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Kewerdennsstellnng (Bienen 1927

WM

UlaMatraH 47.

$tunft|d>loffermeifter^ oon bitr. brfim »teile arotiten Oft ..llflemniit

Metern Jahr ungeheuren Verseuchung, namentlich Verwurmung, unserer Dilvdestände' schreibt. Ve- trofftn ist vor ollem do» Rehwild Ostpreußen meldet aber schon ftarle» seuchenhoste» Eingehen von Äafcn. und sehr gesöhrdet erscheint auch ha» DUdgeNügel.

3» wäre verkehrt, anzunehmen. dah man diesem Verderb der Wtlbdc stände tatenlos zu- febee mühte. Vielmehr ist noch dem heutigen Stand der Kenntni» der Wilbkrankheitcn durch.

Als Nachtrag zu unseren bisherigen Berichten über die Rundgange in den Ausstellungshallen fei mitgcteilt daß in der Bolksh^iUe der Ingenieur Heinrich Brinkmann von hier al» (öcneraloer- tnttcr der Firma L. A Riedinger, A.-G., Augsburg, eine komplette Kühlanlage, bestehend au» Kompressor. Kuhlraumen usw. zeigt. Ferner sei noch erwähnt, dah die Firma Gebr. Seelbach zu der von der Möbelschreincrei Rühl & H o s in der fialle B hergerichteten kompletten Wohnungsein­richtung die Polstermödel und die Borhänge stellte.

können selbst in hartnäckigen und fUdlWninßrUR veralt. Fällen mit unseren neuesten UbUWUIUUliy» ärztlich empfohlenen Apparate»

sofort besser hören!

Ueberralchende Laut- und Fernwirkuok Unverbind­liche 5or uinrnn Duitnttg, dee II. Jul, m 1 bl» 6 , UVr, le Büikthktltl Leu I, Mita.

Deitsd» OteHoBe-Conm.. 6. m. b. H.. Pr*idir1 mb Main

Berliner Börse.

SNekten'Frithvcrkehr.

Berlin. 14. Juni (W.T.D. FunNprucch) Da Im heutigen Frühverkehr keine Anre­gungen vortiegcn, die die Gefchäststrägheil be­heben konnten, sind Umsähe bi« jetzt noch nicht getätigt worden. Der Bericht bei Reparations- agentcn. der sich gegen die Bors en Hausse Wendel, läßt ebenso wie die noch ungeklärte politisch« Vage in Europa Vorsicht und Zurück­haltung angebracht erscheinen. Die Tendenz scheint bei behaupteten Frankfurter Abendkursen gehalten zu sein Farben 272 Am Devisen­markt kommt London -Paris mit 124,02 zu 03, Mailand 88 Kabel 485,65 und Spanien 2812.

Vornotizen.

Tageskalender für Dienstag. Gcwcrbeausstellung: 8 bis 11 Uhr Konzert. Licht- (pielbaus (Bahnhofstraße);Dagsin". Astoria- L'idHlpteltDas Erbe des Banditen".

Gerhard Schepper» itiae kunftgewcrbliitze Hand i Beacht :ng empfohlen leien.

Beranlwortlich für das Feuilleton. i. B. vr. Fr. W. L a n g e.

