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5.05: Die Lescstunde. 6.4C .Der Evangelinmn, Klaus Dettstraeter Erster mkfurter Opernhauses^ ' Frankfurter Overchaus
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Die Schlacht ist geschlagen! Endlich! Dor zwei Tagen erschien — wieder so in der abendlichen Dämmerstunde — der rätselhafte alte Monn auf der Redaktion (ein wenig angegriffen nnb blaß sah er aus und murmelte manchmal in tiefen Gedanken ein paar Areuzwörter in seinen Patriarchen- bart wie z. B.. Berg im Kaukasus ... chemischer Grundstoff ... Engelsgruß — aber das hotte weiter nichts .zu bedeuten, und es ging ihm sonst ganz leidlich) — erschien also auf der Redaktion, und es begann zum endgültig letzten Male die entscheidende Wühlarbeit in St ästen mehr oder minder sauber beschriebenen Papiers: cs begannen die Schafe von den Bocken sich reinlich zu scheiden, man konnte — Sonne im Herzen — daran gehen, gewaltige Pakete auf dem Tisch zu sondern: Io — nein — richtig — falsch — Preis — Niete.-
Und unaufhörlich tackte die Schreibmaschine, wurden Bleistine gezückt, weiße Bogen geglättet, Bücherstöße aufgetürmt, Kalender beliebäugelt, Bilder prüfend durch die fachmännische Faust betrachtet. Wurden auch Probleme gewälzt wie dieses: Wie alt Ist man, sagen wir, wenn man die lila 3 des Lyzeums besucht und (wie wir hosten wollen) seither nicht sitzen geblieben ist? Ist diese anmutige Erzählung besser von Buben oder von Mädchen zu lesen, wer interessiert sich für Sport, wer sehnt sich noch Abenteuern in fernen Ländern, wem soll man von der Schlacht bei Roßbach erzählen, wem die Eroberung der Luft beschreiben lassen? Paßt etwa so ein Blumenbild am besten in ein Iung- mädelzimmer, oder dies hier mit den Papageien? Beim Zeus, das will olles überlegt fein.
Und der gute alte Onkel hat sich immer wieder den prächtigen Bort getraiüt, und einmal Hot er, mitten in oll dem Trubel, im Atlas die Tafel ..Kaspisches Meer" aufgeschlaaen und leise, aber herzlich auf den Druckfehlerteufel und einige andere verruchte Persönlichkeiten geschimpft. Wir haben aber den Mut nicht sinken lasten, nein, wir haben uns durchgekämpft durch den Popierberg. wie seinerzeit der sagenhafte Monn im Lande Der Schlo- raffen durch einen Chimborasso von süßem Milchreis. Und endlich — heil euch und uns! — war alles geschafft.
In den ersten Tagen nach Weihnachten hatte es |o ausgesehen, als ob eine gräßliche Faulheit in der oberhessischen Jugend ousyebrochen sei, und als ob ein einzelner Monn in einer kleinen halben Stunde bee Ergebnisse dieses Preisausschreibens würde überprüfen können: aver das war eine grobe Täuschung, und wir freuen uns darüber, je naher der Endtermin rückte, desto mehr Lösungen kamen, und der letzte Sonntag brachte geradezu eine vorläufig nicht überbotene Höchstleistung der hessischen Rätsellöser und der getreuen Post.
Was die Beteiligung betrifft, so ist zu sagen, dost diesmal die männliche Jugend zahlenmäßig den Bogel abgeschossen hat, was hinwiederum in der Preisverteilung sichtdarlich zum Ausdruck kommt. Dagegen erhielten wir von weiblicher Seite das niedlichste Gedicht: wir haben überhaupt mehrere Lösungen in Versen bekommen, wir können sie nur nicht alle abdrucken, well der Plast nicht reicht, aber dieses eine (von einer jungen Gießener Läserin) wollen wir doch ihren Mitbewerbern nicht vorenthalten.
