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bertoitgen UmtncrbtimQ birter Sollvorschrift tn <4m Wußvortchritt T.tntrtvrxrU>trtftoc Dr Lotholz verwahrte ch gegen diesen Singriff tn bie Berwaltungsbetui" Öe, der übrigen« tn« Etatgesetz aehöee Hadi werterer Debatte wur­den nur Sie Antrüge der Bi-gierungüxirteten uni> mit diesen Aendeeung«rr 8 15 angenommen.

'Beim | 16. der

die vläkorzell

behandelt beantragt Abg Droh (Z.) folgende Einfügung Die zur Zeit de« 3nkrafttrct?ns diele« Gesetz?« im Dienste befindlichen au^er- plamnähigen Beamten rüden wie die planmäßigen Beamten weiter im Grundgehalt auf. Aach tut- zer Aus'proche werd vieler Antrag angenom­men und mit ihm der gröfite Teil be« § 16.

Born Abschnitt III iAllgemeine Borichriften) bleiben die Paragraphen 17 und 18 unverändert. Beim 8 19 kritisiert Abg. Stückle (6j de Kleiderbeihilfen für Offiziere und ®e- nerüle. Dasselbe könnten auch Staatssekretäre und andere Zivildeanncn verlangen. Die Bestim­mung über ttlc-Detbe^uue wird darauf $ u r ü d - gestellt, § 19 im übrigen genehmigt.

Oie weitere Behandlung der Besoldungsreform.

Tie iKeflicrunqenarkicn

streben beschleunigte Verabschiedung an.

Berlin, 10. Boo. (prio -lei.) 3n dem pada- meuiadfchen f)ochdcirieb. der äugen bikflid) im Reichstag herrscht. Ist der ftnmpf um da» Schul­gesetz gegenüber bet B e ( o I b u n g o o r I a g e wrürfgetreten. Der 3nlerfrakllonellc Au»fchuh de» Reichstage» Ist zu einer Sitzung auf Jrcltag nach- mittag rinbcrufen worden, um zu den schwörenden politischen fragen Stellung zu nehmen. Er wird sich besonder» auch mit der Bcfolbur.gsoorlage bcschäNi- geu Zur Borbcreitung dieser jrage war bereits heute ein kleineren »schuh, au» den Beamten- Vertretern der Regierungsparteien bestehend, zusam- mengelreten, um dem 3ntcrfrationellen Ausschuß am Freitag positive Vorschläge machen zu kön­nen. Allgemein besteht die Ansicht, dah die Bera­tungen über die Besoldungsvorlage aus allgemein politischen Gründen beschleunigt werden müssen, damit sich da» Reichstag' plcnuni, bas am 22. Tlooem- ber wieder Zusammentritt, mit dieser Frage endgültig beschäftigen kann. 3n Kreisen der Rrgiernngdpar- leien besteht die Absicht, die Vorlage einem Unter- ausschuh de» haushaltsausschusse» zu überweisen, da man von einer Beratung in einem kleineren Aus- schust eine Beschleunigung erhobst. Bon einer Z u rückzlehung der Vorlage durch die Regierung kann zur Zeit ebenfalls keine Rede sein. Ebenso all! e» In parlamentarischen Kreisen al» ausge- schloii'en, dah die Regierungsparteien die Vorlage in Ihrer lehiacn ^orm fallen lassen, roa» jedoch nicht ausschlieyk, dah durch gewisse Umgruppierun­gen Im Ausbau der Besoldungsordnung versucht werden soll, Ersparnisse zu erzielen. Ebenfalls besteht bei allen Parteien die Ansicht, dah die Be­amten möglichst bald In den Genuh der Gehalt»- aubi fferungen kommen müssen.

Die WohmingSzwangSwirtschast

Tie Aenderung

der Lündigungtzbestimtnungen.

