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I. ©leger ®rnft Wüst, 2. 3a$ot> Heil» 8. Oui>» big Schwarz. 4. Karl Müller.

L Wirb er g, 14. Sept. Eine 50er- Feier beftmtem Art wollen dir 50er uns eres Kirchspiels am nächsten Sonntag begehen. Es findet ein Festgottesdienst in der Mutter­kirche auf fern Wirb erg statt, in dem der Pfarrer, der vor 36 Jahren die Konfirmation vornahm, die Festpredigt hält. Es ist dies der noch im Dienste befindliche Pfarrer Ahl- heim aus Münster bei Lich. Die Feier wird durch Solo- und Duettgesänge zweier «Sänge­rinnen verschönt werden. Eine schlichte Aach- feier mit den Familien findet in Reinhards- Hain bei einem Alterskollegen statt.

3 Grünberg, 14. Sept. Die Bautätig­keit ist in diesem Jahre in unserer Stadt sehr rege. Es wurden bisher allein zehn Ein­familienhäuser erbaut. Diese sind bereits bezogen, so dah acht Altwohnungen fori wurden für Wohnungsuchend«. Zwei Geschäftshäu­ser und weiter vier Wohnhäuser find im Bau. Der Bau des neuen Finanzamts- gebäudes in der Theo Kochstraße macht recht gute Fortschritte. Das Erdgeschoß ist soweit er­richtet. Man hofft noch in diesem Jahre mit dem Rohbau fertig zu werden. Reben dem Fi- nanzamtsgebäuöe wird außerdem noch ein Be­amt e n m i e t h a u s errichtet. Für nächstes Frühjahr sind weitere Wohnbauten in Aussicht genommen, so dah die hier noch herrschende Wohnungsnot eine merkliche Linderung erfahren wird. Der innere Ausbau des Airbaues an die alte Oberrealschule macht weiterhin gute Fortschritte.

Kreis Friedbcrs

WSR. Friedberg, 14. Sept. 3m benach­barten Roctenbe r g ist in einem Garten der Frühling wieder eingekehrt. Dort kann man unter blühenden Erdbeeren März- veilchen bewundern, die in diesem Jahre schon zum dritten Male reiche Blüten tragen. Auch ein Apfelbaum, der reich mit Früchten beladen ist, tragt einige Blütenbüschel.

WSR. Buybach, 14. Sept. Wie wir dieser Tage mitteilten, wurde bei den Wiederherstel­lungsarbeiten des hiesigen Rathauses eine Er­innerungsurkunde an die Renovation des Rat Hauses im Jahre 1887 gefunden. Sie ent­hält zum Schluß die Bemerkung, daß die am Dau beschäftigten Geschäftsleute usw. einen beim Mathildenstist verzinslich angelegten Fonds gründeten, der im Jahre 2087 zur Erneuerung des Rathauses dienen soll. Bon den 70 Personen trug jede den Betrag von 20 Pfennigen bei, so dah insgesamt 14 Mark zusammenkamen. Die­ser Betrag würde im Jahre 2087 mit Zins und Zinseszins auf über 50 000 Mark angewachsen fein. Krieg und Inflation entwerteten jedoch das Guthaben fast völlig, so dah cs sich nach der Aufwertung nur noch auf 4,85 Mark be­läuft. In entgegenkommender Weise erklärten sich nun die hiesige Bezirkssparkasse Mathildenstift sowie die hiesigen Bankinsti­tute bereit, den Betrag aufzufrischen und zeichneten zu diesem Zweck den Betrag von 125 Mark, der nunmehr wieder beim Mathildenstift mit der alten Bestimmung angelegt wird: eine entsprechende Urkunde soll der alten beigefügt werden: Don den Spendern im Jahre 1887 leben heute nur noch zwei, Ehrenbürger Medizi­nalrat Dr. Bogt und Mehgermeister Groh.

