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runqrn Porgciomrr.ew. '',er Irmf «Biegung btr 'Bitten.'g» c<r Lau,er i eint Uerleguna des BoHerüiul# zepiam

Micic tfrtcbbcrg

S kt«dder», II Dez. Der Btrein eb«. maliger Spüler der Lehranstalt für Obstbau aad 4*o nb»irt j*ef t früh gestern Inne bwetabnee Aorstontzssttzun, ab. L'3r.biaa>cbi<- otbneier Fenchel begrub* °>» Mfrtmbex bte Ur chteneaea. iMbelonbere Direktor Dr. 6Aab imb berreoUehrrr Äing*bau|e*. den ®ekbfttl> uhrar be» Vereins, 'oax Mr anderen ryrrren vom JeNrfbeper der Schuir, die zu vieler Ethung in bie InftflH leibst einaclaben halten Direktor rr. Schob betonte, baß die Abhaltung der Sitzung in btr Schale «eiM, als Seroete dafür cnfiri.hen werden möge, bah die Lehrer der Anstalt regen Anteil neh­men « den ük|d:irf<n des Verein» und bah fie alle lirt» gern bereit leien. Me Belange de» Verein» zu ttrbtrn und in engster Aulam men arbeit gerade mit den frühere* cAalrrn der Anstalt zu wirken. Aach Eintritt in bk 7aae»ordnunü wurde t,schlossen. in der zweiten hälfte de» Monat» Januar In anrbberg anrn Borlrafl»lurfu» abzuhaltrn. der allen Landwirten luganQlid) ist und für den namhaste Webner b<- Landwinlchaft»wif|enlchalt und ver- wandten Gebiete gewannen werden sollen Am Rach- mittag bei Friedberger vferdemarkte» lall die bi es- fahrige Generalversammlung cbgehahrn und bet blekt Oklegenheit ein iandwirtl chaf t- lfcher Lehrfilm gezeigt werben. Da der Ver­ein T'kae der Joribilbting und der Se|ell«gkett auf idne tlahne gelArieben bat. loll auch feil langer Zeit in bleiern Jahre wieder ein Binltrvergnugrn abge- halten werden '.lach Erledigung der Tagesordnung *loh Adg Fenchel bie Ikriammhing mit dem «unjdte. bah sich nlle Ehemaligen wieder dem Ver­ein an|*hehen möchtet' und dieser al» einer der aUesten der Vereine Ehemaliger Landwirtschaft»- ichuler wieder zu der ihm gebührenden Vedeulung gefangen möge Anlchltestend an die k'stung sand im Apfelweinkeller der Lehranstalt eine 9o ft probe statt, bei der Studien rat Dr negier wen volle Winke onb über rationelle Bereitung non Obstweinen insbeionbere über Vergärung mit Edeidefe

WSA 'M ob beim t». b. $ 14 Dez Del den Äanalarbelten stürzte ein Teil der vier Meter tiefen Ausschachtung ein unb Der- ' chuttete zwei Arbeiter, bie an biclet Stelle beschäftigt waren Der Schachhnelßer Wagner au» Schwanheim wurde bet dem versuch die Dorschülteten zu befreien, von wei­ter einstürzenden Erbmassen ebenfalls Der- schüttet ö» gelang, die beiden Arbeiter noch lebend herauszuschaufeln. während TB a g n e r nur als Leiche geborgen werden konnte Die beiden Arbeiter wurden mit schweren He Hebungen in da» Friedberger Krankenhau» ein geliefert

Prci» Btidtttgt».

