Ausgabe 
12.1.1927
 
Einzelbild herunterladen

Ard, u b?elid) l

*«1S5 iZM

ilche gliche Wo*» *ti« ®<b«tZ

"Witii aL to. ?>L ^LZ"üL andivirtr m?ble rem w'j «W. ° Mrtn |ft i- svKr !6a£;sa Ä% Ä

Mm i

1 ®de9* zu thkn anbroirtjdjaftotammet Mt Hensel rössnung^ansprachr Inj. [ £e8 MiniÜe^ms den Amsleclaldireltn MlU iinb 3etfei, ^chniltspahn uv »Einern Wfudttltt Scheimrat Pros. Wag. er von der ßanbtoith vn. den ArichSbankdirel. cpostrat 2ahn vm dri ' Oberlmdslallmtistn rr der Lcmdwirls-asli. aSflmbnetcn. D-r M. elwa aus: Als wir tt: us eröffneten, spracht- daß die Lage der Lani. »erde. Don einer ttlti io kann in unserem D im'geringsten 61'

Bernie und die Kactosss iud) die Weinernte haben leinen Au-al« h der Landwirtschaft II !enn tolt in D.misM betäm?n, so toltt

i. 1Denn man uns eic- f, toctben mir groi redite verzichten.n m Zweck der Porich A dem Dusche, dah ter :fu8 einen guten Itt- hessrschen LandvirtsW

oitrftor llebcl Regierung für die :te sich höchst anerkenn^ n- er betonte auch W- unft der hessischen Land cät^

rfrägt ,

U» pichen sprach ^- 'm liWl'"''* Ä'L°LSK 4 anher* «««>*. T

zum ersten W

xt#*«* M * »- '*

14/ la«le,3";n$» Nichts zu wo ich/ id)t, soS-L Aube, f1 lubrr[a'Älbtr sich L

S-^

*sfi116: W*?e»A« h,V5 N"iiI« «1 « e"» 2 16 fr»'f' C-'"'

nlol«125 ffr K Ki-Lr- 'Ä-M g^' Jül <rl

aber mich zuweilen durch wirtschaftliche Maß­nahmen, die wohl von diesem Gesichtspunkt aus berechtigt, nicht aber für die Zucht von Vorteil toären und eine Verfettung der Geschlechtsorgane bewirkten. SS gebe aber auch InfektionSkrank- heiten, die große Schädigungen der Zucht ver­ursachen könnten. Die Deutsche Landwirtschaft«* gesellschost habe diese Frage eingehend prüfen lassen, und eS sei gelungen, manche der Schäden zu erkennen und sie um einige Prozent einzu- dämmen. Der Redner ging dann dazu über, in eingehender Darstellung die Erfordernisse festzu­stellen, die zur Vachzucht zu erfüllen sind. Sr bezeichnete daS Problem der Unfruchtbarkeit als sehr kompliziert, da die Ursachen sehr mannig­faltig feien; er empfahl die genaue Untersuchung durch einen Tierarzt. Der Vortrag fand lebhaften Beifall.

