Nasser gemacht, man läfjt sich eine Weile vom | Boot schleifen. Mit elegantem Doppelarmstütz 'andet man wieder auf dem breiten Hinterdeck • ® Bootes und läßt sich abtropfen. Auch eine rlegentliche kleine himmlische Dusche schadet der ackten Haut nichts! die Kleider liegen mit dem inDeren Gepäck wohlverwahrt vorne unter dem Svritzverdeck.
Für Mittagrast und Nachtquartier gibt es -Ixrad freundliche saubere Gaschäuser. Die „Krott" kampiert bei Rudervereinen oder in einer Autogarage. 3a beim gastfreien Würzburger Ruderverein wurde sie, als wir den verlockenden Abstecher nach dem nahen zauberhaften Rothenburg und zum Festspiel der „Kinderzeche" nach Dinkelsbühl machten, gleich drei Tage in Kost und Logis gegeben. Die Kost bestand aus einem H^tvliter Regenwasfer, die sie in den drei Gewittemächten zu sich nahmst ns aber erwartet in den Gasthöfen die flüssige Sonne Frankens, der Wein, der göttliche Fran- kenwein. Als uns der freundliche Wirt in Kl in gen berg mit listigem Augenzwinkern den Beicher kredenzte, und dabei Rückerts Ders zitierte:
„In Würzburg am Stein, in Klingenberg am Main, in Bacharach am Rhein, da wachsen die besten Wein", da ging es uns «wie dem König in Thule, die Augen gingen p.ns über, Iso oft tranken wir daraus.
Rur zu bald ging -die erholsame Zeit vorüber, erfüllt von unvergeßlichen Eindrücken, gewürzt durch kleine Abenteuer. Als wir braun- ' gebrannt, und mit erneuten, dickeren Rerven- strängen versehen, 'in Aschaffenburg -am Hafen standen und der elektrische Krahn unser braves Boot aus dein Wasser hob und im hohen Bogen herumschwenkte, so daß es wie eine Karussel- gondel durch 'die Luft flog, da dachten wir wchmütig: Hätten 'wir die Zeit dazu, dann bestimmt „den ganzen Bers nochmal".
Reisewinke.
Eine neue Trinkhalle in Bad Orb.
Die neue, feit Februar d. I. im Bau befindliche Trinkhalle (Sprudelhaus) geht ihrer Vollendung entgegen. Das schmucke Bauwerk, das dem Besucher schon von weitem ins Auge fällt, ist modern und kräftig gestaltet und aus Natursteinen erbaut; zum Holzwerk wurde größtenteils Eiche verwandt. Die Innenausstattung ist in hellem Granit gehalten, der von allen Steinarten den der Sole widerstandsfähigsten darstellt. Als Seitenbauten sind vorgesehen . ein Musikpavillon, moderne Verkqufsstände und ein I Raum zur Erweiterung des Inhalatoriums.
Augsburger Ausflugöfahrien.
Mit gl; den schönsten, vielleicht aber auch zu Den am wenigsten bekannten AusfluZsmöglichkei- ten Eüdbayerns gehören einige Fahrten, die man von Augsburg aus bequem unternehmen kann: eine Fahrt den Lech aufwärts bis Füssen, eine Fahrt zu den alten Donaustädten Donauwörth, Höchstädt, Dillingen, Lauingen und Günzburg, und eine Fahrt in das lmchschaftlich einzigartige Gebiet des Rieses.
, Die Fahrten können mit dem Kraftwagen ausgeführt werden; größeren Gesellschaftsfahrten steht ein vom Berkehrsverein Augsburg e. B. bereitgesteLter 24sihiger Kraftwagen zur Verfügung.
