Einzelbild herunterladen

Nur der

und das Worb'auf dem Etikett ver- bürgen die fcAZAe/y von Palmin^ dem reinen M Cocos-Speisefett zum Kochen,Braten u.Backen M

/jungen, 129 Punkte: 2. S. Sophie Wagner, | Verkehr umfassen 1,5 Millionen Betriebe und

Turnerinnen-Unter stufe:

Ta tunt:

l

Banknoten.

und

sind

(13 Be­leg Luise

Devisenmarkt Berlin-Frankfurt a. M. Telegraphische Auszahlung.

/SD. Nidda, 124 P.: 2. S. Elfriede Erk, Turnv. 2iiddo, 124 P.: 3. 6. Else Eckhardt. Tv. Nidda. 121 Punkt: 3 S. Irmgard Werle, Tv. Nidda '21 Punkte

2. S. Käthe

3. Anneliese Punkte

Ißcrni so itefjt, der .'.us btm bjmtt b 1< i-onkaum Sinbtud, Herren N 'lad)i iqi bkm, die Kuseinar

Rr.

frl<6' connt1

Olon

2

Deichs lohn, scheine' infolge Fern! ° 51

ri fi

Ziffer

der Preuhenkasse aus.

Die ersten Ergebnisse der Gewerbezählung.

Das Statistische Ncichsaml veröffentlicht

Steht"

6

Werberinnen, 13 Siegerinnen). 1

Jockel, Tv. Hungen, 132 Punkte: Nepp. Tv. Schotten, 126 P.: 3.

Dirlamm, Turnverein Hungen, 120

Kreislagung

um niehr als 140 Mill. Mark keineswegs auf die höhere Inanspruchnahme der Banken zurück­zuführen war. D e erhöhte Lombardbeanspruchung ging im Gegenteil von der G-olddiskontbani

5,4 Millionen Personen. Das Handels- gewerbe erscheint mit 1,1 Millionen Betrie­ben und 2.1 Millionen beschäftigten Personen, von denen 36 Pcoz. weiblich sind. Die stärksten Steigerungen zeigen die weiterverarbei­tenden Metallindustrien, die Ma - schinenbauinduftrie, die Elektroindustrie und die Feinmechanik. Die Schwerindustrie hat trotz Rückganges der Betriebe um mehr als 20 Proz. eine Zunahme der Beschäftigten aufzuweisen.

der Turnerschwimmer in Mainz.

vo. Der Kreis 10 (M i t t e l r h e i n) der Deutschen Turnerschaft kam am Sonntag in Mainz zu einer Tagung zusammen, an der die Gauschwimmwarte von 18 Gauen vertreten waren. Die Leitung hatte Kreis-Schwimmwart Bitsch- Frankfurt a. M. übernommen. Aus den Be­richten der einzelnen Gaue ist zu entnehmen, daß die Schwimmbewegung in den Gauen weitere Fortschritte macht. So hat der Saar-Blics-Gau 32 000 Schwimmbäder im vergangenen Iahre zu verzeichnen. Die Ziele der Deutschen LebenS- rettungsgesellschaft wurden weitgehendst unter­stützt. Für 1927 sind folgende Veranstaltungen in Aussicht genommen worden: 30. April und l.Mai: Lehrgang in Wiesbaden: April: Sitzung des Kreis-Schwimmausschusses: 3. Juli: Gau- Berbandsfeste in Isenburg. Mombach und St. Wendel: Iuli. Gauschwimmfeste in allen Turn- gaucn; 30. Iuli: Kreisschwimmfest in Darmstadt: 7. August: 1. Stromschwimmen des Kreises im Rhein bei Rieder-Walluf, 25. Sevtember: Lehr­gang für Wasserball im Hallenoad zu Darm­stadt. Ferner wurde der Kreisleitung nahcgelegt, alljährlich ein kreisoffenes Hallenschwimmsest zur Durchführung zu bringen.

vom Handball in der D. T.

