Ausgabe 
12.11.1927
 
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öffentli^e und

ein

tHobt fefrr -------- .

Auhe beftotiet. Der 'Berftorbenr gehöne über 50 3ofrrf ununierbro4m der 5 r e ttt> i II i gen Feuerwehr on, ole ec 18^6 begründen fall, deren Kommandant er kxnm von 1908 dis 1912

allein e» fall nicht», bi« Geaiierfchaft Im ®e- meinderat war zu grol. Bald hat man den fablet eingtleben eine Schafherde hat d«V so i'obt für den elnwlneix, u>le auch für d e 3k- marfung einen großen Autzen unb Ist zur Aruanschiftung aeschritten. Auch D^niernheun unk' Qnc^t-OHikfnaM haben damals ihre -er-

Dachdeckermeister Christian Da ter. ein um ba­ld q -meinnü» g< Veden In unserer verdienter Burger, zur letzten

Oberheffen.

tanorrei« ließen

1 Sich 11. Aov Ter ® ef Iügelp*t* Verein L1 ch und Umgegi.ix5 vecanftaldel am 11. und 12. Dezember in B-rbindung mit dem Sicher Weiynachtsmarkt et ne lokale Geflügel-Aus stelluna Am 10. Se- wwiber findet em grober Züchteradend start, auf dem der als Preisrichter geaxmnene Wander­lehrer des Aai«muschon Geflügel^uchtoerbanoes Jean Dörr aus Acuenhain im Taunus einen Lichtbildervortrag übet Flügel rasten und VeflÜzelAuht halten wird.

; 6 i ch. 11. TIoj Unter dem feierlichen Geleite der Freiwilligen Feuerwehr und des Turnvereins wurde dieser Tage

G Echzell, 11. November. Der dieiwöchia« Schwein,markt holl« einen Austrieb von S»8 Tieren ju verzeichnen Obwohl fick «hu 8r0&f 3°$ stoiisttebhaber elngefunben hotte, blieb ba» Geschält Hau. CF, verblieb erheblicher Ueberfkmb. 8 dis 7 Wochen atte farM kosteten 7 Mt 9 Mark. 7 bi» 8 Wochen alte 8 bi» 12 Morl s, 6tü<f; 8 bi» 9 Wochen Ute da» Paar 24 bl» 30 Mark. Mehr Nachfrage herrschte nach älteren Springern und Einzel- id)iwiiwn, die pro stück naw Aller und stärke mit 30 bis 45 Ptark bezahlt wurden.

g. Oder-Mockstadt. 11. Aov. SeU einl- gen Tagen ist unsere Oemarfung wieder um ein Bild de» Frieden» bereichert. Friedltch wei­det wieder wie früher - eine Schafherde, die ron 80 auf 150 Stück schon wieder ange­wachsen ist. im Wiefental.. und alt und lang freut sich bei ihrem Anblick. Dor drei Jahren wurde die Herde wegen der stark austretenden Leberegeikrankhelt ab geschafft. Wohl hat man sich gegen die Abschaffung gewehrt gartet Teil der Herde war noch seuchensl allein es hals nicht», b.e Gegnersch.^'

den abgefchafit.

»rci# Schotten.

+ Stumpertenrod. 11. Aov. Aw kienstugadend bleit Missionar Schmoll au» Hcrvseid In unterer Kirche einen Lichtbilder- Vortrag, der gut besucht war 3n selten schöne-t und Narrn Bildern wurde das kulturelle. wiNschaftUche und religiöse Leben Chinas rot Öhtgen gesühn und die gwste Atlsfionsausgabc gezeigt, die uns gerade im gegenwärtigen China gestellt ist.

