Aus der Provinzialhauptstadt.
Gießen, den 12. September 1927.
Hindenburgs Dank - Hindenburgs Wunsch.
Reichspräsident v. Hindenburg hat an den Leiter der Hindenburg-Spende,Minislerial- rat Dr. karsledl, unter dem 9. September folgendes Schreiben gerichtet:
„Sehr geehrter Herr Ministerialrat! Aus Ihrem Bericht habe ich mit lebhaftem Interesse ersehen, in welch hervorragenderweife sich trotz der Ungunst der Verhältnisse weite Schichten des Wirtschaftslebens, der Gewerkschaften, der Beamtenschaft, der Kommunen, der Städte usw. an der h i n d e n - bnrgspende beteiligen. Diese Tatsache hat mich aufrichtig gefreut. In jedem Beitrage zur hindenburgfpende sehe ich dankbar ein Zeichen freundlicher Gesinnung für mich, aber auch den Beweis dafür, daß die Treue und Dankbarkeit gegen die Kriegsopfer und brüderliches Mitgefühl für ihre Rot im deutschen Volke nicht er- loschrn sind, wenn die hindenburgspcnde ein günstiges Ergebnis zeitigt und mir damit die herzlich von mir gewünschte Möglichkeit gegeben wird, starker al» bisher in Einzelfällen R o t und Elend in den Kreisen der Kriegsbeschädigten und Kriegerhinterbliebenen z u lindern, so werde ich gern des Geistes der Treue und der Opferfreudigkeit gedenken, aus dem heraus mir das ganze deutsche Volk die Wittel in die Hand gegeben hat. Schon jetzt bitte ich Sie. allen, die die Freundlichkeit gehabt haben, den Gedanken dieser Spende zu meinem 80. Geburtstage in die Tat umzusetzen, meinen aufrichtigen und herzlichen Dank zu übermitteln. Ich hoffe dabei gern, dah Ihre und der sonst Beteiligten so dankenswerte Arbeit auch fernerhin von gutem Erfolg begleitet sein möge. Das würde mir die größte Freude meines Geburtstages sein?
Wit freundlichen Grüßen
o. Hindenburg."
Die Gefchäftsftelle der hindenburgfpende gibt den Dank Hindenburgs weiter an alle, die sich bisher schon in so reichem wahe an der Spende beteiligt haben. Da» Schreiben ist zugleich eine Wohnung an diejenigen, die noch beiseite flehen. Es gilt, dem Reichspräsidenten zu seinem acht- zi g st e n Geburtstag die Freude zu bereiten, die er selbst als die größte seines Geburtstages bezeichnet: Durch die ihm vom deutschen Volke zugedachte allgemeine Ehrengabe der hindenburgspcnde ihm die Wittel in die Hand zu geben, den Kriegsbeschädigten und Kriegerhinterbliebenen da zu helfen, wo das Gesetz nicht ausreicht, h e l f e j e d e r, ihm diesen auf einheitliches Zusammenstehen hinzielenden Wunsch zu erfüllen.
Spenden werden in der G e s ch ä f t » st e l l e des „Gießener Anzeigers- angenommen, weiter nehmen auch sämtliche Poskanstalien. Eisen- bohnschaller, Banken. Sparkassen usw. Beiträge entgegen.
Mein Besuch beim Tennisturnser.
heutzutage gehört Tennis zur allgemeinen Bildung, und da rnijere angehende Großstadt ein richtiges Tennisturnier aufzuweisen hat, mache ich miet) oljo auf und wandere zu den Turnierplätzen. Petrus scheint es gut mit den Tennisleuten zu meinen, denn es ist wundervolles Wetter. Der Anfang vom Turnier ist, daß einem auf Schritt und Tritt weißgekleidete Jungfrauen mit Stirnbändern und weißbehoste Jünglinge mit Abzeichen geschmückten Strickwesten begegnen, die sie so stolz tragen, als baumelten der Pour le m6rite und sonstige Orden daran.