Berlin, 10. Hob. CBS3.) 3m BcichstagS- au«fchutz für Wohnungswesen wurde die allge­meine Aussprache über die Aenderung der Kun- digungSbest immungen sortgeietzt, wobei Abg. Frau Arendsee (Komm.) gegen die Begie- rungSvorlagen polemisierte und u. a. die Ver­wendung de« gesamten HauSzin«- st e ue ra u s k om m e n « sür den Woh- nungSneubau verlangte. 3u den Wohnung- suchenden müsse man auch die vielen Frauen rechnen, die infolge de« Frauenüberschusses nicht heiraten können und infolge der geringen Löhne den billigeren eigenen Hausstand gründen müssen.

Abg. Lipinski (Soz.) bestritt, dah die Wohnungsnot wie In der Begründung gesagt werde, schon 1935 beseitigt fei. Die Sozia.- bemnfraten verlangten, dah da« Aotrecht In ein Dauerrecht überge übrt werde.

Abg. Dr. Steiniger (Sn.) erklärte, dah mau ohne öffentliche Mittel der Wohnungsn t nicht steuern könne, bezeichnete es als Ver­brechen, dah die privaten Bauprojekte im Berliner Magistrat abgelchnt wurden und erfärtc. dah man zwar die 3toanq«- wirtschast nicht von tc.ik aus morgen vollständig aufheben könne, dah fie aber den rechtlichen Grundsätzen der Unverletzlichkeit de« Eigentum« zuwiderlaufe.

Abgeordneter Paeth (Diu» hielt die Situ­ation be« WohnungSinarktes für noch lehr kri­tisch Auch die Freigabe ter gew.rdlich . l Aüume habe ihre Schattenseiten gezeigt. Allerdings hät­ten die Hausbesitzer im aNgemeinen die Locke- rungsverordnuiui nicht in untragbarer Weise Qusgenutzt.

Bbgeorbncter Silberschniidt (So«.) be­zeichnete die Behauptung \« Abgeordneten 6tei- nlfler al« unwahr, bat) die Sozialdenwkraten Im B*dincr Magistrat da« Privatprojekt eibgelebnt bitten, weil sie da« Pr^al kapital .russcheiden tvoNtew @« handele sich hier g.ir nicht um So- Aiallft«rung de« Hausdeiitzcs. sondern der Kern- sprach sei Da« Jntcrcfle der Aation stehe über b«m 6in«c{intcrel1c D.mgeqemtix'r stellten die Rechtsparteien da« xnater-ede 3nterdfe be« Hausbesitzer« über das Dodl i er B. t 'nen

2Lbgeordn:ter Botoad (ÖoaJ tnt für einen wird amen Schutz der Blletcr auch tn Häusern ein M« brr Zwairgswirtschaft nicht mehr unterliegen.

Oie deutsch,russischen Wirtschaftsbeziehungen.

Moskau, 10. Rov. (WB) leiegr Wgcntur der eomKiurrion. Der Sowk chandei»Vertreter in Ber­lin erklärte Vrestevenretern, tu» ftbfom.nen über einen 300 Million enfkred,» 1« bk logijdje Folge de» fowielrufhsch deui-.tzen Handels vertrage». Nach einem Hinwri- d.irau', d.ß btf b her m Deut'chtand angcfnirfun maichin. U.n . aorüfnmaen keine erheblichen Man:d au'w.> en betonte er da» dritte befriedigende Frntej .hr ' r Son .\mion ausreichende Möglichkeiten \u voller S t d) . r Heilung ihrer ausländi'chen Ver­pflichtungen und ^ur Fortsetzung b e I n b u ft r i 111 < n Ausbaues " sprach die Ueberjeugung au», bah eine Neitze beuhit-r In- buftrteyoeigr Mittel im** Wen.' ünd. i werf ch t.'ii Verhältnissen bev coivyin: dah die lou>fetru|fint>-beii(i i- stch künftig von den lellweiic nra- bet:er \r vor urteilen frei machen würden der XV-'*" vrart Mber Länder im 'Woge standen

Das Programm der Oezemberiagung im Völkerbundsrat.

