Ausgabe 
11.6.1927
 
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).?n 'Bctreb führen »u können. Sie tft fich aber ch bewußt, daß nicht nur ein entsprechender Schul; ;vll und der A-schluß geeignet er Handel-- crträqe irt.r Dahrunq Dec Jnlettl'rn der Landwrlfchaft ihr allein helfen kann fonvem ;)a6 fie auch bestrebt fein must, der ausländischen fionfurren^ dadurch entgeg.n.>utreten. dah fie den deutschen Verbrauchern ihre Darrn in der gleichen Qualität und ©ortimmg «r Verfü- stellt. Die Landwirtschakt hat mit dieser Stan­dardisierung ebenso wie rn.t der Rat onalifürung schon begonnen, und sie wird weiter aus diesem Dege sortschre.ten. Erschwert wird ihr allerdings ):eser Weg dadurch, daß ihr ausreichende Ka­pitalien nicht zur Berfüflunq stehen oder da. wo sie bereitgestellt werden, nur zu hohen Zins­sätzen zu erhalten sind Die Landwirtschaft liebt auch in der Verwendung der M.ttel für die Er- werbslolenfür'orge eine Benachteiligung der Landtoirtfchaft die nur dazu führt, die Ab­wanderung der Arbeitskräfte au« der Land­wirtschaft zu fördern. 3m allgemeinen ist das ®efamtb:lb ein wenig erfreuliches. Die Land­wirtschaft lieht noch keine S überstreifen, sondern nur trübe Dollen am Horizont auffteigen. Sie hofst und wünsch» aber, daß die wirtschaftliche

ttnttoidlung eine fvlche fein wird, die auch ihren Interessen Aechnung trägt, worauf sie als wert­voller Xe-J des Volkes ein Anrecht hat.

Mitglied Ä o r e 11 - Angenrod unterstrich die Forderung bed Vorredners nach ^ e n t a b i I i t ä t der Landwirtschaft. Die heffifche *Re- aierung müsse für den Schuh der Landwirtschaft bei der Aeichsregierung m den Handelsvertrags­verhandlungen emtreten. Der Redner unter- breitete bann der Versammlung eine Ent­schließung als Antrag, in der es nach einer Bekräftigung der Darlegungen des Vorredners u. a. heißt

»Die Hauptversammlung der Landwirt chaftS- faxmner bittet den Vorstand derselben, bei der "Reichs- wie auch bei der Landes­regierung zu beantragen;

1. für einen ausreichenden Schuh der land­wirtschaftlichen Erzeugung bei den noch kom­menden HandelsvertragSverhandlungen und für die Festsetzung von ausreichenden Zoll­sätzen bei dem in Aussicht stehenden Zoll­tarif mit Rachdruck ein treten und Sorge tra­gen zu wollen;

2. Die steuerliche Gesetzgebung im Reich und be­sonders in den Ländern dahingehend zu än­dern. dah e.ne weitere Steigerung der Grund­steuern, die für die Landwirtschaft nicht mehr tragbar ist, in Zukunft unterbleibt. DaS Ziel must sein; Die schnelle Wiederherstel­lung der Rentabilität der Landwirtschaft;

3. die Bereitstellung von ausreichenden Mitteln zur Gewährung von kurz- und lang triftigen Darlehen zu billigem ZinSfuh an die Land­wirtschaft.

4. eine Aendcrung der Unterstützungen durch die Srwerbslosenlürsorgc dahingehend, dah die steigende Abwanderung der Arbeits­kräfte vom Lande unterbleibt und so der Landwirtschaft auch eine intensive Dewirl- schastung des Bodens ermöglicht wird.

Die Hauptversammlung erllärt ferner die durch den DaweSplan der deutschen Wirtschaft auferlegten Lasten für untragbar und erwartet, dah die in Locarno getroffenen Abmachungen über die Räumung des besetzten Gebietes baldigst in die Tat umgesetzt werden, damit die erheblichen Ha<6teile, die dem besetzten Gebiet durch die außerordentliche Besatzung erwachsen, verschwin- den und auch daS besetzte Gebiet einer besseren wirtlHastlichen Entwickelung entgegengcführt

Wirtschaft.

