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-um vollendeten zehnten Lebensjahre ist halbe Fahrpreis zu entrichten, darüber hinaus gelten die allgemein gültigen Fahrpreise. Mitunter versuchen die Reisenden, die Zahlung

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deö ordnungsmäßigen Fahrgeldes zu umgehen. Bei einem derartigen Verhalten dürfen sich die Reisenden dann nicht wundern, wenn ein er­höhte» Fahrgeld von Ihnen cingezogen wird.

Die Maul - und Klauenseuche ist In Dietzen in dem Gehöfte de» Kohlenhändler» Klinkei, Bahnhofstraße, abgelrllt. B«- odachtungZgebiet ist daher au'geho en worden, jedoch bleibt da» Dchöst Klinke.o nach wie vor Sperrgebiet. Erloschen ift die Seuche in Rod- beim vor der Höhe (Kreis Friedberg) und In Igelhausen bei Glashütten (Kreis Schotten). In Kefenrod (KrciS Büdingen) Ist der AuSbruch der Seuche amtlich festgestellt worden.

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nutzen kann Der Wagen war schon bei diesen Fahrten am ersten Tage überfüllt.

* Da» Gießener Braunsteinberg­werk, da- bekanntlich .m Jahre 1921 infolge Streiks der Belegschaft stillgelegt wurde. Ende

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«.M Uhr norm., 2 Uhr, 5.30 Uhr, 6.80 Uhr narfjm. Die beiden ersten Fahrten morgens nach (Biegen jowle die beiden leftten abends von Gießen find jo gelegt, daß jeder Arbeiter bequem das Auto be

lutes Ist Professor Dr. V a n f e I o m , der abmech feind mit den Professoren Dr Borgmann und Dr. Weber das Direktorium des Forftwisfenschast- lichen Institutes fuhrt.

Für die Zwecke der Agrikultur-Chemie dient die seitherige Baracke im liefe des alten Ttili- tärlazaretts. die durch einen vieHtÖrfigen Zwischen bau mit dem rechten Flügel des Hauptgebäudes oer Kunden worden ift. Diese» Zwilchenbau ist gegen- wärtig im Rohbau sertiggeslellt. An das nach der Nordanlage zu gelegene Ende der Baracke ist ein einftöckiaer Anbau mit ausgesetztem Glashaus zur Vervollständigung der Agrikultur-Chemifchen Ein. tichiungen angefügt worden. Hier we.deu Reim- und Wachstumsverfu^e gemacht. Sämtliche Räume des Agrikultur-Chemiichen Institutes liegen hinterein- ander im Erdgeschoß, wodurch eine leichtere Anbrin­gung der Installationen und sonstiger technischer

Für Zwecke der Forstwissenschaft werden fünf Abteilungen geschaffen. Ihr bient im wesent- lichen der ganze Porderbau, bis auf den rechten Flügel, der Im Erdgeschoß noch für die Agrikultur. Eh.mie Verwendung findet. Für die Arbeit der Forstwissenfchast sind vorgesehen: zwei f)ßrfäle, so­wie die nötigen Sammlung», und Uebunasräume. Auch die Forftwissenschaflliche Versuchsanstalt, die der Ueitung der Dozenten der Forstwissenschaft un tersteht, wird in dem Haus untergebracht. Der der zeitige Direktor des Forstwisfenschaslllchcn Insti-

ee Der Siegeszug de, Radio ist In Gießen und Umgebung auch im verflossenen Jahre mit Riesenschritten vor sich gegangen. Während am 1. Januar 1926 beim Telegraphenamt Gießen und den ihm zugeteilten Postagenturen 403 Rundfunk- teilneymer vorhanden waren, hatte sich diese Zahl bis zum 1. Januar 1927 um 480 auf 883 Teil­nehmer erhöht. Vom Lande wurde schon wiederholt die gleiche Vorwätrsentwicklung berichtet. Daß der 'Aufstieg damit aber noch lange nicht abgeschloffen ift, versteht sich natürlich von selbst.

