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Mittwoch, 15. Juni 1927

177. Jahrgang

Nr. 137 Erster Blatt

Erscheint tflghd),oni|fr Sonntag* nitb J^irrtagi Beilagen

QHtfcener IJamUieebUttttr Heimat im Bild Vie Scholle.

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Chefrednkleur Dt. Friebr. Uhlb. Lange. Deraniroonlich für SolihM

Feuilleton Dr. H.THonot: für ben übrigen Idl Ernst Blumschein: für ben An» geigenteil Hurt Hillnrann, sämtlich in Biesten.

ne*, druck,md Verlag: BrltflW UsttverstErvuch- mb Stetabrnderei H. tauge tu Stehen. $d?rtftietting und AefdfäftsWefle: 5ch»I»ratze 7.

Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Die deutschen Fragen aus der Ratstagung.

Genfer Präliminarien.

Die ersten Zage der Genfer Besprechungen haben gan- offen!letztlich unter dem lehr depri­mierenden Eindruck einer allgemeinen R a t- lof Igle 11 gestanden. Der Böllerbundsrat hat txii Gefühl. Mi er in irgendeiner Form sch mit den Äonflijten beschäftigen muh die doch zum mindesten den europäischen Frieden auf daS emftefte gefährden können, dah er sich als 9ort des FNadens lächerlich macht, wenn er beim Bor- handenfein bcrdrhgcr Gefahreirpunfte über Baga­tellen sich unterhält. St fürchtet aber auch, dah er sich sehr böse die Finger verbrennen kann, wenn er in die um den Dalian unb um 2 uh land lagernden Probleme eingreift und unter «Umständen fein ganzes Gebäude in die Luft sprengt. Daher die vorsichtige Zurückhal­tung und die nahe am Gefrierpunkt an ge­kommene Temperatur, die ziemlich einheitlich von allen Zeitungen verzeichnet Wird, ^crr Chamber- laln gibt sich dafür alle erdenkliche Mühe, Po­len und Litauen unter einen Hut zu bringen, um die Einheitsfront gegen Rußland zu der stärken. Sr muh auf Br land Rücksicht nehmen, kann aber auch schließlich Deutsch­land nicht vor den Kops stoßen. Denn wenn wir auch militärisch mcht viel zu bedeuten haben, ttnirbe es doch für England einigermaßen pein­lich fein, wenn wir durch ein gemeinsames eng­lisch-französisches Borgehen dazu gedrängt wür- den. der Locarno-Politik den Rücken zu kehren und engere Anlehnung an Rußland zu suchen.

Daß dabei die Themata, die D e u t s ch l a n d In erster Linie berühren, in die zweite Reihe gebrückt werden, ist an sich ja begreiflkb. aber um so weniger hat Deutschland auch nur den ge­ringsten Grund, von seinen Forderungen sich etwas abhandeln zu lassen. Ss ist ja nicht unsere Schuld, wemt Vie Herabminderung der Be­last ungs truppen und die Besichtigung der zer­störten Ostwerke von der Gegenseite in einen engen Zusammenhang gebracht wird, wir haben kein Handelsgeschäft daraus machen wollen. Unsere Lage ist rechtlich unangreifbar, wir haben aus dem Schreiben der Dotschasterkonfevenz seit anderthalb Jahren einen berechtigten An - spruchaus eine Herabminderung der Besä düng. wir haben im Januar die Ber- pslichtung auf uns genommen, die beanstandeten Ost werke zu zerstören, wir sind dieser Ver­pflichtung nachgekommen unb haben die Tatsache dieser Erfüllung in amllicher Form un­seren Äontmficnicn mit geteilt. Selbst der sozialdemokratische .Vorwärts" lehnt cS ab, daß diese Srklärung der deutschen Regierung keinen Glauben findet und durch eine Kontrolle noch einmal nachgeprüst werden muß. Wo kämen wir denn auch mit solchen Methoden hin? Deutschland würde keinen Stein auS feiner Krone verlieren, wenn es die eigens zu diesem in Berlin auf EiS gelegten Militärattache« in unseren Ostgrenzen etwa spazieren führte, aber die nächste Folge würde doch die sein, daß die Botschaftcrkvnserenz die gleiche Forderung nach­her bei jeder Gelegenheit wieder stellte, daß sie die Durchführung des KriegSgerätegesetzeS be­aufsichtigen und den Verkauf der Kasernen kon­trollieren wollte. Wir kämen aus der Kon­trolle überhaupt nicht heraus, wür- von einem Zugeständnis zum andern gejagt, ohne daß die Votschafte7t0!ifcrenz es für nötig hielte, auch die Verpflichtungen zu erfüllen, die sie uns gegenüber eingegangen 1R. Sine, solche Imparität ist einfach untragbar. DaS ist der Punkt, um den sich letzten Ende» dle ganzen Verhandlungen drehen.

