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Ur. 238 Drittes viau

Gietzener Attzeigec (ißenerabUiijeiger |ür (DberQenei

iciisiag, ;i. ^uober 1927

Turnen, Sv ort und Spiel.

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sich

I gern einen 5>cutf<t>cn Zürnen, Sporn und

Gäste

wurde nun

3

3

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1 1 0

über» Hütte

Der Stand der Spiele zur Zeit:

Turn- u. Spvnv Butzbach Mtv. Dieben

Tv. 1860 Bab-Rauheim

Tv. 1846 Dieben Turnverein Alfeld

Durch den Rücktritt Alsfeld» wird an bellenstand nichts geändert

ZurnerbimM 'Pflege oon

-pid al» Quelle von Äraft und Schönheit. dazu Mehrung der Vvlkswvhlfahrt. durch Erhöhung der DvlkSkraft.

gaben alles aus sich betau», um ihre 'plane auSzusüllen. Auch Wetzlar zeigte sich mit zwei Mann Sriatz. Wil äusserst forciertem Tempo begann da» Spiel, und sofott muhte der Tor­hüter Wetzlars helfend eingreifen. 3m Degen hob

LigaWetzlarer Sportverein (Liga - 0.

Illa Leihgestern I 7:0.

Illb-D. f. D. Dietzen 111b 6:0.

1. 3ugenhTaubrinjen 1. Ougenb 5:0.

2. 3ugendWerdvrf 2. Ougenb 02.

1. Schü'.et-D. f. 2 Gießin 1. Schüler 1:1. c Wie d.e Resultate betoei'en. zeigen

Leun zu spü: ar. unb verlor dadurch kampflos.

Sehr gu: Ichlug fich die dritte Jugend, indem fie gegen die körperlich bedeutend über­legene Großen-Busecket 3ugenfc nur 2:4 unterlag

öpieloereinigung 1900 (Sieben.

zweimal durchsetzen.

Das Schülcrlokalderbh endete roschenderweise unentschieden. 1:1. Hier man sichet den Kleinsten vom D.s.D. den Sieg

0-6 1 - 6 2-2 2-2 2-0 dem Ta-

zugetraut.

Die Lokaltreffen in der Kreisklaffe.

Heuchelheim I Gießen 1. 1:3.

Am Sonntag fand das alS GohUreffen anzu- sehende Spiel zwischen den beit> n Är isllafse- mannschasten deS 3. Bezirks auf dem Heuchel­heimer Sportplatz statt. Dieben fiepte sich in kompletter Ausstellung dem Schiedsrichter, wäh­rend Heuchelheim mit 2 Mann Erlah antreten muhte. Wie vorauSgesagt, stand das Spiel im Zeichen der technisch reiferen Leistungen der ®le­ben er. die dadurch dem ganzen Spiel einen vor­nehmeren Verlaus geben konnten Heuchelheim, das sich mit größtem Sifer gegen die zu erwar- lende Niederlage wehrte, zeigte eine Sturmreihe, die eine einheitliche Leistung ver m st en lieh und dadurch die Mannschaft zur Erfolglosigkeit in der Kreisllaste verurteil'.. 3m Siebener Sturm boten abermals der Rechtsaußen und der Mittel­stürmer recht mittelmäßige Arbeit, auf deren Konto es auch zu setzen in, dah die lieber!egen-

demnächst zu fällende. Ent'cheidung ab.

der Meister klasse ist

hei: GiehenS sich nicht in einem höheren Tor­verhältnis ausdrückte. Schon bald nach Spiel­beginn glaubte der rechte Verteidiger Heuchel- Heims, möglichst forsch auftreten zu müssen: ein wegen einer ilnfütrni» g?geben.r Elfmeter wurde oom Diehener Mittelläufer glatt verwandelt. Wenige Minuten später griff die Heuchelst itner linke Seite an, die von Außen gegebene flanke verfehlte der Torhüter ViehenS und Haldr ch.s Heuchelheims stellte den Ausgleich her. DaS Spiel, von Giehen scheinbar leichter genommen, lebhafter, ein zweiter Elfmeter wegen wurde vom Tormann Heuchelheims

