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Eichener Anzeiger tGeneral-Anzeiger für Gderhefsen»
t. 87 Zweiter Blatt
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rostender Gesadr erlosch der Lubin. der Ion ft im Dunkeln Vicht wendete, und nahm erst nach der glücklichen Kettung st ine ut wrüngltchen Sigen- schalten wieder an.
Besonder- hoch angelesten war auch der Saphir, der Stein der das Material der Gesetzesta'eln Moles geliefert statte. Lr veimochte Gottes Zorn zu besänftigen. ftäilte burd) lernen inbltd dte Augen una stetste Haut- und Kugcnletbtn und Sieber. Buch Blutungen ftiüte er. genau wie der Morsstein. der IasptS- Der Saphir verlorfedert ®;ant und jede «rast, wenn ein 'cststchler Menlch lein Tröger war. Sw aragd. derlein desWidders flab Glaudensttasi. siat ieS Gedächtnis und machte zukunftskunb. Drohte setnem Besitzer ttn Unheil, dessen Geister yrösiere Krall hatten «durch besondere astrologische ÄDnfteQotionen) als dte eigenen, so
Brauchen die Beamten eine Besoldungserhöhung?
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lieber bte Rmwendigkett einer Besoldung»- «östung wird es unter den rund 2 TRiUtenen ernten des Leiches, der Länder und der Ge-
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Beuern. 12. Lpnl. Set» nah. zu einem Iahre find hier Bestrebungen im Gange durch eine Auto bu»Verbindung 'Beutln — Grosien-Bufeck unterer EiNwrdrer chaf t ein zeitgemästes Verkehrsmittel zu und von der B«chn ku schalten. Lunmehr ist die Frage in bdriebi-
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Autobuslinie Beuern - Groben-Buseck.
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Der Stein des Stieres, dem Matthäus heilig. Topas, gab klaren Blick, heilte Asthma und Schtallostgleit und belast wie der Täubin grobe veuchtkratl. die er verlor, wenn er Gilt berührte. Des Steinbocks Stein. Am et Hy st, war wirksam gegen Trunkenheit und jegliche llnmähigkeii - gatt aber auch als .Stein der Lichtlside Hyazinth, mit der Mage in Verbindung stehend, 'chuyte gegen den Bsthlchlag und löste Verhefungen. Türkis versöhnte Viebende, war der Stein der Zwillinge. Zwei in Silber geiahte Türkise hielten Legelagerec ab. Gute Sabrt gab dem Seemann der Lguamarin. Ebenso der Stein be» deU'gen Thomas, der Leryll. dem man auch Heilerfolge hei Gelbsucht, Krämpfen und Hysterie nachruhmte.
Böie war dagegen der Onyx. Lur der Sar- donyr tonnte die Aengste und Melancholie die er stervorrief. bekämpfen. Sardonif steh auch Pro- zeste gewinnen und Ich»« gelunbe Zahn^ exnbete Unwetter ab. dämptte verliebte ®ebanlen unb nahm dem Stich des Skorpion» dte Kraft. Unsichtbarkeit gab der Heliotrop, von manchen dem himmlischen Storpion zugelellt. und gab auch Macht über Incubu» und Succubus. wenn man em* Beschwörung vorhaue.