(Eigener Drahtbericht des .<* -ftene; Anzeiger«-.) Berlin, 11 Roo. Da, Programm der am 5. Dezember beginnenden Tagung des Cätfirbunt- rat» zeigt auf den ersten Blick nicht viel Punkte von großem Interesse für Deutschland. Es hat überhaupt den Anschein einer gewissen Dürftigkeit aber man darf sich auf biekn Anschein nicht oertaffer. we>! sich seh.' bäuiig nur erinnern an den rumä­nisch unaanschen Dptantenftreü aus sernliegenden und nechältnismäßig kleinen Fragen welibedeutende Ereignisse entwickeln.

In diesem Sinne ist d e r st o n f l i k t z w i s ch e n Litauen und Polen, der infolge einer Ein­gabe der btaurschen Regierung vom 15. o. M. vor den Rat getragen worden ist, von größtem Inter esse für Deutschland. Denn da», was Litauen Polen oorwirst, unb was umgekehrt auch von polnischer Seite den Litauern zum Dorwurf gemacht wird, ift gerade der Mißbrauch einer durch die Friedens- vertrage gefcha"enen Oberhoheit über fremde Minderheiten, in dem wiederum die Konflikte zwilchen Deutschland und den bei- den streitenden Nationen wurzeln. Cie werden also beide vor dem Lölkerbundrat vermutlich Beweis- materiell zusammen tragen, um sich aegenfeitig in den Fragen her Sprach-, Schul, unb verwalrungsouto- nomie rhrer Minderheiten Derstöße nachzuweifen, das als Stütze für die deutschen Se­id) merb en bienen wirb, bie bisher eine wenig freundliche ober dckatorifch« Behandlung erfahren haben.

Daneben wird vor allem die endgültige, aber doch hoffentlich endgültige Entscheidung in den beiden Danziger Fragen fallen, bie schon zweimal, allerdings mit geringen Fortschritten in dem CFin- geben auf die Danziger Dedankengänqe, vom Rat behandelt worden finb: bie Benutzung derDester - platte für bk Lagerung gefährlicher Munition».

trän spane unb die st Utrecht c rhallun g 6er Hafen- haft» polnischer strieg » schi > f, in Ponyg, die Polen feiner Zeit nur oarudergehenr» bi» zum Ausbau eines eigenen Hafens tn (rangen von Dan» ziq fveiwilli.t emgeräumt worden war. Endlich hat poiit^che c öeulüng d,e 'Jleuernennung der In- oesttgationskoenmiflionen welche über ih< Durchführung der Entmannung m Deutzchland und den übrigen durch FnedensvertrÜGe zur Ent- moffnung oerpsticheeten Ländern zu wichen haben.

Daneben gelangen einige Fragen zur Behänd, lung, bie mehr wirtschaftliche Bedeutung haben. Da» atü ersten» von ber Salami »'-Angelegen­heit. fenem beutfch-griechifchen Streitfall, in dem er sich um bie Abnahme eines auf ber Lchichauwerft erbauten, vor Äriegsbeginn bestellten unb begon nentn Kreuzer» handelt, vor besten Abnahme sich Ariechenlanb unter Berufung auf die Bestimmunaen bes Äerfailler Derlrages zu brücken oerfucht, nach welchen bie Ausfuhr von Kriegsmaterial aus Deutsch- lanb verboten ist. Dabei handelt es sich aber noch deutscher Rechtsauffassung, bie auch in Genf An­hänger zu haben scheint, um einen privaten Streitfall, für bcn ber Völkerbundsrat gar nicht zu­ständig Ist, unb in bitfem Sinne wurde auch bereit» auf ber vorigen Ratssitzung deutscherseits plädiert, woraufhin die Vertagung eintrat. Don Dichtigkeit ist schliehlich die Ernennung der Ausschutzmitglieder de» vom Dölkerbundsrat zu ichafienden wirtschast- lichen Bcratungskörper» für bie Verwirklichung ber von ber Weltwirtschaftskonferenz ge- fatzten Refolutionen unb gegebenen Empfehlungen. Nuch hier honbelt es sich in hohem Matze um beutsche Interesten, so batz sich also bei näherer Betrachtung ergibt, bah bie Tagesordnung einer scheinbar wenig beoeulungsvollen Ratssession im Verlause von etwa einer Woche in ganz erheblichem Matze auch gerade uns angehende Fragen zu behandeln haben wird

Gegen die Trohkiopposiiion.

