Einzelbild herunterladen

Monat

SUI

den find nicht

1 198 1 206 1 147 1230 1250

1270 1288

944 1376 1205 1435 1 236

115 692

104 737

110 464 118360 146 760

127 400

147 556

128 328 166 512 124 360

123 920

132 632

17 899,95 16 190,20 17 067,05 18 289,45 22 153,60 19 708,50 21 753,28 19 577 65 25 579,60 18 787,30

18 664,65 20 006,80

kleine zwei

Januar Februar

März April Mai

Juni Juli August

September Oltober November Dezember

Verkaufte Fahr­scheine

Stck.

Das 101 316 90 265 96 700 103 600 131400 112 160 132100 117000 150 000 109 900 106 700 117 200

Stck.

Iahr 1926.

liche Unruhen brachen in Tschunkian aus, wo die Menge den Friedhof der Ausländer schän­dete. Der Vormarsch der mandschurischen Truppen in nordwestliche: R chtunz g:gen d.e Ralicnaliten des Nordens, der darauf abzielt. die Ver- provian icrung Zengyus angs von Rußland her zu verhindern, geht weiter.

** Umbau der Eisenbahnbrücke an der Neustadt in Sicht. Schon seit einer Neche von Jahren ist in der Oeffentlichkeit u. a. vom Verkehrsverein, im Stadtparlament und auch in diesen Spalten auf die ungemein ver- lchrserschwerende Gestalt der Eisenbahnbrücke an der Neustadt aufmerksam gemacht und ein Umbau dieser Brücke gefordert worden. Daß dort bisher keine größeren Unglücksfälle sich er­eignet haben, ist geradezu verwunderlich. Wie wir nun hören, beabsichtigt die Reichsbahnver- Wallung den Brückcnmnbau in Bälde vorzu­nehmen. Die verkehrshemmenden Pfeiler sollen entfernt und die Brücke künftig an Stelle der Bogen durch große eiserne Träger gebildet wer­den. Der lichte Raum dürfte sich dann auf etwa 13 Meter belaufen. Ebenso wie bei dem Umbau der Eisenbahnbrücke an der Ederstrahe hofft die

Gegen die neue E'mwandererguote.

N e u h o r k, 10. Jan. (TU.) Die Steuben- Gesellschaft, die stärkste Organisation der Deutsch­amerikaner, ruft für den nächsten Sonntag zu einer Massenprotestkundgebung gegen die Neufestsetzung der Cinwandererquoten auf, die in deutschamerikanischen Kreisen st ä r k st e Entrüstung hervorgerusen hat. Die Organi­sationen der Deutschamerikaner beabsichtigen einen Feldzug einzuleiten, um zu erreichen, daß sich der Kongreß nicht vertagt, ohne Schritte in die­ser Angelegenheit getan zu haben. In Kreisen des Senats hält man es nicht für ausgeschlossen, daß die Bemühungen dec Deutschamerikarier von Erfolg gekrönt sein werden.

Loo idge verteidigt seineMittelamerikapolitik

Eine Botschaft an den Kongreß.

Washington, 10.Jan. (WB.) In einer Sonderbotichast an den Kongreß schildert Eoo- lidge die amerikanische Pclitik gegenüber Nicara­gua als eine Politik des vollen Schut­zes der amerikanischen Interessen im Einklang mit der traditionellen Haltung der Bereinigten Staaten. In der Botschaft heißt es: Die Eigentumsrechte der Vereinigten Staaten an der nicaraguanischen Ka­na l r o u t e , zusammen mit den Verpflichtungen, die aus den Kapitalanlagen aller Klassen unserer Bürger in Nicaragua fließen, versetzen uns in die Lage der besonderen Verantwortlich­keit. Die Botschaft gibt einen Rückblick auf die Ereignisse, die zu der gegenwärtigen Lage in den Angelegenheiten von Nicaragua geführt haben und führt frühere diplomatische Aeuße- rungen aus Washington zur Unterstützung des jetzt in die Wege geleiteten Vorgehens an. Die amerikanische Regierung, sagt die Botschaft, hat nicht den Wunsch, sich in die inneren Angelegen­heiten Nicaraguas einzumischen, aber

