Ausgabe 
12.10.1927
 
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hessische Regierung und Viebertalbahn

bertroqcn.

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wiederum

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Vorüber

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Juni

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Stimmung

Derbandsgebrauchsprüsung

Wohnungsbau-Finanzierung

uns

Woynung- Um Rachf

Baudarlehen finanziert, und zwar.

Hilfen im

und der

arte, nlffc

(Sigciuumcr wc h chüuser laifen. Auf Me «Lmtlich

1

12 117

56 39

Sinzimmerwohnung Zwei zirnmerwohnungen

bim und in ©übriditiing inclterflog. Der Zug scheint ibcntilA zu sein mit dem am Svuntagnachinil

verickwinden. fobalb die beiden erlernen Kon- Hru rionitetle der Brücke aufgebracht lind.

4* Kleinpflaster der Frank-

furier Straße lli non der Kreuzung der Kli.utttafw bi* .Am Steg in einer Hkglang« t>on 3.X) Mexr crwcr ert worden Der Burger-

Jee i war dre Geigende, t ge!.-»-nnvrr. eine grunbie^ende Aenderung im Bet ne o und in ter Verwaltung herdeizutt drei um das

2vcg^rung<olatt "St. 11 t>om 30.

1927. Seite 130. folgendes zu lesen: .Bekanntmachung, die Dicbenalbahn:

Mcbextragung Der Konzessslon betreffend.

Dom 20. Juni 1927.

»ei ' I 20 Jo! au* fc Jafrre Bür^e

durch die Stadt.

Don der Stadtverwaltung wird

Ersuchen ihr die Äcnvj^iion

un amtlichen

0,4 Proz.

5.0 .

50.0 .

23.3 .

16 6 .

4.2 .

®tr. trauriges Kapiel in der Derkehrspvliki! Otwrt<|len» und der preußischen Lawdarschast. '.nodesondere Gießens unb der Orte des B.eixr«

Derkehrinteressen der Allgemeinheit spielen hier nur <tne sekundäre Rolle wen voran lieh: das OiütninicrePe de» Uittcrrehme s. Beweis dafür *inb diedabrun.'cn. btc n in von jeher, in*» besondere aber 1913 und 1924 mit d e>er Bahn machen tonnte Lroylem hat dieses Bahnxuitcr- nehmen eine wunderbare ©naben Icmw bei der Hessischen Legierung reale und audi schon früher Gin S.eignis aus jüngster Zeit, das seht ruchbar ca erben gibt IkranlalUng. diesem Kapitel die öffentliche Aufmerksamkeit zu» zulenken

Die.^o e >on ;ü. c Bel.icb der Bi? «dal» bahn, erteilt an die 311 gerne i c Deutsche Sisendabn-AktienGesellfchaft zu Berlin, datiert vom 19. März 1897 D e Dauer der Konze'iion wurde dauals auf 50 (f ü n f 8 i a) Jahre benimmt, so daß sie im Jahre 1947 ihr

Hessischen Legierung, vero fcntlicht in c.ncr Be­kanntmachung des he'stschen Mintttenumo der Finanzen ovm 15. September 1902. i n He'si'chen Regierungsblatt Dr 64 vom 22 Ce-temlcr 1972. Lei:« 443. wurde die Da rer b*c er Kon elhon aus 99 lneunundneunzig) Jahre de immt Llas geschah damals über den Kops der Stadt Dietzen hinweg, dte den Gr. nd und Boden und da« Torfrau» an der Re adr leih­weise für Len Bahnbetrieb zur Terfügim i gestellt hatte, natürlich nur auf SO Jah:e Die Betriebs» Inhaberin konnte sehr zufrieden fein.

Qtnc neue Wendung ter Dinge trat nun im Sommer 1927 ein Die Juha der in der Kon» Zession für die Diebrrtaldahr die Allge­meine Deutsche Jt (e n b < n - A11ien - gesellschas t z u Berlin, fusionierte sich mit der Bereinigte Kleinbahnen» Aktiengesellschaft zu Köln a LH Durch diese Derschn-elzung war narürtt^' die im

r Frage.