Line Ministerltonferenz.

Gens. 14. Juni. (£11.) Rn den heutigen Winisterbesprechiingen, die um 5 Uhr nachmittags begannen und bis gegen 7.30 Uhr abends dau­erten. nahmen außer Briand. Ehamber- lain. Dr. Stresemann, Vandervelde und S c i a l v j a auch der Vertreter Japan-. Gras 2 sh i teil, so daß tatsächlich sämtliche Mächte der Botschatterkonferen; und Deutschland vertreten waren. Wan nimmt an. daß heute die ernsten Beziehungen der westeuropäischen Staaten zu Sowjetrußland und insbeson­dere auch die deut sch-ruf fischenBegebungen aut Erörterung gelangt sind. Heber den Inhalt der heutigen Unterredung wird bon den beteiligten Delegationen strengste Diskretion bewahrt eS trieb jedoch allgemein angenommen, daß gerade die deutsch-rufftschen Beziehungen und ihre künf­tige Gestaltung im Vordergrund be8 Interesses gestanden haben. Wie von selten der deutschen Delegation mitqcteUt wird, haben die heutigen Beratungen zunächst der allgemeinen po­litischen Lage gegolten. In der nächsten Bespre­chung am Mittwoch nachmittag um 5 Uhr sollen die Deutschland und die Botschafter- Ion f er cn 8 betreffenden Fragen zur Erörterung gelangen.

In der Ostfestungsfrage neigt man jetzt der Anficht zu. daß eine Einigung hierüber während der Tagung zustandekommen werde, da­gegen bereite die Frage der Rheinland- b e f c n u n g sehr große Schwierigkeiten. Ss be­steht die ernste Befürchtung, daß auf der gegen­wärtigen Tagung keine positiven Ergeb­nisse erzielt werden würden, sondern daß man lediglich wie bisher stets die formale Zusage einer wohlwollenden Prü­

fung der deutschen Forderungen machen wird, ohne dah damit die Gewahr für eine tatsächliche Berücksichtigung der deutschen Forderungen ver­bunden ist. Dor der Zusammenkunft der Außen­minister am Rachmittag sand eine längere Unter­redung zwischen Ehamberlain und dem pol­nischen Außenminister Z a l e s k i und zwischen Ehamberlain und B e n e s ch statt. Ferner traten am Rachmittag Zaleski und Denesch zu einer längeren Unterredung zusammen. In der Memelfrage wurden die Erörterungen zwi­schen dem Ministerialdirektor Dr. Gaus und dem litauischen Ministerpräsidenten Wolde- maraS sortgefetzt. (Sine Entscheidung über die endgültige Stellungnahme der deutschen Dele­gation zu der vom litauischen Ministerpräsidenten vorzulegenden (Srflärung ist bisher noch nicht erfolgt.

Amerika und der Daroesplan.

Reuhork, 14. Juni. (Wolff.) In der Be­sprechung des Zwischenberichts des Ge­nera lagenten für Reparationszahlungen, Parker Gilbert, schreibt die .Reuyork World": Da die Stabilität der Finanzen die Voraus­setzung bildet für den Erfolg des Dawes-Planes, fühlt sich der Generalagent verpflichtet, die Re­gierung zu erinnern, i h r Haus in Ordnung au bringen. Der Erfolg de- kritischen fünften wahres hängt von der Bereitwilligkeit oder der Fähigkeit der deutschen Regierung ab. die in ihrem eigenen Interesse liegenden notwendigen normalen Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. Die .Reutzork Time-" bezeichnet al- bedeutsamsten Zug des Bericht- die unbefümmtc Vertagung des Zusammenbruchs deS Dawes-Planes. Die

künftigen Schwierigkeiten bei der Ausführung des Planes werden dem Bericht zufolge nicht mehr infolge ungenügender Einnahmen, sondern durchübermäßige Ausgaben entstehen. Parker Gilben nimmt das erstmalige Recht und die Pflicht scharfer Kritik an den deutschen Fittan^methoden wahr, obwohl er die Gutgläubigkeit der deutschen Re­gierung erneut bestätigt. Hinsichtlich der deutschen Zahlungsfähigkeit zeigt der Bericht, daß von hier auS keine Schwierigkeiten au erwarten sind. Als wirllich diskutierbares Provlem verbleibt dagegen die Frage, ob es dem Schuldner, den Gläubigern und dem Frieden Gesamt-Europa- zum Besten dient, wenn Deutschland auf unabseh­bare Zeit seine Zahlungen weiter­leistet und die Alliierten die Summen in Emp­fang nehmen.

Die (Räumung des Saargebicts.

