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Nr. 240 Drittes Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Dberhessen)Donnerstag, 13. Glieder 1927

Wirtschaft.

Die Diskonterhöhung.

Don Dr. OB.OH. Frhr. v. Blffing.

Die Diskonterhöhung brr Reichs bank, die eigrittlich leit bem Doge in brr Luft lax an brm brr Prioatdis^ont die Höhr des Banksatzes erreicht hatlr. ift troQ allein überraschend ar- kommen. ^leberraschend wohl MiPtgen, w?il btt Oletd^banf nicht abgetoartet hatte, ob nach brr Hebertrtnbung beb Ultimo eine tihUlafrung ibrrf Wechselport cseuilles eintreten würde.

6tne Erhöhung bei Diskonies entspricht durchaus brr Vage der Gesamtwirifchaft. OBte baS Institut für Konjunkturforschung kürzlich mitgetfili hat. ist ln-wischen btc Wirtschaft in baÄ Stabium brr Hochspannung einge­treten. 3e weiter aber brr wirtschaftliche Auf­

schwung fortschreitet, desto mehr wirb b c Daten­bank diejenige Stelle, b.e brn Ärebttbcbarf be­friedigen muh, sobald sich eine Beschleunigung bei (Deibumlaufei und die DeuschoPsung von Olralgdb bei ben groben Danken nicht mehr als ausreichend erweist. Schon zu Beg nn des Jahves machten sich Anzeichen bemerkbar, bah die Beanspruchung der Reichsbank in stärkerem Mähe zunahm, als die der groben Banken, wie ein Vergleich des Bestandes an Wechsel und Schecks bei brr DeichSbank und bei den sechs Danken bet 'Berliner Stempel verein i gun g zeigt. Während Wechsel und Schecks bei der Deichs­bank stark zunehmen, bleibt daS Bdechkelvvr.e- feuille ber Stempel Vereinigung fast auf gleicher Höhe und zeigt im ersten halben Jahr sogar abnehmende Tendenz. So kam es. bah von der Gesamtsumme der Dech'elz.ehungen ein immer gröberer 'Betrag zur Diskont erung an die Deichs bank gelangte.

Wechsel- Wechselbestand Ziehungen ber zehn der ©robb. Reichst» (Milliarden Mark)

Ende Dezember 192fl 3,3

Ende Februar 1927 3,2

Ende April 1927 3,4

Ende Juni 1927 3,7

Ende August 1D27 3,9

1,7

1,6

1,6

1,8

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In ber ll-tzten Septem l»errroche allein vermehrte sich der Wech'elbestand des Zentralnoteninstitutes um 510 Millionen auf 274« Millionen Mark. Der Erfolg war. das, der Desamtgeldumlauf über dcn Friede nSsiind hinaus auf 6.15 Milliarden

Mark anichwoll.

Die AuswärtSbewegung ber Wirtschaft mit ihrem erhöhten llvarenumiatz, sowie de vom Weitmar., «luAge&enbe preiss.eige .de Tendenz machte ein gctm'te Ausweitung des Deldum- laufeS orte, erlich Ader in ber W rtichaft machen sich l och immer mehr gewisse ReibungS- erscheinungen bemerfbar, die um so beachtlicher sind, als wir in Deutschland nicht mehr über die Kapi talreserven verfugen, wie das in der BorkriegSzeit der RUI war. und well bei unS ber Dentnerstand mit fe;nec fast gle ch- blelbenben Kaufkraft fehlt. Da» Fehlen dieser beiden Momente kann aber bei einer wirtschaft­licher Ueberfbannung leicht eine Krise von auster- ordentlicher Schärfe Hervorrusen. Hierüber konn­ten die von ben Kommunen auf genommenen ausländischen Kredite le cht hinwegtöu- ichcn. Doch heute sind im Auslande für fast 1 Milliarde Mark Aitsiandanle ben In Borbe­reitung, darunter allein für 618 M llionen Mark Vanber* und Städteanleihen. Bkmi auch be- ha ip.et wird, dah die Verwendung ber An­leihen feilen» ber Vdnber und Kommunen in produktiver Weise e.sclgt. so fragt es f d) doch, ob unter ben gegenwärtigen De hältnissen die Derwendung. die die Kommunalanle.hen bisher gesunden haben, auch notwendig war Geheim­rat Duisberg bat in feiner letzten großen Dede einige Beispiele von Kapitalinvestierungen angeführt, die die Inanspruchnahme auStänd.scher Kredite für diesen Iweck nicht unbedingt zu

rechtfertigen scheinen.