Aibda. 14 Dez Äeute fand bter der Weihnacht» markt statt. Leider mußte der sonst stark befahrene Ferkelmarkt kurz t»or dem Zrrwdn noch untersagt werben, weil in der Umgebung Maul- unb Klauen­seuche herrscht 3nfptgeMh*n war die Aahl der Marttbefuchrr stark beeinträchtigt Der Krümer- markt zeigte mehrere Stände In Spielwarrn, Haushaltungsgegenständen und Deschenkartikeln. Auch ein Stand eine* Tuchmacher* non Schotten war aufgeschlagen. Die Defchäste waren mästig. Der Bertaut von Weidnachtsbärrmchen ist rege. Die Preise tvwgrn sich je nach Dröhe zwilchen 80 Pfennig bi» 3 Mark. Lebhafter Handel ist seit 14 Tagen In unterem Tale In Heu eingetreim Täglich werden ansehnliche Mengen per Wagen oder Bahn abgefahren. Der Poris Ist bcmgufolge auch etwa» gestiegen. .

)( Orlenberg. 14 Dez Gestern abend ianb in unterer Kirche ein gut besuchter ®u- staD-Adols-Abenb statt, der dem Volk der Siebenbürge r Sachsen gewidmet war. Der Ortsgeistliche leitete den Abend durch eine Ansprache ein der Siebenbürgensilm zeigte Bilder au» der Geschichte, dem Land und Volk der Siebenbürger Sachsen. Pfarrer Kahn Iprach den begleitenden Xert, Lehrer Köhler hatte bi* Orgelbegleitung zu den Advent»- und (3Mauben»ltebtrn btr Gemeinde übernommen. Für den Gust an-Adolf-Verein konnten 73 THL abge- <ührt werden Zur Zeit findet Im oberen Schulsaal eine landwirtschaftliche Tot- traaswoche für den hiesigen Bezirk statt, vlrettor Grimm. Landwirtschaltörat Denzel, xlnlptftor Metternich unb andere Herren hal­ten Vertrüge über beionberi zeitgemäße land- loirlfchaftliche Fragen, denen sich eine Aussprache der Kursteilnehmer anlchliestt. - Sine auffal­lende Erscheinung trat auch hier bet der lebten kreisärztllchen Untersuchung der Schulkinder der ode.ßen SchuiNa'fe zutage. Bel 23 Kindern von 28 stellte der Kreis­arzt Äropfbilbung dzw. Neigung zu 'sicher fest Was bie Ursache zu dieser ausfallen­den Erscheinung ist, konnte noch nicht mit Sicher­heit fest gestellt werden. Vielleicht ist sie In man- geindem Oodgehalt des Daifers zu suchen. Oeben- falls werden den Ktndern Oobtableiien oerob- reicht

©farfenburg.

WSA. Grost-Gerau. 14. Dez. 3n der ^acht Jam Dten»tag haben Diebe den oberen Teil de» affenfch ranke» in der Ortskranken-

Wirtschaftliches Bauen.

Der Ausfchuß für »i r 11 4) a f t - der tac s " .r-

ÄauDenoaltungen sowie fachwtttenlchaftiiche Au­toritäten vom techiiichen H.chichulen ulw. lu- Iarnmengefchloflen find, beschul:>.gte sich mit be­deutsamen Fragen des wirttch-ritttchen Bauens.

Als erster Jebner sprach vtaßtra: May 1 Frankfurt a. M i Aber

Die Rationolmemog und Jabuilrialineruog he» ®oheauf»beee»-.

Der Fehlbetrag und der jährliche A rüde darf an Wohnungen für die gtof-e TTalk sei nur durch eine Äallonili'terung des Bauens aus­zugleichen. Es bürte jedoch bte Wohrtlul.ur nicht Darunter leiben. Die ftn.i izieile Grün'läge fetze er in der ©paridngrit des Bo ies Staoiltlie- rung der Haustinsste.er auf eine längere Aeihe Don Oahren. Regelung de» Rr tdaugrides unb Brtchasfung Don Auslanda-.l. chen durch den Staat Es müsse zielbewustte Bodenpolitik oon den Gemclrtben betrieben, die ?oöen<pcfulatton nrrfjia der Wohnungsbau tchpille t unb nor­miert er en 0* fei nicht .'-er.cht.gt. die Massen» Wohnung inDiDtbueil a-szugestalien. da die Mehrheit der Bevölleru.tg von 61 ab: zu Stadt roanlcre und. ohne old Hausrat mitzunehnirn. die ihr entsprechende Hauseinheit am neuen Ort finden mülse. Das Bauprogra nni der beut- «chen Kleinwohnung verlange bte Trennung ber Geschlechter, für kinderlose 3$:paare feien auch Kleinwohnungen porzulehrn Die Küche fei auf da» fieinfte Mast (."Sranilurtcr Küche« su redu­zieren. Mm bat» Bauen non der Witterung unabhängig zu machen, müsse das Haus in seine Konstruk i nseleme tte zerlegt. In bet Fabrik bergeftclii und aus diesen 61 menten auf der Baustelle In kurzer Zeit montiert werden. Der Bauvorgang selbst und die Arbei »methade an der Baustelle müsse rich.j organisiert werben. Ein Film unb geschickt g&iXitMe Lichtbilder er­gänzten den Hon rag