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1922 aber ben Betrieb in befchränktrm Umfange wieder aufnahm, Hal feit einiger Zeil erfreulicher- weife wieder einen regeren GefchäftSgang zu verzeichnen Die Besserung ift vor allem auf die Gewährung der vorn Lahnbergbau seit langer Zeit geforderten Reichs.Hilfe zurückzuführen. Gegenwärtig werden in dem Bergwerk etwa 650 Arbeiter beschäftigt, die aus Gießen und Um- aegend stammen. Täglich kommt von den Bahn­höfen Gießen und Großen-vinden eine große Menge Manganerz zum Berfand. Ob die gün­stige Betriebslage von Dauer sein wird, kann heute nicht getagt werden. Zhr Fortbestehen ist vor allem abhängig von der Weitergewährung der ReichSbeih.lfe.

D i e Ausbildung von Lehrlin­gen. Bach den gegenwärtigen gesetzlichen Be­stimmungen stehl die Befugnis zur Ausbildung von Lehrlingen nicht mehr allen Handwerkern zu. Jeder Handwerker, der Lehrlinge auSbilden will, muh sich im Besitze eine- schriftlichen Aus­weises darüber befinden, dah er die Befugni- hierzu besitzt. AIS solche gilt bei abgelegter Meisterprüfung der Meisterbrief in allen an­deren Fällen mutz eine von der Verwaltungs­behörde ausgestellte Bescheinigung über die Be­fugnis -um Anleiten von Lehrlingen gefordert werden. DaS Krei-fchularnt Gießen macht in einer Belanrtmachung im neuesten Amteverlün- digungsblatt auf diese Sachlage aufmerflam und empfiehlt den (JItern, bevor fie ein Lehr.erhält- niS für ihren Jungen eingehen, sich darüber zu vergewissern, vb der in Aussicht genommene Lehrmeister die Befugnis zum Anleiten von Lehrlingen besitzt.

D i e diesjährige Abiturienten- Prüfung am Landgraf - Ludwigs Gymnasium wurde am Montag unter dem Vorsitz des Ministe­rialdirektors Urftadt vorgenommen. Zwanzig junge Leute unterzogen sich der Prüfung, alle haben erfolgreich bestanden. Diesmal wurden zum ersten­mal die neuen Prüfungsbestimmungen angewandt, d. h. jeder Prüfling konnte sich ein besonderes sog. Letstungsfach auswäblen. in dem er nach feiner An­sicht bcfiere Kenntnisse besitzt als in andern Fächern.

J Briefkastenwünsche vom Südende der Stadt. Wahrend das Stadtinnere mit Dries- kästen verhältnismäßig gut bedacht ift, haben die Anwohner am Sfidende der Frankfurter Straße recht weite Wege zu machen, um zum nächsten Briefkasten zu gelangen. Der letzte Briefkasten in der Frankfurter Straße befindet sich an der Ecke Frankfurter Straßc-Rervenklinik gegenüber der Veterinärklinik. Die Entfernung bis zu den letzten Häusern am Südende beträgt aber noch volle 700 Meter, das find acht Minuten Fuß- weg. Don der Eisenbahnerkolonie dis zu dem ge­nannten Briefkasten beträgt die Strecke etwa 500 Meter, also mehr als fünf Minuten Fußweg, immer­hin auch noch ein ganz ansehnlicher Weg. Vielleicht erfreut die Reichspost die Anwohner der südlichen Frankfurter Straße demnächst noch mit einem Bries- kosten, der am praktischsten an einem der Y auf er in der Eisenbahnerkolonie angebracht werden könnte.

' Zusainrnenstoß mit der Straßen­bahn. Heute Dotmitiag stieß das Fuhrwerk der Firma Gebr. Grieb 'n der Bahnhofstraße, E r KaplanSgasse, mit ein n vom Marktplatz kommen­den Wagen der eleftr scheu Straßenbahn zusam­men. An dem Wagen wurde die Deichsel abge­brochen. Weitere- Malheur ist nicht entstanden.

* (Sin Lehrkur- über Eisenbeton wird am Dienstag nächster Woche in der hiesigen Gewerbeschule beginnen. Man beachte die heutige Anzeige.