So stand Vie Deichsbank vor der Ausgabe, einmal eine Bc r mebrung des O c I b um­laufe# mit Hilfe von Auslandanleihen und bann über ben Weg her Wechseldiskontierung zu erschweren. Sie weigerte sich daher seit einiger vielt, die ihr angebotenen und aus AuS- lanbanleiljen stammenden Devisen abzunehmen Damit war die Umwandlung von Devisen in Mark an die Bereitwilligkeit des offenen Geld­marktes geknüpft, fremde Balufen auszunehmen und. da die Aufnahmefähigkeit hier nnr beschränkt war. sank ber Dollarkurs. Eine Erhöhung bes

Diskonte- andererseits verhinderte, dah die De­visen ..hinten herum- in Gestalt von Mark* wechteln die zum Diskont eingereicht würden, eine Bcrmebrung dr» Notenumlaufes herbei- sühnen.

Handel und Industrie werden in der Dis­konterhöhung ein Warnungszeichen sehen und daran erinnert werden, dah die Äuf- nahme ühigkeit ber deutschen Wirtschaft eine be­schränkte ist. Dass hie urb ba Borräte im lieber- mast aus Kred't angetdbaff: Und steht wohl zweitellos feil. Die Ti^lonterböbung wird daher gerade auf eine Verminderung dieser Vor­räte hinwirken und bte deutschen Unternehmen mehr aus ben amcrilamschen Weg der be­schränkten Lagerhaltung Hinweisen. Die Beräuterung ber Borräte dürfte auf eine Sen­kung ber Prelle In erster Linie für Konsum­waren des täglichen Gebrauchs, hinwirken, die feit Beginn de» Jahres eine starke Steigerung auftoeten (Inder 150 9 im Januar und 16X0 im August).

Sine gänzliche Abdroffelung der Konjunkturbewegung durfte aber die Diskonterhöhung n 1 <6 1 mit sich bringen. Zunächst ist. wie das Institut für Konjunkturforschung feststellt. ..ein gewisser Spielraum für eine wei­tere Erhöhung der wirtschaftlichen Aktivität noch gegeben". Infolge der zu: ehmenden Ausdehnung be» bargeldlosen Verkehrs hat auch eine Diskont­erhöhung heute auf die Produktion nicht bte ab- drosselnde Wirkung, die fie noch in den Zeiten ' vor dem Kriege besäst. Der Grab der Erhöhung der wirtschaftlichen Aktivität wird daher von ber Bereitwilligkeit der grosten Kreditbanken ab­hängen. weitere Kredite zu gewähren. Es kann daher sehr wohl möglich sein, bast ihr Bestand an Wechseln, sowie gedeckten und ungebedten Debi­toren vor allem auf Kosten der Lombards und Deports zunimmt.

Eine Senkung ber Preise ber inbu» strie11en Fertigwaren ist für die Land­wirtschaft nach der wenig günstigen <Xmte durch­aus erwünscht. Aber es fragt sich, ob nicht dieser günstige Ginflust der Diskonterhöhung durch die Terleuerung schwebender Kredite und die BerfkUung am Kapitalmarkt ausgehoben wird. AuS ben letzten Zusammenstellungen des 3nfH- tu.es für Konjunkturforschung über die Cnttoief- lung der Agrarkredite geht hervor, hast die Um­wandlung der kurzfristigen Wechselschulden in lam-f rissige Dealkredite gute Fortschritte gemacht hat. Dieser Prozeh dürfte nunmehr wohl sicher zum Stillstand kommen. Je tott.er die Konjunktur noch fortschrcitet und je schwieriger sich die Unter­bringung festverzinslicher Werts ge­staltet. desto schwerer wird eS auch lein, der Landwirtschaft Dealkredits zu tragbaren Be­dingungen zu verschaffen.

Kommunale Landesdank Hessen, Darmstadt. Da» Institut hat, wie au» Berlin verlautet, mit dem Bankhaus Mendelsohn & Co. in Amsterdam einen strebst aon drei Monaten über 300 000 Dollar abgeschlossen.

Die neue Amerikaanleiheder Deut­schen Rentenbank-Kreditanstalt Die Amerikaanlcihe, über welche die Deutsche Renten» bank'Kreditanstalt zur Zeit verhandelt, wird, wie WTB.-Handel»^dienst vernimmt, wahrscheinlich 40 Millionen Dollar betragen. Der Zinssatz dürste sich auf fl Prozent stellen, der Ausgabekurs wird mit etwa» mehr als 95 Prozent angenommen. Die An­leihe Ist für produktive Zwecke bestimmt.

