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öes Süddeutschen Ruber' ach L. M. am 9. rmö demtS m Frankfurt a M. irsvkgrmchen 6ndlet Kar. gemelbeten Sfflnm übet* Bei getMenMem Trai« .nferet älteren, erfahrenen DSHI noch mancher Erfolg ne Iunior-Wannfchaft des eng einen Achtungserfolg fr Coolen den 2. W ie Rennen, an denen Ser Sine? 1. Ruderklub

' 2 Vorwärts", Offen* iooo Meter Arte Mp Der M Mer schlug in Lichtner ^lihon 1Pr- 1. Ruderklub

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Hertha-Höchß. ^'Hauern kam hier ein ampf zustande, in dem »Ml t^jet besten Seite i:0 Sieger blieben. Da e der französischen Dr- empfunden haben, war Diener Leidensgenvsse« mde nahmen daran teil Neuer mit wahren Hei­

lten die Diener beim e L 1800 Zuschauer hatte bracht, die Zeugen eines äels wurden. Sie Diener fielkultur hier ebenfalls Deise und hatten am iS hrrausgchvll. 3n der ilbel den Wienern starken )ie bis jum Seitenwechsel n Schluß fielen kne Ein­er Konchmationsmafchine n sich fünf weitere Tore

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Bearbeitet von W. Orbach

16. Lc3xd4

17. Kg8-g7

2i)jung des Endspiels Nr. 35:

Sufi.

2.

11. b7-

mo*

um

15.

16.

3. Sbl -c3

4. c4xd5

18.

19.

20.

Sgl-f3 c2-c4

bad den nach kann ohne

Dd7xb7

Ta8-b8

Ld4-b2

matt.

Lc5; Sfl,

nun zufrieden sein*

b6xc5

21. Lb2-e5

22. Kg7-f6

23. Tt8xb8

24. TbSXbl

25. Le5-d6

26. g6-g5

11. Sd2-e4

12. Tal-bl!

Notwendig, bilisieren.

12. . ..

13. Lei -d2

14. Ld2-c3

den Damenflügel zu

12. Lc8-b7

13. Sc6-d4

14. f7f5?

hat in dieser Position

6. g7-g6!

7. Lf8 g7

8. Sb8-c6

9. 0-0

10. Dd5-d7

lungen, Lösungen usw. sind zu richten an Schachredaktion desGießener Anzeigers"

Dies ist am besten, um später sofort durch Td8 die d-Linie doppelt besetzt zu halten.

zeigt, bei vorsichtigem Spiel etwas besseren Chancen.

chen. Aach 6 ...., Lg4 usw. Der Doppelbauer nicht viel zu sagen.

6. .. .

7. Lfl-g2

8. d2-d3

9. 0-0

10 Sf3-d2

Weiß.

Weiß zieht und seht in zwei Zugen Weih: 8 Steine Kd6; Da3; Ta2, f3;

Mit 4. d4 könnte Weiß in eine günstige Variante des Damengambits einlenken, aber bcc Anziehende will möglichst den ausgefahrenen theoretischen .Geleisen fernbleiben.

4. . . . 4. Sf6xd5

5. Sc3xd5 5. Dd8xd5

6 g2-g3

Besser wäre vielleicht 6. b3l, um dem nach-

e7.

17. Ddl-b3+

18. Db3xb7

19. Lg2xb7

20. Lb7-d5

21. Ld5-b3

22. Lb3 c2

23. TblxbS

24. Tfl-bl

25. Lc2xbl

26. Kgl-g2

27. h2-h3 und die

Aussprache an.

I Melbach, 11. Juli. Eine Autofahrt unter­nahmen dieser Tage 37 Landwirte von hier nach dem Vogelsberg. Mit einem Autobus ging es über Nidda, Schotten nach dem Selgenhof zur B e s i ch t i g u n g der Grünland- und Weidewirtschaft, die von der Landwirtschaftskammer betrieben wird, , und die hier Düngungsversuche unternimmt. Dann ging es nach Ulrichstein, Lauterbad) und Gedern den heimatlichen Gefilden zu. Die unterwegs ge­wonnenen Eindrücke tonnen von den Teilnehmern nun in die Praxis übertragen werden, um, reich- lichere Erträge zu erzielen.

Kreis Schotten.

