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ttüf,? sind nun a*4> tMuIihert Dr Woh - H u n a 6 n 6 i tLixtve vutaj .en z aj es Schä.r» Oäu. t-,. ne eticaD gefleucrt; ^wei SamUten Ian* den Unterkunft Darm. Andere kleinere Arbe ten. die Anlegung einer Müllgrube aus Dem Fried- Hofe. Die Anlegung eines Pllan.engartens im Da ID und Die Einzäunung de- TBaPerijoule* leien noch kurz genannt

| Ä e j f e I b a d». 12. April, »ohl Der g r d & l e Basalt st eindruch mit tlopftoert De« ganzen L'umDable« ist nahe bet unserem Dorfe gelegen; er zehorr Den Gebrüdern Bertram roirtiq finDen runb 2 30 Arbeiter Darin P.lmaiilgung, io biß Arbeitslose in unterem Dorfe sowie in Den sämtlichen Dörfern ringsum kaum ober nur wenige vorhanden sind In zwei schichten wird Die tägliche Arbeit wr Bewältigung Der groftra Auftrage ge« leistet. Durch'chniiilich gehen idglid) 50 Eisenbahn­wagen Älopffteine, Äleinpflafterfteine, Abiallsteine in Den oerschiedensten Groi.en noch allen deutschen (Bauen; ganz besonder« wird Bayern sehr stark von hier beliefert. Infolgedessen sind unsere wenigen Klsterzüge der strecke (stießenLollarLondorf (Brünberg dauernd stark belastet. Die verlautet, will Die ftlrma ein weitere« Anschlußgleis zu Dem vor­handenen einen Gleis legen taffen, damit der Ber« kehr In noch größerem Umfange bewältigt werden kann.

tt Lang - DönS. 12. April. Am Palm- fonntag, der hier allgemein Kreppeisonntag genannt wird, sammelt nach altem Her kommen der Schüler Kreppeln. Um die Mittagszeit zieht er mit feiner Herde durch die Dorfgassen, um von den Schasdesthem 2 bi» 4 besonder» groß ge- badtene Ärcbfreln in (Empfang zu nehmen Schril­le» Pfeifen kündet Da» Kommen an. In der Vor- krieg »zeit machten auch die Dorsrasierer. die an jedem Samstag und Sonntagmvrgen ihre Kund­schaft von Hau» zu Hau» besuchten, ihre Kreppe!- gllnge, wie auch Der Schweinehirt von den 'Be­lizern von Zuchtlauen Den Kreppeltribut an die­sem Lage einsammelte. - An der Straße nach Holzheim zu ist In den letzten Jahren ein neuer ört » teil, die sog. Fauerbach, entstanden. Der lehmhallige Boden ermöglicht es den Bauherrn, ihre Steine selbst zu brennen, wodurch eine wesentliche Verbilligung des Bauens erreicht wirb. Entgegen dem Vorjahre herrscht heuer hier geringe Neubautätigkeit.

L i ch. 12. April. Der Vorstand de» (8 c- werbever ein» Sich und Umgegend hat beschlossen, die ®elellenftüde Der diesjähri­gen Priislinge am 30. April im Saale des Gast­wirt» Stein am Bahnhos auSzustellen. Die Ueberreichung Der Gesellenbriefe erfolgt zu einem späteren Termin, zu dem ein Vertreter her Handwerkskammer-Nebenstelle anwesend fein wird. -- Welch gutes Einvernehmen zwischen der Arbeilerschast, den Beamten und den Inhabern der Brauerei Ihring-Melchior besteht, wird erneut dadurch bewiesen, daß Der Keller­meister Ernst Häfner fein 40jährige» Arbeit »iubiläum feiern konnte, während der Brauführer Franz Weidner und Der Maschinenmeister Math Haug auf eine 25- jährige Tätigkeit in Dem Betriebe zurück- blicken können. Neben her Ehrung Der Iubilarc durch Die Firma beabsichtigt auch Der Gewerbe- Verein diese Ereignisse zu würdigen. In dem Brauereibetrieb sind noch eine Anzahl weiterer Arbeiter feit 20, 30 und mehr Jahren tätig.