DlpL-3ng Müller sprach sodann in einem fesselnden Dort rage über

Kationelle WanMonflruflionen".

3m Bestreben bie handwerkliche Mauor- fonflrultlon durch bte malchinei.e möglichst zu ersetzen, seien drei Systeme zu untersch Iben

1. bie Hohlblockbauwelfe (z B Ambi iHtoj. habet würden ähnlich dem äiead- mauerwerl gröheve aber leichtere Einheiten mit größerer 3folie»fähigkeit vermauert.

1 bie Blattenbauwcife. unb zwar a) Holzbauweise iz. B die von Professor SchmUthenner.'Stuttgart). Das Haus könne DoUlommen in ber Fabrik montagefertig' hergestellt werden, unb b) die Malsivbau- wetse Tas Haus werbe aus großen massi­ven Platten, die nur durch einen Kran transportiert werden tonnen, montiert Iz. B Plattenbauweise in Frankfurt a. TH. von Baurat May).

3. bie Skelettbauweise. Sie unter- 'cheide streng zwischen der tragenden unb der fchützenl^n Konstruktion. Die tragende bestehe aus Holz. Oilenbeton oder Eisen. Zwischen diese Skelette würden die Wand­platten montiert <z.B System Phil. Holz­mann-Müller). Eine Derbilligung über */» der Kosten werde wohl nicht mdgitch fein.

Anschliestend sprach in bemerkenswerter Weile Professor Löser (Dresden) über

»Rationelle Decken und FuhbodenkonftraMoo'.

Durch zahlreiche Bllder unb instruktive Ta­bellen zeigte her Redner, da st die Massiv decke mit Linvleumbeiag der Holzbal-endecke überlegen ist. weil sie. obwohl teurer, weniger Repara­turen bedinge. 3n gleicher Weise wurden die zahlreichen Syst«ne gezeigt, weiche dem 3boal eines Fustbodenbelags nahe kommen. Ein idealer Fustbodenbelag must fugenlos, warm, elastisch, schalldämpsenb fein und soll möglichst wenig llnterhalrungskoften Derurtachen. Da zu näherem Berständnis all dieser Konstrultionen die Zeich­nungen und Xabellen notwendig sind, muh auf bie Beröffentlichung des Bortr.gs hingewiesen werden

Den Auftakt bei zweiten Derbanblungttagci bildete btr Dortrag von TUgierungiboumcifter Schlemm. Königsberg, über

SteltRif im Di rost der PauroirHeban »nd de» B« «betrieb»*.

DU Aus ühr>rnacn waren dazu beft mmi an Hanb statistischer Unterlage zu lehren, in welcher Wette die Wirtschaftslage in ber Teil unb die der weiteren unb näheren Umgebung für einen Baubetrieb sich auswerten laf'en Die gegebene Form bafür ist bie graphttche Darstellung Sie ermöglicht die Hand am Pu's chlag der Betrtebs- organi<attoi zu ba'tm Der g druckte Dortrag wird dem Unternehmer Archit Ite« und Baude- amten wichtige F.ngerzeige geben tonn.i