Es war übrigens nicht ganz einfach, die obere Grenze der „Jugendlichkeit" zu bestimmen, doch glauben wir nach reiflichem Bedenken das Rechte getroffen zu haben. Ausscheiden mußte eine Anzahl von Bewerbern, die sicherlich im Herzen Kinder ucblieben sind, die aber doch wohl eine au scharfe Konkurrenz gebildet hotten: sie mögen sich indessen trösten: über ein kleines werden wir abermals ein Preisausschreiben veranstalten, dos i|t für die Großen" gedacht, und dazu laden wir sie jetzt schon herzlich ein. Was die „untere Grenze" ongeht (wenn man so sagen darf), so ist zu melden: das feinste und sauberste Manuskript, in Schreibmaschinenschrift, kam von einem vierjährigen Mä- delchen: wir glaubten schon ein Wunderkind entdeckt zu haben, es fiel uns ober noch rechtzeitig ein, hier könnten doch am Ende gute Heinzelmännchen mitgeraten haben. Ob olle anderen Löser und Löse- rinnen auf so märchenhafte Mithilfe verzichtet haben, wissen wir nicht, wollen es aber hoffen. Jedenfalls hat — sage und schreibe — nur ein einziger unter den vielen Einsendern die Beihilfe eines
guten Onkels offen zugestanden. Leider hat er dies mal keinen Preis bekommen tonnen, weil nicht alles ganz richtig geraten tvar. Dos nächste Mal. hoffentlich!
Wir bringen nun unten die Auflösungen samt den Namen Der glücklichen Gewinner, zuvor aber dos schon erwähnte Gedicht: es vereinigt die Er- gebniffe mit einem zierlichen Dank an den Rät- selonkel, der euch alle schön grüßen läßt:
Auf Wiederraten Weihnachten 1927!
Lieber Rätselonkel!
Noch klingt es in den Ohren Uns allen, groß und klein . Zu Bethlehem geboren Ist uns ein Kindelein. Es brachten die Feiertage Nicht diese Botschaft allein, Die Rätsel schossten viel Plage. Wie kann bas auch anders fein' Verschieden war die Schwierigkeit, Die Lösungen zu finden.
Ich fand barin mein Leibgericht: Der Rittersporn kam hinten, Unb Tausender war'n auch babei. Die möcht' ich wohl verdienen, Dann wär' mir manches einerlei, Nicht wahr, so gmg's auch Ihnen? Das Silbenrätsel war recht leicht — Da staunst Du wohl, mein Lieber? — Nachdem den Schlüssel man erreicht, Ach so! Doch mm Schwamm drüber. Man sand gar bald durch Ärcuß und Quer In Süden drin die gute Mär, Dom Himmel hoch, da komm ich her. Mühsam war, bas ist wohl klar. Das Rötselvaten dieses Jahr.
Man hatte nicht wie's vorige Mal Mehr Freude brau als Plack unb Qual, Auch könnt' man biesmal nicht um zehn Am selben Tag zum Kasten gehn, Ilm dort, was man so schnell erraten, Mit Wohlgefühl auch obzuladen. In Summo halt' ich Freude dran, Auch wenn ich's heut erst schicken kann. Doch eines schosst mir bittre Quak: Entdeck' ich ba mit einemmal. Daß von der Kreuzworträtselei Nur eins zu roten nötig sei.
Was tun? Das andre bringe ich als Spende Dem Onkelchen zur Jahreswende. Einmal stieg mir fast die Galle, Doch bas war nur Phantasie. Ein Organ, das wissen olle, Funktioniert, drum steigt sie nie. Auch ward an Kolchis Strand zuletzt Durch Druck im Nu 'ne Slodt versetzt Vorn Schwarzen.Meer, vom Ostgestude Zum Kaspi-See. Nun such' und rate! Und sindst Du's recht. Dann war die Sache gar nicht schlecht. Zum Schluß nahm ich das Rossel her. Nordwärts trabt's mit mir zum Meer. Noch Husum, jener „grauen Stadl", Wo Theodor Storm geschrieben hat. Dem Rossel hab' ich abgejagt. Was er für seine Söhne sagt: Blüte edel st en Gemütes Ist die Rücksicht: doch zu Zeiten Sind erfrischend wie Gewitter Goldne Rücksichtslosigkeiten. Wackrer heimatlicher Grobheit Setze Deine Stirn entgegen; Artigen Leutseligkeiten Gehe schweigend aus den Wegen. Die andern Lösungen zum Schluß, Dem Rätselonkel Donk und Gruß.