die vereinigten Staaken haben gegenwärtig ein sehr bestimmtes, besonderes Interesse an der Aufrechterhaltung der Ordnung und einer guten Regierung in Nicaragua. Der vereinigten Staa­ten können nicht umhin, jede emftc Bedrohung der Stabilität der oersassungsmähigen Regie­rung in Nicaragua inlt tie'cr Sorge zu betrach­ten, besonders wenn zu einer derartigen Sach­lage außerhalb flehende Einflüsse oder eine fremde Regierung beigetragen haben oder wenn sie von ihnen herbeige'ührt wurde. Ich habe, sagt Eoolidge in der Botschaft weiter, den schlüssigsten Beweis, daß bei ver­schiedenen Gelegenheiten seit August 1926 IB a f- f e n und Munition in großen Mengen an die Revolutionär'' in Nicaragua verschisst wur­den. Die mit düser M"nilion beladenen Schiffe sind in merikansschen Häfen ausgerüstet worden und ein Teil der Munition hat, wie offensicht­liche Merkmale zeigen, ter mexikanischen Regie­rung gehört.

Es scheint auch, daß diese Schiffe mit vollem Wissen und in einigen Fällen mit der Forderung mexikani­scher Beamten ausgerüstet wurden und wenigstens in einem Falle von mexikanischen Marineoffizieren der Reserve befehligt wurden. Der Präsident gibt noch die Versicherung ab, daß neutrale Zonen in Nicaragua erst nach wiederholten Gesuchen um Schutz seitens der amerikanischen Bürger sowie seitens des britischen Geschäftsträgers in Managua und des italienischen Botschafters in Washington er­richtet worden seien. Bei der Debatte würde die Botschaft Eoolidges von den Republikanern gebilligt, während sie von den Demokraten und der Borahgruppe kalt ausgenommen wurde. Sena­tor W h e c l e r kritisierte im Senat die Botschaft scharf, da sie eine Beschimpfung Mexikos dar- stelle. B o r a h verlangte Veröffentlichung der Botschaft, da sie ein bezeichnendes Dokument sei. Im Repräsentantenhaus erklärte ein demokrati­scher Abgeordneter, daß ein Krieg mit Mexiko durch die Lage nicht gerechtfertigt sei.

(Einigung in Sachsen.

Dresden. 11. Jan. (WTB. Funkspruch.) Gestern abend fand eine interfraktionelle Sitzung im Landtage statt, über deren Ergebnis folgen­der Bericht auLgegcben wurde:An der heu­tigen interfraktionellen Sitzung nahmen Vertre­ter der alten sozialdemokratischen Partei Sachsens, derMirtschaftspartei der Volksrechtspartei, der Demokra­ten und der Deutschen Volkspariei teil. Es erfolgte eine Einigung über die Kabinettsbildung. Die Ergebnisse der Einigung werden am DienStag der Deutschnation a- len Fraktion mitgeteilt werden". Der Landtag tritt am Dienstag nachmittag 1 Uhr SU seiner ersten Vollsitzung nach den Ferien zu­sammen. Aus der Tagesordnung steht als ein- Ätger Punkt die Wahl des Ministerpra- f i&enten.

Verkaufte ~ ,

<xafir. 5a er»

schein- ^förderte gelte hAchen Personen einnahme

abgeordneten blieb nichts weiter übrig, als sich der Gewalt zu fügen und von der Sitzung ab« zufehen Bon allen Abgeordneten der Einheits­front (Memell. Volkspartei, Landwirtschafts­partei und Sozialdemokrat.e), die bekanntlich von den 29 Sitzen teS Landtages 27 innehat. wurde folgende an den Gouverneur des Memelgebiets gerichtete Protestkundgebung unter­zeichnet.

Die auf den 23. Dezember 1926 festgesetzte 30. Sitzung dec ersten ordentlichen Tagung des Memellünvischen Landtages wurde aus Wunsch des Herrn Gouverneurs verlegt und auf heute festgesetzt. Der Herr Kriegskommandant und der Herr Gouverneur haben sich das Recht angemaßt, das Zusammentreffen der Abgeord­neten zur Sitzung zu verbieten. Den dem Kriegskommandanten zustehenden Gewalt­mitteln weichend, legen die unterzeichneten Ab­geordneten schärf st e Verwahrungen ge­gen dieses in einem Rechtsstaat unerhörte Vorgehen gegenüber einer gesetz­gebenden Körperschaft ein.