Die Firma Gebr Baer zeigt im nächsten Stand bw Reichhaltzgkeit ihre» Lagers in Berten und allem Zubehör. Auch diesem ölonb sollten fre Hau ss rauen ihre flufmerffomleil schenken Die Bienchen bei Ab­teilung Bienenkorb des Alice-Frauen- Vereins bringen daneben die Erzeugnisse ihres emsigen Schaffens vor die breite Ociieniiidi'eil in der Hoifnung. daß diese Waren ihre Käufer ünden und außerdem noch hilisberite Menschen auch ferner­hin den Weg zu diesem fordern--werten Bienenkorb gehen mögen. Mochte diese Hoffnung Erfüllung finden! Anschließend führt die Firma H. Kraft von hier die neuesten Nähmaschinen Modelle für Haus­halt und Gewerbe aus der Fabrikation von G M. Pfaff in Kaiserslautern vor. Daß die Frauen und Mädchen auch hier viel Sehenswertes geboten er­halten. brauch, nicht besonders hervorgehoben zu werden Daneben sieht man hübsckic Straßen- und Gesellschaftskleider aus der Werkstatt« der Da nen- schneiderei von Frieda Simon Kierselbst. Unter dem Namen , Schkitzer Kunstgewerbe" zeigen die Handwerksmeister Gg. Zinn. H. Ter dich, H. Bert. K. Reih und H. Decher oon Schlitz die beachtenswerten Erzeugnisse ihrer banbroerfltdwn Kunst in den verschiedensten Fachgebieten die da» Schützer Kunstgcwerbe im besten Lichte erscheinen lassen. Die kunstgewerbliche Werkftätte von tieni Simon in Btidmgen hat interessante kunstgewerb­liche Handarbeiten ausgestellt, an denen man nicht vorübergehen sollte. Bon der Hess. Lack- und Farbenfabrik S. H. Sonbheim hiersetbst werden Locke und Farben gezeigt, die den Maler- meistern und Hausbesitzern Interesse abnotigen dürsten. Daneben finden wir den Stand des weithin bekannten Wiesecker..Dippe-Luis". der Kunsttöpfcrei Ludwig Keßler von Wies eck. deren hervor­ragende keramische Erzeugnisse von selbst die Be­achtung der Besucher auf sich lenken. Die Firma Sonn & Hers, zeigt Mineralöle, Autoöle. Auto- Getriebefette Anschließend findet man die Krupp- 1 e g i st r i e r - K a s f e n G. m. b. 5) in Essen, die durch ihren Bezirksoertrcter Kneifet von Frank iurt Negistncrkasten neuester Konstruktion ausstellt. Bon hier kommen wir zum Stand der Firma Musikhaus Busch, die Gelegenheit gibt, die verschiedensten Sprechm.rschmen anzuhören, schneidi­gen Märsä^n und hübschen Tanzmetodien zu ldu- schen und dabei noch manche andere Musikinstru­mente zu besichtigen. Hieraus begegnen wir der Kü­ferei von Ph. Sommerl ad. die ihre handwerk­lichen Erzeugnisse schauen läßt, daneben zeig» die Firma Arthur Graefe 8- (£ o. die interessanten Erzeuanisse ihrer kunstgewerblichen Werkstätten für MetaUarbeiten. Nunmehr folgen die Butzbacher Schleismittelwerke in Butzbach mit ihren Fabrikaten für handwerkliche und industrielle Be­triebe. Hierauf sieht man in dem Stand von Hans Aßmann von hier Musikapparate, Nähmaschinen. Fahricker usw.. auch hier fehlt e» nicht an musi­kalischen Genüssen Die Hefsen-Nassauische Handelsgesellschaft in Gießen zeigt im be-

Doppel le Kuizweü Hai der SeiuOxr uiberflu»- flellun. geballt Q rech!- des Emgangs jum Lii chellungsgelande; einmal ist e» fre intereHanie t-ernchumg der -lande, zun andern kann man au» den flbmtune-n her 5hififahfr*nnen manche gute jnd ge'allige instrumentale und gelangt.die Dartne- lurfben boten die ton den Platten ber M^sttappa rau fum nen. Und dazu kommt noch eines in bitter Halle bai :nar. nahezu in allen Standen em ganz a i. der »e enges BIS ob in den beiden anderen Hallen awiurdi do^ bdebenbr Moment ber Adwechstung in da» «äma-witd der Schau cebrachi ist.