Die Fahrt den Lech aufwärts führt über Gas durch die Angarnschlacht im 3ahre 955 bekannte Lechfeld nach dem reizvoll am Fluß und an turmbewehrten Hängen gelegenen alten Städtchen Landsberch a. L., einem der am besten eri*->dMen, historischen Orte Bayerns, und von da naa> Schongau am aussichtsreichen Hohenpeißenberg. Von Schongau geht die Fahrt weiter durchs DoralpeNland, vorbei an Lechbruck, nach Füssen, wo Gelegenheit zur Besichtigung der bayerischen Königsschlösser geboten ist.
Für den k ü n st l e r i s ch und kulturhistorisch Interessierten ist die Fahrt zu den Donaustädten zu empfehlen. Don Augsburg geht die Fahrt nördlich zwischen den Tälern von Schmutter und Lech nach Donauwörth und von hier aus durchs anmutige und waldreiche Donautal über Höchstädt nach Dillingen, Lauingen und Günzburg. Jede der architektonisch überaus interessanten und an Schätzen der kunstreichen Städte ist der Besichtigung wert und gibt Einblick in eine schicksalersüllte und bedeutende Vergangenheit.
Die Fahrt ins Ries führt gleichfalls zunächst nach Donauwörth, von dort aus jedoch in nördlicher Richtung weiter über das von einer hochgelegenen Burg belrönte Harburg in die wunderschöne Landschaft des Rieses. 3n Rörd- ling^ n, der alten Reichsstadt mit ihren Wehr- gängen und prachtvollen Toren, endet diese Fahrt.
Reise nach Ostpreußen
Das Publikum aus dem Reich macht sich vielfach vollkommen falsche Vorstellungen von dem sog. „polnischen Korridor". Dies geht soweit, daß ein Teil der Reisenden sogar der Meinung ist, man könne ohne ein polnisches Visum die Reise gar nicht antreten. Diese Ansichten sind völlig irrig. Die Füge zwischen Berlin und Königsberg werden durch den polnischen Korridor als geschlossene Durchgangszüge geführt. Irgendeine Belästigung der Reisenden findet dabei nicht statt. Seit Jahr und Tag erfolgt nicht einmal in ehr eine Kontrolle in den Zügen. Der Reisende nach Ostpreußen braucht keinerlei polnisches Visum, es genügt vollkommen, wenn er einen ordnungsgemäßen Paß besitzt. Die Fahrt nach Ostpreußen bietet also auch auf dem Bahnwege keinerlei Unbequemlichkeiten.
Ein Glas Mineralwasser — 15 Pfennige.
Eine Reueinrichtung auf Württembergs Bahnhöfen.
RDV. Die Reichsbahndirektion Stuttgart hat auf einer Anzahl geeigneter Bahnhöfe einen besonderen Verkauf von Mineralwasser an den Zügen während der wärmeren Jahreszeit, zunächst versuchsweise, eingerichtet. Hierbei werden die beliebten einheimischen Mineralwasser durch besondere Verkäuferinnen in Trachten aus der Umgebung glasweise (zum Preise von 15 Pfg. für Liter) angebvten. Rach den bisherigen Beobachtungen erfreut sich diese Einrichtung eines teilweise recht regen Zuspruchs der Reisenden.
Pullmanzüge
Holland—Deutschland—Schweiz.
Zwischen Holland und der Schweiz, den Rhein entlang, sollen vom nächsten Jahre ab Pull- man-Züge mit 1. und 2. Klasse, verkehren. Gleich
zeitig wird die von der Deutschen Reichsbahn seit längerer Zeit angestrebte ErhöhungderFahr- geschwinbigkeit der Fernzüge verwirklicht werden. Vor allem soll die möglichste Beschleunigung der Fernverbindungen erstrebt werden, durch V e r - m i n b e r u n g der Zahl und Dauer der Unterwegsaufenthalte. Besonderer Wert wird darauf gelegt, daß die Wagen der mit erhöhter Geschwindigkeit fahrenden Züge in einwandfreiem Zustande find. Schoa der nächstjährige Fahrplan wird die Erhöhung dieser Fahrgeschwindigkeiten aufweisen.
