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9. Zuchlstämme: 8hn : W. DSngeS Z.-A^ ges- Mchtnbach, M y, D. Sütinget 1

>g, Hühner: 1. Älal koarzlacl. Threnpreis t o n b I e t 7ileöef@enrür2< inS«Laubach. 2. Alas SUbetlad: Shrenvi . Preis: Aua. Mauser !. Preis: $$. Dindinx e, Hamburger 6il6< ptcls und 1. Prelle: l -Gemünden. 4. Äh' [bermötnen: Shrem ioff ßbetling'fyibi!? tbratel: tyrenprcif i ,us 2.-Dut>Petitnrvd.

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i 1. Prelle: D. ägi ' 0. Hahn-Menrad. ,tJ, stallen«: 8° tschaltsfammer und L S>B OZ. Ehrenpreis. L uni )j,3etten$*. 3uL 3 t-ern, S. «lasse.

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fl Plymouth -Rok«: Ehrenpreis, 1., 2 und | Preis. L Steffen-Maar. 14. Rhode - IS aber: Ehrenpreis, 1. Preis: Fr. Bauer- trchen. 15. Weihe Wyandottes: Ehren- pEiS der Landw.-Kammer, Ehrerrpr. u. 1. Preise: Otto Södler - Dieder-Gemünden, Ehrenpreis vrd 1. Preis. D. Hoppe- Altenstadt, 1. Preis: Cuft. Walther-Bauernheim. 16. Schwarze Vyandottes: Ehrenpreis der Landwirt - thaftSkammer und 1. und 3. Preis: Hch. H a r t d- 5öba. 17. Ändere W Y a n d o 11 e s - R a f - |e n Ehrenpreis, 2. und 3. PreiS: W. H e h- kchzell, Ehrenpreis und 1. Preis: Gertrud Z i m- irr»Breungeshain. 18. Andere Danen: hrenpreis und 1. Preis: D. Bölbe l -Ber- odt.' Gust. Haas-Gießen (für Brahma). K. i e i h - Stockhausen, Ehrenpreis der Landwirt- h<stskammer und 1 Preis: W. Stork l.-Bür- uM (sür Leghorn); 1. und 2. Preise: C. ($ m i ch - Döthges, W. Horst-Ruppertsburg. 19.

vrpington: Ehrenpreis, 1., 2. und 3 Preis: h$. Reinhardt 2.-Schlitz.

IV. Abteilung: Zwerch ühner: 1. 'rutsche Zwerge. Ehrenpreise und 1. Preise: D. Brauer- Gießen, K. M e t H f es sel-Bu­ngen, O. Lehmann- Haubenmühle; 1. Pr: ! Welker-Leusel. 2. Bantam. Ehrenpreis | r.l 1. Preis Aug. F e l s i n g - Gießen, Ehr.

r. S ch üb le>. Schotten. 3. P o r z eil l a n f a r- ige federfüßige Zwerge. Ehrenpreis.

Preis und 2. Preis: Otto Södler - Dieder- h-münden, Chreichreise. 1. Preise, 2 Preise und

Pr.. K Müller II.-Lang-GönS. 4. Wyan- imttes. Ehrenpreis, 1. Preis: L. Mogk - tchzell, Jean Kolter- Bad-Dauheim, 1. Preis: K.' Krast II.-Bleichenbach. 5. Zwerakämp- c r. Chreiipreis, 1. Preise und 2. Preise: 3ean ivlter - Bad-Dauheim und Fr. G ö tz m a n n- Zid-Dauheim: 1. Preise und 2. Preise: W. 3c u f d) Ill.-Lang-Döns. 6. Andere Dassen, khrenpreis und 1. Preis. Ottd Södler - Dieder- krmünden, PH. Ostheim-Echzell, K. Mül­ler II.-Lang-Göns: 1. Preise: H. Hellmold - -iehen, Albert Schmidt- Ortenberg, Fr. -»hmann- Bad-Tianheirn.