hierauf iorach Dr. 6 a flame, Vorstand der Betriebsabteilung der Deutschen Landwirtschasts- gesellschast (Berlin), über das Thema: Inwie­weit ist der Hackfruchtbau bei den heuti­gen Lohnen und Getreidepreisen noch lohnend?" Der Redner wies aus den Zusam­menhang der Preisbildung mit diefem Problem hin; die Wirkung habe zunächst sich z. D. beim Anbau von Weizen und Roggen gezeigt. Der gute Preis des Weizene habe einen verstärkten Weizenanbau herooraerufen, dann aber sei die Preisspanne zwi­schen Weizen und Roggen zurückgegangen, und der erwartete hohe Gewinn sei ausgeblieben. Durch Neuerungen und Aeiiderungen in der Organisation könne der Landwirtschaft durchaus nicht immer ge­holfen werden. Für die Kartoffelernte beständen in Hessen, wenn ein Teil des Ertrages der Vieh­zucht, insbfondere der Schweinezucht zuaefiihrt werde, keine Absatzschwierigkeiten; der Kartoffelbau brauche In Hessen nicht eingeschränkt zu werden. Sollte der Marktpreis jedoch sinken, so könne für Betriebe, die über 80 Prozent der Fläche mit Kar löffel anbauen, eine Aenderung der Betriebsweise in Betracht kommen. Die Frage des Arbeitslohnes dürfe hierbei nicht allein ausschlaggebend sein. Be­achtlich wären die indirekten Vorteile des Hacksruchl- baues; die nachfolgenden Früchte, etwa Getreide, brächten einen Größeren Ertrag. Vorteile böte auch die Arbeitsvertellung; beim Rübenbau komme auch noch der Wert des Futters hinzu. Die verstärkten Betriebsmittel brächten keineswegs automatisch bes­sere Preise. Die Betriebe mühten sich weit mehr als bicher nach äußeren Verhältnissen, Zinsendienst usw. richten. Der Buchführungsdienst und die Echuldenstatistlk zeigten, daß die Frage der Jnten- livierung von qrofocr Bedeutung gewesen sei; die Landwirte, die ihre Betriebsmittel nicht übermäßig verstärkten, hätten besser abgeschnitten. Die äußeren

Verhältnisse mahnten auch heute noch zur äußersten Sparsamkeit, denn die Krise sei noch keineswegs überwunden Jeder Landwirt Müsse eine regel­rechte Buchführung haben und einen Voranschlag aufftellen. der strikte äu befolgen fei. Es gäbe heute noch viele Maßnahmen im Betrieb, die ohne große Kosten Verbesserungen bringen könn­ten, wie Unkrautbekämpfung, Entwässerung usw.; es fei nicht immer nötig, auf eine Vermehrung ter künstlichen Düngemittel (Kali) sich zu stützen. Der Vortragende empfahl eine stärkere Inten­sivierung nur dann durchzuführen, wenn die Geld­mittel dies zulieben. Der Gesichtspunkt der Ren- Labilität müßte ausschlaggebend bleiben. Zu der

Frage, wie bet Hackfruchtbau lohnend zu gestal­ten sei, äußerte sich der Vedner u. a. dahin, dah Bodenentwässerungen und Ausbesserungen der Feldwege im Winter, weit mehr alS bis jetzt geschieht, vorgenommen werden müßten. Weiter besprach der Redner die Wiesenverbesserung. die Unkrautbekämpfung, die Technik der Düngung. die richtige Verwendung und sorgfältige Pflege der Maschinen usw. 3m landwirtschaftlichen Betriebe solle man nicht« bevorzugen, nicht« vernachlässi­gen. sondern alles gleichmäßig behandeln. Die Kunstdüngung sei nicht aus Höchsterträge, sondern aus Durchschnittserträge einzustellen. Der Aus­bildung der Landarbetter zur sorgfältigen Feld­bestellung sei die größte Aufmerksamkeit zuzu- wenben. Vor jeder EpekulationSwirtschast sei zu warnen Auch dieser Redner fand mit feinen Darlegungen die Zustimmung der Versammlung.

3m Anschluß an die Vorträge sand eine Aussprache statt, in der Anfragen auS der Zu­hörerschaft von den Rednern beantwortet wurden.

Oberhessen.

Landkreis Gießen.

n. Droßen-Linden, 11. 3an. Die hiesige keramische Fabrik, die in letzter Zeit außer Betrieb war, wird in Kürze durch Ramsbacher Unternehmer wieder eröffnet.