S. W.
Die Preisträger:
1. Margot ©raultng, Grünberg. (Bild.)
2. Sigrid Weber, Gießen, Bismarckstr. 46. (Bild.)
3. Herma Hechler. Gießen. Ludwigstr. 32. (Bild.)
4. Lotte O st, Gießen. Wilhelmstr. 41. (Bild.)
5. Hildegard Schäker. Alskeld. Lutherstraße 10. (Bild.»
6 Haima Hirfchfeld. Dießen. Ludwig- stroße 42. (Bild.)
7. Irene Lohr. Gießen. Hofmcrr.nstr. 1. (Schuhmacher ..Heimat um Heimat".)
8 Gertrud Schulze, Lollar (Johanna Spyri: ..Diner aus dem Hause Cefa".)
9. Gretel We h r h e i m, Gießen, Stein» ftraße 51. (Johanna Spyri: ..Heimatlos".)
10. Hertha Richter. Gießen, Frankfurter Straße 4 II. (Dürer-Kalender >
11. Liselotte D r l e r, Gießen. Gortenstr. 17. (litt) ..Prolelsors Zwillinge in der Waldschule".)
12. Dva Lohr, Gießen, Hofmannstroße 1. (Siebe: ..Kasperle im Kasperland".)
13. Lothar Keller. Lollar. (Behm ..Planetentod und Lebenswende".)
14. Karl Stork. Gießen, Am Steg 16. („Der wilde Landor".)
15. Waltber 2 ob. Gießen. Danunstrahe 32. (Beede. „Galapagos".)
16. Werner Küchler, Gießen. 2aiibgrafen* straße 6 („Die Eroberung der Lust".)
17. Herbert Scharfs. Gießen. Plockstr. 5. (Deutscher Kalender.)
18. Karl Adam, Gießen. Marburger Straße 58. (Deutscher Wertkalender.)
19. .Kurt Wenzel. Grünberg, Bahnhofstraße 20. (O'Rcll: „Abenteuer in Swozi- land".)
20. Burlhard Werner, Butzbach. Ludwig» strahe 4. (Banning: „3m Zauber mexikanischer Gewässer".)
21. Reinhard Decker. Gießen? Rhonstr. 33. („Deutsche Gedenk- und Weihestätten".)
22. Karl Schneider. Gießen, Kaiserallee 78. (Blodigs Alpenkalender.)
23. Karl S ch w i n n, Gießen. Liebigstr 18. (Theo de Haas: „UrwaldhauS und Steppen- zelf.)
24. Hans Jäger, Leihgestern b Gießen. (Härlin. „Roßbach und Minden".)
25. Martin Burmester, Gießen, Schisfen» berger Weg 66. (Elektrokalender.)
26. Karl Kobel, Gießen, Liebigstraße 9. (Reuender!: Turn- und Sportbuh.)
27. Werner Loh. Gießen, Bismarckstr. 10 II. (Roch: „Stanleys Reise durch den dunklen Weltteil".)
28. Otto Lindenstruth. Gießen Schisfenberger Weg 43. (Bayernlalender.)
29. Hans Müller, Heuchelheim. (Helling: „Der Perlenfischer von Bombay'.)
30. Karl Moos, Lollar, Hauptstraße 81. (Spyri: „Aus unferm Lande".)
31. Hans Zeidler, Gießen, Lonhstraße 7. (Gartenlaube-Kalender.)
32. Hans Hermann Becker. Gießen. Marburger Straße 106. (Derhoff: „Seltsame Entdeckungsfahrten".)
33. Karl Friedrich Mewes, Gießen. Kaiser- allee 9. (Spyri: „Am Sonntag".)
34. Maithies Küster, Gießen, Senckenbergstraße 15. (Rerlin Moore Taylor: „Bei den Kannibalen von Papua".)
35. Hans Dam, Sylbach (Lippe) (Har- tenau-^Thiel: „3m Reiche des Königstigers".)
Die Preise können von den Gießener Lösern von Montag ab nachmittags zwischen 5 und 7 Uhr auf der Redaktion in Empfang genommen werden: auswärtigen Losern werden die Preise zugestellt.
Die Auflösungen:
Rätsel In Reimen.
1. Gericht, Leibgericht, Halsgeruht.
2. lau, Sender, Tausender.
