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ber wittschaftllchen Lage des Btramtftcnbe» den Äübcnbouem einen zinslosen Kredit zur Be­schaffung der nötigen künstlichen Düngemittel zur Verfügung gestellt und do» Saatgut unent­geltlich geliefert.

]:| Oelnbaar, 12. Oft Gestern nachm.tta- gegen -3 ilpr wurde ein Teil der Ottsemvvh- ner durch Feuerrufe alarmiert Mir Streich» hölzern spielende, unbewachte Kin­der hatten do« Heu eine« kleinen Solchen- in Brand acrtedt. Sin Clüd war. daß kein Stroh auf dem Boden laa lonlt wär? auch dis Wohnhaus, in dem 17 Personen wohnen, ein Laub der Flammen geworden. Einige beherzt? Männer hatten das Feuer rasch erstickt. -- Wie man hört soll am Kalten Marti Sonntag. 30. Oktober, unser Kriegerdenkmal einge- weiht werden.

Urei# Schotten.

T Gedern. 12. Oft. Auf Anregung des von hier stammenden Pfarrers Weber zu Dietzenbach hat frch hier eine Bereinigung der Fünfzigjährigen gebildet, dle am kommenden Sonntag eine Wiedersehens- feier veranstalten will. An Deranstalkungen sind geplant e.n Acstgoltesdienft. den Pfarrer Weber selbst in feiner alten Heimattirche hal­ten w-rd in Verbindung mit einer Gedächtnis­feier für d.e verstorbenen und die im Kriege ge­fallenen Schulkameraden, und ein Familiena! end mit rednerischen, musikali'chen und dellamawrt- schen Darbietungen. *2D;e man hört, sind schon ^»hlreiche Anmeldungen der auswärts wohnenden Fünfziger eingelaulen.

Kreis Alsfeld.

y Appenrod, 12 Oft Unsere Rochbarge- meindc M a u l b a ch (Post Ehringshausen) ist mit der Postdestellung besser behandelt al» wir. Seit Kriegcbeginn ist un» die Sonntagrbestellung und zweite Werktagsbestellung genommen worden, während cistere» in Mauldach durch das Vorgehen der dortigen Leute nicht geschahen konnte. Dadurch erhalten wir wichtige Briefe und alle Leitungen erst om folgenden Montag. Die Bestellung an Werktagen ist reichlich spat, so daß die Postbezieher in Dannenrod, das gleichzeitia mit hier bestellt wird, ihre Post mitunter um 2 Uhr nachmittags er halten. Unser Postort Homberg ist jetzt mit einer zweiten 'lüerktag-b?stcilung beglückt worden, was nur durch das Vorgehen des Homberger Verkehrs- verein» bei der vderpostdirektion Darmstadt und beim Reich ^polt Ministerium Berlin veranlaßt wurde. Da wichtige Aenderungen nur durch ^u» samm?nschluß erreicht werden, so dürfte es auch für unsere Gemeinden dringend erforderlich sein, zweck» Wiedereinführung der Sonn­tags- und 2 Werktagsbriesbefiellung die erforderlichen Cd'ritte zu unternehmen, zumal da» Reichspostministerium zugesagt hat, infolge der neuen Portotariserhohungen auch den Postoerkehr auf dem Land, heben zu können. Hoffentlich wird der Erfolg nicht ausbleiben.

Starkenburg.

WSA. Offenbach a. W., 12. Oft. Aach In- betriebnahme der neuen Sifenbahnbrücke über txm Main zwischen K l e in - S t e i n he i m und Hanau beabsichtigen Preußen und Hessen ge­meinsam den Erwerb der alten Glsenbahn- brücke zur Ergänzung der seit den siebziger wahren bestehenden unb in ihren st at. scheu Ver­hältnissen ungenügenden Straßenbrücke. Der Kreisausschuh Offenbach hat in feiner gestrigen

Sitzung es abgelehnt, den vom Staat ge- ocN-O?!'. Betrog von etwa 60 000 HL zu be- tt-illiflen. we.l nach ferner Ansicht he Brücke Aligemeininteresse hat und daher die Kosten vorn Staat allein M» tragen lind Dagegen hat er sich bereit erklärt. b.t Kolter, für bi? Zufahrtsstraße in Höhe von runb 27 OX Mark ku übernehmen.