Der zweite Marsftrin. Hämatit, gab Kraft in irdischen Kämpfen, und Obsidian, der Stern der Zilche. löste Die Melträtsel. Des Löwen Stern, B e r g k r i s t a l l. war gut. Zauberspiegel zu mc^en. und Lelenit wurde dem Tragn 4. Kar
neol, des Schützen Stern, gab trete Aede, und Opal war Träger allen GlückeS. wie er aller Farben war. Doch muht« er gefchmNl«^ 3m vierzehnten Jahr hundert ^in?°a
über ihn um. denn der weile ^»bkn Benom er säe Zwietracht zwischem dem Beschenkten und
ar der Stadtkirche
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CatDa)u tarnen lellfame Steine, die man selten cuf der Erde sand. Steine, die schöne und klare Warben trugen, manchmal sogar durchsichtig waren. Wie Edelsteine und Halbedelsteine. Zuerst tpohlnur cto Schmuck gebraucht, bekamen auch he dato Oauberische Bedeutung Geheimnisvolle, gute und Iblimmc Kräfte und Eigenschaften .Kfrrteb tman un«n «u. ■ alt) Dt.banh Och ““
km Sternglauben, die einzelnen Zeichen des Tter- »eises und die Planeten erhielten besondere Steine. lk unter ihrer Legierung standen. Mars, der krieg»planet.B- den Blutjaspis und den damaliL
3m Mittelalter versaht« der Arzt Marrmistans l.. Anselm Boeee de Boot, ein förmliches phttoso- -h'ische» Svstem der Edelsteine, deren Kräfte feiner Ansicht nach entweder von Gott direkt gewollt .-.weit sie gut - oder» wenigstens zugelasten — so- oeit sie böse waren.
König der Edelsteine war ihnen der Diamant >er Sonne geweiht) als Stein der unbestechlichen' Wahrheit. .So Han wie die Wahrheit', und auch 3ic Wolken, hinter denen sich das Schicksal bartu baten demgemäh Diamanten. 9™u di= nach dtercr Dorsiellung dte Herzen der Lichter der Unterwelt. LlS Medizin eingenommen, trat er un- bedingt tödlich, als Lmulett getragen, wirksam cegen Gifte. Seuchen, dose Seiner und Zauberer. Sr verlieh Kratt und Glück und verriet iede Luge, besonders die Untreue der Frau Ja. b« König Jet Edelsteine hatte_sogar die Kraft, junge SJtamar- ^CBo/Siflg^abr schützte auch der
Lubin. 5emA vor Zraungteü und Schwermut.
meiste, fl p r < I. im Äei<b*bKr tt ,»!>, ist Ptebr ab bie ml He Jne'fT Zeit stehl er cl» bei hie
sigen PostdienfisteUe in unserer «kmeinbe.
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Diemnitcrieitöcrtohba enSteme
Bon Willy Ley-
Zwei Dinge gab es. die auf den groben Kant mit immer neuer und immer gleicher Kraft wirkten tkr gestirnte Himmel über ihm und das moralische Sesitz m ihm. , ,,
Und zwei Dinar in der ‘Katar gibt es die lest Urzeiten oom grübelnden Menichengeist mit Mysterien umkleidet wurden Das rrtle ift toleber Oer ödlimte Himmel Gute und böse Geist er^muhten E.-rt auf den einzelnen Sternen sitzen, sich gegen, htlig in ihren Einflüssen und Wirkungenvertiarten oder abschwächen Sternfreude und Sternfurcht «raren e». die diese Ucbcrlegungen brachten. Sah tos der primitive Mansch ganz naturgemah in txn Sternen nicht endlos weit entfernte Sonnen srndern eben Geistersttze. Helden und Kon ge des egenen Dolkes vielleicht auch, die dorthin nach rdrem Tode von den Göttern versetzt waren So »itstand das Weltbild der alten Astrologie. Das
e» eine Bevölkerungsschicht gab. deren Km aufwuchsen abseits von dem Qllenbogcn.ambl materiellen Gewinn, abseits von dem Hasten und 3agen nach materiel.en Gütern, eingestellt, vckn Jugend auf. auf ein Leben in strengster Pflichterfüllung und Ledtichkeit, ein Leben, das jeden, auch den geringsten FehUritt mit grausamer aber notwendiger Härte bestrafte, um die Integrität de» gefamten BcamtenkörkerS zu wahren. Ls ist sicher lein Zufall, bah auffällig viel von unseren groben Deutschen aus Beamten- Lehrer- und Psarrersamili:n hervorgegan- gen'sind. Cs wäre schade, wenn diel« Kultur- werte verschwänden, die in der Gesamtentwicklung unsere» Volke» leit Jahrhunderten «ine wichtige Lolle gespielt haben.