Das abgelaufene Jahr hat nach dieser Lieber­sicht das Ergebnis des Jahres vorher sowohl hinsichtlich der beförderten Personen, wie auch in der Fahrgeldeinnahme nicht erreicht. Die großen Veranstaltungen des Jahres 1925 (Kreis­turnfest, 116er Fest, Gustav-Adolf-Fest usw.) gaben diesem Jahre allerdings auch für die Straßenbahn ein ganz besonderes Merkmal. Hof­fentlich wird das laufende Jahr zum mindesten den Stand von 1926 wieder erreichen.

Neuregelung des Verkehrs mit Milch«

Die hessische Regierung veröf entlicht jetzt das Rcichsges tz zur Regelung des Verkehrs mit Milch vorn 23. Dezember 1926. Cs wird dann u. a bestimmt:

Die Gerne ntea tonnen anordnen, daß der Handel mit Vollmilch, Magermilch und Sahne cn ihrem Bezirke von einer besonderen Erlaub- ,'t Gemeinden mit wen.gcr als 50 000 Einwohnern bedürfen zu solchen Anord­nungen der Zustimmung der obersten Lmides-

itanoen war, 1500 aten wird hier auf

Aus aller Welt.

Die Brandkataftrophe in Montreal.

Nach Meldungen aus Montreal stellt das Großseuer in dem Paurier-Palast-Kino eine der schwersten Kinokatastrophen dar, die jemals erlebt wurde. Bisher wurden 9 6 Tote geborgen. Man befürchtet, daß sich die Zahl der Opfer auf etwa 150 erhöhen wird. ®ie Zahl der Verwundeten läßt sich noch nicht annähernd übersehen. Die meisten der Opfer sind Kinder und Jugendliche. Das Kino befindet sich in dem Arbeiterviertel Montreals dessen Bewohner bis zu 80 Prozent französische Kanadier sind. Meter den Ausbruch des Feuers werden folgende Einzelheiten gemeldet: Der Brand wurde kurz nach 2 Mhr nachmittags temerit als das Kino für die Nachmittagsvorstellung mit etwa 1200 zumeist Kindern und jugend­lichen Personen beseht war. Sofort brach eine '^oarc Panik aus. bei der die Mehr- zahl dcr Opfer niedergetreten und getötet rouroe. Nach dem ersten Feueralarm flüchteten die Kinder auf eine schmale Treppe, die unter per Last zusommenbrach. Dabei wur­den die Kinder aufeinandergeworfen, erstickt, zerireten oder verbrannt. Bald nach Ausbrechen des Feuers waren Polizei und Feuerwehr zur Stelle, deren Aufgabe es aber nur noch sein tonnte, öie -toten und Verwundeten zu bergen und fortzuichaffen. Nach Meberzeugung der Po- Uzei hat das Feuer seinen Mrsprung in der vorfuhrungszelle genommen.

Großseuer in einer französischen Tonwarensabrik.

In einer Tonwarcnfabril in Perpignan braaj em Großseuer aus. durch das ein großes Lager von Tonwaren vernichtet wurde Der Schaden belauft sich auf über 1,5 Millionen öraraen.

Feuersbrunst aus den Philippinen.

b 2^irke T o ndo wurden durch ein Feuer,

Aus der Provinzialhauptstadt.

Gießen, den 11. Januar 1927.

Die Straßenbahn im Jahre 1926.

Das abgelaufene Jahr hat unserer Elek­trischen Straßenbahn durch verschiedene Veranstaltungen reaen Verkehr gebracht. Dieser war besonders stark im September anläßlich der Gartenbau« und Elektrizitätsausstellung. Ein Rückblick auf die Entwickelung dieses städtischen Betriebes im verflossenen Jahre ist angesichts dieser Sachlage von besonderem Interesse. Nach­stehend lassen wir daher auf Grund von Er­kundigungen an zuständiger Stelle eine Me&et- sicht über d i e D e t r ieb s e r g e b n is se der Straßenbahn im Jahre 1926 fol­gen: Mm Vergleich sind die entsprechenden Jiffern des Jahres 1925 angefügt

mi, be,^mo j a. U °Vr?nktsr

@ie *nlfl'7fQ)Qk fc&Wf jS9nc ß-ZK ;

Die Wirren in China. Niederlage der Kantontrnppcn. Die Haltung Tschangtsolins.

