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1. K $ert llg-Hrrt.en (S. Metze-Bochum 8.57.20 1.
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biges Sieberieben!"
Isa lächelte überlegen, als sie geichieden war — Bel* seltsame Ehe! dachte sie - und ich durchschaue diese kluge Dome, so jung ch auch noch bin. Um sich ungestört ihren Freund zu erhalten der mir übrigens auch lieber wäre, als dieser abqeblahte, alternde Monn, drückt sie nicht nur beide Lugen zu. 6-e möchte fein jjen und feine Sinne an ein neues Opfer fesseln. Sie ist damals n-cht zu Haufe ge- Tvlen. um mich mit ihm allein zu lallen, und plötzlich hol Ifa ein: nicht einmal das Mädchen und der Diener waren anwesend ... man hatte sie in eine
Und Ck<>vi>y«»|......
starke ßebensbriahung. Auch van Astrologie hatten fi» gesprochen und dem Einfluß der (Beftirne, an den zu glauben der Gros oorgab. Sogar das 5)o- rofkop wollte er ihr stellen und sie nannte ihm dabei ihre Geburtsdaten Sie reimte sich jetzt alles zusammen. Das Pars »m hatte er an ihrem Handschuh c wittert Daß sie es besonders liebe, hatte sie ihm sogar er^hlt, und ihre Handfchuhnummer batte er richtig geraten. Sie fromte damals ihre junge Weisheit aus: „man kann sich fo einfach Nri- kkn wie mailich, aber die Ergänz einer Dame wird sich stets am Schuh und am Handschuh zeigen, ihr Geschmack am Hut.* (Fortsetzung felgt)
Gesamtpolitik der Deulschnalionalen volksparlei
Der Redner kam in feinen Ausführungen auf die Aennderung der Machtverhältm sie m den europäischen Staaten zu sprechen. , Meide Ruß- lanb international, fo werde Mussolini mit ernem Schlage au6 Italien einen straff organisierten Nationalstaat machen. Dir entbehren zwar Der StaatSkunst eines MSmarck. können aber per- lanaen. haft wir mindesten» die nationale Wurde wahren und daß wir die wenigen ,2ltoutS .die wir Deutschen haben, zum diplomatischen jtu*-
(8s mochte einiges Auslchen im 3r.ftitut und aab zu den üblichen Älatfd)creien Anlaß, als J a — man brachte sie bereits in Beziehung zu Lukrin — nicht mehr zur Stunde kam und noch etwa acht lagen aufs Land reifte, zu den Eltern ihrer »ob (egin und Freundin Gertrud von Wiggersheim, die in Mecklenburg ein großes Gut hatten.
gen, die mehrere der besten deutschen Stemmer in ihren Nethen haben. Zuerst findet die Abnahme der Leistungspruiung am Platze jedes Bewerber» statt, bann treten sich die beiden Besten zum Rampf
tag mit dem Wunsche schloß. daß die kommenden Land: ^gSwahlcn der Pnrte einen weit er m Auf« stieg bringen mögen.
3m Verlause detz VerdandStageS faßte man
„Spielen Sie nicht die Bescheidene, kleine Stolze! Cs gibt noch mehr Leute, die sich für Sie Interefficren, außer unserem genialen Freunde, -------- nun, der
Meisterschafts-Mannschaft«- (Serv chlheben.
Die Deutsche Meisterschaft im Mu aschast» G< w.chtheben lommi in bieftm ‘IN.wat jum Abichluß Im Schlußkamps stoben Siegfried Dortmund, !K o I a n b Humi.. ■ ,i
Titelträger I.V.1W0 München. Die Unticheidung Dürfte zwilchen den beiden bayer fchen Vereinen sie
Dr Gyllenborg!