Moskau, 10. Nao. (WTB. Funkfpruch.) Die Presie verössentlicht ein an olle Parteiorganisationen gerichtete Mitteilung bes Zentralkomi­tees der Kommunistischen Partei. Die Stunbgebung meist barauf hin, botz bie sowjetfelnbliche Straßen- kunbgcbung Trotzki», Sinowjcs, Smilgas unb an- derer am 10. Jahrestage ber Oktoberrevolution in Moskau unb Len in grab bie gewaltsame Beietzung des Auditorium» bei Moskauer technischen i)od)fdiule zwecks Veranstaltung einer uogefetzlichen, parteifetnb- liehen Derfammlung, bie Gewalttätigkeiten gegen An­hänger bes Parteiprogramms bezeugen, baß bie Opposition nunmehr bamit beginnt, arbeitet- f e i n b 11 d) e strafte um s sch z u sammeln. Das Zentralkomitee hält ein berartigee Vorgehen ber Führer ber Opposition al» vollkommen u n z u l ö s - s i g unb hat es für notwenbig erachtet, das Dorgehen der Opposition ber Kontrollkommission zu unter­breiten. Die Partei hat beschlossen, alle Personen au» ber Partei auszuschließen, bie an Richtparteioeranstaltungen teilnehmen. Derartige Derfammlungen werben verboten, unb falls solche doch abgehalten werben sollten, sind sie mit Hilse ber Arbeiterorganisationen auszulösen.

Oer Prozeß Manoilescu.

Bukarest, 12. Tlov. (XU.) Bot dem Buka­rester Kriegsgericht hat der Prozeß gegen den früheren Staatssekretär Manoilescu begon­nen. der bekanntlich wegen seiner Bcrbinbimg mit dem Stkronprinzen de« Hochverrat« angeklagt ist. Al« der Angeklagte In den Saal geführt wurde, wurde er von seinen Verteidigern durch Erheben von den Sitzen geehN. Aachdern der Präsident gebeten hatte. Manifestationen zu unterlassen, wurde Zeugenliste der Bertei- diaung verlesen, bie 37 Barnen führender po­litischer Persönlichkeiten, darunter bc« Prinzen Tato! ausweist. Bon diesen Zeugen sind je­doch nur wenige erschienen. Bon der Verteidigung wurde daraus bie Zuständig­keit de« Kriegsgerichte« beanstandet mit dem Hinweis darauf, daß der Belagerungs­zustand ungesetzlich sei. Aach einer Re- blU de« Staatsanwaue« zog sich da« Gericht zur Beratung zurück. Bach etwa 43 Minuten teilte der Vorsitzende mit. daß baS Gericht sich mit drei gegen zwei Stimmen sür zuständig er­klärt hab. Daraufhin wurde bie Sitzung ver­tagt.

Sie Bereinigten Staaten In Bicaragua.

Washington, 10. Bo». füßB.) Gerüchte von einem notdamerckauuchen Protektorat über Blcaragua werden im art einem

a!« völlig grundlos bezeichnet. PräsrbeNt Dia- habe die letzten Jahre hindurch einer. Bündnisvertrag vorgeschlagcn. aus den die Vereinigten Staaten tedoch nicht etnqcgan- gen feien. Die Regierung werbe bemuächst den bisherigen Finanzsachverständigen für Haiti, F umberlanb. na<b Blcaragua enffenben, um bie finanziellen Bedürfnisse ber Republik zu stu­dieren. Man beabsichtigt aber keine Finanz­kontrolle über Blcaragua.

Die poftreformen.