Der Gau Hessen hat in seiner letzten Spieler- ausschuhsihung beschlossen, zwei Handballmann- fchaften aus Spielern der ersten Turnvereine des Gaues zusammenzustellen. Diese beiden Mann- 'chaften treffen sich voraussichtlich am 20. März zu einem Auswahlspiel hier in Gießen. Bei dieser Gelegenheit wird man in Gießen ein Hand­ballspiel zu sehen bekommen, das olle seither in Gießcn ousgctragenen Handball'piele übertreffen wird, da diese Mannschaften aus den besten Kräften des Gaues zusammengestellt sind. Der Turnverein von 1846 Gießen hat die Borberei­tungen zu diesem Spiele übernommen. Näheres über Platz und Zeit .sowie Mannschaftsaufstel­lungen wird noch rechtzeitig bekanntgeoeben

Za vir

Xeik n listen m jui die irgendw oom en die ch> Mchdni wohl sir >-wesen mten. Pdegiert rung fci ftj|t de Hanontn haUtn, i hatte mi lattgoril her, tos Sfjina d ! weites

3,5 Millionen gewerbliche Betriebe und 18,4 Millionen beschäftigte Personen. Die Personal­ausrüstung des heutigen, in weitgehendem Maße durchrationalisierten Gewerbes bleibt erheblich hinter dem für das Iahr 1925 ermittelten zahlen­mäßigen Umfang zurück. Sie ist aber auch nach Abrechnung der seitdem arbeitslos gewordenen Personen immer noch erheblich höher, als sie 1914 innerhalb des jetzigen Reichsgebietes war. und steht zahlenmäßig ungefähr auf der gleichen Höhe, welche die Personalausrüstung der ge- werblichen Betriebe des früheren Reichsgebiets bei Kriegsausbruch bereits gehabt haben dürfte. Aus Industrie einschließlich Bergbau- und Baugewerbe entfallen 1,8 Millionen Betriebe mit 12,5 Millionen Personen. Handel und

Wirtschaft.

Die Vera^unyen der Banken.

Am Mittwoch fand in den Räumen der Disconto-Gesellschaft in Berlin die angesündigte Besprechung der Vertreter der Großbanken und anderer erster Bankhäuser statt. In dem kurzen über die Sitzung herausgegebenen, gestern abge­druckten, Eommunique wird nur mitgeteilt, daß die Lage des Geldmarktes, wie der wirtschaftlichen Verhältnisse eingehend erörtert wurde, wobei sich eine völlige Übereinstimmung der Auffassung ergab. Beschlüsse wurden nicht gefaßt. Wenn auch durch dieses farblose Eommunique das Rätsel, das über der Zukunft der Gestaltung des Geld­marktes liegt, nicht gelöst wird, so zeigt doch die Tatsache, daß Beschlüsse nicht gefaßt worden sind, in welch übertriebenem Maße seitens der Börse diese Sitzung erörtert worden ist. Es kann also auch nicht von einer allgemeinen Kürzung der Reportgelder die Rede sein, die man bis zu einem gewissen Grade an der Börse für wahrscheinlich gehalten hatte. Die Unmöglichkeit einer Derartigen generellen Maßnahme ist u. E.. solange nicht katastrophale Verhältnisse vor­liegen. eigentlich selbstverständlich. Denn die Ban- len werden genau so wie sie entsprechend ihren flüssigen Mitteln Privatdiskonten aufnehmen, auch Reportgelder geben, soweit es die liquiden Mittet erlauben. Wenn also einzelne Danken zum Ultimo eine Kürzung ihrer Reportgeldhergabe gegebe- nensalls eintreten lassen, so ist ein Ausgleich für diese Kürzung normalerweise immer da, indem eben andere Banken mehr zur Verfügung stellen.