" Gin Kolonial-Dortrag ist auf Veranlassung der hiesigen Ortsgruppe des Deut­schen Kolonialbundes für Anfang März in unse­rer Stadt vorgesehen. Der bekannte Afrika- forscher Hans vchomburgk wird über feine 3ag6- und Forschererlebnisfe im dunkeln Erd­teil während 17 Zähren sprechen Näheres wird in Kürze bekanntgegeben.

Der Verein ^Hundesport Gießen und Umhegend" hält am 3. April seine 9. Internationale Ausstellung von Hunden aller Haffen ab. Die Schau findet in der großen Exerzierhalle der neuen Kaserne statt. Die Leitung der Veranstaltung hat der 1. Vorsitzende August Schwan, Moltkestrahe 16, übernommen, dessen Erfahrung und der weithin bekannte gute Auf de- Vereins dafür bürgen, dah auch die'e Aus- ftellung, gleich den acht vorhergehenden, muster­gültig werden wird. Acht Raffevereine haben bereits ihre Spezialausstellungen der hiesigen Veranstaltung angegliedert. Die Ausstellung ist anerkannt vom Deutschen Kartell für Hunde- wesen und vom Süddeutschen Verband, infolge- dessen können nur Hunde, die das Alter von 9 Monaten erreicht haben und die in die aner­kannten Zuchtbücher eingetragen find, zugelaffen werden.

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DieSperNngSschule".

Ein Vogelfreund, der üufen Besuchern deS Londoner Hhde-ParkS bekannt war, hat vor kurzem ein tragisches Ende gesunden. Der In­genieur Algernon Valentine, ein Männ von 63 Jahren, wurde tot auS dem Wasser gezogen' er ist ertrunken oder hat sich auch vielleicht da» Leben genommen, da eS ihm in der letzten Zeit schwer wurde'. Arbeit zu finden. Dieser stille, träumerische Mann erschien viele Jahre hin­durch tagtäglich an einem abgelegenen Flecken deS Hyde-Parks, wo sich sogleich die Vogel um ihn versammelten. Er fütkrte die Tiere und hatte sie so an sich gewöhnt, daß man geradezu von seinerSperlingsschule" sprach. Die Vogel folgten ihm aufs Wort. Die sonst so freien und ruppigen Gassenjungen der Vogelwett stellten sich vor ihn in Reih und Glied, und wenn er kommandierte,beugen, so bückten sie ihre Kdpf- d;en nieder. Befahl er .Rechts um!, fo wandten sich die Sperlinge nach rechts, und ebenso auf fein Kommando nach links. Befahl er einem Vogel, aus feine Hand zu slieaen, so führte dieser ben Befehl au«, und manchmal beorderte er mehrere nacheinander auf seine Hand, um sic zu füttern. Cr hatte die Tiere so gut abgerichtet, daß fie die Brotkrume, die auf feinem Hand­teller lag. nicht nahmen, bevor er eS ihnen nicht erlaubte Wenn er Schule hielt'', so sammelten sich zahlreiche Zuschauer, die die Gelehrigkeit der Sperlinge bewunderten. 3n seinem Zimmer fand man noch einen Sack mit Brotstücken und Kornern, der wohl zur Mahlzeit der Vögel an dem Tage bienen sollte, an dem et nicht mehr nach Hause zurücklehrle. Wenn wir uns für die Wahrheit dieser Geschichte nicht ver­bürgen können, scheint sie uns doch so niedlich, dah wir sie unseren Lesern nicht vorenthalten wollen.

Fliegen Ist ein werk de» Teufel».

