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Taffen. Zum Ausziehen des Teiges wird ein reines Luch über «inen großen Tisch gebreitet unü mit Mehl bestaubt. Der Teig wird vorerst auf dem mit Mehl bestaubten Brette etwas ausgewalkt, dann mit zerlassenem Fett bestrichen. Nun be­ginnt man ihn auf dem Tuche von der Mitte aus stets über den Rücken der mit Mehl be­staubten Hände von allen Seiten möglichst gleich­mäßig zu ziehen, so daß er ganz dünn, wie durchsichtig, wird und den Tisch bedeckt. Hierauf schneidet man ringsum den dicken Rand weg, be­tropft den Teig mit zerlassener Butter, bestreut ihn mit in Butter gerösteten Semmelbröseln, be­legt ihn mit geschälten, feinblättrig geschnittenen Aepfeln, streut Zucker, gestoßenen Zimt, einige feingehackte verzuckerte Orangenschalen und eine Handvoll Rosinen darüber, tropft wieder Butter auf und rollt den Teig nun vorsichtig ein, indem man das Tuch auf einer Seite, und zwar auf der entgegengesetzten von jener, vor der man steht, mit beiden Händen hebt und in der Rich­tung zu sich bewegt, wodurch der Strudel ein­gerollt wird. Man schiebt ihn dann rund zu­sammen und läßt ihn in eine mit Fett be­strichene lange Pfanne gleiten, was durch ge­schicktes Aufheben des Tischtuches bewerkstelligt wird. Run bestreicht man den Strudel rwch mit zerlassener Butter und läßt ihn in der Röhre knusprig backen. Er wird warm, mit Butter bestreut, serviert.

Wirtschaft.

25 Jahre Amerikanische Handelskammer in Berlin.

Aus Kreisen der Amerikanischen Han­delskammer wird uns anläßlich des bevor­stehenden 25jährigen Be st ehe ns der Han­delskammer geschrieben:

Wenn eine Institution wie die Amerikanische Handelskammer The American Chamber of Commerce in Germany in wenigen Wochen auf ein 25jähriges Bestehen mit Ge­nugtuung zuÄckblicken kann, so ist die Berechtt- gung ihres Bestehens ohne weiteres gegeben. Gegründet wurde die Kammer im Jahre 1903 unter dem RamenAmerican Association of Commerce and Trabe" von Leuten, denen das kommerzielle Wohl des deutsch-amerikanischen Handels am Herzen lag, und unter großen per­sönlichen Opfern der leitenden Geister ist es ge­lungen, die Idee dieses kommerziellen Zusammen­arbeitens im Interesse der Mitglieder sowohl, als auch anderer Ratsuchender von beiden Seiten des Atlantischen Ozeans nutzbringend in die Tat umzusehen. Besonders während des Weltkrieges und der diesem folgenden Inflationsperiode ist die Kammer unermüdlich bestrebt gewesen, diver­gierenden Ansichten nach Möglichkeit gerecht zu werden. Sie hat ihre Tore nie geschlossen, und somit für den Geist des Friedens der Verständi­gung und Annäherung den Weg offen gehalten. Was das bedeutet, hat der Erfolg gelehrt, und dies können wohl am besten die ermessen, die der Mitgliedschaft teilhaftig waren, deutsche und amerikanische Firmen von Ruf und Bedeutung. Selbstredend macht die Kammer als solche keine Geschäfte, sondern ist ein Institut wie jede andere Handelskammer, die ihr Bestehen den Beiträgen der Mitglieder verdankt, und in erster Linie im Interesse dieser ihre Sachkenntnis und Bezie­hungen in Dienst stellt.