*! Laubach, 11. Juli. Das Landwirt- schastsamt Grünberg veranstaltete gestern einen Feldrundgang, yui «dem sich eine große Zahl von Landwirten eingefunden hatte. Bürger­meister Böhm begrüßte den Vertreter des Amtes und wies auf die Bedeutung des heutigen Rund- ganges hin. Der Rundgangsleiter Dr. Selz er, Landwirtschaftsasfessor am Landwirtschaftsamt Grünberg, erläuterte zu Beginn der Veranstal­tung den Zweck derartiger Rundgänge. Zunächst führte der Gang zu den Wintergetreidefeldern, dann zu den Sommergetreidsfeldern und schließ­lich zu den Wiesen und Hackfruchtfeldrrn. An Hand der praktischen Beispiele wurden Fehler in der Bodenbearbeitung und Düngung, in der Saatgutauswahl und -pflege, sowie Saatgut- reinigung und die notwendigen Maßnahmen zur Hebung von Mißständen besprochen. Es wurde insbesondere die Saatgutreinigung auf genossenschaftlicher Grundlage (Saatreinigungs­anlagePetkus") erörtert. Bezüglich der Wiesen empfahl Dr. Selzer eine sachgeniäße Kaliphos­phatdüngung, unter Beachtung der Be° und Ent­wässerung. Insbesondere wurde die Kompost- . 'Düngung hervorgehoben, die den besten und billig­sten Mischdünger darstelle. An Pflanzenkrank­heiten wurden festgestellt: Bost an Weizen, Schwarzbeinigkeit an Kartoffeln, Aunkelfliege ar. Rüben, Blasenfuß an Roggen und Hafer, sowie Haferfliegbrand. Die Bekämpfung der Pflanzen- krankheiten mit chemischen Mitteln wurde drin­gend empfohlen. Im allgemeinen ist der Stand der Feldfrüchte recht gut, so daß mit einer guten Mittelernte gerechnet werden kann. Das Heu ist fast noch zur Hälfte draußen. Im Anschluß an den Rundgang fand imSvlmser Hof" eine Tkr» sammluno statt, in der Bürgermeister Böhm dem Rundgangsleiter Dr. Selzer für seine allgemein verständlichen Ausführungen herzlich dankte. In der Aussprache wurden zunächst Fra­gen, die während des Rundganges aufgeworfen wurden, weiter behandelt. Dr. Selzer wies ferner auf die Notwendigkeit einer Iungviehweide bzw. eines Tummelplatzes hin. Bürgermeister^ Böhm will den Gemeinderat und die in Betracht kom­menden landwirtschaftlichen Körperschaften für die Errichtung einer solchen Weide interessieren und trat für seine Person warm für diese Idee ein. Rach einem kurzen Schlußwort des Rundgang­leiters wurde die anregend verlaufene Veran­staltung geschlossen. Im Laufe des Winters fort ein Lichtbildcrvortrag abgehalten werden.

gl; Bc4.

Schwarz: 11 Steine Kg2; Dhl; Tg8, h8; La4, cl; Sd2, h7; Bd7, e6, H2.

Partie Nr. 80.

Gespielt in der letzten Runde des internatio­nalen Schachturniers zu Bad Homburg.

Zukertorteröffnung.

Weiß: Orb ach, Deutschland.

Schwarz: R6ti, Tschechoslowakei.

Lösung: Problem Nr. 114.

1. Sg6-h8 Kb5-c4 2. Sh8-f7: Kc4-d4 3. Da3-b4 matt. 2 .. .. Kc4-b5 3. Sf7-d6 matt.

Ltichtige Lösungen.

Zum Problem Nr. 108: H. Nanz, llehhausen. Zum Problem Nr. 109: D. Loos, ®heften; H. Nanz. Zum Problem Nr. 110: A. Fuld, D. Loos. L. Philipp, Gieften; H. Nanz; W. Langsdorf. In den Endspielen Nr. 33 und 34 H. Nanz, Llehhauscn.

Bei dieser Aufgabe ist es notwendig, Matt zu vermeiden. Z. D.: Nimmt Weift Bauern f5, ist das Spiel remis, denn 1 1. L X f5, g3, 2. Lh3, g2, 3. L X g2, Ka8 sich nun der weifte König nicht nähern, Matt zu sehen, und kein Läuferopfer, weder auf a6 oder b7, führt zur Entscheidung. Weiß ge- , winnt jedoch, indem er den k-Bauern schont.

