Parkers Bericht.
Tie Kritik des Generalagenten an der deutschen BsiDgetpolitik.
Eigener Drahtbericht de« Aiefteoer flnytyrs*.
Berlin, 14. 3-m. Can Zusammenhang mü dem n oomsiafl oeräftentlichun Auszug te» verilt,re- des Generalagenten für Aeporulions-crhlungen, den berieib» zugleich mit den Berichten der Hcichfeank» konuncksors. de» ftommiffors für die nerpianfciten Einnahmen und der Treuhänder für die Eisenbahn- und 3nöuffrieobHac: anm über di« itr. dem 1. Bepiemb.; 1826 verstrichene Zeit erstatte« Hot. find m der Presse zahlreiche Kommentare oer- osfenilicht worden, crt sich nicht ganz mit dem wirkliche» oachverhatt de» Berichr.-s berfen. Ties Dürfte im wesen.lichea daran Ihnen daß, der feiten» de» Äenerolagenten an da» AoLckiche Telegraphenbureau gegebene Auszug in weientlichen Punkten so ftarf gekürzt ist, b-afc sich ö e Zusammenhänge nicht mehr überblicken lassen. Da? eine stehl jedoch feft. doh her Bericht eine Sprache spricht, dre k'ir nicht, roenasdms bisher nicht bei den Berichten de» Äemttaiagmten gewohnt sind. Was die jnchliche Kritik anbetrickt, so kann man Parker (Bil* bert nur en «gegen halt en, daß er sich damit vollkommen mit ner Meinung der verantwortlichen Stellen des ternu-jM tSirtschait». und Han del sieben» deckt, die das |a auch zur Genüge bereits an öffent- iuher Stelle k'indgegeben hoben. Insofern enthalt der Bericht nichts, wo» sich gegen die wutsche Politik in der Dawesfroqe richtet. Unser« These in der Frag« der Dowe-^hl u gen geht doch dahin, dieselben noch Mosigabe der allgemeinen Aerhällnisse in gemein* samem Interesse mit den Gläubigern zu regeln.
TBati dre Kritik an dem deutschen Budget» I h ft e m betrifft, so ift hier vielleiche die Stelle, an der es scheint, als überschreite der (Bene ra lagen! in gewisser Hinsicht feine K ornpetenzen. indem er sich in innerdeutsche V« rhältnisse ein- miicht. Da der ausführliche Bericht des Agenten noch nicht vorliegt, so lästi sich auch noch nicht überblicken, inwieweit der ®cneroloqent seine Stellungnahme zu rechtfertigen versucht. Wenn, er dabei jedoch auf die innere Höherentwicklung Deutschland- Hinweis«, und von einer kunst11chen Anseyuna der Budgetüberschüsse spricht, so wiederholt er. vorausgesetzt, daß im ausführlichen Bericht diese Kritik fich im Böhmen deS Sachlichen halt, eigentlich nur das. waS auch an zuständigen Stellen lebhaft kritisiert worden ist und wogegen auch die schärfsten Mahnahmen eingeleUet wurden. Andererseits musi man aber Herrn Parker Gilbert daraus Hinweisen, dah Deutschland in feiner ganzen Wirtschaftspolitik in jcöer Beziehung durch d i e unvernünftigen Zollschranken, die da- Ausland gegen Deutschland errichtet hat. die Hände gebunden find. Sobald Deutschland nur n irgendeiner Form .rgendwelche Maßnahmen zur Förderung feines Gepvrtes wie Preissenkung usw. eimeitti. fetzt in der ganzen Welt ein Dumping-Geschrei ein. das keineswegs angetan ist. auch nur rqend- toit die deutschen Interessen zu fötbern. ® t • rade aber i m Interesse des DaweS- planes, der ja darauf beruht, auf gemeinsamer Basis Gläubiger wie Schuldner zu fruchtbaren BefuItoten zu führen, sollte eben hierin erst einmal Wandel geschossen werden. Mit Parker Gilbert unterschreiben wir. dah guter Glaube und gegenseitige» Verständnis allein die stärksten Grundsätze für die Weiterentwicklung des Dawesplanes bilben. Ieden^ falls ist Deutschland in jeder Beziehung bemüht. in diesem Sinne zu handeln. Bon einer Absicht seitens Deutschlands auf künstliche Weise einen Eindruck der Armut hervorzurufen, um Daweserleichterungen zu erhalten, kann deshalb auch nicht im geringsten die Bede sein. Jedenfalls haben gerade die ausierordentlich schwierigen wirtschaftlichen Berhältnisse Deutschlands in der letzten Zeit da» beste Bild über die wahre Lage Deutschland» gegeben.