V. Abt.: Groß- und Wassergeflü­gel. Ehrenpreis und 1. Preis: S. D. Fürst <ta r t z u Bsenburg-Büdingen, Heinrich bögy-Laubach, L. Göbel-Londorf; 1. Preis: 3. D. FürstiitDlariezuVsenburg-- singen, Aug. O ft 0 e i in - Echzell.

VI. Abteilung Tauben 1. Strasser: Ehrenpreis, 1. und 2. Preis Hch. Döring, Demshausen; Gust. Walther, Bauernheim; 1. und 2. Preis 3. Kranz. Schotten. 2. Lerche: Ehrenpreise und 1. Preise Hch. Kranz, Büdin- l'iigen; 1., 2. und 3. Preis W. Möbs. Echzell. I Schönheitsbriestauben: Ehrenpreise «ai 1. Preise W. MöbS, Echzell; Jak. Acker, Ortenberg; Herm. H o f m e i st e c, Büdingen; 1., 2. und 3. Preis K. Schäfer. Huhdorf: H. Hofmeister, Büdingen; W. M ö b s 1., Echzell. I Brünnerkröpfer: Ehrenpreise, 1., 2. und 3. Preise O. Mogk, Echzell; K. Beith, Reichelsheim, Phil. Ö st heim, Echzell. 5. Hes - ,!ifche Kröpfer: Ehrenpreis, 1., 2. und

3. Preise Hch. Wagner, Lang-Göns; Hch. Pfarrer, Weckesheim; L. Olemotz. Kessel- icich; Jean Kolter, Bad-Dauheim; Hch. S e l l- de i m, Höchst a. 6. 01., Dich. Kaiser, Lang- Söns. 6. Andere Rassen: Ehrenpreise, 1.. 2. und 3. Preise Herm. Hofmeister, Büdingen; D. Dauber2., Himbach; Jean Kolter, Dad- Aauheim; W. DöngeS3., Bleichenbach; Hch. Pfarrer, Weckesheim: K. Pitz, Laubach; Hch. Tlanzel, Bad-Dauheim; 1. Preise K. Beith, Seichelsheim.

V nhoffnungslosesBahnprojekt.

Ich. M a r b u r g. 8. Jan. Seit einigen Wochen Var der bereit- oor dem Kriege projektierte Pion einer Weiterführung der Mar­burger Kreisbahn bis Mücke von den bcttesfenden Gemeinden wieder aufgegriffen wor­ben, in der Olbsicht, ihn nunmehr zu verwirk­lichen. Dadurch, daß nunmehr die Marburger ÄreiSverwaltung zu' dem Projekt Stel­lung genommen hat, sind manche Hoffnun­gen zerstört worden. Die Kreisverwaltung «Liubt die Weiterführung der Bahn nur kann verantworten zu können, wenn für die todter zu bauenden Strecken auf Grund positiver Unterlagen die Rentabilität nachge- di.es en und von den beteiligten Gemeinden und Industrien sichergestellt wird. Was die

Der Frosch mit derMaske

Roman von Edgar Wallace.

Erdigste Eid-O ichein <fierXe für E r&*

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16 Fortsetzung. Nachdruck verboten

Broad bot dem Detektiv sein Zigarrenetui an.

Ich komme einer merkwürdigen Sache wegen", fegte er.

Niemand kommt gewöhnlicher Sachen wegen in lie Polizeidirektion", antwortete Elk.

Ls betrifft meine Nachbarin."

ßola Basfano ?"

«Ihren Gatten."

