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die Xumwallt b.s zum kyten PUch hdlte. Die galt brrrrrtnrnrng <m Leonhard Kai­ser, her m Schüler von Luther in Wittenberg war und am 18. Äugust 1527. alk> vor jetzt 400 Jahren, m te.net dahrllchen Heimat öffeittlich uerbtannt wurde. Da« Ars or ma - tlvn«feftfpielUm de« Glauben« willen", da« in ach: packenden Bildern baS Leben und die inneren Kümpfe be* V la übende l den vor Äugen führt, stand deshalb an Mittelpunkt de« Abends Die treffliche Wiedergabe hintert. starke Eindrücke Den musikalischen Lahmen gab dem Stück wie dem ganzen Äbend der ötxm- gelrtzhe Gewischte Thor der unter Leitung von Fortbildungs'chullehrer H.ldebrond in erst kurzer Zeit bet Bestehens schon ein recht schönes Ä&njten zeigt.

Pb. Butzbach 8. Bov De Musik­kapelle der hiesigen Freiwilligen Feuerwehr, die im Saale de« .Hessischen Hole»" ihr erste« öffentliche« Konzert ver­anstaltete, hatte damit einen vollen Erfolg. Da« au »erwähl le Programm fand durchweg den un» geteilten Beifall der zahlreichst Zuhörerschaft Diesem Gmpsinden gab Buchbruckerei bef th er Schnei de r in einer kurzen Änlprache Äus« druck. B.cht unerwähnt soll bleiben, dah der Kapelle von einem ungenannten Freund zwei Kesselpauken gestiftet worden sind. Die Äsphaltterung«arbeiten gehen hier ihrem Ende entgegen, z. Z. wird die Bahnhvs- ftrafc noch sertv.,gellellk. Äm Donnerstag wer­den die lohten Koch- und Mischmaschinen den Marktplatz räumen, dann folgt große« Lerne­machen, bannt am kommenden Montag und Dienviag der altbekannte und von drr Umgegend gern besuchte Katharinen-Markt abge­halten werken kann. Bis Ende de« Monat« wird auch der Marktbrunnen fertigge- stellt sein. Anläßlich diese« Ereignisses soll an einem der ersten Sonntage im Dezember eine kleine Linweihungsfeier, verbunden mit Schau­fensterdekoration, StandlonzeN uftn. stattfinden.

Rrcie Vüdiuacn.

# ü chzell, 8. Noo. Die Bautätigkeit Hut in diesem Jahre hier erfreuliche Fort- 1 d) r i 11 c gemacht. Neben der FertigstcUung des im Borivinter t»egonnencn Sechssamilicnhauses der Ge­meinde wurden noch weitere sechs Wohnhäuser er­richtet, die nahezu alle auch schon bezogen find. E« ist damit eine wesentliche Entlastung des Woh- nungsmarktev eingetreten. Daneben wurden nod) mehrere 2ln» und Neubauten von landwirtschaft­lichen t'tebäuden auagesührt. In der Hauptsache ent­wickelt sich die Bautätigkeit an der Prooinzialftraße nach Gettenau, so dost beide Dörfer saft anein­ander geruckt sind.

Kreis Schotten.

s. Breungeshain, 8. Bov. 3n den letzten Tagen trat hier oben die Bebelbil- d u n g so stark auf. dost c« ganz unmöglich war, manchmal auch nur drei Schritte weit zu sehen. Äm hellichtcn Tage find dann die Leute genötigt, mit der Stallaternc in der Hand auSzugehen. um sich nicht zu ver­irren. Da« elektrische Licht kann auch nur wenig helfen, da der Bebeischleier ganz dicht ist. Ist sonst unser sagenumwobene« Dorschen schon von der Welt abgcschnitten, so erhält es durch den Bebel eine neue Bote in seiner Llbgeschicdenheit.