Den Rundgang durch freie fialte beginnen wir gleich oben rechts om Pzatznngang. .-surr,, begegnen anr der Finna Bernhard Wals von hier, die Fruch-täste. -Itoboifreif Getränke. Siottbie: uso». empfitfrL Daaahen bat der Sairterm.nifr Fried r, chGroß von hier Proben tanes banfroct:lieben Könnens zur Schau gestellt. Sodann lagen tue Lehrschmiede der Chirurg. Veterinär Minif der Universität Gießen eine mereftante Zammlung von Hufeisen sehe:-. Man kommt bitran* tum Stand von Ferdinand Germer au» Heuchel beim der Germers SiabtlfntlN* yigi. Da- neben -chaut man in eine reichhaU.ge Auswaot von St.^> ruchlen. ausgestellt von der Firma Edmund Holland, hierfelbst. Die Firma C. Nähr von hier bietet lot-ann Gelege, heil ausge .idmetc Hand gewebte Tischdecken. Gardinen. L.ivenwaren usw. zu bewundern. Ein sehenswerter Stand für die Haus­frauen' Stiem aber fein ist daneben der Stand de»

,e Städtisch« GraSversteigerung. Gestern fand die erste ftädtifche Grasverstetgerung im Veuftädtcr Feld, am Weiher, im Heegstrauch, am Alten Steinbachet und im Wiefecktal start. Es lasteten im Durchschnitt: im 3eu- städter Feld der Morgen 70 Mart, am We her j« Morgen 70 Mar:, am Heegslrauch 50 Mark, am Allen Lte.nbacher Weg 55 Mark im Wiefed- tol 70 Mart. Die Legenfälle und die warme Temperatur der letzten Tage haben zum großen Teil in der Förderung des Gra»wüchse» das nachgeholt, was der kalte Ma. schuldig geblie­ben war.

* Gew erbe-Ausstellung. 3m ge­selligen Teil der Ausstellung boten gestern abend Tanzlehrer Bäu lke und Fräulem Sb ich eine Leihe von Tänzen, die von dem zahlreichen Publikum mit lebhaftem Beifall autgenonunen wurden. Gelangt ortrage von Kurt Li chter fanden gleichfalls eine freundliche Ausnahme Heute abend 8 Uhr wird di« Kapelle des Marburger Busbildungs-Batail­lons unter Leitung des Musikmeisters Grosse in der VoUshaUe tonyttwrtn.

Zwei Unfälle. Gestern früh gcgen 7 Uhr oerunglüdic der Arbeiter Heinrich Motz aus Großen Buleck in der Hammstroße in Gießen da- frird). daß die Pferde etnt» Wagens, auf dem er gerne.n1 am mit anderen Arbeitern ?u feiner Ar- beiteftälle (Oberer Hardthof) fahren wollte, unruhig mürben, und er dadurch vorn Wagen stet. Der be­dauernswerte Mann erlitt einen Unters chenkelbruch. Dic Arbcitcr-Samnriterkolonne verbrachte ihn mit dem städtischen öanilätsauio nach der Th:rurgischen Klinik wo fein Sesinden heule morgen den Umitän- den entsprechend gut war. Gestern mittag gegen 12 Uhr wurde der Arbeiter Kork Drescher au»

Krvsdorf auf einer Abbruchbauslellc in der Schiller- ftrotze von einer plötzlich einstürzenden Mauer er­faßt und verschüttet. Der Bedauernswerte konnte rasch unter den Trümmern hervorgezogen werden, leihet halte er aber außer Kopfverletzungen noch einen Unterkieserbruch und einen Unkrfd)cnfclbnid) davongetragen. Die Freiwillige Sanitätskolonne vorn | Noten Kreui sorgte alsbald für feine Ueberführung mittels des städtischen Sanitätsaulos in die Chirur­gische Älinit Das Befinden des Mannes war heule früh den Umständen entfprechend befriedigend.

' Gesangskonzert in der Klinik. 3m Sonntag kurz nach dem Mittagessen über­raschte der Gesangverein .Eintracht' von Saasen unter Leitung seines Dirigenten. Lehrer Her­ber. die Patienten der Medizinischen Klinik durch den Dortrag mehrerer Mannerchöre. Die Patienten nahmen die ausgezeichneten Darbie­tungen der Sanger mit lebhafter Freude auf.