Kein Wiederverkauf der Kölner und Frankfurter Kohlenfelder. Zu den Pressemeldungen, daß die Städte Frankfurt a. M. und Köln die Absicht haben, die früher erworbenen Braunkohlenselder im Rheinland wieder abzustossen (Wir hatten diese Nachricht nicht geb: icht. D. Red.), erfahrt der WTB 'Handelsdienst, da st an diesen Be­hauptungen nichts Wahres ist In dem Verhältnis zwilchen Frankfurt a. M. und Köln fei keine Lende- rung eingetreten. ,

Aktienbauge e llf chaf t für Heine Wohnungen, Frankfurt a. M. Die Ge­sellschaft an ber bie Stabt Frankfurt a. M. 5e- tcilurt ist. wird ber GB am 2S. DUober bie Erhöhung beS A'tienkapitalS von 336 000 Dm. auf 1 Million DM. Vorschlägen.

Einheitliche Handelsbebin- gungen im deutschen Getreide- unb Futtermittelhandel. Am 10. und 11. Oktober sand bei btt Spitzenorganisation des beui'chen GetreidehandelS. bem Berbanb bet Ge­treide- unb Futtermittelvereinigungen Deutsch­lands in Berlin, die Schlusssitzung ber Kom- I Million zur BUmarbeitung einheillicher HandelS-

bebtr. gungen im deutschen <T et reibe- unb Sutter» mittelhanbei stall. Aach r.£*l>matlgeT forgialriger Duichberanrng warben die Berhanblungrn über bte ämbeuibctingunaen für ben Handel mit Futtermitteln zum Av'chlun gebracht und deren Einführung am 1. November li>27. bem läge des 3nl[w*urctcn» des Fullermiitelgesedes. be­schlossen. Durch bie Schonung dieser Ginhets- beblngungcn ist ben Bedürfnisten des Handel s- verkehrs soweit eine Anpassung an die Be­stimmungen bes FuttermiNclgrietzes erfolgen musste und soweit freie Bereinbarungcr zulässig llnb Rechnung getragen Auch allgemeine üRn- heitebebingun^m für den Handel mit Getreide, deren Schaffung schon feit Jahren angeftrrbt wirb, wurden von ber Kommission endgültig festgelegt. Der Zeitpunkt des Inkrafttreten» soll, wie WDB -Handelsdienst weiter erfährt, teflens In ker Mitgliederversammkung des Ber- bcnicü anlässlich des Gnde Januar 1928 ffatt- linbmben SaatrnmarfTei In Berlln beschlossen werben.

'Elektrische Licht und Kraft. Ber- l i n. Dach dem Bericht des Borstande» hat bas Geschäftsjahr 1926 27 den Erwartungen entspro­chen. Die m ben Bilanzposten Wertpapiere und Beteiligungen" zufammengesassten Tetctfi- gungen umfassen Aktien und Anteile ber ver­schiedenen Gesellschaften im Dennwerte von 30 4f6 000 Mk. Dach der Gewinn- unb Ber'.ust- redromg für 1926 27 betrug der Bruttogewinn einfchl. 42B24 Mk. »in bem neun Monate um- fassenden Geschäftsjahr 1925'26 39 192 Mk.) Bor- ttag 2.59 Millionen Mk. (i. B. 2.01 MM Mk.). Aach Abzug ber Handlungsunkosten Steuern und Anleihezinsen von 654 174 Mk. (L B 555 179 Mark) hcrjivibt ein Reingewinn von 1.94 Mill. Mark (i. B. 1.46 Mill. Mt), woraus wieder 10 Prozent Dividende auf die Stammaktien, 6 Prozent auf bie Bvrzugsalllen verteilt unb 52 925 Mk. aus neue Rechnung borget ragen wer­ben sollen. Die Aussichten für daS lau'ende Ge- 'chäftSjahr bür'en. soweit bisher übersehbar, wie­der alS günstig bezeichnet werden.

' Diskonterhöhung in Holland Die Niederländische Bank hat gestern ihren Wechseldis­kont von 3,5 auf 4,5 Prozent herausgesetzt.

Svanlfurtcr Börse.