Gute Arbeit ist nut bei guter Bezahlung zu erwarten Der gigantische Aufstieg unserer wirtschaftlichen Entwicklung in dem halben Jahrhundert bi« zum We'.tk'.iege ist ficher zum nicht geringen Teil auch der Ärbeit der Vcamten in der Verwaltung unb in den Betrieben. in bet Rechtspf l ge unb in ber 3ugcnb- erz.ehung zu rc.bai len D u s lan.« Wiederauf- . u * , . . « . _ . X__U .i'l.mAAH K<* r Füllte
zeitgemäheo Verkehr» zu schaffen Lunmehi qenber Weise gel^h
„____ Seit gestern ist von dem
Unternehmer Otto Damm von hier ein Daim- ler-Benz-Butom odil in den Dienst der Zubringerlinie zur Bahn gestellt worden. Das Sabritug traf am Sonntag geschmückt h er ein. es wurde durch die Firma 2 u t v - fi ch n e i d e r in Giesien gdiefer: Der Wagen ist mit der -Denz-Omnchus-Maschine ou»geftattc unb. den örtlichen Verhältnissen Rechnung tragend, kein ausgesprochen teurer Omnibus sondern ein ge» schickt zufammengestelltes fipezial-Fahrzeug, das früh unb abends bei dem Arbeiterverkebr etwa ho Pe rsonen Platz bietet unb tagsüber sowohl her Personal-, wie auch ber Guter- bdbrbcning dient. Der Aufbau bietet m guter nn>eife Schutz gegen alle Witterungsunbilden durch Hochrollen der Seitenteile des Aushaues kann da» Fahrzeug im Sommer al» log Aut- 1iaü»wagcn gefahren werden. Der ^tzrpr.is vom Bahnhof Grohen-Bufeck bi» Beuern betrügt pro Person 40 Pf Die Arbeiter fahren zu ermähnten Preisen (1.90 OHL) auf Wochenkarten Die Ge- meinde unterstützt den Betrieb in t>erftänbni«poner und anerkennenswerter Weise. Die Prob fahrten verliefen durchau» zufriedenstellend, mit voller Belastung fuhr ber Wagen in 9 Minuten von Beuern bis Grosien-Buscck und in 10 Minuten ebenfalls vollbelastet hierher zurück Der Fahr- plan ist wie folgt vorgesehen Beuern ab 5.40 Uhr früh. 7.10 Uhr unb 11.15 Xltn »oöl (bei dieser Jährt wartet ber Wagen zur Rucksahii .n Grosten-Bufeck die 2Uikunft de» in Giesien 12.30 11 br abfahrenden Zuge»
mittag fährt bas Auto zu ben um 5.36 Uhr und 6 46 Uhr in Giesien abfahrenden Zügen nach Grvsien-Buseck an den Bahnhof. Wan hofft nun auf eine rege 3nanlpruchnähme des neuen Ber- kehrSmittels. damit es zu einer dauernden Einrichtung wird An Sonn- und Setertagen soll es auch zu VereinSsabcten. auch für die Umgegend, zur Verfügung stehen.
