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Ijje einer höheren Sdwlc longereQeit hindurch |ora. .unb überzeuge sich, ob t> onbig erledigt. Man diktiere " °ur [einem Much und chreibsehler |e|i. Man prüfe, leine Einmaleins nicht nur hlich beherrscht. Denn der jvnlichen Deabach'.ungen die dah das Kindauf dem gche er zu dem Lehrer des Urteil ein; denn er lennl fa il und befier als der Soler, klio fein wird. Nach größer er Mutier, bei deren Urteil nitfpridjL Wenn der Lehrer der Zunge reif fei für die ßere man nicht mit der Am ist natürlich, daß auch der chis ist fchlimmer und rächt

rage erhebt sich! Zn welche ! gehen? Detanniiich haben !N: bas Tymnofium, die und das fBedlfliimno- Dienste einer befonberen ©ei' napum ist geisteswiffenfchast- t nakurwiffenfchafllich ringe ium aber pflegt beide SRI*' t Stellung bei 'Men, niti der eines 'Jladjbart barjlu Kind bestimmen, \onben gen.Zst es te Winter- t es gern, ist es prattifch eim >rr*k in 8"« tom- rechter Durgerwunn In ihm, fjanliemngen ungffdjich an- h mich für das Eymnasium. ist, wie fchon bemerll wurde, itiber ®runbrld)lunflti unb [le Schlllgattunglurbtnl)°ch' e daß es etwa hoppelt |o vic jede der beiden onderen. C. Nenlchaftliche und naturwisien bamit foU natürlich nicht gejajt

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I. Grundschuljahr iw die Sexta der höheren Schulen ausgenommen werden. Eltern, dl« der Ansicht sind, hab ihre Kinder diesen Bedingungen entsprechen, und deshalb von der Mög­lichkeit der Abkürzung der Grundschui- ?e i t Gebrauch machen wollen, haben einen ent- prechcnden Antrag schriftlich oder münd- I i ch beim Nektar der Grundschule zu stellen. Es empfiehlt sich dringend, diese Anträge schon in den nächsten Tagen einzureichen, da die Schul- leiter die Anträge mit den nötigen Unterlagen (Schulzeugnis. Gutachten des Grundschullehrers, lehrers, schulärztliches oder amtsärztliches Gut­achten, soweit es erforderlich erscheint) bis zum 1. Februar dem Kreis- oder Stadtfchulamt vor- (tgen müssen. Das Kreis- oder Stadtfchulamt ent- scheidet spätestens bis zum 1. März über die An- träge; gegen seine Entscheidung steht dem Er- ziehunasoerechtigten die Beschwerde an das Landes- amt für das Bildungewefen zu. Die Schüler haben dann nach Ostern zu Beginn des neuen Schul- johres eine Aufnahmeprüfung an der höheren Schule zu bestehen, die sich auf den Leh r- g^ gen st and des 3. Grundschuljahres im Deutschen und Rechnen erstreckt. Dem Vernehmen nach Hot man bis jetzt in den höheren Schulen mit Schülern, die nach dreijährigem Besuch der Grund- schule eintroten, gute Erfahrungen gemacht.

(Biebener Dahnhofswünsche.

Man schreibt uns: Der sich auf Reisen d'.e Badnhöse aufmerksam betrachtet, wird öfter fest­stellen können, hab die Reichs öahpverwaltung neben dem Reubau von Bahnhöfen bei der Erneuerung und Unterhaltung von B.a hnhofsanlagen in den letzten Jahren recht ansehnliche Leistungen vollbracht hat. Z. B. ist in unserer näheren Umgebung (Dad- Rauheim. Friedberg, Wetzlar, Frankfurt a.M., Darmstadt) manche gute Tat zum Dorteil der Weisenden, zur flüssigen Gestaltung deS DerkchrS vnd zur Verschönerung deS Baues geschehen.

