durch die Vermehrung der Derkehrsgefahr ein technisches und polizeiliches Problem sei. Schnellste Anpassung des Straßennetzes an den neuen Ver­kehr sei deshalb zu fordern. AIS Beispiel wurde Italien mit seinen neuen Autostraßen angeführt. Heber die Entwicklung des Luftverkehrs ließe sich im Auaenblick noch nichts BestimmteS fagen. da noch alle- Im Fluh sei. Die ileber- brudung Der größten Entfernungen sei technckch gelöst und ihre praktische Durchführung eine Frage der Wirtschaftlichkeit. Es gelte, In Deutsch­land eine möglichst große Zahl von Anhängern des Luftverkehr- zu schassen.

Der Vorsitzende deS Hessischen Verkehr-- oerbandes. Th. Stemmer. Darmstadt, ver­breitete sich dann über die Bedeutung Der VerkehrSvereinS-Destrebungen für Oberhef sen u. insbesondere für Bad-Rauheim. Anschluß unterer Provinz an den Durchgangs­verkehr unter Ausnutzung der Strecken Gießen Fulda und GießenGelnhausen sei zu erstreben; Die Wochenendbestrebungen müßten vom Hotel- und Gastwirtsgewerbe tatkräftigst unterstützt werden.

Die Tagung nahm einen eindrucksvollen Ver­lauf und zeigte wieder so recht, wie Interessant da- neuzeitliche Verkehrsproblem Ist. dem sich Die Aufmerksamkeit aller BevölkerungSkreife zuwcn- den muh.