1 Kd8-d7, g4-g3, 2. Le6-d5, f5-f4, 3. Ld5-f3, g3-g2, 4. Lf3xg2, 14-13, 5. Lg2-fl, 13 -12, 6. KdZ - d8, Kb8-a8, 7. Lflxaö und nun folgt auf bxa6 Kc8, ohne baft Schwarz matt ist. Auch bei anderen Opferversuchen kommt es bei richtigem Gegenspiele immer zu gleichem Schluß.

Problem Nr. 117.

Von F. D. Clarke. Schwarz, c d e

folgenden starken Zuge des Schwarzen entgegen­zutreten; es bedarf von nun an einer ganz besonders feinen Spielsührung, um den Positions­vorteil, den Schwarz erhält, wieder auszuglei- ' könnte 7. e3 geschehen

Ein Fehler, wie die glänzende Antwort ..... - ' hatte Schwarz die

15. Se4Xc5! Schwarz muh I wenn es Remis erhält.

15. . . .

Alle für die Redaktion bestimmten Mittei- die

. ______ Lg7xd4

Weitaus schwächer wäre die Ä>rtfetzung 16. ...» Lcg2 17. LXg7, Lxfl 18. Lxf8, Lxe2 19. Dxe2, TX18 (auf Kxf8, 20. De5!) 20. Tel mit ausgezeich­netem Spiel und beständigem Druck auf den Bauern

Partie wurde int 29. Zuge im folge der ungleichen Läufer remis gegeben.

1. Sg8-f6

2. c7c5

3. d7-d5

ein. Der Ertrag ist eine mäßige Mittelernte.

^Ettingshausen, 11. Juli. Auf Veran­lassung des Landwirtschaftsamt es Grünberg hielt Landwirtschaftsasfessor Dr. B ö ch e r gestern hier einen Feld- rundgang ab. Nachdem der Rundgangsleiter Dr. Döcher kurz auf die Bedeutung derartiger Feldbegehungen hingewiesen hatte, wurden die einzelnen Winter- und Sommergetreidefelder, sowie Wiesen und Hackfruchtfelder besichtigt. Dr. Döcher erläuterte an Hand der praktischen Bei­spiele Fehler in der Bodeitbearbeitung und Dün­gung, in der Saatgutauswahl und -pflege, sowie die Notwendigkeit einer größeren Reinheit des Saatgutes. Die vom Landwirtschaftsamt ®rün» berg angelegten Versuche, die unter der Kon- trolle von Dr. Döcher stehen, würden besichtigt und demonstriert. Besonders hervorzuheben wäre der ausgezeichnete Stand der beiden Dünnsaat­versuche, der eine zu Weizen und der andere zu Roggen. Ferner wurde die Anschaffung einer SaatgutreinigungsanlagePetkus" auf genossen- schastlicher Grundlage empfohlen. An Pflanzen- franfijeiten wurden festgestellt: Blattrollkrankheit und Schwarzbeinigkeit an Kartoffeln, Rost an Weizen und Blasenfuß an Roggen. Die Be­kämpfung der Krankheiten mit chemischen Mitteln

L Aus dem Busecker Tal, 12.

Gestern abend wurde unser Tal von einem hef­tigen G ewi t ter heimgesucht. Um 61/2 tthr fing es mit dicken Tropfen zu regnen an. Zwei, geschlagene Stunden regnete es mit einer ^eftifl* teit, die alles Maß übersteigt. Das ganze Tal von ®rünE>erg bis Gießen war grau verhängt. Unter heftigen Donnerschlägen gingen gewal­tige Wassermassen nieder. In den Ortschaften schoß das Wasser durch die Straßen, bei vielen Häusern drang es in die Keller. Zeitweise waren die Regengüsse von geringem Hagel begleitet; doch scheint dadurch wenig Schaden entstanden zu sein. Soweit sich bis)t übersehen läftt, ist auch durch den Blitz kein Schaden verursacht worden. Allerdings wird es bei dem reifenden Getreide viel Lagerfrucht geben.