Frankfurt, 13. CL. Tendenz Heber- wiegend etwas fester. Die Drunbstimmung Der heutigen Börse war etwaS freund­licher. 09ne dass aber das Geschäft über ben Rahmen keS Bortages hinauSg ng. Bei bem roct.eren Fehlen des Publilluns blieb auch bie Kulisse unter sich schritt j'doch verschiedentlich zu Deckungen, ba einige flimurtercnbc Momente vorlagen. Damentkich bie günstigen Auslührun- gen des Senators Bora 9 über die Regelung der Freigabeangelegenheit in Amerika regten an. so bass in SchissahrtSwerten einige Msi- nungskäufe vorgenommen wurden Ferner be­achtete man dis Berhandlungen ber Renten- bankkrebitanstalt über eine neue 40- M.llionen-Dollar-Anleihe als ein pichen, bah bie ins Stocken gekommene Auf­nahme von Auslanbanleihen toieber in Gang kommt. Der G e l b m a r k t ift weiter erleichtert . tut Zurückhaltung mahnte bagegen bie Eihöhung les holländischen Diskontsatzes, wovon man evtl. Rückwirkungen auf bie englische Diskontpolitik befürchtet Bei im allgemeinen Keinen Umsätzen ergaben sich bei Festsetzung 7er ersten Kurse überwiegend kleine Besse­rungen von 1 biS 2 Prozent. I.G.-Farben öffneten nur gut behauptet. Glektrvwerte ge­wannen durchschnittlich 1 Prozent. Gesfüre! plus 2 Prozent. Am Blontanmarti lagen Dheinstahi 2.5 Prozent höher. Harpener Dagegen an geboten und minus 1.75 Prozent. Auto werte uneinfreli- lich. Kleyer minus 1 Prozent, aber DSU plus 2 Prozent. Zellstoffattien blieben vernachlässigt und kaum verändert. Schiffahrtswerte gewannen 1 5 Prozent. Die Anleihemärkte lagen sehr verödet. 3m weiteren Börfenverlaufe ka­men kaum noch einige Umsätze zustande. Zunächst gingen die Kurse etwas zurück, blieben jedoch dann behauptet. Für DHeinstahl erhielt sich einiges Interesse. Am Geldmarkt (teilte s.ch Lagergeld auf 6.5 Prozent. 3m Devisen- ve rkehr lag die Reichsmark ausserordentlich fest nut 4 19 gegen Kabel unb 20.412 gegen Lon­don Auch London-Kabel weiter fest mit 4 8713. Bari« gegen London 124.02. Mailand 89.10 und Madrid 27.96.

Serlinri ivörse.

Berlin. 12. Oft Trotz freundlicher Stim­mung und kleiner Kurserhöhungen ist das Ge­

samtbild brr heutigen Börie nur wenig ver­ändert. Allrrd- g« solle» beute kl.-trnv Kauf­aultrüge emgetrot en le n, doch beschränkten fie

Schrffahrts- aftien konntet d.rchichnitUich 2L Proz ge- tr-nnen. auch d'.e übr aen 5.*?.jjbemeite lagen bi» 2 5 Pkr^ b?k r. Glanz «all xxroen aus Die bevor'^brnde J n >. , .ng an bet Londoner Börst 'NN 1? Prr^ t . Hgt 5 t 2 ?r juxt .Tn war dos Geschäft <br-A -11# e was lebhafter, sonst waren nr>u) Rhen. .ad'. iu> Sjü-4<t;urtb b.-norjagU Di? Diskonterhöhung in Holla n b hat für Ne B3ife nur tnfof.-rn grösse.T Bedeutung, als Brfürchtungen ul 7 c ne d .inslusfung der enghfttm Ti/'-mtpcll 1? be tr'y.n Hc. mIsche Anleihen bl.ben & t> u 3:111 Inber still.

Anato.ier ca. 0? Pr^- i.-1 r Pfandbrief» vvt.k-immen gesckä't-los »Veld ist umxr'.n^ert. Der mprgtgc 3a:- t j w.rd kaum f .jirier gki en machen. Dagrsgrtd stellt? stch auf 8 b.4 8 Pros., Monatsaeld 8 ist» 9 Proa. uixh darüber BJaren- we^sei S , bis 7 Prrz. 3m Bcrtati'e wurde di» Lender» uhL*t Schwa tkimgen unetuheitlich^ Sve talwerte blleven j doch we.ter se,t Sv i.»k» piu» 5 Broju Brm berg und Glanz'lot' p tif 8 P roz

^tantjecter Wetrciocbihtic.

