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Der Itaqobv. Erntet Teil crtccrieix den Prä­sidenten. al« rr erschüttert .rnd un'.cher. mri- leicht selbst schon krank, noch Amercka vxud- tarn und hier sehen muhte das, da- amee kant che Volk nicht- mehr von Europa trrjfm wollte, daß es sich besann auf da« Grundgesetz ameri- konischer Polttk d e Donroedoktr n. öv WcUonZ Eintritt in den Weltkrieg verletzt hatte Sein eigenste« Werk, der Völkerbund, sol le sogar aus Widerstand stotz^p Was er damals schon ahnen muhte, erfüllt« 'uh l»,ld D-r amer-.^ntsche Se­nat lehnte die Vat.«>ri"un, des Tkriailkr "ßn- traart und den Vei'r tt xum Dölterbuno ab. mit energischem Buck ist ieitd-m do« Slaat«- ruber der amerikan>'<den Auhenrolink umgelegt worden Die republikani'chc Partei lehrte yar alten Isolierung ^urüd. - »In weitere« Kapitel b-hondel« da« Aingen de« englischen Minister- Präsidenten Lloyd George mit t Urnen« (tou. der da« französisch» Voll mit unerhör­ter Energie zum Siege geführt hatte und nicht gewillt war. au« irgendwelchen, ihm schw<chlib dünlenden Aufsichten herau« c.n Stück der Beute fahren zu lassen Der Versailler Vertrag, c'.n« Aiederlage tiloDÖ George« e.re der schwrrstcn Aiederlagen briü'cher Politik, beendete diesen Kamps zweier Männer. D.S Buch Vowak« wird Einzelstudim nicht entbehrlich machen, aber e« ist zweiselloS in Mähe anregend und

belehrend für den. der sehen will.

Herbert Eulenberg DieHohen- zollern (Verlag Bruno Gaffieret. Berlin 35, Ganzleinen 12 Ml). Der Auhm Emil Ludwig«, dessen historische Feuilleton« die gröhtrn Buch- erfolge der letzten Jahr« gewesen hnö. Iaht Herrn Eulenberg In seiner Klause am Vitder- rhein offenbar nicht schlafen. Seine berühmten .Schattenbilder", fünf Bände jetzt schon haben ja so ziemlich Literatur und Kunst auf mehr oder minder bedeutende Persönlichkeiten hin au«ge- schöpft. Warum soll er ,« jetzt nicht auch einmal mit der Historie versuchen, die nach dem Aezept ömil Ludwig«, wenn sie nur mit der nötigen Vorurteil«loliqkcit behandelt wird, stet) ergiebig erscheint? Und wenn man dann noch die Hohen- zollern. Über die zu schimpfen ober mindesten« spöttelnd die Achsel zu zucken grohe Mode ist. in langer Arihe von Friedrich I . Burzgra.rir von Nürnberg an. bi« zum ehemaligen Kron­prinzen ausmarschieren labt, dann ist da« Inter­esse weitester Kreise, die sonst sich um G.''chic.)!c nicht allzu viel muhen, von vornherein gegeben. Dabei ist da«, was Herbert Sulenberg an Tat­sächlichem über die Geschichte der Hohenzollern zu sagen weist, nicht viel mehr al« in jedem Volksschullesebuch zu sindcn ist. ausgeschmückt mit Anekdotenhaftem, ob wahr, ob unwahr, erzählt mit mehr Schnoddrigkeit al« Witz mit mehr Ge­schmacklosigkeit al« echtem Verständnis für das Menschliche in diesen Fürstenporträt« C« liegt un« ferne heutzutage eine Ge'ckichte der Hohen­zollern zu verlangen oder auch nur autzuheisjen. die auf Kosten historischer Wahrheit Schön- särberei betreiben wollte. Sie <Jdt der Hof- historiographie dürfte endgültig vorbei sein, inw da« ist gut so; aber da« sollte Leute von Ge­schmack und Bildung nicht verleiten, nun da« Kind mit dem Bade auSzuschütten und ein Herrscherhaus. da« Preutzen und dem Deutschen Aeich 500 Jahre hindurch in Treue gedient hat. nun in Bausch und Bogen zu verdammen. Auch Sulenberg lästt Ausnahmen zu. Bei manchen Schiefheiten im Urteil erkennt er doch die grohe Persönlichkeit Friedrich« de« Einzigen, seine Lei­stungen al« Feldherr und Staatsmann, die un­geheure geistige Weite diele« Manne« unumwun­den an. Um de« sympathischen Charakterbildes, da« er vom Alten Kaiser zeichn, seien ihm viele Geschmacklosigkeiten verziehen, die er sich nament­lich bei der Behandlung Wilhelm« II. leistet