Handspiel wurde vom Tormann Heuchelheims gehalten, der jedoch bald darauf den Ball passte- ren lassen muhte. Halbrechts Diehen hatte eine Ecke zum 2. Tor verwandelt. Heuch.che-.m mit der Sonne spielend, konnte mm etwas drücken, aber die stabile Gießener Verteidigung nicht über­winden. Halbrechts, die Seele des Diehener Sturms, tonnte nach famosem Durchbruch ein drittes Tor für feine Farben erzielen. DaS immer lebhafter werdende Spiel brachte auch nach der Halbzeit keiner Partei Erfolge An der Er­folglosigkeit Gießens hat deren Mittelstürmer ein hervorragendes Teil Schuld, indem er sich andauernd auf Ab'eits stellte. Elf Minuten vor Schluß mußte das Spiel leider abgebrochen wer­den. weil kein fpielfähiger Ball mehr vorhanden war. Diehen hat das Spiel unstreitig verdient gewonnen. Für Heuchelheim bedeutet der immer­hin knappe Ausgang des Spiels einen starken

Hüter WetzlarS helfend eingreifen. 3m Degenstoß kam Wetzlar in WiefeckS Tornähe, deren recht r Verteidiger zögerte zu lange mit der Abw hr. und nach zwei Minuten Spielze.l fchoffen die nachsetzenden Wetzlarer zum ersten Tor ein. Der Ball wäre zu halten gewesen, aber hie bl 'n* bende Sonne nahm dem Tormann Wie>ecks jede Sicht. Mit verschärftem Tempo schufen die körper­lich wohl schwachen Stürmer WiefeckS die ge­fährlichsten Momente vor dem Wetzlarer Tor. wo jedoch deren in fehr guter Form spielender Tormann die brenzlichsten Situationen durch ent* schloffen es Eingreifen rettete. Fast die ganze erste Spielhälfte lag Wieleck stärker im Anar.ft. was tn dem Sckenverhältnis 6:1 für Wieseck feinen Ausdruck fand. 3n der 35. Minute endlich führ­ten die Anstrengungen WiefeckS und deren tkor­nisch hervorragendes Spiel zum Erfolg, als der Mittelstürmer zum Ausgleich einfenben konnte. Die «stlichen 10 Minuten zeigten ein ausge­glichenes Spiel, bei dem be de Parteien wechs l- feitig um die Führung rangen. Vach dem Wechsel zunächst offenes Feldfpiel, wobei Dies eck aber­mals eine Ecke erzielte. Bald darauf raste bet Wiesecker Sturm Im flachen Kombinationsspiel nach dem Wetzlarer Tor. wo der Halbrechte in feiner gewohnten präzisen Weife ein pracht­volles Tor schoß. 2:1 für Wieseck. Fünf Mnuten später war eS der Mittelstürmer Wiefel», der bei einem abermaligen Angriff daS Res ul tat auf 3:1 für Wieseck erhöhte Wetzlar. daS In* inzwischen im Sturm eine Umstellung vvrge- nommen hatte, zeigte jetzt etn systemvollereS Sp.el, das bi« dahin, wenigstens im Sturm, nicht recht auf kommen wollte. Der Erfolg zeigte sich nach 10 Minuten, al» Wetzlar an dem heraus- gelaufencn Torhüter vorbei da» Resultat auf 3. 2 verbelfern konnte. Fast vom Mittelanstoß weg lag Wieseck vor dem Wetzlarer Tor. der Rechts­außen W ies eck S schoß scharf auf» Tor und erhöhte damit auf 4:2. Das aufgeregter werdende ^piel brachte zunächst für jede Mannschaft eine Ecke, zwei Minuten vor Schluß erhielt Wetzlar einen ettoa» eigenartig zustandegekommenen Elfmeter, der 8um 3. Tor verwandelt wurde. Wieseck be­mühte sich nun, wieder ein günst gere» Torver- hältni» herauszuholen, scheiterte aber an der sich im ganzen Spiel gezeigten BalU cherheit der Wetzlarer Hintermannschaft, die dabei über e nen recht kräftigen Schlag verfügt. Da» Eckenoer* hältni» betrug 8:3 für Wieseck.