Sie hatten einmal von (Tbiromantfe geschwatzt, und er hatte ihr die Linien und Hügel ihrer Hande ou»gedeutet: ei"e lange Lebenslinie, dazu xunit und Schönheitssinn, Energie — unb befonbers eine e Sebensbcjahung. Hu'
Bccklinbildes. _ ,,
Am anderen Tage erbat sie cme Unterredung beim Direktor. Sie fühle sich der Partie noch n ch^ gewachsen, auch sei sie körperlich und fammüj übermüdet. Sie bat ibn, sie für diese letzten Borgen vor den Ferien, wo ja doch alles nur auf die Theateraufführung hinarbettet, vorn Unfen1 )« dispensieren. Sie wolle sich einer gütigen Em- labung folgend, auf dem Lande Erholen
Der elegante, kleine Herr schaute |ie ein ment übcrafcht an, bann tätschelte er sie väterlich QU\,Seh^Mrnünftig, mein liebes Kind! Das zeugt von ihrer Einsicht. Unser verehrter MeistersSnyer acht manchmal zu forsch ins Zeug Alles wll seine Zeit haben. Reifen lassen — reifen — Stimme unb Begabung!"
für Den Föderalismus tm Reich nachhaltig dn. der ' n»de! on deve durch die Finanznot betreut sei. Di? Wühfarbett Preußen» gegen ba« Reich erichriae >izegen nvch we'.t gefährlicher Die restlose Ueberbrüduna der konfessionellen »egenfäbt mu ' er eigen auf dem Boden rückhaltlosen nationalen Vertrauens und auf voller Dieichvereehiigung AIS beste Staatsform bezeichnete Redner daS »alfcrtum. Zum Schluß forberie er Förderung der sozialen H i l s » t ä t i a ke i t Pc Hebe trurtw mit stürmischem Befall ausgci.ommen. woraus der LandeSoerdandSvorsitzend. ^t llirn oon Hahn, in einem Schlußwort den
hki-hten.
nt^l&icun anWJTtn 3<na
-2 PcofM ^Vvls ftanh verl^' ®ripa‘' g#S$ä g^gSie in*. M Ttubc* Ä ml in fflrof. M in
3.57.20 vtd„ 2 ö. Metze-Bochum 8.57 20 1. 3 Heinrich 8 57.202. 4. Amling 85735. 5. Pira- kvwlkt) 8.57.35.2 6. W Kopp-Kdln 8.58.05. 7 Ä. Voth 9.01.10, 8. Fr Strauch Dresden 9 01.102 9. D. Schmitz-Fran lsuri a. *1R. 9.0553, 10 3. Wöchner«Köln 9.05.53:2 Std
Gesamtklassrment ttämtlich: I5 5taö- n»n) 1 Rudolf Wolke. Ehemniv. 133.33.33 5tb.." 2 S. Rö'ch Chemnitz 134 23.55 2 . 3 C Rrim-Ehemnitz 135.00.102 Std.
llmErsolgundsiebe
Roman von Robert Misch. Copyright btz Carl Dunfer. Berlin SW 62.
.Der deuttchnattonale Landoscharieitag Hess en - Darmstadt begrüßt eS mit Dank, daß fich der Reichspräsident von Hindenburg bet der •Intix Ibimg des Tannenberg*,HaHonalN’nfmal* vor aller Welt gegen ble Kriegsschuld« lüge gewandt bat und erwartet, daß ble R.tchS- regterung den vom Herrn ReltzSpräsidenten begangenen Weg unbeirrt weiter geht b e zur Wiederherstellung der deutschen Ehre und der deutschen Freiheit."
„Per deut'chnationale Parteitag fordert bic deutschnationale ReichstagSfraktion auf. entschieden dahin zu wirken alle« zu tun. kift da- beseht« Gebiet ohne weitere Degen- lei ft ungen von der "Des ahung befreit wird." _
..Die Deutschnationale DoUSPartei in Seifen begrüßt ed. daß nunmehr cnblid) daS in der Reicheverfassung geforderte R ei ch« f ck) ul - geseh durch den deutschnationalen Reich-Minister v. 5t cu bell den <iriefcrbenben Körperschosien zugeleitet worden ist. Sie erwartet alnr. daß durch die endgültige Verabschiedung deS DefeheS den besonderen Schulverhältnilsen i n Hessen Rechnung getragen wird, dadurch. daß die christliche (Grundlage ber o l m u l • tanschule unter allen Umständen gewährleistet wird. AllerdinaS ist bei christliche Charakter der Simultanschule die imer- läßliche Voraussetzung für unsere Stellungnahme Daher richten wir an die deutschnationale RcichS- tagSfraktivn da- dringende Ersuchen, dahin zu wirken, daß die von unterem Landes Parteitag ausgestellten, nachstehend bezeichneten Richtlinien gefördert werden' 1. Die christliche Simultanschule bleibt in Hessen erhalten. 2. Der LandeSgesehgebung wirb überlassen. zu entscheiden, ob unb wann die für Hessen geltenden Ausnahmebestimmungen aufgehoben werden sollen."