Wandectayre-r.
Ufingen—Alk- und Neuweilnau—Laubuseschbach.
Von unserem Ausgangspunkte. Bahnhof Usingen, führen uns schwarze Punkte zunächst durch Feld zur Schönen Aussicht mit hübschem Blick auf Usingen und das Ufatal, sodann Weitermarsch nach Merzhausen. Hier wenden wir uns rechts und gelangen über die aussichtsreiche Dettelfrau (450 Meter) hinab nach Altweilnau. Vor dem Ort genießen wir erst noch einen entzückenden Blick in das Weiltal und auf seine Perlen: Alt- und Reuweilnau. Wir steigen nun hinab in das Tal und jenseits wieder hinauf nach Neuweilnau, dem schönsten Punkte des Weiltals, das wir nach 2l,> stündig er Wanderung erreichen. Runmehr wandern wir ohne Zeichen die hübsche Weilstraße, die jetzt sehr eng und gewunden wird, abwärts über Rod a. d. Weil in knapp 2 Stunden nach Emmershausen. Hier treffen wir rote Striche, denen wir nunmehr nachgehen und die uns über Feld und später Wald (vor demselben prächtiger Blick auf den ganzen Taunus mit Feldberg) die Hessenstraße überschreitend, in 1' .> Stunden nach Laubuseschbach bringen, von wo wir über Weilburg heimfahren.
Niederscheld— Schelder Wald—Biedenkopf.
Diese Wanderung führt uns von der Dill in bas obere Lahntal. Wir fahren bis Nieberschelb unb wandern von hier dem Scheibetal aufwärts nach bem in schöner, romantischer Gegenb gelegenen Ober- schelb, hinter bem ber Aufstieg gleich kräftig einsetzt unb über zwei Stunden andauert. Reichlich entschädigt für den etwas mühseligen Weg durch den großen Scheider Wald wird man aber durch die entzückenden Ausblicke auf die nahen Hinterländer Berge, Täler, Schluchten unb freundlichen Dörfchen, die sich sehr oft dem Auge barbieten. Der erste Ort, ben wir nach längerer Wanberung erreichen, ist Lix- felb, wo wir Rast machen. Auf guter Straße wandern wir weiter, dem Gansbachtal entlang durch Frechenhausen und Gönnern nach Nieder-Eisen- haujen. In den durchwanderten Orten finden wir noch die Einwohner in ihrer kleidsamen Hinterländer Tracht. In Niebereisenhausen treffen wir bas erste Wegezeichen (schwarzes Kreuz), bas uns burch bas Perftal über Ouotshausen unb Wolzhausen unb später durch das reizende, von hohen Bergen eingeschlossene Walbtal des Martinsbaches nach unserem Endziel, bem lieblichen Lahnstäbtchen Biedenkopf führt. Gesamtbauer der Wanderung etwa 5i bis 6 Stunden.
Die Gefälligkeilssahrl im Auto.
Von Rechtsanwalt Dr. Ulrich Brefele.
Tag für Tag lesen wir in jeder Zeitung von Autounglücken. Es ist daher für jeden Autobesitzer, für jeden Chauffeur, wie auch für jeden Fahrgast von größter Wichtigkeit-zu wissen, welche Haftungsansprüche bei der sog. Gefälligkeitsfahrt bestehen, da erfahrungsgemäß über die Tragweite der Verantwortung anläßlich solcher Fahrten keine Klarheit herrscht. Eine Gefälligkeitsfahrt ist bann gegeben, wenn jemanb in einem Auto aus Gefälligkeit mitgenommen wird.
Zu unterscheiden ist zwischen I. uvilrechklicher Verantwortung, und zwar 1. Ansprüchen aus Vertrag, 2. Ansprück)en aus unerlaubter Handlung, und II. strafrechtlicher Verantwortung.
