aang 6 i n I p r ■ d) erhobt, moead? ee* neue* Parteien 7000 Unterfdteiften bdiebtiogre and 5000 Mark Kaution )■ (elften find. Da» R«lch»gericht wird sich am 17. Drxmtxr mH der »nfrd^ang»f1age brfdtfligen.
Aesoldungsgeseh und Verwaliungsrefonn.
eine Vereinbarung ber^egierung»Darteiei
Btt Ile, 13. D«). (pde.-IeL) Dte ..©ertna- nie" teiM mit, bafj e» geflern unter den Regte- rang »Parteien )u wichtigen Vereinbarungen Im .Zusammenhang mit der Brtoldungsirage gekommen lei. t» lei Uebeeeinflimmunq dahin ttzlrft morden, bafj eine Reihe von Beil im mangen, die den Zweck haben, baed) eine organische B e- a m Ie n oe r m l n b e r a n g Ersparnisse ja erzielen, in da» Gesetz über bte Besolde,aa». tejotrn ausgenommen werden soll. Danach (oll jebt dritte srelwerdende Steile nicht wieder beseht werden, außer mit besonderer Genehmigung de» Finanzminlsler», der darüber fcde» halbe Jahr dem Kau »ha 11 »au »schuß MitteUang machen müsse. Diese Bestimmung soll auch Anämie k u n g auf die Länder, die Gemeinden und die Organe de» ösfenk- 11 d) e n Recht» erhalten. Dazu werde eine (Ent* schiieszung oorgetegl werden, die sich aus die vee- maltung»oereinsachuna beziehe. Dabei handele ee sich um die 5 a | a m m e n t r g u n g von Behörden und BfHimmunqcn über die Reueinteilung von Behörden. Aus diese Weile loden auch Unterlagen für den neuen Fiaanzau »- gleich gewonnen werden Da» Zentrum |ei nerl.it» werde In einer Erklärung noch einige Wönsch« zum Ausdruck bringen, die sich aus die heraus- |ehung der Altersgrenze bei der Pensionierung von 65 aus M Jahre, sowie aus die Frage der Dension»kür;ung bei Reben- e I n f o in m e n beziehen. Eine Regelung In diesem Punkt soll durch da» neue venslon^eseh erfolgen. Wie der „Cofalanjelger" mllwllt. wollen die übrigen Regierungsparteien nur die Forderung nach heraus- setzung der Altersgrenze unterstützen.
Eine Weihnachisbeihilfe für die Rentner.
Lin Beschluß de» Retchükabineitd.
'Berlin. 13. Tex. (Priv.-Tel.) DaS Reich«, fabinctt hat auf Vorschlag de« RrfchSsinanz- minlftcr« beschlossen, den einmaligen Betrag von etwa 25 Millionen Mark füreineetnmallge WeihnachtSgabe a n bte Invaliden-. Sozialrentner. Werkpensionäre und Krisensürsorgeberechiigte zur Verfügung xur stellen. Die Verteilung dieser Summe wird der Reichstag vornehmen. Da« Jen 1 rum wirb heute im Sozialpolitischen Ausschuß einen Antrag einbringen, wonach der Betrag von 25 Millionen wie folgt verteilt werden sott. 20 Millionen für Invaliden- und Sozialrentner sowie für die Werkpensionäre, 3 Millionen für die Kleinrentner. 1,5 Millionen für die Krisenfürsorgeberechtigten und der Rest für die RuhegehaltSempsönger au« der Angestellten- verttcherung. Außerdem [legt von völkischer Seite rin Antrag vor. den gesamten Betrag fast reftlo« für die Kleinrentner zu verwenden.
Die Tarifverträge her Reichsarbeiter.