Auf den Plätzen ist schon Hochbetrieb. Weibliche und männliche Tennisjünger zwischen 15 und 50 Jahren, von jeder Dicke und jeder Dünne wimmeln durcheinander; nach ihren wichtigen Gesichtern zu urteilen, muß Großes im Gange sein. Ich bin sehr gespannt. Man hat mich auf eine Bank geleitet, die oben auf einer Art Wall steht, von hier aus kann ich jedenfalls alles überblicken. Irgendein gut unterrichteter Herr hat mir erklärt, was sich alles ereignen wird, wer, wie und was spielt und gespielt wird — ich habe es aber schon vergessen. Quer über die Plätze und auch rund herum sind weiße Striche gemalt, wohl zur Verzierung; mitten durch ist ein Netz gespannt. Es erscheint ein Herr (oder eine Dome) mit einem fast sorgenvoll ernsten Gesicht und einem Schreibblock unterm Arm, besteigt ein Gerüst, das aussieht wie ein zu groß geratener Babystuhl
und das in der Mitte steht, läßt sich oben nieber und zückt und spitzt seinen Bleistift.
Jetzt erscheinen auch die Spieler, es sollen Größen ihrer Art fein, man nennt sie auch „Kräck", geschrieben Crack. Was das bedeutet, weiß ich nicht! Im Lexikon steht: „Bestes Pferd in einem Renn- stall", aber was haben Pferde mit Tennisspielern Zu tun? — Die Kräcks haben schrecklich viel Strickwesten und Pullover übereinander, die sie alle auf dem Platze ausziehen und irgendwo in die Nähe legen. Vor den Kopf binden sie ein Dach, und dann geht es los.
Ich muß ehrlich sagen, ich habe mehr erwartet. Ein kleiner leichter Ball wird immerzu über das Netz geschlagen — das ist alles. Wenn es noch ein Medizinball wäre ober das Netz sehr hoch, aber so ist das doch nichts Besonderes! Ich glaube, das kann ich auch noch lernen. Die Zuschauer regen sich zum Teil fürchterlich auf, und wenn zum Beispiel die Spieler den Ball immer wieder zurückschlagen (bis 50mal hab' ich gezählt, das muß doch sehr langweilig sein!), dann klatschen sie. Oder wenn einer einen ganz verrückten Hopser macht und den Ball doch nicht mehr kriegt, oder aus Versehen vergißt, nach dem Ball zu laufen, dann klatschen sie noch viel mehr. (Eigentlich müßten sie bann doch pfeifen!) Wer am meisten beklatscht wird, bekommt einen Preis. Weil die Spieler sich sehr abhetzen müssen, gehen sie von Zeit zu Zeit auf die andere Seite des Platzes, dann können sie sich unterwegs eine Handvoll Sägemehl mitnehmen und sich an einem Tuch abtrocknen, das am Netz hängt. Was sie mit dem Sägemehl wollen, ist mir nicht klar, ich hab' aber deutlich gesehen, daß es nichts anderes fein kann. Das Tuch, das am Netz hängt, wickeln sie sich nach dem Spiel um den hals. Der Herr, der oben auf dem Babystuhl sitzt, ruft immer irgend etwas dazwischen, meist Zahlen; er fängt dann irgendwo in der Mitte an zu zählen und hört bald wieder auf; es scheint ein besonderes Tennis-Einmaleins zu geben, nach dem gezählt wird, worin auch anscheinend „Einstand" und „Vorteil" gehört, das ruft er manchmal eine Zeitlang immer abwechselnd. Man nennt diesen Herrn den Schiedsrichter; er schieds- ridjtigt, manchmal schieds-falscht er auch. Ich möchte nicht Schiedsrichter fein . . .
An den beiden Seiten des Platzes fitzen auch Leute und sehen zu. Ihre Köpfe gehen immer ganz gleichmäßig von einer Seite auf Die andere. Zuerst dachte ich, sie hingen alle an einer Strippe und würden von oben gezogen, aber da kein Dach über dem Platz ist, müßte man den, der zieht, doch sehen.
Um mich herum schwirrt es von Fachausdrücken, die ich nicht verstehen kann... „Lopp" und „Dreif" und „Mätsch" und so weiter. Eins habe ich noch herausgekriegt: Lopp ist, wenn sie spielen: wer kann höher?