T 6 t e i n h e i m b. Hungen. 12. April. Als Abschluß Der Betstunden, die im Winter­halbjahr dem Herkommen «entäst vierzehntägig für Die alten und gebrechlichen CDemeinDeglieDer im Schulsaale abgehalten werden, zeigte der OrtSgeistliche Psarrer Dr. Heymann von Robheim am Sonntagabend im Saale Der Frau

Dwe. das .Seiden und 2:ecben des Herrn" in gut gegebenen Lichtbildern. Bei Der in Diesen Tagen hier sta'.tgehab'.en ® r u n D - ktücksoer Pachtung wurden enorme Preise 'rziell So kam u. a. ein? Dicke von 1590 Qua- vra meter auf 92 Mark, ein Acker von 1620 Qua- Dra:metcr. Der nicht einmal ,um erstklassigen Ackerlar.D zähl. aus 81 M. Hinzu kommen noch die S euren u;i> A-gaben. Die mit 12 tid 15 Prv- , ttorcik» zu veranschlagen find.

Mrcte ,3ric6Ucrfl

fficJL Friedberg, 12. April. In ber oer» ganflenen Nacht brach ein hier inhaftierter schwerer Junge', nachdem er vorher Die Wand feiner Zelle b u r ch b r o che n , aus Dem Gerichrrqesängnis au» und entkam über Dach j n b Mauer. Im Anschluß an den Aus- brach stattete er einem Schichladen einen Besuch ab unb hieß ein Paar Turnschuhe mitgehen.

; B a D - N a u h e i m, 12. *4>ril. D.e lehr gut besuchte Hauptversammlung Der Bereini­gung des Bad-Nauheimer Einzel­handel» e D.. Die In ihrem geschästlichen Teil non vielseitiger, erfolgreicher Arbeit des Vor­standes (der einstimmig Wiederwahl land) be­richten konnte, brachte anschließend ein recht be­achtenswertes Referat des Verbands-Syndikus Dr. M o e h n e r. Darmstadt. Tiber .Steuer- f ragen und Die neuen hessischen Steuergesetze" Der Redner führte u. a. aus' Trotz Der Freigebigkeit der Reichsregierung an Die Länder fei mit einer Steuersenkung von Ländern und Gemeinden für Die nächste Zeit nicht zu rechnen. Ss sei für Die Dauer unhaltbar. Daß bei einer so schlechte, Wirtschaftslage, wie fie 1926 für den Einzelhandel war und 1922 bleiben wird, die enorm hohen Belastungen vom TRiltefltanh getragen werden konnten. Mit einem Rückgang der Arbeitslosigkeit sei zunächst nicht zu rechnen Nachdem sich der Redner über Die Grunklagen Der verschiedenen Besteuerungsarten eingehend verbreitet hatte, tarn er auf d.e dem Landtag vorliegenden neuen hessischen Steuergesetze zu sprechen. Ss handle sich um vier Gesetze Da» einschneidendste für Den Einzelhandel fei das Lande-aewerbe- fteuergefet) und im Zusammenhang Damit da» Gemeindeumlagengeseh Redner be­grüßte es. daß Der hessische Flnanzministcr Die Gesetze vorgelegt hat. well man hiermit endlich wieder zu einer festen VersteuerungSgrunDlage komme und mit Dem Dorau»zahlungsfystem nach nicht mehr maßgebenden Stichtagen aufgeräumt werde Der Laiwesverband des hessischen Einzel­handel» habe, um ini Gesetz einige Aenderungen zu erreichen, sich mit Den politischen Parteien in Verbindung gesetzt Referent erwähnte Dabei, daß Deutsche Dolkspartei und Demo­kratische Partei In entgegenkommender Weife auf Die Aenderungsanträge eingegangen seien. Leider konnten Die Gesetze im Landtag nicht so schnell verabschiedet werden. Io daß ein provisorisches Gesetz nochmal» notwendig ge­worden sei. da» alsSteuervorauszah- lung»geseh sür 1 92 7 jetzt dem Landtag zugegangen sei. Die Versammlung stellt sest, Dan die Finanzämter aus berechtigte Beschwerden Der Steuerzahler Rücksicht genommen hätten. Stundungen und Erlässe seien bewilligt worden. 3m Gegensatz hierzu leien die Gemeinden und Stadtverwaltungen vielfach ander» verfahren: sie hätten sich auf den Buchstaben de» Gesetzes be­rufen. der einmal Stichtage al» Versteuerungs­grundlage vorsah. Au» diesem Grunde fei e» notwendig, daß Dem VorauSzahlungSgeseh Härteparagraphen angefügt würden, zu Deren Beachtung Dann auch Die Gemeinden und Städte angehalten werden mühten. In der Aus­sprache wurde der Landesverband de» Einzel­handels beauftragt, auch zu dem VvrauszahlungS- gefetz für 1927 entsprechende Aenderungsanträge an Die politischen Parteien gelangen zu lassen. Beschlossen wurde in Der Versammlung, in neue Tarifverhandlungen mit Den An- gestellten-Verbänden einzutreten. Die Tarif- fommiffion wurde damit beauftragt; sie soll sich für eine beide Parteien befriedigende Einigung