Berlin. 11 Bov (Pr>v.-Lel. drs G 2L) Heute tritt bei ArbeilsauSschuk) des Dermal- lunqiralt» ber BeichSpost zu einer ver- traulichen Tagung zulaminen. auf ber Reichspvst- miniher Dr Schätz l über die Don iym -in- gelüublaten Befonnen bei der Reichspost die mit Hilfe dc« Aufkommen« der erhi>hten Post­gebühren buixbgcfübrl werden sollten. w.rd Rocheiüchasi able^.'n müssen. Bon einer ganzen Re he ObtcDoftMreitionen lind oei bem Reichs- vostministeriuni Aesoimpläne cinge^ .i4H worden, btt jedoch nach tn der Prelfe auige- stellten Behauptungen hort sehr erhebt.che Strechungen urd> Kürzungen erfahren haben E« betfit sogar, baü diese Rorrcfturtn rede Be- form lllutonlch maaxn U'ürben. Den Ausfüh­rungen be« BexUpofhm Mftere in bei Arixnts- au«schuk--Sitzung kamt daher mit befc.itvieiii S«- lertfk entgegenge*.beu werden

HochwaffefAcsahr in Tirol.

»n Tirol ist n. uerbing« HochwaOergefahr ringetreten. Donner»lag frtch wurde bie Lage besonder« im Gfchnitztal äußerii Ichmierig 5i. Dafsermafsei. riffen eine Brücke weg unb

September netMrfhg hergerichteten Oderichutz-

bauten. Auch Steinach am Brenner war feit den Morgenstunden schwer bedroht, so daß die Feuerwehr alarmiert wurde. Insbesondere war dort da« Elektrizitätswerk und der FrieLho' bc- droht. Zur Sicherung ber gefährdeten Objekte sind au« Innsbruck Pioniertruppen onge- forbert worden. Am Bachmittag besserte sich die Lage, da der starke Begen in Schneefall übergegangen war Auch auS den übrigen Tälern be« Lande« wird starker Schneclall ge­meldet. Au« Südtirol liegen Bachrichten vor. daß e« in verfchiedenen Seitentälern ber Etsch ebenfalls zu Hochwafferfchäden gekommen ist.

Der S ch n e e f a l l am Donnecstagoormittag hat das Bündener Land vor einer Hochwafscrkata- ftropbe bewahrt Don dem anhaltenden Regen waren die Flusse gesahrdrohend onge- schwollen. In G'rgell riß die Orlenga, die im September viel Unglück angerichtet hatte, die neu errichtete Drucke oberhalb Kasazzla wieder fort, so daß der Verkehr mit Maloja wiederum unterbrochen ist. In Oberland setzte der hoch­gehende Rhein, gewaltige Schlammisien mit sich reihend, die ganze Bevölkerung in Angst In Wal» vermochte das Dosier di« provisorischen Dämme zu sprengen.

Das Hochwasser der Mosel.

Die Alosel hat Freitag früh 6 Uhr einen C-tanb von 6,74 Bieter erreicht, fie steigt jedoch nur noch 3 Zentimeter tn der Stunde, so dost eine unmittelbare Hochwassergefahr nicht mehr vorhanden sein dürste. Die Mosel- Kiel n- babn Trier-Bullav hat zwischen Bern- castl und Zeltinaen infolge de« Hochwasser« ihren Betrieb einstellen müssen

Ueberschwemmungen In Italien.

Große Unwetter.chäden werden au« Borb­italien gemelbet. An der ganzen Küste von Ligurien herrscht ein gewaltiger Sturm 3m Hafen von Genua wurden mehrere Schiffe lo«aeriffen und gegen die Kai« qeschleudert. Die Hafenleitung verbot auch die Ausfuhr der arv- 6en Dampfer. 3n ber Stadt selbst wurden Men- lchen umgeweht oder durch herab; aßenbe Ziegel­steine verwundet. Aus mehreren anderen Orten werden große ßeberfchwemmunaen gemeldet. In Ferrara und Parma wurden Mauern vom Sturm umgeriHen und vier Personen unter den Trümmern erschlagen In der Umgebung von Parma wurden mehrere Häuser zerstört.

Aus aller Wett.

Das Ergebnis der Hindenburg-Spende.