Aus dem 5. Bezirk im Turnqaü Heffen (D. T.) bpw Friedberg, 10. Oft Die Tortur- nerfchaft und dir Detelnsoorsitzenden bee 5. Bezirks im lumgau Hesten waren geltem phireich der Einladung zu einer gemeinsamen Sttjung gefolgt, die in Anwesenheit von Gauober, tumoart W. Will (Dießen) unter dem Vor- lig von Studienrat Schuchmann (Friedberg) im fxim der hiesigen Turngemeinde statttand. Haupt­punkt der Tagesordnung war die Wahl eines 1.9 e* lirfeturnroarts. Wiedergewählt wurde Hartmann (Bad Nauheim), in dessen Händen nun nahezu ein Menschenalter die technische Leitung d«, Bezirks liegt.

lieber die turnerische Arbeit in den Vereinen unb in den verbänden entwickelte der Dezirksoettreter, Studien rat Schuchmann (Friedberg), wertvolle Gedanken, die in der Forderung gipfelten, <>er geifti- gen und filtlichen Erziehung der den Vereinen an- vertrauten Jugend besondere Beachtung y.i schen- (en ErziehungSarbe.t müßten auch dte Vereins- Veranstaltungen be» Winter» leisten, die daher sorgfältigster Vorbereitung bebürfen und ein­wandfrei in ihren Darbietungen fein tollen. An» zustrel'en sei auch eine Einschränkung der Wett­kämpfe und Festlichkeiten. Den Ausführungen folgte eine sehr anregend« Aussprache, in der die sachkundigen Erläuterungen beS Gauobertum- wartS be'onbcrs dankbar ausgenommen wurden. Die nächste Bezirk-vorturnerstunbe finbet am 6. Vovember In Bad-Nauheim statt.

ANqem. Deutscher Turnerdund.

Lttdwkstdeulfcher Turnverband

Die nnteren TNannschaften.

Drohen- Linden I. bc6 Fronbausen l auf eigen>?m Platz alS Gegner hatte, konnte da» Spiel 5:3 für fich entscheiden.

Aechl knapp konnte Vodheiml mit Vu r k- harbsf el den I fertig werden. Vach slo t m unb fairem Spiel konnte Vodheim erst ein' Di r- telstunde vor Schluß da» einzige Tor des Spieles einsenden unb damit 1:0 gewinnen.

Wteseck II konnte gegen Wetzlar II aber­mals ein unentschiedenes Resultat herauSholen, beide Mannschaften spielten 1:1.

Vaunheim 3ugenb mußte überraschen­derweise abermals die Punkte hr geben. Dies­mal gegen G ießen, die 3:1 siegten.

Der 4:0-Sieg der Heuchelheimer 3u* g e n b übet die 3ugenb Klein-Linden» uberr.-'d)! angesichts des guten Könnens bet Heu<r-c l.>wner weiter nicht.

3n einem aufgeregten Spie» st and m sich die 3ugenbmannschaften WiefeckS unb WetzlarS in Wieseck gegenüber. Auch hier konnten die Wiesecker. wenn auch knapp mit 2:1, siegreich Höben. , .. _

3n einem sehr guten Spiel brachten dte 3u- genbmannschasten Hachborns unb 6 t e i n~*

Io. Caalerbad) I. Mio. Gießen N. 4:2 (5:4).

Die durch erfaß gcl^toamu- 2. 6li oes Man­nen um verein» mußte nach überlegenem Feld­spiel Lauterbach einen billigen Sieg überlassen. Der Ersatztormann war sein.. Arbeit nicht im geringsten gewachten. Lauterbach ist eine sehr aus strebend.' Mannschaft, die erstmalig im Daue spielend, sich lehr gut cingetoßrt bat. Daß auch in bictem Spiele nid)! der durch den Ausschuß eingesetzte Schiedsrichter tätig war. gab dem Spiele eine ganz besondere Rote, und eS wird al» Bcilpiel für noch cintretenbc Fälle heran­

alle Mannschaften be» Playvereine auocrorbcnt- lich fchußfreudig, denn im gan en wurden am Sonntag 4 gegen 3 Tore rz eit!