einfe»en. Die Austpmche dazu gab Dr Moeß - ne r Gelegenheit, über die foz ale Gesetzgebung unter besonderer Berücksichtigung Der neuen Ge­setze zu sprechen. Sr emp'ahl, auch bei Den.Tarif- Verhandlungen Die Auswirkung Der Gesetze in Der Verhandlungen mit aryu1 tigert Eine recht interessante Au-fvrache en'fpann sich über d e b.abfdrtigic E nf-hrung des Rabalt-Spar- s y st e m ». Es beteiligten stch Daran Dr Moeß - n e r. Kaufmann G Dolf. Kaufmann PH. Weiß und BankvorAand Stamm. Eine fln? gung konnte in Der schwirr gen Frazr noch nicht erzielt werden, obwohl allgemein anerkannt wurde, daß Da» Borglystem zugenom.-nen habe und rin Rabatt-Spariystcm den Käufer zum Barzahfen und zum Kausen am Platze veranlassen könnte. Ein betonterer AuS'chuß wird gern, nam mit Der hieliqrn Volksbank Die Angelegenheit weiter be­obachten und eventuell rin Statut aufarbeiten.

Mrcie Büdingen

- Au» Dem Aidk>ertal. 11 April. Die W l n t e r s r u ch t hat. abge'ehsn von ein­zelnen Stellen, trotz des nassen Wetters gut überwintert und zeigt teilweise sogar einen sehr befrleDlgenbcn Stand Auch De ObR- bäume bieten Dem Auge des Be'chauer» einen schönen Anblick. Der Knofpenansatz vie'er Obst­arten ist vielversprechend, sogar Birnen. Deren Ernte im vorigen Jahre fefcr gut war. habe, sich wieder schön entwickelt, Aprikosen und Pfir­siche haben teilweise schon abgeblüht und hatten leider schlechtes Blütenwetter, arabische Kirichrn und Kirschen werden bei einigermaßen aünstignn Wetter wohl gerade zu Ostern ihr herrliches Dlüleck- und Festkleid ankge.t Hoffentlich herrscht xur Hauptblütezeit der Aep'el gutes ©etter, dann besteht Hoffnung, daß die Mißernte des vorigen Jahre» einigermaßen wieder ausgeglichen wird.

«reis Schotten.

Eichel» Dorf, 12. April. Eine hier abgehaltene VorstandDfitzuna de» Nidoa- talfängerbundes befaßte sich mit Den Vor­bereitungen für Da» am 8 Mai in Der Turnhalle zu NiDda stattfindcnDe Wertungsfingen. Um den abgelegener«! Vereinen Gelegenbelt zu geben, früher nach Hause zu kommen, wurde be­schlossen, für Dielen Tag einen Erlrazug zu beantragen. Der gegen 7.30 Uhr abenD» In Nidda nach Schotten abgehen soll 3?Der Verein singt einen Wahl- und den Pflichtchor. Bei den festlichen Veranstal'unaen Der Bundes- Vereine Eichelsachsen und Schotten wer­den al» Massenchöre gelungen _ Freiheit und Vaterland" von Stanz und der Pflichtchor beim WertungSsingen.