I L a u t e r, 11. Juli. Infolge der schlechten Wit­terung und des vollkommenen Ausfalls der Früh­kirschen setzt die K i r s ch e n c r n t e hier erst jetzt

III. Junior-Vierer: 1. Rudergescll- schastUndine"-Rüsselsheim. 2. RuderklubHa i- fia. 3.Dorus,ia Frankfurt a. M. 4. .Ger- mania"-Mainz-Kastel. Schönes geschlossenes Ren­nen. Del 500 Meter lag Gießen mit knapp einer Länge in Führung. Mit je einer Länge Ab- stand gingen die Doote in der genannten Reihenfolge durchs Ziel.

Werbeschwimmseft in Alsseld-

L Weit Über 1000 Zuschauer hatten sich am Sonntag in dem großartig angelegten Alsfelder städtischen Schwimmbad eingesunden, um Dem Werbefest beizuwohnen, das der G t c ft ener Schwimmverein in Verbindung nut der Stadt Alsfeld aufzog. Man sp^ne nicht Mit Beifall für die flott sich abwickelnden Darbietun­gen. Wie groß das Interesse des Puolikums war, ergibt sich schon aus der Tatsache, baft kaum em Platz leer wurde, als während der Veranstaltung ein anhaltender feiner Regen einsetzte. Bereits die Eröffnung - eine mit drei Mannschaften besetzte Freistilstaffel - verfehlte durch die Neuheit und Schnelligkeit ihre Wirkung mch. Höhepunkte waren dann vor allem bat Kunstspringen, ber Damenreigen und das Wasserballspiel. Stürmi­sch cn Beifall ernteten auch die Herren Müller, Rust und Mertens in den humonstuchen Einlagen. Ein Schwimmen für Einheimische fand eine recht gute Besetzung sowohl bei den Schülern wie bei den Erwachsenen. Eine Oebensrettungs- vorführung mit Erläuterungen ergänzte die Dar­bietungen, so baft den Zuschauern ein guter Ein­blick in die Vielseitigkeit des Schwimmsportes geboten wurde. Die Alsfelber Feuerwehrkapelle sorgte während der Pausen für Unterhaltung Wie sehr das Interesse für den Schwimmsport in ber Alsfelder Bürgerschaft wachgerufen wurde, zeigte sich darin, baft abends bei einem gemüt­lichen Zusammensein imDeutschen Haus sich bereits annähernd ein halbes Hundert Herren sanden, die sich durch ihre Unterschrift bereit erklärten, einer evtl, zu gründenden Vereinigung zur Pflege des Schwimmsports in Alsfeld beizu­treten. Das Ganze bedeutet allo einen schönen Fortschritt der Schwimmsache itz Oberhessen.

' # 2h? a i 5 = f) o r i o f f, 11. Juli. Die Um- und Neubauarbeiten der neuerrichteten e fr i g 21.49. werden mit Nachdruck betrieben. Um den Neubau des Maschinenhauses beschleunigt herzustellen, wird mit Genehmigung der zuständigen Behörde sogar an Sonntagen gearbeitet. Die Gleiserneuerungsarbeiten an der Anschlußstrecke nach der Gießen-Gelnhausener Bahn sind vollendet, und gegenwärtig wird die neue Verladerampe hergestellt. Das neue Derladegleis oroie neue Rangiergleise sind schon gelegt. Die Ar­beiten am neu zu errichtenden Friedhof aus der Sud- eite des Dorfes gehen ihrem Ende entgegen.

Kreis Friedberg.

l. B u h b a ch, 11. Juli. An einem der letzten Tage sprach hier in einer von der Deutschen Volkspartei einbrrufenen Versa mm tu ng Landtagsabgevrdneter Zimmermeister Haurh- Darmstadt überWohnungsbau- und Sondersteuer". Der Redner führte u. a. aus: Die Sonderfteuer läftt die sozialen Ver­hältnisse des Steuerzahlers völlig unbeachtet; sie ist deshalb eine rohe Steuer. Sie wird letzt von fast allen Parteien 6etämf)ft. In Hessen i|t die Erhebung der Sondersteuer durch eine Ver­ordnung geregelt. Von den Erleichterungen, die im Reichsgesetz vorgesehen sind, sind in Hessen nur wenige zugebilligt. Diese Wenigen fmb er,t durch die Oppositionsparteien durch Abhalttrng vieler Steuerprotestkundgebungen erreicht worden. Es muß unbedingt abgelehnt werden, daß die Sondersteuer von den Ländern dazu benutzt wird, ihre Haushalte ins Gleichgewicht zu bringen. Cs ist zu fordern, daß die durch die Simder- steuer anfallende Summe restlos zur Errichtung von Neubauten verwandt wird. Die Zwangswirt-^ fchast verdankt chr Fortbestehen nur dem kurz­sichtigen und engherzigen Verhalten gewisser Parteien. Die Deutsche Volkspartei wird nach wie vor den alsbaldigen ileöergang jur freien Wirtschaft fordern. An die mit groftem Beifall auf genommene Rede schloft sich eine lebhafte