Bcamtcn-3ubiläum. Morgen sind es 40 -Fahre, daß der Kanzleiinspektor Schäfer am Landgericht Gießen im Staatsdienst beschäf­tigt ist. Der tüchtige und zuverlässige Beamte erfreu: sich bei feinen Vorgesetzten und Kollegen grober Beliebtheit

Stadttheater-Personali«. Der ju­gendliche H«td des Sladtlheater», Willi Hanke, ist von der Direktion des Pforzheimer Schauspielhauses für die kommende Spielzeit als Regisseur, Charak- lerliebbober und lugendlicher Held verpflichtet worden.

Familientag der Matthäus- gerne» n de. Trotz mannigfaltig«! Veranstal­tungen war der grvhe Philofophenwaldlanl am Sonntag überfüllt, daß eine Reihe von Leuten wieder umgekehrt find. Rach einem Marsch des Orchesters, das unter Leitung von Herrn Hil - gar bi sich wiederum bereitwilligst in den Dienst der goren Lache gestellt und eine große Anzahl von Darbietungen zu geben hatte, begrüßt« der Vorsitzende der veranstaltenden Männer- und Zrauenvercinigung der MatthäuSaemeinde. Lehrer A W chrheim, die Berkatnmlung. 3m Msttelpunkl der Vortragskvlge stand die An-

nuchoat»«a Sianb twriat^dx Taueriuiicr tnö Ver­bandkasten hir gewerblich« Betrieb« Amchtießend läßt fr« NalionalNegi ft rier-Kassen- G. m. b. a>. in äedui burdi ihr«« Vertreter W. B, ondino ir fianaj >hre Negistnerkassen neuester Äonftruhion zewen und ooriühren. Der Schmied, meister Rarl Kühl von Utphe stellt eine eigen- fotHmuene Dunger treumasthuie au», die sich naA den Angaben im Au»steU'mst,führet ^urd) txrrir iachten Antt.eb. geringe» tsewuht. niedrige Sauar: »nb genooe 3etietlung»ma(Uid>#eu auszeichn.i An- d*iet\« sieh, man den FrischhaitungsappatolSa- ronij' bet Fitma SaxoniaWerk in cdiaxir vn -rg «Satb cn bann fre fiobelmesiet cdMeif- ma'chintr. ber ttirma Weißmüller ki! Nüchlet in Bab Saiy tNin. Hiera n die banbuxrfhdxn Er yugmfk fr? MüknBcihet» 3uliu» Fritz oon Bab-Nauheem -obann fre pra Irisch oorpHubrleji «och-. Brat ur.b Back 'vparale ber ,.D e bae-

IV a 1 d) i n e n f a b r i! in Halle, nunmehr die Werk­zeug«' ber Zei^tzchmiedere» W i I h. Schaum oon Kle.n-Lenden, endlich Me stuhtschranke und Schank büffel» der Firma nein r. Sieger 3Hi chs. m äidi Mik diesem G,m, haben wir die eine Seite b«r Halle