Die deutsch-englischen Wirtschastsbesprechungen.
Ta» ttrflcbntö de» englischen Besuch» in Leverkusen.
Leverkusen, 13. Juni. (Wolff.) Die deutsch« englischen Wirlschoftsbesprechungen zeigten einen erfreulichen Meinunfl»austaiisch, man kam in allen erörterten Fragen zu übereinstimmenden Ansickrten. Der BorfdHüg, dost engere Beziehungen und gegen* seifige» Zusammenarbeiten zwischen Landwirtschaft und Industrie eingeleitet werden sollten, wurde warm begrubt. Man kam überein, in beiden Ländern Den industriellen Organisationen die eingehende Behandlung dieser wichtigen ifroge nach Möglichkeit zu empfehlen.
Bei bet Erörterung über btt Zweckmäßigkeit einer Ausdehnung des internationalen Schiedsgerichtsverfahrens in geschäftlichen Streitfällen zwischen den Angehörigen verschiedener Bationen eiflab sich, dost alle Teilnehmer an der Konferenz mit dem Vorschlag svmpathisierrn. der in dieser Frage für die Beratungen des Stockholmer Kongresses der Internationalen Handelskammer aemacht worden ist. Im Interesse einer Verbesserung der wirtschaftlichen und fufturcllen
■ :i Wsrd ein AuotauschvoII Hoch- chiillehrern und Studenten zwischen Ulen Ländern für erwünscht gehalten. Die Ttil- -iehmer an der Konferenz wollen für die Sin- dtunfl und den Aushau dieses Gedankens in Dren Ländern bit erforderlichen Scheitle unter- iehmen. Das Washingtoner Arbeilszeit- a b k o m m e n wurde eingehend erörtert und die besonderen Wirkungen dieses Abkommens auf t>le Produktion in Grobbritannien und Deutsfe* land von beiden Seiten auseinandergesetzt. Es sand auch eine allgemeine Aussprache üb« die v’ikn- und Stahlindustrie, die Scittitndieftrie und anbere Fragen statt, an denen die rnwefenden deutschen und englischen Konferenzteilnehm« besonders tnierelheri sind. Es verdient, besonders bervorgehoben zu werden, dah in allen Sitzungen bieler Konferenz die Wichtigkeit Berück - 't<dt,ioung der 3 n i c r e f f. r groben .Hatte der Konsumenten in reiben Ländern immer im Auge behalten wurde.
Die Reqiernngslrrisi» in Sachsen
Dresden. 14. Juni. Pru>-Del., Nachdem di« 2>?rbanbiunatn zwischen Den Begtenuig». Parteien in Sachsen imebentm ein unbef riebt gen be« Ergebnis gehabt haben, will Akmisterpräsident Held! tnmmebr von sich aus bi« 'MUniftw ernennen, -hn« 'ich Tx-iter mit ten Parteien in Berdlnbun-i ui '?sen Or
wird morgen im Landtag eine 5:*crung abgeben. dah er das neue Kabinett wahrtchernttch am Donnerstag dem Landtag werde oocueLr: formen.
Hinter den Kulissen der „Germania".