Die Hauptanz ehungslr1 übte naturgemäß da» Spiel her Ligamannschaft gegen die gleiche be» Wetzlarer Sportvere.n» au». Dem sicher unb e nwandfret am.toten. c Schieds­richter Henrich öngcltcr ^Germania-Mar- burgi stellten sich b.e beiden Mannschaften in zur Zeit stärkster Aufstellung Sv ort mit dem Anstoß ber Gaste entwickelte sich ein äußerst spannenbe» Kampfspiel. Wetzlar versuchte mit Macht zum Erfolg zu kommen, scheiterte aber an der vorzüglichen Diehener Deckung. D c Gäste überschritten :n ihrer Spielweise oft b « Grenzen bes Erlaubten, was ihnen zahlreiche S trafst ösz« unb Verwarnungen einbrachte. Dann machie sich Gießen fr«; und leitete unun erdrvchen schöne An- grifse ein. Die bessere Technik ber P'atzbesiyet verlchafste diesen Vorteile, aber zunächst ver­eitelte Wetzlars Hüter noch einmal einen fast sicheren Erfolg in glänzender Manier erst kurz vor ber Pause mußte er sich zum erstenmal ge­schlagen bekennen. Vach e.ner hervorragenden Abwehr konnte er den Vachschust be5 siebener Mittelstürmers in bi« äußerste obere Ecke nicht mehr erreichen, bann entglitt-ein schwer Schuß seinen Händen und der nachleyenbe Halblinke GießenS sandte zum zweiten Trcs er ein. Mit 2:0 für 1900 wurden Ne Seiten gewech e t Wer glaubte. Wetzlar würde mit dem Wind im Vücken ein besseres Sp.el li-iern, wurde enttäuscht. Der Gastgeber entwickelte einen Eifer, an dem alle bestgemeinten Aktionen Wetzlar» scheiterten. Sie verteidigten, wenn es galt, verstärkt lagen aber sofort wieder geschlossen im Angrifs, wenn sich Gelegenheit dazu bot Voch dreimal mußte Wetz­larS Hüter hinter fich greifen. Alle drei Tie fer erzielte ber vorzüglich disponierte Gienencr Mittelstürmer, für den Gästetorwart unhaltbar. Vielbejubelt über den verd enten 5:2-Sieg über den Spitz en führet in ber Lahnkreisliga verließ 1900 nach bem Schlußpsiff be» Unparteiischen den Ptoh. DelonberS hervorzuheben ist das faire Spiel bet Blauwe.ßen. mit bem fie vorteilhaft gegen die Wetzlarer abstachen. Das Eckenvethält- nis war r.n Bedeutendes zugunsten Glesien».

Die 33-Mannschast überfuhr tielßge« stern» 1. Els mit c:0. dabei hatten die Gieße­ner von Anbeginn an nur 10 Spieler tm Feld. Schiedsrichter Philipp (D.f.D.) war bem Spiel ein gerechter Leiter.

Vormittag» hatte 1900'6 Zd-Mannschast die gleiche vom D.s.D. Dießen zum Geg­ner. D.s.D. trat nur mit acht Spielern an unb unterlag demgemäß auch recht hoch mit 6 :0 Toren. . , *

Die 1. 3ugend 1900 s fertiate tne 1. Jugend Daubringen» mit 5:0 av. obwohl auch hier kurz nach Beginn ein Spieler Gießen» au»-

D. f. D.

Die Ligareserve verlor auf eigenem Platz gegen die gleiche des "2Deßlarer Sport­vereins mit 12. 3m allgemeinen wurden beiderseits wenig überzeugende Leistungen ge­boten. Ausschlaggebend für den Erfolg Weh- torS war ber Eifer, mit bem die gesamte Mann­schaft um den Sieg kämpfte, während die D.f.D- Elf. technisch um eine Kleinigkeit besser. eS an ber nötigen Energie vermissen ließ. Bei etwa- mehr Schußsicherheit bes Sturme» der Platz- mamVdxift hätte bas Resultat auch ebensogut umgekehrt lauten können. Anscheinend absolut nicht interessiert an dem AuSgang des Spiels unb ob die Punkte gewonnen ober verloren wurden, waren bei Vf B. ber Linksaußen unb ber linke Läufer, die durch ihr lustloses Spiel sehr unangenehm auffielen. Lobenswert war dagegen bie aufopfernde Arbeit der Verteidigung ön'chliebllch Tormann unb besonders des Mit- telläuscrs. Auch ber Rechtsaußen verdient er­wähnt zu werben.

Die Dritte war in Lollar unb mußte der do rügen Ersten mit einem Torverhältnis von 2:3 den Sieg überlasten.

6incn recht hohen Sieg holte me erste 3 u g c n b gegen GrünbergS erste 3ugerw auf deren Plah im Diplomspiel heraus. Mit 80 gewannen die w.-ttspielersahreneren Dtt.Ber ge­gen die sympathischen Gastgeber, die trotz rüh­menswerten Eifers kaum einmal gefährlich wer­den tonnten.