Krcis Büdingen.

rl. Büdingen, 14. «Sept. Das Lehr- k i n o des Kreises befindet sich zur Zeit auf feiner siebenten Dorführungsreise durch den Kreis. Diesmal bringt es aus­nahmsweise einmal vielerlei: Raturgeschichtliche Filme (Seidenraupe, insektenfressende Pflanzen, Blut und Blutuntersuchungen), einen technischen (Eisengewinnung), einen erdkundlichen (Bilder aus dem Reckartal), Sportbilder (Weitsprung, mit Zeitlupe aufgenommen), zur Erheiterung Affen-- aufnahmen undMax und Moritz": außerdem werden noch Leistungen von Polizeihunden im Filme gezeigt. An verschiedenen Orlen finden auch Äbendvorführungen für Erwachsene statt.

rl. B l e i ch e n b a ch, 14. Sept. Die hier aus- getrage'en Reichsjugendwettkämpfe waren durch schlechtes Wetter sehr ungünstig be­einflußt. Don 29 Teilnehmern beider Stufen konnten nur drei die vorgeschriebene Punktzahl erreichen: Wilhelm E m r i ch, Leonda Reidel­bach, Emma Kraft, alle von der Unterstufe.

# Echzell, 14. Sept. Der hier abgehal­tene Schweinemarkt hatte einen Auftrieb von 104 Ferkeln und Springern zu verzeichnen. Die Preise waren anziehend, da die steigenden

Preise für Fettschweine von 60 aus jetzt 75 Pf und die Aussicht auf eine vorzügliche Kartoffel­ernte zum Kaufe anregten. Bei flottem Handel wurde der Markt restlos geräumt Es kosteten 6 bis 7 Wochen alte Jungtiere 10 bis 12 RL, 7 bis 8 Wochen alte Ferkel 13 bis 15 Mk. pro Kopf, 9 Wochen alte 16 bis 20 Mk. Große Rach­frage herrschte besonders nach stärkeren Ginleg­schweinen, die zur ersten Schlacht gesucht waren und je nach Stärke und Alter mit B bis 60 Mk. bezahlt wurde,r.

# Llnter-Widdersheim, 14. Sept. Mit den Feldarbeiten ist man hier noch weit im Rückstand. Es hat dies seinen Grund vor allem im Mangel an land­wirtschaftlichen Arbeitskräften. Die Hochkonjunktur in der Basaltindustrie und die Bauarbeiten auf der ehemaligen GrubeFried­rich" haben sämtliche Hilfskräfte, ja sogar Klein- landwirte, ausgesogen. Selbst Knechte verlassen ihre Herrschaft und gehen zur Industrie über. Hier ist die Fruchternte noch nicht ganz geborgen. Reben einigen noch abzuerntenden Haferäckern stehl noch Verhältnis mäßig viel Hafer auf Haufen im Feld, der natürlich durch Aus­wachsen und Körnerausfall gelitten hat. Die Grummeternte ist nur teilwese beendet. Der gute Wiesengrund im Hvrlosftal hat vor­zügliches Futter geliefert. Die in diesen Tagen abgehaltene Grummetgrasversteigerung in den Gemeindewiesen erbrachte sehr mäßige Preise. Es kam das Stück (1500 Quadratmeter) trotz besten Grasstandes nur auf 2 bis 7 Mk., ver­einzelt wurde der Zuschlag sogar für 20 bis 50 Pfennig erteilt Die Frühkar t of f ei­ern t e ist hier sehr gut ausgefallen. Für Fall­obst, das eben auf Bahnhof Ober-Widdersheim zur Verladung kommt, wird 4 Mk. für das Malter bezahlt.

# Geiß-Ridda, 14. Sept. Es wird hier als ein großes Unrecht empfunden, daß der von der Reichsoahnverwaltung ab 2. Oktober neu eingelegte Personenzug aus Richtung Friedberg auf unsrer Station nicht halten sott. Da die Gemeinde beim Bahnbau seinerzeit große Opfer brachte, ist beabsichtigt, bei der maßgebenden Behörde vorstettig zu werden, damit noch nachträglich ein Aufenthalt des Zuges auf unsrer «Station vorgesehen wird. Durch die Stil­legung des Braunkohlenbergwerks am Bahnhof hat sich der Arbeiterverkehr mehr nach RiR)a verlegt. Die in den letzten Kriegs­jahren errichtete Beförderungsbrücke ist abge­rissen und die Aufenthaltsbuden für Arbeiter sind verkauft worden. Auch sämtliche Maschinen wurden abmontiert und veräußert.