Dieser Dienst besteht in Handelsauskünften aller Art, teils vertraulich, ferner unparteiischen Gutachten im Falte von Meinungsverschieden­heiten beim Bezug von Waren, Export und Im­port, und. beiden Teilen ist Gerechtigkeit wider­fahren. Das beweisen die Anhänglichkeit der jetzigen und das Hinzukommen neuer Mitglieder, Deutsche sowohl wie Amerikaner und andere Rationen. Gerne nehmen wir Anregungen ent­gegen, die uns Gelegenheit geben zu Verbesse­rungen im Rahmen unseres Programms. Wir nennen uns American Chamber of Commerce, Amerikanische Handelskammer, weil die Grün- dung in erster Linie eine amerikanische war, d. h. von amerikanischen Staatsbürgern ins Leben ge­rufen wurde, um großzügig nach beiden Rich­tungen hin zu helfen. Der Vorstand besteht aus amerikanischen und deutschen Firmen, welch letz­tere hinzugewählt werden. Die Bestimmungen über den Anschluß an die LInited States Chamber of Commerce in Washinton, D. C. sind, daß der amerikanische Charakter gewahrt bleibe (nach Möglichkeit), wie es auch bei unseren Schwester- instituten, den amerikanischen Handelskammern in Paris und London der Fall ist. Außerdem haben wir Anschluß an die International Cham­ber of Commerce. Auf diese Weise sind wir in der Lage, unsere Auslandsbeziehungen auch im Interesse der deutschen Seite voll und ganz, d. h.

50/50, auswirken zu lassen. Wir haben uns mit obigem Ramen identifiziert und ihn wahrlich nicht zum Schaden deutscher Firmen im Interesse des Außenhandels hochgehalten. Das stete Hinzu- kommen neuer, auch deutscher Mitglieder beweist, daß mit dem Ramen kaufmännische Ehre Hand in Hand geht.

Das 25jährige Bestehen der Amerikanischen Handelskammer bürgt dafür, daß der grund­legender Gedanke ein gesunder ist, und die Tat­sache. daß das Bedürfnis einer solchen Insti­tution vorlag und heute erst recht vorliegt, ist erwiesen an Hand des Wohlwollens der Re­gierungsorgane beider Länder, welches der Kam­mer nie versagt wurde.

* 60-Millionen-Anleihe der Stadt Frankfurt. Die Frankfurter Stadtverordneten­versammlung genehmigte gestern mit großer Mehr­heit die Begebung einer 60-Millionen-Ausland-2ln- leihe, die bekanntlich zum Bau der Großmarkthalle, 'Ausbau der Straßenbahn usw. dienen soll. Dagegen stimmten Deutschnationale, Kommunisten und Völ­kische. Von deutschnationaler Seite war ein Antrag eingebracht worden, jede Auslandanleihe abzulehnen.

* Frankfurter Verkehrs- und Ho­tel b e t r i e b s - A.--G., Frankfurt a. M. Die Gesellschaft (Gruppe Martin Sternberg-Amster­dam) wird, wie der W.T.B.-Handelsdienst er­fährt. der G. V. (30. Sept.) eine Dividende von 7 (0) o/o Vorschlägen. Die bereits gemeldete Ka­pitalerhöhung dient u. a. zur Angliederung eines der bekanntesten und größten Hotels und ande­rer Betriebe. Inwieweit sie durchgeführt wird, steht noch nicht fest. In Anbetracht der Liqui­dität der Bilanz dürfte eventuell nur eine Er­höhung bis zu 4.5 Millionen RM. durchgeführt werden. Der Geschäftsgang im laufenden Jahr ser wesentlich besser als im Vorjahre, und man könne schon jetzt eine Dividendenerhöhung in Aus­sicht nehmen.

* Rheinische Hypoth ekenbank in Mannheim. Die in Stockholm von der Aktie­belage Göteborgs Bank zu 961/2 Prozent zur

Emission aufgelegten vier Millionen Goldmark 6^/xproz. Pfandbriefe der Rheinischen Hypotheken­bank sind überzeichnet worden.

* Rachlassende Beschäftigung in der Fahrradindustrie. Wie wir aus Fachkreisen erfahren, mehren sich in der Fahrrad­industrie die Anzeichen, daß nunmehr nach Be­endigung der Saison das Geschäft wesentlich ruhiger geworden ist. Die Fahrradindustrie weist, in^gefamt genommen, einen uneinheitlichen Be­schäftigungsgrad auf, teilweise sind bereits De- triebseinschränkungen vorgenommen worden. Ob tatsächlich eine grundlegende Besserung in diesem Industriezweig eingetreten ist, wird das Herbst- geschäft zeigen bzw. die in dieser Zeit eingehen­den Lageraufträge.

* Minimax A.--G. Der Reingewinn be­trägt 272163. RM. Der Dividendevorschlag sieht, wie im vergangenen Jahre, wieder 10 °/o auf die Stamm- und 9 % auf die Vorzugsaktien vor. Das neue Geschäftsjahr habe sich in allen Geschäftszweigen gut angelassen. Die Umsätze im Handfeuerlöschgeschäft haben sich gegen das Vorjahr ziemlich gesteigert. Die Fabrik ist noch auf mehrere Monate gut beschäftigt.