Infolge eine» 3rrtura trat cne zwerte 3ugendmannschaft zum Diplomspiel gegen

xv. Die d,es ährigen Deräte-Meister- schaft» kämpf « lür Turner und Turncr.nnen des Südwest deutschen Turnvcrbanbs wurden am Sonntag in Lollar (im Turngau Lahn-Dünsberg, abg h'.lte-.r. Sarnst ig abend fand eine einfache Vorfeier statt Musikalifche Darb e- timgai unb turn».ri,dK Vorführungen, die auf be- adüenSwerter Höhe (lanbcn, lösten reichen Beifall auS. Don den Wettkämpfen würben die Hand- geräte-Meis.erfchaften im Fünskamp« fchon am Samsiag du£getr gen. Sonntag vormittag hüten die Turner in Mei-er chaft»- und A-Ätolfe )c einen ^hnkampf an Reck, P-erb unb Darren und .ine Kür- bzw. Pflichlfreiübung

Die Turnerinnen hatten in beiden Kirnten einen Lie.'enkampf durchzuführen. 3n den betb.n Meisterstaf eu würbe Höchste« adeiftet Dte Wett­kämpfe nahmen unter der Leitung bes ersten VerbandSturnwar 6 3ung (Wiffhaufen) unb des Verbunds-Frauenlumaxirlv Höre (L.tunsbach) einen flotten Verlauf. Der 2. Verbandsvottiyende 36 Her ^Haufen) leitete die öiegcwerlunbi- gung mit einer Ansprache ein und bezeichnete dabei als Aufgabe de« All,

Achtungserfolg, denn sie haben sich gegen bie ßeiicr veo> laptor aehalleir

3m zweiten L»kaltretten standen ftch m Dorheim der Playi^ercin utck» Friedberg gegenüber. Mit viel Glück tonnte Friedberg be« veits dis Halbzeit bas Sp el 2:1 für fich ent» scheiden. Vach dem Wech'cl hatte Torheim. wel- ck>-s da» ganze Sp el mit nur 10 Mann durch­führt«. m.hr vom Sp.el. konnte aber den guten Friedberger Torhüter nicht üverwinden. An dem Haldzeitergedni» wurde bis zum Schi n btt mehr geändert.

Praunheim und Bockcnheim maßen in Praunheim ihre Kräfte, be.de Hal en am Vvo- tonhlag in dießtn und Friedberg wtoren. Praunheim konnte auch diesmal nid): überyjgtn und mußte nach einem aufgerett n Spiel den Dockendeimern nach einer 2 O-V eberlage Sieg und Punkte überlassen.

Aus dem Ardeiter-Turn- und Sporibunb.

Wiefcck I fchlägl Wetzlar I 4:3.

Da» Zusammenli.' en dieser Mannfch sien versprach ein spannendes Spie!, allem schon au» dem Grunde, weil beide Mannschaften über gu: » Können verfügen. H.nzu komm., daß die letzten Spiele der Verband»runde stet» dadurch beson­deres 3ntettf1e bieten, daß jede Mannfchaf be­streb: ist. durch günstiges Ablchneiden e.n.ix besseren Platz in der Tabelle zu erreichen. All« Voraussetzungen sür dieses Spiel waren g.g b n. jeiod) blieb der angesetzte Schiedsrichter aus. an dessen Stelle die Spieler sich aus e.nen Wieseck. r Sportler einigten, ber sich s chllich bemühte, dem nicht genibe leichten Spiel c.n gerechter Leu er zu sein, obwohl ihm ein ge Wetzlarer mit ewigem Kritisieren die Arbeit nicht gerade leickn nuidjicn. Dem Spielverlauf al» Ganzem wäre etwas w.- r Härle au wünschen gewesen, obwohl leine siichen Verstöße zu verzeichn.m waren.

.eseck trat m.t Ersatz an; der rechte Läusi:- posten unb ber Platz bes lehr guten linken Ver­teidigers. beide durch Kranweit beßinbert. inx. .- ten anbertoeü besetzt werden. Die Ersatzleute

gezogen werben können. Für Männer-Turnver- cin» II. ist durch bas .Fernbleiben einzelner Spieler jebe Aussicht auf ein günstiges Ab­schnei ben entschwunden.

Handball in Heuchelheim.

Turnverein Heuchelheim IT.D. Vidba I. 1L.