D e Stadt hat ferner 38 Kleinwohnungen an OHargaretenfrüt!e, die in obiger Aufstellung fr t b.-rücksichttgl sind, selbst gebaut.

(Einholung der neuen -oangelischen Kirchenglocken. Die für die beiden hiesigen evangelischen .irchen neu gegossenen Glocken war­en gestern nachmittag in feierlichem Zuge vom 5ahnhof nach der Johmrnesttrche 9^dracht. Boran schritten die diesjährigen Konfirmanden, dann folgte der mit Xanncntjnin geschmückte und vcn Zuhrunternehmer Willi Roll Wagen, auf den die beiden betränken geladen waren. Diese beiden (dlcxden habe> zu- famrnen daS Gewicht von 56 Zentner. 'Sfrem mit den Glocken beladenen Wagen folgten die Mtt- alieder des GesamtkirchenvorftandeS und die Pfarrer. Der Zug bewegte sich durch die Dayn- hvfftrahe. die Liebigftrabc. die Frankfurter

ten konnten. Kirchenglocken hätten nicht nur die Aufgabe, eine weihetx>lle Stiti zu verbreiten, sondern sie seien dazu beftimmt, die ©emeinbe zum Gottesdienste zu ru-zn. weil ohne ©olt kein Mensch In den Röten des Lebens sich behaupten kann. Möchte-i kie beiden neuen Glocken nur in Friedenözriten erklingen, m>r allem den Frieden Gottes in die Herzen tragenI Mit Gebet und dem Gesang von zwei Berfen aus dem Liede .Ach, bleib mit deiner Gnade" wurde die Feier ge'chlofsen. Die neuen Glocken werden nn Lause dieser Woche an ihren ötanb- ort gebracht werden, so datz sie am nächsten Samstagabend um 6 Uhr xum erstenmal « Hin* gen und da- örntebanffeft. daS am Sonntag gefeiert wird, einläuten können.

Derifenbafrnbrfidenumbau an der Reustadt ist jetzt so wen gedl-hen datz der Abbruch der b-'din W derlager aus der jetzigen Saufciie «östliche Brück.'.Hälfte, abgr- «ch'.o fen ist Die neue-. Dr ton» Aus lager für DU 8i!enfcn\rufticn der künftigen Brücke werden zur Zeit auSgesühn. Der neue ei eme -vrucken- teil wird vorau-fichtlich un Lau'e der nächsten Tage hier emtreffen und. um die Fertigstellung des ersten Umbau-Abschnitte- zu beschleunigen, leben all» noch am Sonntag eingrfahren werden. Rach der W edereinbettung des östlichen ®.e: es und der Um'.ezang der Weichen wird dann un- verzüglich an än Umbau der westlichen Brücken­hälfte he lange gangen werden. Der Berke^r imrd fich dann in beiden Richtungen auf dem östlichen ©leis abwickeln. Beim Umbau dx- westlichen BrückcnieilS wird -urBchst auch da- alle Mauer- werk beteiligt und hierauf der andere Teil der neuer. Brückentonstruktisn e.ngrfugt Verden. Die jetigen beiden Mittelpfeiler der Brücke werden

Jabre 1397 auf 50 Jahre erteilte un> 1932 au w) Jahre bestimmt« Konzession biidätl.g aewcrO-n. da eine neue Firma an b.e Stelle der trüberen getreten war Sm neue Firma wänd e sich an die hessische Reg crung mit dem

nl* t<r Fahroahn war schon vor etwa ren mit A'pkmtt ^rgesteUl. Jetzt bat man r<chKn S.ratzenseite längs des m die'em v-'r genommen en Kleinp'lasters. den iteij ml glaiten Zementplatten ausge*