Zu I, 1. Nimmt ein Kraftfahrer einen Gast mit, unb es passiert ein Unfall, so muß unter Würdigung ber obmaltenben Verhältnisse festgestellt werben, ob (ausbrücklich ober stillschweigenb) wirklich eine vertragsmäßige Verpflichtung gewährt ober übernommen werden sollte, ob nach dem Willen der Parteien die Mitnahme des Fahrgastes unentgeltlich erfolgen sollte, und ob ein stillschweigender Verzicht auf Haftung anzunehmen ist. Hierbei ist, wenn keine ausdrückliche Regelung erfolgt ist, davon auszu- gehen, daß die Beteiligten die Einzelheiten so geregelt wissen wollten, wie es der allgemeinen Anschauung ber billig benfenben Menschen entspricht. Hiernach wird nach der Rechtsprechung des Reichsgerichts im allgemeinen bei reinen Gefälligkeitsfahrten ein Vertrag nicht angenommen werden können, eine vertragliche Haftung somit ausgeschlossen sein.
Zu ck, 2. Bei einem Unfall anläßlich einer Ge- fällig'eitsfahrt kann aber ber Verletzte bzw. bei dessen Tode bie gesetzlich Berechtigten, selbst wenn kein Vertrag vorliegt, Hastungsansprüche auch nach ben Grunbsätzen über unerlaubte Handlungen gel- tenb machen. Voraussetzung für eine derartige Haftung ist immer ein Verschulden (Vorsatz ober Fahrlässigkeit). Ein Verschulden ist nach der Rechtsprechung des Reichsgerichts in ber Außerachtlassung ber im Verkehr erforderlichen — nicht üblichen — Sorgfalt, also auch schon in der Außerachtlassung ber einfachsten Vorsichtsmaßregeln, bie unabhängig von jeder polizeilichen Regelung zu beachten sind, zu erblicken. Während beim Kraftfahrzeugführer, bas heißt bei demjenigen, der im Moment des Unfalls durch Bedienen der maschinellen Einrichtungen das Fahrzeug lenkt, jede Außerachtlassung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt ein Verschulden bedeutet, liegt ein solches beim Fahrzeughalter, das heißt bei demjenigen, der das Fahrzeug im Moment des Unfalls auf eigene Rechnung im Gebrauch hat und der diejenige Verfügungsgewalt darüber besitzt, bie solcher Gebrauch voraussetzt, in ber Regel nur bann, wenn er einen unzuverlässigen Führer eingestellt hatte.
Im Falle bes Schabens haftet der Fahrer für ben gesamten, entstanbenen Schaben, es sei beim, daß noch ein Mitoerschulben bes Verletzten in Frage kommt.
Zu II. Hat ber Unfall eine Körperverletzung ober gar ben Tob verursacht, so kann der Kraftfahrer ljierroegen auch vom Strafrichter mit Geld- bzw. Freiheitsstrafe bestraft werden.
Die Rechtsprechung stellt hier an den Kraftwagenführer sehr hohe Anforderungen. Selbst wenn der Fahrgast z. B. die Anregung zu übermäßig schnellem Fahren ober zur Übertretung irgenbeiner polizeilichen Vorschrift gegeben hat, unb es passiert beshalb ein Unfall, so ist ber Fahrer trotzbem strafbar, da er als sorgfältiger Kraftfahrer solche Anregungen nicht hätte befolgen bürfen.
Zum Ausschluß ber Haftung wirb oft im Kraftwagen ein Schilb des Inhalts angebracht, baß ber
Nätßel'Ecke.