Auch bei bem zwe ien Verbanbsspiel mußien die Heuchelheimer auf eigenem Platz eine Vieder« läge hinnehmen. Vidba stellte em« sehr flinke Mannschaft, die in bem Halbrechten ihren besten Wann im Sturm hatte. Auch der Mittelläufer war fehr gut Trotz einiger sehr jjutcr Einzel­kräfte wie Mittelstürmer unb linier Verteidiger, war die Mannschaft in ihrer Gesamtheit zu 'chwach. Vor allem mangelte eS am Stellungs­spiel. Weiterhin war bie Sang- unb Wurf- lechnik nicht genügend ausgebildet.

Handball der Sp.-Dyg. 1900.

ö. Am Sonntag trug die 1. Handballptann» f d) a f t der Sp.-Agg. 1900 ihr erstes Spiel in dieser Saison aus. Sic ipiclte in G roßen-Bufeck gegen die 1. Mannschaft des dortigen Turnvereins und mußte mit einer 6:9-Niederlagc die Heimreife antreten. Das Spiel, da^ bei gutem Wetter vor einer großen Zufchaucrzahl vor sich ging, war durchweg fcharf und schnell. Dom Anstoß weg er­zielte Buseck fein erstes Tor. Die 1900er konnten sich zunächst mit der harten Spielweife de» Geg- ners und dem kleinen Platz nicht abfinden, jo daß sie bei einem Halbzeitstand von 1:7 sicher geschlagen schienen. Jedoch eine glückliche Umstellung und er­höhter Elan ließen bie Gießener nach der Pause mächtig auskommen Nach wechfelvollem Spiel blieb es dann bei dem 6 9 Die Bufecker sind auf eiaenem Platz ein fehr gefährlicher Gegner unb nur schwer zu fchlagen. Die 1900er Mannschaft war am Sonn­tag noch zu wenig eingespielt, um bester abzufchnei- den. Die Hintermannschaft arbeitete fehlerlos, Kähne im Tor ist an ber Niederlage schuldlos. Van gl, der in der 1. Halbzeit als Mittel- läufer wenig zeigte, machte in der zweiten Spiel- hälfte auf dem ihm ungewohnten Terteibigerpoften eine gute Figur, Schmelz imponierte durch seine Ruhe. Die Läuferreihe schaffte brav, in B i r r c n ft o (f scheint endlich der richtige Mittel- läufer gefunden zu fein. In dem Sturm, in dem gute Einzelspieler standen, vermißte man das nötige Verständnis, wenn auch hier jeder sein Bestes gab.

Handball

im Turngau Lahn-Dünsberg.

Kinzenbach 1. Mannschaft1. Jugend Großen- Duseck 0:0, 2:0.

Am Sonn lag trafen sich ob.ge Mannschaften zu einem Ge'ellschaftsspiel auf dem Kinzer.bacher Sportplatz. Gleich nach Spielbeginn machte sub ein fcharfes Tempo beider Mannschaften bemerk­bar. Grvsten-Buseck machte schöne Durchbrüche, bie aber sämtlich an der körperlich stark über­legenen Verteidigung Kinzenbachs scheiterten. De- tonberes Lob verbienen beide Torhüter. Mit 0:0 würbe in Halbzeit getreten. Wit Anpfiff der zweiten Halbzeit machte sich erst recht die körper­liche Uebcrlegrnheit b.r Ki zmbacher bemerkbar, wodurch sich am Ende bes Spieles die 3ugenb Grvßen-Busecks mit 2:0 geschlagen bekennen mußte. Der Schiedsrichter leitete zufriedenstel­lend.

schieb.

Die 2. 3uaenb unterlag WerborfS 1. Fugend 2 :0. Obwohl im Feldspiel bester, tonn­ten sich bie körperlich gut disponierten

Meistert laste zogen hoben. Es wäre dies

lehr bebauerl.ch. denn weni auch die Mannfcha t in dieser Klal'c keine Lorbeeren ernten konnte. Io konnte sie doch an Spielerfahrung. Spiel- ftärfe unb Spielauffalfung manches mit nach Hause nehmen Ob an S eile Als clds Marburg wieder zur Meisterstafie kommt hängt von einer

DU Slegeroerfflnbtgung ergab (im ""?Äne r.M ei ste rf chaf t s kla f s«: 1.6iea Mthelm Hosman n (Lollar) 161 Punkte: 2. Adolf "Weigand (Dietzenbach) 146; 3. August Best (Wald- gimxee) 143; 4 Willi Wurm (Diefenbach) 136; 5. Jod. Hardt isielstechach) 134. 6. ®g. Treutet

tÄcIftcrbüd)) 132.