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Krisen und Abenteuer.

Fraser-Eckert: In 10 Tagen um den Aequotor. Franckhsci-e D.-rlagshand- lung. Stuttgart. Mit acht Tafelbildern von Willy Plank, einigen Karten und Ueberiichlen Lrinw. geb. 4 80 Mk Flugzeugtempo ist e«, in hem diese Aobinsonade Der Lüste am Leser vorüber- stürmt Sin echt amerikanischer Konkurrenzkampf wird unerbittlich zu Ende durchgefübrt. Von Minuten hängt da« Schicksal de« Luft rennen« ab. da« die ginze Welt mit atemloser Spannung und groster Wetibegisterung begleitet Da« Groh- zügige daran, die Unternehmung-lust und der klare Blick für da«, woraus e- ankomml. ist aus allen Seiten zu spüren Auch die sich türmenden tollen Abenteuer und Schwierigkeiten sind durch­aus möglich. Die drei Flieger, zielbewuktte im* erschrocken« Gestalten, frisch im Handeln und zäh in der Durchführung. Im Hinterartmd« Itebcn die beiden grasten Zeitungskönige al« Ver­anstalter. Da? Buch, gut auSgestatte'. mit ein­druck-vollen Bildern, wird dank seiner scharf charakterisierenden, sympathischen Gestaltung die Leser bi« zur letzten Minute fesseln, auch wenn tm« Problem M Fluge« um den 2 g tatet längst kein Problem mehr sein wird. Seine sr.ich n naturwahren Schilderungen aller Zonen und höchst Inlerilfantcn technischen Einzeihe t.m machen es auch nach dieser Seite hin wertvoll. 582

An La ae rseue r n deutscherVaga- stunden In Südamerika. Bon Franz Dv- na t. 202 Selten 8' mit zahlreichen Kohlezeich- mmgen von Hon« Anton Alchenborn. Verlag Strecker u. Schröder, Stuttgart. Kartoniert 4 Mk.. Ganzleinen 5Mk. Donat. der mit leinem ungewöhnlichen Erst st na« buch .Parodie« und Hölle" naturbulscheiibalt mitten in die Vrihe der erfolgreichen Aeiseabenteuerschriltsteller rin» gesprungen ist, legt hier rin neue» Derk von ebenso starkem Ae.z h?« Stoffe«, gleicher Bunt­heit de« ErlebniNe.^ und höchster Spannung der Erzählung vor. Aach zehn langen wahren in den Wildnissen Brasilien kommt der Verfasser bri Auöbruch de« Weltkriege« aU armer jkigdbmxb nach Paraguay und «chllehlich nach Ainncion. Dort erfährt er mit leinen Begleitern, dast ihnen die Heimkehr nach Deutschland verschlossen ist Und mm beginnt für ibn erneut ein be.vegtes. abenteuerkichc« und ausrsibeTche« Vagabunden- leben, d.r« ihn mit Menschen aller Art <u- sanunenbringt. Gauner unk» Philo'aphen. ge­scheiterte Existenzen aller Art ziehen an un« vorüber. Endlich entflieht er dem Zauber der Landstraste, die immer «etäbrluh*. r Ibn wird, und wandert wieder nach Brasilien aus deni nngeknmdeneit Bagabundantum in ein neue« Leben. 602