..Lew Brady?" Elk schob die Brille hinauf.Sie wrben mir doch nicht einreden wollen, daß diese leiden ganz nnftänbig verheiratet sind?" fragte er itetrra|'a/t,

Ich glaube nicht, daß daran ein Zweifel ob- po'.ten kann", foate Broad.Obwohl ich natürlich icher bin, dah Ihr junger Freund Bennett keinen tunst von der Sache hat. Brady ist feit einer Woche ti Eaverley Haus und seit dieser Zeit ist er noch nch; aus bei Türe gegangen. Was aber noch fon« Urbarer ist, auch der junge Bennett hat mährend iiflier Zeit feine Wohnung noch nicht verlassen. Ich flnube nicht, daß es einen Streit gegeben bat, mir ii)nt eher, dast es etwas Tieferes sein mutz. Ich iibc Brady zufällig geiehen, als Ich aus meiner löre trat. Die Türe bei der Basfano stand gerade Ifftn. Das Mädchen holte die Milch herein und da klam ich einen Schimmer von ihm zu sehen. Er lalle den schönsten neuen Bart, den ich an einem iuriickgezogen lebenden Boxer jemals bewundern durfte. Und Faiistkämpfer haben für gewöhnlich ncht den Ehrgeiz, einen Bart zu tragen. Das machte nid) also neugierig. Ich stattete Ray Bennett einen lelud) ab ich hatte ihn neulich in Herons Klub iftroffen und die Tatsache konnte als Entschuldigung ir mich gelten, datz es mir auch gelungen war, jräuein Bennett zu sprechen. Sein Diener denn >t hat einen Mann, der bei Tag kommt, um seine tleiber zu bürsten und die Wohnung auszuräumen - jagte mir, dost er sich nicht wohl fühle und nicht iu sprechen fei." Broad blies einen Rauchring und iitrachtete ihn nachdenklich.Wenn ein Diener er­leben fein soll, so muh er auch mit seinem Herrn vohnen", sagte er.Es kostete mich nach dem heu-

Turnen, Sport und Spiel

Bon

Ski-Wettkämpfe.

Regierungsbaumeister B o l k l a n d , Gotha.

Rentabilität anbelangt, fo bat eine Informa­tionsreise ergeben, datz zwischen Dreihaufen und Mücke wohl Eisenerz-, Bauxit-, Basalt- und Lungsteinlager vorhanden sind; mit dem Abbau dieser Lager ist aber biS jetzt zum groben Teil überhaupt noch nicht begonnen, und es fragt sich, ob je damit begonnen wird. So wie die Singe jetzt liegen, kann selbst bei Er­schließung jener an sich vorhandenen industriellen Möglichkeiten höchstens damit gerechnet werden, daß die ' Betriebskosten durch die Betriebsein­nahmen gedeckt werden. (Sine Deckung für die Berzinsung und Tilgung des Anleibe­kapitals wäre aber nicht gegeben. Die Ge- famtbaukosten für die Weitersührung der Bahn vis Mücke sind auf 3 000 030 Mk. geschäht, von denen im günstigsten Falle 2 400 000 Mk. aus der

produktiven Srwerbslofenfürforge bewilligt wür­den, die restlichen 600 000 Mk. aber auf dem freien Geldmarkt beschafft tverden müßten. Sen Gedanken, daß eine Abtretung der Kreis­bahn an die D e i ch S b a h n g e f e l l f ch a f t die Surchführung der Kreisbahn dis Mücke zur Folge haben würde, bezeichnet die Kreisverwal­tung als Utopie, auch denkt der Kreis nicht daran, die Bahn abzugeben, die unter größten Opfern seiner Steuerzahler gebaut wurde und sich jetzt wenigstens felMt trägt. Sie Stellungnahme der KreiSverwaltung läßt eriennen, daß mit der Surchführung des Projektes kaum gerechnet werden kann, solange nicht Beweise und Bürgschaften für die Rentabilität der neuen Strecke erbracht worden sind.

Der 3 t a f f e 11 ü u f besteht aus Läufergruppen, die einander adlösend die Strecke durchlaufen. Eine Sonderart ist der Hindernislauf, hauptsächlich ein Abfahrtslaus mit ganz erheblichen Geschwindig ketten.