Dem nächsten Dortrag von P/ofe 'or Dr.-3ng I Siedler Berlin über

»Rationelle Dachkonstruktionen'' wurde allgemein mit grober Spannung entgegen- | gefeben. vermengen doch weile Krette irrt ümlich ben Dcgriff des neuen Bauens mit der Frage Heile» oder flaches Dachk Biele betraten den blchticfesten Seal zwe's l o» mit dem prickelnd n OMübl nun ein mächtige» Aufeinanderp'atzen der Seister zu erleben. 3n hervorragend fachlicher Weife behandelte der Vortragende ditte .De- wiNensfrage-. und zwar der Tagung entsprech nb als wirt cha '.llche F.age Ein abschließend.s Ur­teil liehe sich noch nicht bilden, denn bei beiden Ko.'.strukitonsorten eien Fehler gemacht worden, beibe Arten könne man richtig und falsch kon­struieren. Vas flache Dach sei zurzril des Klas­sizismus in ganz Europa, also auch tn Deut ch- land, mastgevend gewe en (Schinkels), wo man bann allerdings wieder zum stellen Dach über­gegangen sei. während Holland z. B am flachen Dach festgehalten gäbe. Es fei deshalb volift-indig abwegig einen Anhänger des flachen Daches als fortfchrittlich unb ben de» stellen Daches als rückfchr ttlich zu bezeichnen Derabc in Holland wo das flache Dach längst nicht mehr ein Sch'Hl- ruf sei. stellten die modernsten Architekten fest, dast ein steiles Dach durchaus keine .Blamage' sei. Wan wende in Holland bie eine ober andere Konstruktion an. je nachdem sie für ben betreffen- ben Fall wirt'chaflllch erscheine. An dem Ueber- gang vom steilen Dach zum flachen Dach sei die Entwickelung des Drunbr.f1 » stark beteil gt. Ueber ber oft äusterst komplizierten Drunbrih- gcftaUung. wie fte deute vielfach bcllrbt fei. lalle sich überoaupt kein steile» Dach mehr konstruieren, sondern nur da» slache Dach, welches ferner noch bie logische Folge sei in bem Beftreb n. Wände und Decken homogen (in Beton usw ) der-ustellen. Der Redner erläuterte nun alle üblichen Kon­struktionen des steilen und Hachen Dache«, ihre Vorteile unb Mängel unb zeigte bie Konstruk- tionssehler. vor benen man sich hüten muh. um nicht bie eine ober andere Dachform in Misskredit zu bringen 3urammenfafknb stellt ber Redner fest, bah je größer, je breiter unb je tiefer ein Hauslörper. beflo wir! chaftlicher ba« slache Dach |ci. bah leboch beim kleinen einfachen Hauslörper sich bas steile Dach bewähre. 3n einem gclAlof- fenen Sirastenzug. der von rnebrgefchofflgen Käu­fern gebildet werde sei ba» flache Dach vorzu­ziehen. weil es bie Horizontale bes Sirahenzuge« betone - ein steiles Dach tritt bekanntlich in einer hoch bebauten Straße nicht mehr in Erfchei- nung unb unter ihm bie zahlreichen für bie Mletbewohncr nötigen Dachkammern befkr unter- Aubr.ngen feien. Unwirtichaftl.ch fei es Unc Dach­kammer unb Dachterralfe anjubrlngcn. wenn man einen Garten am Haus anlegen könne Der Vor­trag. ber von stürmischem Beifall gekrönt war. dürfte wobl in ber Frage ber rationellen Dach- konstruktion von einfchneibender Bedeutung werden