Diskonterhöhung der Reichsbank.

Wie wir in einem Teile unserer gestrigen Ausgabe bereits meldeten, hat der Z e n - tralausschust der Rei chsbank in sei­ner gestrigen Sitzung beschlossen, den Wech­seldiskont von 5 auf 6 Prozent zu erhöhen. Der LombardzinSfuh bleibt mit 7 Prozent unverändert.

Zur Begründ ung der Diskonterhöhung führte der ReicbSbankpräfwent Dr. Schacht in der Sitzung des ZentralauSschusses u. a. auS: Nachdem die Zinssätze des offenen Geldmarktes insbesondere infolge der während des ganzen Jahres 1926 andauernd zugenommenen auslän­dischen Anleihen, lange Zeit- hindurch wesent­lich unter der offiziellen Bankrate gelegen hat­ten. hatte sich die ReichSbanl am 11. San. t). 3. gezwungen gesehen, ihren Diskontsatz auf fünf Prozent zu ermäßigen. Daß der Reichsbanksah von 5 Proz. kein neues Zinsnioeau für den An­lagemarkt' schaffen konnte unb wollte, ging schon daraus hervor, daß der Lombardsatz derRcichs- bank zu jener Zeit auf 7 Proz belassen wurde Kurzfristige Auslandvcrschulduna und weitge­hend auf Kredit ausgebaute Öffeltencngagement4 verminderten jedoch die edorberlldx volkswirt- schastliche Liquidität. Durch die am 12. Mai erfolgten Maßnahmen der Banken ist die Spe- kulatlonsbereinigung eingeleitet und durch die Herabminderung der Heranziehung ausländischer Gelder für die Diskontpolitik der Reichsbank eine natürliche Grundlage wiedergewonnen wor­den. Die hochentwickelte deutsche Wirtschaft bleibt auch weiter auf die Zufuhr ausländischen Ka­pital- angewiesen. Ganz abwegig ist es. in ble­iern Zusammenhang von einer Gefährdung der Währung zu sprechen. Problem ist lediglich die Wirtschaftssrage. Auf bie Dauer kann nur eine in Ihrer Zahlungsbilanz ausgeglichene Wirtschaft die Deckung für eine den Kredit- und Zah­lungsbedürfnissen deS Landes angemefiene Ro- ten.MrfuIalion beschaffen. Diele Erwägung zwingt, in der Hereinnahme ausländischer Kredite wei'este Beschränkung auszuüben Aus dem Status der Reichsbank vom 7. Sunt ergibt sich die Rot- wendigkclt der Diskonterhöhung da die önt- fpannung nur gering war und die gesamte Ra- pitalanlage noch 208c Mill. Mk. b trug und

| auoiajliet! 4) auf bie Ber» egrüng des A.«^- bet Reichsbant hat lett Sa tret** eg in-, um rund eine M.fiiarbe Mark abgenommen. Dec ilmlau ter Rei bsbanknoten br~. . ohreSentz beim-; 3736 V. ii Marl unb m 31.TE- 37!*) I' L

«n sich demnach bie Deckungsverdä -fe ir r» halb der Reichsbank verschoben

<$rb»buefl des >i*t»si ate» bei bet Deutschen»IbhitU ai»>i»*.

D e Deutsch« Sowbislvnwbairk hat mtt Wir­kung vom 1. Sun bs. 3s ihren Diskontsatz auf 6 Prozent erhöht

Erhöhung der L aben, ätze für täglich fällig- Berber

Die Bereinigung von Berliner Bat ken und Bani ers hat mit fo:ocliger Drrtung t»e Z.nS- sätze für täglich fällige CmLigen um ein volles Prozent erhöht D.e Zns'^y. betragen also letzt 3 j Prozent für täglich fällige Guthaben in orovifions'reter Rechnung unb 4 Pro-ent für :äglich fällige Guthaben in provif'wn-vf^.chtiger Rechnung 9inc Erhöhung bes Zinssatzes für

-gen von 15 Tag.-- .>-.6 j muh erst mit den auSwärt gen Banlenvereinigun- gen besprochen werden

Börse und Geldmarkt.