Gewöhnlich spielen nur zwei Leute auf einem Platz, obwohl er fo groß ist. Zwei Herren ober zwei Damen; ab unb zu spielen auch vier Herren ober vier Damen. Ober sie spielen ein „gemischtes Spiel" — so lautet der Fachausdruck, ich finde, daß er sich etwas sonderbar anhört — da steht auf jeder Seite ein Pärchen, die Herren sind vorn am Netz und sehen zu, wie die Damen hinten immer nach dem Ball rennen, immer hin und her — das ist anscheinend em Spiel zur Erhaltung der schlanken Linie (siehe „Wege zu Kraft und Schönheit!!")
Außer den Spielern, den Schiedsrichtern unb den Zuschauern gibt es noch eine Sorte „homo sapiens“ auf ben Turnierplätzen: die Balljungens. Sie laufen immer da herum, wo sie nicht sollen, unb werfen die Bälle nach der verkehrten Seile; dafür werden sie aber gerüffelt. Wenn ein Spieler etwas falsch gemacht hat und es ist gerade kein Balljunge in der Nähe, der ihn gestört haben könnte, bann schmeißt er feinem Tennisschläger, auch Rakete genannt, wütende Blicke zu und schüttelt den Kopf. Ob der Tennisschläger was dafür kann?
Manche Kräcks und -innen kauen, natürlich Kaubonbons. Dann braucht man nur auf ihren Mund zu sehen, um zu wissen, was los ist. Solange sie lauft lutschen, geht alles gut, kauen sie aber, als ob sie beinahe an einem dicken Brotkanten vom vorigen Jahr ersttcken, bann haben sie etwas falsch gemacht, oder einen Ball nicht mehr gekriegt.
Wenn ein Spiel fertig ist, schütteln sich die Kräcks am Netz die Hände, wickeln das Handtuch möglichst malerisch um den hals, ziehen sämtliche Pullover an und noch einen Mantel Drüber, und räumen den Nächsten Den Platz. Abends wird dann getanzt.
Wenn ich genügend Pullover gesammelt Habs, lerne ich auch Tennisspielen! —if—
BornoLrzen.
— Tageskalender für Montag. Deutfchnationale Volkspartei: 8 Uhr, Vortragsabeno. — Palast-Lichtspiele: „Die Tragödie einer Ehe". — Astoria-Lichtspiele: Fox' Lachkabinett".
— Dentschnationale Volksparte l. heute (Montag) abend 8 Uhr spricht Reichstagsund Landtagsabgeordneter Professor Dr. Werner im .,Postkeller" über ,KampsimReichundin Hesse n". (Siehe Anzeige in Der Samstagnummer.)
* Eine lobenswerte Stiftung. Wie und mitgcteilt wird, sind dieser Tage von privater Seite sechs Ruhebänke für den Stadtwald gestiftet worden. Drefes neue vortreffliche Beispiel bürgerlichen Gemeinsinns sei zur Nachahmung empfohlen.
" Blühende Astern und Dahlien. In allen Gärten blühen jetzt die Astern und Dahlien. Wenn man von der Aodheimer Straße kurz vor dem Feldschlößchen den Feldweg entlang gebt, kommt man an einem Garten vorbei, der auf 400 bis 500 Quadratmeter mit blühenden Astern bestellt ist. Durch die vielen Farben dieser Blumen in Rot, Weiß und Blau gleicht das ganze Stück einem großen Teppich und erinnert an die großen Blumenfelder in Holland. Ein zweiter Garten an der Bootshausstraße, in der Nähe des Bootshauses des Bereins Rudersport, ist mit etwa 600 bis 800 Dahlienstöcken in etwa 300 verschiedenen Farben bestellt, die jetzt ebenfalls in der schäften Blüte stehen. Hier kann man Farben vom zartesten Rot bis zum tiefen Blau finden. Dem Züchter ist es sogar gelungen, eine grüne Dahlie zu züchten. Diese Blumen sind in der Blüte sehr dankbar. Sie blühen von August bis zum Eintritt der Frostnächte. Beide (Säften erregen mit Recht das lebhafteste Interesse der Spaziergänger.