passiert

V'ir beginnen an Hand des ofnueUen ,'tub- rtt» nun mubtr am vieren Eingang zu der Halle anb finden hier Zunächst Mr Firma Georg Schümm vvn Nürnberg, die eine elektrische Kon'akincuh.i! für eklinfdy Bügeleifen und den Laffonia-FrilLbhalter zeigt D«meden mach! uns . die fitrma Hildebrandt fr «So und Paul Schmidt mit modernen Stickereien mamiijifal- I ügster Art bekannt. 3n dem Stande der Firma 3 r n fi .'unfl von hier sehen mir eine inter- efsantc Schau von Bureaumvbeln. Schreibmaschinen und Bureaunmfchinen verschiedener Art die ber 3u|m<if amlci! der Facirini eres senken nicht ent­gehen dürfte Für Abwechselung folgt nun der Stand der Musikalienhandlung Ernst »bal­lier. die von den verschiec-ensten Sprech Maschinen | gute Darbietungen gesanglicher und instrumentaler 3t! bietet. Io daß man andauernd ein hübsche» Freikonzert geniesten und habet die mannigfach­sten anderen AuSst» ".ungsgegenstände dieser Schau bewundern kann. Die Firma Gebr. 6 e c l b a d) von bicr bat einen bemerkenswerten Stand mit Polstc.möbeln, Vorhängen und DekdrauonSstoffen bergcridy.ci DaS BureaubedarfshauS von Franz D o at fr Gv zeigt in fesselnder Weif« Schreib- und Rechenmaschinen, gediegene Bureau- | möbel und allerlei andere Bur.au-Organisalio>is- miltcl, ein Stand, der gleichfalls durch sich lelbft die Aufmerkfamleit der intcrefficrten Kaufleute und Gewerbetreibenden auf sich lenken wird. Da­neben zeigt die Firma Ernst Rau von stier eine beachtenSwer.e Schcil von Polstermöbeln. Klein- und vermöbeln usw Dazwischen geschoben sind die Stände vvn 3ohanneS Bernardi III in Frischborn mit Fässern. 3ubcm usw »mb von LouiS Bölzing in Groß-Felda mit Sattler­arbeiten in demerk«n»wertei Reichhaltigkeit und "Abwechselung Runmehr kommt man zu den Ständen der Möbelsabrit von E S t u ck r a l h. In denen man ein modernes Speisezimmer und em feines Herrenzimmer, sowie hübsche Polstermöbel 'lebt, die man mit WoblgefaNen betrachtet An- lchliesiend sieht man bemerkenswerte Erzeugnisie der modernen Holzschnitzkunst aus der V^i'' statte von Hugo Kürschner, Hierselbst. Da- neben zeigt die Möbelsabrik T st Drück. 3nh "Deinert ein btrken-pvliertes Schlafzimmer, so­wie verschiedene Polstermöbel, denen man eben- salls gerne seine Aufmerksamkeit schenkt ES folgt nun die Firma Heinrich Hochstätt er vvn hier mit einer sehr beachtenswerten Darbietung über die Anwendung neuzeitlicher Tapeten in Derbindung mit passenden Dekorationsstoffen unb Linoleumbelag. Den Beschluß deS Rundganaes machen wir vor dem letzten Stande, in dem die Buch- und Steindruckerei von Wilhelm Herr Muster ihres DruckereibelriebeS deS allgemeinen Besichtigung darbietet

aus möglich feuchenhaften Erkrankungen oor- zubeugen. Weiterverbreitung vvn Seuchen zu verhindern oder cnizudämmen. ES ist nur not­wendig baß auch bei unS. wo man bis jetzt n.chts Wesentliches über daS Auftreten ber Krankheiten erfuhr. daS Wilb und Revier darauf st ui schär- ter beobachtet wird, und daß man vor allem bei gehaustem Eingehen von Wild den Sachverständigen zu Rate zieht. Wir sind in Vieser Hinsicht in unserer Gegend besondere- günstig gestellt insofern. aK Geh. Rat Olt in dem Veterinär-Pathologischen 3nfhtut ber Mra- verfttät Gießen vvn jeocr auch die Wildkrank- beiten in seinen Arbeitsbereich auf genommen unb ['«enber» ihre Erforschung gefordert hat. Gs durfte fich alfv empsehlen. Fallwild möglichst rafch und frisch dort hm einzuliefern Fach- rnannllcher Rat wird alSbann zuteil werden. Dic Frage der Wildseuchenbekämpfung berührt jeden inzelnen Weidmann, bem heimtückische Para­iten drohen, den Erfolg seiner Hege zunichte zu lachen, fo 'ehr. baß niemanb sich seiner Pflicht.

i ;e Rev cre zu überwachen und geaebenenfalls an incr Ma'fenbcfSmpsung teilzunehmen, sich etti- testen darf. Hubertus.

>uci Wochenmarttyreise.