Daß diese Besprechung nicht auf die Initia­tive der Reichsbank zurückzuführen ist. haben * wir bereits mitteilcn können. Nun wird in der Berliner Dresse gemeldet, daß die Reichsbank, die übrigens bei der Besprechung nicht vertreten war, dem Wunsche Ausdruck gegeben habe, die Banken möchten in Zukunft zwecks Finanzierung des Ultimo den Lombardkredit nicht so stark in An­spruch nehmen. Hierzu erfahren wir von maß­gebendster Seile, daß die Zunahme des Lombard­bestandes der Reichsbank zum Ultimo Februar

ReichSbanldisko.it 5 Prozent. Lombardzinsfutz 7 Prozent.

Berliner Börse.

Berlin, 11. März. B.i widrrstai^siühigem Grundton eröffneten die Aktienmärkte wenig verändert. Das Publikum hielt sich vom Geschäft zurück, so daß sich die Umsätze in der Hauptsache innerhalb der Spekulation vollzogen. Interesse zeigte sich für Montanwerte unter Hinweis auf den StahlvereinSbericht für E l e k- t r o a [ t i c n infolge der günstigen Ausführun­gen in der heutigen Generalversammlung der Siemens k Halske-A.-G und für Bankaktien auf den außerordentlich gün'ugen Abschluß der Dresdner Bank, ferne i für Ehemiewerte

liebel ciöcrseit haste t5hina lugunft«! Truppen lio-lin b< chen Le Kanton h :ber öarj megssch. ir, die b< irmeen . 'ringen, i ! uht nichl m Äant

4 t tzry.r- mäßigte \ ödende: iier ?lußi "ommunil der Sow irauensm 'n dix Kfll für ! i'cllt - n nismus. C 'au lujarr mit Hilfe ^Hänger iiung bei '"Ußerorbt bandelt, n möchten, l yiben w 5'cherhest -Geslaus role sich t( Reinlich, d, -lantonefen mit °°n neuem

Soroi Wgel, ban W1 zwisi «n Srpt' ~16 dann * lt»n die Molil Endziel, bi y-npanoori äerreiunfl eichen.

fiämpft Oisrnus ui Hüffes jm' j° hat 2JiOi ?6t. Sei, ^nen (9ar, ,7°ndfta

^'tfllie den

. Jfttef, i(>

Anleihe Ablösung 9<r. 1-30000 do. Nr. 30001-60000 do ohne 8lu8lofuiifl6re(6t TeukiLe eparpranncitanktu.- Leutsche Lend. Dollar Anl. 4%{ontürfen.......

5°/, Goldmepikaner Berliner HcmdelSaesellschasl. Hominers- und Ärivar-Bank. Zanr.ft. und Naiionalbant . Deutsche Bank DiSkvnto Commandit Dresdner Bank Metall bank Mitteldeutsche Lredübank. . Desteircichische Lrcditao stall. Neichsbank .

Bochumer Gub Buderus Deutsch Lnrcmburg Äclsenlirchencr Bergwerke. . fcc.tpcnct Bcr-gbau.....

stalnverle SllchcrSlebe-- .... zialiiverk« Westeregeln.....

Lauraputte...........

'."anncöinann ManL-elder Lb.cbcdars P^önir Bergbau Nbeiuische Braunkoblen Rheinsiahl lliiebca Montan TcUuS Bergbau Bereinigte Ltcblwerke

Hamburg^Amerila Pake, . Norddeutscher Llouo . . . Zementwerk Heidelberg . . PpUipp Holzmann......

Anglo Tont. Guano.....

Goldschmidt.........

Holzvertoblung y G Karben-Industrie. . Rutgerswerke........

Scheideanstalt «llg. ElektrizitätS-Gesellschast Bergmann El.ktr. Lieferungen Licht und.Kraft........

Mainkraftwerke Schuckcrt............

Siemens & Halske Adlcrwerke Äleyer ..... Daimler Motoren.......

Heyligenstaedl ....... Meguin.............

Mannheimer Motoren ....

Frankfurter Armaturen . . Konservenfabrik Braun . . Melallgesell-chaft Frankfurt. Pet. Union A -G........

Schub'abrik Herz Sichel..............