Frankfurt, 13. Dft Dav b utig. Geschäft war sehr st ll unb die Preise unoe»ändert Futtrr- m.rtd sind stark angeboten Der Handel In Inland- gftreibe mnr klein .'farloffeln sind etwa» stärker gefragt. Weijm, gut gesund, trocken, au*trud)»1m.

Wei en. gesund, trocken, mit vereinzeltem Auswuchs, 25,25 Vrizen, geringere Qualität bi» 23 Prozent ^euditigfrit, 22 bte 24. Roggen, in- ländischer, 24,75 bi» 2">. Sommergerste (Ur Brau- zwecke 26 bi» 2, Hafer, »niandischer. 22 bi» 24. Hafer, aiislänbischer, 24,50 bis 25. Mat» (gelb) 19 bi \ 19,25 Ätijenmehl, miaodische», L geztal 0e -i.,0 bis 3'1. Somemrifbl 34,25 tu» 35. WcizenNel» 12^0 bis 12,75; ^oggcnkleie 13^0. Tendenz schwach.

Berliner roduktenborse.

Berlin. 12. Oft. Am Brobultcnmarlt not.er- ttn (1000 KUoaramm): Wri^cn. märk scher, 248 bis 251 Mk., Oft. 271 bis 271.50 b.s 271, D.-z. 273 bit 272,50 b.s 272.75. Mürz 275.25 bis 276; Bcmren. märlücher. 235 bis 238. Oll. 243 *0 bis 243.25. Dez. 213 bi» 212.50. März 246.75 bis 218 I matter); Sommergerste 218 Di» 265 (matter): Haler, märkischer, 198 bis 212 (ruhig). Oft. 215. 'U,rz 217,50 bt» 219 .ruh g) Bla», La Plata. 192 bi» 194; Raps 305 bis 3i5 (ftet.g); (100 Kilogramm, Weizenmehl 32 b i 35.25 (etwa» matter): Dloggcnmehl 31.75 bis 33.50 .ruhig): W zenkleie 14 bis 14.25 (still). Boggen- flrie 14 (ft-. D; Biftortaerbfcn 52 bis 57; Herne <-rb,en 32 bi» 35; Futi.rerbsen 22 bis 24 4k- lulchken 21 bi» 22; Ackerbohnen 22 bis 24: Wicken 22 bis 24; Lupinen (blau) 14.50 bi« 15.50; Dapsiuchen 15,80 bi« 16.10; Leinkuchen 22 30 bi» 23.60; ^rocke -schnitzel 10.40 bi» 11. Sovalchrot 19,70 bis 20.30. Kartoffel flocke« 25 biS 25.50 Mk.

Zeitschriften.

Bon Dem in Lieferung (bei I. ®. B. Mohr. Tübingen) er'che.nenden Handbuch ber 5 1 - nanzwiffenschaft, das Wilhelm Gerlofs und Fran, Meisel in Betbinbung mit e'ner Reihe von Fachmäiinem des In- und Auslandes herausgevTn. liegt jetzt der Schluss des zweien Landes mit einer Doppelllcserung (24 25) vor.

Steuerlcfirc zum Olbschluss gelangt. Auch d e ge­rade im Augenblick ganz besonder» aftuei'cn Probleme, die zu dem .llomplest der F.nanz- roirtf4aft der ö ntl ch n llbrperscha'len und dem des öfsentlichcn Kredits gehören, w.-cden in die­sem Bande von erster, Autoritäten behandelt. So hat z. B. der Staatssekretär im Re.chS- finanzm.nisterium. Prof. Popitz. den Abschnitt über den Frnanzauszkc.ch bearbeitet, eine Unter­suchung. die für die endgültige Gestaltung des Finanzausgle chS in den künftigen parlamentari­schen Bet.janblungen grunölcgenb fein oürfte.

Arbeitete lung. die sorgfältige Bearbe-tung etr.e» jeden Gin-ei!ai'.teM btefe» an sich rie'enhaiten Gebietes durch Spezialisten ihre» Faches. Da- für wird man in Mau* nehmen müllen, dass eine einheitliche Grundaufsasfung von den Heraus­gebern durch das ganze 'Derk hmdurch n.cht immer gewahrt werden konnte. Drotzdem scheint da» Handbuch eines 6er bedeutsamsten und I brauchbarste?, H'.llsmittek für jeden werken zn sollen, her sich mit Finanzfragen irgendwelcher

I Art auSemanderztrfetzen hat.

Kurszettek der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter ben Papieren angeübrten Ziffern geben bie Höhe der zuletzt beschloffenen Dividende an. - ReichZbankdiglont 7 Prozent,

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