Saarbrücken. 14. Juni. (Wolff.) In Ausführung des Beschlüsse- des Dölkerdunbs- ratS vom 12. März d. IS., der für den Ab­zug der französischen Truppen auS dem Saargebiet und die Aufstellung einer Bahnschutztruppe von höchsten- 800 Mann eine Frist von Drei Monaten stellte, ist da- Saargebiet am 10. Juni, also terminmäßig, ge­räumt worden. Im Saargebiet befinden sich jetzt nur noch 800 Mann Dahnschutztruppen. vor­läufig noch ausschließlich Franzosen. Roch im Laufe dieses Monats werden aber 200 Franzosen zurückgezogen und durch 120 Engländer und 80 Belgier ersetzt wer­den. so dah auch der internationale Charakter in der Bahnschutztruppe gewahrt ist.

Zuspitzung des russisch vor einem russischen Ultimatum an Polen?

Moskau fordert Ausweisung der russischen Emigranten.

polnischen Konfliktes

ooller Uebereinftimmungmlt den an­deren Ländern, und feine Maßnahmen zum Schüße der bestehenden Gesellschaftsordnung geben Denen her anderen Staaten nichts nach. Außen­politisch liegen jedoch die Dinge anders. Für Die neutrale Haltung Deutschlands ist ersten» die 23er-

werden muß. Es verlautet, daß eine Umwand­lung der Todesurteile in Zwangsarbeit nicht ausgeschlossen sei. In Leningrad ist ein C'e- richtSverfahr^i gegen acht angeblich estnische Spione eröffnet worden. Ruch diesen droh« Cne Todesstrafe Auch dem polnifchen Oberleutnant Iani. der der Ermordung des Leiters der G P. U. in Minsk und der Spionage zugunsten Polens beschuldigt ivurde. ist vom weißru'stfchen Kriegsgericht bereits der Prozeß gemacht worden. Der Angeklagte wurde zum Tode ve r u r-

teilt und da- Urteil bereite Dienstagmorgen vollstreckt. Die polnische Gesandtschaft hatte versucht, bei der Sowietregierung zugunsten Janis zu intervenieren.

England und Locarno.

London. 14. Juni «Wolff .) Der diplo­matische Berichterstatter deS ..Daily Telegraph" schreibt: ..DaS Gefühl ist in britischen Kreisen weit verbreitet, daß die Zeit gekommen ist. wo die Locarnopolitik Früchte tra­gen und wo Deutschland mehr materielle Zugeständnisse im Rheinland erhalten sollte al- bisher Aber es wird erflört, um wirllich Fortschritte in dieser Richtung zu er­möglichen, würde Deutschland llug handeln, ohne Rücksicht auf die legale Position unter dem Versailler Vertrag Darauf zu verzichten, pein­liche Hindernisse in den Weg einer endgültigen und kurzen Untersuchung der zerstör- ten Befestigungen durch b i c alli­ierten Militärattaches zu legen. Umge­kehrt wird, soweit die britische Auffassung in Frage kommt, die von Deutschen aller politi­schen Richtungen erfolgte offene Anerk^mung. daß b i e letzten Handlungen derSow- j e t S weder verteidigt, noch entschuldigt werden können, viel tun, um den ziemllch ungünstigen Eindruck zu beseitigen, dec durch da- trübere und allzuoffenkundige Streben einiger deutscher Gruppen nach Zusammenarbeit mit Sowjetruh­land in London hervorgerusen worden war. .Westminster Gazette" verlangt tn einem Leit­artikel über die Locarnopolitik^ daß die anderen Macht« einen ehrlichen Versuch machen

Warschau, 14. Juni. (TU.) Wie hierher aus Moskau gemeldet wird, soll die Sotojet- regierung beschlossen haben, die polnische Ant­wort auf die zweite russische Rote nicht abzu­warten und eine dritte Rote zu über­mitteln. Die neue Rote, die angeblich bereits morgen übermittelt werden soll, soll in Form eine- Ultimatum - eine Antwort der pol­nischen Regierung dahingehend fordern, dah innerhalb einer bestimmten Frist alle russi­schen Emigranten, die gegen daS Sowjet­regime aus polnischem Boden arbeiten, auS- , gewiesen ©erben.

Im polnischen Auhenministerium war bisher eine Bestätigung dieser Meldung mcht zu er­halten Die Abendblätter, die diese Meldung zum teil bereit» bringen, sind bisher nicht demen­tiert worden. Wie weiter verlautet, beabsichtigt die polnische Regierung entgegen ihrer ursprüng­lichen Stellungmchme doch eine Antwort auf die zweite Sowjetnote zu geben. Es heißt, daß die polnische Regierung mit dieser Antwort noch warten wird. biS die gerichtlichen Verhandlungen gegen den Atten­täter Kowerda zu Ende geführt worden sind. Man nimmt an. daß das Gericht ein Todesurteil fällen wird. Mit Bezug hier­auf soll dann die kommende polnische Rote m vermittelndem Sinne gehalten fein. Marschall Pilsu dfki bat den Sejm zum 20 Juni ein» berufen. Die Festsetzung der Tagesordnung für die Session des Parlaments wird am Donners­tag erfolgen. Ss wird angenommen, dah diese Einberufung des Sejms mit den politischen Vor­gängen der letzten Zeit im Zusammenhang steht.