schm Beamienschasi abhängig «ein Da» musi sch namentlich auch d.e W nschalt vor Äugen .st ihre ureigenste Aufgabe, dafür dasi b.< Beamienschasi nicht ver-
hi den keine Meinungsverschiedenheit gebet I ksfentlich anders fiebt et tn biekem Punkt in nichtbeamieten Der ölterung aus Auch Wohl- ikAende meinen, hast Deutschland vielleicht nicht tchde die bestbezahlten Beamten hab«, dasi ee ter zweisellv» zu viel Beamte gäbe. Schrieb ich »m oongen Sommer selbst ein ernst zu neh- s-Kdes Fachdlatt. Deutschland habe einen Etat h annähernd 8 Milliarden, da sähe man deut-
wie ungeheuer viel die Verwaltung koste k>rtfächlich schliesit der ordentlich« Etat für _bo< »stsjabr. da» eben begonnen Hal mit 79»? I ttltonen, also fast 8 Milliarden ab. Auf die Isältrr der Beamtenn mit allen Rebendezugen i> Zulagen entfallen aber davon nur ganze ■ 6 Millionen Das sind 6.4 Prozent der Gesamt- । k »gaben. Dazu tommen noch an Pensionen 91.i | l.iuionen oder 1.1 Prozent. Sehr erheblich viel »her sind die Pensionen der Kriegsbefckxidigien b t 1106,3 Millionen in den Etat eingesetzt^ lebenbei getagt wenn in den 3abren nach IregSschlusi irgendeine Summe für rdolbung*- vHöhungen genannt wurde, kinn tpar nie ober ► G selten tzinzugefügt. dasi e» sich dabei um > e Entlohnung auch der Arbeiter unb » »gestellten be» Reichs handele und bch :t ebr als d.e Hälfte, nämlich 53 Prozent, auf »e Krieg»b.schädigtenpenfionen ent- jeL Die vorstehenden .Zahlen .zeigen, dasi die irsten einer Beamtenbesolbungeerhöhung nicht V Kernt so doch sind, wie sie fich der Late vor- ! nt 9» ändert sich an dieser Tatsache nicht» rch ben oft geltend gemachten Einwand, dasi : e Beamten bet Reichspost und der Reichsbahn- rwaltung mit ihren Bezügen in jenen Zahlen 's Etat» nicht ent ballen find. Denn: besteht ih beamtenrechtlich nicht der geringste Unter- ,cb zwischen Hoheit-- und Betriebsbeamten, Io . h c# doch nicht an. die Bezüge der Betnebs- ; -amten auf das Ausgabekonto der Reichsver-
m Lollar, 12. April Au» ber jüngsten Ge- meinberat»! ifiunp ist als bemerkcnswert zu berichten. Die B u b c r u s s ch e n S i s e n w e r k c haben gegen ben in ber letzten «itzung beschlossenen Ortsbauplan für ba» zu erlchlicsienbe »au- gelänbc .,A u s dem Stein innerhalb ber Offenlegungefrift Einspruch erhoben. Das Derk machte jeboch gleichzeitig ber ©emeinbe ben Vorschlag. bae ihr gehörige (Belonbc gegen naher bezeichnete» (Bcmeinbeeiflenlum auszutauschen. Dieser Vorschlag sand keine Zuslinunung, vielmehr mürbe ber Bürgermeister beauftragt, mit bem Werk bahin- gchenb zu oerhanbeln. bah bieses In einen anberen Gelänbetausch einroilligL Sonstige (finmenbungen gegen den Plan sinb nicht erhoben worben. — Davon Metzgcrmetster Konrad Nürnberger getaufte Grundstück (929 Qm.), bas unmittelbar hinter ben neuen Gemeinbewohnhaufern liegt fall in zehn gleiche Teile zerlegt unb ben Inhabern ber Ge - meinbemohnungen gegen eine lahrliche Pacht von 1 Mark für jede» leilflürf überlasten werben. — Aus bas im letzten Sinter gefällte Stamm- holz Hal bas hiesige Dampfsägewerk B. N u h n A.-G. Preisangebote gemacht (ks würbe ber Abgabe an bie genannte Firma unter ber Bedingung
Musiker-Anekdoten.
Aach der Probe für» morgige Konzert sitzen wir noch betfammen: bas Quartett, die Pianistin ein paar Freunde. Und die Rede kommt auf lustige Kollcgcnetlebnifle. auf allerlei Musiker- gcsch chten.