MVA. Jugenheim 12 Oft. Sin folgen­schwerer Unfall ereignet? ftch am E.ngang «um BaUhäu'?r Tab Mu ULiem Motorrad fuhr der Architekt Lenk von Darmstadt nachts vom .Kühlen Grund" in Lichtung Jugenheim. Dabei stieß er mit voller Wucht gegen das EcktzauS des Schahmachermeisters Fuchs Lenk erlitt c nm doppelten S chä del bruch . an dessen Fol­gen er starb.

Preußen.

Accit Marbura.

Friedelhausen. 12. Oft. An der preußischen Seite des Lahnufers, an der Brücke über den Fluß, werden jetzt zur Erzielung einer belferen Dorsiut. besonders bei Hochwasser Erdbewegungen durch die preußische Wasserbau behärbe vorgenommen. Es handelt sich darum, mit der Zeit a geschwemmten Boden zu entfernen.

Kreis Wetzlar.

WSA. Wetzlar. 12. Oft. Aus der Straße Ulm Holzhausen (Kreis Wetzlar» stürzte der 2)jährige Kaufmann Zutt aus Hoizhausen mit feinem Motorrad so unglücklich, daß er e.n« s chwer e S chä de l verl etz ung erlitt und noch auf dem Transport zum Krankenhaus starb.

XX Ü u der Bürgermeisterei A tz - bad), 12 Oft Unter den Frlbsrüchtcn ist die Kartoffel wohl die einzige Frucht, die am schnellsten entartet und durch neue Sorten oster ersetzt werden muß. Al» beste Speisekartosfel galt in unserer Gegend bisher die .Industrie", die sich besonderer Beliebtheit erfreute. Leider scheint sie aber für unsere Gegend vollständig entartet zu sein, infolge der übermäßigen Feuchtigkeit meliert sie stets ihr glattes Aussehen und neigt leicht zur Fäulnis Als Ersatz bauen unsere Landw rtc zur großen ZufriedenheitBlaue Odenwalder",Erna" und als neueste SortePreußen" an. Letztere hat diesmal besonders gute (Ertrage geliefert, erntete doch ein Landwirt unserer Bürgermeisterei von 1 Zentner Saatgut auf mittlerem Baden 75 Zent- ner dieser vorzüglichen Speisekartoffel. Auch Gelbe Niesen", eine gleich gute Eßkottoffel, gilt hier al» neuere Sorte, sie lieferte wohl die dicksten Knollen, es Höngen aber nur wenige am Strauch.

tbcrweftcrwaldkrcs.

<D Höhn, 12. Oft. Der hiesige Männer- gefanguereinEinigkeit" halte sich dieser Tage in den Dienst der Wohltätigkeit gestellt und konzertierte im Saalbau Steup. Der oute Rus, den der Verein durch eine Reihe erster Auszeichnungen in den letzten Jahren aus Gesang- Wettstreiten erworben, und den er als Träger de» Wanderpreises in der A-Rlaffe de» Westerwälder Sängerbünde» genießt, baten den Zuhörern schon 2 priori die Gewahr für einen erlesenen Kunst, genuß. Die Auswahl des Gebotenen zeugte von Geschmack für gediegene Kunst, das Programm war es sei hier gegenüber ähnlichen Konzerten man­cher Landvereine anerkennend hcroorgehobcn vollständig frei von jeglichem sentimentalen, süß-

die Kartoffeln im Wasser liegen, viel

Üb er U 6 tu öit erftnbRtb,

wenn Sie bit Nahrung für Dbeffln» wählen. SebenSi, deutete »>.»1 Sie sparen bann Gelb, Sorgen unb ernten Zreube.

<4nd|äfUi<t)ce.

Warum soll man die Kartoffeln im Dämpfet und nicht lui steifet kochen? Da» Dämpfen geht