Anders in Gießen. Hier btetet sich dem kritischen Auge deS Reisenden auf dem Bahn­hof ein Bild, das für die Reichsbahnverwaltung venia schmeichelhaft ist und der Bedeutung der »beryessischen Provinzialhauptstadt nur wenig ge­recht wird. Seit dem Hm- und Reubau vor SO Lkahren ist am hiesigen Bahnhof fast nichts mehr aeschehen. Der Wartesaal 3. und 4. Klasse sieht trostloS auS, nicht viel besser ist eS im Wartesaal 1. und 2. Klasse, soweit die bauliche Seite in Betracht kommt. Betrachten Vir die Bahnhofshalle, so finden wir auch fcler viele Mängel. An den Wänden find durch daS durchdringend« Regenwasser vom Dache her die Farben teilweise fast ganz weggewaschen. Hat man für diese Schäden, die doch auf daS Mauerwerk und den Putz zerstörend einwirken, bei der Reichsbahnverwaltung kein Verständnis? Das Gewölbe der Halle ist in Rabitzpuh auS- geführt und in den Flanken an den Seiten­mauern besestiat. Durch ben ständigen Einflust der Feuchtigkeit leidet dieser Konstruktionsteil stark, es ist die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, hast eines Tages, wie in dem Bahnhöfe in Darm­stadt, ein Teil der Decke herunterbrechen kann. Der trägt die Verantwortung, wenn Menschen durch einen unglücklichen Zufall zu Schaden kommen? Rach der Fertigstellung der Halle bei dem Bahnhossneubau freute man sich über den schönen Derkchrsrauin, aber leider zu früh; denn gar bald wurde dieser Raum durch einen Ein­bau der Gepöck-Annahme und Aus­gabe, sowie durch die Errichtung der Sperre in der Halle fast auf die Hälfte beschränkt. Damals genügte die Halle trotzdem noch einigermasten dem Verkehr, aber heute ist sie ihm durchaus nicht mehr gewachsen. Es kommt an verkehrsreichen Tagen stets vor. dast sich das Publikum zu den Fahrkartenschaltern mühsam durchzwängen must. Der ganze Pu- bluumSvcrkehr von Rorden nach Süden hat nur eine AusgangStür, trotzdem drei geschaffen wurden; zwei davon sind durch den Gepäck- raum versperrt. Durch Verlegung des Ge­päck r a u m e 0 an die nördliche Seite und der Sperre an die Ausgangstüren würde die Halle vergröstert und dann für absehbare Zeit dein Verkehr genügen. Unter Umständen Wäre auch ein unterirdischer Einbau des Gepäckraumeö Wohl in Erwägung zu ziehen. Man darf Wohl hoffen, dast an mast­gebender Stelle recht bald tatkräftig gebandelt wird und dabei d i e Verbesserungen in der Halle geschaffen werden, die unumgänglich not­wendig sind. Eine Erweiterung und Ver­besserung der Bedürfnisanstalten ist ebenfalls dringend geboten. Beim Warte- faal 1. und 2. Klasse befindet sich ein Wasch­raum mit einer Klofettanlage, die früher von dem Publikum stark benutzt wurden. S.'it län­gerer Zeit sind diese Räume aber geschl 0 s - I e n. Aus anderen Bahnhöfen wird für der­artig« Anstalten alles getan, um sie dem Pu­blikum zweckmäßig zugänglich zu machen, auf dem Bahnhof in Diesten aber verschließt man einfach eine für das Publikum doch wichtige

Anlage. AuS welchem Grunde? Ist «S richtig, dast daran der pekuniäre Intereslengesichtspunll der Verpachtung schuld ist?

Wegen der Einrichtung von Fernzügen und Zugverbmdungen im allgemeinen waren auch noch einige Wünsche zu äustern. Dieses Kapitel mag aber dem Verlehrsbund Oberhessen über­lassen werden, der sich dafür sicherlich tatlräftig cinsehen wird. Wn.

siebener Wochenmarktpreise.

ES kosteten auf dem heutigen Wochcnmarkt: Butter 120 biS 150. Matte 30 bis 35. Käse (10 St.) 60 biS 150. Wirsing 12 bis 15. Weißkraut 10 bis 12, Rotkraut 12 bi« 15. gelbe Rüben 10, rote Rüben 10. Spinat 40, Unter-Kohlrabi 8 bis 10. Grünkohl 20. Rosenkohl 45 bis 50, Feldsalat 120 biS 200. Zwiebeln 10. Meerrettich 35 bis 80. Schwarzwurzeln 35 bis 50. Kartoffeln 6. Aepsel 15 bis 30. Birnen 10 bis 25. Honig 50. junge Hahnen 100 bis 120, Suppenhühner 100 bis 130. Gänse 100 bis 120. Endivien 80 bis 90 Pf. das Pfund; Eier 17 bis 20. Blumenkohl 80 bis 150. Lauch 5 bis 15. Rettich 10 bis 15. Sellerie 20 biS 40 Pf das Stück.