HQJi6cn' 10. San. (WTB.') Wie die Qlgen- tur Jndo Pacific aus Tokio berichtet, bereiten tee Truppen der Kuomintschung-Partei. die sich mit den Truppen der verbündeten Generale über­worfen hatten, einen Angriff auf Kui- d. Ang-Pafi on in der

Z^vins Tschekiang vor. Gegen die Kantontruppen hatten sie in dieser Provinz einen Sieg davon- gctragcit In der Schlacht von Tang-Po-Fu hatten die Kantvntruppen 500 Tote und 300 Gefangene verloren und seien zum Rückzua gezwungen worden. General Woyuan der Kommandant der in der Provinz Tsche'ftano fktenben ^ruppen, halte Gonyam in der Mon­golei besetzt General Vuanjuting. ter General- ' uabSches der Mukdentrupven. der als cigentUdS Ceitcr der Politik betrachtet wird, erklärte daß ein Kompromiß zw.schen Tschanglsobn und der Kuomintschung-Pariri nicht unmöglich Ki. wenn Kanton die Altion der Kommust-., cm verurteile. Marschall Tschangtsolin habe lch im übrigen gegen die englischen Vor­schläge gewandt. Die Lage m ,V r r schlimmert sich stufenwe.ft F r e m d .i f ei n d

Eine Oesterreich-Woche in München.

München, 10. Jan. (WB.) Die Oesterreich- Woche. die von der Deutsch-Oe st er­reich ischen Arbeitsgemeinschaft Der« a n ft a 11 c t und vom 11. bis 15. Januar in München abgehalten wird, ist heute nach einem Begrüßm.gsavend im Richard-Wagner-waal des Bayrischen Hofes eröffnet worden, wozu zahl­reiche hervorragende Persönlichkeiten des öffent­lichen Lebens, der Wissenschaft, Wirtschaft und anderer Berufszweige erschienen waren.

Der frühere Reichsjustizminister, Re.chstags- abgeorbneter Emminger

eröffnete die Tagung mit einer herzlichen Be­grüßung, vor allem der Gäste aus Oesterreich, und führte u. a. aus: Das Verständnis, daß der Anschluß nicht nur ein Gebot der Gerechtigkeit gegenüber dem unnatürlich und gewaltsam in zwei Teile zerrissenen deutschen Volke ist, sondern auch im Interesse der wirtschaftlichen Gesundung und Befriedung von ganz Europa liegt, ist überall gewachsen. Die Auf­nahme Oesterreichs und Deutschlands in den Völkerbund ist nunmehr erfolgt und alle ver­traglichen Hemmungen sind von nun an wegge­fallen. Es kann sich daher nur noch um die Auswahl des geeigneten Zeitpunk­tes hanteln, um auch offizielle Schritte beim Völkerbund zu unternehmen. Der Redner schloß mit der Feststellung, daß in Fragen des Blutes und der Lebensnotwendigkeiten Mut und Wil­lenskraft noch immer alle Schwierigkeiten über­wunden haben. Darum sollen von dieser Oester­reich-Woche als Leitstern, Schwur und Gebot in die stille Werktagsarbeit die Worte Arndts hinübergenommen werden: Das ganze Deutsch­land soll es sein!

Der Dlzevrä'itent des österreichischen Bundes­rats, Professor Dr. Hugelmana, gab sodann einen historischen Meterblick über Die Entwicklung der Verhältnisse zwischen Oester­reich und dem gesamten Deutschtum. Was Oester­reich zum Sch cksal wurde, ist seine ungeheure mili'ärische und politische Ausgabe gewesen, wo­vor sich der österreichische Staat bei der Ab­wehr des Türkenangriffs gestellt sah. Was Oesterreich damals leistete, ist eine spe­zifisch deutsche Aufgabe gewesen. Es ist nicht Oesterreichs Schuld, daß es sich plötzlich fast ganz allein dieser deutschen Ostaufgabe ge­genübersah. Roch einmal hat Oesterreich feine geschichtliche Aufgabe, Bollwerk gegen die An­stürme vom Osten her zu sein, erfüllt, als die russisch-asiatische Welle an dem Schutzwall der Karvathen abgetote- scn wurde. Oesterreich ist an tex Erfüllung seiner großen Mission als Großösterreich ge­worben. Ein schöner Tod. Der Ausgang des Krieges habe daS ganze deutsche Volk auf feine friedliche Ostaufgabe hingelenlt. Wenn man heute noch nicht den letzten Schritt tun kann zum Zusammenschluß, wenn man heute noch nicht weih, wie die neue Form der deutschen Verfassung sein wird, so steht doch fest, daß die Oester- reicher und Reichsdeutschen ihre Wege wieder zusammenführen müssen.