Herchenhaln, 8. Bov. Der Bogels- berger Höhenklub (Zweigverciu Horchm- hain) plant den Schneesport im kommenden Winter hier '*<m Im Vogelsberg bedeutend zu Heven. Äm Abhänge der Herchen- hainer Höhe sollen ^lebungSsprung- Hügel für den Skisport errichtet werden, wäh­rend die Hauptsprunahügel am Abhang de« herrlich gelegenen G r n ft b e r g e « nach Sichenhausen zu errichtet werden sollen. Dieser wenig bekannte Berg ist für den S.'ispvrt wie geschaffen.

HartmannShain, 8. Bov. Äm Sonn­tag wurde hier eine namentliche Ab- stimmung der Einwohnerschaft über die Frage der Fortführung der Kleinbahn von Birst ein nach HartmannShain veran­staltet. Gegen drei Stimmen und einigen Stimm- enthaltungen wurde dem Dau der Kleinbahn- strecke Virstein HartmannShain zu gestimmt. ES handelt sich dabei um eine Leistung der Ge­meinde in Höl>e von 15 000 Mark. Da mm alle Hindernisse auS dem Wege geräumt sind, hofft man. das; der Bahnbau bald in Angriff genom­men wird Seltene« .Jagdglück" hatte

Kameraden.

Roman von Felix Moeschlin.

Copyright by Corl Duncker. Berlin W 62.

ö Fortsetzung. Nachdruck verboten.

lr verschloß ihr den Mund und jaak Darum bin ich |o begierig auf die Welt brau feen unb aus bat", ioov sic aus ihr gemacht haben noch dein Krieg. Weiht du. die Leut» bie aus dein Schützengraben kommen, die buben keine Furcht. Das ist bi» jetzt do» Schlimme in der Welt Alvesen: Die Furcht und die '.ftückstchlnahine und der trieb mich sicher­st estung Ader die Leute aus dem Schiitzengraben werden das Leben von vorne beginnen. Sie wer­den so leben al» würden sie zum ersten Male vor die Möglichkeit gestestt, zu leben!"

Sie spürte einen so heftigen Schmerz, bist sie die Hand auf» »>erz legt,, ohne sich Meier Gebärde be­wusst zu sein Muhte sie ihm auch das noch sagen ? , Okorn". sagte sie zo.iernd ur>b widerstrebend die anderen find bald sieben Jahre au» dem Schützen graben zurück ." sie hielt inne

- C» chcht nicht so schnell Wenn sie nur al» gute Kameraden leben! Al» er ihrem Blicke begegnete und Mitleid und Schmerz in ibm la», ugle er rusch unb ein wenia lurri'ch hinzu .5X1 müssen sie hin d.nn ba» baden sie beschworen. Und er öffnete eifrig fein nemb. unb zog einen kleinen viereckigen Lederbeutet hervor, den er an einem schmalen ')U< men um den Hal» trug.

9.

3ur gleichen Feit sagte Hermann Wehn zu sei­ne!- Veschofts'udver Asto uv.» baden idu damals für einen Fehler ge.nachtLinen Hehler den wir, wenn ich Sie recht oerstede. das nachstrmal bei einem Geschäft mit Rus,land vermeiden muhten."

. Wollen wir nicht inelkidM zuerst von der bevt- fchen Erdölprvduktion sprechen, .'terr Direktor '

3d) erwarte noch eine telepdon »che Miueitung um sechs Uhr da cm künnen wir. ja. bann muhen mr sogar darüber reden.

Wenn in beju.i auf b*fe« Geschöst bie Seil kost­bar wäre. fterr Direktor bann würde ich Ihnen raten, diese telephonische Mitteilung nicht obu'war

euie Iagbaeselllchaft von 11 (tlj) Jägern und 4 ldier) Treiber«, die ent ihren Hrwden von hier morgen« zur Hasentveibjagd auszogen. Am Äbend kehrten sic mit der Strecke heim. Diele bestand cu« einem Halm! Weidwarmshcl zum HaS im TopE!

I Lardenbach, 8. Roo. Wie alljährlich, jo werdcn auch in diesem Jahre wieder durch dce Schulkinder in unserem Kirchspiel Lebeusmit- t e l für ba« Iohann-Friedrich. Stift zu Laubach gesammelt. Die Sammlung batte ein gute» Ergebnis.