Die eine Berber Kor.e pondenz von mah- gebender Stelle erfährt hat die Hindenburg- Spende etwa 6,3 bis 6,5 Millionen Brich-mark ergeben Die- Ist der größte Betrag, der in Deutschland seit Ende des Krieges von einer Sammlung ersaßt worden ist Der endgültige RechenschaltSbericht dürste kaum vor dem 20. Bo- rember fertigzuftellen sein. Gerade in ber letzten <JeÜ lind noch au« dem Auslande erheb­liche Beträge cngclaule.i. so aus Los Ange­les in Kalifornien 10 (KO Mk von den Spamen- deutlchen aus bem Bereich des Generailonsu- lates Barcelona etwa 13 500 BIT. Au« bem Saargebiet würben kürzlich 38000 BH über- wiesen.

Die Nobelpreise.

Die schweb, iche Akademie bei Dutenichasten bai be titoVcn. den literarischen Bobel» preis für 1926 bei .talienischen Schri'lste-Uerin Pro «la De l edda zuzueiteilen. Der Bobd- pre» für un.d reserviert Damit LnriotnnU öen literarischen Bobelprri* zum »weiten Male eine ,TMu. Das erstemal fiel er an Selma La^riof Der BoL<(pe«L* für Phys ik für 1927 ift zwischen den Professoren Arthur H. E o m p 1 e n - Ehiea^o und Shari es Tbomas Bees D . I f o n - Eambr dge gleich zu tei.en. Der erstere erbtelt den Preis für den nach ihm genannten Effekt, der ieptere iür km Ber4 obren, duvch rantpfverbichung die Bahn elekirtlch gstadaner Parzikci «ichtdar »u machen. Der Ehemie- aNobelpreis für 1K7 wirb nicht verteilt, son­dern für das nächste Iah reserviert werden.

Aas Konkurrenzneid rrschosien.

3n Berlin gerieten in einem D rtshau« zw«i Slratzenhändier m Streit, in dessen Verfauk einer ber Streitenden erschossen wurde. Während be* Streite« baue der rme 2trjkcn'änbiev fluchtar.ig da» Lokal wTlaHcn. um uxe sich später oerausst.llte feinen Mantel au versetzen und für den Erlös einen Aevvl.er zu kaufen Er führte mit ber TBaffe zurück ersuchte feinen Q^egn-r. Ihm in

eine dunkel gelegene Küche zu folgen, wo er ihn dann erschoß. Der Kellner inb die Gäste hielten den Täter fdl und veranlaßten «rin« I-rrhafluua. Di« IKortHnfpcf.ion dal den Tat­bestandofoct «fnehmen lassen. V« ergab sich daß der Strell au« Konkurrenzneid aus- zedrvchen war.

Berufung ie conyendach-prozeß.

Freising 11. Boo. tTDTB. Funklpruch Gegen da« Urteil gegen den Bahnmeister D . r s ch der wegen Ses Langenbacher Ersen- b^hmmzlücks zu ü Monaten Gefängnis und zur Tragung der Kosten verurteilt worden ist. wird der Bertcibiger Berufung «inlegen laufe der Prinzessin 3ofcphlve Charlotte

von Belgien.

In Brüssel fand in Gegenwart des König« und der Königin t>te laufe der Prinzessin Jo­sephine Shari orte durch den Kardinal Dan Boeh. Srzbischos von Mecheln. statt. Die lauf- paten waren der Gras von Flandern unb bie Großherzogin von Luxemburg Zadlreiche Fürstlichkeiten unb mehrere Minister nahmen an der Feierlichkeit teil, n-^ch der das Köni-rspaar den Gästen ein Frühstück gab Der Täufling ift bie älteste Tochter be« belgischen Kronpnnzenpaare«-

Erplosionsunglück In Bahia.

Rach einer Agenturmelduna au» Pohla (Braß- lien) wurden infolge einer Explosion in einer Fabrik für Feuerwerkekörper 9 Personen getste« und zahlreiche andere verletzt.