Zellstoff Aschaffenburg.... Zellston Waldhof

Büchertisch.

Das Märzhesl des .Kunstwort-" (Verlag Georg D. W. Callwey. München) stellt sich als besonders reichhaltiges Sonderheft bat und befaßt sich in seinem Hauptteil ausschließlich mit dem Thema dermenschlichen Erziehung und Bildung". Die hier gebotenen Beiträge berufener Fachkenner haben ebenso sehr ober mehr noch bie Erwachsenenbildung ihre Voraussetzungen. Hemmnisse und Notwendigkeiten inmitten unserer heutigen chaotischen geistigen Zustände im Auge, als die Pädagogik der Jugendlichen. Wir heben kurz hervor. Beethoven, ein Erziehungskapitel von Alexander Berrsche. das dem alten Miß­verständnis entgegentritt, als ob die Beethoven- sche Musik Ideen auhermusikalischet Natur, etwa weltanschaulicher Art, darstelle und verkünde. DomNeuland zwischen Pädagogik und Dema- gogik" spricht sehr temperamentvoll, ohne Scheu­klappen und mit drastischen Bespielen kräftig unterstreichend, Prof. Eugen Rosenstock-Bre-tau und weist dabei mit bitterer, aber berechtigter Ironie auf die brückenlose Kluft zwischenKin­derparadies und Erwachsenenhölle" hin. b. h. auf das geradezu leidenschaftliche Bemühen aller Parteien, den Jugendlichen ein Reich des Glückes und der Sorglosigkeit zu schaffen, da« zu der Welt der Erwachsenen mit ihrem politischen, sozialen und wirtschaftlichen Unfrieden in krasse­stem Gegensatz steht. Und damit tritt Rosenstock für ein drittes Reich seelischer Führung ein, das zwischen Pädagogik und Demagoge liegen müsse. Donpolitischer Erziehung" handelt ein gleichfalls sehr lesenswerter Beitrag von Ernst Michel.Auf der Suche nach dem ethischen Felde der Erziehung" überschreibt sich ein tiefschürfen­der Aufsatz von Professor Eberhard Grisebach- 3ena. der zu dem Schlüsse kommt, daß kein Dogma und keine Lehre einer philosophischen Theologie und kein dogmatisches System einer theologischen Philosophi. uns den Zugang zum ethischen Felde gewähr.eisten lann daß gegen jedes absolute System zu protestieren sei und da- gesuchte ethische Erziehungsjeld immer nur je­weils im Rüche der Erfahrung liege. Abhand­lungen überErziehung und Jugendbewegung" von Ernst Kemmer und überSitten, Gebräuche. Kulte als Wertträger im Bildungsverfahren" von Geo-g Kerscheusteiuer vervollständigen den inhaltsschweren Hauptteil des Heftes. DieUm­schau" ist wie immer vielseitig und umfassend. Gin schöner Farbrnd.uck nach Marees'Entführung des Ganymed", das Deethovenbildnis nach Waldmüller, ein ..Heil. Eustachius" von I. D. Passavant und ein ,$)eiL Hubertus" von Maries beftreiten den künstlerischen Teil des Heftes, den musikalischen Teil das Adagio aus dem Sextett op. 81 b von Beethoven in der Klavierbearbei- tung von H M. Schlettever. Mit diesem bedeu­tenden Hefte beweist der Kunstwort neuerdings sein Zurücklinden zu seinen eigentlichen, ihm von seinem Gründer Ave m iuS vorge-eichnecen Auf­gaben einer hochstehenden kulturellen Bildungs­zeitschrift im umfassendsten Sinne.