Amtsgericht Wetzlar.
Q Wegen gefährlicher Körperverletzung hatte lich ein Schlosser au» Wißmar zu verant- Worten Der Angellagte hatte im Mai mit zwei bereit» früher abgcurteilten Tätern gemeinschaftlich handelnd den Nachtwächter in Wißmar mißhandelt und durch Fußtritte verletzt Da» Gericht ^-kannte auf öOMarkGcldstraße.an cxren Stelle im DichtbeitreibunaSfalle 12 -Sage ®c- fängni» treten. Auch muß der Angeklagte die Kosten des Verfahren» traarn
Mit feinem Antrag auf gerichtliche «ntüftel- düng über eine polizeiliche Vkrafveriüguna übet 15 Mark schnitt ein Landwirt au» Aßlar schlecht ab. Der Angeklagte hatte gegen die Straf enverkehrSordnung verstoßen, indem er die falsche Seite auf der OrtSstraße In Aßlar befuhr, unb dann den Anordnungen des Poiizeibeamicn
„Sie Ungetreue! — wenn Sie schon den Lehrer wechseln wollten, warum meiden Sie denn auch unser Haus?"
Isa lächelte leicht:
,,tid), (Bolt, verehrte gnädige iZrau — es ist bester so Unb es wird mich |a auch niemand oer
4. Marburger Bernrennen.
)| Marburg. 9. Oft. Vom herrlichsten tzerbstwetter begünstigt wurde heute da» vierte Marburger Vergrennen. da» bereif» mehrfach verschoben wer en mußte, auf d?r lehr kurvenrrichen Strecke Marburg Kappeler J,rnße Bauerbach au»gefcchrrn. Taufende ton Zuschauern hatten besonder» bei den bekannten ^Kurven oberhalb der Hanlenhäufer. . erm Bewältigung große Deschicklichkr t tm Fahren criorbcrt. Aufstellung genommen. Der Verlauf de» Aennen». zu dem 94 Nennungen Vorlagen. war In allen Teilen hervorragend. Unfälle kamen nutzt vor. Infolge der durch die trockene Witterung sehr guten Straße wurden die bi» jetzt besten Zeilen aus dieser "Rennstrecke erzielt. Die beste Zeit de» Tage» fichr Aug Momberg c r - Frankfurt a.M aus Vupo.tti-Renntagen mit 2:46,1. Beste Zeit für Motorräder Tlrtur Dom- LudwigSburg auf Standard mit 3:0,1. Den Damenpreis errang Gräfin Margot von ainflebel auf St eher-Sportwagen mit 3:3.1. Den Wanderpreis der Stadt Marburg und den Jub'.lä. mSprri» de» Marburger Auto- mvbilllubS erhielt Aug. Momberger- Frankfurt a. M. auf Bugatti
ADAL-Herbstrennen für T^otor» rüder auf dem Nürburq-Ninq.