E» kosteten auf bem heutigen Wochcnmorkt Butter (Pfund) 120 bi» 150 Pf., Matte 30 bis 35, Käse (li* Stuck) 60 bis 140. Wirsing 25 bis 30. gelbe Nüben (Bund) 20 bis 25. rote Nüben 15, Spinat 20 bis 30, Nömijchkohl 15 bis 20, Bohne TO, Spargel 1,10. Erbsen 60. M»jchg«iuie 15 bis 20, Tomaten 100. Zwiebeln 25k Meerrettich WO, Aha- barber 20 bis 25. Kartoffeln 7 bis 8. Acpfel 120. Stachelbeeren 35 bis 40. Erdbeeren 150 bis 250. Honig 50, junge Hähne 1 bis 120. Suppenhühner 1 bi;- 120. Eier 11 bi» 12. Blumenkohl 60 bi* 120 Salat 5 bis 15. Salntgurfen 30 bis 6u. Dbertoblrcbi 2,) bi» 25, Lauch 5 bis 10, Neivch 10 bi» 15. Sellerie 20 dis 50. Ntzdieschen 10 bis 15 Pf

Aus der provinjialhauprjtaSt.

Sieben, den 14. 3um 1927.

Erste Hilfe bei Derqiflungen.

Ein« ber häuftgflrn Btrgiiturgen ist die mit Leuchtgas Um juh selbst beim Üeinkn eines gös- vergift«:. ' Baumes oor einer Sergitmng zu schützen bmbe man sich ein mit l»'>. < ;anltr» Tuch ooe

JlaU und Mund und effre bann alle Fenster und türm, um frischer Lust den dutrilt zu schafsen. ®a»eefgiftei« Personen, wenn sie schon bewußtlos sind, muffen in einen giftfreien Kaum gefchoftt roe«- Öen, wo man sie flach aus den Boden letzt, hu «W heram»holl. damit die Luft durch ben Mund ein» ,r«lee kann, und die künstlich« Atmung, durch tokt- atziges Pressen ber Arme an den Brustkorb. Neven ab er den Kopf und Senken bi» zur Erde. vorz. . ornmen wird Beim Elntntt der sekdfttätigen i.imunfl wird dem Vergifteten dann Tee. Hoitee. Mifta ober em andere» Bel«vun<t»miu»i «m^eiloßt.

Durch den Biß eines tollen oder tollwuloerdod ?:gen Hunfrs, einer giftigen Schlange mit eine nöere An von 25«iflii:ung»4ifiübr «m. Hier gilt . da» Gift fo schnell als möglich aus der Wunde ' f .offen. <lx es 3eit finbri in die Bkutvahn xu .ingm. flbfdjnuren be» oerlkhun ltztiede» overha.

her Wund«,Zlu»,äugen, fluebrennen wenn nicht ander», so durch em« glühende Zigarre. Erweitern der Wund« zur hefligm Blawng. Efngeben einer proßerm Meng« von Alkohol sind die besten Dor beugung» nuuet

Aicht fetten sind «ergiftungm durch [erborbents Fleisch. Fifch« ober auch Pilze. Brechmittel, unter denen Milch wohl om ehesten zur Hand ist. starker Raffte und Rognok, starke Niechmittcl. ferner Eis- umfchtäge auf den Ropf zur Milderung de» F>ebee» sind hier angebracht Bei dem gefährlichen Gift de» leider immer noch oft mit dem Champignon verwech­selten Rnollenblatterfchwamme- mutz das Gegen- mittel allerdings rechtzeitig angewendet werden, do bte «ergiftungserfcheinungen meist erst nach vielen Stunden auf treten, und es dann gew hnlfch fchvn zu fpäi ist

Liegt eine Beraiftung durch narlotifche Mittei wie Morphium, Nikotin, Opium, Alkohol vor, fo wend« man Brechmittel an und laste starken Rossee. Migrünin, Anwendung von Niechmitteln. falten Uebergießiingen folgen. Gewaltsames Umherfuhrcn überhaupt lebhafte Bewegungen sind ebenfalls an­gebracht