Der Sprunglauf ist em Wettkampf für sich: er wird stets von einer bestehenden Schanze ge­sprungen. Im Gegensatz zu den Langlaufski benutzt der Springer recht breite und schwere Bretter mit doppelter Hührungsrille, die seine Standfestigkeit er­höben; auf ihnen gleitet er die geneigte Anlauf­bahn hinab, um die erforderliche Geschwindig­keit zu erlangen, geht allmählich in die tiefe Hocke und reißt in dem Moment, in dem er so an die vor­dere Kante der Schanze kommt, den Körper ruck­artig empor, um in die Lust weit oorzufchnellen. Nach einer Luftfahrt von 30 bis 50 Meter nähert er sich der Aufsprungbahn, die etwa 30 bis 40 Grad gegen die Horizontale geneigt ist. Der Aufsprung ist das schwierigste Moment des ganzen Sprunges, um ihn zu bestehen, muß der Körper im Augen blick des Aufsprungs genau senkrecht zur Aufsprung bahn stehen, er muß schon während der Luftsahrt weit nach vorn gelegt werden. Wie beim Langlauf werden die Läufer ozw. Springer »ach Auslosung nacheinander abgelassen; jeder muß drei Sprünge aussühren, die Bewertung erfolgt aber nicht allein nach der Sprungweite, sondern punktweise nach dem ganzen Stil, so zählt beispielsweise ein schön­gestandener Sprung von 25 Meter mehr als ein gestürzter von 45 Meter.

Lang- und Sprunglauf bilden je ein abgeschlosse­nes Rennen für sich; wer sich aber um eine Mei­sterschaft im ofilauf bewirbt, muß beide Wettläufe mitmachen (zusammengesetzter Lauf), die Best­leistung im Durchschnitt ergibt den Meister; Lang- und Sprunglauf um eine Meisterschaft sollen des­halb auch nicht an einem Tage stattfinoen.

Aus dem Mittelrheinkreis der D. T.

Weihe des rurnerheims auf dcmFeldberg.

Der gestrige Sonntag war für ben Mit­telrheinkreis der D. T. ein denkwürdiger Tag. Das erste Wan'derheim des Kreises, das auf dem Großen Feldberß im Taunus käuf­lich erworben wurde, konnte in Verbindung mit her Kreiswinterwanderung feine Weihe finden. Trotz der in der Ebene nicht gerade einladenden Witterung waren die Turner und Jugendturner in überaus stattlicher Zahl dem Bergesgipfel zu­gestrebt.

Ein von Turner W. Wollenberg (Die­der-Ursel) verfaßter und vorgetragener Vor- svruch leitete die Feier ein. Sie Weiherede hielt der Kreiswarl für das Wandern und das turnerische Geistesleben, Prof. Bender (Frank­furt a. M.). Er zrichnete kurz die Sntstehungs-- geschichte des Heims und gedachte in Dankbarkeit der Manner, deren unermüdlicher Tätigkeit dieses Werk In erster Linie zu danlen ist. Der Redner weihte das Heim als ein Svmbol der Einheit und Zusammengehörigkeit. Begeistert wurde dasGut Heil" auf das deutsche Vaterland und die Deut­sche Turnerschaft ausgenommen. Der 1. Kreis­vertreter, Fabrikant A. Pfeiffer (Wetzlar), übernahm darauf das Heim in die Obhut der Kreisleitung. Ser 2. Kreisvertreter und Kassen­wart. Kommerzienrat Schill (Osthofen) über­brachte die Grüße der Seutschen Turnerschaft. die stolz darauf sei, daß nun auch der Mittelrhein­kreis über ein eigenes Heim verfüge. Ser Q3oy

Die beiden ersten Monate des Jahres stehen im Zeichen der großen Stiroetttämpfc, öaumeijter- schäften, Landesoerbandsmeisterichaften; große Siaf- iclläufe und als Abschluß am 12. und 13. Februar die Deutschen Skirneifterschaften in Gannisch-Par- tcntird)en kommen zum Austrag. Bemerkenswert ist, daß die größeren Sliwettbewerbe wieder mit Lang- und Patrouillenläufen der Reichswehr und der Landespolizei verbunden sind und damit auch mehr praktische Bedeutung gewinnen.