3. Verschieden.
4. Ritter, Sporn, Rittersporn
Zahlenrätsel.
Aeppelin. Unjamwesi; Beate; Eichel: Themse: Heliand, Lofoten: Efendi: harnack: Einhorn: ZHas- cagni; Gladiole, Ennius. Boston: Olbernhau. Rendant: Eris; Nagasaki.
Zu Bechlehem geboren ist uns ein fiinbelein.
Einsatzrätstt.
3agb; Arm. Helm. »eise. Ernte. Säge: Wald. Eis; Ruß Dach: Esel.
Jahreswende.
Silbenrätsel.
1. Evora: 2. Korvettenkapitän. 3. Omina. 4 Ohrenspiegel: 5. Fingerhut, rt. (Emmentaler; 7. Im mermann; d. Segelkuttei: 9. Altersrente: 10. Rho dus: 11. Rotauge: 12. Schildwache, 13. Oderbruch. 14. Wagen: 15. Ekloge: 16. Rottanne: 17. Amalie IN. Dmaruru; 19. Niobe. 20. Scherbengericht: 21. Ehrenbreitstein: 22. Questenberg.
Dom Himmel hoch, da komm ich her.
ich bring euch gute neue Mär
Rösselsprung
Blüte edelsten Gemütes Ist die Rücksicht, doch zu Zeiten Sind erfrischend wie Okroitter Goldne Rücksichtslosigkeiten. Wackrer heimatticher Grobheit Setze deine Stirn entgegen Artigen Leutseligkeiten Gehe schweigend aus den Wegen.
Kreuzworträtsel L
Wagerecht: 1. Kehle: 5. Skala: 9. Haspe. 13. Ale: 14. (beier: 16. Olive. 18. Aas: 19. Pilger, 20. Nobel: 21. (Elbrus; 22. Rodin, 23. Werra. 24. Atom; 27. Bern: 29. 9,er; 30. Tlarengo; 34. Rosa; 37. Drfc; 39. Lahnstein: 40. Egel, 43. Ha- lali; 44. Ernani; 45. Bonn; 46. HamiO'; 47. Afrika; 51. Obolus; 54. Ural; 55. Brasilien: 56. Pera; 57. Drei: 59. Cholera; 62. Pisa; 64. Bier; 67. Kino; 69. Alois; 71. Chrom, 74. Tillis; 76. Botha; 77. Daudet; 79. Udo, 80. Dativ; 81. Esher; 82. Ave; 83. Maria: 84. Saale; 85. Koran.
Senkrecht: 1. Kappa; 2. Eli; 3. Helios; 4. Eger; 5. Seni; 6. fironer; 7. Loewen; 8. Alle; 9. Heia; 10. Sardes; 11. Pau; 12. Esten, 15. Eros; 17. Dera; 25. Tiara; 26. Medea; 27. Bozen; 28. Rasen; 31. Achenbach; 32. Este, 33. Grenadier; 35. Alibaba; 36. Anemone, 37. Ohlaul 38. Flora; 41. Galle: 42. Lista, 48. Fredi: 49. Iller; 50. Aid; 52. Optik; 53. llrban; 58. Rektor; 60. Orsooa, 61. Eichel; 63. Sirdar; 64. Batum; 65. Elsa; 66. Bode; 68. Osten; 69. Aida, 70. Ibis; 72. Hase; 73. Mark: 75. Ida; 78. Eva.
Kreuzworträtsel II.
Wagerecht: 3. Ras; 6. Flasche; 7. Lasche, 0. Asche; 10. Rehau; 11. Nil; 12. Riga; 16. Croy; 19. Faun; 21. Glas, 22. Ubi; 23. Rod; 21. (Ed*. 26. Pau; 27. Eu; 28. Ob; 29. Alba; 31. Peru; 32. Önaberort; 35. Oho.
Senkrecht: 1. Maschinengewehr; 2. FF; 3. Rasen; 4. Schal: 5. Le, 7. Lar; 8. Heu, 13. If; 14. Gau; 15. Aube. 16. Clou; 17. Rad; 18. Os; 20. Nice: 21. Grad; 25. Kufra; 26. Porto; 30. Ag; 31. Pt; 33. Do; 34. NO.