Um die noch ausstehenden Meisterichaftsläufe de» wahres 1927. die wegen unvorhergesehener Umstände bisher nicht aungefähren werden konnten xum Austrag zu bringen, hat der Haupt- sportauSfchuß de« ADA-ä beschlossen, am 30 Oktober ein ADAS-Herbst-Rennen für Motorräder (letzte MristerichaflSläufe) auf der Mittelschleife de« Vürburg-Rlnge« zu veranstalten. O« ist die« die mittlere, 7,5 Kilometer lange Rundstrecke. die mit zahlreichen «kurven und Steigungen und zwei langen Geraden zweimal an den Zuschauertribünen vor beifuhrt Die Veranstaltung ist offen für Motorräder aller Massen von denen diejenigen zu 250. 350 753 und 1000 ccm die Meisterichaftsläufe auSfahren Die Kategorien 175 und 503 ccm fahren über 8 Runden während die übrigen Kategorien, die am MeifterichaftSlauf beteiligt lind. 33 .^unk^m absolvieren muffen. Reben ben »brenbni*en f.* Bargeldpreife In Höhe von M 7250 füt die Sieger ausgesetzt
internationales Radballturnier in Zürich.
3üri4k 9. Oft. (WB.) Sm Sntemationalen Radballtumier in Zürich f^fltc bet Radfahr- llub Frankfurt a.0lt-Oberrab mit 5 Punkten vor Radsportabteilung der örfuitxrr Turnerichait mit 4 Punkten, Radscchrvevein
Wanderiuft" Frankfurt a TI. 3 Punkten und Velo-Klub -2ln der vibf (iurid) 0 Punkten. DerRadballändermatchDeutfchland- Schwei z wurde von den Deutschen nach interessantem Spiel mit 5:3 (3:3) gewonnen
Iweiftunden-Segelflug über dem Dürnberg.
Der Iungsegelsllegcr Magerfupp e fturtdc am Donnerstagnachmittag mit dem ^üriflugzeug Rierenherg- bei einer Windstärke von 8 Sekunden meiern vom Dörnberg aus. Er erreichte eine Hohe von 100 Meter und hielt sich Zwei Stunden sechs Minuten in der Lust. Durch diesen Erfolg ist die (Eignung des Dörnbcrges, der in nächster Rahe von Raffel liegt und schon seit einiger Zeit als ceflri- ttugaelande erprobt wird, für diesen Zweck erwiesen, wenn man bedenkt, daß der längste Dauerslug in diesem Jahre auf der Rhön 1). Stunden dauerte
der —" sie lachte etwas gezwungen — ein rechter Schmetterling ift
Wenn Sie Lenz meinen, so dachte im ihn mir"- — Sie sprach es kühl und gelassen. — „Uebri gens Hai er mich nur sehr flüchtig umgaukelt. Das Blümchen hat er längst vergessen — es blüht nur für die Sonne der Stunft."
„Defto bester, desto bester! Wir glaubten schon —
Was, gnädige ssrau — was glaubten Sie'
S'e fühlte sich plötzlich Vieler klugen Weltdame gewachsen, fast überlegen. *
Wir haben Len; vor unserer Rückreise zufällig im Herbst getroffen - in München (Er erzählte uns von Ihrem Zusammensein ..." e
„Das -och nur ganz zufällig unb stuchng war Bückte sie diese ^rau nicht an m*t einem kaum geahnten Augurenlacheln, bas mehr in den äugen als um ben Mund blinkte, als wollte sie lagen: "Mein liebes Kind, wa» versuchst du mich erfahrene Weltdame zu täuschen!"
„Run, mein M-n ist auch fo ein Schmetterling — nur manchmal ein recht zudringlicher. Dann muß man ihn verscheuchen — aber warum bann gleich (eine Freunde fliehen? — Also, lommen toie ruhig zu unsrem nächsten Sonntagstee' Ich habe mich sehr gefreut, mein liebes Fräulein, »uf baf-