* Reues Rußlandgeschäft. Wie der W.T.B.-Handelsdienst hört, ist ein Geschäft mit Rußland auf 51 000 Tonnen Röhren von der Firma Otto Wolff abgeschlossen worden. Die Lieferung dürfte in längstens neun Monaten durchgeführt werden. Die Zahlung erfolgt in Raten, die sich über etwa zwei Jahre erstrecken.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 14. Sept. Tendenz: un­sicher. Nachdem im Vorbörsenverkehr auf fort­gesetzte Deckungen in I. G. Farben die Haltung weiter recht fest blieb, war die Stimmung zu Beginn des offiziellen Verkehrs unsicher. Die Spekulation schritt zur Realisation der gestrigen Kursgewinne, während das Publikum sich weiter äußerst reserviert verhielt. Zur Zu­rückhaltung mahnte der morgige Zahltag, wenn man auch mit einer glatten Ueberwindung rech-

Seltsame Tiergeschichten.

Elefanten als Feuerwehrleute.

Eine merkwürdige Geschichte von der Klug­heit wilder Elefanten, die man, wenn es noch heißer wäre, für eine Ausgeburt der Hundstags­phantasie halten könnte, wird von einer englischen Wochenschrift aus Travancore in Indien berichtet. Holzarbeiter, die dort in einem Walde tätig wa­ren, wurden des Rachts durch das Trompeten einer Herde von Elefanten aus 6em Schlaf geweckt und entdeckten zu ihrem Erstaunen, daß die Tiere dabei waren, ein großes Waldfeuer zu löschen, indem sie ihre Rüssel als Schläuche benutzten. Die Arbeiter hatten einen großen Baum gefällt, der über den Weg gefallen war. Um sich die Arbeit des Wegschaffens zu erleichtern, hatten sie den Daum in Brand gesteckt, und als die Dämmerung kam, schwelte der Daum noch. Funken sprangen auf die anderen Bäume Über und verursachten einen Brand. Der Führer einer Herde wilder Elefan­ten roch das Feuer und rief durch lautes Trom­peten seine Kameraden herbei. Rach wenigen Mi­nuten waren 40 Wasserstrahlen aus den Rüsseln der Elefanten auf die brennenden Bäume gerich­tet. Ein in der Rähe gelegener Fluß spendete ihnen Wasser und setzte die vierfüßigen Feuer­wehrleute in den Stand, den Brand, der sonst vielleicht eine große Ausdehnung gewonnen hätte, zu löschen.

Der Schmetterling im Sonnenbad.

Während wir Menschen erst in neuester Zeit, den Segen und Wert des Sonnenbades erkannt haben, genießen es die Insekten vermöge ihres Instinktes seit unvordenklichen Zeiten. Unter den Bewegungen, die man an ihnen beofraget hat, finden sich auch solche, die nur zum Abfangen möglichst vielen Sonnenlichtes dienen können. Der bekannte Jenenser Biologe Prof. Franz hat nun Schmetterlinge im Sonnenbade eingehend beobachtet und berichtet darüber imRaturfor­scher". Er wandte den Diestelfaltern, die auf den sonnigen Bergrücken des Hausbergs bei Jena dahingaukeln, seine besondere Aufmerksamkeit zu, und es fiel ihm auf, daß sie sich erst mit ausge- breiteten Flügeln in die Sonne setzten. Das Bild, das der Schmetterling dann bot, war merkwür­dig:Seine Körperhaltung war bergauf, somit sein Blick der Sonne abgewandt. Der Leib ist genau in die Schattenrichtung eingestellt und an­scheinend auf hochgestellten Beinen so stark wie möglich gegen die Sonne aufgekippt. Die Flügel sind so tief seitwärts herabgeschlagen, daß ihre Seitenränder fast aufliegen und augenscheinlich den Körper in jener Haltung stützen helfen. Man