Unter den zahlreichen und interessanten Do­kumenten, die die Erschließung deS Archiv» im remI zutage gefördert hat, befindet sich auch der Bericht über einen geglückten und doch da» Leben de» kühnen Pionier» bet Flugkunst im 16. Jahrhundert vernichtenden Flug in der russi­schen Hauptstadt. Es war im Jahre 1560. al» ein Russe namenS Rilichka einen Gleitflug von der Spitze de» Turme» der AlepandroSkaia Slo- boba Kathedrale in Moskau unternahm und un­verletzt auf dem Platze landete. Rikichka hatte sich ein paar Flügel an ben Schultern befestigt unb hielt einen Fall chirm. der ihn sicher zum Boden herabtrug. Die Menge der Zuschauer be­grüßte baS Ereignis jubelnd als ein Wunder, aber der Zar 3toan der Schreckliche, der ebenfalls dem Schauspiel beiwohnte, geriet in furchtbaren Zorn. Er befahl, dah man den Flieger vor ihn bringe, unb sagte: .Dieser Mann ist ein Zau­berer unb seine Erfindung ist eine Erfindung deS TeufclS. Menschen sind keine Vögel, und Flügel find ihnen versagt." Er gab sogleich Befehl, daß der unglückliche .Vogelmann enthauptet werde, und so büßte Rikichka es mit dem Leben, daß et um einige Jahrhunderte zu f-üh auf die Wett gekommen war.

Ins der provlnMkhauptftadt.

Dießen, den 16. Februar 1927.

Preisangaben der Universitär Dietzen für das Jahr 1927/28.

Für da» Zahr 1927 28 werden von der LarrdeS-Univerfität folgenbe PreiSaufgaben ge­stellt:

Bon bet Theologischen Fakultät Schlafen und Wachen bi der religiösen Sprache der hellenistischen Bibel.

Von der Juristischen Fakultät Die Geltung de» Satze» .periculum est emtoris" im römischen Recht

Von der Medizinischen Fakultät: Für den akademischen Preis: Die von ben Autoren verschieden g?beut:;en Besunde der glatten Muskulatur sind f.anuftellen. Für den Balserprel»: Die pst>chvlogifchen und psy- chvpathvl: gischen Symptome, die bei der Repro­duktion von Bildern zutage treten, sollen, unter Berücksichtigung der ErpofitionSzeiten. experimen­tell untersucht werden.

Von der Veterinärmedizinischen Fakultät Welche Veränderungen erzeugen die log Gallen an den Sehnenscheiden de» Pserde».

Von her Philosophischen Fakultät: 1 Au» der Landwirtschaft 3ft der Ver­lauf her Rährstossaufnahme hinsichtlich Kali unb I hoSphorsäure bei den Geireidearten von der natürlichen oder züchterischen Arteigenschaft bet Pflanzen abhängig? 2. Aus derP hilosophie: Der Einfluh der fhänornenologie auf die histo- rifche Methok-e. 3 AuS der Romanischen Philologte: Die Eiche in der sranzösifchen Sprache, Dichtung unb Völkerkunbe. 4. Aus der Deutschen Philologie Rrman und Gesellschaft im Zeitalter der deutschen Aus- fiärung 5 Au» der StaatSwissenschast: Der begriff der bürgerlichen Gesellschaft bei Hegel unb List

Wer sich um einen Prei» bewirbt, muß mindesten» in elre.u der beiden auf die Stellung der Ausgabe solgenden Setnester an d r Mni- versltät Gießen immatrikuliert gewesen sein.

Jede Bewerbungsschrift darf nur einen Verfasset haben.

Die Bewerbung-schrist ist in her Sprache abzusassen, in der die Ausgabe gestellt ist. Ans dem Titel ist ein Kennwort anzubringen.

Die Bewerbung-schrist ist vor dem 1. April 1928 einzusenden unter Beifügung eines ver­schlossenen, mit dem Kennwort Der Arbeit ver­sehenen Briefumschlag-, der die Aufgabe be» Verfasser- und seine Adresse enthält. Dic Sen­dung ist an die Fakultät zu richten.

Beim Zahresicst der Universität am 1. Juli 1928 verliest der Rektor die Urteile und ver­kündigt die Hamen der preisgekrönten Bewerber.

Neue Räume

für Universitätszwecke.

Das ehemalige Militärlazarett In der Draugasfe wird gegenwärtig einem U m u n b (E r welterungobau unterzogen. Dos Gebäude roirb für Zwecke der Lanbesunioersität eingericht t. Es sollen darin untergebracht werden: das Forst- wissenschaftliche Institut, die Agri­kultur-Ehemte unb bas GeoIogische 3 n ft hu t.