Mvcie AlsselL

WSN. Alsfeld, 12. April. Der Borstand der Allgemeinen Ortskrankenkasse sür den Stadtkreis Kassel hat sich nunmehr bereit erklärt. Dem wiederholt zum Ausdruck gebrach­ten Verlangen auf Errichtung eines G e n e s u n g s- und Erholungsheime« stattzugeben. Die Er­richtung des Hauses soll im ffleblet de« oberen Vogelsberges erfolgen und derart gefördert werden, daß im Frühjahr 192« Da« Heim, da» 100 Personen Platz bieten soll, in Betrieb genommen werden kann.

Ober-Ohmen, 12 April. Al» die Frau eine» ftieftgen Arbeiter» sich auf Dem Strohboden zum Strohholen befand, brach Der Boden unter Der Frau durch und diese stürzte au» etwa vier Meter Höhe auf eine Mähmaschine. Die Bedauerns­werte trug einen vchädelbruch und einen Bruch de» Schlüsselbein» davon und liegt in sehr ernstem Zustande daheim aus dem Kran­kenlager.

-er. Homberg, a. d Ohm. 12. April. Schon im Lause diese» TD intet» war zwischen Dem Ge­sangverein .Eintracht", Ober-Oflei­den und Den beiden hiesigen Gesang­vereinen die gemeinsame Deranstaltuna eine» Konzerte» beschlossen worden. Das Konzert soll nun am Abend des ersten Cftertage» in unserer geräumigen Stadt halle ftattflnDen. Re­ben einer Anzahl Thöre Der einzelnen Vereine

gelangen zwei von Den Dm Bere uen gemeinfai gelungene Ma"ench»re lum Tortrag. NV*u 8* Buhl von hier wird durch einig- S?ioge«äMGe jur Verschönerung des Abends beitragen. 8 Die Stadt Hemberg beaMlär gt. am 1 Mai en« neuen Poll zeidlener annulierten. Der eitberiqe langjährige Poichedtener Krau» tritt irVdt fe ne» Al er» in den troXt\rfceKeii 1 I'uhestar.D - Dir Bautätigkeit hat setz» aller.: eiben rir.arfebL Maurer und immev- | leute sind jetzt «iriy g an Der arbeit

Starkenburg.

WSR Dieburg. 11 «Xtl G.ste« abenD gegen 6 Uhr ereignete sich auf Der Vantftre|e jtrstchen Altheim und P eburg e.n schwerer Autounsa11. ber verhärgnisvslle ~ olgee hatte Bier ;ungr Leute ai» AtchoffeTibui, unternahmen rin» Vergnügung-'ahri nach dem hessischen Odenwald. Jn Al:b n nahmen ße ch eine Tarne Tochter eines Dort.gen Dirtech mit. Auf der Heim ahrt kam Der Wagen infolEtz Der regenglatten Stral. ine Schleudern, überschlug sich und schlug Dabei gegen e.ntt Baum. Der glatt abgerissen wurde. Sämtlich» Insassen wurden au» Dem Wagen berauige* schleudert und zum Teil lehr schwer verletzt. Per 24jädrige Kaufmann Oskar MaiDhok ist noch in Der Nacht fe nen schweren Ber- letzunge n erlegen. Die junge Tarne er­litt eine Wirbelsäulenknickung und e ne Gehirnerschütterung und liegt bedenü sh darnieder Ein weiterer Insasse erlitt einen Oberichenkelbruch Die beiden übrigen wurden letchtcr verletzt Der Wagen wurde i Slttg zer­trümmert

Rheinhessen.

WSK. « l ze n. 12. Hpril Pie fett dem 24 »at| wegen Dammrutsche» zwischen Alzey und stre mersheim gefperrte Bahnstrecke fl I A» g B e Den beim ist von heute ab mieberfabrbar. Der Pendel und Kraftwagenbetried ist nsteder etw- gestellt worden

Preutzen.

Mrcio Kvcylar.

00 Kinzenbach. 12. April. In Der lungsten @emeiebtrat»fi|ung wurde bt|d>lo*'m. Den bisher von Dem 1. Lehrer innepebabten Schul- garten derart zu teilen, daß künitighm jeder Leh­rer Die Hälfte erhält. $» wurde ferner d. schisWu in Verfolg eine» Antrages Der Sportvereine aut Herrichtuna eine» besseren Sportplätze« eine örtliche Besichtigung durch den CBemeinbeeH und Vertreter ber Vereine ftattfinbtn lu lasten uab Dabei Die nötigen Maßnahmen zu besprechen. Die Entschädtgung für die stbulreinigung wurde anderwestig festgesetzt, da fie durch Die neuen Bor nDerJieqierung eine Erweiterung erfahret hreren Steuersiundungsgesuchen wurde en^ 'prochen, ebenso einem Anträge auf Stundung De» Preise» für einen verkauften Bauplatz. Schließlich wurden Die Versicherungssummen der Gemeind»- gebäube nachgeprüft.