2 Sigel 8.54.00:1. 3. Ä. VtSpel-Berlin 854.00 2.
4. 3. Dumm 8.54.00 3 , 5 5) Mandellrz-Noin 354.00 4 . 6. X Vchmidt-Dre«den 854.0? 5, 7 Wallendorf-Radevormwald 8.M.OO:6. 8 Rich ter 8.54.00 7. 9 Dierk« 8.54.00:8. 10. D. ®nger
Auf Doizin, dem Herrlichen mecklenburgischen Gut lernte Isa bann auch den Mann kennen, der in ihrem späteren Leben noch eine besondere Rolle vielen sollte: Dr. Gundaccar Gyllenborg. Er war einer der wenigen, die sich für den Gesang I'as — nicht begeisterten. Still abwägend horte er sich die zarte Stimme an: „Muh noch viel arbeiten, stellte er nur fest unb bachll mit Bedauern für bas junge Geschöpf an die schwere Laufbahn, die der Rürfttcr zu gehen hat
Isa stürzte sich nach ihrer Rückkehr mit neuer Macht und Eifer in die Arbeit. Die Selden-Fursten- stein leitete setzt ihre stimmliche Ausbildung: unb bic Schülerin sühlte bald, daß ihre Stimme sich schmeibigte und in der Höhe an Umfang, im Ganzen auch an Stärke gewann. Lukrin öar fein schlechter Lehrer gewesen. Aber er war ein Mann unb legte mehr Wert auf den Ausdruck, als auf die st-mm.'-chc Ausbildung. _
Eine Frau, die ihr Handwerk. versteht, die Selben sprach in ihrer ruhigen Zurückhaltung und bescheidenen Art stets nur vom Handwerk — „Vie kann eine Männerstimme ausbilden, aber Jjrauen- stimmen sollten nur von Frauen ausgebildet werden, lumaf die Ihrige, liebes Kind, die zart unb nicht fehr groß ift.“
Ifa lernte — lernte und drängte alles andere zurück Einige Male — sie vermied es und Lukrin wohl auch, begegnete sie diesem in den Gängen oder vor dem Institut. Er grüßte dann stdesmal letzt höflich, etwas verlegen Rur das erste Mal hatte er sie anzulprechen versucht, aber ein kalter «trahl ihrer Augen, ein spöttisches Zwinkern ihres Mundes machte, daß er schnell den Hut zog unb verlegen weiterging
Unb eines Tages war sie feiner Frau in bte Arme gelaufen, die mit ausgestreckten Händen auf sie zukam.
lästige, .stbrverv.rletzung zu 7 0 Mart Geldstrafe verurteilte hafte ein Landwirt ou« ? r ei 11 nb g <b IVrv'u i
geflaute fuhr im Aptti mit leinrm fuhrwerk van .lLetzlar nach Drrit': bach. Umer.vra» etwa gegen 1 .9 Uhr abend« (uBr rin Mot'»rrad obrer gegen da« Fubrweri De« Angeklagten Der Kraftfahrer erlitt hierbei lchrvere Verätzungen (Schädel- unb Aafenbeinbruchi auch tnurbe da« Motarrad vvli- ftänhiq zertrümmert Die Schuld an diesem Unfall tollte der Angeklagte haben, da er mit feinem Fubrit>erk entgegen der Vorschrift link« gefahren sei und ferner keine brennende Laterne am Fuhrwerk führte. Während der Ang.-klmste zugab. ohne Sich' gefahren zu sein, wett c» an jenem Abend vvllständ'a heil gewesen fei. bc- ... auf der falschen Seite gefabnn zu lein. Da» Gerich'. sah nach längerer Bewei«- aufnähme eine strafbare Handlung de» Autc-- flagten al« erwiesen an und erkarmte wegen fapr- lälllge' .störperverletzung in Tateindeil mit Verstoß gegen die Sl raßenverkehoSordnung aus 5 0 Mart Geldstrafe hiNSweise 10 Tage u>e- fängni« .ferner muß der Angeklagte die recht erheblichen .stosten IX» Verfahren» tragen
Ein Zriaftwagenführer au» Wetzlar, sowie dessen Shesrau waren In erster Instanz, ersterer Degen Beie.diM'"ä Z" 50 Mark und U>cu u ID i her (taub» zu lwei Wochen S^sänani«. lenirre wegen Widerstande» zu 30 Mari (pe'dßrase verurteilt worden. Diese« Urteil fechten sowohl die Angeklagten, al» auch die Staatsanwaltschaft durch Verri'ung an Wie die Derchandlung er jab. erschien im April der VerichtSvvlUieher in der Wohnung der Angeklagten zweck« Vonvao ne einet AnitshandluTtg. wobei ihm allerlei Wiö. r- stand bei der AuSül'ung seiner Amtspflichlln g- lelftet wurde. Da« Gericht verwars die Berufung der Staatsanwaltschaft und her Shefvau und rxr- urteilte den Shemann zu 180 Mark Geldstrafe. «yentutll für je fünf Mark etn Dag Gefängnis und zur Tragung der Kosten.