)< Nuppertsdura. 11 Nov. Dieier Tage hielt die hiesiar 47 Mltaiieder lüblende Ortsgruppe de, ft r e t 0 b ft. unDtftartenbauoerein» schotten ihre diessohrig« cherbstversamm- l u n g ab Der Obmann bericht.-»» zunächst Über btc Hessisch» LmdesauefteUung vom 15. bi» 20. Septem­ber und die ihr vorausgehenbc Obftoorfdxni. Lei letz lerer, in der mir 2 . 3. '>nt> 4. Preise verteilt mürben erhielt die Ortsgruppe für da» von chr ausgestellte Obst einen britten Preis. Set der Y>aupt<xu»fteUung touren zehn Mi'giie-er de« hiesigen IWrein» mit Obst vertreten. An Srcijen erhielten sie eine grohe. bc«i Meine silberne Medaillen und fich» Anerkennungen. Noäidem der Aorsihende. untetttutzt durch bk Baum warte, noch verschiedene praktrsche Winke betreff» Sorlcmvadl. Odstrrnte unu. 6<wben hatte, erfolgt», wie auch Im IXorhibre. eine itzrati» Verlviuna von 22 Odstha.uiichen. die der Rrei» Ob(b unb (Berten bouoerftn Schollen au» seiner an brr V'roolnjeal- strafte Vaubach -GoiNerokircdm gelegenen. 25 Mor- ten grok^n Baumschule zur Ber ügung g.stellt batte, »le etäm.ndvn waren durchrveg recht schon und er­freuten die gtücktichen Gewinner.

ArrieHloiclfr.

H. «lefelb, 11. Nov. Vieser Tage fand in ^ohrt Krone" in Alsfeld unter dem twi-fl oan Krrivbirektor Stammler eine Versammlung

war. und bie ihn durch Grnennung zum Ehren- Tommanbanten ehrte. Christ.an 'Baler war ferner seit 1910 öürenmilgLeb des Turn­vereins. In dessen Dar stand er rund 30 Jahre als Turnwart. Spreche, dxk Beisitzer bis 4um Anfang Diele* Jahres tstug war. Seine Beroienste um die Turn»achc waren auch im Gau und Kreis bekannt. Sr gehörte au den erften denen vor einigen Jahren der Chren - brl ef des Mittelrheinkretse» der Deutschen Turnerfchaft verliehen wurde.

Au» dem Bus ecke r Tal. 11. Nou Da» zur 3<U der Obsternte zum aroften Teil io joott- billig» 0 b ft kommt nun doch einigermaßen jum Wert. Händler laufen es in unseren Ort« schäften auf. Der Drei» iur lafeläpfel schwankt ,wischen 9 bl» 14 Mk der Beniner. Galläpfel 3 Mk. her Zentner.

Krcis Friedberg

sf. Friedberg. 11. Aov. Drei aus der Schule kommende kleine Mädchen wurden mittag» tm Siadtte l Fauerbach von einem landwirtschaftlichen Fuhrwerk, dessen Fahrer kein Berschul^-en treffen loil, ersaht. Sie wur­den ins städtische Krame.th.iu» überführt, lo.t wo allerdings zwei bere tz wieder entlassen werden sonnten, während da» andere mit einem schweren Obers chenkeldruch darnieber- tlegt.

ASN. Friedberg, 11. Non Die hiesige 2x\ minolpolizei nahm »inen Fechtzeugmacher von hier fest, der sich an Kindern unter 14 Jahren vergangen bat.

pb. Butzbach. 11. Nov. Heute vormittag ver­suchte in der hiesigen Herberge ein Durch­reis enber sich das Leben zu nehmen. Er brachte sich mit einem Revolver einen Schuh in den Kops bei. Der verletzte wurde in bas Rran- tenbaue nach Niedcrwelsel »»bracht, lieber dl» Grund» be» tzridstmordoersuche» ist nicht» betannt

Butzbach. 11 Nov nm Montag, 14., und Dienstag, 15. November flnbd Hk» her w. ithln b»- kannte und Immer gut besuchte Katharinen- markt" Patt. Um ersten Markttage wird Nind- vleh- und Kram markt, am zweiten Taae Schwein», und Ärammarlt aboehalten An beiden Tagen ip mit einem starken Marktverkebr zu rechnen. E» ist ein umfangreicher Surolah auf- gebaut fa daß auch dem vergnstgungebebürfnis der Marktbefucher Rechnung getragen Ift *

Äreid Büdingen.

Xiebe0dbenleuerberfiöniflin3HarieüonSumänien

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immer etwas jagbaft vor. Ferdinand war sicher sich nie ein Aaufbold.