Ter Kump s u « batzVer l i »er fa* t r tuneo rqau. Eigen« Drahwericht De» »Gtefeoer flnynxr»*
Berlin. 14 Inn Bor einiger Zeit ’anb ein« GeneralvertannnlUng der Aktien,5««ilschaft statt, in deren Verlag das Berliner ^Zer.trums- organ .©trmania“ erscheint. Di« 21uäc norDer- sezung zwilchen Den Vertretern der Aktienmehrheit. vor allem Dem au' dem rechten Flügel des Zentrums stehenden Abgeordneten v Popen und btr. Sprefern der M-derheit trug vielfach politischen Eharatter Bor allem drehte sie ftch um die Frage, ob die Berliner Zentrumspartei Anspruch auf einen S i tz : m Aufsichtsrot d« Gesellschaft erheben Dürfe. Herr von Pap«.' verneinte die Frage und griff he. dies« Gelegenheit die Berliner Zent tu nw pari ei und ihre Leitung an. Mtnisterialdireitvr D. Dr Lpiecker blieb Die Antwort nicht schuld.g und wandte sich vor allem gegen die Darlegung Popens, dah durch das Verschulden des Vorstandes sich die Gelchäftslage Der Germania verschlechtert hab« Im Gegenteil sei es die Politik des Aufsichtsrats gewesen. Die Bankrott gemacht habe Die von der Minderheit gestellten Anträge auf Entsendung eines Vertreters der Berliner Zentrums- Partei in Den Aufsichtsrat verfielen der Ablehnung. Der alte Aufsi cht sra t mit Herrn v. Popen an Der Spitze wurde »i eberqe- wählt Hinzugewähli wurden als Bcrtreter der Sächsischen Zentrumspartei Dr. Z l ü g l e r und al- Vertreter bet Berliner Katholiken DeinSziehr, letzterer auf Vorschlag Dopens, der «Härte, die Berliner Partei würde damit einen Vertreter im Aussichtorat haben In starker Erregung antwortete ihm Dr. Spicckrr. dah Popen „$u der Abschlachtung der Berliner Anträge nicht auch noch Spott und Hohn hin- zufugen" solle.
imftättenbau für Beamte.
Berlin, 14. Juni. (Priv.-Tel.) Der Be- amtenausschuh des B e i chs t agS er» ledigte am Montag in erster Lesung den Gesetzentwurf übet Abtretung von Beamten- belügen zum Heim st ätt en bau. Di.' Vorlage beruht aus dem Gedanken, durch ein Zwecksparsystem BTtllel für die Organisation eines Heimstätlenbaues für Beamte fluffig zu machen, wöbet öffentliche Mittel nicht tn Anspruch genomm en. sondern nur Gehaltsabzüge bet Beamten verwendet werden sollen. An der Vegietungsvorlage wurden vom Ausschuss zahlreiche Aenderungen imb Einfügungen vorgenonnnen. Die Summe etwaiger Gehaltsabtretungen zu Dein genannten Zweck wird bis zu % des Betrages festgesetzt, um den bas Einkommen und bas Auh^gebalt 1560 Aeichsmark für das Jahr übersteigen Die Abtretung darf nur an ein öffentlich-rechtliches Kreditinstitut ober gemeinnützige Unternehmungen erfolgen. Dem Abtretenden must das Aecht Vorbehalten werden. Den Vertrag evtl, zu kündigen.
Die Sondergebäudesteuer.
Die zweite Lesung im Finanzauöschuz;.
Don unserer Darmstädter Redaktion.
Darmstadt, 14. Ium. Der Finanzausschuß de» Hessischen Landtag» begann am Montag mit der zweiten Lesung de» sondcrgebaudesteuergesttzes und erledigt« das aus 16 Kapiteln bestehend« lSejetz bis einschliestlich Kapitol 11. Es liegt eine graste Zahl oon 21 bänderimgsaniragkii zu der uriprunchichen Regierungsvorlage vor. Zwei Anträge Dr. Leucht- gen» und Gaim, die sich auf das Gesetz im allgemeinen beziehen, wurden abgelehnt. Zu Artikel 1 wurde em Antrag ijainftabt auf Einbeziehung von (9rab* und (9ro»flärten für erledigt erklärt. Zu Artikel 2 lagen Anträge der Abg. Ritzel, Dr. Leuchtgens. Dingeiden, Kindt und Kaul vor. Der Antrag kitzel wurde zurückgezogen und die anderen Anträge bi» aus den De» Abg. Kaul abgelehnt. Dieser Antrag wünscht folgenden 2D ortlaut De» Abs. 2: „jedoch dars bei dieser Zestietzung bte Frieden»m,ete mit nicht weniger al» 3 Proz. de» Frieden »werte» angenommen werden."