Bornotizen.

Tageskalender für Samstag. Deutscher Ostbund. 8 Uhr, Restaurant Hinden­burg. MonatSversammlung. Artillerie-Verein: 7'/i Uhr: Winterfest. Gesangverein Concordia: 8 Uhr, Kath. Vereinshaus. Winterfest. Fuhr- werksbesitzer: 8', Uhr. Restaurant Vogel, Lud- wigstraste 62, Versammlung. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: »Alles für die Finna". Astoria- Lichtsplcle: »Tom Mir als König der Gaukler".

Tageskalender für Sonntag. Stadttheater: 7 UhrBettinas Verlobung". (Ende gegen 9/* Uhr.)Hubertus": 31/, Uhr nachm., Vereinslvkal. Hauptversammlung. Vienenzüchterverein Gießen und 11mg.: 3 Uhr nachm., bei Kraft, Frankfurter Straße. Haupt­versammlung. Lichtspielhaus. Bahnhofstraße: Alles für die Firma". Astoria-Lichtspiele. Tom Mir als König der Gaukler". Palast- Lichtspiele :Die Kleine vom Bummel".

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben. Eins der gewaltigsten Werke von Friedrich Hebbel, seine3 udit h", wird nm Diens­tag in Szene gehen. Das Werk ist hier noch niemals im Abonnement gegeben worden, nur vor etwa zwei Jahrzehnten einmal durch ein auswärtiges Ensemblegastspiel mit Rosa Poppe. Die Regie führt Herr T e l e k y ; die beiden Hauptrollen der Judith und des Holofernes liegen in den Händen von Frl. Baumann und Herrn ©e f f e r s; außerdem ist fast das ganze Personal in den Episodenrollen be­schäftigt.

Reichsgründungsfeier. Am nächsten Montag, 17. d. M., hält die Deutjchnationalc Dolkspartei imPostkeller" eine Reichsgrün- dungsfeier ab. (Siehe heutige Anzeige.)

Wettervoraussage.

Wechselnd bewölkt, Temperaturen nachts fal­lend biS an den Gefrierpunkt und darunter, mit vereinzelten Riederfchlägen ist noch zu rechnen.

Gestrige Tagestemperaturen: Maximum 4,2, Minimum 2,5 Grad Celsius. Riederschläge: 62 Millimeter. Heutige Morgentemperatur: IL Grad CelsiuS.

WSR. Die Zunahme der Tages- lange macht sich bereits bemerkbar. Zwar tritt sie am Morgen noch nicht In Erscheinung die Sonne geht jetzt nur um einige Minuten früher auf als am kürzesten Tage aber am Rachmittag ist es bereits bedeutend länger hell. Diese Un­gleichmäßigkeit hat ihren Grund in dem Unter­schied zwi.chen der wahren Sonnenze'.t unb un­serer Urzeit. Der Umstand, daß die Erde nicht immer gleich weit von der Sonne entfernt ist und sich je nach der geringeren ober größeren Entfernung schneller ober langsamer bewegt, hat eine Ungleichheit ber wahren Sonnentage, d. h. des zwischen zwei aufeinanderfolgenden Miltagen ober (oberen) Kulminationen der Sonne liegen­den Zeitraumes zur Folge. Man denkt sich daher statt der wahren Sonne eine mittlere, die sich mit voller gleichmäßiger Geschwindigkeit bewegt, und nennt den Zwischenraum zwischen zwei auf- einandersolgenden Kulminationen ti?fer ge achten Sonne, der das Mittel aus allen wahren «Sonnen­tagen im ganzen Sommer ist. einen mittleren Sonnentag. Daher unterscheidet man auch wahre unb mittlere Zeit. Die erstere wird von den Sonnenuhren angegeben, nach letzterer finb die im bürgerlichen Leben gebräuchlichen Taschen- unb Pendeluhren reguliert Beide Zei­ten unb Zeitangaben weichen zweimal im Jahre ungefähr eine Viertelstunde voneinander ab. Der Unterschied zwischen beiden Zeiten heißt Zeit- glelchung. Während die Ze.tglcichung am kürze­sten Tage ungefähr null war, d. b. mittlere und wahre Zeit übercinftimmten. beträgt dir Zeil- gleichung jetzt plus sieben Minuten. Ende des Monats sogar pluS 14 Minuten. Daher kommt