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fabrenpunhc für ben Xraitwag.a und eine we enttiche Sn la lang erzielt Aach Durchsukru,g d.r b gxtn n n © ta- he-ib. IN, will die © a.x im 3etorbnu j »»ege ein» generelle A ' g »iung de s Fahr- attlthr» in der Stadt »crn.-bmen, wobe>

Äöntg Ferdinand und Kdni^tn Marie emp­fanden beide eine tiefe Wiebe für Helene. Sie und der junge Sohn. Mihai, waren fast täglich im 6-otaocem Palast, als ich in 1925 dort weilte. Auch damals trieb sich Prinz Tarol irgendwo herum, Paris und der Süden Zlankreichö erregten sein befandere» Interesse. Ich horte allerhand Klatschaeschlchten. wie die. tat* seine ehemalige Frau, Zizi Lambrino. noch immer seine beliebte sei. wie er sich mit Hille. Lupescv. her Frau mit rötlichem Haar.

arbeitet hätte, wäre er gesund geworc» In feiner Jugend liebte der König die I a a es war sein einziger Sport Or unterhielt h und da ein paar kleine Jagdhütten, eine in den Bergen in der Aühe von Slnaia. eine unten am Schwarzen Meere. Aber ein grober Jäger war et nie. Sr ging auch bei Viesern Sport

V.

.ein alter, träntet, mfibsr Mann".-Sie Luk-slv, die Lambrino und Prinzeß Selene. Sra.ianu, btr Diktator.

Ich habe da» geistige 2ild König Ferdinands vor rmr al» das eine» alten, kranken, und lehr müden Mannes Sr war n.ch' der Typ. dem das Änmgfetn Spatz macht Sr war es nie gerne. Sr Hatzte TkranttDnrtung. Sntichluh- und Sr.t meü3ung6fäbigled. sowie Tätigkeit aller Art. Sr wollte Behaglichkeit und A u h e. Jahrelang hatte et mit einem hätzüchen Leiden zu kämpfen einem bet ge­wöhnlichsten und prosaischsten der Welt. wel­ches erblich war. wie seine Ohren, fein Hing und sein Titel. Tatsächlich hatte er zwei Gebrechen, ein» davon betraf Die Gebet. Die infolge guten Essen» und Trinkens bei man- Slhafter geistiger und physischer Täfigkeit er- anlt war. Trägh^rt ist für die Leber immer schädliw gewesen. Jedes Jahr ging farVnand nach der Schweiz und nach ÄvrSftankreich zur Kur. Wenn ihm diese auch etwas halfen, so war die» doch nicht für die Dauer. Denn wenn et wieder in fein Palais in Bukarest zurückkehrte, oder nach der Sornnier-Aesidenz von Sinaia. ka­men feine Beschwerden wieder, weil er sich we­der durch Laufen. Fischen. Jagen. Vvlffpielen, noch durch andere Sportarten die nötige Be­wegung mochte. Ich glaube, wenn er nach irgend­einem ÜDalDlaqer gegangen wäre und daselbst einen Winter oder zwei als Holzfäller ae»

Man glaubte den ZeitungSmeldungen. datz et zugunsten seines verschwenderischen Sohnes Saroi abdanten wollte. Aber auch hierbei schien ihm Dereitelung feinet Abficht bevorzuftehen. Der oorläuiige Kronprinz Sarol antwortete fei­nem Dater prompt, datz er. obgleich et nicht ab­solut Dertociaern würde seinen Platz wieder ein- Aunebmen, die» nur unter gewissen Be­dingungen tun könnte. Diese waren sehr schwere, nämlich die Scheidung von der Prinzessin Helene, sowie eine genau de­finierte Berinderung und Modernisierung der Aegiciung. Prinzessm Helene wollte nicht ge­schieden ttK. 'N. Seit der Zeit, al» Carol Duka- rest verlieh, in den letzten Tagen de» Dezember 1925, um der Dei'etzung derKönigin-Witwe Alejandra von England beizuwohnen, und nie -urückfilm, hoffte und glaubte feine reizende und hübsche junge Frau, er würde Aurüdfcbren. Sie hatte immer noch da» Gefühl, 'eine Hei aung zu Mlle. Qupefco wäre nur Der- vlendung und würde bald absterben. Die hatte noch den Glauben an den Sieg de» Guten und datz Carol bald de» Schmutzigen und Heimlichen müde werden und fich nach Wledererstrebung ed­lerer Dinge sehnen werde, wie sie ihm sein Ge­burtsland und angehörige Familie darbieten konnten.