Artikel 3 bi» 5 wurden angenommen. Bei Art. 6 wurden die Anträge Galm und Dingeldey abgelehnt und ein Antrag riainffabt angenommen, wonach Steuerbefreiung eintreten soll, wenn ein Faimlien- hau» am 1. Juli 1916 mit nicht mehr al» 2») o. f). de» (iriebensax’rte» belastet war Die Artikel 7. 8, S wurden angenommen. Zu Artikel 10 wurde einem Negierungsvorschlog zuLestinnm. Abi. 1, Sag 1 dahin abjuänDem, dost der Steuersatz nicht 130 Pfennig, sondern 63 Pfennig beträgt, hinter Satz 1 ist folgerte» einzunigen Für bebauten fflnrnDbefip mit einem Brieden-wert (Artikel 2) non nicht mehr als 7000 Mark beträgt Der Steuersatz 13U Pserwia je 100 Mark Frieden-wert Bei Ermitttung der Wer». ärenze sind die gewerbtichen Zwecken dienenden Irurtftürfeteile nicht zu berücksichtigen. »all» der ®ef<m:irheöensmert den Betrag t>on 12 «MX) Mk. nidyt übersteigt. Für nicht utrnnefetr Eigenhöu'er tm ^rrebenerotrr (Artikel 2) von nicht mehr al» 10000 Mark beträgt der Steuersatz 130 Vfenntg, wenn der Eigentümer für Öen im 'stechnung»zahr l'»26 endigen Den Steuerabfdjnitt nicht mehr al» 100 Mark Eintommensteuer zu zahlen hatte und (ein lonsnger Grundbesitz nicht mehr al» 10 00»» Mark Steuerwerk (redttsfraitig lestgesetzter Slfuerroert für 1914) hotte
Artikel 11 Akstag 1 erhielt in Den Beratungen die nachstehende Fassung: Die Berroaltung der staatlichen Sortergebaudestever erfolgt durch da» Lan- dessknanzamt Darmstadt und die ihm tiruerfleli.en Finan,Mmer Für da» Beanlagung« Wedn. irnttd« urt Siraloersähren sowie für das Strafrecht gelten stnngcmäst die Dodchrlsten der B«lch»abgadenord- mma mit Der «ostgab, dost an die Stelle de» Beichsttnanzhos» Der Beru»altung»gericht»hof imb an Die Stellt Des 2ieiet>»Minister der Finanzen der hessische Minilter der Finanzen tritt, lieber die Hohe der Sondergebäudesteuer erteilt da» Finanzamt den- Steuerpstichtigtn einen fchristlichen Bricheid Sei Artikel 11 wurde noch ‘olgrrter neuer Abfan (3) eingetugl Die identer Hebung bti £oiiöugebaut■ steuer wirb mü f8«tdstra < m nah« de» un, bi» imanggfadyen Betrüge Der h. ' : er zogen en Steuer bestraft. Die wegen Zuwkberhandlungen gegen btt io ®eten erkannten ltzridstrasen • neben in bi< bejsi w» Slaalskaste Die beiden Artikel 10 und 11 such iu4> argenenmi.n. Die neckten her abgelfbvten Anträge bezogen sich uwi Steuerb ^
i Vie Lenser Dreimächtekonserenz.