Lin kommunistischer Antrag im HauöhallSaudschuß
BerIin . 12. Dez (VDZ ) Der $au«baliung«- au«schuß de« Reichstag« beschäftigte sich mit dem kommunistischen Antrag auf Abschluß neuer Tarifverträge lür die Arbeite de« Reiche«, der Länder und Gemeinden, der Reichsbahn und der ReichSPost. — Ministerialdirigent Wever gibt eine Erklärung ab. in der es u. a. heißt: Die Beamtenbezüge werden für längere Zeiträume durch ®eteh feÜg.-Ugt. Die Lohn- benielfung der Arbeiter crfdigt en sprechend dem geltenden ArdeiiSrecht durch tarifliche Berein- oarung mit den Arbeiiergewerkschasten. und zwar entsprechend der Lohnentwicklung In der privaten Wirtschaft in kürzesten Zeiträumen. Hieraus erklärt sich daß die Steigerung der Beamten bezüge nach Ablauf eines längeren Zeitraumes verhältnismäßig größer fein wird als eine der mehrfachen im gleichen
Zeitraum eingetretenen Lohnerhöhungen, um ein dauernde« Zurückbleiben der Beamtenbezüge hinter der Steigerung der Arbeiterlöhne zu verhindern.
Die zur Zeit geltende tariflich« Regelung der ReichSardeiteriöhne verliert ihre Geltung frühestens mit dem 31. März 1028. Sine allgemeine Erhöhung der Lohne der Reichsarbeiter vor Ablauf der tariflichen Bindung würde vvr- auSfichtttch schwere Konflikte und Kämpf« in den GrwerbSzweigen der privaten Wirtschaft auSlöfen. Dagegen hat sich die ReichS- rtgierung der Forderung nicht verschlossen, di« Löhn« der ReichSardeiter an den einzelnen Orlen nachzuprüfen. Die Derbandlungen mit den beteiligten Gewerkschaften find am 0. Dezember 1927 durch ein« Vereinbarung zum Abschluß gekommen. Lieber da« AuSmaß einer künftigen allgemeinen Lohnerhöhung kann im gegenwärtigen Zeitpunkt eine bestimmte Angabe nicht ?! «macht werden Die Reichsregierung wird aber ebenfalls ernstlich bemüht fein, die Lohnbemef- tung durch Vereinbarung mit den beteiligten Organ, fationen in gerechter Würdigung der Interessen der ReichSarbeiter zu lösen. — Di« Erledigung de« kommunistischen Antrag« wird mit Einverständnis der Antragsteller zurückgestellt.
Oie Lohnverhanvlunqen bei der Reichsbahn.
Berlin, 13 D«1 0Dr<D.-T«L) In der Haupt- Verwaltung der Reich Sdahn-Direkiion finden leit einiger Zeit di« in die spät« Rächt und selbst über dl« Sonntag« hlnauSgehend« Berbanb- lungen über blc OrtSlohnzuschläg« für bte Arbeiter ber ReichSeisenoahi. statt Ursprünglich hatte ble Arbelter'chaft im Oktober ein« zwischentariflich« Erhöhung verlangt. bi« aber von der ReichSbahnverwaltung abgelehnt wurde. Bekanntlich en gt# man 'ich dann auf da« Kompromiß, den test laufenden Tarifvertrag bi« zum 31. Mär, 1^28 nur durch örtliche Lohnerhöhungen dort zu ergänzen, wo da« E nk mm n der al'enb hi» arbe.ter merklich unter dem der Industriearbeiter liegt E« bedur te einer unge»
Das Gesetz zur Senkung der Lohnsteuer.
Oie erste Lesung im Reichstag.
Berlin, 12. D«^ Ruf der Tagesordnung steht bte erste Beratung M Grfetze« zur Sen- kung ber Lohnsteuer.