Zwilchen La Plata und Hudson. Wanderungen durch Lairi »-Amerika von Dali er Hagemann Ganzirinwanb 5 Mk i Vertag der ®ernwnta A -G in Berlin C 2) Da« Er­scheinen eine« Br»ch<« ist zu brgrübr' Ni« au* Ettmnd eingehender Studien rn Qateinamenfa und

Ermäßigung der Landessteuern wegen Hagel- und anderer Ernieschäden.

Finanzminister Henrich hat unfern 2 No­vember folgende« Schreiben an den Präsidenten te« Lande«sinanzamt« in Darmstadt ge­richtet:

Au« vielen Gegenden de« Lande« ftnd mir Klagen über erhebliche Srntrau-sälle du-ch an- faltende« Aegenwetler während der HaupterTtte- zrit zugegana^. wozu in einzelnen Gebieten noch schwer- 5d>i tri junge" durch Hagetschiag kom­men. Soweit 21euermilderungen in Betracht kom­men konnten, haben die Finanzämter bisher schon Stundung bewilligt. Nachdem nunmehr die Aicht- Ihr.en über die Ermäßigung der ArichSstevern gezogen sind, bin ich in der Lage, wegen der Lan­dessteuern folgende« anzuorlmen.

A. (Einteilung der Geschädigten.

Die geschädigten Steuerpflichtigen sind nach der Höhe tes Schaden» in folgnbe Gruppen einzuteilen:

Gruppe A: Struervslichlge mit einem Schaden 14« 19 *».

Gruppe B: Steuerpflichtige mit einem Schaden non 20 - 39

Gruppe C: Steuerpf sich', ge mit rinem Schaden von 4059».

Gruppe D: Skrlerpslichtige mit einem Schaden von 6079 '».

Gruppe E: Steuerpflichtige mit einem Schaden von 8099°".

Gruppe F: Steuerpflichtige mit einem Schaden von 100 *o.

Di«» vorstehenden Prvzentzahl n sollen da« Verhältnis de« Schaden« zum Gelamternte­ertrag ßarftellen.

Ob die Schäden durch Hagelschlag oder durch sonstige W'.tterung-undilden verursacht sind, ist glcichgülttg.

B. Verückstchiignng der Stäben bei den Lande ssl.ntcrn.

1. Allgemeine«.

3m Nachstehenden ist 'er Einfachheit halber von Ermähiguna der staatlichen Grundsteuer b,',w.

in E.nzeNällen der staatlichen Smucr.r- bäutxfleuer Je Aede. Auf bride Steuern werben für da« Aechii!' ^jahr 1927 zurzeit nur Voraus­zahlungen erheben, die aus formalen ©rüntm nicht niedergeschlagen, sondern nur gestundet wer­den können. Äi? ',ugedachte Sliuerermäst'-gung kann deshalb zurzeit nur in der Form verwirk­licht werden. Last von den Vorauszahlun­gen für 1927 ein entsprechende Teil zins­los gestundet wird mit dem Ziel der demnächstigen endgültigen Aieder- f d) l a fl u n n Letzterer Zusatz sott ii der M ttri- iung an die Steuerpflichtigen ausdrücklich ent­halten sein.

2. Grundsteuer 1927.

Die Steuer wird ermäßigt für die Ge­schädigten

der Gruppe h um V«

der Gruppe c um -/,

der Gruppe d um s/<

der Gruppe e um */«

der Gruppe f um 6 «

Zur Geschädigte ber Gruppe a kann eine Sieuerermähigung nicht zugestanden werden.