(2 Lollar, 11. Jan. Am Samstagabend sand die diesjährige Iahreshauptoerfamm- lung der Ortsgruppe Lollar des Deutschen Seeoereins statt, die sehr gut besucht war. Der hiesige Verein hat mit 60 Mitgliedern den Stand der Vorkriegszeit überschritten. Beschlossen wurde, im Lause dieses Vierteljahres einen öffentlichen Vortrag und einen nur für Mitglieder und deren Angehörige bestimmten Vortrag zu veranstalten.

L Reiskirchen, 11. Jan. Aus dem kirch­lichen Jahresbericht unserer Gemeinde für 1926 sei mitgeteilt: Es wurden 14 Kinder getauft, 20 konfirmiert, 6 Paare getraut und 11 Gemeinde­glieder kirchlich beerdigt. Am heiligen Abendmahl nahmen 544 männliche und 558 weibliche Personen teil. An Opfern und freiwilligen Gaben gingen 814,21 Reichsmark ein. Dazu kommt noch die Na­turaliensammlung für das Eo. Schwesternhaus in Gießen.

L Burkhardsfelden, 11. Jan. Die k i r ch- liche Statistik für das Jahr 1926 zeigt folgen­des Bild: Es wurden 11 Kinder getauft, 1/ kon­firmiert, 8 Paare getraut und 5 Gemeindcglieder kirchlich beerdigt. Zum heiligen Abendmahl gingen 454 männliche und 536 weibliche Personen. An Opfern und Gaben gingen 600,09 Reichsmark ein. Außerdem wurde eine Sammlung von Kartoffeln, Obst und dergleichen für das Ev. Schwesternhaus in Gießen veranstaltet.

t Burkhardsfelden, 11. 3cn. Nach­dem die Maul- und Klauenseuche nahezu 4 Monate in unserem Dorf gewütet hat, ist sie jetzt endlich erloschen. Die Sperre toiiröe in der vergangenen Woche aufgehoben. Die Seuche hat unter dem Viehbestand etwa 40 Opfer gefordert, meistens Jungvieh Wenn auch den meisten der geschädigten Besitzer eine staatliche Beihilfe gewahrt wird, so gchm doch viele leer au«. Diese hofft man au« den beiden Viehversiche- rungskassen, tue hier bestehen, zu entschädigen.

TD innere 8. 11. 3mt Zu Anfang der 60er 3ahre des vorigen 3ahrhunder1- wurde der Thor unserer Kirche schwer verstüm­melt. Um Raum für die Orgel zu schaffen, die bi« dahin auf den Boden de« Ehors gestanden hatte, wurde das prächtige Grabmal des Johann v. Windhausen. deS letzten feine« Stamme« (f 1612) und seiner Gemahlin Adel­heid geb. v. Selbach (t 1639) teilweise -er- stört und verdeckt. Man hatte jetzt die Absicht, die Orgel auf die gegenüberstehende Männer­bühne zu verlegen und den Chor, dessen Decke herrliche Stuckarbeiten (die vier Evangelisten) auS dem Ende de« 17. Jahrhunderts zeigt, wie- der freizulegen. Die Kosten dieser Wiederher­stellung sind indessen nach dem Plan des Denk- rnalpfleger« so hoch, daß man, angesichts der geringen Mittel unterer Kirche, den schönen Ge­danken leider nicht auSführen kann.

ri. Rieder» Bessingen. 11. 3an. Den bereits imGießener Anzeiger" veröffentlichten Zahlen der kirchlichen Statistik fügen wir heute die Zahlen der für wohltätige Zwecke eingegangenen Beträge bei. 3m ver­gangenen 3ahre gingen hier für wohltätige Zwecke insgesamt 522 Mk. ein. Daran sinh die allgemeinen Kirchenlollekten mit 182 Mk. be­teiligt. Die freiwilligen Opfer und Gaben für kirchliche Zwecke betrugen 115 Mk., die Misfions- gaben 95 Mk. Aus den Kopf der Bevölkerung lommen 1,67 Ml. an Gaben der Wohltätigkeit. Der Gottesdienst wurde nach dem Durchschnitt der Zähltage von 39 Prozent der Erwachsenen besucht. Die Beteiligung an den Abendfeiern betrug 229 Prozent.