RetchSfinanzminister T r Köhler verweist zur Begründung dieser Vorlage auf die am 3. September 1925 beschlossene sogenannte Leff Brüning, wonach tte Lohnsteuer gesenkt werden sollt«, wenn ihr Ertrag in zwei auseinander folgenden Vierteljahren toO Millionen übersteigt. Dieser Fall fei jetzt «ingt- treten. Die Voraussetzungen, die bei Rn- nahm« bei Antrag« Brünina Vorlagen, feie» aberjelt nicht mehr vorhanden, da sich Im Aufkommen da« Verhältnis der Lohnsteuer zu den übrigen Steuern geändert habe. Im Interesse der Länder und Gemeinden müsse eine Regelung gesunden werden, die zwar nicht dem starren Wortlaut, wohl aber dem Geiste der lex Brüning ent p icht. Die Reichsregierung schlägt daher in ihrer Vorlage eine Ermäßigung deS Steuersatzes von 10 auf S Proz. vom 1. Januar 1928 ab vor. wozu noch wesentliche Verbesserungen der Familien- abzüge zugunsten der Steuerzahler treten. Da« daraus entstehende Minderaufkommen von 160 bi« HO Millionen ist bereit« rm Etat für 1928 berücksichtigt worden. Der R« ich« rat hat sich leibet dem Standpunkt der Regierung nicht angeschlossen. Er hielt den SteuerauSsall für zu groß. Da eine Uebereinftimmung nicht zu erzielen war, muß dem Reichstag eine Dod - pelvorlage über geben werden. Die Regierung bl tet um Annahme ihrer Vorlage, damit die Lohnsteuerpslichligen schon am 1. Januar 1928 in den Genuß der Erleichterungen treten
können.
Aba. Dr. - « rtz (Soz.1 meint, die Regierung hätte Die ihr durch die Le ff Brüning aulertegtc flrfehliche Verpsllchturg früher erfüllen muf- cn. Sie erfüllt sie jetzt nicht einmal sondern gibt dieser Verpflichtung eine falsche Auslegung. Die Sozialdemokraten lehnen jede Verantwortung für Die Folgen diese« Borge-rnS der Regierung ab. DaS fiskalische Verhalten der Ländcrv.rtreter im Reich-rate muß den Eindruck erwecken, daß da« Weiterbestehen der Länder eine große Gefahr ist für jede soziale Politik zugunsten der Arbeitnehmerschaft. Die Regierungsvorlage erfüllt in keiner Weise die gesetzlichen Amprüche der Lohnsteuerzahler Sie kann daher nicht die Zustimmung der Sozialdemokraten finden.
Rbg. Dr. Ger icke (Dn.) bezeichnet die Rebe von Dr. Hertz al« einen CBertelbigung«- versuch für ble Sozialdemokratischen Minister jener Lä n de r eg ie r u n g en. denen im ReichSrat die Regierungsvorlage noch zu weit gegangen fei. >Widerspruch und Unruhe bei den SoztalDemokraten.) Die Finanzlage der Länder und Gemeinden würde tatsächlich wesentlich erschüttert werden, wenn die Lohnsteuer Im Sinne der Sozialdemokraten gekürzt würde. Die Folge müßt« sonst ein« Grdö- hung der Realsteuern sein. Der Minister sollte die Vorlage über bte Racherhebung ber Vermögenssteuer so beschleunigen, daß sie gemeinsam mit der Lohnsteuerfenkung Im Steuerbus schuß beraten werden kann. DaS ist man den Realsten«rpsllchtigen schuldig, die sich zum Teil In bedrängterer Lag« befinden al« bte
Lohn steuerpflichtigen. Die RegünmatDoriag« ent- tettebt durchaus dem Geist der Brüning Dir Deutschnationalen wallen Mitarbeiten an einer sinngemäßen Durchführung der See Brüning Wir erwarten aber, daß man nicht nur l<» Lohr'i^erp'uchtigen Erfeichterun^e.i gewähtt, ton'tm auch den Realsteuerplli^tig
ttbg. Schneider (Dem.): Die Geheirnni». krönierei d«» TOinifterium» im Ausschuß machte den ikindruck. baß man von der Mitarbeit an bietem Öefte bewußt die Dppofttionepartelen aueschalten wollte. Die Darstellung de» Minister» von der Ent» Hebung der Ler-Bruning ist durchau» falsch Ri«• mal» war eine ‘Borauefeßung für diese» Gesetz die Relation der Lohnsteuer zu den übrigen Steuern. Da» Gesetz verlangte ausdrücklich bi" der Lohn- fteuerertrag nicht über 1100 Millionen ft e i g e n darf Dieser Grundbrftimmung de» Gesetze» kommt die neue Reqierungeoorlafle nach. Man sollte die Ermäßigung de» Zteuerfaye» von 7 Prozent nicht auf 0 Prozent beschränken, sondern nach dem demokratischen Antrag auf acht Prozent gehen. Außerdem sollte für die Ledigen da» steuerfreie Einkommen erhöht werden Damit schließt die Aussprache. Die Vorlage geht an den Steuer« ousfchuß. E» folgt die erste Beratung vom
GpirituSmonopolgeseh.