sfs * Ä »ie

auf 8ie

prilten- Lfj[uni delle" en ' |duni ««»Äri»

Hal D,a,® Proze ^'aelvordcn

.« Jer S'i"'w artet)« w «, arbeiten dort

" OcHcr

SeillN® L ffSAS LSS eewefen J. 'nnbhcitsehre^ StaaMllentM Fremdlpra-Hlwie: men I 2°nde.

" Die 209 am Sonrdagnai kreise ihrer wli aenub, der, won Wehiich °°n J hörigen Egest brachte bis 5tre mH feinen -vcchst neler Weist zu E sang, unter ibeßlf herrlichen, vorzögi pronftimme einige 6m anderes Miig verständnisvollste sog. Krellgerjonol! tiger Siolinipiei, einem Menuett i Auslassung und Deber seine ach vier. Mi einer Raiferquarlett vo test dos für at Konzert, das feil auf die Zuhörer

" Einen Pallete die Ort Äofonialfreunöe Wen Vereins) mit rund 200 T. gruppe von 70 obwohl sie erfi trat. Seit Ottob Öen öie Dezirki toorten. Dundesi bet hiesigen Orte toutbe durch bei von einer Tesarn Der forschende Degrühungswot Ionien und ft kaum 30 Jahr kurzen Zeit Sy um seine 2esi tonte der Sei

Soifoffg lee dringend bi öen auf, den f0 und in das a( bestall belohr inniger Zestspr «errn borge,tQ Mtcn die Ges «Öffnung, bet

n den < senden übers 2 ®lQUbe 5 jwionien zum A dr-le Geüm desongsstück § an?hQl^nte" Mrechenden Le Äclonieni^tun

luilßen Ma?

behörde. Die Erlaubnis kann nur versagt wer­den. 1. wenn der Antragsteller die ftir den Handel mit Milch erchcder.iche Sachlenntnis oder Zuverläs igleit nicht bef-öt; 2. wenn di« zum Miichhandel bestimm en Räumlichieften und Ein­richtungen polizeilichen Borschri ten nicht ent- sprechen: 3. wenn anzunehmcn ist, daß der An­tragsteller nicht eine von ter Gemeinde nach den örtlichen Tedürfnis'en festzusetzende Min- destmenge an Vollmilch, Magerm.lch oder Sahne in den Verkehr bringt. Die Erlaubnis kann zu- rück.^enommen werten, toenn sich nachträglich Mm- stände ergeben, die die De.sagung der Erlaub­nis rechtfertigen würden. Vor ter Entscheidung über die Erteilung und Zurücknahme ter Er­laubnis sind Sachverständige des Milchhandels zu hören, wenn solche nicht bei der Entscheidung Mitwirken. Gegen die Versagung und Zurück- nahm« ter Erlaubnis sbeht dem De» trofsenen binnen einer Ausschlußfrist von zwei Wochen die Beschwerte zu. Die obersten Lan­desbehörden bestimmen, welche D^hörten über die Beschwerde entscheiden.

Die obersten Lantesbehörden können Anord­nungen über den Fettgehalt und die äußere Kennzeichnung ein-elner Käse orten treffen.

Mit Gefängnis bis zu drei Monaten und mit Geldstrafe oder mit einer dieser Strafen wird bestraft, wer den erlassenen Anordnungen oder Bestimmurgcn zuwider hantelt. Reben der Strafe kann auf Einziehung ter Erzeugnisse er­kannt werten, auf die sich die strafkare Hand­lung bezieht, auch wenn sie dem Täter nicht gehören.

Die Vorschriften die'es GcsetzeS gelten nur für Kuhmilch und daraus gewonnene Sahne. Sie finden auf Dauermilch und Dauersahne leine Anwendung.