Kreis Schotten.

Schotten, 14. Sept. Im Singsaal der neuen Turnhalle fand für Herrn Charles Weih, den Präsidenten des Schottener Männer­chors in Reuyork, ein schön verlaufener Ab­schiedsabend statt, an dem der hiesige Männerchor einen wesenttichen Anteil hatte. Der Dorsitzende, Karl Zeschkh, überreichte dem Scheidenden ein für den Reuyorker Bruderverein bestimmtes Lied, wofür Herr Weitz herzlich dankte. Letzterer gab weiterhin dem Wunsche Ausdruck, dah sich der Schottener Männerchor auch ferner auf feiner jetzigen Höhe halten möge, die er in erster Linie seinem eifrigen Dirigenten Louis (Süffel verdanke.

* Gichelsdorf, 14. Sept Der Talboden des oberen Riddatales leidet sehr unter den Menge des zu Tage tretenden Quettwassers. Im vergangenen Frühjahre begann daher un­sere Gemeinde mit der Gntwäss erung der in denMühlwiesen" liegenden Aecker und Wiesen. Da bald darauf die Dortelle der Drai­nage augenfällig wurden, entwässerte auch die Gemeinde Rainrod ein Stück Talgelände unterhalb des Dorfes östlich der Ridda. Run- mehr schreitet Eichelsdorf am begonnenen Werke weiter und läßt das nördlich der Straße EichelsdorfUlfa liegendeHoffe! d" nach Plänen des Kulturbauamtes Gießen drai­nieren und die anfallenden Wassermassen durch den Weidgraben in die Ridda führen.

Kreis Alsfeld.

=er. H omberg a. d.Ohm, 14. Sept. Die im August gemachten Eingaben des Der- kehrsvereins an die Reichsbahndirektion um Einlegung eined Personenzuges oder Trieb­wagens auf der Strecke Burg- und Riederge- mündenKirchhain, und die an die Oberpost­direktion. um Einrichtung eines zweiten Bestell­ganges in der Stadt am Rachmittag, wurden leider abschlägig beschieden. Trotzdem sucht

der Verein auf dem Wege der perf kmttchen Aus­sprache sein Ziel zu erreichen. Gelegentlich des Besuches der Landwirtschaftlichen Ausstellung in Darmstadt werden einige Vorstandsmitglieder bei den betreffenden Stetten nochmals vor­sprechen und unsere Verkehrsinterefsen daselbst mit allem Rachdruck vertreten.

Z Homberg a. d. Ohm, 14. Sept. In der hiesigen Stadthalle findet am 15. Sep­tember die Vorführung des Lehrsilms »Das Volk der schwarzen Zelte" für die Schulen der Umgegend statt. Die Veranstaltung erfolgt durch die Hessischen Lichtspiele für Schule und DoWblldung in Darmstadt.

Z Kirtorf, 14. Sept. Infolge der Mauser der Hühner hat die Oegetätigfeit der Tiere sehr nachgelassen, wodurch jetzt die E i e r - Preis e gestiegen sind: das Stück kostet zur Zeit 11 bis 12 Ps. Der Butterpreis hat sich gleichfalls erhöht: er beträgt 1,40 bis 1,50 Mark je Pfund Landbutter. Der Vollmilch- preis der Molkereien ist 16 bis 17 Pf. Die Landorte werden durchweg von mehreren «Si.cr- und Dutteraufkäufern besucht. «Es gibt Orte, die sogar fünf Aufkäufer aufzuweisen haben.