Der Skilauf drängt geroaltfam zum Volkssport hin; manches ist noch nicht so, wie es fein sollte. Die sportliche Technik der meisten sog. Skiläufer ist mäßig, weil der Anfänger die Schwierigkeiten dieses Sports leicht untcrsä)ätzt, sich einer gründlichen Aus bilbung innerhalb der einzelnen Wintersport-Ber­einigungen beharrlich entzieht und glaubt, er könne auch ohne Skikursus autodidaktisch das otilaufen erlernen. Man kann passionierter Radfahrer sein, ohne organisiert zu sein. Beim Skilaus liegt die Sache wesentlich anders; er bringt sich um das, was den Skilauf feelifch und körperlich erst zum Genuß macht. Dazu gehört nun noch nicht, daß der Skilauf unbedingt sportlich aufgezogen werden inuß. Viele Skiläufer lehnen die Beteiligung an Skiwett- tänipfen zunächst grundsätzlich ab, kommen aber später auf den Geschmack, wenn sie einmal selbst das 3ncinanbergreifen von Skilauf und Skisport begriffen haben. Wo ein Sport ist, da sind auch Wettkämpfe am Platze; das kommt der gesamten Technik des Skilaufs zugute. Die Sklwettkämpfe find schon allein für das Auge ein prächtiger An­blick, werden von einer fo großen Zuschauermenge umlagert, daß es sich verlohnt, auf ihr Wesen näher einzugehen, zumal manche falschen Vorstellungen darüber bestehen.

Grundsätzlich wird unterschieden zwischen Lang- lauf und Sprunglauf. Beim Langlauf bandelt es sich allein um den Wettbewerb der Laufgeschwin. digkeit. Die normalen Langläufe bewegen sich über eine Strecke von 10 bis 18 Kilometer, die Dauer­läufe über eine solche von 30 bis 50 Kilometer. In jedem Falle soll die Strecke zu gleichen Teilen aus Anstieg, Ebene und Abfahrt bestehen mit einem Kesamthöhenunterschied von mindestens 300 Meter. Eigenartig ist der Start; denn die Läufer werden nicht gleichzeitig, fonbem mit Nummern versehen in je 30 Sekunden Abstand hintereinander abge« lasten auf einer oorgefahrenen Spur, die zudem noch mit roten Fähnchen gekennzeichnet wird. Während des Laufs stellen sich nun alsbald Verschiebungen ein, auf Anruf muß die Spur dem Ueberholenden freigegeben werden. Besonders wichtig ist für den Skiläufer der Aufstieg; denn hier verbraucht er Kraft und Zeil, hier gilt es, den Gegner zu schla­gen, hier wird fast jeder Langlaus entschieden. Die großen Absahrten gelten der Erholung, um für einen neuen Anstieg Kraft zu gewinnen. Die Ge- ichwindigkeit des Langläufers gleicht beim Aufstieg etwa der des Fußgängers, in der Ebene etwa der des Radfahrers, auf der Abfahrt erreicht er im Durchschnitt eine Geschwindigkeit von etwa 12 bis 18 Kilometer in der Stunde. Die Schneeverhält- niffe spielen dabei eine ebenso große Rolle wie die Eigenart des Geländes. Zur Erhöhung der Schnelligkeit bedient sich der Langläufer ganz schmaler und leichter Bretter, dazu leichter und langer Stöcke, um sich bei jedem Schritt damit kräf­tig 'abzustoßen.

sttzende Aößtg

(Rödelheim), der sich befonbete Verdienste um das Heim erworben hat, sprach im Damen des FeldbergsestauSschusses, dabei auf die Deutung des Feldbergs in der Turngeschichte und in der GeisteSgeschichtc der Mittelrheingegend hinwei­send. Turnerlieder und das Deutschlandlied um­rahmten die Ansprachen, die alle mit turnerischer Begeisterung ausgenommen wurden.