wörtlich genommen und bin hinausgegangen in öle herbstliche Flur, um Stoss für meinen Aussatz ^u sammeln. Stundenlang bin Ich braufsen herum» gelaufen, und als ich heimkam. hatte ich genau nicht mehr vom Herbst beobachtet, als mir da» Tfrema angab: Die Blätter fallen. 3m ©runde hatte ich nicht einmal da» gesehen, ich erinnerte mich nur. datz Ich durch raschelnde» Laub ae- fjfrritten war. Al» Ich bann ernsthaft an die Arbeit ging und mir zufammenfuchte, wa» ich an eigenen Beobachtungen für meinen Aufsatz brauchen konnte, stellt« sich heraus, datz Ich zwar allerlei auf meiner Wanderung erlebt h iah sich aber nicht ein einzige» der (Jrlcbi für meinen Aussatz eignete. An einem Rain hatte ich Brombeeren gcpHüut und mir dabei die Hosen zerrissen. Al» ich über einen Bach sprin­gen wollte, war Ich hineingeplumpst und mutte mit kllttchnassen Schuhen heimpllgern. Trotz der nassen Fähe batte ich mich mit einigen Fi.untren auf einer glittchrgen Wiese getummelt, dabei hatten wir un» entzweit und un» nach rechter Bubencni grüiidllch verdroschen. Jch wendete diese Otlcbniffe hin und her, aber Ich kam zu dem Schlaft. datz sie für meinen Aufsatz unge­eignet waren. Jch mutzte aber doch einen Aufsatz liefern, einen beschreibenden Aufsatz.

Und ich lieferte Ibn. Jch beschrieb den Herbst nlt einer Gründlichkeit, die ich heute nicht mehr ^brächte. malte ihn poetisch au», schrieb von '.'.'fchicb-'analen der Ratur, von steigenden Dra- i-.ii, von Hirienseueni. von Kartoifflernte und Jiiügcm. die den Boden bereiten für die konr- tenbe Saat, kurz, ich verlegte mich auf» Sckwln- <(n. Und der Schwindel gelang so gut, datz mir ie Arbeit eine Belobung einbrachte. Dielleichl jar dieser erschwindelte Auffotz schuld daran, ah ihm noch unzählige andere folgten.

Aber er hat mir auch eine brauchbare Lehre gegeben, nämlich die, datz in dieser Welt nicht immer die Wahrheit belohnt wird, sondern weit öfter der gefällige Schwindel.

Wodurch jedoch nicht zum Ausdruck kommen füll, datz da» vorstehend Gesagte nicht buchstäblich wahr sei. *

Strotze und die Südanlage Dor dem Portale der JahanneSkirchc hielt der Wagen, u;ü) eine in grctzer Zahl zusammengestromte Menge von ©emembinutgücbem nahm zu beiden Seiten de» Portale» Ausstellung, während die Kirckei .or- stcher und die Pfarrer auf den Drepp . tusen standen. Unter Begleitung einer Mufick.ipelle fangen die Dersammeiren zunächst die beiden ersten Strophen bve Liede» .Lobe ben Herrn, den mächtigen König der Ghren 5) - hielt Pfarrer BechtolSheimer cir.v Ansprache Über Jeremia 22. 29. .0. Land. Land, Land, höre de» Herrn Wort!" (fre führte auS. datz in schwerer Krieaszeit. gerade vor 10 Jayren, von jedem Turm eine Glücke abj .geben werden mutzte, um zu Geschvtzmaterial umgegoffen zu werden, und datz mm, da die Zetten besser geworden, seien, die fehlenden Glocken wieder ergänzt wer- tion fnnntciL Kirck^enalocken hätten nicht etwa

für Jagdhunde.