Reichsfinanzminister D r. Köhler schildert die wirt chattlichm Schwirr gk« t.n. bte 'ich au« dem gegniwärttgen Zustand ergeben. SS bestehe ein Mißverhältnis zwilchen bet Branntweinerzeugung unb dem Branntw.'inabsatz. Viele Hinterziehungen seien testgestellt durch heimliche Hrrstellung von Branntwein. Verschiebung und Einschmuggelung von Branntwein. DaS fetzige Stzstem leide auch unter den hohen VerwaltungSkvsten Infolge ber vielen beteiligten Instan'.en. Der roritegende De'etzentwurf wolle baS Monopol beibehalten, ihm aber, um ein sachgemäße« Arbeiten nach kaufmännischen Grundsätzen zu ermöglichen, größere Selbständigkeit al« bi«6er und möglichste Bewe- gungkfr iheit geben. Da« Spieltu-monopvl soll danach ähnlich wie die Deutsch« ReichSPost «In selbständige« Unternehmen de« Reiche« mit einem S o n d « t v e r rn ö g e n fein, da« von den sonstigen Reichsvermögen abgetrennt wird DaS Autt chtSrecht d«S ReichSllnanzmini- ster« soll beschränkt und der Beirat durch einen VerwallungSrat ersetzt werden. D e Regierung erwartet von der vorgelchlagenen Reuordnung erhebliche Mehreinnahmen für die RelchSkasse
2lbg. Eggerstedt (ÖorJ übt Kritik an der bisherigen Politik de« Sp.r tuSmonopolS. So fei da« Reich um über 100 Millionen g?- schädigt worden. Die neue Vorlage lasse dem Interessentcneinslub noch einen zu großen Raum. Sie müsse in dieser Hinsicht verbessert werden.
Rbg. Dietrich-Baden (Dem.) erklärt, der Schwarzbrennerei müsse rücksicht«loS entgeaen- g«treten werden. Da,zu biete di« neue Vorlage ein gute« Mittel. G« fei «in Glück, daß setzt der unglückselige Beirat verschwindet. Die in der Vorlage vorgesehene Organisation de« Derwal- tung«rat« sei aber auch reformbedürftig. Unter keinen Umständen dürfe au« dem Monopokamt ein Privatmonopol gemacht werden. — Die Vorlage wird dem SteuerauSschuh überwicfen.
heueren Arbeit, um au« den 30 deutschen ReichS- bahndirektionen ble sachlichen Unterlagen in den verschiedenen Städten zu sammeln. Diese Untersuchungen. bte von ber Reich«bahn unb den Gewerkschaften zusammen vorgenommen wurden, fanden erst Anfang vergangener Woche ihren Abschluß. Da« gesamte Material liegt jetzt in Berlin den Verhandlungen zwischen der RelchS- babnlettung unb ben Gewerkschaften zugrunde, wobei Ort für Ort einzeln durchgesprochen werden muß. Allerdings haben die Doruntersuchun- 8en in ben meisten Fällen schon eine gewisse sinigungSbaflS ergeben, so baß bestimmt anzunehmen ist. baß man noch vor Weihnachten zu einem Aßichluß kommt.