Rundfunk-Experimentierbuch. Teil I: Detektor-Empfänger und Verstärker, Teil II: Röhrenempfänger und Wlderstandsver- stärker. Don Dr. O Nothdurft. Verlag Hach- meister & Thal, Leipzig 192Ö <Lehrmeister-Büche­rei Nr. 797/98 und 832 33) Preis geh. je M. 0,70. Das Experimenlierbuch von D:. O. Nothdurft zeichnet sich durch feine klare, für jeden Laien leichtvcrständliche Fällung des Textes und viele gute anschauliche Abbildungen aus. Es vermittelt in anregender Form die theoretischen Kenntnisse die zum Verstehen des Funktionierens eines Rundfunk'Apparates und zu 'einer Bedienung, sowie zum eigenen Bau eines solchen erforderlich

unter Führung von I. G Farben, und für K u n st s e i d e w e r t e. Aus den genannten Ge­bieten stellten sich Kursbefestigungen von durch­schnittlich 2 Prozent, vereinzelt auch hoher ein. Im Gegensatz hierzu löste die Erklärung der Kaliindustrie, daß eine Erhöhung der Dividende aut keinen Fall erfolgt, eine "Verstimmung au5. >o daß diese Werte um 2 b.s 4 Prozent zurück- ginge- C ne ruhigere Beurteilung fand die Lage am Geldmärkte Tag es gelb war reichlich angeboten, zu 4 bis 6 Prozent und darunter. Diese Flüssigkeit dürfte daher stammen, daß die Danken die für bie Meblo- und Ultimoversorgung vorgesehenen Gelder schon jetzt herangebracht ha­ben, die nun vorübergehend Unterkunft suchen. 3m Devisenverkehr befestigte sich Kabel gegen die Reichsmark auf 4.2175, da große« Dollarkäufe stattenden, was wohl ebenfalls im Zusammenhang mit der Flüssigkeit in kurzfristigen Mitteln steht, die vorüc.rgehend in Dollar an­gelegt werden. Mailand gegen London 108,75. Die übrigen Daluten waren nicht wesentlich ver­ändert

Krantfurter (

Frankfurt, 11. März. Es wurden notiert. Weizen, Wetterauer 29,25 dis 29,50. Roggen, in- länbijdjer 27, Sommergerste für Drauzwecke 25 bis 26, Hafer, inländischer 21,75 bis 22,50, Mais, gelb 18,25 bis 18,35, Weizenmehl, inländisches Spezial 0 40,25 bis 40,75, Roggenmehl 37j>U bis 37,75, Weizenkleie 14 bis 14,25, Roggenkleie 14,25 bis 14,75. Tendenz Stetig.

Berliner Produttenvorse.

Berlin, 10. März. Am Roggenmarkt war die Umsaytätigkeit wieder klein. Für Weizen konnte sich trotz mäßig befestigter Auslands- forberungen eine Aufwärtsbewegung nicht durch­setzen. Die Mühlen sind nur wenig am Markt, ba nach wie vor der wenig befriedigende Mehl- absah auf die Unternehmungslust gerade dieser Preise lähmend wirkte. Gerste still' Hafer eher ruhig. Im übrigen hat sich die Situation der einzelnen Märkte nicht geändert. Es notierten (1000 Kilogramm): Weizen, märl. 269 bis 272, Roggen 246 bis 248. Sommergerste 213 bis 241. Wintergerste 192 bis 205, Hafer, mark. 195 bis 203. Mais, loko Berlin 181 bis 183; (100 Kilo­gramms : Weizenmehl 34.5 bis 37, Roggenmehl 33,75 bis 35,75, Weizenkleie 15,75 bis 16. Rog­genkleie 15 bis 15.25. Diktoriaerbsen 48 bis 64,

Opelwerke Bei den Ovelwerken in Rüsselsheim ist der Geschäftsgang gegenwärtig so lebhaft, daß der Stand von rund 7000 Ar­beitern und Angestellten, wie er vor zwei Jahren war, wieder erreicht worden ist.

' Frankfurter Maschinenbau-A. G. vorm. Pokorny & Wittekind, Frank» furt a. M. Die Gesellschaft ist, wie wir auf Anfrage erfahren, seit drei bis vier Monaten gut beschäftigt; z. Z. ist auch der Auftrags­eingang sehr befriedigend, was wesentlich mit auf wertvolle, in den letzten Monaten auf den Markt gebrachten Neuerungen zurückzuführen ist.