.Cin Jäger mit schillern Hund, ein schlechter Jäger; cin Jäger ohne Hund, überhaupt fein Jäger." So mutz cin Berein, der Wert darauf legt wirkliche Weidmänner zusammenzufassen oder feine Mitglieder zu solchen zu erziehen. Wert darauf legen, alle Bestrebungen zu unterstützen, die auf die Heranzüchtung eine» in allen Sätteln gerechten GebrauchShundce hin^klcn. Wenn zu ber Prüfung von GebrauchSfrunden zur Jagd, die nach den Regeln deS G e» brauchshunbeverbande» am 7. und 8. Oftcber bei Gletzen von dem .HubertuS"-Gietzen in Gem.i.lfchaft mit dem Verein Deutfch-Draht- haar. ©au Helfen, abgehalten to irX*. 23 Hun^e endgültig gemeldel unb 19 zur Prüfung gebracht wurden, zum Teil von weit her. so ze gt da», datz man da» "Verständnis für die Bedeutung des Gebrauchebundes in unseren Gauen erkannt und anerkannt bat Wenn auf einer Jugend»- priisung die Zuchiprodukte deS letzten Jahre» auf ihre natürlichen Anlagen geprittt ü>crb<n. so stellt die GcbrauchSsuche den Schlutzstein in der Erziehung des Gcbrauchshunde» dar. Dem­entsprechend sind die Anforoerungen. die die Prüfungsordnung stellt, auch auherordentlich hoch unb vielfeit g, reich an Klippen für den Pn>'- ling. der fich allen Lagen gcwach'en jc:g:n fol.. die He JagbprariS mit fich br.ngt. ®c soll den Dock den der Schätze n.cht zur Strecke brachte, auf der Schweitzfährte ausarbeiten^ seinen Herrn durch Dick und Dünn zu ihm hinführen oder als Totverbcl'.er zu dem Stück hinrufen. Der kranke Hase, der stinkende Such» ist zu suchen und zu bringen. Der scharfe Hund allein w rd den kranken Fuchs in der Dickung adw- rgen und bringen nur er wird daö Rev.er von einer (einer Hauptgeitzeln, der wildernden Katze, be­freien und über den raubzeugscharfen Hund führt der Weg zum mannfcharfen Hund, bent treuen Begleiter deS Forstfchutzbramtcn dem Ge-

Kampf gegen heirntückifche». zweibernr- ges Raubzeug. Er bringt feinen Herrn zum Schub auf die Snte und holt sie au» tiefem Dasfer 6r allein ermbg iyt eine vx'd'erechic Hühnerjagd und verleiht ihr erst durch feine Arbeit ihren Reiz. Biel mehr Arbeit al- man meist ahn: steckt in dem Hund, bis er sich dem sachkundigen Richter zur Prüfung auf Herz unb Vieren stellen kann. Umso gr?ier ist aller- bing» dann auch die Befr.ed gang über den er- fola. Rur so bekommen wir da- Matena, mit bem wir züchten. Rur wer den Welpen auS gut durch züchtet em unb in Generationen bur^geb-u- tem Stamm erwirbt, weih, wa» er dereinst von seinem Hunde erwarten darf. Darin I'egt me hohe Bedeutung der ganzen Gebrauch«tzunl-^ Xxgur.g. datz sie die deut'a-r Jag^> fördern -nb f>eÄn wM durch Schalung deS deutschen Ge- brauchshundes.

Dveizlrnmerwohnungen Bierzimmerwohnungen __Fünfzimmerwohnungen 10 Mehrzimmerwohnungen

zus. i35 Wobrungen juf. IC^.O Proz.

<S've Drei- unb D erzimmerwvhnungen. nach denen am meisten iiachtefragt wirb, machen im Bauprogramm 1927 audn b Pro), au». Die u'frn gröberen Wohnungen enthalten fast auS- chlietzttch auch noch ein bi» zwei Beru »räume. ? datz auch fie, waS den reinen Wohnraum langt, über die ©rötze einer M t elwohnung />: h.nau-geben. Datz allerdings die Nnanzte-

1 von Fünf- unb Mehrzimmerwohnungen > weiter eingeschränkt werden mutz, steht

ÄUS der Provinzialhauptstadt.