- Dorlar 12 April In Der lüngftee. unter dem Vorsitz Des Bürg rmeisters stattgefuu- Denen GemeinderatSsitzung wurde gegen die von der Kirchenvertretung beabsichtigte Er­höhung des Gehalt» des Organ: den rein Wiaerivruch erhoben, Die für Di# 11/»- verpachtung der Jagd erforderlichenR-r- schließungen in be^ug auf die T.AirKebMI.ng und die Art der Verpachtung getrosseu. fi'-tr mehrere SteuerstunDungsgcsuche entschiedDie En'.l'ch.iDigung für die erweiterte Schulte nig ^g sestgrietzt und beschlossen. M ttel für bi. Be- tdxrifung eimes Lichtbildapparate» und die Ausgestaltung der neuen Freiwi111gen Feuerwehr in Den Etat für 1S27 einzvstellen.

L Dutenhofen. 12 April. Der Ee- mtinbtral gab unter Dem Boriitze des Bürgermeister» Dem Antrag eines Fischerei- Pächters auf Genebnnqung Der Uebertragimg seines Fischereibezirk» an ben Angelsport­verein in Gießen statt. Ferner wurde der

Märtyrer der Liede.

Roman von I. S ch n e I D e - 5 ö r ft L

48 Fortsetzung Nachdruck nerboten

Han» Jörg fein Batet hatte ihn nie anders al» Johannes genannt war mir in den Wochen de» Kranksein» meines BruDero so an* i'xtl ge­wachsen, daß ich mich nicht mehr noh ihm trehnen konnte. Anfang» ftua er wohl oft nach feiner Mutter. Ader nach HinDerart, er war damals ja kaum vier I^ihre, oerdlohte ihr Bild in feinem Her»»n, Da« erinnern an sie verlor sich immer mehr. Ich befaß feine ganze Liede. Ich war ihm alle»! Kein Wunlch blieb ihm versagt, (fr war Da» herzlichste unD bravste RinD, da» man sich denken konnte, ohne jede schlechte Ligenjchost. obwohl ich Ihn namenlos oer« hätscheUe Meinem Manne war er cbenfo wie mir in» Herz und in hie ceele gewachstn. Ader er mahnte doch hin und wieder. Ich solUe De« loten Wunsch erfüllen und den Knaben seiner Mutter bringen und fie bitten. Vielleicht überließ sie ibn doch unseren Händen. Aber Ich brach jedesmal In tränen au» und nxir so verzweifelt, wenn ich nur an eine Trennung von Dem Rinde dachte, daß er nur selten mehr einen Mahnruf an mein Gewissen richtete

(fr kam sogar meinem Wunsche nach. In Die Schmelz ui ziehen und Da? Kind zu adoptieren. Damit ee feinen Barnen erhielt unD Die Spur immer mehr verwischt wurde

(shrenoalle Aufträge riefen Ihn Da ID Darauf in» flueliuih, und Ich folgte dem (Batten freudig Je weitet ich den Zwischenraum »an Mutter und Rind verarößerte. desto sicherer fühlte Ich mich meine«

Han« Jörg gedieh an (Helft und Körper är machte un» unendliche Freude, tziie mehr sprach er von feiner Mutter, seine ganze Liebe gehörte mir. Seine Studien vollendete er mit Auszeichn,mg lind da e* wat gerade an seinem ach: zehnten Geburt». tage, erreichte un» nach vieler Irrfahrt ein Tele­gramm. daß sein« Mutter im Sterben liege and um den letzten Liebesdienst »lebte ihr Kind noch einmal sehen zu Dürfen.

.Der Junge mutz reifen. Um st den Preis', ent« schied mein Mann.