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Gießen (Wilsonstraße 8), den 15. Januar 1927.

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und Kinder.

Hausen, den 15. Januar 1927.

Drucksachen «HerArt ftattuiig1 Itilrein und prdstxfl 1U VrLhl'sche Uaioerfltälr Druckerei. B. Lange. Siehen. LchulRr. L

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen sagen wir herzlichen Dank.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Frau Elisabethe Größer geb. Lang

Teilnahme bei dem Heimgang meiner heben unserer guten Mutter, sowie für die vielen Kranz- und Blumenspenden sei hiermit allen herzlich gedankt 456D

Eduard Stille und Kinder.

Danksagung.

Für die überaus zahlreichen Beweise inni;

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Auf Veranlassung des lanäioitll®. Eotolupreins Lietzen wird am

Zleilllg. Öföi 21. MM 1921 IN dem Lichtspielhaus in der Bahnhofstraße der Film

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torgeführt. Beginn ter Vorführung 2 Uhr nachmittags, Ende aeqen I'/,Ul)r Anschließend Aussprache im Hotel Hopscid

Die Mitglieder des landw. Lokalvereins Dießen, wie auch alle übrigen Interessenten sind zum Besuche herzlichst eingeladen. Jur Deckung der Unkosten wird ein (Eintritts- Selb von 50 Pfennig erhoben. 447D Landwirlschastskammer-Ausschuh für Oberhessen

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es. baß das Längerwerden deS Tages, ver­glichen mit unserer Ubrjr.t, sich im Januar fast ausschließlich am Rachmittage bemerkbar macht. Dazu kommt noch, daß unsere Llhren. die die .mitteleuropäische Ze,t". d. h. die mittlere Sonnen- zcil des 15. Merid.anS östlich Greenwich angeben, gegenüber der Ortszeit Dom Westen zum Osten etwas vor- bzw. nachgeben.

" Grippe-Erkrankungen in D i e- ßen und Llrngegcnd sind nach unseren Er­kundigungen an zuständiger ärztlicher Stelle er­freulicherweise nicht in dem ausgedehnten Maße zu bemerken. daS man hier vtesiach ver- mutet unb wie «S in einigen Städten zu ver­zeichnen ist. Zwar find auch Grippeerkrankungen Icstgcstellt worden, die aber bisher sämtlich gut­artig verlausen sind. Dagegen sind zahlreiche Personen an Dronchiallatarrh erkrankt, eine In nassen Wintern schon immer beobachtete Er­scheinung. Diese Krankheiten weisen aber in keiner Weise die charakteristischen Merkmale der Grippe. (Gliederschmerzen, Fieber usw.) auf. Irgendein Grund zur Beunruhigung ist in keiner Welle gegeben, jedoch ist eS ratsam, sich vor Erkältungen zu bewahren, die gerade bei dem gegenwärtigen feuchten Wetter leicht eintreten können. Bei bedenklicheren Erkrankungen zögere man nicht, den Arzt zu rufen.

* Die neue Bedürfnisan st alt am Se11erst 0 r . die bekanntlich unter dem Torhaus gegenüber dem Cafä f)eitler geschaffen wurde, ist bis heute noch immer geschl 0 s se n , obwohl sie nach monatelanaer Bauarbeit seit Mitte Dezem­ber 0.1. fix unb fertig ist. Die Einrichtung sollte bekanntlich einem unzweifelhaft dringenden Bedürf­nis gerecht werden. Warum man trotz der Vollen­dung des Baues die Türen so unerbittlich ge- schtoisen hält, ist uns unb vielen Mitbürgern unklar. Manche Leute meinen, es solle wohl zur Eröffnuna bieser Anstalt eine besonder^ Feierlichkeit vor sich gehen, zu ber man nur noch keinen Festredner ge­sunden habe. Wir möchten doch bringend wünschen, daß man nun endlich biese Einrichtung ber Ocssent- lichkeit übergibt und damit einen Zustand beseitigt, ber nachgerade für unsere Stadt beschämend wirkt.