Silbenrätsel.
am — bourg — cher — djri — bar — de — bes — bog — e — eg — ga — ge — hak — he — i — i — ke — ko — korb — li — lig — Ion — ma — nar — ne — ne — nie — nier — ro — ro — fei — fit — stein — fti — ftun — tich — tur — trag — un — ve — mal
Aus vorstehenden 41 Silben sind 18 Wörter mit folgender Bedeutung zu bilden:
1. Bad in Salzkammergut; 2. weiblicher Personenname; 3. Klettervogel; 4. weiblicher Personenname; 5. biblischer Königsname; 6. versteckter Spott;
■7. Stabt in Frankreich; 8. Interpunktionszeichen;
9. ritterliches Kampfspiel; 10. lanbwirtschaftliches Gerät; 11. kleine flache Norbseeinsel; 12. Singvogel; 13. Fischsäugetier; 14. Glaubenssatz; 15. Stabt in Oldenburg; 16. Zeiteinteilung; 17. Hauswirtschaft- liches Gerät, 18. Amphibie.
Hat man bie Wörter richtig gebildet, ergeben bie Anfangsbuchstaben von vom nach hinten unb Endbuchstaben von hinten nach vorn ein Sprichwort.
Kreuzworträtsel
131
34*
113
15
3MMJ
|52
10
1*
12
\56
53
iO
6.
1. Von links nach rechts:
1. Jndustrieort in Sachsen; 4. Volksstamm;
Gattungsbegriff; 9. Nordpolforscher; 11. biblisches Volk; 13. Himmelskörper; 14. italienischer Dichter; 15. Hoherpriester; 16. Senkblei; 17. große Eingangspforte ; 19. jäher Fall; 22. Bad in Nassau; 24. türkischer Titel; 26. brasilianisches Wasserschwein; 29. Bad in ber Provinz Hessen; 31. Raubtier; 32. Schweizer Kurort; 33. weiblicher Personenname; 34. englisches Bier; 35. alte Münze; 36. rumänische Münze.
2. Von oben nach unten:
1. Tierleiche; 2. Kartenblatt; 3. Haustier; 4. Nebenfluß ber Donau; 5. feierliche Versicherung; 6. Fluß in Italien; 7. Nagetier; 8. Genußmittel; 10. griechische Göttin; 12. Gewürz; 18. Musikinstrument; 20. päpstliche Krone; 21. Ortsoeränberung; 23. Nebenfluß ber Seine; 24. Stabt in Südtirol; 25. wie 1. wagerecht; 26. Handlung; 27. geographischer Begriff; 28. anderer Ausdruck für selten; 29. fettige Flüssigkeit; 30. kleiner Meerbusen.
Uniftellungsrätsel.
Narwa — Klee — Pirat — Delta — Sense — Emir — Elend — Pose — Braun — Koch —
Stroh — Betti — Robe — Schein
Mau stelle die Buchstaben vorstehender 14 Wär- ter um, so daß neue Wörter entstehen. Die Anfangsbuchstaben dieser ergeben alsdann eine sommerliche Naturerscheinung.
Füllrätsel.
x
x
X
X
X
X
X
Aus den Buchstaben:
4a — Id — 2e — li — 11 — 2m — 1s
X X
X X
sind vier Wörter mit nachstehender Bedeutung zusammenzustellen und unter Freilassung der Eckfelder in die angekreuzten Felder der Figur eiryufehen.
1. Stadt in Südtirol — obere wagerechte Reihe.
2. Monatsname — untere wagerechte Reihe.
3. Bad in Hessen-Nassau — linke senkrechte Reihe.
4. Abschiedswort — rechte senkrechte Reiye.
Werden nunmehr bie Buchstaben e — g — 1 — n in die freien vier Eckfelder eingesetzt, so entstehen vier neue bekannte Hauptwörter.
Wie lauten die acht Wörter?
Bilderrätsel.
A
K
E
R
D
U
H
5
cIeIrIe
EIL CH
August m
August
SUbaifapfdräfieL - Sauregurkenzeit.
vilderrützel.
Sparen ist Pflicht.
5.
9.
D
A
M
a Qf Nl ai ffli a
Auflösungen.
Silbenrätsel.