Kreis Lauterbach.

fl. Lauterbach, 14. «Sept. Am Sonntag sand in Eisenbach die Herbstvers am m - lun g des BienenzüchtervereinsLau- terbach statt. In seiner Begrüßung wies der Vorsitzende, Lehrer Mink, Dlitzenrod, auf die überaus schlechte Honigernte hin. Er teilte weiter mit, dah ein Gesuch an das Kreisamt ab - s ch l ä g l i ch beschieden worden sei. Darin hatte der Verein gebeten, das Abreißen der blü­henden Kätzchen zu verbieten, wie dies z. B. in Alsfeld geschehen ist. Daß bereits schon ein ministerielles Verbot, Frühlings­blumen abzureihen, bestehe, war den An­wesenden unbekannt. Darauf hielt Lehrer Rühl, Maar, einen Vortrag überDie Biene im Volks- mund und in der Dichtung". Zum Schlüsse sprach Lehrer Mink über das Zusetzen von Königinnen. Rachdem man noch allerlei praktische Jmkerfragen besprochen, wurde die Versammlung geschlossen.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

WSR. Wetzlar, 14. «Sept. Gestern nach­mittag brach auf dem Frhr. v. Scheu cfschen Hofgute Hermannstein ein Brand aus, bürd') den einige Wirtschaftsgebäude vernichtet wurden. Der beträchtliche Schaden ist durch Versicherung gedeckt. Ein tragisches Zusammentreffen unglücklicher Umstände kostete einem Invaliden in Aßlar Hab und Gut. Während die Ortsfeuerwehr zur Bekämpfung des Brandes nach Hermannstein geeilt war, brach in dem Anwesen des Invaliden H uttel in Aßlar Feuer aus. Da keinerlei Löschgeräte vorhanden waren, mußte man machtlos dem Wüten des Elements zusehen, das in kurzer Zeit das große Wohnhaus mit Scheune in Asche legte. Die zurückgerufene Feuerwehr traf ein, als nichts mehr zu retten war. In der Gegend von A l l e n d o r f, Kreis Wetzlar, wurde im Walde eine männliche Leiche ge­funden. Rach den Papieren handelt es sich um einen 63jährigen Erwerbslosen namens Schnei­der aus Darmstadt. Die Fundstätte wies Spuren eines schweren Todeskampfes auf. Ver­mutlich ist Schneider einem Lobsuchtsanfall zum Opfer gefallen. Die Leiche wurde nach Allendorf zur Obduktton gebracht.

Kreis Limburg.

WSR. Limburg, 14. Sept. In der vorigen Woche wurde im hiesigen Sta dtwald ein Pappkarton aufgefunden, der die L ei ch e e i n e s neugeborenen Kindes enthielt. Die «Ze­dierung ergab, daß das Kind durch Er­drosseln getötet worden war. Als Täterin wurde nun gestern nachmittag im benachbarten Frickhofen die 31jährige Landwirtstochter Anna Jung verhaftet. Das Mädchen hatte sich dadurch verdächtig gemacht, daß es an dem fraglichen Tag mit einem Karton nach Limburg gelob en war. Die vorgenommene Haussuchung ergab weitere Verdachtsmomente, und nach län­gerer Vernehmung legte die Verhaftete ein volles Geständnis ab. Bemerkenswert ist, daß vor einigen Jahren in der Rähe ihres elter­lichen Anwsens schon einmal die Leiche eines neu­geborenen Kindes gefunden wurde. Ein damals gegen das Mädchen eingeleitetes Verfahren mußte aber wegen Mangels an Beweisen Einge­stellt werden.

Kreis ffSesterburg.