wurde sehr empfohlen. Die Veranstaltung war . sehr gut besuch:. Die erschienenen Landwirte folg­ten den interessanten und lehrreichen Ausfüh- | rungen mit großer Aufmerksamkeit.

# Hungen, 11. Juli. Gestern fand hier das Bezirksfest Hungen der Krieger» kameradschaftHassia statt, verbunden mit dem 53. Stiftungsfest des Kriegervereins Hun­gen. Ein Festgottesdienst, dem eine Kranznieder­legung auf dem Friedhof vorausgegangen war, leitete die Feierlichkeiten ein. An dem Festzuge beteiligten sich 18 Kriegervereine der näheren Umgebung. 11 Bezircsverein? und 7 Gaswer- eine. Der^Bezi rksvor steher Richard Witzel von Inheiden hielt die Begrüßungsansprache und wies auf den Zweck des Kriegervereinswesens hin, echte Kameradschaft und deutsch? Gesellig­keit zu pflegen. Weiterhin sprachen Bauinspektor Glitsch und ein Vertreter des Hassiaverbandes, der dem sestgebenden Verein einen Fahnennagel des Kriegerbundes überreichte. Zum erstenmal ist der neue Marktplatz, die früher«Pfanne , als Festplah benutzt worden, und man findet allgemein, daß er sich gut zu seiner neuen Be­stimmung eignet, sowohl der Größe, als auch Lage nach. Es muft dankbar anerkannt wer­den, daß die Eisenbahnverwaltung mit sofortiger Wiickung ein neues Z u g p a a r auf der Bahn­strecke Hungen Friedberg eingelegt hat, >er Sonntags nach folgendem Plan bis 1. Ok­tober l. I. verkehrt: Hungen ab 20,00 Uhr, Beienheim an 20,39, Beienheim ab 21,36 ilftr, Hungen an 22,13 Uhr. In Beienheim hat man sofort Anschluß an den Personenzug S 4160 Nidda Friedberg, und der neu eingelegte Zug fährt zurück im Anschluß an den Personenzug S 2159 Friedberg ab 21,20 Uhr, Beienheim an

Bund an diesem Tage, denn es ist das zwanzigste Bundesfcst. Dor 37 Jahren war an derselben Stelle der Ohm-Lumdatal-Sängerbund gegründet worden. Sein Gründer und langjähriger 1. Vorsitzender, Lehrer Knaus, weilt nicht mehr unter den Lebenden. Sein Andenken wurde gebührend geehrt. Der warme Appell des Bundesoorfilzenden, fest­zuhalten am deutschen Lied und besonders am deut­schen Volkslied, fand lebhaften Widerhall unter den Sängern. Fräulein Lenz überreichte dem Gesangverein.Harmonie" eine von den Frauen und Jungfrauen gestiftete Fahnenfchleife, worauf Pfarrer R e u f ch - Nieder-Ohmen die Festrede hielt. Das Fest nahm in allen feinen Teilen einen schönen, würdigen Verlauf.

Kreis LauLerdgü).

s Huhborf, 11. Juli. Der hiesige Män­nergesangverein feierte gestern sein 40- jähriges Stiftungsfest. Die Brubervereine bes Schlitzerlanbes unb der benachbarten preußischen Orte hatten sich eingefunben, um dem Jubel­verein ihre Glückwünsche barzubringen. Nach­mittags bewegte sich ein stattlicher Festzug, an bem Die Jungfrauen bes Ortes in ihrer kleid­samen Tracht teilnahmen, durch die reich ge­schmückten Dorf straften nach dem Festplatz. Der Vereinspräsibent begrüßte die Ehrengäste, dar­unter bie Gräflich Görhsche Familie, unb die zahlreich erschienenen Sangesbrüber. Eine ber Festjungfrauen trug einen Prolog vor unb der Ortsgeistliche hielt bie Festrebe, in ber er das deutsche Lieb verherrlichte. Die Jungfrauen unb der Ortsvorstand stifteten dem Iubelverein je eine Fahnen schleife ber Kriegerverein einen Fahnennagel. Mit ber Lieberdorträgen ber an­wesenden Gesangvereine hatte die offizielle Feier ihr Ende erreicht unb bas Volksfest nahm seinen Ansang, bas bie Festteilnehmer trotz deS in­zwischen einsehenbrn Regens bis in bie späten Abendstunden auf dem Fest platze festhielt.