1. Betrug; 2. Palu; 3. Rudel; 4. Dompfaff; Aetna; 6. Keetmanshoop; 7. Ohio; 8. Salpeter: Timbuktu; 10. Euterpe.
— Byrd Akoste. — Europaflug. — Kreuzworträtsel.
Das Erbteil.
Ein Vater hat seinen vier Söhnen einen großen ©arten hinterlassen, mit der Bestimmung, diesen so zu teilen, daß bie vier Teile von gleicher Größe unb Gestalt sein müssen. An ben Außenseiten stehen acht Nußbäume, in ber Mitte vier Aepfelbäume. Jeder soll mit seinem Teile auch die gleiche Anzahl Bäume erhalten. Die ist der Garten zu teilen ?
Zusammcnsehausgabe.
Hus Ar - Husar; Jli as - Ilias; Text Ur - Textur; Zoll Stock = Zollstock; Ei Land = Eiland; Wild Fang = Wildfang; Eis Bein = Eisbein; Liebe Lei = Liebelei; Lust Rum = Lustrum; Eins Tand = Einstand.
Hitzewelle.
Sprichworträtsel.
Fliegen und Freunde gibt es, wenn die Sonne scheint.
Worträtsel.
j
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Die Narrenkappe.
Splitter und Sparren vorn RedaMouSttsch.
Der Mgtoch.
Er brät über Linus, er kocht über Datum, Rührt über ben Alpen, spickt über Kap Horn.
Lind dreht ihm ein Looping ben ganzen Salat um.
Dann kocht er trotzdem weiter — vor Zorn.
(Meggendvrfer.)
3m trockenen Amerika.
Der amerikanische Zollbeamte entdeckte beim Rachsehen der Gepäckstücke eine Flasche, die er triumphierend aus dem Koffer nahm.
„Es ist nur Benzin darin," stotterte der Reisende.
„3a, ja," lachte der Beanrte, „das kennen wir schon." And er nahm einen kräftigen Schluck.
Es war aber tatsächlich Benzin.
Fahrgast auf eigene Gefahr, auf eigenes Risiko fährt. Damit kann bie zivilrechtliche Haftung für Fahrlässigkeit (nicht für Vorsatz) ausgeschlossen werben, vorausgesetzt, baß ber Kraftfahrer im Falle eines Prozesses nachweisen kann, daß der Fahrgast bas Schilb gelesen unb sich damit einverstanden erklärt hat. Dieser Nachweis wirb aber im einzelnen Falle sehr schwer zu führen fein, fo baß es sich empfiehlt, die Haftpflicht jeweils schriftlich auszu- schließen. Ein Ausschluß der strafrechtlichen Verantwortung ist nicht möglich.
Amtsgericht Gießen.
Gießen, 12. Aug. Ende April l. 3. waren dec Privatkläger G. mit seiner Frau und der Angeklagte S, die nicht gut miteinander stehen, in einem hiesigen Cafe. Ein Herr St., der ebenfalls dort war und bei der Familie L. saß, rief den S. zu sich. Zwischen G. und S. entspann sich nun ein Wortwechsel, in bessern Verlaus S. dem G. mit der Hand gegen die Backe stieß. Er selbst bestreitet dies und behauptet, er habe den G., der ihn grundlos vom Tisch weggewiesen habe, nur hinten am Rock im Genick gefaßt und zu ihm gesagt, wenn er etw/is mit ihm wolle, solle er mit ihm herauskommen. Allein zwei unbeteiligte Zeugen, die Eheleute L., bekunden übereinstimmend, daß S. dem G. mit der Hand gegen die Backe gestoßen habe. Weiter gibt die Frau G. an, S. habe ihrem Mcum gegenüber eine ungehörige beleidigende Aeuße- rung getan, woraus ihr Mann erklärt habe, er habe den S. nicht gerufen, er solle machen, daß er tvegfomme. Daraufhin habe S. ihrem Mann mit der Hand gegen die Backe gestoßen und nod) bemerkt, wenn er was wolle, könne er noch eine in die „Fresse" gehauen bekommen. Das Gericht schenkte den beeidigten Aussagen der Frau G. vollen Glauben und verurteilte den S. wegen tätlicher Beleidigung zu einer Geldstrafe von 50 Mark.