hat den sicheren Eindruck, daß der Schmetterling seinen Leib und die Flügel möglichst stark den Sonnenstrahlen ausseht". Don diesemSonnen­bade' fliegen die Schmetterlinge alle 1 bis 2 Mi­nuten auf, kehren aber jedesmal bald wieder geradewegs oder nach einigem Hin- und Her­pendeln ziemlich genau an die alte Stelle zurück und setzen sich auch stets wieder in die alte Rich­tung, machen mit halberhobenen Flügeln eine energische Kehrtwendung, bis der Leib in Schattenrichtung" steht. Richt nur bei Diest elf al­tem konnte Franz diese Sonnenbäder beobachten, sondern auch bei demkleinen Fuchs", der sich in gleicher Weise mit ausgebreiteten Flügeln dem Sonnenlicht aussehte, aber ohne Anlaß niemals ausslog. Dagegen flatterten Kohlweißling, Rüben- weißling und andere Arten mehr umher, als daß sie ruhten. Es ist nicht zu bezweifeln, daß dieses Sonnenbad des Schmetterlings ein gewisses Orts­gedächtnis verrät, denn die Oertlichkeit ist viel zu kompliziert, und der immer wieder ausgesuchte Ruheplatz tritt zu wenig hervor, als daß er auf Entfernungen von 100 Meter hin noch eine unmit­telbare Anziehungskraft auf das Tier ausüben tonnte. Das immer wiederholte Zurückkehren der' Schmetterlinge kann nicht anders, als auf Orts­gewöhnung beruhend, gedeutet werden.

Schuh den Seehunden.

Kürzlich ist «ine Verordnung in Kraft ge­treten, wonach die Retz-, Hetz- und Lockjagd auf Seehunde jeglichen Alters und Geschlechtes bei Strafe verboten ist. Auch das Verleihen von Booten zur Jagd wird unter Strafe gestellt. Der Seehund gehört zwar kaum zu den nützlichen Tieren, da er große Mengen Rutzfische vertilgt, di« Rehe zerreißt und den Fischern argen Schaden an der Küste und auf den Inseln bereitet. Um aber die Seehunde, die sehr viel gejagt werden, und deren Zahl ständig abnimmt, nicht vollkommen auszurotten, ist das Fangen mit Rehen, das Hetzen der Robben mit Motorbooten und das Locken der Tiere auf Sandbänke durch Nach­ahmung ihrer Bewegungen verboten, denn diese Methoden sind keine weidgerechte Jagd, sondern Aasjägerei. Andererseits ist die SeehundZjagd an den Meeresküsten und bei den Inseln für die Fischer und Bewohner der Seebäder ein nicht zu unterschätzender Gewinn. Die neue Verord­nung schafft einen Mittelweg. Sie soll den See­hunden den nötigen Schutz verleihen und nimmt den Küsten- und Inselbewohnern nicht einen Verdienst und- nicht die Möglichkeit, sich eines Feindes auf weidmännische Art zu erwehren.

net. Verstimmend wirkte, daß die I. G. keine Aufklärung über ihre Denzinproduktion gibt, sondern di« in den verschiedenen Prelle- meldungen genannten Zahlen dementiert. Zu­nächst erfolgte nur ein Versand des synthetischen Benzins in kleinen Mengen zu Versuchszwecken. Darüber wurde die Besserung der Ar­beitsmarktlage in der zweiten Woche des September wenig brachtet. Bei im allgemeinen geringen Veränderungen war die K u r s g e - staltung wieder uneinheitlich. I.-G.- Farben eröffneten nur knapp behauptet. Bis zu 1,5 fester tagen Bankaktien, ferner konn­ten Scheideanstalt und Lahmeyer je 1 Prozent anziehen. Bis zu 3,0 Prozent abgeschwächt tagen dagegen Gelsenkirchen, Harpener, Zellstoff-Wald- Hof und Deutsche Erdöl. Autoaktien uneinheitlich. Daimler auf Berichte über guten Geschäftsgang plus 0,5 Prozent, dagegen Kleyer minus 1,5 Prozent. Voigt iu. Haeffner setzten ihre Steige­rungen bis auf 230 Prozent fort. Don heimi - schen Renten lagen Ablösungsschuld erhol». Don Ausländem Türken etwas fester. Im Ver­laufe überwogen bei kleinem Geschäft die Ab­gaben, so daß die Kurse allgemein nachgaben Der Geldm arkt war wenig verändert. Tages-- geld war zu 5,50 Prozent reichlich angeboten. Im Devisenverkehr lag die Reichsmari etwas fester init 4,2020 gegen Kabel und 20,433 gegen London. Paris gegen London 124,02, Mailand 89,35, Madrid 28,74.