Srcis Alsfeld.

Groh-Feld«. Bov. 3n der jüngst« Sbrr<inderar«sitzung wurde die Herstellung einer elektrischen Lichtanlage in unterer Kirche der Firma ßiftmann in Alsfeld übertragen. Man hofft, bah ba« Gotteshaus an­läßlich bei WeihnachtSseste« zum erstenmal im Glanz der elektrischen Lampen erstrahlen wird.

Starkenburg.

Darmstadt, 8. Nov. Oie Stabt Darmstadt hat mit Beginn dieses Monats für solche Gewerbe­treibende, bie nicht in der (Bemeinbe ihren Wohnsitz oder j')auptbctrieb<fiR haben, eine Filialsteuer em geführt, die als Zuichlag in Höhe von 200 v. H. zur gemeindlichen Gewerbesteuer erhoben wird. Der 52jahrige Zimmermann Ioh T i 11 n wurde beim Sanbmiflaben in der Sandgrube bei Rai- Breitenbach von Sa ndma ssen verschüttet und konnte nut noch als Leiche geborgen werden.

Darmstadt. 8. Bov. Die Deutsche Bau - und Siedlungsgesellschaft ver­anstaltete Svimtag nachmittag im Orpheum eine sehr stark besuchte Werbeversammlung. Bach einer Begrüssungsansprache von Dio­lan d - Darmstadt sprech der Vorsitzende de« AuffichtSrate«. Budols Frank-Gera, über die Ziele der Deutschen Dau- und Siedlungsgenossen- schaft. die ähnlich wie andere Genossenschaften organisiert sei. sich aber auf den zinslosen Bau­kredit gründe. Der Vortrag wurde mit lebhaf­tem Beifall ausgenommen, ebenso ein Vortrag des Mitbegründer« der Genossenschaft Barnim Wil - h e l m i - Bürnberg. Dieser Redner ging näher auf ba« Wesen be« zinslosen Daugelde« ein. 3m Anschluß an die Vorträge wurden Licht­bildaufnahmen von den bisher durch die Genossenschaft erbauten Häusern durch Inge­nieur 0 t e 11 n e r vor geführt und dabei Einzel­heiten erklärt. Die Vorführungen wurden eben­falls von der Versammlung sehr beifällig auf­genommen.

Mrci» Marburg.

)| Marburg. 8. Bov. Mil dem gestrigen Tage haben die Immatrikulationen zum Wintersemester an der hiesigen Universi­tät ihr Ende erreicht. Insgesamt sind eS diesmal 2585 immatrikulierte Studierende, darunter 434 Frauen. 3m vorigen Winter waren es 2083 Stu­dierende. nämlich 1810 Männer und 273 Frauen. DaS Ii bilSumSlem ster im letzten Scanner brachte insgesamt 2908 Stud.erende. darunter 489 Frauen.

Maingau.

WSB Frankfurt a. M.. 8. Bov. In der letzten Woche meldete der Polizeibericht, dah au« dem Main zwe i Wehgewänder und zwei Stolen gelandet wurden, die kurz vorher von einem Unbekannten hineingeworfen worden waren. Die Gegenstände stammen wahr­scheinlich auS einer katholischen Kirche. In der Bacht zum Dienstag wurde nun ein Einbruch in bie Erlöserkirche in Oberrad aus­geführt. bei dem den Einbrechern glücklicherweise nur eine Darsumme von 160 Mk. in die Hände fiel. Die beiden Fälle lassen die Vermutung zu, dah eS sich bei den Tätern möglicherweile um KircheneinbruchS-Spezialisten handelt, die Frank­furt mit einen. Gastspiel heim suchen wollen. Die Verpflichtungen der Stadt Frankfurt, welche aus den Eingemeindungsverlrägen sich ergeben, nötigen die Stadt Frankfurt zu umfangrei­chen Strahenbahnbauten. 0v sind, wa« den Kreis Höchst angebt, vorgesehen: Elektrifi­zierung der Waldbahnstrecke nach Schwanheim 473 900 Mk.: Verlängerung der Straßenbahn Gut- leutst raste bis zur Folterst raste in Grieoheim 900 000 Ml.: Verlängerung bis zur Waldstraße in Griesheim 263 200 Mk.: Verlängerung der Straßenbahn von der Waldstratze über die Mainzer Landstraste nach Hieb. Dabei ist die'e« Programm noch nicht einmal erschöpft. Wenn Höchst ebenfalls zur Eingemeindung kommt, fol­gen weitere neue Projelte. Der Deutsch-