Gegen ätzende Allalten, wie Lauge und Pott a{dje, wende man reichlich Essig- und Zitronen master an. Gcgen Iodtinkluroergistung Hilst bas Ausstreuen von Stärkemehl, bei Ouecksilfrrvergistuna Eiweiß, bei Arfentkoergtslung flüssige» Eiwettz, Milch, ge brannte Magnesia und als Gegenmittel au- ber Apochekc Aniidol-Araenict Bei Bleivergifttinn wende man Eiweiß. Milch und Brechmittel an. Gegen Stridmin wirkt Tannin, solange noch Gisl im Magen ist. bann Bromkalt und Brechmittel Bei Vergiftung mit Säuren, wie Salz- ober Salpel.r fäure, Rarbollaure. Sitriol ufw. wende inan fluffi­ges Eiweiß. Milch, Seifenwaster. gebrannte Ma gnesia und Zuckerkalk zur ersten Hilfe an, bei Su blimaloergistung daneben flüssige (Äelaitne. Die Hauptsache ist, den Kranken zum Erbrechen zu bringen, damit das Gift rasch aus dem Körper kommt.

Aerzlliche Hilsc aber muß bei Bergiftungen vor allen Dingen und unter allen Umständen schnell- Iren* herbeigerufen werdkit. befonders, wenn die -I-lache der Bergiftung nicht bekannt ist. Bis sie fominL darf man )«dach, wie erwähnt, nidsi müßig lein, denn oft entfcheidet hier ein Augenblick über Tod und Leben. F-G.

Wildseuchenyefahr!

Di« Deutsche 3agdkamaier wendet sich auf Veianiasfung her Gesellschaft für 3agbfuni)e an alle ihr angeschlossenen Vereine. um fie auf h.e Gefahr des Auftretens von Wildseuchen hinzu- weifen. Das bis jetzt in vielen Teilen des Reiche» außerordentlich naß verlaufene 3cchr. ba6 Hebetfdktoeinmunflcn In vielen Gebieten mit 114) brachte, ließ befürchten, daß damit die Lebcns- bedingimgen der Wildparasiten fo verbessert tour- den. daß mit einem verstärkten ?!uftreten zu rechnen fei Die Beovaättungen geben diesen Snvägungeii recht. Die bei der Zentrale ein» laufenden Berichte aus allen Teilen des Reiches sprechen eine fo deutliche Sprache, daß die Ge­sellschaft für 3aadtunde geradezu von einer .in

brache de» Plärrers H«rteU der ausführt«. ' solche Familienlage nicht di« Meng« der Feste unferet gegeiuvartigen Zett ixrreebrvn sollen,onbem daß auch hier in edier Gefeüig- fcil unter tSbtificiuum sich ausprägeii müsse unb wer nicht r.ur Sonntags- fonbern zumeist auch . LUtapschr-.hei. sein mutzten. Seine Rede war zufammengefahi in bie drei Mahnworte .Wir wollen überall Edristen sein Wir wollen überall Evangelische fein Dir wollen Mensdren des heiligen Pstngstgeistes fein" Den letzten Abschnitt illustrierte ein knapp gezeichnetes Lebensbild des groß» . Pietiften 3 ug Hermann Stande. MTcn 200 Todestag überall gedacht wird Der Ansprache folgte bas gemr:n<am gesungene Lied ,j>vbe den Herrn." E : en besonders feinen Bei­trag zur Unterhaltung gab Frl. Heda "Bart# beim e s. fre mit ihrer lla greinen, wodldurch- gebildeten Sopranfummc trefft'dK Gesänge dar- bvt unb damit lebhaften Beifall au*lf>lc. 1ie tr-arb von bem Organisten unterer Stab Nicht, Heinz Simon, wie immer, .ersterhalt be»

gleitet Auch gesieten der Gedichtvortrag eine« Mädchens und eine» 3 ungen der Tugend- Vereinigung unb besonders der alte Fackel- r eigen der Mädchen Nach der Pause, in der ben Kindern ber Kuiderkitche Bretzeln ausgelellt trurben Me Bäcker der Gemeinde haben sich darum durch Stiftung verdient gemacht. war der zweite Teil heiterem Frohsinn gewidmet. Orchester, gemeinsames Lied und Gesatia lösten ei na über ab. es folgten Tanzrciaen der Mädchen und zum Beschluß der Hans-Sach^-Schwank .Der

I Bauer im Fegicuer der in Feiner gesunden I -Derbheit hellen Lnllang fand: er wurde von ! sechs Buben der 3ugendvereinigung

trestlich w edergegeben. Erft nach 7 Uhr war das inhaUsretche Programm abgewickelt, und der Dor» sitzende konnte ben Familientag mit der Mahnung s4>lfesten, als Evangelltd)« unb als Gemeind« treu und jed«rz«it und besonders auch im alllüfl» lichen Leben zu dem heiligen Gut zu sichen da« feit Dr Manin Luther unseren Vätern anver- traut war. zu unserer teuren evangelischen Kirch«.