Eine Besichtigung des HeimS schloß sich an In seiner sauberen Ausstattung macht es einen äußerst günstigen Eindruck. Es stehen 68 Bettes zur Berbügung. 22 für Turnerinnen, 34 für Jugendturner und 12 für ältere Turner. Für ausreichende Heizung der Räume ist gesorgt, wie auch Küche, Waschraum usw. nicht fehlen.

Dach der Feier führte eine frisch-fröhliche Turnfahrt die Teilnehmer nach Ober-Hrfel. wo Im geräumigen Heim der Turngesellschaft noch einige frohe Stunden verlebt werden konnten Ser Vorsitzende der Ober-Urseler, Fabrikant S p a n g . entbot herzlichen Willkomm, turnerische Sarbietungen der Tumgesellschaft, Turnerlieder und Ansprachen wechselten in rascher Folge und ließen eine echt turnerische Stimmung aufkommen. Besonderen Widerhall fanden die Reden der bei- den Kreisvertreter und des GauvertreterS "Burd <Saarbrücken), der zum Kreisjugendtreffen in Saarbrücken zu Pfingsten einlud und unter dem stürmischen Beifall der großen Turngemeinde der unentwegten Treue der Saarländer zum deutschen Volke und Vaterlande in begeisterten Worten Ausdruck verlieh. Vater Bender, der in seiner jugendfrisä-en Art der gegebene Leiter der Versammlung war, konnte den eindrucksvollen Turnerkommers mit Worten des Sanles schließen.

Der neue Schriftleiter der Kreiszeitung.

= Frankfurt a. M., 9. Jan. Der Kreis­vorstand wählte in seiner gestrigen Sitzung Rek­tor Hans Schiller zum Schriftleiter derK r e i s t u r n z e i t u n g". Es lagen 16 Be­werbungen für das Amt vor, z. T. von sehr be­fähigten Persönlichkeiten. Der vom letzten Kreis- tumtag bestimmte und aus den Turnern O tz - wald <Bad-Dauheim), Schuller (Mainz) und Schöndube (Frankfurt a. M.) bestehende be­sondere Prüfungsausschuß hatte dem Kreisvor- üand drei Bewerber zur eigenen Wahl in Vor­schlag gebracht.

Die Fuhballergebnisse vom Sonntag.

Malnbezirk.

Der Mainbezirt beendete mit den Spielen am 9. Januar seine diesjährige Verbandssaison. Zwar fiel die Begegnung der beiden TabelleTrletzten als einziges Spiel den schlechten Vodenverhältnissei^ zum Opfer, aber trotzdem muß nach den Ergeb' nissen die Lage als vollständig geklärt angesehen werden. Meister des Bezirks ist der Frankfurter Sportverein mit 31 Punk- len, also drei Punkten Vorsprung vor dem Ta­bellenzweiten Eintracht, der sich in Offenbad seinen letzten klaren Sieg holen konnte. Surch die Diederlage von Rot-Weitz gegen Germania ist Ossenbach mit einem Punkt Vorsprung vor .«rol-Weih Dritter geworden. Rot-Weih, der vor­jährige Kreisligaverein, muh sich mit dem seht guten vierten Tabellenplatz zufrieden geben. Sie eiben Abstiegkandidaten stehen in Viktoria Aschaffenburg und Hanau 94 fest, so dah selbst die Begegnung dieser beiden Vereine keine Ver­änderung hätte schassen können

Offenbacher: Kickers gegen Eintracht Frank­furt 0:2.

Fuhballsportverein Frankfurt gegen Union Diederrad 6:1.

Germania gegen Rot-Weiß Frankfurt 2:0.

F. C. Hanau 93 gegen D. f. L. Deu-Jsenburg 1.4.

Bayern.

Wacker-München gegen 1. F. C. Bayreuth 3:0. V. f. R. Fürth gegen Schwaben-Augsburg 7:1.

IDürttember-Baben.

Freiburger S. C. V. f. R. Heilbronn 7:0. S. C. Stuttgart Freiburger F. C. 2:0.