OO Westerburg, 14. Sept. Am Sonntag fanden hier die Jugendwellkämpfe der Turn- und Sportvereine des Krei­ses Westerburg statt. Vormittags um 8 Uhr begannen die Einzelkämpfe: Kugelstoßen, Weitsprung, 100-Meter-Lauf, Geräteturnen, Stabhoch und Dreisprung. Von 10 Uhr ab wur­den di« großen Strecken (400 Meter, 1500 Meter und 3000 Meter) gelaufen. Gleichzeitig fanden die Mannschaftskämpfe in Fuh- und Fauftball statt, aus öenen im Gndkamvf die 1. Fuhballmannschaft, sowie die 1. Faustbatt­mannschaf t des Sportvereins Westerburg als Sieger hervorgingen. Aus dem Festzug am Rachmittag marschierten die Turner und Sport­leute sofort zu den Freiübungen (Körperschule) auf, die Kreisjugendpfleger Metz in hervor­ragender Weise zu leiten verstand. Hierauf bot die Sängervereinigung Westerburg zwei Sieber dar, um dann dem Landrat Dr. S ch u n k das Wort zu lassen zu einer anfeuernden Ansprache an die Jugend des Kreises. Rach weiteren an- eifernden Worten des Bürgermeisters B i t t - tau - Westerburg zogen die Turner mit klingen­dem Spiel vom Platz. Während auf dem Reu- markt Volkstänze, eingeübt von der Kreisjugend­pflegerin Fräulein Hörnchemeyer, vorge­führt wurden, entspann sich auf der Reuen Straße ein heißer Kampf in der 4x100- und lOxlOO-fStafette. Beide «Stafetten wurden von ganz hervorragenden Läufern des Turnvereins Wallmerod gewonnen. Zwei Pokale, gestiftet vom Regierungspräsidenten bzw. von: Kreis Westerburg, bildeten die Siegestrophäen Tau­ziehen und Tamburinspiele der Damen ergötzten noch die Zuschauer, bis die Sieger verkündet wurden Trotz der harten Bedingungen fomiten außer den bereits mitgetetlten Siegen 283 Lei­stungen einzelner Kämpfer preisgekrönt werden, so daß eine beträchtliche Anzahl Teilnehmer mit Eichenlaubkränzen ober goldenen Eicheln geschmückt, die Heimreise antreten konnten.

Maingau.

WSR. Frankfurt a. M., 14. Sept. Der hiesigen Kriminalpolizei ist es gestern nachmittag gelungen, den 16jährigen Pagen eines großen Mannheimer Vergnügungs­etablissements, der mit einigen tau­send Mark, die er bei der Dank einzahlen sollte, flüchtig gegangen war, fe st zuneh­me n. Einen ziemlich großen Teil der unter­schlagenen «Summe hatte der jugendliche Durch­brenner bereits in leichter Gesellschaft duvch- gebracht.

WSR. Höchst a.M, 14. Sept. In der ae- ftrigen Stadtverordnetensitzung konnte der Stadt- ver-ordnetenvorsteher eine Mitteilung des Bür­germeisters Dr. Müller bekanntgeben, wonach bei den Eingemeindungsverhandlun­gen hie Vertreter der Stadt Frankfurt, vorbehaltlich der Zustimmung der städtischen Körperschaften, den von Höchst gestellten Vor­bedingungen grundsätzlich zuge­stimmt hätten. Frankfurt habe sich von der Rotwendigkeit einer ersprießlichen Weiterentwicke- lung der «Stabt Höchst auch im Rahmen der Groß­stadt Frankfurt durchaus überzeugt. Rur die Form, m der dieses Recht verankert und organi­siert werden solle, müsse noch gefunden werden.

Rundfunk-Programm

be8 Frankfurter Sender-»

(Aus der .Radto-Amscha»*^

Freitag, 16. September.

13.30 bis 14.30: Hebertragung von Kassel: Mittagskonzert der Kasseler Hauskapette. 16.30 bis 17.45: Hausfrauen-Rachmittag, ver­anstaltet vom Frankfurter Hausfrauenverein in Frankfurt a. M. 17.45 bis 18.05: Die Lese- stunde. 18.15 bis 18.45:Der Koran als Dichtung und als Gesetzbuch", Vortrag von Dr. Ludwig Harald «Schütz. 18.45 bis 19.15: Bearn» tenfortblldungskursus:®le gincmalage des Reichs in Gegenwart und Zukunft", Vortrag von Dr. Fritz Reumark. 19.15 bis 19.45: Berichte des Frankfurter Rundfunks aus den Europäischen Hauptstädten:Paris", Vortrag von Dr.Walther Benjamin. 19.45 bis 20.05: Zwanzig Minuten Fortschritte in Wissenschaft und Technik. 20.15: Gastspiel des Operet en-Ensembles S ander-Graef. Der Karneval in Rom. Operette in drei Akten von I. Braun. Musik von Joh. Strauß. An­schließend: llebertragung von Kassel: Spätkonzert.