Und wieder war Ich es. die den Wunsch einer Sterbenden nicht hörte Sine ganze Koch« lag ich in

Tränen unD Kämpfen mit mir selbst. Wenn sie schon im Sterben lag, was half Ihr Dann noch ein Blick oDer ein Wort ihres Sohnes. Mir aber war Da» ganze Leben zerschmettert. Hans Jörg sah in mir Dann nicht mehr feine Mutter. UFr würbe nicht ein zweites Mal vergeßen. .UnD sie hat ja noch ein Kind, sagte ich immer und immer wieder unD be­täubte schließlich so mein Gewißen und brachte Die Borwürfe meines Manne» zum Schweigen.

Und wenn ich ibn schickte, würde Merken ihn mir nicht wieder ausliesern. lrr würde ihn behalten, al» (Erben feine» Besitzes, und Die kleine Schwester Du, liebe Elisabeth würdest da» deine bell ragen, daß er nicht mehr zurück wollte an mein Herz und In meine Arme.

So blieb er Denn.

Al» mein Mann zwei Wochen Darauf auf einer Jagd verunglückte, erfaßte mich zum ersten Male Furcht vor meinem Tun. Ich sah Darin eine Strafe De» riimmel». Seither wurde ich Die Angst um Den Besitz meine» Jungen» nie mehr ganz Io». Traf ein­mal längere Zeit keine Nachricht von ihm em er besuchle die Bonner Universität. so schloß ich nächtelang keip Auge. Ich klegropbicrte oDer fuhr lelbfi zu ihm. um zu sehen, daß er gesund unD nm Leben war

Ich atmete auf. al» er endlich feinen Doktor ge­macht hatte ?tun würde ich ihn immer in Der 'iahe haben. Aber ich hatte nicht mit dem Schicksal ge­rechnet

(fr lernte deinen Mann kennen, er redete ihm zu. nach Eisen! ach zu kommen unD sich mit ihm in Die Brafi« zu teilen. Han, Jörg fugte .ja'. unD nun zog mein Bub gerade dahin, wo ich e» cnn wenigsten gewollt unD gewünscht hatte. So viel er auch bat. Ich möchte mit Ihm ziehen er wurde unglücklich lein, wenn wir un, trennen müßten. Da wir niemand In Der ®elt hätten al, nur un» beide. ich mußte bei meinem Kein bleiben, obwohl ich e« fast nicht zu ertragen glaubte, daß er mir wieder io wen entrückt war. Aber ich konnte jo nicht mit Ihm gehen Er wnß»« nicht, weshalb, und ich schützte vor. daß mit Da* fflim.1 Dort nicht tauge, ich sei die starke A'aldluit nicht gewohnt unD könne meinen Besitz hier nicht me $geben

Al» er da« erstemal oon Dir unD deinem Baler '^>kteb. konnte ich den Brief nicht fertig lesen, so groß

war meine Aufregung. Immer fraß Die Angst in mir, e» könne eine» Tages noch alles auffommen. Dann starb Dein Vater, unD Die Gefahr für mich verringerte sich. Zwei Jahre habi ich meinen Jörg nun nicht mehr gesehen. Gar oft kam Die Sehnsucht nach ihm mit solcher Okmali über mich. Daß ich glaubte, ich müße mit Dem nächsten Postzug zu ihm fahren.

Jedoch Die Furcht vor Hanna, Die ja mit deiner Mutter gegangen war und noch lebte, wie ich Jorg? Briefen entnahm, zwang mich immer wieder zum Bleiben.

Und Dann kamst Du, mein RinD, und und al» ich Dich sah und all Da« in Dir sand, um» ich «in Han» Jorg so sehr lieble, dem gutes Herz, dieselben treuen, Dunklen Augen, dasselbe weiche RinDergemüt, da schlug Dir mein ganze« Sein entgegen, und wenn ich auch deine Mutter zu baffen glaubte. Dich mutzte ich lieben.

Ich sah. daß du miet» mieDerliebteft. unD war glücklich Darüber. Und nun ist alle» zu (5nDe. Ich habe keinen Sohn mehr. Mein Leben ist umsonst gelebt'"

..Reinen Sohn mehr?"