Die Srmäßiguna bezieht sich nur auf die Grundsteuer vom landwirtschaftlich genutzten Ver­mögen; soweit daneben forstwirtschaftlich genutzte« Vermögen nur geringen Werte« vorhanden ist. kann der Einfachheit halber davon abgesehen werden, diese« letztere auszuscheiden. Die Grund­steuer von Gebäuden kann nicht ermäßigt wer­den; eine Ausnahme machen allein die wenigen Sinzelfüfle. in denen erheblicher Schaden an den Gebäuden selbst durch Unweiter. insbesondere durch Hageischlag entstanden ist. Hier dürfen die Finanzämter nach Lage deS Einzelfalle« Mil­derungen zugesteben.

Weilergehende Stundung im Einzelfall soll nicht ausgeschlossen fein.

3. Sondergebäudesteuer 1 927.

Bei der Vatur hiefer Abgabe ist eine Steuer­ermäßigung wegen Srntccnis all- nicht vertret­bar; hier kann mir durch Stundung, d. h vorübergehenden Zahlungsaufschub oder Xaten- zohlungen entgegenge'ommen werden. Soweit je­doch in einzelnen Fällen erheblicher Schaden

an den Gebäuden selbst durch Umreit er. ins­besondere durch Hagesschlag entstanden ist. gilt das gleiche wie sür die Grundsteuer <s. oben,.

4. Gewerbesteuer 1 92 7.

Line Steuerermäßigung wegen der Unwetter- schaden kommt regelmäßig nicht in Betracht Etwaige EinzeksSlle müden besonder« behandelt werden.

5. Landessteuern vor 1 927.

Rückständige Landessteuern aus Vorjahren können nicht auS Anlast der diesjährigen Grnle- audtäll? niedergeschlagen werden. Eine andere »?b-n .mq würde rin Unrecht gegenüber den­jenigen P'tichtigrn bedeuten, die mitunter in den schwierigsten Verhältnissen ihre Lan­de« steuern rech'zeitig entrichtet hoben. Anträge au* weitere Stundung rückständiger Landes- fttuern sind nach Lage he« Falle« zu entscheiden.

6. Versahren.

Gegenwärtige Anordnungen gelten sür ba« ganz« Land. Da aber die Höhe der Ernle'chäden in den einzelnen Landest ilen sehr verschieden ist. kaim das Versahren nicht rinheitlich Irin.

Don Amt« wegen sind die obenqenomrten Ermäßigungen in den schwer geschädigten Gemarkungen .zu bewilligen. Als solche sind Ge­markungen anzusehen,

a) in denen die ringetretenen Schäden ko gleichmähig sind, hast hie Mehrzahl der ßani>- wlrte ungefähr im gtrihen Veryaltni« geschädigt ist. rmd

b) in denen der Prozentsatz des Schaden« durch das zuständige Landwirlfchaft-am. ermittelt ist. uni)

c) in d.'nen der Prozentsatz de« Schaden« ich wiederhole: im Verhältnis zum Gesamternte- ertrag - 50 Prozent oder mehr beträgt.

D.rie drei Voraus'etzungen mülkn alfo zu- sammentrefien. Aach den mir gewordenen Mit­teilungen dürften schwer geschädigte Gemarkun­gen in dielem Sinne nur anzutreffen fein in dem Hagellchla^geb et von Stadecken, Ober-und A'eter-SJulheim. Lindenheim und Umgebung, im Vogelsberg und im lüdl:ch?n Teil der Pr»- riiu Starkenburg. Das schlieht nicht ans. dah audb sonst vevrinzelt Gemärtungen oder rimflne Betriebe schwer geschädigt sind und entsprechende Stcuerermäs igung beanspruch m können.