Als letzter Redner sprach Ar^ ekt »ul- zelt. Berlin, über die

..Rationalisierung btr vauwirtschast nnd de» Baubetrieb» auf der Baustelle*. Der Vortragende wies darauf hin. daß sich die meisten Vauvtrbilligungsl-ertuchr auf das Mauer­werk und die Zwischendecke er ft red t n. wobei sich im Verhältnis zu ben Defamlbaulofic t aber nur wenig ipartn ließe, während man weit mehr da­durch sparen könne, daß die Handarbeit durch Maschinenarbeit noch durchgreifender als bisher ersetzt unb ber Baubetrieb auf ber Baustelle wirtschaftlicher burchbacht unb neu burchorgani- sicrt »erbe, x^ahlreiche Beispiele etgaben bie Richtigkeit bieser Behauptung tnsb fonbere würbe m sehr interef anten Ausführungen auf ba» <jimmererhanbwerk Pertoiefen.

kaffe abgenommtn und mit Inhalt etwa luOO

5 unb Wfid'ofi^budxr auf cintm Handwagen fortfle|d)afft Die CHenbarmerie verfolgt biepur mit einem Polizeihund

Preußen.

Lrcis Wetzlar.

-- Lützellinden. 14. De^ Aus Anregung der Ortsbehörde sand die er Tagt auf dem Rat- hau» tine ^tfammtnlunft ber Pflichtfeutrwehr zwecks Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr hau Rach eingehender Dar­legung ber Berhättnttfe unb Pflichten einer Frei­willigen Feuerwehr erklärten fich nur brei Mann zum Beitritt bereit, fo bah eine Grün­dung vorläufig nicht ftatttirben konnte

Kreis Biedenkopf.

T Waldgirmes. 14. De- Bei der Treibjagd im hiesigen Gemeinbewald wurden 10 Halen. 3 Rehe unb 1 Fuchs geschossen. Rechnet man bie 72 Halen, bie schon früher tn der Feldmark erlegt tinb, hinzu, fo ist das Er­gebnis ber 3agb kein ungünstiges

Ldcrwesterwaldkreio

Lpb. Born Westerwald. 14. Dez Die Winter-Holzfällungen haben allent­halben in ben Staats- unb Derne.nbeforften des Wefterwaldes begonnen. Für das Wirtschafts­jahr 1028 betragen die Holzhauer-Aüordlöhne nach ben von der ^orft.-erwa.iuna aufgestellten Richtttmen durchschnittlich für Stammholz <Lauh- unb Rabelholz - 1.80 bis 2 Wk pro Seftmeter;

für Seangen 1 ÄL pro Stück 030 Mk: für Stangen 2. Kl rro S:ück 0 25 H* für Stangen 3 KI pro Stuck 0 20 TR, »ör Slanaen 4 Kl- k Mk pro 100 Stuck für Ltangt, 5 Kl 5 Akk pro IOO Stück für Stangen ft. »L 4 Mk pro 100 Srück *ür Derbhoh »20 M? pro Raum­meterur Re» crhslz O.eC 2U pr> Raummeter' für We ^en » Mt. pt.-' 100 Stück Die <o fest- ge etzicn Lobn'ätze hnb von den einzelnen Ge­meinten leit» eingchalten teils auch üdcrtchritte» tnorbc: Als Termin für btt Beendigung der Holzfällungen ist der 1h. Wärz 1028 vorgesehen

Chntrtihuna ber renovierten Johannittrhrcfrf zu Untes-tois.

Butzbach

(Hessen)

hiiieh- und Sehweinemarkt

Donnerstag, 22. Dez.

TynD

1 Ober-La ls. 14 De». Am 3. Advent fand die Wleberelnwelhuna der ur­alten Kirche z u Unter-Lais statt. Um 10 Uhr veriam netten sich die Festteilnehm.-r. darunter d,e Berlreter der kiochlichcn unb welt­lichen Behörden im Schulhofe zu Ober-Lnis. Unter Borantritt der ö tlichcm jHuflllapeile be-

» Unter-Lais Am Kriegeldenkmal inachx b,r 3iig einen kurzen Hali Ne Kapelle intonierte da» Lied .3ch ball einen Kameraden". Rach dem Gelange ber Gemeinkü .Tut mir auf bte fchöne Pforte" erfolgte der Einzug in die Kirche. Wohl jeder war aufs freudigste überrascht von der Schönheit des Kirchlein», da» durch fein neue* kaum i