Berliner Börse.

Berlin, 14. Sept. (Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers"). Es ist bei der mo­mentanen Einstellung der Börse ganz gleich- gültig, ob die Nachrichten aus dem Wirtschafts­leben günstig oder ungünstig lauten. Die Spekula­tion »nacht die Tendenz nach ihren laufenden Engagements und zieht die betreffenden Mo- mente als Begründung heran. Die zweite Hand ist nicht am Märkte, man sagt sogar mit einem gewissen Galgenhumor, daß auch die erste Hand fehlt, so daß das Geschäft in ben engsten Grenzen blieb. Das Interesse beschräickte sich auf Spezialwerte, die über den Durch­schnitt von 1 bis 2 Prozent fester lagen. Stärken befestigt toaren Stolberg-Zink plus 10 Prozent, Feldmühle plus 6 Prozent, Sternberg plus 4 Pro­zent, Voigt & Haeffner plus 4.5 Prozent, Deutsche Waffen plus 3 Prozent. Heimische An­leihen lagen ruhig. Von fremden Renten waren Anatolier etwas befestigt, ebenso Oester- reicher und Ungarn, dagegen Mexikaner und Türken abgeschwächt. Der Geldmarkt toai wenig verändert, doch hegt man Befürchtungen für den Zahltag. Dies dürste auch der Grund für die im Verlaufe eingetretene Abschwä - chung gewesen sein. Die Kurse gaben im all meinen wieder 1 bis 2 Prozent nach, Spritweri? 4 Prozent, Sternberg minus 4 Prozent, Glan, stoff minus 7 Prozent, Voigt & Haeffnc minus 6,5 Prozent, Feldmühle minus 3,5 Prozent Auf diesem ermäßigten Niveau machte sich späte» eine gewisse Widerstandsfähigkeit bemerkbar.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a.SH., 14. Sept. Die Weizen preise wurden um 0,25 Mk. ermäßigt, da di. ausländischen Weizenpveise auf die hiesige», drücken. 2m Zusammenhang hiermit mußte auch der Preis für 'Weizenmehl herabgesetzt werden. Dagegen sind die Kleiepreise trotz des sehr ruhigen Geschäftes erhöht worden, was seinen Grund darin findet, daß die Mühlen nur wenig Kleie an den Markt bringen. In Wetterauer Gerste sollen Geschäfte unter der niedrigsten amtlichen Notiz getätigt worden sein, während feinste Aussttchqualitäten bis zu 31 Mark be­zahlt wurden. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer, 26,75 bis 27; Roggen, inländischer, 24,50 bis 24,75; Sommergerste für Brauzwecke 26 bis 28; Hafer, inländ., 23 bis 24; Hafer, ausländ., 24 bis 25; Mais (gelb) 18,75 bis 19; Weizenmehl, inländ., Spez. 0, 39,25 bis 39,50; Roggenmehl 35,25 bis 35,75; Weizenkleie 13 bis 13,25; Roggenkleie 13,50 Mark. Tendenz: Ruhig.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 13. Sept. Es wurden notiert (1000 Kilogramm): Weizen, märkischer, 257 bis 261, Sep­tember 275,50 bis 275, Oktober 274,50 bis 274, De­zember 274,50 bis 273,25 Mk. (flau): Roggen, märt., 247 bis 250, September 258,50 bis 257, Oktober 245,50 bis 244,75, Dezember 243 bis 242,50 (matt); Sommergerste 220 bis 265; Wintergerste und Futter­gerste 210 bis 217 (still); Hafer, märkischer, 190 bis 208 (fester), Dezember 209; Mais, La Plata, 196 bis 197 (ruhig); Raps 300 bis 310 (behauptet); (100Kilo­gramm): Weizenmehl 33,75 bis 37,25 (etwas matter); Roggenmehl 32,75 bis 34,75 (etwas matter); fflteuen- fleie 15,25 (still); Roggenkleie 15,25; viktoriaerbsen 46 bis 52; kleine Erbsen 26 bis 29.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben die Höhe der zuletzt beschlostenen Dividende an. Reichsbankdiskont 6 Prozent, Lombardzinsfuh 7 Prozent.

R-ranffurt a.M.