rascher, und da die Heizgase besser ausgenutzt wer- dcn, spart man an Breni material. Der Dovipset laßt sich überall künstelten, wo die Möglichkeit be- steht, da» Rauchrohr an einen Ramin onzuichüeßen. Der Dampfer Hal einen zweiten Boden, der ver­hindert, daß die Kartoffeln imBaffer liegen, viel­mehr werden diese mit Dampf gekocht und dadulch wohlschmeckender. Bevor man die Kartoffeln aus- tippt, was weit bequemer und gefahrloser ist wie dos Herausholen au» dem Kessel, läßt man den Deckel auf dem Dampfsoß fest und entleert da» rückständige Wasser und bannt da» sich bildende schädlich» Fruchtwasser durch da» Sicher- heltsventil. E wird dadurch ein vollständig a e | u n b c » und von schädlichen Bestandteilen befrei- tes Mutter bereitet 0» ist zweckmäßig, die heißen Kartoffeln durch eine Quetsche zu drehen Aussallend ist es, wie da» Vieh über die gedämpften Kar­toffeln hersällt. Es ist eine bekannte Tatsache, daß da» Vieh weit bester gedeiht und sich rascher ent- wickeli, al» bei der Futterbereitung nach der allen Methode im Kestel. In den Ausstellungsräumen der Firma A. I. Tröster, Butzbach, findet inan alle Arten Dämpfer und Kartoffelquetschen, die dort ohne Kaufzwang besichtigt werden können.

(leben Kitsch. Retzen volkrlledern. die in natürNcher, j-q.-'uniieller Weife da» darin gelegene Volk»- empfinden jum Ausdruck drächten, bei der ikmn eine Reihe von Kunsichörrn von hohen Schwierig- keusgraden. Chöre wieDie Ernte" von Profestor Josef -chwcrz.Der ö euere euer' von A Reu- nwnn, die nicht nur etue prägnante 8uff.ifluefl de» Chorleiter», sondern auch den Verein ielbn ans vollendeter Stufe gesanglicher Leistungen, insbeson­dere in bezug auf dynamische und rbvtbm iche Schulung leigtrn. Eine vorzügliche Kraft besitzt der Trr.-.n in einem Battko.iisten, der einige Balladen von L. we, den Arib 'a!b Doupla . den Oluf, io- rot Lieder von Hugo Dolft zum besten gab. Samt* liebe Darbietungen waren genußreich, der reiche Bei­fall wohlverdient.

Maingau.

WSA. 5r anlf urt a. OH. 12. Oft 3n der Griesheimer Wachstuchfabrtk brach mWge 6 t b ! o 1 i o n eines Apparates Feuer aus das lehr rasch um sich griff. Ein Arbettrr erlitt herbei schwere Verlegungen und wurde nach Anlegung eines Hoi Der&inM in das Städtische Krankenhaus in Frankfurt verbracht Das Feuer konnte nach etwa zweistündiger Ar­beit gelöscht werd - Der Schaden ist dedeu- icnb. In einer ®läubifl<wdammlung der in Zahlungsschwierigkeiten gcrater.cn Bauhütte. iy.m. b. H. wurde der Sröftnung eines Jergle.chsoerfahreus Au^eftimmt. Man erfuhr, daß die Höhe der bevorrechtigten Forderungen etwa ICO 030 Mk. betragt. Die zur Fettigstellung der an gefangenen Bauten er» forderliche Gelder hofft man dadurch aufzu­bringen. daß mit dem Fottschreiten der Arbeit entsprechend« Zahlungen von den Bauherren, insbesondere den städtischen Aemiern. gtkiftet werden. - 3n vermiedenen Häusern der Alt­stadt. der Goethe- und Erlenstrahe.otoie ker öanbgaffe ist der Mefsingkäfer sestgeste.tt worden Die Behörden haben Maßnahmen zur Bekämpfung des Käfers getroffen.

Turnen, Sport und Spiel.

Tic vierte %ran durchschinmtt den Kanal.

Der glückliche Erfolg der Kanaldurchque- rung der englischen Stenotppiftln, Mercedes Gleitze Hot auf die englischen Schwimmerinnen ermutigend gewirkt. Am Montagabend stattete vom Eop Grisnez au» die Engländerin M l ß Mac- 1» e n n a n und erreichte am Dienatagmorgcn bei Folkestone das englische User. Miß Mac-Lennan be­nötigte für ihren erfolgreichen Versuch die ausge­zeichnete Zeit von 13 Stunden und 10 Mi­nuten.

Briefkasten der Redaktion.

lAechtsgutachten find ohne VerdlndUchteU bei SchiiUUllung >

#. la 0. O,e ttngelegenhe.l ist zur (Irhbigung im Briefkasten nicht gee gnet. Wir empfehlen Obnrn, einen Rechtsanwalt zu befragen.

flir (bild'- Rachricblen.