ri. Lich, 11. 3an. Hier wurde eine von der Kirche Lich veranstaltete D o l k s m i f - , ionswoche abgehalten, in der Missionar Walther von Beuern jeden Abend sprach. Der Redner, der seit einigen 3afjren im Dienste der oberhessischen Bolismi sion steht, war vor dem Kriege als Missionar in unserer Kolonie Kamerun tätig und geriet mit anderen Mis­sionsleuten in französische Kriegsgefangenschaft. Seine Dorträge in Lich fanden eine ständig wach­sende Beteiligung. Außer den allgemeinen Vor­trägen wurden besondere Abende für Eltern, für die Ougenb und für Eheleute gehallen.

:/: Trais-Horloff, 11. Can. Am Sams­tagnachmittag war über unserem Dorfe ein un­gewöhnlich großer Schwarm Schneegänse zu bemerken, die in westlicher Richtung weiter­flogen. Lehrer Buh, dessen Stelle in Utphe vorige Ostern dem Abbau anheimgefallen war, und der seitdem die hiesige zweite Schulstelle kommissarisch versah, wird in den nächsten Tagen nach seinem neuen Wirkungsorte Roßdorf bei Darmstadt übersiedeln. Bis zur endgültigen Wie- derbesehung der Stelle wird sie von Schulver­walter H e ] f i n g e r versehen.

: : Utphe, 11. 3an. Am Samstagabend hielt der Turnverein seine Generalver­sa m m l u n g in der Wirtschaft Rühl ab. 3n der Hauptsache beschäftigte man sich mit der Vorstandswahl und mit der Vorbereitung des G a u t u r n s e st e s, das der Gau Wetterau in diesem Jahre in unserem Ort abzuhalten be­schlossen hat. Mit diesem Fest soll auch die Fahnenweihe unseres Turnvereins verbun­den werden. Da der hiesige Hofgutspächler Ris -

sek in bereitwilligster Weife «in sehr geeignete« Gelände in unmittelbarer Rähe de« Dorfes dem Verein als Festplatz zur Verfügung gestellt hat. ist die ganze Veranstaltung im großen Ausmaße ermöglicht. AlS erster Vorsitzender wurde Lehrer Arnold, als zweiter Hermann Sack gewählt, während die übrigen Vorstandsmitglieder die­selben biteben. Die Rechnungsablage ergab beit erfreulichen U eberschuß von über 330 Mark. Der neue Vorsitzende richtete an die Turner fctcofcl wie an den Vorstand die Mahnung, daß jeder an seinem Teile zur Weiterentwicklung de« Turn­vereins. besonder- im 3nteresse der körperlichen Ertüchtigung unserer Fügend beitragen möge.

df. LangSdorf, 11. 3an. Dieser tage sprach hier im Auftrage der Liga zum Schutze der deutschen Kultur Herr Dr D o l l h o p f überInternationale Kartellbil­dung" , die allmählich zum Zustandekommen der Vereinigten Staaten von Europa führe. Der Redner sprach zunächst übet die Entwicklung der einzelnen Wirtschaftsformen. wie und warum man in der Industrie durch Syndikats- und Kar­tellbildung zur Verbilligung und Vereinfachung des Produktionsprozesses komme und wie sich diese Wirtschaftsformen für Erzeuger und Ver­braucher auswirken. Besonders beschäftigte er sich mit dem im Herbst 1926 unter dem Druck der Verhältnisse zustande gekommenen Inter­nationalen Eisen- und Stahl-Kartell, nach dessen Zustandekommen nationale Grenzen kein Hinder­nis mehr seien und welche« den Weg für die Zukunst vorzeige, daß sich die gleichen Indu- ftrien Westeuropas zusammenschlieven müssen, um nicht von Amerika, Rußland und Asien erdrückt zu werden. Der Vortrag wurde mit Interesse entgegengenommen.