Berlin

Frankfurt n. Di

Berlin

Schlug» Kurs

l'Uhr. Kur,

Schills?- Kur»

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Schlich Kurs

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Kurs

1 Kurs

Datum:

13. 9.

14 9.

13. 9.

14. 9

Datum:

| 13. 9.

1 14. 9.

| 13. 9.

| 14. 9.

5°/o Dt Reichsanleihe v. 1927 Dt. Aul Äblos Schuld mit

Auslos.-Rechten.....

Desal. ohne AnSlos -Rechten 7% uranif. H»p.-Bk. Go dpf

unlündbcir bis 1932 ....

87,1

87 ,5

A. E G.........

182 25

191

181

192

ISO,5

189 5

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192.65

Bergmann.........

Elektr. Lieferungen . . .

.8

54,7

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65

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10

182

184,5

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15,2

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14.9

Licht und Kraft......

10

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136

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205

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Helten & Guilleaume . . .

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Ges f. Elektr. Untern. . .

10

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Hamb. Elektr. Werke . . .

Rhein. Elektr. . . . .

10

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161

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163,5

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AEG abg BorkricgS-Ob

Schief. Elektr.......

10

»Marionen, rückzahlbar 1932

-

-

-

Schuckert ........

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16

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<7o Oesterreich, cinheitl. Rtc

27,75

_

Transradio.........

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131

131,5

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Lalnnever & Co.......

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173,5

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172

BudcrnS . . ......

. 0

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26.25

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149

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4°/0 Ungarische Staot-r. v. 1910

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Essener Steinkohle ....

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156

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Gelsenkirchener - f. */e I

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Harpener.........

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197

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13.75

13.65

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173

175

4% Türk. Bagdadbahn-Anl.

Ilse Bergbau ......

252

250 5

Serie 1.

17,6

17,5 14.2

17,5

152.5

152,25

174,11

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175,65

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4°o Rumänen convcrk. Nie.

14.65

14 65

Köln-Neuessen ......51/,

_

Mannesmann . .f. V« I

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174

174

173

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voll 1913

15

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Oberschles. Eiscnb. Bedarf 0

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Allg Deuiiche Eisenbahn 4'/, Hamburg-Rmerssa Pakei . . 6

82 75

147

147,76

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148

Oberschles. KokSwerke . .

Phönix Bergbau. f V« I

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Hamb -Südant Dampisch. 8

Hansa Dampfschiff . 6

219

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218.75

225,75

Rheinische Braunkohlen

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Riebeck Montan......

10 .0

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194.75

245,5

194

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245 5

194

Rorddcutschcr L'loub .;

149

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148.65

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. 6

178

179

177,25

178

Allg.Tcntschc Ereditanst-. iu

43.5

144

144,65

bereinigte tsraptw. f. 3

124

124,5

124 5

125

Barni r Bankverein 10

142.5

143,5

143,5

143,9

jurauijjanen......j

Kali AscherSleben.....

KaliWcsteregelu ...

Kaliwerk Salzdetfurth

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33

33.13

Berliner HandelSgcsellsch. 12

Commerz- und Privai-Bk. 11

241

174

172.75

242.5

171

241

173,5

10

10

172

182

172.5

182,25

170,5

181

172,75

182

'Lärmst, ii. Rationaldank. 12

227

-'28.5

216.4

229 5

12

240

243

245

Deutsche Bank. . . . 10

Diskonto-Gesellschaft Ant. 10

163

155

163.5

156 75

162

155

163. -

156.5

I G- Karben-Industrie.

Dynamit Nobel .....

Scheideanstalt.......

10 .0

298.75

298.5

296.25

142

298,75

143,75

Dresdner Bank . . 10

Blute' , Wjc Kreditbank 9

162.5

16-.5

161,75

163.25

.8

213.5

214.75

-

240

242.75

246

Goldschmidt........

.6

130

130.6

129,25

130

Mete, .....8

111

140

137

139.13

Nütgertzwerke ......

.0

96.5

95

95,5

95

SictrmnäTT...... 1

173.75

172,5

173

Mctallgescll'chaft . . . . .

10

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Frankfurt a M

Berlin

Schlub-! 1-Uhr-

Schluß Kurs

Anfang

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Kurs

Kurs

DaMm:

13. 9.

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13. 9.

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Philipp Holzmann . . . .