Qlur auf Antrag können Lteuerermä').- gungen bewilligt werben in allen übrigen Fällen. Der Aackwri« über die Höhe des Schadens ist grundsätzlich vom AntragsteNer zu erbringen; es bleibt j?doch dem pflichtmästigen Ermc"en der Finarzämter anh'imgestrilt. inwieweit sie beim Vorbegm amtlichen Materials auf die Beibringung von SinzelschadenSnechtoeistMgcm glauben verzichten zu dürfen Hierbei fei betont, doh Atpor in allen Fällen, in denen ein aufrer- gewöynlicher Aotstand vorliegt, die Steuererleich­terungen nach dielen Grundsätzen eintreten sollen; andererseits ist es aber bei der Ausdehnung de« Schadensgebiete« unerlählich, dah die ®r- mäbigunqen nur in solchen Fallen bewilligt werden, m denen sie bringend geboten find.

Srmätz.gungs anträge sind bi« zum 1 5. Dezember d. I. vor^ibr ngen; später ein­gehende Anträge können ohne fachliche Prüsung abgelehnt werden.

Es dürfte sich ernpfehlen, dal) d-.ejenigen Finanzämter, welche für einen Teil der zu ihrem Bezirk gehörenden Gemeinden Ermäßi­gungen von Amt« weg-n verfügen, während sie für den Äest der Geme.nden Anträge avwarten. hen Dürgermeisterelen der letzteren Gemeinden l ervon Kenntnis geben. In solchen Finanzamts- dezirken, in denen überhaupt nur Ennästlgunaen auf Antrag in Betracht kommen, ist eine Be­nachrichtigung Der Bürgermeistereien durch ba« Finanzamt nccht erforderlich Ich werde den landwirtfchastlichen Orflani'alIonen Abschrift die­ses Schreibens zugehen la* en; e« muh den Beledigten anbeimgeftellt werden, ErmähiMng«- anträge rechtzeitig bet den Finanzämtern an* jubringen.

Ich ersuche ergebenst, die Finanzämter nach l-orstehe idem qefäll ast '. ijumeilm. Hiermit er­ledigen sich die gesaä'gen Schre: >en de« Landes- fincmzami« in i-iefer Sache ebenso wie vor­liegende Berichte der Finanzämter.

historisch-wtrischastlichor Tatsache dem Uripnmg und der Bedeutung der heute Amerika bewegen­den Leben tragen nachgeht und eine Antwort aus viele unaelöfte Fragen zu geben sucht. In knapper, piastticher Zeichnung rieben die wich­tigsten Länder Lateinamerikas. Brasilien. Araen- tlnlen. Ehile imd Meriko an un« vorüber. Aus »wlklick-en und geographi'chen Gegebenheiten wächst das Bild eines ralsenpoiltlsch wie historisch gleich interellanten Erdteils, der vor den 11. S. QL eine bewegte Ge'chichte. eine alte Kultur und starke politische Energien voraus bat. D e Kapitel über die Emanzipation dr« Indio, über den Wirtschaftskamps in Westindien, über den Kultur­kampf ,n Meziko greifen mitten hinein in den Kamps der Gegenwar! und haben richtungwei­sende Bedeutung. 495

Strafkammer Gießen.

G: eben. 4. Qio* Gin Pferdehändler hatte, wie sich bei einer amtlichen Qlachprüfung ferner Bücher heraussteUte. in den von ihm zur Berechnung der äimsatzsteuer einger.icpt'n Vor­anmeldungen seine umsatzsteuerpflicht gen Entgelte unter dem tatsächlichen '.lrr:*ah ngegeben und dadurch die Steuereinnahmen d'Z Ae.chs ver­kürzt. 3n rinem Aachtrug«k»e*c. . .o wuri c ,hm grivrdert. Hiergegen erhob er Einspruch, der aber von dem Finanzamt al« unbegründet ver­wogen wurde Auch die von ihm gegen dirien Entscheid eingelegte Verusung wur^e d.irch Ur» teil r*c« Finanzger.chtS beim Lande«finan.zamt Darmstadt al« unbegründet zurück gewiesen. Dabri murr* sestgeltellt. dah er seinen steuerpflicht g'n Ilmfatz zu niedrig angegeben hatte, und die ron Xnn Finanzamt nach?.forderte Steuer gerecht­fertigt ist. Aeben dx'em Steuernrrsahrrn wurde gleichzeitig ein Strasveriahrcn gegen ihn ein­geleitet. und ihm aus Grund e ne« Stratbr o de« Finanzamt« rine empfind»iche Gv .dstra'e auf- erlegt. 01 «Werbern wurde dte BerösfentUchang der Bestrafima angeordnet. $*a er gegen d.efen L'.rasbeschetd Antrag auf ger chl ch, .^nttchridung stellte, muhten fid> nunmehr auch or5:n- Uchen Gerichte mit Mriem Fall brsasfen. Aach