Gietzen, den 12. Oktober 1927.

Die Blätter fallen."

Da» ist keine "Xeuipfeit. Selbstverständlzch nicht. Denn man braucht ja nur au» dem Fenster au schauen Io fleht man sie über die Ctrabe fegen, brauch: ein Stück des Weges zu gehen, fo wirbelt he einem der Wind v.->r du Fütze. G» ist allo im Grund« nicht einzusehen. weShalb ich mir die Müh« madfre. darüber zu schreiben, die Feder abzunuyen, Linie zu verbrauch n. schönes wei-e« Papter zu verunstalten, den Seher zu bemühen unb den Leser zu veranlassen, feine JcU daraus zu verwenden, die unnöttae Fest­sten ung in fein Hirn einzuhämmern vatz der Herbst wieder einmal tut wa» er schon alle Jahre getan hat. seit die Welt besteht. Schiller hat wenigsten- ein .Denn" vorgesetzt unb einen nicht alltäglichen Gegensatz konstruiert, al» er dse Berte für feine .Braut von Messina- formte. Allo auch da» ist mir vorweg genommen, unb mir bleibt nur die obige simple Feststellung.

Ratürlich liehen sich daran auch Betrach­tungen über den Herbst im allgemeinen unb im besonderen knüpfen, die Jtoturerl(Meinungen Me­ier Zelt liehen sich auSmalen. die Gründe lür den Blätterfall angeben, der Dri-heit der Ratur konnte man ein Loblied singen, die sch.-inbar Berschwendung treibt, indem sie da» ganze, mit soviel Aufwand hergestellte Blattwerk einfach in den Schmutz wirst, unb sogar philosophische Betrachtungen über den strengen Rhythmu- im Raturaetchetzen vermöchte man aruuftellen. Atter do» würde bann ein Aussatz ähnlich dem. den man .inst mit viel Schweitz zusam:nengestoppett und seinem Lehrer zur Begutachtung vorgeiegt hat.

Ja, wie war da» damals? DaS Thema lautete genau so. . Jhr braucht nur zu schreiben, was ihr seht." hietz eS. .bann habt ihr reichlich Stoss für euren Aufsatz." Jch habe da» auch

hei, dienst, ar zu matben. Bon bem Verlangen der neuen Firma m Köln erhielt die ®it» (jener Stadtverwaltung Kenntnis, unb ftc versuchte nun m.l aller Kraft, die eben an- gc beutete grundlegende Xenberung bert^u- ttch.en Ader es tarn anders Ir:» aller Bor- fellunaen von Gietzen aus entschied de hessi­sche Regierung über den Kopf der interessierten öffentlichen Körper­schaften in Heffen und in Preuyen unften der

Gietzen beobachteten Wildgänfeschworm

" Zum Schutz der relegraphen- l e i t u n g e r D,e Be itzer von Bäumen zu k ten solcher Prevlnrial-, Ao nmunal- und Ort»rtrJ en. an denen Xe < iraobenleitung n entlang laufen, werden letzt vom Krri4am' wiederum aufgefor- deri geleaentllch der im H.'rvft diese» und Im Frühjahr lommenden Jahren stattsini enden AuS» äftung n die Bäume so weit »urückzaschnciden. das, Berührungen der Xelegraphenle,tungen mit den B umzweig»'' (auch beim raschen Dachfen der Bäumel für den nächsten Sommer ausge­schloffen sind.

21 r b e 11» | u b i I ä u in. Der Arbeiter Karl Balser aus Wleseck kann heute auf eine 25sährige Tätigkeit bei der Firma (Ihr. Inderthal zurück- blicken Der Jubilar wurde von seinen Otuk unb dem Personal begluckwünfcht und mit entsprechenden Geschenken bedacht

B H G Am Sonntag fand die Oktober- Wanderung be» Zweigverein« ®ie i n statt, d e bem Besuch der beiden altertümlichen S'.ädt? Büdingen und Gelnhausen galt. Bei d.m feiten schoi en Herdstwetter h'tten sich 85 Teil»

Gernäb 8 15 Absatz 2 der Xonzesttonsar- lande dem 19 März 1897 habe ich die Ucber- iragung der Konzession für den hessischen Teck der Biebertaidahn von der "Allgemeinen Deut- schen ckiscntabn-At»ienae4ellfchaft zu B«ri n aus die Bereinigte Kreinbahnen-Aktlengefell- ick-aft zu Kolr a. Rh genehmigt.