WEN. Konkurs. Ueber das Vermögen der Hessen-2lassauischen Küchenmöbelindustrie G. m. b. H. in Langenselbold ist das Konkurs­verfahren eröffnet worden.

' N a s s a u - S e 11 e r s er Mineral­quellen. Ober-Selters. In der General­versammlung dieser Familien-Gesellschaft wurde der Abschluß mit 41 , Proz. (i. D. 0 Proz.) Dividende auf die 227 300 Mark Stammaktien und 8 Proz. auf die 20 000 Mark Dorzugsaktien genehmigt. Der Absatz hat sich durch die günstige Herbstwitterung gegen das Dorjahr erhöht.

Dresdner Bank. Dresden. Das In­stitut legt für das Geschäftsjahr 1926 einen Ab­schluß vor, der, auch wenn man die übrigen, bisher vorliegenden, im allgemeinen recht be­friedigenden Großbank-Abschlüsse zum Vergleich heranzieht, als besonders günstig bezeichnet wer­den muh. In der gestrigen Aufsichlsrat-Sihung wurde beschlossen, eine Dividende von 10 Proz. gegen 8 Proz. i. Dorj. zu verteilen. Der Geschäfts­abschluß weist, nachdem die Gewinne auf Effekten- und Konsortialkonto vorher abgebucht und wei­tere erhebliche innere Rückstellungen gemacht lind, einen Rohgewinn von 70 958 631 Rin aus. Da diesmal keine Abschreibungen (i. Dorj. 1 040 100 Reichsmark) vorgenommen worden sinh, verbleibt unter Hinzurechnung des Dortrages in Höhe von 227 550 Rm. und nach Absetzung der Handlungs­unkosten. einschl. Pensionen und Abfindungen, sowie der Steuern ein Reingewinn von 11911 108 (i. Dorj. 8670523) Rin Hiervon wer­den 8 900 000 Rm. zur Abgeltung des Dividenden­erfordernisses die neuen 22 Mill. Rm. Aktien aus der Kapitalserhöhung vom September 1926 sind erst ab 1. Iuli 1926 dividendenberechtigt verteilt, während 1 600000 Rm. dem Reserve­fonds zugeführt werden, der unter Berück)ich- iigung des Aufgeldes aus der Kapitalserhöhung auf 30 400 000 Rm., gleich 30.4 Prozent des Aktienkapitals, gebracht wird. 350 000 Rm. wer­den dem Pensionsfonds zugewiesen. 432 973 Rm. an Aufsichtsrats-Tantieme verteilt, so daß ein Rest von 628 135 Rm. zum Dortrag auf neue Rechnung verbleibt. Nach dem Begleittext, der die allgemeine wirtschaftliche und finanzielle Ent­wicklung des Iahres 1926 einer kritischen Be­leuchtung unterwirft, hat der Umsatz auf der einen Seite des Hauptbuches 141 599 077 266 Rm. gegen 118 576 155 194 Rm. i. Dorj. betragen. Die Zahl der im Iahre 1926 bei der Bank geführten Konten zeigt mit 259 777 (259 164) eine nur un­wesentliche Veränderung. Die hauptsächlichsten Faktoren, die gegenüber der Dorkriegszeit die Arbeit in den Banken verteuern, nämlich die viel kleineren Abschnitte der Aktien, Wechsel und Schecks, und die mit der Kapitalarmut zusammen­hängende geringere Hohe des Einzelumsahes, haben sich gegenüber dem Vorjahr kaum ver­ändert; auch haben die den Banken zuge­wiesenen öffentlichen Aufgaben im Iahre 1926 noch viel Zeit und Kosten erfordert. Die Ver­waltung hofft dennoch, durch Verbesserung des Betriebes die Unkosten noch weiter herabdrücken zu können. Die Zahl der kaufmännischen und gewerblichen Angestellten einschl. der Lehrlinge hat im Berichtsjahr von 9484 auf 8622 gesenkt werden können, übersteigt also immer noch er­heblich den entsprechenden Stand der Vorkriegs­zeit. Rach den von der Verwaltung aufgestellten Berechnungen hat sich die Liquidität gegenüber dem Vorjahr von 58,7 Prozent auf 62,4 Prozent am 31. Dezember 1926 gehoben. In den ersten beiden Me.naten des lausenden Iahres habe das Geschäft sich weiterhin günstig entwickelt. Don den Wertpapieren sei ein nicht unerheblicher Teil mit beträchtlichen Kursgewinnen abgestoßen worden.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M.. 11. März. Tendenz zu­rückhaltend. Am Effektenmarkt waren die Umsätze äußerst gering, da die Spekulation vor dem nahen Ultimo starke Zurückhaltung übt. Die Haltung war daher uneinheitlich; durch die Geschäslsunlust kam es überwiegend zu Kurs­abbröckelungen. Auffallend war der er­hebliche Rückgang bei den Siemens-Werten. Man beurteilte die Auslassungen der Generalversamm­lung übet die Geschäftslage und Entwickelung der Gesellschaft sehr günstig, beachtet jedoch auch die Warnung bezüglich der Aktien als Spekulations- Papier. Nach einem Anfangsgewinn von 1,75 Prozent verloren Siemens rasch 3,75 Prozent. Schuckert setzten 0,5 Prozent schwächer ein. Fest lagen süddeutsche Elektrowerte: Main­kraft plus 3 Prozent, Lahmeyer plus 0,75 Pro­zent. Am Montan markt gab die Rhein- Elbe^Gruppe 0.5 Proz. nach, Harpener mjnud 1, Rheinstahl minus 0,5, Manöfelder minus 1.25 Prozent. Kaliaktien lagen infolge Divi­dendennachrichten schwächer Aschersleben minus 3 Proz.. Westeregeln minus 2,25 Proz. Am Bankenmarkt wirkte der günstige Abschluß der Dresdner Bank stimulierend. Dresdner plus 2.13 Prvz. Darmstädter plus 2,5 Proz. Eominerz plus 7,5 Proz I. G. - Farben lagen ruhig