Phönix Karlsruhe Sportfreunde Stuttgart 1.0. V. f. B. Stuttgart Karlsruher Fuhballv. 2:1. Union Böckingen Stuttgarter Kickers 0: 3.

Rheinbezirk.

1903 Luwigsdhasen - V. f. R. Mannheim 1:2. F. V. Speyer F. C. Pirmasens 6:0.

Mannheim Waldhos S. V. Darmstadt 4:2.

tigen Kurs zwei Dollar und fünfunddreißig Cents, um zu entdecken, daß auch Ray Bennett sich nach­drücklichst mit der Pflege feines Bartes beschäf­tigt. Wie die Sache steht, gefällt sic mir ganz und gar nicht."

Elk rollte seine Zigarre von einem Mundwinkel in den anderen.

Ich bin im Gesetzbuch nicht sehr gut bewan­dert", sagte er.Aber ich stehe unter dem Eindruck, daß es fein Gesetz gibt, demzufolge man Leute ab­halten könnte, sich den Bart wachsen zu lassen. Aber sagen Sie, Herr Broad, Sie sind Amerikaner, nicht wahr?"

..Ich genieße diesen Vorzug", sagte der andere, mit jenem halben Lächeln, das so oft in seinen Augen lag.

Haben Sie je von einem Manne mit Namen Saul Morris gehört?" fragte Elk gleichgültig und starrte nach dem Fenster. Joshua Broad runzelte in der Anstrengung des Erinnerns die Stirne.

Ich glaube schon," sagte er,er war ein ganz großer Verbrecher. Ein Amerikaner, wenn ich mich recht erinnere. Aber er ist doch längst tot, nicht wahr?"

Elk kratzte sich nervös das KinnIch würde für mein Leben gerne jemanden treffen, der feinem Begräbnis beigewohnr hat. Jemanden dem ich auf den Eid glauben könnte!"

Eie glauben doch nicht, daß Lew Brady--?"

Nein!" sagte ElkIch glaube gar nichts über Lew .außer, daß er ein überwundener Boxer ist. Und ich werde mir dieses Bartwachsen-uni-die-Weite näher besehen, Herr Broad. Ich danke Ihnen für Ihre Mitteilung."

Um fünf Uhr kam Balder zu Elk und fragte, ob er nach Hause gehen könne:Ich habe meiner lieben Frau versprochen---" begann er.

_Halten Sie" sagte Elk.und sehen Sie zu, daß Sie weiterkommen."

Kaum eine halbe Stunde, nachdem sein Unter­gebener gegangen war. kam ein amtlicher 'Brief für Inspektor Elk, und als er dessen Inhalt gelesen hatte, begann sein Antlitz zu leuchten und zu strah­len. Es war ein Brief des Oberintendanten der Polizei und lauteteDas Polizeipräsidium beauf­tragt mich. Ihnen mitzuteilen, daß die Beförderung des Polizeischutzmannes I. I. Balder zum Rang

eines wirklichen Sergeanten genehmigt wurde. Die Beförderung wird vom 1. Mai l. I. zurückdattert."

Elk faltete das Papier zusammen und empfand eine ehrliche Freude. Er läutete Sturm, um Balder hereinzurufen, da entsann er sich, daß er ihn schon nach Hause geschickt habe. Elk war für diesen Abend nicht vergeben und in der Mitfreude seines Her­zens beschloß er, ihm die Neuigkeit persönlich zu überbringen.

Ich möchte gerne seine .liebe Frau' kennen lernen," sagte Elk zu sich selber,und auch seine sieben Kinder."

Er schlug im amtlichen Register nach und sand, daß Balder 93, Leasord Road, Oxbridge wohne. Dar Polizeiattto führte Elk nach der Leasord Straße Nr. 93.

Es war ein nettes, kleines Haus, genau fo wie Elk sich das Haus vorgestellt hatte, in dem fein Assistent wohnen würde.

Auf fein Klopfen kam eine ältliche, zum Aus­gehen gekleidete Frau heraus unb Eli war über­rascht zu sehen, daß sie Pflegerinnentracht trage.