Dir obersten Lantesbehörden können Bestim­mungen zur Ausführung dieses Gesetzes erlas­sen. Cie können bestimmen, daß die ten Ge­meinden übertragenen Anordnungen durch deren Vorstand erfolgen. Sie lönnen die ihnen auf Grund dieses Gesetzes Anstehenden Befugnisseganz oder zum Teil auf andere Behörden übertragen.

Der Hessische Minister für Arbeit und Wirtschaft hat zu diesem Gesetz fol­gende Ausfiihrungstestimmungen erlasen: An­ordnungen der Gemeinten erfolgen durch ten Vorstand. Gcmeintevorstand in S.ädten mit mehr als 20 000 Einwohnern ist der Oberbürgermeister, in den übrigen Siädten ter Bürgermeister und in den Landgemeinden die Bürgermeisterei. Die Zusti nmung zu Anordnungen von Gemeinten hat durch die Miristerialabteilungur Ernährung und Landwirtschaft zu erfolgen. Meter Beschwerden gegen die Entscheidung ter Gemeinden entscheidet die Ministerialabteilung für Ernährung und Landwirtschaft.

Gicszcner Wochcnmarktpreise.

Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt Das Pfund Butter 120 bis 150 Pfennig. Matte 30 bis 35, Käse (10 Stück) 60 bis 150, Wirsing 10 bis 15, Weißkraut 10 bis 12. Rotkraut 10 bis 15, gelbe Rüben 10, rote Rüben 10, Spinat 25 bis 30, Mnterkohlrabi 8 bis 10, Grünkohl 20. Rosenkohl 45 bis 50. Feldsalat 120 bis 180. Endivien 80 bis 90, Zwiebeln 10, Meerrettich 30 bis 80, Schwarzwurzeln 35 bis 50. Kartoffeln 6. Aepfel 15 bis 30, Dirnen 10 bis 25. Dörrobst 30. junge Hahnen 100. Suppenhühner 100. das Stück Eier 18 bis 20. Blumenkohl 80 bis 150. Lauch 5 bis 15, Rettich 10 bis 15. Sellerie 20 bis 40 Pf.

Vornotizen.

Tageskalender für Dienstag. Stadttheater: 7.30 Uhr,Die fünf Karnickel*. (Ende 9.45 Uhr.) Reichsbund der Zivildienstbercchtig- ten: 8.30 Uhr,Stadt Lich", Jahreshauptoersamm' lung. Ortsgewerbeoerein: 8.30 Uhr, Gewerbe- Haus, Mitgliederversammlung. Hessischer San» gerdund: 8.30 Uhr, Schipkapaß, Versammlung. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Die Flammen lügen". Astoria-Lichtspiele:Das große Aben­teuer".

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Es sei besonders daraus hingewiesen, daß die morgen, Mittwoch, statt­findende Aufführung von WerfelsIuarez und Maximllian" wegen der längeren Spieldauer des Stückes es spielt genau 3 Stunden und mit Rücksicht auf die auswärtigen Besucher be­reits um 7 Mhr beginnt. Wie bei ten hie­sigen Ausführungen des hochinteressanten Werkes, ist auch in Marburg bei einer jüngst erfolgten Aufführung tiefe Wirkung erzielt worden.

Dom Konzert-Verein wird un­geschrieben: Im nächsten großen Orchesterkonzert, das am Donnerstag, 13. Januar, im Stadt­theater unter der Leitung des Herrn Dr. TemeSvarh stattfindet, wird zum erstenmal bei uns die neuerdings v:elgenannte Pianistin Lubka Kolessa spielen. Die ju­gendliche Mkrainerin aehört unter den Pianistin­nen der Jetztzeit zu den beliebtesten Erscheinun­gen. Bei ihren Konzerten in Berlin. Köln. Leipzig, Frankfurt a. M. und anderen Musik- zentren ist sie als eine der berufensterk Vertrete­rinnen ihres Faches immer und immer wieder gerufen worden und hat mit ihrer absoluten Musikalität, gläiuenten Technik, feinem Gefühl für Ebenmaß und wirksamstem Zusammengehen mit dem Orchester allen Ausführenden und Ge­nießenden das Folgen zur Freude gemacht. Die Künstlerin hat das llg-Dur-Konzert von Karl- Maria von Weber, ein selten gehörtes, feuriges und namentlich im Adagio fein poetisches Werk, zum Vortrag angemeldet.

Wettervoraussage.

Ziemlich trübes, rnildes Wetter mit erneuten Regenfällen.