Helene ist weder stumm, noch eine duldsame Griseldis. Sie ist eine intelligente, sophistisch an­gehauchte junge Frau, die Stärke unb Charakter oefitzt Sie wutzte. als sie die Schwiegertochter de» König» von Aumänien wurde, datz de» Königs Schn eine etwa» an st öhige Lauf­bahn hinter sich hatte, aber sie fühlte, datz sie Hn fesseln und halten könnte und be­trachtete das Wagnis einer Heirat al» der Mühe

Beckley.

untertrieb, nnd datz diese Schaulpieterrn txxi hm dauernd Gunstbe*eigunoen empfing. Iw. Palast selbst wurde nicht viel über Prinz Caro gespvochen.

Carol war inaner eine schwierige Aatur. und nie so recht mit feiner Familie verbunden Sr I chlen etwa» von der ?<u!l<p*n Mnb legitim feit feine» Batet», sowie seinen Widerwillen gegen alle Verantwortung, gemischt mit lei«r Mutter Zwanglol,gke:t unb iyrem Widerwillen gegen alle Unterdrückung durch mächt.gere Kräfte von Hof unb Staat, geerbt zu haben. Sr ist weder taktvoll, noch etner. der sich mit sedem abgibt. Sr ist alles andere alS höflich wenn er ich ärgert und würde am liebsten einem den Kops abbeihen über da» Telephon, ober ihn mit einer Auswahl mehr oder weniger milden Sch.mpfwvtten überichütten. wenn man sich In feine Privatangelegenheiten mischen würde, ober hm ein Interview ab^uringen versuchte. Sr ist nicht beliebt und kaum von starkem Cha­rakter.

Trotzdem, alaube ich hatte Äönia Ferdinand Hvssnung, datz fein örftgeboremr sich mit Öen Jahren beruhigen, bessern und allmaolich ver­stehen würde, welche Möglichkeiten sein Pilz- und Lumpenland entwickeln könnte, wenn es in der richtiaen Art und Weis» beherrsch: und gelr.tct würde. Ader noch schwerer al» die Sch», düng Helene» würde die Scheidung Dratianu»' von feiner unvergeßlichen .Dik­ta t o r f ch a f f sein. Drei Gebrüder 'Drattanu regieren Aumänien.

König Ferdinand glaubte immer an 'Rumä­nien» .Zukunft und bat, wenn auch in wenig wirkungsvoller Weise, diesen Gedarcken zu för­dern und zu ermutigen versucht. Sin gutes Herz unt ein gewisse» Pflichtgefühl gegen Boll, fa- tnUie und Kirche haben ihn immer ausgezeichnet und machten ihn etwa» beliebt, trotz seiner un- veizeihlichen fahler. Wenn er sein Königtum auf eine anständige Art und Weise hätte los­werden können, würde er nicht mir ein glück­licher Mensch, sondern auch ein angenehmer Tu ochs chn. t tsgentl em an gewesen sein, ebenso wie ein vorzüglicher Bürger.

Sr war angenehm und sozial veranlagt. Man sagte, er tränke sehr viel vielleicht um die Kopfschmerzen, die ihm die Krone bereitete, zu vergessen durch eine andere Art von Kopfschmerzen. Tie» ist aber so oft von fetten der Familienmitglieder verneint wor­den, bah ich geneigt bin, es fallen zu lassen. Alle Europäer trinken Wein, unb Deutsche be» ianders betrachten den Traubensast und da» Produkt aus Hopfen und Malz al» zu den Seg­nungen des Leben» gehörig...

Hätte Ferdinand die etwas morschen Stufen be» rumänischen Thrones mit Grazie hinab- fteigen. Carol feine Knigitchen Aoben und Szep­ter überreichen und feinen Wagen besteigen können, um nach einem feiner Jagdhäuser zu sahren. so würde er, glaube ich, einen langen Srlösunasseuf»er von sich aegeben haben unb in einem Monat sich so wohl gefühlt haben wie eine Forelle.