Spielplan der Frankfurter Theater.
Opernhaus. Sonntag, 14. Aug.: Turandot, Anf. 7.30 Ahr, Ende nach 10 Uhr. Montag, 15.: Doktor Faust, Anf. 7 llfjr, Ende nach 10.30 Ahr. Dienstag, 16.: Der fliegende Holländer, Anf. 7.30 Ahr, Ende 10.15 Ahr. Mittwoch, 17.: Der Troubadour, Anf. 7.30 Ahr, Ende nach 10 Ahr. Donnerstag, 18.: Doktor Faust, Ans. 7 Ahr, Ende nach 10.30 Ahr. Freitag, 19.: Othello,
Anf. 7 Ahr, Ende 10 Ahr. Samstag, 20.: Salome, Anf. 8 Ahr, Ende nach 9.30 Ahr. Sonntag, 21.: Der Rosenkavalier, Ans. 6.30 Ahr. Ende 10.15» Ahr. Montag, 22.: Der Opernball. Anf. 7.30 Ahr, Ende 10.30 Ahr. — Schauspielhaus: Geschlossen bis 31. August 1927.
Aus dem Tlmtsverkündigungsblatt.
• Das Amtsverkündigungsblatt Rr. 60 vom 12. August enthalt: Straßensperren« — Ansteckender Scheidekatarrh in Grünberg. — Feldbereinigung Ronnenroth. — Tierschutzkalender 1928, — Gefunden, verloren.
Rundfunk-Programm
des Frankfurter Senders.
(Aus der .Ravio-Amschau".)
Sonntag, 14. August.
8 bis 9: Morgenfeier. — 11,25 bis 11,55: Die Ellernstunde. — 12 bis 13: Mittagsständchen, ausgeführt von der Marimba Rational-Kapelle aus Guatemala. — 14 bis 15: Die Stunde der Jugend: Kasperl stunde der Kasperltante Liefet Simon vom Münchener Kasperltheater. — 15 bis 16: Chor-Konzert des Gesangvereins ,Zora" aus Zagreb. — 16 bis 18: Aeoertragung vom Sportplatz der „Kickers" in Stuttgart. — 18 bis 19: Angelus Silesius, zu seinem 250. Todestag. Dortrag und Dorlesung von Dr. Carl Gebhardt. — 19 bis 19,30: Sportnachrichten. — 20: Aeber- tragung aus bem Beethovensaal der Musikaus-» stellung: klassische chinesische Musik. Einleitender Dortrag von Prof. D. Dr. Richard Wilhelm. — Anschließend bis 0,30: Tanzprogramm.
Montag, 15. August.
16,30 bis 17,45: Konzert des Hausorchesters: Die Oper der Woche. — 17,45 biS 18,05: Die Lesestunde. — 18,15 bis 18,30: Aebevtragung frort Kassel: „Die Stunde der Frau". — 18,30 bis 19,25: „Der Bär Sokolka", Erzählung fron 'Bert Schiff. — 19,25 bis 19,30: Wirtschaftsmeldungen. — 19,30 bis 19,45: Englische Literaturproben, vorgetragen fron Paul Olbrich, Studtenrat an der Musterschule. — 19,45 bis 20,15: Englischer Sprachun)terricht. — 20,15 bis 21,15: Rudolf G. Dinding, Zu seinem 60. Geburtstag. Sprecher: Den Spanier (vom Frankfurter Schauspielhaus). — 21,15 bis 22,15: Aebertragung fron Kassel' Kammermusik (Streichquartette). :— Anschließend: Reue Schallplatten.