I und im Oberläufe 1 Proz. schwächer. Aeußerst I still lagen variable Werte. Bon Autoak: ien schwächten sich Kleyer trotz günstiger Beschäftigung ab. Der heimische Anleihemarkt zeigte im Verlause etwas festere Haltung. Fremde Ren­ten still, doch behauptet. Am Geldmarkt ist Tagesgeld unanbringlich. doch unverändert 4. Monatsgeld 53 < bis 8 Proz. Privatdiskonten 4.5 Proz. Im Devisenverkehr notierte Paris gegen London 124,05, Mailand 108.75, 3ürid) 25.225, London-Kabel 4.8525. Die Reichsmark no­tierte gegen das Pfund 20,465 .. gegen Kabel 4,2170. Der wettere Börsenverlauf wurde zunächst schwächer, wobei I. G.-Farben 1,25, Siemens wei­tere 1 und Mannesmann 1 Proz. verloren

Börsenkurse.

f5 e-nz 4 '--s'-n. - Ä d( '0(1;..

bat.

. "tyn L de- > .|v,wn u ? 1 $nbeg > °°r R

\ 6t1 L luiion . Qnti| d.e n5pil,0»ipi kt A »hxae S ^°r0

. . . . jetzt

zum ersten Male Reichsergebnisse der Berufs­und Betriebszählung. Die Zählung erfaßt rund

Frankfurt a.M.

Berlin

.-'.Itr.

S4-,tuh.!Snfana

fture

f.ure

Sur*

10. 3.

11 3.

10. 3.

11. 3.