Sin rar kurzem erhaltener Brief aus Buka­rest lagt: .Der König sieht wirklich krank und müde au*. Bratianu leitet immer noch da» Staatsichfi mit einem langen Steuerruder au» dem Hintergrund. Das neueste Projekt scheint eine rumänisch-ungarische Kom­bination zu sein, wie die sernerzett von Oesterreich-lckngarn, aber ich fürchte, es würde ein ähnlicher Fall toerben. wie der der Katzen von Kilkenny, von denen, wie Sie sich viel- leicht noch erinnern, nur die Schwarze übrig blieben.**

A.emcnd weih wirklich was sich in Au- män'.en nun ereignen wirb. 0c.icu so wie manche Personen zum Unglüd geboren scheu«., und ihre .Sterne" niemals dazu bewegen tönnen. ihnen etn gütigere» Vicht I achten zu lassen. |o scheinen gewisse Länder vom Schicksal zu ewtaem Un» frieden verdammt. Königreiche mögen ihre allen Herrscher verlieren und neue bekommen, sic mögen ihre Köiuge verbannen und HepubULn werden, wenn es aber an Charakter und Iusamnirnihali. starken Führern und treuer Uanbbeoölkruna fehlt, kommen sie nie vorwärts l Seht euch China an!

Anglo-American N. S. Copyright

fangen und wieher sreigelassen wurde, mit einem Ning, der Ihm. efa er flügge war, in Sichenrod. am 30. Mai 1927 angelegt wurde Die Tatsache, batz der Iungstar etwa 70 Äilomtler weil nördlich von her allen Heimat angelrossen worben war. gibt einen Fingerzeig. mH weichen Mitteln hie Natur bte schad liebt Inzucht zu verhindern weitz.

Starkenburg.

DSN. Offenbach a. IN., 11. Noo. Nm Don

der Bürgermeister des Kreises Als­feld statt, bei der alle Gemeinden des Kreises durch ihre Bürgermeister dzw. Beigeordneten vertreten waren. Nach einleitenden Begrützungsworten des Borsiycirden aebadjte dieser zunächst der seit der letz­ten Bersamtniung o<dtorb<nen Vurgenneister, deren Ändenken in der üblichen Weise geehrt wurde. Als­dann hielt vürgenneister Dr. Bölling (Blsfeld) einen Bortrag über das Thema: ..DerTtandder hessischen B e r w a 11 u n a » re f o r m'. Der Bottragende aob einen lieberbluf über die seitherige tifirtiDufluna der hesfi'chcn Benvaltungsresorm und erläuterte die hauptsachttchsten Bestlmnmnaen des Entwurfes einer neuen emtzeitlichen he'stjchen Ge- inelntxorbnunfl. sowie des von der Negierung dem i'anbtjy* vorgelcgtsn Cntwurfs über dir Nechtsoer- hattnisie der Wenieirtbebeamten in ßeffen. der im- gemeinen enttäuscht habe. Aurn Lchlufse gab der vK-bner eine allgemeine Betrachtung über den Begriff einer verwaltunasresorm, unter welcher er nicht nur eine Neviston bestehender Gesetze, sondern eine ver- ivattunasoereinjachang der Liaitsma^chine per- ! siche, die notivend!,terwe'se kommen müsse. f)ierauf hielt Äultunnfpehor Buhl ('Ülvseld) einen Vortrag über das Thema: a s lehrt uns dleOdft- ausstellung be» Obf, unbÖartenbau- vereine für den trete tt l sie id vom 1. und l Oktober d. Ä.7' trelebireftor Dr. Stammler sprach über die Mufnabme von Bürgermeistern unb (Bemeinbebeamtcn In die ting»- stelttenveriicherung Unter dem Punkte ..lierfdjtebe- nc»" regte der Borsitzentze an. datz es au» dienstlichen ^runden notwendig sei. datz sich alle Bürgermeiste- reim an den ?eri. prechnerlehr anschttetzen mochten Am ^chtuise der ( mfl v nplaf^l Bürgermeister Dr. Bölslnaden wenigen iBemnnben de» Kreisee dic noch nicht Sem hessiich<n Landgemeinde tag onge hören, dringend b«n Be'.rriu dazu. Kn die Beriam-n- lung Ichiotz sich ein gemeinsame» M ttagetzen an.