Als St. Fr. neulich in H spielle. war er nachher be. bem lehr musikinteressierten Herrn Autfabr.for.L-n Svundfo zum Abendbrot ein- geladen. „W e kamen Sie eigentl.ch darauf, gerade Geige spielen zu lernen?“. „Spielen S c lieber Altes oder Reue»?', nachdem diese unb andere übl che Fragen absolviert waren, fragt der Herr Hutfabr laut: -Und sagen Sie. H^ Konzertmeister, wo steckt denn eigentlich Rckllch7 Wan hört doch gar nichts mehr von ib.nr .R t- kisch? Ader der ist doch schon lange tot!
fio so .- Etwas später fragt St. Fr: Haben fi.c die Reunte be: Furtwängler gehört?“ 5u:tiränQlcr? Re n, Herr Kapellmeister, nein!
Run falle ich nicht mehr herein! Re-m. nem!"
„CB.»en Sie.“ fagt der Eelllst.
selbst erzählte mU Vorliebe folgendes Ge'chicht- chen, da» et erlebt hatte Sr hat d.e dritte Lev- noren-Ouvertüre zu dirigieren, s eht sich vor Beg.nn gewcchnheitsmähig um: alle» m Ordnung. die Trompete ist verschwunden, allo wohl an ihrem Posten für das S-.gnal brausten. Die ©teile kommt Sin seltsamer Ton. abgebrochen... Stille ... Sr dirigiert weiter, irmerlich toutenb. Die zweite Stelle kommt. He-Iiges Schweigen brausten ... Schllchkadenz ... Die Zuhörer, von denen d:e gröbere Hallte nicht» gemerkt hat. applaudieren lebhaft. Aillsch verbeugt fuh kaum, geht hinaus, will nach dem Rechten sehen — da stürzt ihm der Schuldige schon schreckensbleich entgegen. Herr Prvfesior' Herr Professor! Ich kann nicht» dafür! Ich stand an der richtigen Stelle und blase tos. Da stürzte em Feuerwehr- rwnn auf Mich zu: .Mensch, hören Sie denn nicht? Da drin wird doch schon gespielt. Und re-.stl mir das Instrument vom Munde. Und als ich nochmals ernteten will, packt mich der Unglücks mann in seinem Eifer, und schleppt m.ch hinaus. Ich kann nicht» dafür, Herr Professor.
en ton Den. Ldcnio unb vor allem zwischen Lieben- Cn$>er Opal scheint nun wieder erlöst zu sein Er war im Vorjahr grobe Mode bei den Londoner Damen. Ob nun der Aterglaube geschwunden ist. ob der Stein selbst erlöst wurde oder ob man jetzt gar Unglück in der Liebe nicht mehr so tragisch nimmt - das weih ich allerdings nicht.
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Iflfl5 ,-hlr. um F bitter*
Schaden, und zwar sehr ernste zeigen sich schon jetzt. Sie zeigen sich in der zunehmenden K r i - minalitä t. Sie zeigen sich in der erschrek- renben Verschuldung der Beamtenschaft aller Gruppen. Sie werden fpürbar auch für andere Bevölkerungslreise In der ae r i n ge n Kaufkraft der Beamtenschaft, cks gibt in Beamtonfachblättern kaum noch em Warenangebot dem nicht in Fettdruck htnzu- gefügt ist. ..Bequeme Teilzahlung gestattei Einer der ernstesten und am wenigsten beachtet- sten Schäden zeigt sich in der 2 bwan d e r u n g der Kinder au» Deamtensamilien in freie Berufe. Die Beamten sind auch bei der äußersten Einschränkung nicht mehr in der Lage, ihren Kindern die Schul- und Hochschulbildung, die zum Eintritt in die Laufbahn des Vater» befähigt, zu gewähren. Und es fcheint mir. dasi es von Wert für Deutschland war, wenn cä eine Bevölkerungsschicht gab, deren Kinder
sührungen ausgenommen.