Israelitische Rdigionvgrmrintx. Gottesdienst in der cnuaguge (Sui. '.läge). Samstag. 15. Oki oder 1027 Vorabend 5.15 Uhr. morgens 8 30 lH)r; abends 5 40 und 6 20 Uhr

Israelitische Bclig onvgesellschast. eabbatjeler den 15 Oktober 1927. Freitag abend 5 05 Uhr Samstag vormittag s Uhr. nachmittag 4 Uhr. Saddataus- Bang ' 20 Uhr Wochengotlesdlenst morgen» 6 30 Ihr; abend» 5 Uhr.

Nundfu! K-Programm.

Freitag, 14. Oktober

13 30 bis 14.30 Uhr Schallplattenkonzert: Ro- mantischc 'Mufti. 15.20 bis 1b Uhr: Die Stunde der Jugend. 16.30 bis 17.45 Uhr: Hausfrauen-Roch- mittag, veranstaltet vom Frankfurter Hausfrauen- verein. Programm u a.Dk Frau über die Frau in der modernen Literatur", Vortrag von August Kruhm. 17.45 bis 18.05 Uhr: Die Lefestundc. 1830 dis 19 Uhr:Die Örunbbegrif e der Dergleichsord- nung", Dortrag von Iuftizober ekretär Heinz Biehn. 19 bis 19.30 Uhr:Dom rufsi chen Kinde und von der Kindercrzikhung in Sorojetrufjlanb", Vortrag von Dr. Bernhard Reich, Moskau. 19.30 bis 20 Uhr: Stenographischer Fortbildungskursus für Anfänger und Fortgeschrittene (Diktat von 80 Silben auf-

märtet 20 Uhr Uebettrogung au» dem Große» Saal de Saalbaue> Fweite. Freitogs »onzett der Frankfurter Bkufeumsgeiellschoft. Nn chließen» bi» 0J0 Ubr: UebtrtruguBg von Kassel Lpttkonzett.

Berliner Börse.

Berlin. 11 Olt. (TVTB. Funk'v nacht Bei 7^14) ro.e vor totaler Eb'chättslos. gleit ist bie Tendenz un beut gcr. Früher lehr wenig ver­ändert Bvn >er D^konterhohung m Holland erwantt man leinen nach.e.ltgen e.n'Lug w* geg-r macht sich für OIcnWoM.aftiHL deren a infubrung an bet Londoner Bdtle jetzt unrntttef- ir Ixr'vrstedt. ein Intere « bet 045 Prozent bemerkbar 3. Farben härt man mit 293 Geld 3m Devtsenvettehr nennt man Par^s ge­gen London mH 124 02, Ma land 8s 15. Madttd 27.99 und Uonbon-Äabel 4 8715.

i

Die Sitte gegen Gicht und Rheumatismus.

Sie wissen kein sichere» Mittel gegen diese Plagegeister, (Ein­reibungen, Packung. Sä6er, Salben usw. lindern meisten» nur für einige Seit die chmcrzen, aber sie packen nicht immer da» liebel an der Wurzel.

Ich empfehle Ihnen ein wirklich erprobte» Mittel, und oie sollen e» selbst versuchen, ohne daß e» Sie etwas kostet: aber ehe ich Ihnen mehr sage, lesen oie den folgenden Brief:

Ich bin von der Wirkung Ihres wundervollen Präparates (Bidjtofint förmlich überrascht, es hat nicht nur meine Hoffnungen

erfüllt, sondern bei weitem übertroffen, wofür ich Ihnen meinen herzlichsten Dank an dieser Stelle ausfpreche. Schon am ,mellen läge nach dem Gebrauch von Gichtosint, waren die fürchicrlichcn Schmerzen, die mir des öfteren die ganze Nachtruhe raubten, nicht mehr so heftig und konnte ich daher, seit einigen Jahren zum ersten Male, einen erquickenden, ruhigen Schlaf finden. Seitdem ließen die Schmerzen täglich immer mehr nach, und kann Ihnen heute zu meiner größten Freude mitteilen, daß alle Schmerzen spurlos verschwunden sind und ich mich wieder wie neu geboren fühle.

Hochachtungsvoll

I. M. L M.

Solche Briefe besitze ich Tausende, und nun hören sie weiter: Gicht und Rheumatismus können nur von innen heraus wirk­lich kuriert werden durch (Entgiftung des Blutes. Diese» ist ver-

unreinigt durch zurückgebliebene harnsaure Salze, und diele muffen heraus, sonst nutzt alles (Einrciben unb Warmhalten nichts.

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