Mri'i» t'«'utcvba(h

# 6 i die n r o b 11 Noo. Einen rnchen Erfolg dal die in btdem Jahre erst In kleinem Umiang auf- xnomm. nc Beringung von vdaeln flebabt Die Log. iwarte betgolanb msldei. datz m sichel» dott Kreis > ibenburfl an der Futda. ein Ssar ge

oerorbneteneer|ammlung einberufen wor­ben. Mui der Tagesordnung stand bte Aussprache aber die Gewshruna sozialer Zulagen an dieSrwerbslosen O4jendachs. wozu blt fom- MUtzlfti schs Bartei Anträge p Oberbürgermeister muhte zu Beamn der Litzung die versammluna als nicht befchlutzfahtg erklä­ren. voraus der M .gistrat den eoal vettistz.

Preußen.

Arcto t^c^lar.

j Wetzlar. 11 Nov Vas aNhaltesb gute W<1.er M letzten 3 U hat bJonikr» b n 6 t r a b c n und Hausbau in a isgteb.ge.n Mähe aefpebert. Die un Spätsommer bejonn -nen Aus­bauarbeiten an ber Braunsel.er Straf»? to i t.en bis auf das Kleinpsla ter. das nunmehr aufat- bracht wirb, durchg.lühr: werben, während die Umlegung der H^ardachste<itze nach dem Phllo- lopdenweg beendet ist Durch leqlcre ist bJor.öer» da» alte vtld am Goethebrunnen vollkommen um« gestaltet und letzterer in ein neues Gewand von Umtaffungimauetn gelegt wvrd.n. Die bi Früh­jahr anzudringenben neuen XUagen an bteiet Stelle durften das Stadtbild in erh.b Ich m Mähe verbe'st rn. Durch dir G raM gung d r Haar­bachs, rohe Ift wohl «i.wr der g^ährttchsten ><

festgestellt.

n a n g e e n b r u

Itf. wovon ber der andere eine G e

Ören, handeft es fich um beet

Der Bau der Autvhall« poftlinie Giehe n H v ch e b

torrahun fall ereignete fich auf bet keftgen Ort»ftrabt in der Aähe der Kirche. G.n M»:»e- ratcbrer au» Dornholzhausen fuhreinehie- flge .rrau an. die zu fall kam und neben erheblicher Defchädlgung ihrer Kleidung auch Verletzungen am Körper havemtru». Auch der Motorradfahrer fom eil feinem Fahrzeug i u Fall unb wurde ebenfalls 'n erheblich verletzt, dah er fich Wart in ärztllche Behandlung begeben mufttv. Wen an dem Unfall die Schuld trifft, ift bisher nicht

Hirnerschütterung unb bei dritte schwer« Beinverletzungen davvnaetragen hat.

WSA. Frankfurt a. TL. 11. Aov. Der Magiskvat - beantragt bei der Stadrvervrhnesmv- r?rfammlung, zur <lrd4)hmg e ne» Neubaues für eine Beobachtungsstation bei medizinischen Kinderklinik im Städ- tt'chen Äranknbau» 15? 003 Mark und zur Er­richtung eine» Anbaues an die Kinderhaut- fllntr zweck» Unterbringung einer Beodach- kungsftation 93 000 Mark zu beto lligen. Die *Be« obachtung^st ition der medizinischen Ä-nberflbiV soll 14 Betten, khejen ge der Kinderhaullfinll 11 Betten fassen. - ver Magistrat bat nunmehr der Vtadkverordnetenversammlung eine lung der Finanzlage der städtischen Bühnen zugeben lassen. Danach ergibt fich ein Fehlbetrag von 3SS6T1 Mark, wovon auf das Opernhaus 315 2h9 Mari und auf bu» Schauspielhai s 74 403 Mark entfallen. Der fahl de. rag ist In der Hauptsache durch Minder­einnahmen unb zu einem geringen Teil durch Mehrausgaben gegenüber dem Boranschlag ent­standen. <?if M n ereinnabmm sind die Dirkung de» seit 1984 all ;en-.?:n zu beobachtenden Klv gang» der Besucherztfirrn. Aus einer erb* lichen Verbilligung k r Abonnemcntspreife wurde eine Belebung des Abonnement» erhoskl. Der erwartrte Crfotg i t nicht nur ausgebt.eben, die Abonnenterizahi ist sogar Wecker erheblich »u- rüdgegangrn. Der Magi trat hat t ue b.fpnbrre Kvn.mi s on eingesetzt, die die BerhältnMe der städti chcn Büdnen prüfen und die ju ermeikenden 2EdhrHtpmai beraten soll Der Itagifhut ersucht dir 6kl'loerorOnclenoerfammlung. den