Dietß-astSbelebung in England.
London, 12. Dez. (TU ) Die soeben veröfsent lichten genauen Zahlen der britischen Außenhandelsbilanz im November bestätigen die du Haftung aller führender Wirtschaftler, bah tzrotz- brtlannlen sich noch einer außerordentlich druckenden Wittschasteb« pression zum mindrften» wieder a m Anfang einer langsamen Winllhaftebeledung be findet Der Wett ber Aunfuhr im November betrug 70.6 Millionen Tfunb gegenüber 53 unb 60.9 Mil- honen Pfund in den beiden vor,ähren. Wesentlicher al» die rein zahlenmäßig« Verbesserung der Außen- Handelsbilanz ist die Tatsache, daß die Expottsteige-
pilsudski in Genf.
Künsligrr stluögang der Verhandlungen mit Llresemann.
Genf, 12. Dez (Wolff.) Der polnische Ministerpräsident Marschall Pilsudski, der am Sonntaa wieder nach Warschau abgcrelft ist. hatte während leine« kurzen Aufenthalte« in Gens eine z« Reihe Unterredungen mit den hier anwesenden Staatsmännern vor allem mit ben Vertretern Deutschlands. Frankreichs. England« und ItalierrS. Ganz besondere Aufmerksamkeit erregte auch die lange Unterredung von Dr. Vtresemann mit Pilsudfki. deren herzlicher Eh a ratter in den Lagern beider 5)cie- gatwnen gleichermaßen unterstrichen wird. Die Aussprache zeigte deutlich, daß Pilsudski von dem lebhaften Wunsch erfüllt ist. mcht nur in den HandelSvertragSverhandlun- a e n, sondern auch in allen anderen zwischen Deutschland und Polen schwebenden Stegen au
>igung zu gelang m. RnNr. r ett» tr aber di« Rolle, bte man dem polnischen Minister- präsidenten, besonder« in der französischen Prelle den Verhandlungen über den poInisch- ll l a u i s ch « n Streit, zuschrmbt, vollständig entstellt wieder gegeben In maßgebenden Völkerbund«kreisen tritt man diesen Darstellungen. di« den Eindruck erwecken, daß ohne da« öingretfen Pilsudskte ber VölkerbunbSrat weder au« noch «in gewußt hätte und. hllflo« geworden. vor dem Auftreten PllsudB« zurück- a « wtch « n sei, gam entschweben entgegen In den gletchen Kreisen hat übng.-n« da« Auftreten de« litauischen Ministerprälident.n Wölbern a ra S einen hervorrageick» guten Eindruck hinterlassen.
rung sich fast vollkommen auf Eisen- und Stadl- waren. Maschinen. Tettllwaren, Lokomotiven, Luft- fahrtattlkel unb Schisfsdedars oetteilt, also ziemlich alle Industrien umfaßt, deren Prosperität al» allgemeiner Antrieb besonder» notwendig war. Die Einfuhr für November ist zwar gegenüber dem Dor- fahr etwa» gestiegen, aegcnüder dem November der beiden Vorjahre iedoch nicht unwesentlich gefallen Im ganzen ist die Außenhandelsbilanz besser al» in irgendeiner Zeit wahrend ber letzten drei Jahre.
Die angelsächsischen Mächte protestieren in Bukarest.
Bukarest. 13. Dez. (TU.) Di« englisch« Gesandtschaft hat «inen Sekretär nachDroß- warbein unb Klausenburg entsandt, um dort eine Untersuchung über die Zerstörung von englischem Eigentum bei den Stu- dentenunruhen einzuletten. Zur gleichen Zett hat auch der amerikanische Gesandte in Bukarest bei TituleScu vorgesprochen und gegen die Zerstörung amerikanischen Eigen tunr« bei den Unruhen energisch protestiert. Drr Gesandte habe sich weitere Schritte Vorbehalten Wie au« Klausenburg gemeldet wird, haben dort bi: Studenten erneut versucht. Geschäfte zu plündern und die jüdisch« Bevölkerung zu mißhandeln. Sie wurden aber von ben Truppen davon abgehallen. Rach einem Svnderbericht be« .Ade- verul" beträgt ber Schaben in Klausenburg 52 Millionen Lei. Sämtl iche Synagogen sinb zerstört worden Der Bericht bet Unter- suchungSto. niswn ist nunmehr dem Mlnisterrat überreicht worben. Die verlautet, wirb bi« Re aterung bi« Führer der Studenten vor da« K rieg«gericht stellen.