Turner. A-Sflaffe: 1. Sieg Albert D r c - | die r (Lollar) 157 Punkte: 2. Will). Ferber siwaldgieines) 152; 3. Heinrich Römer (Wiefeck) 146; 4. Herrn. Röhl kWiefeck) 145; 5. Wilh. otßmibt ('tikilbfirmem) 144; 1U. Karl Dort (Gr Bujeck) 137; 11. Otto Benber (Rodheim a. d. B.) 135; 13. Karl tzgc-l (Lollar) 132; 14. Lndw. Wagner (Lollar) 131; 15. Karl Failing lRobheim a. d. V.) 129. 16- Adol Hildebrandt (Wieseck) 127 und Heinr. Zecher (Lollar) 127; 17. W<ilter Dierau (Lollar) 123; 19. Wilhelm Becker (Waldgirmes) 117.

Turnerinnen Hanbgeratemezster: 1. Sieg Elisabeth Vetter (Wirhcmsen) 95 Punkte; 2 Marie Willnow (Rüste! :kemi) 82; 3. Dina Du hl (Rüsselsheim) 78; 7. fiel. Pfeister (Launsbach) 65.

Turnerinnen-TI ei ft erHaffe: 1. eieg Stäthe Wobei (Kelsterbach) 118 Punkte; 2. Frieda Göbel (üTclftertxuh) 114: 5. Anna Bernhard(Wieseck) 107: 6. 'Paula Hildebrand (Wieseck) 103.

Turnerinnen-^-Klasse 1. Sieg Anna Detter (Wirhausen) 117 Punkte; 2. Emilie Schmidt (Wieseck) 113; 4 Klara Bremer (Wieseck) 106 5. Marie Karber (Lollar) 100; 9. Johanna

Müller (Lollar) 87; 14. Detta Wörner (Lollar) 70. Handball im Gau Hessen der D.T. le. vad-Vauheim L M .To. Gießen I. 2:4 (0:2).

Am Sonntag standen sich in weiterem Verfolg derGaumeiste^chafts'p.el: des Dau« Hessen di« obenerwähnten Mannsch^tsten zum saliigen Ver- bcmdsspiel gegenüber Das &pid wurde von beiden Mannschaft cm in sehr feiner Wc-.se burch- gefülivt; es trug wohl ben harten Eharakter eines «hten Punktspieles, bvch wurde in k^nem Falle das Erlaubte überschritten. Gauspielwart Seibert (Wetzlar) als SchiedSrich er bot durch leine Arbeit eine anerkennenswerte. L'rechte Lei­stung. 3n der Spielzeit gab Gießen den ^.on an. Ibidte überlegen und konnte infolg? schon vor- aebrachter Angriffe zwei Tore ^erzielen. Bod- Vauheim kam nicht auf, so daß mit 2 0 für Gießen die Seiten gewech! l: wurden. »et Pauke änderte sich bas Bild insofern, daß 2SW- Vauheim feine Spielweise anders cinftaltc. 5X1« engmaschige Spiel des Gießen r Sturmes muhte jetzt einem rauingreifenden S ügePpielc Platz machen, da Bad- Vauheim feine Verteil i'ung f hr verstärkte. Die Läuferreihe mußte _cm*

gestrengt arbeüen. Der linke Läufer Gießens lieferte ein hervorragendes Spiel, Verteidigung gut, Tormann zufriedenstellend Gießen formte noch weitere zwcn Tore werfen. Doch auch Bad- Vauheim fand den Weg ins gegnerische Tor Die sehr gefällig spielende Dab-Vauh?.mer E.s kam durch einen Iler-Boll (eine sehr hatte Entscheidung; jedoch durch eine vielleicht zu än­dernde Regel begründet) zum ersten unb dann durch ein Der eben des Tormannes zu einroi zweiten Erfolg. Der Ausgang entsprach im all­gemeinen dem Spielverlauf. Der 2:4^S.eg des Männerturnvereins Gießen war verdient.

Sicherem Vernehmen nach soll bet Turn­verein Alsf elb seine 1. Mannschaft aus bet

Winterkur ftir

Kervenkranke

and Nervöi-Lrschopfte. ^-zUIkeraaeUll BoDttiir. t Tcuu be trank art e M. t*ro*pekle durch

Dr. M. Schulze-Kahleyie, Nervenarzi