** D i e Fünfziger pes Jahrganges 18 7 7 und ihre Familienangehörigen hatten sich gestern zu einem Kirchgang in der Stadtkivche zusammen gesundem Pfarrer Mahr wußte die Sonntagspredigt auf diese Gepflogenheit der Gießener Altersvereinigungen würdig abzustim- men. Seine eindringlichen, von warmer Menschlichkeit getragenen Worte wurden den sehr zahlreichen Besuchern dieses feierlichen Gottesdienstes zu einem Erlebnis, das sie nicht vergessen wer- dem Ein Gesangsvortrag des Schülerchors und das „Oefeet von Hiller: Herr, den ich tief im Herzen trage“, mit innigem Empfinden und guten Stimmitteln von Frau Kath. Flimm, der Gattin eines Fünfzigers, gesungen, und von Organist Simon vollendet begleitet, vertieften den erhebenden Eindruck, von dem wohl alle Kirchgänger ergriffen waren. Das Gotteshaus war mit Pflanzen und Blumen reich geschmückt.
** Personalien. Ernannt wurden der Iustizinspektor bei dem Amtsgericht Hungen Ludwig Bolz zum Iustizinspektor bei dem Amtsgericht Lich; der Oberassistent bei dem Amtsgericht Bad-Nauheim Ernst D a r e i t e r zum Oberassistenten bei dem Amtsgericht Hungen; der Bersorgungsanwärter K. G e i h in Friedberg zum Gefängnisoberwachtmeister bet dem Amtsgerichtsgefängnis in Friedberg.
Russisches Ballett. Ein neues Gastspiel des Russischen BaUett-Ensembles, dessen tanzkünstlerische Leistungen von der Gewecbe- ausstellung her noch in bester Erinnerung sind, veranstaltete der Dolkshalle-Berein am Samstagabend in der Volkshalle. Wenn auch der weite, mehrere tausend Personen fassende Raum der Halle nicht gefüllt war, so hatten sich aber doch so viele Besucher eingefunden, daß jeder andere Saal unserer Stadt voll besetzt, d. h. ausverkauft gewesen wäre. Und man hatte den Weg zur Volkshalle nicht zu bereuen. Man konnte sich erneut an einer Ballettkunst erfreuen, die auf hoher künstlerischer Stufe steht. Grazie und rassiges Temperament vereinten sich hier zu einer eindrucksvollen Art des Balletts, die in steigendem Maße fesselte. Maria Kaminskaja, Galina Z a c a r l n a , Jakob Kaminski bestritten den überwiegenden Teil des Programms in Einzel- und Paartänzen, bei denen sich zeigte, daß die Künstler in den verschiedensten Variationen des Tanzes meisterliche Leistungen von stark 'durchgearbeiteter ®i gen art auf die Bretter stellen, dah ihre Kunst verkörperter Ausdruck der begleitenden Musik ist. Auf eine Hervorhebung von Einzelheiten sei hier verzichtet, da die ^Betonung irgendeiner Leistung als mindere Klassiftzierung der anderen Darbietungen aufgefaßt werden könnte, wodurch ein völlig falscher Eindruck entstünde. Jeder der Tänze war eine Höchstleistung, gleichwertig im künstlerischen Ergebnis trotz der Unterschiedlichkeit der Form. Diesen: famosen Tanztrio gesellte sich in der Schlußdarbietung noch Iwan P e t r o f f als Eharattertanzer in bester Weise zu. Am Klavier waltete Paula Büttner ihres Deoleiteramtes in feinfühlender, sicherführender
Art, gut unterstützt von einigen Mitgliedern bet Kapelle Topp. Es war ein wertvoller Abend. Man wird diesem Ballett-Ensemble hier immer wieder gerne und mit Interesse begegnen.
•• Militär^Spvrtfest in Münsingen. Bei dem großen Sportfest des 15. Infanterie-Regiments auf dem Truppenübungsplatz Münsingen errang die 2. Kompagnie des hiesigen Bataillons Den Sieg in der 7xl00-Meter- Dienstgradstaffel unter 13 Kompagnien innerhalb des Regiments. Die Zeit von 1,23,4 ist in Anbetracht der wenig gepflegten weichen Bahn al- gut zu bezeichnen. Teilnehmer der Stafette waren: Oberleutnant Münch, Feldwebel Lehmann, Unteroffizier Frick, Gefreiter Krämer, L., Gefreiter Walther, Obergrenadier Burkart, Grenadier Schneider.