Gestrige Tagestemperaturen: Maximum: 8,7 Grad Celsius, Minimum: 6,4 Grad Celsius. Nieder­schläge: 0,7 Millimeter. Heutige Morgentempera­tur: 7,1 Grad Celsius.

I I

Raubüberfall im v-Zug.

Gin Raubüberfall in einem 1)-Zuge wurde in der Nacht zum 6. Januar auf der Strecke Osnabrück-Bremen von einem Manne verübt, der in ein Abtell 3. Klasse mndrang. die Tür von innen verschloß und mit vorgehaltenem Revolver von den drei Insassen des Abteils die Herausgabe ihres Geldes förterte. Dem Zugpersonal gelang es, ten Täter f e st - zu nehmen und der Polizei zu übergeben. Vor seiner Festnahme batte der Verbrechr seinen Re­volver aus dem Zuge geworfen. Die Beute be­stand in kleinen Beträgen, die den Meberfallenen zurückerstattet werden konnten.

Aufdeckung eines furchtbaren verbrechens.

Einem furchtbaren Verbrechen ist man im Ge­birge Engins bei Grenoble auf ter Spur. Bei einer Feuersbrunst wurde ein Bauernhaus zerstört. Die Nachbarn, die zur Hilfeleistung her­beigeeilt waren, entdeckten in dem Ziegenstand d ie verkohlten Leichen ter 72jährigen Frau und ihrer 43jäbrigen Tochter. Große Blutlachen wiesen darauf hin, daß der Brandstiftung die Ermor­dung der beiden Frauen oorausgegangen war. Außerdem wurde die Entwendung von 90 Franken festgestellt.

Grausiger Leichenfund auf einer Eisenbahnslrecke.

Aus der Eisenbahnstrecke M ü n st e rH amm wurden heute in ten frühen Morgenstunden die Leichen zweier Arbriiec ge unten, die offenbar einer Baukolonne ter E.senbahn angehör- ten. Die Leichen waren vollständig verstümmelt. Der Kops des einen Toten konnte bisher noch nicht gesunden werden. Ebenso lonn.en die Na­men noch nicht festgestellt werden. Offenbar han­delt es sich um einen durch ten Nebel her- vorgerusenen MnglücLfall.

Der Tod beim Fußballspiel.

In Vallendar am Rhein,brach während eines Fußballspiels ein 20 Jahre alter Mit- spieler aus Bendorf plötzlich tot zusammen. Die eingeleitete Mntersuchung hat als Mrsache i n - nere Verblutung, hcrvvrgerufen durch einen Stoß mit dem Ball oder einen Fußtritt, er­geben.

Deckeneinbruch in einer Aulohalle.

2n Berlin brach in der Automobilausstellungs- Halle einer italienischen Firma in der Budapester Straße aus noch nicht aufgeklärter Ursache plötzlich die Decke zusammen. Der Sohn Gabriele d'Annun- cios, ter Filmregisseur Gadriellino d Ännuncio, der mit dem Schauspieler Reinhold Schünzel in dem Raume weilte, und ebenso ein Verkäufer, konnten sich nur mit knappet Not retten. Drei wertvolle Automobile wurden unter ten Trümmern der Decke begraben.

Große Sturmschäden in Südrußland.

Die Stürme im Schwarzen Meergebiet Haden noch nicht aufgehört. Vier türkische Schiffe werten vermißt. 9m Kaukasus sind bisher infolge der Stürme 200 Menschen ums Leden ge­kommen. Auch im Gouvernement Samara und in ter Wolgarepublik herrschen schwere Stürme.

1368 341

14 865

1 546 721

235 678,03

Das

Iahr 1925.

Januar

84 900

691

93192

14474,85

Februar

87 500

640

95 180

14 639,90

März

96 300

527

102 624

15 897,95

April

103 700

696

112 052

17 313,81

Mai

119 ICO

678

127 236

19 676,30

Juni

126 900

6C6

134 172

21 209 36

Juli

153 600

1243

168 516

25 621,70

August

222 352

805

232 012

41 191,35

September

143 564

1 376

160 076

25 861,27

Oktober

111000

1075

123 900

19 462.10

November

103 500

1337

119544

18 286,20

Dezember

125 941

1 339

142 009

21 778.53

1 476 357

11 013

1 610 513

255 413,29