** Bessere Straßenbeleuchtung. Mit ber Ausgestaltung unserer Straßenbeleuchtung ist fleftem begonnen worden. Zunäch wird den allere dringendsten Erfordernissen Genüge getan bergeftealt, daß die bisher dunkelsten Straßenteile mit Campen ausgestattet werden. (Es finb dies der Hintere Aster- weg, die Wetzsteingasse, die Kirchstraße bei ber Ge­werbeschule unb ein Teil ber Ostanlage. Der Haupt- plan zur durchgreifenden Verbesserung der Straßen- beleuchtung wird in Kürze ebenfalls in Angriff ge­nommen. Es ist zu hoffen, daß bann die Klagen der Bürgerschaft über mangelndes Licht in unseren Straßen gründlich abgestellt sind.

" Fristverlängerung für die Ein- lammen-, Körperschafts st eu er- unb Vermögens st euererklärung. Wie ber Hansa-Bunb aus dem Reichsfinanzministerium erfährt, werben die an sich am 31. Januar ab- laufenden Fristen für die Abgabe der Einkom­men- und 5rörperschaftssteuererllarung^n allge­mein verlängert werden. Die Frist wird in die Zeit vom 15. Februar bis 15. März verlegt. Die Landesfinanzämter haben für ihren Bezirk die Fristen noch genauer zu bestimmen. Unberührt hiervon bleibt die Vorschrift des § 77 der Aus­führungsbestimmungen zum Einkommensteuer­gesetz, wonach auf Antrag den Steuerpflichtigen mit umfangreicher Buchführung gestattet werden kann, die Steuererklärung stets erst bis zum Ablauf des dritten Monats nach Ende des Steuerabschnitts einzureichen. Es empfiehlt sich, derartige Anträge rechtzeitig zu stellen. Da der StcuerkurSzcttet erst im März erscheinen wird, wird die Vermögenssteuererklärung für 1926 vor­aussichtlich erst im April abzugeben sein. Sowohl zur Einkommen-, als auch zur Vermögenssteuer crtlärung werden noch ausführliche Erlasse des Reichsfinanzministeriums erscheinen.

" Der Oberhessische Kunst verein bringt im neuen Jahre zunächst eine größere Kollektion von Werken Elsässer Künstler. Vertreten sind mit Aquarellen: P. Hske, L. Haffen, A. Fischer (Straßburg), A. Schachen- mann (Altkirch). B. Breitwiefer (Mülhausen), mit in Holz geschnittenen Miniaturen: L. Hessel- barth (Mülhausen). Die genannten Künstler ge­hören der Arc benannten Gruppe an, welche sich unter dem Symbol des gotischen Vogens aufammengefunben hat. Die Sammlung macht zur Zeit die Runde durch angesehene Kunststädte Deutschlands, sic kommt von Stuttgart und geht demnächst nach Berlin. Die Elsässische Kunst wlll als geistige Brücke zwei Kulturen mitein­ander verbinden und Wird gewiß auch in un­serer Stadt freundlich ausgenommen tocrW. Aus einem Seilentische sind außerdem Heinere graphische Arbeiten von F. von Lampe- Memlos (Rhön), teilwe-ife humoristischen In­halts, ausgelegt. Die Ausstellung wird Sonn­tag, 16. Januar um 11 U&r eröffnet unb ist wieder zu den bisher üblichen Zeiten: Sonntags, Montags. Mittwochs, Freitag- von 11 bis 1,