Kreis Friedberg.

pb. Butzbach, 11. Jan. Bei der Bamag- M e g u i n A.-G. wurden im Lause der vorigen Woche 21 Leute neu eingestellt. Im Laufe dieser Woche sollen weitere 25 bi» 80 Leute Annahme finden.

WSR. Bad -Rauheim, 11. Ian. Dor einigen Tagen wurde hier einer Dame abends in der Dunkelheit eine H a n d t a s ch e mit k einem Inhalt entrissen. Später sand man di? Tasche ert cert In der Rähe des Konihki iis es. Die Un­tersuchung über den Vorfall läßt eine baldige Aufklärung erwarten.

KrciS Büdingen.

?'* Ridda, 11. Jan. Vertreter der hiesigen Gemeinde und zahlreiche Geschäftsleute, zusam­men etwa 60 Personen, besuchten am Sonntag die dem Zweckverband angeschlossene Gemeinde Ulfa. Das neue Auto in zwei­maliger Fahrt, sowie ein weiteres Auto, über­nahmen die Beförderung. Diese gegenseitigen Be- suche, die wiederholt werden sollen, verfolgen den Zweck, die zu einer Schicksalsgemeinschaft verschmolzenen Orte menschlich einander anzu- näbern, wirtschaftliche Verbindungen zu festigen und abgerissene wieder neu zu knüpfen. Der Be­such verlief äußerst anregend, den Zweckverband berührpnde Fragen wurden erörtert, Wünsche geäußert und Ausblicke in die Zukunst getan. Am Abend brachten die Autos die Gäste wieder hier­her zurück.

Gießener Konzertverein

Zweites Orchester-Konzert

Donnerstag, 13. Januar 1927, abends 7V< Uhr, im Stadttheater

Sffljhoniekonzert

Leitung: Dr. Stephan Temesvary aus Frankfurt/M. Solistin: Lubka Kolessa (Klavier) aus Wien Orchester: Frankfurter Symphonie Orchester.

Oraner, Divertimento Chopin, Klavier-Konzert in E moll op.ll Brahms, Dritte Symphonie F-dur op.90

Der Bedistein-KonzertHügel von C. Sechsteln, Berlin, ist aus dem Pianohaus Schönau, Gießen, Seltersweg 91.

Eintrittskarten: 4, 3 und 2 Mk. bei Ernst Chalher und abends an der Kasse. Studentenkarten 1 Mk. nur im Vorverkauf bei Herrn Sekretär Ritter gegen Ausweiskarte.

Lichtspielhaus

llahnliofetraße 34

Heule letzter Tas:

Henny Porten: Dee Flammen lögen und Duster Keaton als Cowboy.

Ab morgen bl* elr.nehl. Sonntag:

Jackie Coogan

in seinem neuesten Schlager in 6 Akten:

Alles für die Firma

Ferner:

Riff und Raff im Weltkrieg

Eine tolle Soldatenbumoreske in 6 übermütigen Akten

Astoria-Lichtspiele

Ab morgen blw einechl. Sonntag:

Tom Mix als König der Gaukler

Ein Abenteurerfilm nun den Schluchten Kolorados in 6 Akten. Die in diesem Film gezeigte Wasser- katnntronhe, die bpiengung der Kolorado-Dftmme, die vernichtend« Todesfahrt des weißen Cowboy» über die gigantischen Rleseufftlie des entfesselten Kolorados ist eine einzigartige Meisterleistung.

Ferner:

Vampyre der Rennbahn

6 Akte mit unerhörten Sensationen. Ein Film rasender Leidenschaft, rasender Kampfe und rasendsten Tempos Alle nur denkbare Sensationen sind In diesem Film zusammengepreßt.