belaufen fich auf rund OMO Mark. Hiervon trägt Stadt Gtehen 3000

der Baukosten stimme hat fich btc Gemeinde Hörns­heim bereit erklärt, einen sährlichen faschutz von 50 Mark zu bezahlen. In die Hatte Rumen zwei Da gen eingestellt werden.

J Grotz-Nechtenboch, 11. Woa Ms Roch folaer de» nach Kerbenhagen bei Köslln verietz ten Oberlandjäger» Simon ift ber Otzertanbsäger d a r 1111 non Hohensolms bestimmt brr nach fartigstellung ber Lanbiäaereibienstwobnung leinen Dienst hier aufnebmen wirb.

O Dornholzhausen. 11. Aov. Der arötzerr Vertretung der hiesigen Kirchengerneinde befafite fich in ihrer jüngsten Sitzung mit der Instandsetzung der Kirche, vie Ber» fittung und der äuftrre Anstrich der Fenster wurde als bnnienb not vendig erachtet unb die Gemeinde gebeten, die h erzu er'orderttchrn Mittel zur Berkügung zu ftellen. Die Arbeit ist einem b ehgen Handwerker übertragen, her mit ihnen o ort beq nnm soll. Gletchzetttg be- Ich oh die gröhere Kirchenvertretung. :m Krüh- fahr nächsten Jahre» einen Innenanstrich der Kirche romebmen zu lassen, da der fetzige Zu­stand nicht mehr der Würde eine» Gotles- haufes entspricht. D e bürgerl'chen Gemeind« ift gebeten, auch bie für diese Arbeit notwendigen Mittel bereuzustellen.

Mainga».

Lpd. Frankfurt a. M 11. Aov Aus der Strecke Heddernheim Hohemark stieh hrut« nachmittag aegrn 3 Uhr ein Werk­stattwagen der Strabenbahn mit einem S t r a he nbah n w a g e n zusammen. In dem Sftabenbahnwagen befanden fich glücklicher­weise keine feine Fahrgäste Der Anprall war aber ft» heftig, daß der Wagen erheblich be­schädigt wurde. Leider forderte da» Unglück insofern Op'er. al» die Besatzung be» Werk- statt wagens schfiuime Berletzungen erlitt unb tn» Marienkrankenhau» überführt wurde Die wir

vorläufig hi Straftenbah ein« einen Beck

für die Innenstadt der Gifenbahnoerkehr für ein« Anzahl der wichtigsten Gefchäftsstrasten mit ihrer engen Fahrbahn bestestni N.ibcn dürfte Der immer ieh. aiupa^fenbe Kraftn^gmorrlcchr dar es auch geboren erscheinen iasi.-n. den in der Jnfl2tipn»^*t: gebauten großen Sotmfer-, setz! Friedrich-<2 dert-Piatz. Dolitouimm. umzugestalten. Der Port fctnen.-i. aufge'tdllt st in.rne Turm, auf dem einmal al» Abchlatz bte Statue des Colmlct Löwen Platz finden soltte, t't nunmehr wieder nlebergdegt wrrd n. nachdem er ein Hindernis für den W^ge. verkehr gwrbcn war und besonders die Ikb.T ich! für di - Wagenlenker erschtverte. Winter wird inmitten be» Platze» eine Xccu-gSinfcl angebracht und an der einen LängSscite rnr Aas.-nanlag g.schaffen werden.

für jedermann Vertreter.

August Förster

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