Vg. Gr.-Duf eck. 12 April Leit Fahren tauchte in unserer Gemeinde immer webet der Wunsch nach der Feldbereinigung auf, ohne aber hie nötige Unterstützung der 2lh;e- ineinheit zu finden. Seit dem letzten Iahr« scheint jedoch da» Interesse daran erheblich aewachfen zu fein. Man beabsichtigt, ansangs Ma, e»ne Abstimmung vorzunehmen. der man hier mit grober Spannung entgege„sieht — 3nlolu’etr<» Formsehleis konnte die bereit» vor Wo^en geplante Versteigerung der hiesigen L a ck f a b r i k nicht vorgenommen »erbat Sic wurde aus da» Ende diese» Btonal» verschoben. Dem Dernehlnen nach sind einige Interessenten vorhanden _ ,
: Beuern. 11 April Gestern nachmittag veranstaltete die hi.sige Han darbe itsschu le im Schulsaal eine A u s st e l - lun g von Handarbeiten, die im, obge- lausenen Schusiahr an gefertigt worden 'ind. Die jüngeren Klassen zeigten ihre Arbei.en tn den Anfängen der Stickerei, während die älieien Klassen erstaunliche Fertigkeiten im Sticken und Rähen unter Beweis stellen konnten D e Au»- fieUung wurde rege besucht M t Genugtuung können dre Handarbeitslehrerin Frau vom- merlad und die ©d,ü ednnen auf den Sr'olg dieser Au»stcl!ung zuruckblicken '
Lvdgen. 12. April. 3m letzten Rechnung», jahr haben zahlr.-.ch- notwendige Ar e unserer Gemeinde ihre Erledigung gefunden Icr Seewiesenweg. der im Volksmund Dreck» gofte heisit. wurde hrrgenchtet. so dasi er letzt auch zur Regenzeit pal ieraar ist. Die S t r u t h - strasie. die die ganze Zeck bei den Icrt.n Häusern in bö’cm Zustande war. »urb«* auf- fleftc.v.t. Die Steine dazu stammen aus dem neu angelegten St?mbruch der Gemeinde D e
4 n u zu setzen
Also kste Gesamtkvsten einer Besoiduugs- IrrtÖbunq schrecken nicht. Gs gibt auch noch manche V-ndere E.nwande und schon die blosie Ankün- |ll 6ung, dasi Regierung und Regierungsparteien W 'Nischiossen sind, den Beamten nach jahrelang) W.iirkröstungen eine Aufbesserung ihrer Bezüge ■ l« gewahren. Hal zahlreiche Gegner auf den I Mvlan gerufen Die einen halten den Beamten gltor. dasi cs geradezu unmoralisch sei. etwa» von knappen Mitteln de» Reiche» in Anspruch le ui nehmen zu einer Zeit, in ber e» eine ö^hi ■ ton Mitmenschen, die fast ebenso grcsi ist wie ? H< Gesamtzahl der Beamten, gibt, die ihr Leben Lion kargen Erwerbsl ofenunter st uh un» n <n fristen müsfen. Ich habe mir erlaubt, im rllchstage daraus hinzuweisen, dasi ich noch nie .ört hätte, e» gäbe 21 r beit er gerne r l- oaHen. die sich bet ihren Lvhntarisverhand- u gen von denselben Erwägungc.a leiten lal^ 7 t demselben Recht konnte man sagen, bah es \c4) viele andere Mitbürger gibt, die sich in tlttt Ix'mitleidens-ecter Lage wie die Erwerb»- oen befinden E» gebt aber schltesilich nicht an, •.et wesensverschiedene Ausgaben, nämlich d.c Bezahlung für Arbeit unb die U n t e r - uhung Qlotleibenber zu vermtfchew Fnr
Frage, ob eine 'Beamtendesoldungserhöhuktg tiorberlid) ist oder nicht, komm, es darauf an. & prüfen, ob die Beamtenarbeit ihrem W e tt e I ritkVrech« nd entlohnt wird. S» gibt noch eine .weite, für den Arbeitgeber Staat etwa» bc- fJjämenbe Frage, nämlich, ob die Beamten mit Iren Bezügen auch bei allerbescheidenster Lebens- Uiltung überhaupt noch auskommen tonnen.