32T

322

322

325

323

326,75

.5

25.1

»

*

15.76

15.6

<2.25

262.5

262.5

562,76

201,5

211

fjt

208

269,5

275

272.5

275

IS1 5

189

187.9

187

181 75

184.25

181,5

1815

182.5

185

182

181

159

160

162

159.75

228

230

228

231.75

8,95

9,05

9.15

IR6

186.25

185

187

1'5

-

185

119 75

123

119 5

123.5

183

184.75

185

185

IM

1$5.5j

18 i

185 5

Zl'l

219

217.62

219

210

209

21'6

209.25

207.75

210 5

206..7

96,25

97

97

97

213

12 25

213

212 75

150.12

150.25

150

122

121

120 5

135,6

137.12

127.5

137

29|

292

29 i 75

294,75

226

225,75

225.6

226.25

170.76

171 75

171

175

128

145,25

1 5.5

144.9

145

165.75

151.75

152.75

150

145,5

145.5

145

145,25

164

185,5

185

189

186

190

117.6

148,25

119.75

149.75

90.75

91

-

»JO

302,75

299

301

132

132

131.75

131

232

231,5

165

105 75

164.5

165.75

184.5

188.5

184,25

189 5

202 5

20(1 9

203

196

191

196.5

132

135

<87

187

186

188.12

271

276,75

273

275

131

129.5

1.30

130.75

116.5

117.75

116

116,5

34

60

61

-

34

_

-

78

180.5

190

124,

77

-

75.5

2.25.

4.75

177

175

175

175

267,5

267,76

266,5

269.5

10. März.

11 März

Amtliche Noti rung

Amtliche Nonerunö

Geld

Brtc'

lilclb Briet

Hmft.« Nou

168,65

168,97

168,55

168,97

Bucn. dlires

1,774

1.778

1.771

1,782

Brff.Antw

,8.64

>8,68

58,56

58,7»

Lhristiania

109,37

109,65

109.41

109,69

Kovenhaani

112,22

112,50

112,21

112,49

Stockholm

112,53

112,81

>12,58

112,86

Hellingsorv

>0,603

>0,643

>0,60

10,64

(italfcn . .

18,80

18.84

>8,79

18,83

London. .

20,438

20,519

w,44!

20,49.

Neutiort . .

1.212

1,222

' 1,2125

4,2225

Borts. . .

16,475

16,515

>6,475

10,515

Schweiz . .

61,085

01,235

»1,035

91,235

Spanien .

<3,51

73,69

72,36

72,54

Japan . . .

2,070

2.074

2.072

2.076

Nio de Jan

.498

'.500

>. >975

1.4995

Wien in D

Ceft. abgcst

39,29

ü9,4S

59,29

59,43

Prag ...

12,47

>2,51

12,469

>2,509

Bclirad .

7,462

7.422

7.399

7,419

Budapest.

73,52

73,70

75.67

73,75

Bul arten

4.043

.,055

.1,045

2,055

L'iffabon .

21,575

21,623

21,57-1

21,62a

Tanzig . .

81,59

81,79

81,63

81,83

.Ronft.ntla.

.118

.,128

2,119

2,129

Albcn. . .

5,39

5,41

5.39

5.41

Canada

1,202

4.21?

1.202

4.212

tiru aat)

4.233

4.245

4,235

4,245

Tatro

.0,964

.l.OIÖ

20,964

.1,016

Bcrlm. 10 Mär;

Held

Brie'

Amerikanische 'Jtoten .....

4.198

4,218

Bellm'che Noten...... ,

-8.45

58,75

Tänilchc Noten .......

>11,92

112,48

Englische Noten........

.0,40

.'0,50

französische Noten......

16.5»

16.58

Holländische Noten .....

168. >2

;68.'J<>

Italienische Noten......

18,97

19,07

Nonveailche Noten.....

>09.08

>09,62

Scundj-Ccfterr , ä 100 Kronen

59.21

59.51

Numänilche Noten......

2,56

2.66

Lchwrdische Noten.....

H2.22

.12.78

Schweiler Noten......

81.02

81.42

Spanische Noten . ......

7 2,L2

72.18

Tschechoslowakische Noten

.2,45

-2,51

Unciarischc Noten

73.37

73.73