Einrichtungen für das Institut ermöglicht wird Hier sind auch ein geräumiger Hörsaal, ein Labora torium unb ein Botanisches Zimmer untergebracht. Ein Mafchinenschuppen mit Stallungen für Der- suchstiere usw. oeroollständiaen die Einrichtungen dieser Institute-, Leiter besselben ist Professor Dr. Rleberger, der zugleich noch die Vorlesungen und Utbungen für landwtrtjchastiiche Technologie an der Landesnniversttät versieht.

In den Obergefchosjen des Zwijchenbaues liegen die Räume, die dem Geologischen Institut der Lanbesunioerkität als Heimstätte dienen sollen. Sie erstrecken sich auf drei Stockwerke umfassen einen geräumigen ftöcjaal, sowie die nötigen Ar- beitsräume und dehnen sich bis in die Speicher- räume des Haupthauses aus, in denen die geologi­schen Sammlunacn untergebrachl sind. Direktor des Geologischen Institutes ist Proseflor Dr. Harras- s o w l tz.

Der Bau unb die in ihm nun vorhandenen bzw. erstehenden Einrichtungen durften weientlich dazu beitragen, einer weiteren befriedigenden Entwicklung der Universität die Wege zu ebnen. Der Raum­mangel hatte seicher so bedrohliche Formen ange­nommen, daß er eine ernste Gefahr für die Ent­wicklung der Landesuniversität zu werden schien. Zu wünschen wäre im Interesse der beteiligten In- ftitute und der Tätigkeit der Landerunioersität, wenn die Fertigstellung der hier begonnenen Bau­werke möglichst bald erfolgen könnte, da wie schon annebeutel der Raummangel äußerst drückend ist auf der ganzen Universität und beson bers auf den obengenannten Instituten lastet.

Vornoti^en.

T a g e s k a l e n d e r fürMittwoch: Stadttheater: 7.15 Uhr:Die Zirkusprinzessin" (Ende nach 10 Uhr). Liga zum schütze der deut­schen Kultur: 8 Uhr, Reue Aula, Dortrag. Süd- westdeutscher Radiokiub: Restaurant Hindenburg, Mitgliederabend. kirchlich.positive Vereinigung- 8 Uhr, Gemeindesaal der Iohanniskirche, Hauptoer- iammlung. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, und Astoria-Lichtspiele:Ben Hur".

Rudolf Herzog lieft in Gießen. Man schreibt uns: Aus Einladung des Goethe- bundes wird der bekannte Dichter Rudolf Herzog am kommenden Donnerstag aus feinen Werken Dorfefon. Rudolf Herzvg. dem das große Verdienst nicht abzusprechen ist, zu der Hebung deS literarischen ÄiveauS deS UnterhaltungSro- maneS in Deutschland wesentlich beigetragen zu haben, wird hn ersten Teil seines Vortragsabend- ein Kapi'el auS fdnem neu erschienenen Roman .Das Fähnlein der Versprengten' Detlefen, um dann Im 2. Ie.il Proben au- seinen Gedichtsamm­lungen zu geben. Der Vortragsabend des Dich­ter-, dessen Letergemeinde sich Über alle Kreise unserer Bürgerschaft erstreckt und daher ein.n all­seitigen starken Besuch erwarten läßt, findet, worauf ntxbmal» hingewiesen sei. in der Reuen Aula der Universität statt. (Siehe heutige An­zeige.)

Deutschnationaler Jandluu g S- gehilsenverband. Man schreibt un- Am morgigen DvnnerStag hält die Ortsgruppe deS D. H. V. In Gießen im Katholischen Vereinshaus, abends 8>'° Ahr, einen Oberhessilchen Heimat­abend ab. Als Vortragende ist Frau Martha Frohwcin-Büchner gewonnen, die insbe­sondere durch ihre humorvollen Schilderungen oberhessischer Verhältnisse al» Hetmat^chTiststellerin bekannt ist. (Siehe gestrige Anzeige.)

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