** Eine Erhebung über unter ft üfote Kleinrentner ist durch die Reichsarbeitsver- mal hing nach dem Stande vom September und Oktober 1926 durchgeführt morden, die sich auf etwa 52 d. S). Der hauphinterftützten Kleinrentner in Deutschland (etwa 430 000) erstreckte. Ein großer Teil der Kleinrentner hat ein wehrbeitragspflichtiges Vermögen von weniger als 10 000 Mark gehabt, so daß bei einem Rentenversorgungsgesetz dieser Teil voraussichtlich nicht berücksichtigt werden würde. Unter den Kleinrentnern befinden sich etwa 75 v. fj. Frauen und knapp 22 d. $). Männer. Don Öen männlichen Kleinrentnern sind etwa z verheiratet, i verwitwet, von den weiblichen 60 v. ch. verwitwet und etwa 35 v. ch. ledig. Das Alter der männlichen Kleinrentner liegt zu einer guten chälfte über das 70. Jahr hinaus, 33z v. ch. find zwischen 60 und 70 Jahren, der weiblichen zu z über 70 Jahre, £ zwi- schon 60 und 70 Jahre. Die roeiblidjen Kleinrentner sind zu 95 v. ch. alleinstehend, bei 5 v. ch. sind zu unterstützende Angehörige vorhanden, während bei den männlichen Kleinrentnern etwa 50 o. ch. Angehörige mitzuversorgen sind.
** Naturkundlicher Ferienkurs us am Alt rhein. Unter der Leitung des Dipl.- Agr. M a l ch u s in Gustavsbura bei Mainz wird die Hessische Naturwarte „Kuhkopf" in der Zeit vom 2. bis 16. Oktober einen naturkundlichen! Ferienkursus auf der bekannten Altrheininsel Kuhtopf abhalten. Der Kursus wird nicht nur dem Anfänger, sondern auch jedem Erfahrenen viel Interessantes und Neues bieten. In einem kleinen mikroskopischen Laboratorium sind alle Vorbedingungen für eine instruktive Kursus arbeit gegeben. Der Kursus ist in der Hauptsache gedacht für Lehrer, Schüler und Studenten, Darüber hinaus sind aber auch alle übrigen Naturfreunde (auch weibliche Persoiren) willkommen.
* Auftrieb auf Dem heutigen Frank- fu r t e r S ch l a ch t v i e h m a r k t: 363 Ochsen, 96 Bullen, 680 Kühe, 412 Färsen, 553 Kälber, 78 Schafe und 6649 Schweine.
UND ZURÜCK
18.—21. September 1927
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506 583 720 ab Gießen an 2100 2210 23»« W 101 3 1<1
652 84ogoo an Ffm. ab 19«« 21«o 22" 2305 23«
Messausweise zum Vorverkaufspreis bei
S. Loeb, Gießen, Bahnhofstraße 52 a
Sprechstunden der Redaktion.
12 bis 1 Ahr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag geschloffen.
Für unverlangt elngefandte Manuskripte ohne beigesügtes Rückporto wird keine Gewähr übernommen.
Anzeigenaufträae sind lediglich an die Geschäfts st elle zu richten.
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Lieferungs-Vergebung.
Die Lieferung von Verzehrungsgegen- ständen und Reinigungsmaterialien (Seife ufw.) soll für die Zett vom 1. Oktober 1927 bis 31. März 1928 für die Universitätskliniken, und zwar fiir:
1. Medizinische Klinik, Frauenklinik und Hautklinik;
2. Chirurgifche Klinik und Ohrenklinik;
3. Augenklinik und Kinderklinik;
4. Klinik für psychische und nervöse Krankheiten 82221)
vergeben werden.
Die Lieferungsbedingungen und die Bedarfslisten können bei der Verwaltung jeder Klinik von 15 bis 17 Uhr eingesehen und die Bkdarfslisten gegen Erstattung der Selbstkosten daselbst bezogen werden.
Angebote, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, sind an der zuständigen Verwaltung bis zum Eröffnungstermin Mittwoch, dem 21. September 1927, vormittags 10 Uhr, einzureichen. Zu- fchlagsfrist: drei Tage.
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in ihrem Qenuß die notwendige ~5>eruhiqunqr~^ und verein igtßrnit^einer hohen^bömrrdichbeit, i'n, foicje der Reinheit ihrer'MTfchung aus edalfterzg? Orienttgbahen^ einen milden Qefchmad^ unds die TAhirzu^hecf- eines ausgezeichneten jÄromcuB*
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