12

197

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195

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Heidelberger Gement . .

Gement Karlstadt...

8

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143

185,5

143.5

-

Waich & Freitag . .

10

161,5

161

Schultheis Pahenhofer. .

15

413

415.5

Ostwerke.........

12

394.25

395

Ber. Glanzstoff......

15

702

702

Bemberg..........

Zellstoff Waldbof. . . . .

8

575

584

12

315

312.5

309,5

313

Zellstoff Aschaffenburg . .

10

200

200

197,5

199.5

Charlottenburger Waller.

-

141.5

141,9

Dessauer GaL ......

8

193.25

196

Daimler Motoren. . . . .

0

1I8

118,5

117.75

119

Demag..........

Adlcrwerke Kleyer.....

0

81,5

88

0

117

115,5

114

115

Ludw. Loeire .....

Nat. Automobil......

1C

6

_

269

115,5

118

Orenstein & Koppel. . . .

4

134.5

134,75

Linke Hofmann.....

Ii

Leonhard Tiev......

6

155

156.75

Bamaa-Meguin. .....

0

47,5

46 5

Franks. Maschinen . . . .

(

69,5

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Gritzner ..........

116

113

Hchligenstaedt ......

0

27

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0

109

107,5

Lechwerke.........

8

119

Mainkraftwcrke ......

8

12,5

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Miag ..........

10

136

134

Nckarsulmer .......

PetcrS Union .......

s

116

115

-

8

113

112

ftebr. Roeder . ......

10

138,5

Doigt & Haeffner .....

0

227

230

213

230,5

Südd. Zucker.......

0

14'1

139,75

140

'

Bantnofen.

Berlin, 13 Septbr-

I Geld

tönet

SUnerikanischc Noten. . . .

4,187

4.207

Belgische Noten.....

58,35

58,50

Dänische Noten......

112,18

112,62

Englische Noten ......

20.40

N.48

Telegraphische Auszahlung.

Berlin. 13 Septbr.

Geld

Brief

Französische Noten......

16,455

iÖToti

Holländische Noten......

168,06

168,74

Italienische Noten......

22,86

22,96

Norwegische Noten......

110,75

111,19

Deutsch-Qesterr., 5 ICO Kronen

W, 11

59,35

Rumänische Noten......

2,585

2,605

Schwedische Noten......

112,57

113,03

!),M

81, 16

Spanische Noten.......

70,79

71.07

Tschechoslowakische Noten . .

12.4115

12,465

Ungarische Noten ...

73,27

73,57

Devisenmarkt Berlin

Frankfurt a. M.

13. Sevtbr.

14. Septbr.

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Briet

Geld

Brief

Äintt-Roit

168,33

168,67

168,23

168,57

Buen.-AireL

1,795

1.799

1,793

1,797

Bni.-Antw

68,49

n8,61

□8,45.1

□8,575

Ehristiania

111,01

111,23

110,89

111,11

Kopenhagen

112,45

112,67

112,39

112,61

Stockholm

112,89

113,11

112,86

113,08

HelsingforS.

"1,589

10,609

10,58

10,60

(stallen. . .

22,865

22,905

22,865

22,905

London. . .

-0,421

10,463

20,415

20,455

Network . .

1,201

4,209

4,198

1,206

Paris....

16,465

16,505

16,46

16,50

Schweiz . .

>0,995

>1,165

-0,97

-1.13

Spanten .

71,01

71,15

<1.04

1.18

yapan . ..

1,977

1,981

1.973

1.977

Rio de Jan. Vien in D--

>.4975

0.4296

>.49,

.499

Lest, abgcst

59,215

69,335

59,185

□9,305

Prag ....

12,449

12,469

12,442

12,462

Belgrad . .

7,397

7,411

7,398

7.4t 2

Budapest. .

>3,47

<3,61

73,42

>3.56

Bulgarien.

>,035

3,041

1,0. U

.Ulli

Lissabon . -

20.56

10,60

40,52

20,56

Danzig. . .

81,35

81,51

81,34

dl,80

Konstgntin-

-',138

2,142

4,138

2,142

Athen. , .

5,591

5.606

5,594

5,6'16

Eanada .

4.200

4. 208

4,199

1,20?

Unt tuntj . .

4.176

4.181

4.176

4.18,

Cairo . .

20.945

20.985

20.937

.0.977