ein Beamter der Gruppe U, tn der sich unter anderem d,e Postboten Lmtsgedilfen. Zoll-. Steuer- und Genchiswachtmeister befinden, gan*? 40 Pfennig täglich mehr $u verzehren bat. al» ein Erwerbsloser mit gleicher Kinder zahl Man »eilte nicht ctn. zugegeben d-.e Bezüge der Beamten tn den unteren Gruppen find zu gering, aber bei Beamten mit einem Ütonalerntommen von 500 tos »00 Mark kann man von einer Rotlage nicht gut reden, e» genügt deshalb. Rltt'.el für die Aufbesserung der unter;-! Gruppen aur Verfügung zu stellen. Im Reichstag wird diese Meinung feit 3abr und Tag von Kommunisten und Sozialdemokraten vertreten Es hilft nichts, dasi man den Vertretern dieser Auf- la’lur.g immer und immer wieder mit unantastbaren 3ablcn entgegenhält, dasi Bezüge von bie’er Höhe sich erst in den Gruppen v:n XI an aufwärts bertiben und dasi der gesamte Besol- dungsaufwanb der verhältnismäsiig wenig Beamten. die sich in diesen Gruppen beenden, knapp 4 Prozeni der Befoldungstosten de» Reiche» in Anspruch nimmt. So richtig e» ist. dasi man für die Beamtengruppen sorgt deren Bezüge nicht ausreichen. um den allerknappsten Lebensbedarl zu decken, so falsch wäre eö. ben mittleren und höheren Beamtengruppen weniger Verständnis entgegenAubringen. Der Staat verlangt erhebliche Aufwendungen für die Vorbildung jener Gruppen und nimmt jahrelang i ihre Arbeit ohne Bezahlung in Anspruch ®» wäre eine .Sorbett sondergleichen, wollte man sich bei der Gehaltsbemessung lediglich von sozialen Gesichtspunllcn und nicht auch von dem Grundsatz letten lassen, dasi wie bei jeder anderen arbeit auch bei der Beamtenarbeit, die Leistung bezahlt werden musi. E» würde bei s chlechier Bezahlung oer q unliniiert en Arbeit mindestens für Den Tüchtigen Tein Anreiz mehr zum Eintritt tn die Beamtenlaufbahn g.geben fein. Den Schaden davon würde die Volttgemeinheit haben.
,.O. ch habe eben auf me.n?r Re fe d.e nettesten Sachen selbst erlebt.“ sagt d.e 'jjian-fnti. „Ich komme auf» P: amt Berlin 2-toneberg. Ihr Beruf?“ . Ptonistin. ' ..Ach. en I Auto gen Sie. was ist denn ba»F So geschehen uort- wörtlich. Witte 3uli 1926! Dann, be I.fi) in A sitzt mir ein kleine» Landfomerän.,chen gegMib.-r ..Und was für einen Beruf haben
Ich: ..Sckwarz-we.si-Kunstlerin.“ ..Pianistin.'' ..Ach dann f.nb S.' g w st auch rnufikali'ch! Da» fehlt fo bei uns a :f dem L-ndk. - Vorige» Iahr biete ich in Br. allerlei Moderne« Den Tag darauf musi ich einen besuch bei einer Frau Konsul machen ^S.-Hr schön haben Sie gespielt, liebe» Kino, lehr schim Aber wissen Sie. Programme können Cie nicht machen. Rehmen S'.e das einer allen Fra - • uluL
Darum spielen Sie an so einem Kla.'ie xnö nicht das Forellenqu.ntetl? Seh v c. bas bleibt immer schön ' Kinne Paule. A er gnädige Frau, da brauche ich doch D-et Mnspteter. .Aber warum denn? Aber nicht doch!“ »-
Frankfurter Theater.