dem Oratlmi« der Verhandlung hatte da« Amts­gericht keinen Anlast. von den .Feststellungen de« Finanzgericht« abzuweicben und zuvor die Ent­scheidung de» Arichssinancho*« rinzuholen. E« kam gieichsall« zu der Ueberzeugnng. daß der Taget.agte, der unzulässigerweise nicht die Aoh- cinnaljmen. sondern die verenmahmten Entgelte abzü^ich der Unkosten deklariert hatte, dadurch die Steuer vorsätzlich h-.nterzogen hatte, zumal er wegen ähnlicher Vergehen bereits vorbestraft Ist. Gegen da« Urteil bev Amt-ger.chiS. das gegen :tzn auf eine Geldstrase von 600 Mark und Anordnung der Veröffentlichi.-na der Entscheidung erkannte, verfolgte er Berufung, mit der er nur geringen Erfolg hatte Denn auch heute kam da« Gericht zi: ?tnle[ben tat« fachlichen und recht, chen Festtteklungm. setzt« aber mit Aückklcht auf ferne ungünltioen Vermögens- vefhctttnisse die Geldstrafe auf den Betrag von 500 Mark herab, die tm Unrinbringlichkrits- fail mit 50 Tagen Gefängnis zu Der frühen find. Damit entfiel die OTlögliäskeit der Anordnung der Publikation, da die erkannte Geldstrafe hinter dem für die Berössernlichung vvrgefchriebenen Mindestbetrag zurückbiieb. Im übrigen wurden dem Angeklagten sämtliche Kotzen des Ber- fobren« auferlegt

Ein Arbeit 7 war wegen Sachbeschüdigung zu einer Ge'änani-strase veruriellt. Er war be­schuldigt. die Gfasfcherb' an einem Schaukasten c:ngefchiagen zu bähen. Unter der Behauptung, daß et nicht der Täter tri. oeriolgte er arger, da« Urteil Bettung Doch --stattete sich die heutige Qserhandlung sehr zu feinen Ungwnfter; er wurde einwandfrei als Täter überfübri. In Anbetracht feiner u-bestrafthett hielt

da« Gericht eine Gefdstr-a'e für auStelch^k» und nmnteUfe ihn fn 7 5 Mark Me evtl, mit einer Woche Gesangnt« zu ocrfrüöew sind

Wirtschaft.

Oie (Steigerung ve- tuk^sristigen ^re^itvelumens.

Die Entwicklung de« kurzfrilt ge- .brrb.'- dolumen« verdient mit Bückll^f auf die von