ZwangsversteigerungK

Dienstag, den 11. Oktober 1927, vormittags 9 Llhr, wird im Amtsgericht Gießen, Zimmer 112, das im Grundbuche von Gießen dem Adolf Sauer und Ehe­frau Anni geb. Taferner in Gießen, zu je zugeschriebene Anwesen Reustadt 58 Flur 1 Är. 1018 = 171 qm Hofreite

1 1019 = 183

1 1033= 181 qm Hofreite­grund

geschätzt auf 60625 Reichsmark, versteigert, jedoch nur die dem Ehemann zustehende ideelle Hälfte.

Die amtsgerichtliche Verfügung ist zur Einsicht an der Ortstafel, Bergstraße 20, ausgehängt. [7514c

Gießen, den 13. August 1927.

I. A. des Amtsgerichts Gießen:

Leo, Ortsgerichtsvorsteher.

äirbeitsvergebung.

Unter Hinweis auf die allgemeinen Ver­tragsbedingungen für die Ausführung von Bauleiftungen werden die zur Erbauung einer Autohalle für die Gemeinde Annerod erforderlichen Maurerarbeiten, Zimmer­arbeiten, Dachdeckerarbeiten, Glaserarbei­ten, Schreinerarbeiten, Schlosserarbeiten und Weißbinderarbeiten hiermit zum öffentlichen Wettbewerb ausgeschrieben. Zeichnung und Voranschlag liegen bei der unterzeichneten Behörde zur Einsicht offen.

Angebote sind bis zum 22. September 1927, vormittags 10 Uhr, bei dem hessi­schen Hochbauamt Gießen, Stephanstr. 18, einzureichen. 8334C

Zuschlagsfrist: 14 Tage.

Gießen, den 14. September 1927.

Hessisches Hochbauamt Gießen.

Verth.

Zwangsversteigerung'^'

Am Donnerstag, dem 13. Oktober 1927, vormittags 9 Ahr, wird durch das Amts­gericht Gießen, Zimmer 112 daselbst, das im Grundbuch von Gießen 1. dem Ludwig Schäfer, Händler in Gießen zu XA, 2. der Elise «Schäfer geb. Seeling in Gießen, dessen Ehefrau, zu % zugeschriebene An­wesen, Dammstraße 5, Flur 1, Nr. 1302 = 679 m Hofreite geschätzt, 6538 Mark, versteigert 7932C

Die amtsgerichtliche Verfügung ist zur Einsicht an der Ortstafel, Bergstraße 20, ausgehängt.

Gießen, den 29. August 1927.

I. A. des Hess. Amtsgerichts Gießen.

Leo, Ortsgerichtsvorsteher.

Zwangsversteigerung -W

Dienstag, den 25. Oktober 1927, vormit­tags 9 Ahr, wird am hiesigen Amtsgericht, Zimmer 112, 1. Obergeschoß, das im Grundbuch von Gießen den August «Schnei­der Eheleuten in Gießen zugeschriebene Anwesen Am Riegelpfad 50, Flur 5, Nr. 121 = 788 qm Hofreite, geschätzt auf 18 530 Reichsmark, versteigert. 8328C

Die amtsgerichtliche Verfügung ist an ber Ortstafel, Bergstraße 20, zur Einsicht ausgehängt.

Gießen, den 12. September 1927.

9. A. des Amtsgerichts Gießen. Leo, Ortsgerichtsvorsteher.

Bekanntmnchnng,

In unser Handelsregister Abteilung B wurde heute bezüglich der Firma Buch­handlung der Pilgermission, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Gießen, ein­getragen: Der Geschäftsführer Friedrich Herrmann in Wieseck ist ausgesch:eden.

Gießen, 12. September 1927. (8326C

Hessisches Amtsgericht.

% tpfuaö SO Pfennig.

ar Ware ift nicht

nur der Preis auafchlaggebend,{andern, vor Allem öic deshalb ydxta tüchtige ^huofhuien ble^emfofhu arg arfnt .Blaubaad "allen anderen Warfen vor.