Darmstadt, den 20. Juni 1927.

Der hessische Sinan»mini(ter Henrich"

Wiederum kann tu Privatfirma, die in erster Linie nur ihr Eigeninteresse kennt, sehr zufrieden sein. Run hat sie die Kenzefsion di» zum Jahre 1 996 Soviel für heute. Wir werden auf die Angelegenheit noch zurücklommen.

Und wenn man unter diesen Gesichtspunkten die Ergebnisse beachtet, dann darf min mit Ge­nugtuung fefiftcllcn, dah mancher auf bem rech­ten Wege ist unb das, e» fein Weidmann mehr nötig hat in b.e Ferne zu schweifen und gar ausländische einseitige Hunde Uran^ufrDlcn. Bon 19 Hu den konnten 15 zur Eintragung in da» Deutsche Gebrauch ^hundestammbuch zugelassen werden und zwar drei mit dem 1., neun m t dem 2. und drei mit dem 3. Preis. Erfreulich ist da­bei, daß einfreimische Hunde an der Spitze mar­schieren. Denn den l-.Prel» errang .Freva von der Fuchsburg"' M Herrn Dr. von Bent­heim IGiesten). den Ib-PreiS .Mira von der Grattchast" be» Herrn Hauptlchrers F röl, ch (Cüpcllinben). den Ic-Prel- .Blücher von Krof­dorf des Herrn W. FrieS ^Krofdorf». Auch sehr gute 2. Preise vermochten cinhenmsche Hunde zu erringen wie .Aja von Waltenberg' de» Herrn Hammermann (©ieften) -Hasso v. Schletzberg" be» Herrn R. Volk iPobl-GönS). .Such v Krofdorf" des Herrn A Pascoe iDutenhosen). »Sonja v. Krofdorf und .Fritz v. GeierSberf de» Herrn Förster Göbel sLöhn- bcrgi .Horst-Haina" des Herrn Müller (Wetzlar). Unter den 3. PreiS-Hun>en erwähnen wir noch .Senta-Kirtorf be» Herrn Fr. Jung (Gietzen).

Wenn ein» bei der Suche vom Standpunkt der veranstaltenden Vereine vielleicht bedauerlich war io war eS die Tatsacke, datz alle Hunde autzee einem Deutsch-Kurch rar den Deutlch- Drahthaarigen zugehörien. Einige Derireter deS guten, alten Deuttch-Langhaarigen. die kommen wollten, blieben leider au». Gerade in dem Wettkamps der Rassen aber, der aus Spitzen­leistungen hinzielt, liegt ein nicht zu unterschätzen- ter Ansporn zu überlegter Züchtung und petn- sicher Auslese. DaS Ziel ist da» Gleiche, wie auch die Jacke lei .Dem kentschen.Weidmann den deutschen Gebt auchafrunb". Huberiu».

Vornotizen.

Tageskalender für Mittwoch Stadttheater. 7,30 Uhr .Kapitän BratzboundS Bekehruna" - Jungdeutfcher Orten: 8 ilbt: Hotel Köhler, Konre.it. Pa'.ast-Lta '.spiele: .Meine Tame deine Xante Astoria- Lichtfpiele. .ZirkuSzauber'

-- Der Goethe-Bund unb bie Volkshochschule haken für kow.r.enden Sonn.ag bie Deu.imen Marionette.i piek aus Kaflel zu einem Gastsp'el nach frier eingeladen. Jur Au fufrrung kommt das Schauspiel ..Marl- borougfr zieht in den Krieg" von Marcel Acharb daS von Stnii Krencl für be Ma­rionettenbühne bearbeitet, inszeniert unb in Mu­li! ge'etzt worben tft. iSiehe gestrige Anzeige.)