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Beknnntnincktnng.
Der Jrüf) jabrsmarf t in Gießen (Schaumesse) 1927
findet vom 27. Mär; bis 3. April 1927 statt. Die Plätze für erstklassige Fahr- und Schaugeschäfte, Schieß- unb Verkaufsbuden sind im Wege schriftlichen Angebots zu vergeben. Bedingungen und Angebot- scheine sind bei ocr Stadtverwaltung («tadthaus Vergstr. 20, Zimmer Nr. 12) erhältlich; dort sind auch die Angebote unter Verwendung des oorgeschriebenen Angebostcheins bis spätestens 15. Februar 1927 (einschl.) ein zu reichen. Der Frühjahrs- marft ist in der Zulassung von Geschäften -kein offener, sondern ein beschränkter Markt. Grundsätzlich werden nur solche Geschäfte (auch Spezialisten) zugelassen, die sich rechtzeitig um Plätze beworben haben unb Denen bie Zulastungsgenehmi- gung vor Beginn des Marktes schristlich zuaegangen ist. Die Vergebung der Plätze gejd)i1cht nur durch die Stadtverwaltung; Glückspielunternehmen jeglicher Mrt sind verboten. 446B
Gießen, den 15. Januar 1927. Der Oberbürgermeister.
_________I.V.: KNngspor L
VrennhoßversteMrung
im Licher Stadtwaldc.
In den Distrikten Eisenkaute, Mönch- köpfe unb Zappenau werden nach aor* beriger Zusammenkunft am Kreuzungs- punkt der Mittel- und Konzebühlschneise in Monchköpfo 36 am Donnerstag, dem 20. Januar 1027, vormittags 10 Uhr. versteigert.
670 rm Buchenscheitholz,
100 Buchenknüppelholz, 7300 Stück Buchenwellen.
240 „ Eichsnwellen,
250 rm Buchenstöcke.
Günstige Zahlungsbedingungen.
Nächste Brennholzoersteigerung: Donnerstag. den 27. Januar 1927. 442D
L i ch, den 12. Januar 1927.
Hess. Bürgermeisterei Sich Volker.
Heknnntmnclinng.
In unser Handelsregister Abt. A wurde am 30. Dezember 1926 eingetragen- a) die Firma Hessisches Plakatinstitut Robert Herr, Gießen. Inhaber ist der Kaufmann Robert Herr in Gießen. Der Robert Herr Ehefrau, Elsa geb. Siegler zu Gießen ist Prokura erteilt, b) Bei der Firma H. F. Nassauer Nachf.. Gießen: Die Firma ist erloschen. 432C
Gießen, den 10. Januar 1927. Hessisä)es Amtsgericht.
WBüfliör SlMMkerWliMMkersgl
Die Lieferung von ca. 5700 cbm Unter- haltungsklelnschlag (3 bis 4 cm Korngröße) aus bestem Hartbasalt sowie ca. 2400 cbm Splitt und Sand für die Pro- oinzialstraßen innerhalb des Kreises Gießen für das Rj. 1927 soll, nach Straßen aetrennt, öffentlich vergeben werden. Lieferungsbedingungen unb Straßenverzeichnis können im Kreisamtsgebäude. Zimmer 22, eingesehen werden. 487V
Angebote sind bis zum 28. d. M.. vor mittags 10 Uhr, einzureichen.
Zuschlagsfrist 3 Wochen
Gießen, Den 14. Januar 1927.
Der Provinzialbaubeamte: Cel 1 orius.
Prbeitsvergebnng.
Für die Feldbereinigung wieseck sollen Montag, den 24. Januar 1927, vormittags 9 llhr, auf der Bürgermeisterei zu Wieseck
Chaussiieiungsarbeiten, zu 420 Mark veranschlagt, vergeben werden. 435D
Die Verdingungsunterlagen liegen auf Hess. Bürgermeisterei offen, wohin die Angebote in Prozenten des Voranschlags verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen, postfrei bis zum Eröffnungstermin ein-,ureichen sind. Zuschlagsfrist 3 Wochen.
Gießen, den 12. Januar 1927. Hessisches ftulturbcuamt. y>. Steinbach.
Verlauf auf Abbruch.