Ein« hessische Frauent agung DolkSnot und Volksgemeinschaft" findet vom 16. bi» 18.3iuü in Heppenheim statt Am Donnerstag. 16.3uni. abends ist die Eröffnung, anfebltebcnb gesellige« Beisammen- sein. Für Freitag. 17.3uni. find vormittags Vorträge über .die deutsch-französischen Bczie-

I Hungen vorgesehen Redner sind Rci4)smintfier I a. S*. Dr David. M. d. X. und Prof. Dr I 2t üb l mann; nadynittag# tpeichi Dr Frei in I von Hertling über .Volksnot unb Volks- gcmctnfdxift". am Wend folgt eine Besprechung sozialer und earitativer Fragen. Der Sam-rag-

I vormittag bringt Vorträge von Gräfin Pau­line Montgela » unb Frau Abg. von Rechenberg über .Deutsche Grenzlanbnvl". ein Referat des Reichsministers a. D. Dr. E m - minger. M. b R. über bas Thema .Der Großbeutsch? Gedanke", nachmittags folgt eine Besprechung sozialer unb earitativer Fragen Die Tagung schließt am Samstagadenb mit Darbie­tungen ber Darrnstäbler Madrigalvereinigung

I unter Leitung von Prof. Dr. 3oad unb einem geselligen Beisammensein.

Der Reichsbund ber Zioildienft- berechtigten halt seinen diesjährigen Bundes­tag oom 23. bis 26 Juni in Köln ab. Bekanntlich ist der Reichsbund di« alleinige Spitzenorgonisation und Vertretung oon 12O0O0 ehemaligen aktiven Be- rufsfolbaten der allen und neuen 'Wehrmacht sowie derjenigen Angehörigen ber einzelnen Schutzpoli­zeien unb bes Reich»waslerschutzes. die mit dem Po- Iiieiocnosgiingsschein cuisgeschieden sind. Der Bun­destag soll Wege zeigen aus denen die Unterbrin­gung der vielen Tausende auf Anstellung wartenden Versorgungsanwärler, die einen Anspruch auf diese Anstellung haben, gesichert werden kann.

Rundfunk-Programm

de« Araakforter Sender«.

(2le« der.Rabio-Umschau".)

Mittwoch, 15. Juni.

15-30 bi» 16 Uhr: Die Stunde der Jugend. 16.30 bi» 17.45 Uhr: Konzert des Hausorchesters Rar- dische Musik. 17.45 bi» 18.05 Uhr: Die Bucherstunde. 18.15 bis 18-30 Uhr: Ueberlragung oon Kassel: Die Stunde der Frau. 18.30 bis 19 Uhr: Borlrog anläß­lich der Fränftsch-psälüschen Woche, gehalten oon Ehesredakleur Franz Hartmann (Neustadt a. d. H ). 19 bis 19-30 Uhr Die Schochflunde. 19.30 bis 20 Uhr: Stenogrnphisd-er Fortbildungskursu» für An­fänger und Fortgeschrittene (Diktat oon 80 Silben aufwärts). 20 bis 20.15 Uhr: Senrfenbergfrertri- stunde Kakteen. Vortrag oon Privotdozenl Dr. Kräusel. 20-30 bis 22.15 Uhr Ueberlragung au» Mannheim: Festkonzert kurpsälzifcher Hofmusik de» 18. Jahrhundert».

Tprcchftnnden der Redaktion.

12 bi» 1 Uhr mittag», 5 bi» 7 Uhr nachmittag*. Samstag nachmittag geschlossen

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