Rach einähriger Pau e fia bi; Oper wieder eine Operette in ihren 6b-«.4*lan ausgenommen, unb zwar .W jener "31 u tw von S t r a u si. Unsterbliche Wal ,er burd;L ngen da» H^u unb das Pubsitom. übersättigt von dem Lharleuan- und Iazz-Lhnthmu» un cm tage, jubelt bn diesen. Melobien. Prose sor (Mc.neni? Krausi hatte obwchl er mit ben Vorbereitungen zu Pucc-.nio .ZuranboT vollauf befch ligt ist tie musikali'che Leitung übernommen. Sein Takt stock räuberte Tonspiralen und Krei d und be ebt' mit nervigem Schwung den W lzcrrhrth-us Ale» wirbelte im Dreivierteltakt über bie Busin?, und bie unbeschwerte Fröhlichkeit vergangener Tage «eilte sich ber ganzen .Zuhörerschoft mit Lothar OS aller ft ein hatte tas Werk ällerft reizvoll inszeniert. Leider kann man sich immer noch nicht mit ben gesanglichen unb dar' e'.'ert chen Leistungen Hans Branbt» befreunten. fetx Stimme ist zu unergiebig und auch ein hier in der Rolle des Grafen, läsit viel zu wünschen übrig. Um so prächtigere Typen schufen Hermaim Schramm «Diener Iosephi und Richard v. Schenk (Minister). Die dauernd untereinander verwechselten Damen fanden tn Viortca Urf uleac. Elisabeth Friedrich und Adele Kern flotte und ftimmfchöne Vertreterinnen. Die Vorstellung dauerte weit über die festgesetzte Zell, da da» Publillmt .nutzt genug kriegen konnte und alle» doppelt Horen ^wollte.
'• 6-S5,7.40
3o8.7.15
o§, 6.40
>§. 7.00
■15'SM6.S0,lw
5- 7-15, 8.25
§■ 6-20. 730
- 635, 7,45
essorcneck 20 Pf.
110 J- die Hllfte
' sDaubr . n a e r.. 12 Apr.l Am Crnntag nachmittag hielt bet h c ige Spar- u r.b B o r • schusi-Verein Id t b c.»;älng< Jeneral- verfammlung ab Dem G.ichä ^pencht den der Direktor Alb ach erstattete, fr' f^lgendto xntnpmmei. Der Gefamtumfat N2o betrug 112 651.95 MI die Sparei«ckagen beite en 'ich aut 11287 46 Mk. 1M6 TI! wurden m.ttel* Sharrt arten durch bae Abhollvstem ein telegt und Ö60 Mk erbracht« di« Schulspartasie Au»,teii.d.m wurden 44 CW MI dt< Re-erven Mauten 'ich auf k21 Mk Au' die Geschäftsanteile wurden etngezahlt 1115 Mk Der Reingewinn beträgt e^3 Mk . der unter die Genölte i al* 13 Prv^ Dividende den eingezahlicn Ge'cha tsanteilen enl- lprechend verteilt wird Die Aktiva betragen 38 028 und die Passiva 37 335 An neuen Mitgliedern kam-n 6 hinzu, durch 5ob schieden 3 au», so dasi t < Mitglieder zahl 165 betritt 2 Mu- glirber die lchon leit Fahren Verben 'inb. wurden ausgelchieden Die Grenze des pertenlichen Kredit» wurde dem gehobenen G ch^tsiegang nemäsi von 1030 auf 2000 Mk erhobt B' Serine ist er P r e i » al» Vorsitzende, be* Aus >chi»- tat» verlas den Revisionsber.cht der von dem Revisor al* .klein aber rein" gelennzeichnet worden war Anschsiesiend an die Generalversammlung hielt Dr Balser no» einen Vortrag über die Bedeutung de» Klclnlparwe ens für die deutsche Volkswirtschaft An Hand von graphi» fchen Tafeln wurde ben Zuhörern die LniWicklung unsere* Geld- unb Kapitalmarlte» leit Ende der r tue Sladilcrhaliung unterer Mart anschaulich erläutert. Mil regem Interesse wurden die Aus-
fttlH bat. murbr dem Olt» Huhn der sich 7 r-m b<K*oit<n hat. gegen rine ülrtidM Pacht von 35 “t. »te.