Aus aller Welt.
Fünf Fahre Fuchthau» wegen Rande».
Vor dem Erweiterten Schöffengertcht in Kalfel hatten sich bi« Rrübet Anton unb Otto G«nz wegen EinbruchSdiedstahl« unb Raube« au verantworten. Anton Genz batte bekanntlich in Frankfurt a. M ben Kriminalbeamten Sack erschollen unb war vom Schwur- fcricht zum Tode txrurteili. später aber zu ebenSlänglichem Zuchthaus begnadigt worben. Seine geistig« Verfassung ist derart daß er nach dem Gutachten be« ärztlichen Sachverständiaen nicht Verhandlung«- fähig ist Da« Berfobren argen ihn wurde daher abgetrennt unb auf unbestimmte .teil vertagt. Otto Geir, erzählte, baß er in Pb'lll-r«- tal an ber Werra mit feinem Bruder in ein Baubureau eingebrochen ist. dort einen Buchhalter übena'chte diesen mit vor- gehaltenem Revolver zur Auslieferung feine« gesamten Taschen tnhall« gezwungen unb sich schließlich mit dem Buchhalter auSgeföhnl habe unter ber Bedingung daß ble*er keine Anzeige erstatte Darauf gaben sie chm die inzwischen eingesteckten Gegenstände wieder zurück Rachdem bte« grfch.hen war. rauchten ?ie zusammen unb die Räuber
begleiteten den Rutbclr-r sogar nach leiner Durch einen Br-rfum'chlag mit Marke, der wohl versehen tüch nicht zurück gegeben worden
war. kam ber Vorfall zur Kenukui« des EhefS M btt rell ertdttt Burewte. Otto Geng wurde wegen gemrintchastlichtti Raube« untre Verwendung von Wa sen und veaen schweren Diebstahl« zu einer Zuchthausstrafe »tu fünf Jahren sechs Monaten und fünf Jahren Ehrverlust verurteilt. Auch wurde Si l- lang unter Pollgeiaulllchl für zulässig rrfara*.
Derroegenrr Raub im Berltuer Zoo.
Em dre.strr Kaubüberfall warst« rmt großem Erfolg In dem vekonomieaebaube bet Zoo- legischen Gatten» verübt. Drei Räuber überfieten mit «rbobener Waffe gegen 130 Uhr ben t allerer, cheinnch Haften, unb erbouteten nicht wniget cl» 30 ui» Mark Der Ädfwrer hatte nach wchtuß Lev Geschäfte» bte stcllner unb andere» Verfonal entlohnt und mit ihnen abgerechnet Daira saß ft am liid). um bte ganzen Ausrechnungen fertiggu- stellen. In dem Gelbschrank lagen b«c Einnahmen vom öometagabenb und vom 6onmog»g<id>6,i. Ein Tüädjter. der aus bem vekonom^hoi eine Uhr zu suchen hatte, hatte b<r<» nach 2J0 Uhr hrforgt und en gemettet. Etwa
‘pater ping plötzlich bte Tur» bet laffrnraume» auf. Drei Manner, zwei mti schwarzen Halbn,»« len und einer unmaehert. traten herein. Einer ber Mattierten, ein großer, starker Äert (prang «o'ott cuf ben Kassierer zu. bwlt ihm einen n » voIv , r vor den Kopf wahrend die beiden anderen alle» Geld au» dem Gelbschrank holte n. Unter wiederholten Drohungen r»erfchwanben bte Näuber. ohne Zweitel über bte Lichterrfteinbrücke in ben Tiergarten hinein. E, unterliegt feinem Zweitel, daß bte Näuber bie Geiegenhtt! von langer Hand au »gekundschaftet haben.