Elisabeth blickte sie oerständnlslo« an. Han» Jörg lebt Doch'"

. Ja. er lebt. Aber nicht mehr jüt mich. So sehr er mich liebt, ebensot.hr wird er mich hasten, mich oerachten. wenn er alle« erfahrt Wenn er erst weitz daß seine Mutter eine Betrügerin ist. daß sie nicht einmal einer Sterbenden seinen Anblick gönnte. Der Frau, die ihm da« Leben schenkte und von Der ich wußte, daß e» ihre höchste Seligkeit gewesen wäre, ihn u besitzen."

.Han» Jörg wird perjeiben*"

7hm glitten Elisabeth, Hände über Die der allen Dome. ..Hasten und verachten kann er nicht."

Ja, er wird verzeihen, mein Bub. Au, Mitleid und erbarmen. unD wird gehen unD nicht wieder- kommen. Kie wiederkommen weißt do, wae da, heißt, Elisabeth?"

Ja. sie wußte es. holle e, erfahren, al, sie Damal« am Abend vor ihrer Hochzeit auf den Becker wartete und einen Toten unter den Hochwoldtannrn tenb.

..UnD du wirst auch gehen, mein Rind." härte sie Frau Hilderll» Stimme. . »Irst nicht mehr in meinem Haust fein wollen und neben der Frau. Die Lon, Jörg» und Deiner Mutter Tod verschuldet Dai.

(t, ist alle« Bestimmung» Sagte: Sie nicht jo, gnädige Frau, und Hanno meine Hanno legt.

unser Herrgott teilt au», wie » gerade trifft. Heute Dem einen guten Tag und morgen einem .mdeoen. Heute Dem etwa» Bittere« In die vchvstei und moteni Dem Nachbar Alle» Studieren Hilst nicht». Ste'» kommen soll, so kommt'». Kann keiner wo, Dagegen machen!"

..Solch große Lebeneweisheit Hot die n mne!" lobte 5rau Hilberit mit einem munden LachchH» .Bun geh zu Bett, mein Kind. Latz mich dich I» nennen. Nur für heute Weil du meine# Bubee Schwester bist. Morgen gehst Du vielleicht al» eiM irrem De an mir vorüber, die mich keine« '-ratze, wert findet. UnD wenn Du heimkommft. wird meM Jörg mir ein paar Zeilen de, Erbarmen, gönnen und Dann nicht« mehr. Und e« n> rb leer lein uck mich, wie e» nie gewesen Ist. unD ohne Hoffe* und ohne Liebe. Und Doch fehlen wir alle, nur een che getrieben. Webe war e«. die Deine Mutter an deioen Baier fettete, die sie sterben Hetz, vor Sehne» W* ihrem Kinde. UnD titel'e *wr e« Die Vietze M tem kleinen Jörg. Die mich io tief in die Schuld und Eotzl stürzre. Und doch heißt der Liebling«,üngee ß» die Größte' von allen l"

Elisabeth fotz noch dem Bilde über den RuhMett <3rau Hilberit erhob sich und entnahm dem SchrKtz-1 »ich eine oerfchtostene M ppe. . Briefe deiner 9iMrr unD laiche wn Han» I, rq, Baler au, deren Braut- , <11, und solche nach der Scheidung, Die letzter« gar on Deiner Mutter Dorrn Bilder von n einem Jun­gen I 'tz mich noch einmal lo sagen heute - stimm alle« mit dir. mein RmM, und lu* e« durch und gib es dann Han» Jörg. Er hot Dn» meiste cknrriht darauf."

Und und Sie selbst, gnädige Fron'"

.Lch bin nicht» mehr al» eine Fremde, die ®wh bestelle in Dem Rinde einer anbeiw netlrrier. wollte mH deren Bafeln ein zwecklo'ra war. ml es Mne Lücke hinterläßt, wenn e, zu Ende ist."

Elisabeth sah erschrocken in Die ernsten Augen, |U 1 lo groß und fieberhaft leuchteten. Sie konnte feinriti klaren Gedanken tasten unD fühlte Doch, mir etwas

»5chwerc«. U-chri-^l ckx, sich bfranmäüle. K'esenhafbH Tin Unglück, dem man b - jntn maß. ehe e« alles unter sich pisommenritz. Ihr Pul» g-ra fl auf vchlag. Sie hörte ihr eigene» Herz und fühlte e» an Me Kippen pochen

frtodktune fnstll.1

CREME MOUSON