Spannungen nicht freie Lage der Wirtschaft ein: ganz besondere Beachtung In .Wittfchatt und Statistik^ gibt da« Stat st'.*che Aeichsamt eine Zusammenstellung über die Entwicklung de« kurzfristigen Kredite« in der Zeit vom 2S Februar bi« Ainn 31. August. Danach bat sich infolge der Zunahme der Kapitalbildung auch cg-.m.g bcr Banken, von trnen Zweunonatsbilanzen veröffentlicht werden, wiederum ausdehnen können. Die Auswei­tung des Kreditvolumens in der *ii vom 3 0. Juni bis 31 August beträgt allein f a st 6 0 0 Millionen und ist zu mehr al« 400 Millionen Mark säst ausschließlich auf Deb'» rerenkonio erinlgt Die Erhöhung der We-fel- bestände an sich ist für die Gefamtheit her Banßen nur unerheblich Um ein Gefamßbild der kurzfristigen Kredite, die her deutschen Wirt­schaft durch den Bankkredit zur 'Berfögung gestellt worden find, zu gewinnen, muffen zu den Kre­diten der Qöanken die Wechfelbe stände ber Votenbanken hinzuqe»äb*.k werden. E« er­geben sich dann foiaende .-Zahlen in Millio­nen VeiLsmark Kredite der Qpankey 14 504 s Wechselbestände der Votenbanken 3084 2 zu­sammen 1 7 6 7 9.0 f ü t den Stichtag 31 August. Die Zahlen für den 30 Juni lauten 14116.7 . 2914 5, zusammen 17 091.2. für den 31 August deZ Bvrjahre« 11 953 4. 1930,0. zusam­men 13 883,4. Man erkennt hieran, dast der An­teil der Votenbanken an ber Kreditgewährung lehr stark gestiegen ist. In den Angaben de« Etatistilckien Vrichsamt« find nach dessen Oln- qabe die Kredite der landwirtschaftlichen Krebit- gen offen saften, 6er Privatbanken und über­haupt her Banken, von denen Zweimotmt«- bilanzen nicht veröffentlicht werden, nicht ent- halien. Schätzt man die Kredite dieser Institute auf eiwa I Milliarde Veich«mark. so ergibt fid) für den 31. August 1 927 eine gesamte kurzfristige Kreditverschuldung der deutschen Winschast bei den deutschen Banken und Holen bauten in Höhe von rund 1 8.6 8 TI 11» Narben Qtei<6«ma r L

Himmelsbach. A. -G.. Freiburg i. Br. Au« dem Bericht de« Konkursverwalter« der Gebr. HrmMelsbach-A.-G.. Freiburg L Br. den dieser tm Laufe der Gläudigerversammlung erstattete, geht hervor, dast von den m der Kon- kur«bisanz mit 5 Millionen Mark ausfewielenen Warenbeständen noch rin Vestbestand im Werte von 1 Million Mark zu realKAeten fei. Die in der Konkur-bilanz gestellte Ve'erve von *'< Mil­lion Mark dürfte nur zum Teil in Anspruch ge­nommen werden. D.e auf den Warenbestän­den lastenden Bankkredite sind bi« auf 1 Million cbgfhcdt worden. Der Smgcmg der Debitoren wickelt sich normal ab. OMfalle sind bisher nicht zu verze.chnen. Q3on den in der Konkursbil«« mit 690 000 Mark au«qewiefenen Grichäst«- und ODohngebäuden find für 350000 Mark verkauft worden. Ueber den Verkauf der anderen Immo­bilien schweben noch mehreren Sette« Qlerband- Iungen. Mtt dem Hofzemkauf für bat nächst« Jahr rft m sehr vvrfichttger Oveise begonnen worden, damit die Werte nicht von ihren stand- othnäbtgen Zufuhren abgeschnitten und entwertet werden. Der Pr7»zef, gegen da« Veich und die Länder ist bisher rod) nicht ausgenommen worden Von krten de« Reiche« wurde mhgeteilt, hast man e« dem Kontur«Verwalter überlasten müste. mit den Ländern direkt zu verhandeln. Preutzen will an solchen Verglich« Verhandlung en feil- nehmen, wenn auf die schwebenden Griatz- anlprüche gegen Preusten verzichtet wirb. Bayern hat sich zu einem Qktfllekb mit der Firma tm Wege gegenrritigen Verzicht« auf alle Ansprkiche frewrt etllüTt. wenn bo-6 Vrich gle^->>e t»g an Bayern eine Zahlung in der Höhe leistet wie 'k Bayern au« der Konkursmasse beansprucht Da« Ergebnis der bisherigen Vermittlung»'-Q)er- banhlangen ist der Vrich-r-gierung al« Ba'»« eine« Prvzestvergleiche« übermittelt worden. Eine oiirz.elle Antwort ist noch nicht erfolgt De« wetteren rechtfertigte der Konkur«verwatt«r die von ihm angestrevie Aüfn»thme des Prozesse« gegen den QDerlcget Fernbach, durch dessen greife- ftlbzuq Di* Firma schwer g.-(djäl igt worden fei. urv für die'r Schüben fei der Verleger de« ..Holzmarktes" haftbar. Hmfichtlich ber Mologa. die bekanntlch t>urd) QJergküb mit der rustifchen Qtfflierunq imtet Rückgabe ihrer Konzefkivnen ihre rulfitchen Aktiven verkauft bat. w rd mit- geteilt, hah kne Q)erhandlungen übet hir'en Ver­kauf vor wenigen Tagen abgeschlossen worden 'wd. und bah eine Vachricht über ba« Ergeben« in den nächsten Tagen zu erwarten sei. Die Äen- kur«sorderung der Gei'enk.rchener Bergweri«- A.-G. habe emc entsprechende Oietzukt on erfahren.