Japan verlangt GleidjitfUung
3t e u y o r r. 13. Jam. (SB.) ..läfiochiteb Hrest" e«Let aus Tviie dost Fopor ;a ®<nf Die Gleich»
'"feile n a mitEngland und Am tri ka ’oanr | eine £. i4tgr.'nM nri *ilh?ntg-: d)ir-< vorichsagtn werbe, rm: Der Be^rimbung, dast iutfe br. Der <3r. ..
I de» Stilen 0|*ns n I chl 0 f f enf i o verwend dar seien, uaper wolle wen <L:en» -n Dieter Htvstch! gleiche» Recht. wem, o -uch diele» 5^echt Tiit jcffidbt auf feine Wirrichaftsiege faum prehiid) tu»übfi werbe Ferner wolle Japan eine DwErcksion oder eine Abarterrmg Dr» 2>- hmgtoner Ab.'orn. men» ab lehnen. Da bi« Genfer Dreustion cr«ns nicht ate FonfttzUNg btr VDoÜ) ngiorer Kooierenz u be- IraAten fti. Eine örirttrL w Der Fr rgr der Banne ha’toeen in Singaporc und aus Hawai fei angeblich nicht beabsutztigt
Serbien und der Tirana-Verttag.
Vor einer Verständigung über Albanien?
Belgrad. 13. 3um. XlL) In Dtplcnna- -lchen 5Trttlen wird darauf dm gewiesen daß Die süDslawiletze Bote an btn öblterbunb Duntz- aus nicht den Sinn habe, etwa Den Vertrag von Tirana in seiner Gtjawlhett vor den 36Ucr- buuD zu bringen. Man bet i achtet v.eimthe Die Bote als cm einwandfreies Symptom für Den fortschreitenden Verständigungs- Willen zwischen Italien und Sud- s la Wien. Die BttbanMunarn. Die tn lebte* Zeit ztrckchen Den bei Den -Staolen durch Den Außenminister Marinkowic und Den italienischen Gesandten Vodrero geführt rootDtn sind, sollen zu einer wenn auch noch nicht formulierten. so Doch grundsätzlichen B e r • ftänDigung über Albanien geführt haben. Es entspricht Dem Sim» einer vor lauf.gen Verständigung. Zwischenfälle, wie Den jüngsten nicht mehr als notwendig aufyubaufcben und möglichst rasch und ohne Hinzuziehung Dritter auszutragen. Deshalb lege SüDHattnen keinen Wert auf Die Intervention Des Bbl- kerbundes. Die Bereitwilligkeit Südslawiens. aus Wunsch Des Vblkervundsrates den Zwilchen- sall in VerbinDung mit anderen Mächten zu diskutieren. betzöge sich allo nicht auf Den Tirana- Vertrag. sondern auf Die Verhältnisse überhaupt
Aus aller Welt.
Tagung des Vereins deutscher Chemiker.
In der in Offen zusammengetret:nen Mitgliederversammlung Des Vereins deutscher Ehe- rniker wurden zahlreiche Ehrungen bekanntgegeben: 11. a. erh.eiten Prof. Dr. .Fritz A a k ch r g 'Ludwigshafen» Die Licbig Denmiun^c Prof. Dr Windaus «Göttingen) die Adolf '^ayer-Denk- münze. Geheimrat Fritz .Fischer 'Wülhe-.m, und Dr. Alwin M i 11 a s ch Die Emil .Fischer-Denl- inünze. Geheimrat Prof. Fischer «Mülheim) hielt einen Vortrag über ..Ehemie und Ä p & I e". Er führte u. a. aus. die Beziehungen zwischen Ehemie und Kohle verstärkten sich fett Beginn dieses Jahrhunderts von Jahr zu Jahr, indem sie Die Kohle langsam aber sicher in Die Stellung eines der wichtigsten Shemie-Aoh- stosse einrückten. Ein bedeutungsvoller Ansang fei Die Kohleverflüssigung. Di« Kohl, könne aber im Lause der Zeit ebenso Der Aoh- stoss für Die Herstellung synthetischer Tet- ti l r oh ft o fs e. wie für Die