Die Diener Deutschmeister Ka­pelle, bie anlätzlich der ©'ebener Kewcrbeaucstel- Jung und auch bei einem späteren Konzert in der d-csigen volkshaUc den Besuchern in frohem Matze gefallen hat. wird morgen abenb im Gas« Leib forviertieren. Der i^iencr-Übenb. den de SapeUe mit Wiener Walern, Liedern, Cpcretten-Äompo- fitioner. unb Mar n aufrftatten will, durfte sicher­lich den Freundei', fre lerer Musik in unlcrer Stadt einige angenehme Stunden bieten. Mit diesem Pro­gramm haben die Deuttchme stcr, wie man un» mit- teilt, schon in zahlreichen Städten, u. a. auch in Frankfurt mohrenb der Musikausstellung, starke ckriolge erzielt. Näheres »ft aus der heutigen An­zeige zu erleben.

Marburger ©trabe zu liegen, wird nack PI men des Arck ttekten Fischer in den nächsten Tagen mit der Bebauung begonnen werden. (3* sind Krlegsbelchädigte. b:< sich hier brausten «.n Heim schassen lasten. Der Rest der Bauplätze an frier Siedet'., .g wird tm kommenXn Jahr Ivbaut

" D i e Schncegan» zieht Wie uns au» Rrtebbcrg gemeldet wird, nn.rbe In Offenheim am Sonntag gegen übend cin Zug Schnecganse, etwa SO bis 60 Stück, beobachtet, der von Norden

nchincr zufammengesunden. die. um es vorweg zu sagen, von der überaus Iah.enden Wande­rung wohl der schönsten bei lausenden Wän­de rjahre» bock befriedigt waren. (Aiwa bie Hältte der Teilnehmer fuhr mit dem Frühzug nach Büdingen, um das liebliche Städtchen einer eingehenden B lichtigung zu unt ri.lchen. bi? ;mter sachk.mdiger 5ührun,i von Bübinger B. H O.eiit stat fand. Rach Si -tr.sscn der übrigen Teilnehmer begann die e gentliche Wanderung, die zunächst nach dein Wiloen Ststn, einer mächtigen Bstall- gruppe, führte, von wo man einen Hern iich n D'ick auf die Per s Obrrfrelsens g-nost. Bon stier führte der Weg durch den Tiergarten, an bem schön gelegenen Tiergarten weih r vorb I durch b rrltdxm Hochwald fn z ernllch fräfiliem An­stieg aus die Hohe Harb nach dem in einem Talk.s el sie. enden Dorf Breite.nbvrn, daS nach ciwa zwri ünbigem Mar ch err icht tour Le. Rach der Kasf.cpaufe nahm die Wanderung, der weitzen Strichmarklcrung folgenb, durch 'dfrv.e Waldungen ihren Fortgang, und nach nbe.mal» zwei Stunden würbe daS G.idziel ©clnfraafen erreich! Dor Eintritt in b e 3t jbt tonn e man von einem hochgelegenen Äu»sichtspunkt au» d e unvergleichlich schöne Lage brr alten Kaiser.'abt bewundern Einige Mitgl eher de- dvr Igen Zweigverein» waren inzwischen bei Gicsteaer 'S. S) C.mx er.tgege g kommen unb übernafrnttn die Führung durch da» Jnnere der Stab', wobei u. a. die Darbarolsrburg unb die Marienk.rchr belicht.g wurden De. Att'chlust der genu rei Wanbrrfahrl bilbe c ein grmütlichei Zu amin-n- lein mit dem Zweigverein Gelnhausen unb d m Jtoeigi'crein Hanau, der al» Sndzirl feiner O> lob er-Wanderung e ensalls G.ln^au'e'.r gewählt hatte.