Für 60 000 Mark Seide geflöhten
Einer der größten Setdebiebstähl«. die frw Kriminalgeschichte Berlin« kennt wurde tn der Straße verübt. Etnbrech.r drangrn in die Räume bet Seide f.rma KönlaSberger * Eo. 'achten sich <üc 60 000 Lark nur beste Sachen au« und verschwanden spurlos.
Brand in einem tiw.
In f)ofgelemar entstand tn einem Kino während der Vorstellung «in Brand. Au» dem Vorführung,apparat schlug plötzlich eine gewaltig« Stichflamme hervor, durch die einige mit der Bedienung de» Apparate» beschau- >e lange Leute schwere Brandwunden erlitten. I « Zuschauer verließen panikartig ben 6aoL doch kam e» dabei zu keinerlei Zwischenfällen. Der Brand konnte schließlich gelöscht werden.
Biet Äinber ertrunken
In Haselünne bei Osnabrück fuhren bie vier im Alter von 4 bie 13 Jahren stehenden linder bet Hosoorarbeitert Wiggenhorn am Bonntagoormittag mit einem kleinen Leiterwagen über die leichte Eit- decke ein.» ^asekolk» unb brachen ein. Ehe Hilfe zur Stelle war, ertranken alle vier Kinder
voiktschulunlerricht durch Radio.
Da« UnterrichtSdcpart.ment b r Bereinigten Staaten in Waihinglon hak für die in ben Farmen wohnenden schulpllichttgen Kinder. die infolge der großen Entfernungen feine Schule besuchen können durch Beim Mlung sämtlicher amerikanischer Rad Ovationen der «ch«- veise einen VollSschulunterricht per Radio eingerichtet
Zusammenstoß von Auto und Motorrad
In der Nacht zum Samttag stieß bei Bender! bei Koblenz ria Auto im dichten Nebel mit einem Motorrad zusammen Der Motorradfahrer war sofort tot, der Begleiter erlag seinen Berufungen am folgenden Morgen
Oit Wetterlage.
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Montag, den 12 Dtymbts W7
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Da« nordeurvpäiiche lief hat sich noch »eitet lüdtr rle auigebttitet und im östlichen Teile Deut chland« Temperaturanst eg v<erfocht In un'c lebtet dagegen hat di« vvrd i-g.nbe ÄalLu t n einet Rülfe te noch begünstig durch näch.ii^c« Rufflaren. eine Zunahme oe» Froste« bcroorgtru'cn Gießen Minimume ninte 4 3 Grad EelliuM 3» Bereich« ber Druckstörungen lind neben ze tweiftt stärkerer Bewölkung «n- wlne Niederschläge di« vorw.eg nb in fester )orrr. n.edergkhen. nicht auSgetchlmten. Der Frost hält zunächst an.
W«ttervora»«sage für Mittwoch Rebiig-ttoitige« Wetter Aachttrvst. vereinzelt gennp« Rieberfchläge al« Schnee
WitterungSauSsichten fit Donner « t a g Keine wesentliche 3er.berung
Lufttemperaturen am 11 Dezember: mittag» 14 Grab Lelftut, aoenh» mtnu» 3 Grab Eestfut. am 13. Dezember moraen» minu» 3,6 Grab Celsiu». HÄapmum 1^ Grab Celsiu». Äimmum minu» <3 Grab Eetsiu» — Erbtemperaturrn in 10 Zenttmetet lies« am 12 Dezember abenb» 0J Gr« 6<lfiu»; am 11 Dezember: morgen» 0,1 Grab Ceffhis. — bonnen'chetndautt 4S Lrunde
Wetterlage aus bem ttoherobtkops.
Schneedecke vereist: keine Spottmögllchkett.