Herstellung fünft- lieben HvlzeS oder Kautschuks werden oder für Rohstoffe. Di« zwar nicht mit diesen dentisch feien, aber in Der Praris an deren Stelle treten könnten. Bvrläufig werde wohl «ivch für lange Zeit Der Hauptwert der Kohle :n der Heiz kraft liegen. Denn Wenge Prozente der deutschen Kohlensörderuna reichten dazu auS. um die Produkte herzuftellen. deren künftllche Herstellung aus Kohle uns bisher möglich sei. Gerade weil sich bei unS die aremckche Kohlenausnutzung erst m An sang einer Önt- Wicklung befinde, erscheine es angeze.gt. sich über D c <3-:ebniffe und über die Möglichkeiten aus dem <<tKete der Z^ohlenchemi« klar zu werden. Aus Die Frage, was vom chemischen Standpunkt aus Die Kohle sei und waS für alle Kohlenorten Braunkohle, Steinkohle und üannellohle) gemeinsam und charakteristisch sei. las'« sich am einfachsten Die negative Antwort geben, dah keine 2er genannten Arten aus elementaren Kohlenstoffen besteh« oder betrachtl.ch« Mengen davon enthalte. Selbst die kohlenstvft- reichsten Kohlenarten seien Gemckche von Kvhlen- iloifücrbinbungcn. unD alle Versuche, eine chemische Formel für Die Kohle aufzusteklen. feien uberflüff.g. Dagegen sei es möglich, dast jede Kohle ein« gewil'e Menge einhe«til«tzer und verwandter Verbindungen enthal en. die sich von den Verbindungsgruppen ableiten. Die in Holz und gewissen Pflanzen voehanden seien, welch« al» Die llrfdrungsitofte für Die Kohle zu gelten hätten.
Die Vzeanftteger in Batzen-Batzen.
Die beiden Ojeanf lieget Ehamberlin und Lewine UnD in Baden-Baden emgrtraffen unD von der Bevölkerung auf das herzlichste empfangen worden Die auf Dein Bahnsteig und vor Dem BatmgehäuDc angtfamiatiie riesige Menschenmenge brach in begeisterte Hexnruf« aus. Di« bei Den .Flieger wurden auf Den Saauitern zu Dai bete: Iftc Den Öen Autos gebracht Ehomberlin und Lewme bleiben bis zum Donnerstag in Baden-Baden. Am Donmnag fahren li« nach Bremerhaven, wo die Gattinuen Der bet Den FUeger am Freitag euiitefftn. Bon Bremer- baven bcgel*tu sie sich nach Berlin aaö Harten ixm Don aus am Sonntag zu ihrem Fluge nach München Wien.
Cinbbrrgb» Iriumphjug.
Lindbergh. Der mü einem Wasserftugzeug von Wa0):ngton nach Aeuyork gdlogm ift. wurde bet feiner Landung m Aeuyoek von einer e«wa 50 000 Köpte zählenden Vlenschmmenge begrübt und mit feiner Mutter im Triumphzuge Zum Rathaus geleitet, wo Bürger- meiftcr Walker :hm Die Tapterk«tsweDaille überreichte. Gr begab s'.ch Dann Durch Ne 5. Avenue, berufen r*oe tautenfen vo« SchullTndern. Dte an Der Ecke Der 42. Strafe Aufstellung genommen bot’rn. zum Zeniralpark. wo Der Gouverneur Smith ihn wtllkvrnmen hieb unh eine Truppenparade vor ihm ftatt’and
MllSriHolzer le Bertie.
Der ltzwe tierisch« .Flieger Kerl Hutei- h.vHT Der sich durch leint» Langstrecken- flug durch Afrika einen Ammen gemacht I bat. ift Montag n-ufer.tteg, von Zench (ow • ' cel Dem Trwuwibo>er ae'eefet We
ge- Mvivrr^. and starken "Hebel rnafet er tn Jün.) »ei 2Z..r.iberg t n? 3&i<±«.-