Ein holländischer Deutschenfreund al» Ehrendoktor der Universität Adln.

Die UniDerfität Köln bat Öen holläiHdtschen Vöikerrecht^elehrten Professor De. be ß o u t e r ber früher fer rechtsuillei.sd>.ft. chm FakulkÜ! der Universität Utrecht ar.getzörte unb kürzlich sei­nen 80. ®eburt«tM feierte zum Dr. iuris ehren­halber ernannt. Die Verleihung erfolgte in An­erkennung Hessen, hast Lauter die "D.sfenschaft um hervorragende TLerke b reichert hat. m l u n betrrbarem Mut für Wahrheit unb Gerechtigkeit währenb des B u br kampses 1923 unb später aus eigenem An­triebe für das wahre Recht tm Aus lande gegen mächtige Gegner eingetaeten ist.

Hochschulnachrichten.

Dr. jur. Karl Heck in Berlin ist zum Professor für Völ'errecht am Institut Univcrw- faire de» Haute» Etudcs lolcrnationalea in Gens berufen worden. Der Minister für "Dilsenlchall. Kunst und Bol'sbildung hat den Prtvatdozeiile.i Dr. Hugo Dieter le von der Xlnlt r ität Der- lin, in Berlrctung deS nach Berlin berufene.i ordentlichen Profeffors Dr. Mani.ich. mit b Abhaltung von Vorlesungen und Ueb.mgen . bem Gebiete der pb arm amusischen Ehemie und der Leitung bc« pbarma^euiilchen Institut« Franksurt für bas Iblntrrienwftrr 192." 25* beauftragt. Professor Dr Arthur wen in Marburg wird dem an ihn ergangenen Aut nach Köniasberg als Äachsolger Professor Kirschners Folge triften Der Privatdvzem Dr. rcr, poi. MUhelm Bltugel« in Köln ift beauftragt worden, in der rechts- und ftaatsw'.s- senschaftttchen Fakultät der 11 n versität Königs­berg Im Wintersemester 1927 2s die Battonal- ötonomie bi Vorlesungen und Übungen zu ver­treten. Anläßlich ber Gadchchtn.sfcier das hun­dertsten Geburtstages Paul de Lagardes an der Universität Göttingen verlieh die phttofo- phtsche Fakultät dem Dichter und Autor des Bomans .Volk ohne Baum' Hans Grimm zu Lippoldsberg a. d. Tv. die Würde eine« Ehren­doktors.

Oie Wetterlage.

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trcctcruovnueiagc.

Sa* über .Zentraleuropa lagernde Xkl füllt sich auf unb .7<mz Europ.- .gt Boromcler-Bi- ftieg. Em flecher Tcilwirbe! lagert heute morgen noch über lunemari unb der Hortet. DrA Bort) ringen weiterer Kal Hutt tna,'cn über Borb- trJteuraba bauen an. S ne wrientliche Acnbe- nmg der ®etttrl2gc ist nicht zu erwarten. Die oerrin.zriten Atederichtä« fallen in höderen Lagen m Fvmn von Schar.- odrr Grauveln.

Debrt-voraussrgr für 6am«lag Wechselnd wolkig In höheren Lagen ttneber leichter Brcht- frvft nur om|n*eir Riederschläge ohne Bebeu- ^Sitt-rui gsou-'tichteu für Sonntag Bei wei-ia veränderte!! Temperatuoen »<i ux.k wolkig.-« und mrift irodrre« Wetter wahrt Me.i'.itch

Lufttemperatur am 10 Äowmber: mittag» 6 roh dtifiu», ödend« 8 Grad ttrifiu». am II Ko oember morgen» Grad Eelsiu» Erdtempero- turen in 10 .^eniunrter liefe am 10. Konember: adenb» %3 Grad Cetftu» am N. November mor­gens 3 <Bn.j Eelsiu» IRorimum 5,4 Grad Celfius, Minimum mlnu» 0/1 Grad uelsiu» Nicderschläge 0.2 MiNimrtee. Sonnentchetnbouer li»Stunden.