tobren* au*.
einem Metaildocher au» Ärofborf war Dicbst..! i tur VaU gelegt Sr batte in l-tci Fällen in \. Wirtfcha't Frcu-ch in .strv'r. t kleinere Lrirbv rag« au« der Äa!fe wuxn'tl Der seither unb.-ichrit^rne Qlnee.lcgtc 6Q*t lein undefonneucO Hanteln mit 4 5 » « rk « e k d st r a s e n Ste'.le einer txrtrit.teii GefäN'Niestr se von neun Tagen.
TOcgen ftbtoc.t Dubstahl« faß e*n Wjtbri- act Lehrling au» Wetzlar nf der Anklage» la-'. weil er gemeinsam tl einem Ztiaendltchen in Aba^esenhei' der Hausbewohner in eine fremde Wohnung unter Benutzung von Dietrichen eindrang und dort au# einer C d- ibe 2S Marr entn-<i.dete die r dann mit feine n Zkontpii^n teilte Das Dericht erlnnnte , i n den 3:i e» klagten, her gritünbtg iß. ar1 die Mtndeststra^e von drei Monaten ® 11 ä n g u i « und billigte ihm mit RückNck* auf |dne Jugenh bitt 3nbrc Bewährungstrist obre drlcgunn einer Ldetdbuste zu
Kleine Sitaikuttmet Wetzlar.
U ®eg<n da» Urteil de- Amt g<richt» (Fhiinqb*bluieti. hr* Ibn wegen aertt
die SttaßenverkehrSordnun,i. «ow'e to'icn fahr-
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Hl. bet bi« chrem Degieilboot )ung der «ngliljn gelange»btt Den den Äanal Schmig ihres Ziels macht, au» der fit hie. MH «leise and überhaupt die mthqutrung gelang.
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Rabsernsahrt, bet n Deulschlanb, assrl beginnenden Frankfurt a.A Frühjahr in Berlin er Beteiligung br- issel mir noch vier ie SiegeSpalme ran- ing Aubvls Dvlke it. alS auch in der t selbst al» Cieoet lasse lvar stärker be- )pi, die alt Otennzn
Ipamenbt Aämpft ble Orte skaliel, i, Kirchhain. Ldlbe Lar CtkxXAWs «rMycte. ging M.
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gut zu bezeichnen.
>etter war wohl zm auch ein nicht W rz nach 3 Uhr nach- Fahrer, die um 6J0 eftartet waren, durch» IchemiMge balle H» trede innechalo ro anksurtzumSmP- D. Nachstehend he fahrt Mel-Sn^ i kennen getoerm'1 gnMin 8.M.OOW
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kpie'rn benutzen. DeShakb war die Deurschnati»- nale Vel.'Spariri vrrn Anfang an gegc i v o - carnv un»'- bte Rnwendung der Svri .»er- einbarten“ J3 .hodrTt. Enttäuscht sind wir nun ach mt: >em Erfolg dieser Mech-den unb all dem. u j« au« Lorarno her.vas'prang. Vor alirni mü len Wir den Widerruf der KriegslchuldlLge verlangen unb tot le Segenfe t gkeitin der Abrüstung und mtQil:‘gc Zestl.-tzung der uns auf er legten Schuld- summe.