Deutschland und der Ruffenkonfliltt.

Pressionen der Wcstmächic.

Eigene Drahtmeldung desGießener Anzeigers^.

Berlin. 15. Juni. Schon vor Beginn der Der- banblungen in Tritt. wo besonders in den privaten Unterhaltungen zwilchen dm Außenministern der europailchen Großmuchte die englifch-russische Span­nung einen breiten Raum einnimmt, war in der englischen Presse eine Kampagne ju verzeichnen die darauf hinzielte. Deutschland zur Option gegen Sowjetrußland zu veranlassen. DiiHe Presston. die in Öen letzten Tagen immer schär­fere Formen angenommen hat, wird nunmehr auch von der französischen Presse geübt, die jetzt glcichialls den versuch macht, die deutsche Regierung aus ihrer neutralen Stellung herauszudrängen 3m ..Qen^vois veröffentlicht gestern Marcel Ray einen Artikel, in dem sogar der versuch gemacht wird, Deutschland die Initiative für b i e Bil­dung eines Antisowjetblocks zu zu - schieben.

Zu diesem Presiefeldzug ist zg bemerken, bah in innerpolitischer Beziehung in Deutschland alles mögliche getan wird, um die kommun.'ti'che Propaganda zu unterbinden. Tie rücksichtslose Bekämpfung der Dritten Internatio­nale durch Reichs- und Landesbehörden kann nicht im geringsten in den euroväischen Westmächten an- gezweifelt werden. Hier befindet sich Deutschland in

Polen und seine Os fgrenze.

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islichtung maßgebend, nicht nur die Locarnooerträge, andern auchdiemitRußlandabgeschlos- enen Verträge zu haften. Ferner kann sich ein völlig entwaffnetes Land im Her­zen Europas nicht den Luxus einer Partei- nähme in einem so schwerwiegenden Konflikt ge­statten. Diese Noutralitat Deutschlands darf >edoch nicht in vollständige Passivität aus- arten, oieirnehr muh von der deutschen Reche- rung unbedingt verlangt werden, dah sie ben in Zu­sammenhang mit dem Rusienvroblem stehenden poli­tischen Vorgängen die größte Aufmerksam­keit schenkt unb bie politischen Erfortzernisie bes Augerrdlicks richtig abfchatzt, ohne sich babei der von Westen kommenden Pression willenlos zu fügen.

Die neuen Todesurteile.

Riga. 14. Juni. (TU.) Die Erschießung der elf in Odessa zum Tode verurteilten zarist.- schen Ofsiziere ist noch nicht erfolgt. Wie eS heißt soll das diplomatische KorpS gegen die Vollziehung der Todesurteile Pro­test erhoben und daraus hingewiesen haben, daß eine Erschießung der Verurteilten einen über­aus sch!echten Eindruck im AuSlande Hervorrufen würde. Die G. P. 1L verlangt hin­gegen von der Regierung dieBetätigung der Trchesurteile. Die Verurteilten haben an das ZentralvollzuaSkomstee ein G na denges uch ge­richtet, daS rnnerhalb 72 Stunden beantwortet

sollten, den deutschen Standpunkt zu verstehen und ihm so weit wie möglich entgegenzu- kommen, solange noch Zeit dafür fei. DaS Blatt fagt: .Die Fortdauer der Rheinlandbe- seyung wird mehr ober weniger zu einer Ge­fahr f ür die Lvcarnvpvlitik und zu einem Anlaß für deutsche Gereiztheit, die weder für England noch für Frankreich vorteilhaft ist. WaS die AbrüstungSsrage an betrifft, so kann Deutschland nicht für immer ober auch nur für lange Zeit in einer if olter- t en Stellung der Machtlosigkeit bleiben. Wenn die anderen Mächte ihre Rüstungen nicht vermindern, wird Deutschland früher ober später Wege zur Ausrüstung finden, die sich der Kontrolle feiner Rachbarn entziehen." DaS Blatt spricht schlleßlsty von der Utunöglichkeit. Deutschland völlig und dauernd von kolonialen Unternehmungen auSzuschließen. und schließt, der Bruch mit Ruß­land mache eS für England um so nptwendiger. die Locarnopolitik mit allem Ernst f or tzusehen.

Deutschland und die Kolonialmandate.

Gens, 14. Juni. (TU.) Wie von infor­mierter Seite verlautet, gelangte bei den gestri­gen Erörterungen zwischen Dr. Stresemann, Briand und EyambOrlain auch fte Auoge 6er