Starkenburg.

' Darmstadt. 11. Juli. Der Rabbiner ber israelitischen Aeligionsgemeinbe, Dr. Bruno I t a- licner, hat eine Berufung als erster Rabbiner an den Israelitischen Tempelver- banb in Hamburg angenommen. In der St. Ludwigskirche sind zwei Opferst öcke erbro­chen und beraubt worden.

Preuhen.

Kreis Wetzlar.

Weid en Hausen, 11. Juli. Die Justus» Hütte ist am 14. d. Mts. 75 Jahre im Besitz ber Familie Schulz. Aus diesem Anlaft hatte der beseitige Besitzer der Hütte, Regierungs­baumeister a. D. G. Schulz am Samstag die Beamten, Meister und Arbeiter der Hütte so-

Vom oberen Vogelsberg, 11. Juli. Die Grünlandgewinnung hat weitere große Fortschritte gemacht. 3m abge­laufenen Jahr wurden unter Leitung von Kultur- Oberinspektor Kunz, Lauterbach, wiederum 440 Morgen früheres Oed- und Winland mit einem Kostenaufwand von rund 90 000 Mark in nutz­bares Weidegebiet, Wiesen-, bzw. Ackerland, ver­wandelt. Die Hutweidenmeliorationen sind nun­mehr in 15 Gemarkungen des Vogelsberges fer­tiggestellt. Bis jetzt sind insgesamt 5200 Nor­malmorgen ehemaliges Oedland melioriert wor­den, die Fläche der Oedungen soweit sie in Gemeindebesitz sind die noch verbessert werden sollen, wird auf 2000 bis 3000 Morgen geschätzt. Zu dem 5200 Morgen großen Ge­meindegelände kommen auch zahlreiche Hut- Weidenmeliorationen von Privatleuten, die aus Anregung und nach bem Vorbilde des Kultur­amtes ebenfalls llnlanb in nutzbringendes Weideland verwandelten. Für die Hebung der Viehzucht unserer Gebirgsgegend, für Steigerung der Fleisch- und Milcherträge nach Menge unb Güte finb die Meliorationen von hohem Werte. Der hessische Staat gibt deshalb zu den Kosten der Anlagen die Hälfte und zahlt noch die Kosten der Vorarbeiten und Bauleitung.

Kreis Alsfeld.

-ö Homberg, 11. Juli. Im Dausterschen Steinbruch oberhalb der Station Neuhaus ereig­nete sich ein folgenschwerer Unfall, der einem jungen Menschen ein Auge kostete. In der Schmiede flog'dem Arbeiter Seim ein Stahl- f plitter ins Auge. Seim mußte sofort in die Gießener Klinik verbracht werden. Hier ist ihm das Auge ausgenommen worden.

l_ 21 ft en ha in, 11. Juli. Gestern fant) hier das Bundesfest des Ohm-Lumdatal-Sän­gerbundes, verbunden mit dem 56jährigen Fah­nenjubiläum des GesangvereinsHarmonie" Atzen­hain, statt. 8 Uhr frül) begantt das Wertungsfingen, der 24 Bundesvereine, das bis 12 Uhr dauerte. Die Leistungen standen durchweg auf beachtenswerter Höhe und zeigten gegen früher einen erfreulichen Fortschritt. Nach dem Singen versammelten sich die Dirigenten und die Vorsitzenden der Bundesoereine in der Schule, wo der Wertungsrichter, Kantor Samper (Darmstadt), eine kurze Kritik abhielt. Am Nachmittag wurde die Feier durch den Massen­chor der BundesvereineNimm deine schönsten Me­lodien" von Abt, dirigiert von Lehrer Hach, er­öffnet. Der Vorsitzende des festgebenden Vereins, W. Lenz IV., begrüßte die Bundes- und Gastver­eine im Namen des Vereins, Bürgermeister Erb im Namen der Gemeinde Atzenhain. Der Bundes- oorsitzende, Becker (Keffelbach), richtete besonders warme Worte der Begrüßung an die Bundesver­eine sowie an den festgebenden Verein, dem er die Glückwünsche des Bundes zu feinem Jubiläum überbrachte. Ein doppeltes Jubiläum feiert der

Die Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom RedaktionStisch.