Der Effektenmarkt litt in der letzten Doche. bie durch bie Pfingstseiertage für fce Börse nur sehr kurz r>ir. unter etn,*r großen Geschästsunluft. Dai ergibt sich schon von selbst, hab kurSmästuj ? besonderen Ere gniske eintraten. Die TäUgkc.t der Berufsspekulation war nicht zielbewu,u engest eilt,onbem von Zufälligkeiten abhäng g So verstimmte während der ersten Tage nach Pfingsten der übe-raschend große Verlust der Rütgers-Werke A.-G.. riner Oesclllchast. die der Deutschen Bank nahesteht. Gleichzeitig tauchten politische Belorgnisfe auf. die sich an die Dorgänge auf dem Balkan unb an bie russisch-polnische Spannung knüpften Die Unsicherheit über d.e Fraae. wie weit die Kundcnenaagernents abgewickelt feien, beun­ruhigte ebenfalls unb verminderte die Unter­nehmungslust. Man konnte kürzlich mehrfach be­obachten. dast noch Positionslösungen anscheinend schwacher Hände ftattsanden, die zwar nur llei- nere Aktienpvften an den Markt bracht nt. bei dem geringen Dolumen be^ Ge'amtge chäfteS aber doch einen Druck auf ben allgemeinen Pre.Sstand ausübten. Snzwischen hat der günstige Abschluft der Gelsenkirchener BcrgweriS-A-<S wiebereinen gewissen Au-gletch gebracht und bie Spekulation zu Deckungskäufen veranlaßt Vereinzelt mischen sich bereits Me.nungskäufe ein, zu denen haupt­sächlich bie auS bem Ausland vorliegenden Äauf- orbers Anregung geben. Die Kurse schwanken somit unregelmäßig und uneinheitlich von Tag zu 'Tag. Liegen keine Motive vor die die Stimmung be-influssen könnten, so f in bet die Spekulation infolge ihrer gegenwärtigen Herr­schaft über bie Lage schon eine Möglichkeit. Bewegungen zu inszenieren. Die Kulisse braucht solche, um an ben Kursspannen zu verdienen. Sine derartige spekulative Beeinflussung scheint im Augenblick mit den Gerüchten beabsichtigt zu sein, dah die angeblich geplante Dvllar- anleihe des Reiches bereit- perfekt sei. An der Berliner Börse kann man alle Einzelheiten über die Begebung hören, obwohl die amtlichen Stel­len scharf dementieren An sich ist bekannt, daß Erörterungen über eine solche Anleihe vor eini­ger Zeit ftattgesunden haben Zu welchem Er­gebnis diese Erwägungen führten, ist bisher nicht bekannt geworden. Die Möalichkeik einer Ar^landanleihe des Reiches ist also nicht von der Hand zu weisen, wenn auch die positiven Angaben der Börse als voreilig unb übertrieben, wenn nicht gar als falsch, angesehen werden müssen. Die Steigerung der Äeubesitz»Anleihe des Reiches ist jedensalls auf die Hoffnung zu- rückzuführen, dast die Emission der erwarteten neuen Anleihe bald erfolgen werde.