6 d, 6 f f t r b o f - Vinblng Bürger- bräu u.»®., Frankfurt a M. Da, am ,3fr September beendete Geschcrfiriatzl ist, wie der LPD. erfährt. nHrtxt seht günstig obgeloufen. D»e kurz vor dem AdsHui, stchenben Bstanzarbetten lassen einen guten vvfchiuh erkennen. Aan kann mit Dormiriirfflhit) wieder 21) Prozent Dividende rechnen. Di, Ostanftitzung fmöet In etwa Drei Wochen statt.

Die Prei«erhöhuna in her elffj technischen Ink» ustrie. Zu der vom Handel«di^ist gemeldeten Preisrihöhun« in brr elektrotechnifchen Industrie ^riähren wir ergän­zend dab die Herauffetnmg der Preise um 5 Prozent sich auf elektrische Äafchin<n. Xran*» 'ormatoren. Schal.'apparctte Inst-illattonAmatr. rial. Anlaster und elektrotechnifche Weri»euge erstreckt Dagegen find die Preise sür (Zähler. Tikehmtzr^'nen'e unb ©tatiwrrmtabei. tn# erst letzthin eine 3 bi« SfrrrwnfllK Er^b'Mg edabrrw haben, diesmal nicht erhöht worben.

Berliner ^rsvstktcnvörse.

Berlin. 8 Vov. Von QIrqmhnlen logen wiederum ungünftige Vachrichten über Me Gnt- To.iflung der Ernte vor, Me Etf'ooder'anaen für Platawe^en ®cten auch erhöht, b4.« «orvameri- kanlschen Offenen Hieben dagegen unverändert. H-.er gestaltete sich bte Tendenz wrirer fchwächer. ba bas Prowinzangebot m ^rotgetreibe eher fiemer gevnrden ist Dei^n ist tn gutem Ma­terial ziemlich knapp, die Konkurrenz amertka- n.fcher Provenietvzen macht sich aber zcemiich stark fühlbar Geringe Qual:täten drücken in i.rmlKh erheblichem Matze auf den Markt Aog- gen ist i". Etten On.'an*'auakilLien «Mt prompten Txtr von den k'.e.nevm ProrinEühlen

begehrt unb fester gehalten. De Grotzmüblen r'-ringm AuFa Om' erral. das zu unveränd-r- tm Prri.len offeriert Ist Am Lief-rungsmarite wsren kvwoh' Weizen ais awt> Voggen srider geh i.'en D? »-;* unb hatten bei

'*r'en P" keines K icknmgesthätt ck-afar ist knapper a"'"v1m un> fre;egr.et «twe.^t besseres K»uNust Gerste m* frr still. S« notierten für