Der Steinsetzer.

Geheimrat Bergmann, der bahnbrechende Chirurg, hatte in seinem Vorgarten den Haupt­weg mit Kleinpflaster belegen lassen. Als bie Arbeit fertig war, zeigt Bergmann auf die Sandschicht, die bie Steinsetzer wie üblich auf dem Pflaster hatten liegen lassen unb meinte scherzend, ob diese Schicht etwa Pfuschereien ver­decken solle. Der schlagserttge Steinsetzmeister erwiderte:Herr Geheimrat, man siecht, Sie ken­nen Leute jenug, die schlechte Arbeit mit Erde zuzudecken flejen."

Freier Beruf.

August Stemmeisen knackt einbruchsichere Geldschränke.

ilnb immer hat er Pech.

Seit Wochen schon ist jedesmal ber Schrank leer. .

Die Beamten haben «0 besser, jammert er da,es finb, weift Gott, miserable Zeiten für uns freie Berufe." i

Reit- und Fahrturnier in Friedberg.

--Das 11. Reit-und Fahrturnier des Wetterauer Reiter v ereins fand am Sonntag auf ber Seewiese bei guter Beteili­gung statt. Edles Pferbematerial, ausgeglichen unb gut gefahren, wurde von den Herren Heft, Hehl und Kaz in selbstge^ogenen Gespannen vorgeführt. Der Schneid der Jugend im Galopp­reiten erfreute jedes Reiterherz. Auch die offene Preisbewerbung in der Ausschreibung für Wa­genpferde war wieder gut besetzt. In den offenen Springprüfungen zeigte Major L v tz aus Berlin große Springkunst.

Ergebnis: Preis des Frankfurter Reit- und Fahrklubs: Sieger Major Loh »Berlin. Preis der Stadt Friedberg: I. Arbeitsgespanne: 1 Preis Hehl, Hvfgut Wickstadt; 2. Phil. Heß, Hofgut Dortelwell. II. Geschäftswagen: 1 Preis Ernst Diehler. Gieften. III. Mehr- fbanner: 1. Preis Kaz, Okarben; 2. Hehl, Hofgut Wickstadt. Reitpxüfung für Landwirte: 1. Preis Walter. Petterweil; 2. Däth, Bau- ernheim; 3. Hofmann, Hof Güll. Iugend- preis Galopprennen: 1. Preis Rapp, Friedberg (Reiter Barthel); 2. Walter. Petterweil;

3 U ft £ i g , Löwenhof. Wetterauer Jagdsprin­gen für Landwirte: 1. Preis Schlüter, Gieften und K r o n e r , Vilbel; 2. Drückmann , Groß- Karben; 3 llftrig, Löwenhvf. Eignungs- Prüfung für Wagenpferde: I. Arbeitspferde: 1 Preise Kanne, Franksurt-Donames; Heß, Dortelweil; Kaz, Okarben. 2.Preise Pflug , Rieder-Wöllstadt; Reif. Assenheim; Dath. Bauernheim. II. Luxuspferde: 1. Preise Bieh- l e r . Gießen; Hehl, Hofgut Wickstadt. Sonder­preis: Friedel Koch aus Hüttengesäft. 2. Preis Ludwig, Frankfurt und D i e h l e r, Friedberg. Reitprüfung: 1. Preise Runkel, Darmstadt und Dr Wienand, Sprendlingen; 2.Preise Major Nette, Frankfutt unb Hofmann, Hof Güll. Jagdspringen: 1. Preis Major Lotz, Berlin;

2 Preis Rapp, Friedberg. Trabreiten: 1. Preis Jakobi, Rodheim; 2. Preis ilftrig, Löwen­hof (Reiter Zauner); 3. Preis Drennemann , Ober- Erlenbach

Oberhessen. -

Landkreis Gießen.