Eine besondere Sorge drückt aber durch bie äußerst undurchsichtige Gelbmarktlage aus die Esseltemnärkte. TageSgelb wird reichuch an­geboten, wegen der täglichen Kündigungsmöglich­keit jedoch wenig gefragt. Dagegen bemüht sich die Börse lehr um die Hereinnahme von Termin- gelbem, bie wiederum nur schwer zu erhalten finb unb die Aufwendung von 7.5 bis 9 Prozent Zinsen p. a. erfordern. Die Knappheit des Der- mingcldeS mag teilweise durch die Rotwendia- feit der Vorsorge für den Stichtag bet Zwei- mvnatsbilanzen bedingt fein, der am Ultimo Sunl mit dem Vierteljahrsschluß zufanimenfällt. Auch sonst sieht die Situation des Geldmarktes unflat aus. Die Stütze des englischen Geld­marktes steht uns nicht mehr in dem bisherigen Umfang zur Verfügung, nachdem in London durch bie erheblichen Goldabflüsfe der 'Bank von England die TageSgelbsätze anzogen und sogar bie Möglichkeit einer Erhöhung her Diskontrate besteht. Am Donnerstag dieser Woche erfolgte dieser Schritt noch nicht, ohne daß sein späteres Eintreten damit ausgeschlossen ist. Der Berliner Privatdiskont konnte kürzlich etira^ ermähgt wer­den und liegt damit wieder ein Achtel unter der offiziellen Rate. Vielleicht wollte die Reichs­bank damit einen Anhalt für ihre eigene D.S- kontpolltik geben unb zeigen, dah sie weiter be­strebt Ist. 'olange tote möglich eine Herauf­setzung deS ReichSbanflatzeS zu vermeiden.

Aufwertung deutscher Mark-Guthaben in der Schweiz.

Den Bemühungen beS Deutschen Sparkossen- unb Girooerbanbes ist es gelungen, in her Frage her Auswertung deutscher Spargläu- b i g c r eine freitoillige Aufwertung seitens der Schweizer Geldinstitute zu erreichen Ein Teil her Schweizer Geldinstitute hat sich zu einer freiwilligen Aufwertung nach Maßgabe bet beutkben Geletzgebung mtW)loffen, obwohl fie ben Bestimmungen des deutschen Aufwer- timgsgesetzes nicht unterworfen sind

e Evrneliu» v Hehl A-G Worms. Die Gesellschaft schließt bas am 31. Oktober 1926 beenbete Geschäftsjahr nach 492 201

(475 567- RM. Ao chreidu igen auf Snua^bil er. unb 400145 (857 893 RM Adiwre»Hungen auf Maschinen «$-r.r.d)ntnge*t mit einem Rein- ger Trn'chfic^fic.? .<« Ver^ag>7 von 4^6 565 304 560 RM au» betn wieder 6 Protzen: Dio - den de auf b< 3 r-.u4*ahtcn «."^3 Prr^ «5 Proz »

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feigen Konturkrurv ryältnisen zu tämptert hart 7. Die großen Sch- . .varzen auf ben Rohscllmork! konnten nur »um fl< tzen Teil durch ent'vre- chende Sederpr e ausgeglichen werben Auch die Einflüf.' bet Msdenchitung waren für ihrer Betrieb z B durch Me starie Bevorzugung von Ehevrauleber daS bekanntlich von der G''- Ichait nichtadr;>er: wird, vittoeilig von nach­teiliger Dirkuna Trotz erheblicher Verminde­rung der Kosten man nur einen bri«Hei­den en Gewrnn erzielen Für das neue Ge­schäftsjahr von dm bereits über 7 Monate oeriloffen find hofft man. baß es :n feinem weiteren Verlauf bu* bis jetzt günfeigen Aus­sichten nicht mehr boe-nträdxigt