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Ein Auto verbrannt. Wte tptr in einem Teile unserer gestrigen Ausgabe be­reits meldeten, ist am Donnerstag vormittag ge­gen 11 Uhr auf der Landstraße zwischen Haufen und Gießcic In der Röhe des Forsthauses un.erhalb vom Schifsenberg das aus ber Fahrt von Grö­ningen nad) Gießen befindliche Personenauto deS Maschinen-Grohhändlers uub Generalver­treters Wilhelm Gotthardt au# Dietkirchen (Kr Limburg) bis auf die Eisenteile völlig verbrannt. DaS llnglüd w'rd von dem Chauffeur auf Heiß 1 aufen des M 0 - t 0 rszurückgeführt, wodurch der unmittelbar über dem Motor befindliche Benzinbehälter er- plodierte und die Flammen im Hand­umdrehen den ganzen Wagen er­fassen konnten. Die Insassen, der Chaufseur Heinrich H i r s ch s e l d auS Dillhausen bei Weil­burg unb ein in ber dortigen Gegend wohnender Dreschmasdsinenbesitzer. konnten sich nur mit größ­ter Mühe aus dem Wagen retten. Ihre Ver­suche. den Brand durch Aufwersen vou Erd? zu ersticken, waren vergeblich.

* Die deutsche Einwanderung nach Kanada. Wie bas Hamburger Bureau ber (Sa­naba Pacific Line mitteilt, haben die kanadischen Einreisebestimmungen für Deutsche eine grund­legende Aendening erfahren. Während bisher zur Ginreife nach Kanada im allgemeinen nur Land­arbeiter zuaelassen wurden, die sich als solche in Kanada betätigen, ist nunmehr die Einreise sämt­lichen deutschen Reichsangehörigen aller Berufe gestattet.

' Ser Kriegerverein Gießen be­ging dieser Tage mit seiner diesjährigen Winter- Veranstaltung zugleich das 53. Stiftungsfest, tat in der vollbesetzten Turnhalle am OSwaldSgarten nach einer herzlichen Begrüßungsansprache des 2. Vorsitzenden Kamerad Schisfnie in bester Weise verlies. Bei dieser Gelegenheit ehrte der 1. Vorsitzende. Kamerad Trümpert, die Kame­raden Jakob Klingelhösser und Christian Schönhals für 50jährige, den Kameraden Jo­hannes M ö s e r für 40jährige und die Kameraden Ludwig Beil, Pros. Brandt. Fr. Dickor^, Iohs. Hofmann. Landgerichtsrat Keller. Oberbürgermeister Keller. Fr. P i n t h e r, Hch. Schöck. K. L. Wacker und K. W i n t h e r für 25jährige Mitgliedschaft im Verein durch eine packende Ansprache. Sin Kinder-Theaterstück, die vortresslick>e Aufführung einer Operette durch Mitglieder des GesangvereinsH^terkeit", aus gezeichnete musikalische Darbietungen drr Kapelle Weller und Tanz füllten den übrigen Teil des Abends Ä-ir Zufriedenheit aller Besucher bestens aus.

* I m Lichtspielhaus Bahnhof- ft t a <3 e gelangt gegenwärtig ein LustspielAlle» für die Firma" zur Vorführung. Die^Hauptrolle spielt das amerikanische Film-Wunderkinb Jackie Coogan. Seine vorzüglichen darstel­lerischen Leistungen bilden den Hauptanziehungs­punkt des FilmS, dessen Bearbeitung unschwer die Absicht erkennen läßt, den kleinen Künstler entsprechend herauszustellen. Ein zweites Lust­spielRiff und Raff im Weltkriege" ist stark auf den amerikanischen Geschmack zugeschnitten unb zeigt im wesentlichenSilber amerikanischen Soldatenhumors".

Di e Maul- und Klauenseuche ist neuerdings In Rommelhausen unb Oberau (Kreis Büdingen), ©tornborf (Kreis Alsfeld) und Schlitz (Kreis Lauterbach) amtlich festgestellt worden. In Klein-Linden unb Großen-Änden hat die Seuche sich nicht weiter ausgebreitet, so daß die Gemeinden Allenborf (Lahn) und Leihgestern aus dem DeobachtungSgebiet aus- geschieden werden konnten. In Staufenberg (Kreis Gießen), Wallernhausen unb Fauerbach (Kreis Büdingen), Obcrfotg (Kr/.S Alsfeld) und Wallenrod (Kreis Lauterbach) ist die Seuche et loschen. AuS dem Beobachtungsgebiet ausge- schicden wurde ferner noch die Gemarkung Mainzlar.

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