,Ia, Herr Balder wohnt hier", sagte sie, an­scheinend verwirrt, einen Besucher zu sehen.Das heißt: er hat zwei Zimmer hier, aber er bleibt sehr leiten über Nacht hier. Er lammt gewöhnlich, um sich umzukleiden und dann geht er wieder fort. Zu seinen Freunden, glaube ich."

Wohnt seine Frau hier?"

.Seine Frau?" fragte sie überrascht. .Ich habe gar nicht gewußt, daß er verheiratet ist."

Elk hatte Balders Papiere mitgebracht, um einige Daten nachzutragen, die für seine spätere | Pensionierung wichtig waren. Nun erst bemerkte er, dah unter Der angegebenen auch eine zweite Adresse eingetragen stand. Doch roai die Tinte so verwischt, daß er die Anschrift nun erst bemerkte.

,Lch scheine mich geirrt zu haben", sagte Elk. .Da steht die Orchard Straße in Stepney als neue Adreye angegeben." Ader die Pflegerin lächelte.

Oh nein, er hat viele Jahre bei mir gewohnt", sagte sic.Er ist dann nach der Orchard Straße ge­zogen. Aber während des Krieges kam er wieder zu mir, weil die Luftangriffe dort im Osten von London ziemlich gefährlich waren. Trotzdem glaube sth. daß er noch immer ein Zimmer in Stepney hat."

|Mhm", sagte Elk nachdenklich. Er stand schon an der Türe, als ihn die Pflegerin nochmals zurück­rief.Ich weiß nicht, ob ich mit Fremden über seins Geschäfte reden darf, aber wenn Sie dringend mit chm zu sprechen haben, so glaube ich, daß Sie ihn in Slough finden werden. Ich bin Monatspflege­rin," sagte sie,und habe sein Auto zweimal in die Sieben Giebel" in der Slough Straße einfahren sehen. Ich denke, er muß dort einen Freund woh­nen haben."

Westen Auto?" fragte der immer verdutztere Elk.

Seines ober eines seiner Freunde", sagte di» Pflegerin.Lagen Sie. sind Sie mit ihm gut be­freundet?"

Oh ja. sehr intim!" jagte Elk vorsichtig.

Wollen Sie bitte heremkömmen?"

Er folgte ihr in das kleine, reingehaltene, nette Wohnzimmer.

Um Ihnen die Wahrheit zu sagen, ich habe nämlich Herrn Balder gekündigt. Er hat immer so viele Beschwerden gehabt und ist so schwer zufrie­den zu stellen. Ich bin nicht mehr imstande, es zu Iciften. Und er hat mir dabei nicht einmal viel be­zahlt. Ich habe sehr wenig für die zwei Zimmer bekommen und jetzt habe ich Aussicht, sie zu viel besserem Zins zu vermieten. Und bann ist er immer so meriroürbig mit seinen Briefen gewesen. Ich habe seinetwegen diesen Riesenbriefkasten draußen an der Türe befestigen lassen. Aber selbst der ist manchmal nicht groß genug, um sie alle zu fassen. Nein was seine sonstige Beschäftigung ist, weiß ich nicht. Die Briese, die hierherkommen, sind für die Cherni scheu Werke in Didcot bestimmt. Nein, Sie werden vielleicht glauben, dah ich eine sehr schwierige Per­son bin, weil er ja schließlich doch den ganzen Tag wegbleibt unb sehr selten eine Nacht hier schläft.

Elk tat einen langen Atemzug.

.4)1) nein". Jagte er.Sie sind, glaube ich, die allernetteste Per>on, die ich je getroffen habe! Und jetzt gehen Sie aus?"

Ste nickte.Ich habe eine Nachlpflege und werde erst gegen elf Uhr vormittags zurückkommen. Sie haben es gut getroffen, daß ich noch zu Hause war." Sagten eie nicht: sein Auto ? Was für ein Auto ist denn das?" fragte Elk.

(Fortsetzling folgt.)