Die Weiheh .ndlung nahm Obe.cklrchen a- W a g- ner aus Gießen, der 6upe.intenbent für Ober- dessen, vor Er legte feiner Ansprache Mat­thäus 21. 5 zugrunde Der Orisg«- Gliche hielt bie Festprebigl im Anlchlust an 'Bbtllppcv 4. 4 3m Rachml tag»goites>'enlt preblgtv Pfarrer Änobt aus Bad-Rauh, im über 1.2Hole 28 17. Die Vortahrrn der Familie Knodt stammen aus Oder-Lais Aus diesem Grunde stiftete bie .Fa­milie Knodt ein wunderbares gemaltes Fenster In die Kirche, ein Kunstwerk des H^rm Fah­renbach aus Frankfurt a.M Dekan Scriba aus Eichrlsbort übermittelte in einer Ansprache, der der 24. Psalm augrunde lag. die Glück­wünsche des Dekanats Ridda. Die Predigt im Adendgottesbienst hiett Pfarrer Scheid aus Ai.he»m. der 15 Jahre lang tm Kirch piei wirkte, auf Grund be* leite» Psalm 84 2 3n den Gottesdiensten, bie sämtlich überaus start besucht waren (über Itz» Besuche.), wirkten mit: der Gcfangverein .Lieterfreund' und ein Mädchm- chor unter Leitung von Lehrer Slrösttnger, fowie ber Mullkverein unter feinem Lener Ru- bol» Hirtz. Der Organs Iren dienst lag bet ^larver W , simülkee aus Arheiigen in ben bellen Händen

Rach dem Weibegotte«bienst an, Bormlttag gab Baurat Rodnagel <Schotten) der Ge- meinbcPeri retung noch einmal einen kuzen

Orr »geistliche sprach allen an den Wlederher- ftellungsarveilen Brielltgten den Dank der Klr- chengemeinde aus. insbesondere dankte er dem Kirchenmaler K i e n z 1 e für die Ausmalung der Kirche, bie ein Meisterstück barsteilt

Aul abends 8 Hbr war ein Familien- a ben b im neuerrichteten Saale bes Gastwirts Werner angefagt worben Selbst dieser sehr große Raum konnte nicht alle aus nah und fern erschienenen Festgäfte fallen. Rach einleiten­den Musikstücken unb Liebervorträgen begrüßte Pfarrer Welbner bie Festvertammlung ins­besondere bi« noch anwesenden B Hörden ver­tret er. Pfarrer Scheib. Lehrer Lubwig. Kirchenmaler Kienzle. Pfarrer Wißmül- i<r, sowie zwei Kanbibaten der Theologie aus den Bereinigten Staaten von Amerika. Seine Begrüßungsworte klangen aus in einem Hoch auf das deutfche Vaterland das von der ge­waltigen "Berfammlung mit dem Deutschlandliede ausgenommen wurde. Der Abend brachte herz­liche An'prachen von Pfarrer Scheid. Lehrer Ludwig (er war 23 3ahre lang Lehrer tn Ober-Lais). Kirchenmaler Kienzle und Pfar­rer Wißmüller. der während ber Kri. gszeit hier als Lehrer tätig wir Einen tiefen Einbrua machten bie Worte des Kandidaten Kriebel aus Amerika der feiner Freude darüber Aus­druck gab. daß er diele glänzende Feier in Deutschland mUerleben durfte Mit der Aus­führung von Schiller* .Glocke' in ber drama­ischen Form von Goethe mit Sprechchören und Lichrbildern unb einem Schlußwort bes Orls- geistlichen fanben bie Einweihungsseierlichkeiten ihr dnbt. Die Feier hat In allen ihren Teilen einen glänzenden Berlauf genommen. Sie rrtht sich würdig all den früheren Festseiern der Ge­meind« an. Sie war für alle, bte an ihr teil- nahmen, ein Ertebni».

Dr Oetker » l»d<P<jk/er

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Dr. August Oetker, Bielefeld.

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