Der Saatenstonb in Preußen an­fangs Sunt Rach her Statitich.m Äorren- spondenz hat fich infolge her twtxejenb r außen Witterung bet Stanb des WintergetreibeS. fowie der Futterpflan»e". unb der Dreien m Preußen durchweg gegen, den Vormonat verichlechten jedoch bei ben wtcht gsten Getreidearten tote Wei­zen Roggen. Gerste nur um je 0.1. bei Gemen gr aus DisArgetre-.de 'otoie beim Rice um je 02 unb bei Luzerne unb ben Wiefen bis zu 0 4 Punkte Rur bei Raps unb Rüben ist eine Besserung von 0.1 zu verzeichnen Sm gerjen geno mmen, ist die Bewertung he* Standes biffer Feldfrüchte mit 2,7 mittel bu leidlich gut zu be­zeichnen Gegen daS Vorjahr ist Weizen und Gerste gleich gut. Roggen unb Spelz finbogar um 0.1 befier. bie Wielen finb 3.3 unb haben vor allem unter ben Rachwirkungen des hohen Wasser­st an des zu leiben Die Sommerirüchte außer Kartoffeln unb Rüben sind mit 2.7 biß 3,1 al# noch befriedigenb anzu'ehen. an ben Stand des Boriabres mit 2.6 bis 3,0 reichen sie allerdings nicht ganz heran Für die Kartoffeln und Rüden werden vielfach noch keine Begutachtungen abgegeben, weil fie noch nicht überall aufgrgnn- gen finb. Die Entwicklung der Hackfrüchte ist bis­her überall .nfolqe ber rauhen Witterung rück­ständig gewesen so bah die BegutachtungSziffer z. Zt. durchaalS begr?n,zten Wert dal

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Berlin. 11. Juni. Die 6am«tagbörfe eröifnelr I u ft l o und abwartend. Dao Geichöst war so unbebcutenb, bah eine flureentroidluna kaum zu- ftanbe kam. Die Zurückhaltung bes Publikums und der lageefpefulation fuhrt man barauf zurück, bah sich eine einheitliche Ansicht über bie fluemirfungen ber Diskonierhohung auf ber Sorte nicht erkennen lieh Bahrend eine*teilt ber Medio für bat Ge Ichäft au^fchlaggebend war, zeigte man fich durch da» iXommuniqut der Reich-dank unbefriedigt auch wurde die auhenpolikifche Situation lebhaft erörtert. Die Herouffetzung des Repartgelbes aus üch Prozent, bie deoorstehen fall orrftorfte die Unsicherheit der Ansichten über die (SeidMarkttage Die onizielle Festsetzung bet Äeportgelblahf» ist dither jedoch noch nicht erfolgt. 2frn iiflenrn Geldmarkt nannte man für tagetgelD ben unveränderten Satz von 5 blt 7 Prozent Angebot stand reichlich zur lierfügunc Äonottgelb wurde mit 7L Mt Pro ,ent weiter gesucht, ^ur Warenwechsel. In denen keine groheren Umsätze ftatigefunben haben, hörte

nun t-eo c.l.-c lc : ;a. > « 5. Am Devisen­markt waren bie Wirkungen der Diskonterhöhung feum feftr-fiteflen. Auslönbische Deofien wurden in Tertin ehe: "geboten notierten ober allgemein jit unverändert. Der ber Reichem rk stellte * gege- "V-ucorf cuf 4 '.*205 und eenen London

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Reichsbe.rkbi»ko«l 6 Prozent. Combarfcynejeh 7 Prozent.

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Frankfurt a. TR., 11. Quni. Tendenz: fehr ruhig und wenig verändert. Ruch der vollzoge­nen Tatsache der Keichsdonkditkont- e r h ö h u n g log bie Börse vollkommen an- regungslos Auftrage von Bedeutung waren überhaupt nicht vorhanden. Die epelulahon als Trägerin ber heutigen Bors, engagierte sich auch nur sehr wenig. Io bah bei Sörfcneroffnung nur äußerst wenig Werte notiert wurden Dazu war die Haltung lehr uneinheitlich, mit Äur»Derunbenm- gen nach oben und unten von e.ft nur I Prozent von Rontonwerten logen hoher Gelsenkirchen um 125 Prozent, Ilse um 12 Prozent, mähr, nb Harpen»r um 1 Prozent. Mannesmann um L5 Proz nt. Rhetnstahl um 2,25 Prozent niedrlaer du- fegten. Arohbankwerle nur kurz beb Don Schiffahrtswerten notierten ))apafl unb Norblloyb bclbe 138.25, a(|o fast unverändert Auch bie Elektrowerte lagen lehr still, wobei iiifbriger einsetzten wohrend