3n der Innenpolitik erfortert d.« Aot her Lan>w nschas» nachbattlge Hilfe leiten« de» Reick» b*r tjä:ts<r und der Gemriird^ ban t die gefähriiche c fuhr avSlän-i'cher Erzeugnisse unterbunden werdeir kamt. Redner trat dann
6ln 73fätzriger restamentsfätscher
«SR. Wetzlar, 9. Oft (Ein 73jährlfler Einwohner aus Rlederwetz (Rrels Wetzlars stontz wegen T e st a m e n t sfä 1 s ch u n g vor der Großen Strafkammer. Seine Ehefrau war Im April h 3. Sestorben Einige Wochen Ipäter übergab er einem ieflgen Notar das angeblich von der verstorbenen eigenhändig geschriebene und unterschriebene Testa ment Da Zweifel über die Echtheit auftauchlcn, wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, bas er gab, daß der alte Mann da - le ft a ment elbft geschrieben hat mit den, Ziel, die ge efthdun Erben zu benachteiligen Das urteil lautete auf vier M anale Gefängnis
Rundfunk-Programm.
15.30—16.00 Uhr Die Stunde der 3ug ad. 16 30-17.45 Uhr Konzert de« Haa^rchest.-r»: Äan Vllllöcker. 17.45 18 06 Uhr: Die Vcfcftunöe. 18 30- 19.00 Uhr Uedertragung von Äaffd. 19 00- 19 30 Uhr Funkhochfchule .Altdeutsche Xafclmalerei II“. Vortrag von Dr. Oswald Götz. Assistent am Dtädelfchen Kunstinstttut 19 .30 Uhr
Falle gelockt .. ukd sicher war das schon öfters geschehen
In einem großen Gelachter entluden sich ihre Gedanken, io daß sich die Borübergehenden erstaunt nach ihr umblickten All diese Leute durchschaute sie. Bber sie hatte ja auch ein warnendes Beispiel vor sich Die eigene Mutter, die ihr in mancherlei An- Deutungen und zuletzt in einer vertrauten Stunde ihr voreheliches Schicksal gebeichtet.
Bon Lenz flatterte ihr ein paar Mal aus Wien, zuweilen auch von einem Gastspiel, eine Karte oder ein kurzer «rief Ins Haus. An ihrem Geburtstag, int Februar, kamen zwei Paketchen aus zwei flro f>en Berliner Geschäften, em halb Dutzend Flaschen ihres pariser Lieblingsparsüms „Trtfle" und jwe, Dutzend der feinsten und elegantesten Handschuhe, ihre Nummer
Don Lenz? Aber dann stiegen thr wieder Zwei- fei auf Er wußte gar nichts von ihrem Geburtstag, -chrieb auch keine Zeile Das könnte vielleicht Diskretion fein. Sie arubette darüber nach, erkundigte sich auch in den Gefchäften, wo man ihr fetnerlet Auskunft geben konnte oder wollte Irgend jemand hätte den Auftrag gegeben und bezahlt. So etwas käme alle Tage vor — Ein Berliner Verehrer — Lukrin? Unsinn! Uebrigens wußte auch er nichts von diesem Iag<. Ls mußte jemand fein, der ihn genau kannte und dazu ihre Vorliebe aerobe für diele Dinge. Eberhard? Der büffelte für fein Abi- lur, wir sie gehört, hatte auch wohl kaum das Gelb für dielen teuren Spaß. Und plötzlich wußte sie es:
12 Fortsetzung Hochdruck verboten
Und plötzlich fiel er vor Ihr nieder, umklammerte ihre Änie und sprudelte, sich überstürzend, Beteuerungen seiner Liebe heraus. — Schon vom ersten Augenblick an habe er sie geliebt — Er würde sie zu einer großen Sängerin machen — er würde sich töten, wenn sie ihn nicht erhörte .
Isa laß stumm, unbeweglich da. Er hielt sie fo fest umklammert, daß sie sich nicht bewegen tonnte; und ooll Ipöttilier. tatter °>.dermM.,er Neugier blickte sie, wie auf em -Schauspiel, auf len halb wahnsinnigen Mann herab
Mit einer plötzlichen Bewegung schnellte der Sänger auf, wollte sie umfassen, sie kus,en
5hm rangen sie miteinander: sie schlug ihm mit l,“»*. Sauft !"•
Aut unb Scham, liehen ihr Kräfte. Sie sah noch •«in« entsetzten Züge, das balberftaunte, hall wei ] »erliche Zucken seines Mundes — bann Wug sie ? < Draußen1 a^mde $fic hoch auf, kämpfte ä^a'tsam L' KJ*
ganze Szene unwahrscheinlich, grotesk vor- D, s ebewinselnde Herr mit seinen schlatzen Zugen er.
schien ihr wie ein komischer, ältlicher Satyr etnes
ben Titel gegenüber
Die Weltmeisterschaft tm fialb ^weryewicht.