Montag, den 24. Januar 1927. vor- mittags 11 Uhr. soll das alte Pfarrhaus zu Trais-horloss. welches ein Fachwerksbau von Eichenholz ist, zu den vor der Versteigerung bekanntzugssbenden Bedingungen offentlid) versteigert werden. Zu- fammenfunft beim Pfarrhaus. 481D
Utphe, den 12. Januar 1927.
I. A.: Dietz, Bürgermeister.
Nutz- und örenn- hoiz-versteigerungen der fürstlichen vberförsterei Lich
Montag, den 17. Januar, werden in den in unmittelbarer Nähe der Kreis- straße Lich—Gießen gelegenen Distrikten ('Breuerberg, Konzebühl, Brunnenwald, Mühlberg) versteigert: rm Scheich. Buche 168, Eiche (mit Gartenpfosten) 9, Hartholz 3, Weichl. 1, Fichte 3; Knüppelh. Buche 55, Eiche 16, Stockb Buche 53, Eiche 18; Wellen Hdt. Reish. Buche 42, Eiche 13, Harcholz 19, Weichl. 4, dabei 4 Tausend Forstwellen; Lichenschnitthol; bis 82 cm 6, Gartenpfosten 1, Stamm Holz Feldahorn 1, Ahorn, Kirschbaum, Ulme, Esche (Wagnerholz) zuf. 1 iw.
Zusammenkunft 9.30 Uhr vorm. an der fürstlichen Feldscheune unweit der Stadt.
Dienslag. den 18. Januar, werden aus Distr. Meilbach u. Münchwald versteigert: tq Scheich. Buche ca. 200, Eiche (Gartenpfosten) 3, Birke 5; Knüppelh. Buche ca. 100, Eiche 30, Birke 2, Weichl. 11, Fichte 1; Stackholz Buche ca. 100, Eiche 6, Fichte 1: Wellen Hdt. Reish. Buche ca. 50, Eiche 15, dabei 3 Taufend Forstwellen.
Zusammenkunft 9.30 Uhr vorm. auf der Lreisstrahe Lich—Hattenrod. Stadtwald- grenze. 205V
Um 1.30 Uhr nachm. pünktlich am Straßenkreuz Aldach—Hattenrod, Wald- straße Meilbach—Burkhardsfelden beginnend findet eine Ruhholzoersteigerunv von Buchenschnitcholz, Eichen- und Dir kenwagnerholz und schwachem langichar-
tigem Ficktenbauholz (Sparren u. Derb- ftangen) statt. Zum Ausgebot kommen 65 Im Bucken (30 bis 63 cm), 13 Im Eichen (13 vis 30 cm), 1 fm Birken, 0,5 Im Esckenstangen und eine Linde, ferner ca. 50 fm Fichtenstamm, und -stangenholz, 6,6 rm Buchennutzrollen, 1,50 lang. Das Holz liegt in guter Abfuhrlage, meist an oerfteinten Waldwegen.
Weitere Holzversteigerungen sind vorgesehen:
Montag, den 31. 1.: Höler-Kellers- berg, Dienstag, den 1. 2.: Riedwald; Montag, den 7. 2.: Hard, Wehrholz, Er- lesberg, Langeberg, Graudorn ulw. (zu- fammen in Lich), und Dienstag, den 8.2.) Monchwald ufw Blenderungen Vorbehalten.
Dienstag, den 25. Januar, werden im fürstlichen Walddistrikt Schwarzwald und Haler versteigert Rm. Scheich. Buche 200, Eiche 9 (Dabei Gartenpfosten u. Nutzrundscheit), Birke 2; Knüppel Buche 110, Eiche 40, Fichte 9; Stockh. Buche 70, Eiche 12; Fichte 18; Reish. (z. T. gute Forstwellen) 3500, Eiche 500, Birke 130; Schnittholz Eichc 38/4 = 0,45 Fm. 4751)
Zusammenkunft 9i Uhr vorm. am Siedlungsabtrieb, Nähe der Straße Lich- Steinbach.
Spreclislunden!
Gießen, Bahnhofstraße 54/1
Werktags von 1—4 Uhr Mittwochs keine Sprechstunden L MM UMtzO Mitglied der Vereinigung deutscher Magnetopathen 0317
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