& Halske unb Bergmann I Prozent oemannei 3 e 11 ft o f fro r .

plus 1 Prozent. Die Metallbankgruppe lag bi* 1.75 Prozent schwächer Don Autoweeten Daimler plus 0,75 Prozent. Kiener inmu* 02 Pro­zent. 3 a u a 1111 n und Maschlnenwerte be­hauptet. Aeuherft ruhig lagen Anleihen bei eher etwa» ichwacherer Haltung. Ablösungsrente 18. Schutzgebiete 9,25. Don fremben Renten Rus­sen unb Turke« still. Mexikaner weiter beachtet nb mäßig höher. Der Oft Ibmarlf zeigte nach ber Divkonterhahuna noch weiterhin starke Rach,rage nach Monatsgeld bei 6.75 bis 8 Prozent, mährend Tagesgeld eine leichte Entspannung hat bei 5 bi< 5,25 nach aeftem 6 Prozent. Prioatdiskvnten 55. Warenwechsel 5.75. Am Devisenmarkt lag London etwa» leichter, sonst unoeranberi London Pari» 124.02, gegen Mailand 88, gegen Zurich 25,25*. g.-grn Holland 12 126»' gegen Reuyork 48,570. Pfund gegen Mark 2OJ4O, Dollar gegen Mark 42223 Der Börsenverlaus unterlag rveiterhin weiteren le.chteren-wankungen. oerzeichnete je- doch keinerlei Bewegung, da ber Medio bereits be­achtet wird.

Berliner Provutienborie.

Berlin. 10 3unL Der Berliner We zen- marft Ist Infolge ber höheren amerikanischen Schlußnotierungen sehr vorsichtig. 3m Zeitmarkte waren bie Anfangskurfe nur 0.75 bis 1. Mk höher, ohne daß aber größere Umsätze zu­stande kamen Bel Roggen hält bas jetzt gün­stigere Wetter etwa« mehr zurück. Lieferung zog nur unerheblich im Preis« an, lediglich Ohober war 1. Mk über gestern 3n £afrr besteht nur ein kleines Snlam angebot Die ver- mehrt hereinkominenden Auslandos'erle« finden vereinzeltes Snteresfe. M«h! 'tilk und unver­ändert. ES notierten i IMü Kilogramm Wei­zen. märkischer 305 bis 3C8; R gaen 280 bis 282 Sommergerste 241 bis 273 Wintergerste 241 bis 275. Zuttergerste 241 bis 275. Hafer, märki'cher. 254 bi» 260. Mals, loco Berlin. 194 bis 106. (100 Kilogramm Weizenmehl 3750 bis 3050; Roag.-n-.i.-hl 36 25 bis 38,25. Wei- jenflcie 15^0 bi# 15.75 Rcgg.nNeie 18.25 bis 1850: TlftPriaerblrn 42 bi» 54 kleine Spetfe- erbsen 27 bis 30; Futterrrtzsen 22 bis 23

(Erneute Durchschwimmung des Aermelkanals.

Pari». 10.3unl. (DB) Heute früh um 3 lltzr starteten in Dtlfant zwilchen Ealai» unb Sap Grisnez zwei tschechoflowakifche Schtoimmer. um den Aermelkanal zu durchicha irrr-er, Siner Vern ihnen mutzte nach lech» IStunden Schwimm »eit aufgeben Der andere namens Spocekhat Dover in 10 45.7 Stun­den erreicht

Tel von Rauch. Geruch und Ruß, jhne Jch/acke. ahme Gruj~

Gehe hkizkraß-, alilxwdhrl-t Gaubcr. ölh/i^, allbe&hrf* vV' G