Am Freitag wurde in Neuyork brr Kamps um ble Wcltmr.flerschaft im Halbschweraewlcht zwi schen Tommi) Loughran unb Mike Mac Tlflue ausgetragen Tommy Caughran siegte nach Punkten unb sickerte sich so ben Titel eines Weltmeisters im Hall-schwera rocht Obwohl Mike Mac Tigue starke Angriffslust zeigte, scheiterte er doch an der geschickten Verteidigung seines Gegners, her zahlreiche Treffer anbringen konnte unb so von Runde zu Runde Punkte ausholen konnte
Deutfdjrationaler Parteitag in Worms.
Lpb. Worm». 9.0h. Samsta, naajmittafl begann in Worms brr Parteitag bei Dn. Vp.. Lanbcsverdgnb Hessen- Darmstadt. Rach einer Sitzung de» engeren und wei eren Vorstände« am Vormittag sprach Eizelle-z von Hahn al« Vorsitzender nachmittag» die Deariißu igSworte unb gab einen Bericht Uber bi’ Tö'n kett dr» LandeöverbandSvor- stand«» B«i ben Wahlen zum Lanbesdor- stand wurden die bisherigen Doriitzenben tme- dergewähl'. TlamenJ der Ortsgruppe Worm« , pracken Herr Raiser, für den Frauenaus- fchuß der Partei Frau Dr Reinhard. Pros. Dr. Werner wieS in feinem Referat die Behauptung zurück daß bic Deutschnationalen Ost- cfbiec feien. Die Deutschnationalen hätten höchsten» die konservative Linie der vormaligen Ehristttch-Deutlchsozialen. Sr schilderte ferner ben Aufstieg der Partei in Sehen von Drei aus sechs Mandate, durch die bic Möplichteit gegeben sei. künstige» recht viele« zu erreichen. Dei den kommenden Wahlen werde dem stetigen Aufstieg der Partei entsprechend ein weiterer suwach« zu verzeichnen sein.
tim Sonntaguormittag sanden Sitzungen per Ausschüsse für Landwirtschaft, Angestellte unb Arbeiter und des Frauenausschusses statt, die gut besucht waren. Bei der Rachmittagssitzung sprach zunächst Frau Landtagsabgeordnete Deutsch aus Königsberg über Kleinrentner-und tiuf- wertungssragen Die deutschnationale Arbeit für die Kleinrentner fei deeweaen energisch gewesen, weil auf dem Gebiete der Auswertung für den verarmten Mittelstand nur schwer etwas zu erreichen gewesen lei. Eie bezeichnete an Stelle der Fürsorge ein Reichsrentnerentschädigungsgesetz als das Ziel der Partei. Abg. Kindt hielt daraus die mit gro- hem Beifall ausgenommene Festrede über deutich- nationale Politik, die in einer Forderung zur Beseitigung der Kriegsschuldlüge, im Sinne der Tannenbergrebe des Reichspräsidenten von Hinbenburg, ausklang. Als letzter referierte der Landesgelchasts sichrer Dr. Brehms über die besonderen Belange Rheinhessens, vor allem des rheitchesstfchen Winzer- und Bauerntums, worauf Erzellenz von Hahn den nichtöffentlichen Teil des Parteitages mit dem Ausdruck der Genugtuung über ben befriedigenden Verlauf mit herzlichen Dankesworten schloß-
Staatsminister a. D. Grellen z Wallraf hielt als offizieller Schlußvekmer am Abend einen ausführlichen Vortrag über die
>'e 6 Sage Kost n de«