336c

Württemberger yos

Eine bedeutende Kekao- nnb Schokoladenfabrik Mitteldeutiwlands (erstklassige Markenurma« such für Bezirk Gießen und Umgevung einen tüchtigen, steil; ntii, brnndjefunbigen, beitcniuioülcncn Kttml-Melkl.

Rur solche Herren wollen sich bewerben, die voll- ständig firm in der '-brauche und und gute (£ifolge sicher Nachweisen können. <iu6fübiUd)C Anaeboie mit Referenzen erbeten un er W. 8022 an 2Ua Hänfen­stem & Vogler A.-G-, Chemnitz. 335A

Donnerstag, 13. Januar 1927: 345D

Metzeljuppe

MM MW zu verkaufen oder zu verpachten.

?1uskunft: Tonrad Neubauer, Hanau a. M., ,,3 Rinder", srid

......... I 1IIIIIIB II I....................

Gasherde

Junker & Nud waae.cuau in größter Auswahl

WSlfMlM,MlllM.Z5

Erleichterte Zahlungsbedingungen

Ank Wnnich Ra-en^alilimgen *'>a

Verlangen Sie den hochwertigen

Ruhr-Srechkoks

Lebende Karpfen Schleien hechle Schollen

Kotjungen Schellfische

Gabliau

Seelachs emvneält tzeuie.Ton- nerstag und Freitag ctntrenenb *°c

Hamburger Kischhandlung,

21. Koch Slachstgr.. Lchulstr. 10, Tel. 16V2

heizkrflftigster, sparsamster

Brennstoff

für

Zentralheizungen

Erhältlich in allen größeren Kohlenhandlungen. 83ss

ypoltiekenge lSün't. Led:n öurcti

F. Heidemann Frankfurt a. E. Kaiiervl. 18-20 tmnia 0557 58

EF.K

$ehim®J%äkchen

nehmen selbst erfahrene Menschen heute oft als Wahrheit an.

Jüngst konnte man ein typisches Beispiel dafür beobachten.

Da erzählte Einer dem Arideren, daß ein Regierungsbeamter nach einer Kontrollreise seiner Behörde berichtet habe:Maschinen und Kessel alle in Ordnung, Kesselstein nicht vorhanden.

Prompt sei daraufvon oben die Weisung gekommen:Feh^ lender Kesselstein Ist sofort anzuschaffen.

Nimmt man denn so etwas für bare Münze? Nein, nicht wahr?

Aber der Andere hat's tatsächlich geglaubt.

Doch wir sind etwas vom Wege abgekommen.

Auch unser Münchener K indl, das Wahrzeichen der alten, welt­bekannten Zuban-Zigarettenfabrik, ist mit Dr. Ali Nabt, unserem Tabakdoklor, auf das ThemaMärchen gekommen.

Da muß ich Dir noch etwas erzählen, so spricht der A Ite.Die heute besichtigten Lager bergen gute Durchschnittsware, die jedem meiner zahlreichen Kunden zur Verfügung steht, welche sie schrift­lich bestellen.

Kaum haben sie die Sendung, dann geht stets ein Märchen­wetterzählen los. Sie berichten der Raucherwelt von romantischen Einkaufsreisen, von eigenen Einkaufshäusem und sie werfen mit Fachnamen um sich, als wären sie in den Tabakfeldem geboren.

Sei glücklich, liebes Kindl, daß die Zuban-Zigarettenfabrik mit solchen Finessen nicht zu arbeiten braucht. Die

Zuban-Zigaretten bergen wirklich Köstlichkeiten in sich.

Übermorgen hören Sie mehr!

Die Geschmacksrichtungen der Raucher sind wandelbar wie die Zeiten. Wir gehen mit! Die leichten, süffig süßen Mischungen unserer Zigaretten sind Glanzstücke der heutigen Zig ar elfen-Her­stellungsart.

Drum seien Sie nicht nur Lebenskünstler, sondern

werden Sie Künstler des Geschmacksl

Rauchen Sie: Lucy DorainCj

die Zuban-Fünfer!