Schösse,rgericht Wetzlar.

Q Gegen einen bereit» 75jährigen Sinwobner au» Herborn war Anklage wegen Srttllch- kcit-verbrechen- ei hoben. Der Angellagte hatte sch an Mädtt-n unter 14 Jahren vergangen. Die Verhandlung bie unter Ausschlutz der lbeslentlichkeil stattfanb. endete mit der Der- urreiluivg bei Angeklagten zu einem Jahr ©cfängni». ,

Gelegentlich der Be'lazgunq au- Anlast des KnegcrDerbanbefefte» im Jult in Herborn fam ein Meygermeifter von dort mit einem Pottzeibeamten in Konslilt. Die Ursache war die F.aggenlrage. al» von der Stadt Verwaltung die Anordnung erging, mehrere schwarz-we tz-roie zäh en zu entfernen Der Metzger-meister soll ttch fr-,erbet den Anordnungen des Pvli^eibeamten toittriet)t unb Drohungen ou»aeflößen haben, wa« ihm jetzt 50 Mark Geldstrafe fr.'.f-» we le für je 5 Mark ein Tag Freiheitsstrafe einbracht c

-lus dcnt Amtsverkünviqunqsl.'.att.

Dav Aml-verkündigung-blatt Rr. 7 2 vom 11 Ottrber enthäl': De.'or.nungem unb Delcye zur 2tbänberang der Landeswahl- ordnung Auflegung der Wählerlisten.- Strahen'perre. Schutz der Telegraphenl.".un- gen. äinfendung der "dduchsa a-zuge.

Die Jroffrung deS ordentlichen Lehrgang» an den landw'rrichaftl'.chen Schulen.

Berliner Börse.

Berlin, 12.Oft. (BIS. Funkspruch ) Der freu- nge Fruhocrkehr ist vollkommen ohne Bewegung und abwartend. Ta die Börse vollständig von der Spekulation abhängig ist, ßfct sich eine Tendenz nicht vorausfefren. Anregungen liegen nicht vor. Man nennt aeaen gestern abenb unveränderte Kurse. J-tB.-Rarben &4 bis 294L, Kfreinftafrl 194 unb Qksfürel 313/5. Am Deostenmarkt frört man Paris cegen London mit 124/12, Mailand 89,15, Madrid 27,91 und das Pfund gegen Stabe! mit 4,8715.

bau:. Bi» -ur Aemarkungsg enze oder bi» zur ikberbrürfi.r.g der Strasu bei Klein-Linden ist die iagrbafrn in einer Länge von Meter noch g.irulv S» ist w?HI an^une mm. dast in nicht »u u iger Jeu auch diese Stranenstrecke mit Kleinpsl- er befestigt wird

Siedlung an fer Marburger Strafte Ccgcmiber der Karisrufre stehl letzt allem auf weiter Mur ein ^ohnhäuschen. Dieses wirb nun halb Rachbarichrii bekommen Der

des Geländes Bauuntern.b.ner Z. hat c| In B uplätze für fün* C n\d- u.ib zwei Dopp.lfräufer einte.len dreien von den lieben B^iupiätzen. in einer Reihe mti bet Fron: zur

geschrieben:

Snlgegen der B.-Hauplun^. bie man da dort hört, es feien in b'.efcm Jahre von «Stabt hauptsächlich größere Wohnungen finan­ziert worden, ist fesizustellen. bah bie Stabt- i-ettoallung bestrebt war. durch ihre Baupolitik dem tatläcklichen Bedürfni» nach der einzelnen Wohnung-gattung Rechnung zu tragen. Am mei­sten Rachfrage bestehl nach 3- unb 4»Zimmer» toofrr.unien. DaS Ergebnis des Bauprogramms 1927 entspricht durckiu» der Rachfrage.

Jm Rahmen deS Bauprogramms 1927 wur­den i>on der Stadl 235 Wohnungen durch