ten. Aber es eilt wirklich nicht fo sehr. Warten wir also die Mitteilung ruhig ab. Sie wird Ihnen zwar eine Enttäuschung bringen, so flut wie Shnen tue Besprechung von heute oonmttag höchstwahrschein­lich eine Enttäuschung gebrad)! hat Doch begreife ich. dah Sie nichts unversucht lassen wollen, bevor Sie Ihre Entscheidung Irenen."

..Unb wenn ich nicht so deutliche Beweise für den Wert ihrer Mitarbeit hatte ich hoffe. Sie wissen das Wort Mitarbeit nchttg einznschotzen, (üolbmann ja könnte man sich veranlaßt rüblcn. Ihr äusterft scharfsinnige», ich mochte sagen, hellsichtiges Kombi- Nationsvermögen mit einem gewissen Misttrauen aufzufasten.

Ich hoffe. X)err Direktor, unb gerade das Wort Mitarbeit gibt mir Berechtigung zu dieser t'wfjnung, dah Sie mich nie zwingen werden, mid) bummer zu stellen, al» ich bin."

Hermann Dehn lachte aus vollem Halse. , Sie sind kösllich. Also Rußland.

..Man wollte zuviel. Das ist, kur; ausgedrückt, die Urfache de» Mißlingen» sagte (tialbmann ab- wagend, jeder btort deutlich und befihnmt neben Da» indere gestellt. Sein Tonfall mar in diesem Augenblicke etwa» zu lehrermastig. Er sah. bah Biehn die Stirne runzelte (ohne e» »"elleichi selber Zu wissen) korrigierte sich und fuhr in leichterer Heberoeije fort: ..Äehnl -n aw schon gesagt, bet un­terem Sdmap «handel mit Norwegen. Ich habe übri­gen» bereits mit Oslo und Strömst ad telcgrü;thvd> verkehrt. Bielleicht laßt sich der Brrkaus om besten über Stockholm In Ordnung bringen. Die Boote merben iXibur* iwturgemäfi für den norwepüchen Staat et um» teuerer, aber r» ist wahrscheinlicher. datz er zugreift. Dir hatten übnaen» unsere Boote letd>- ler abbringen können wenn die Oere' ind-Wrrit noch in deutschem Besitz wäre *

..Gäre, wäre! Dieder lachte Hermann Dehn au» vollem Halse

Da» dem einen pa'fteren kann, kann auch dem anderen paffterer Herr Direktor.

ttzoldmannche" ' rte» Wehn verweisend

.Um aber auf Ku st land zurück zukonmi en' fahr der Grthastsfüdrer unbeirrt fort ..fo tz.it e? sich qe- röcht. d».tz bie russische 'Äenliliiai nicht > rügend l^rückuchtigt worden if: Wohl haben doeiea!» bte beiden wichtigsten Gutachten die so mich hier hei den Akten liegen betont, dast man mit der P»ncde der

nationale Ha n d l an g i a e b 11 fenoe r band hat <rw der Saptgnytzra*>e an Grund­stück erworben und beabfxbHgt. don auher der GeEchäftSAelle und der Gauverwaltung auch zahlreiche Klub- und Ge'esllchaftSräurne für feine Mr^l.eder ernznrichten.

WSB. Bad Homburg, c. Bov. Iu un- lieMamen BvrEommni>sen kam eS bei dem Lo- f alt reffen der Fustballmannschaften Sportverein 05 unb Sportfreunde Vorwärts 1920 am Sonntag. De man die Geschehnisse vorauS- fah. waren erhebliche Polizei- und Sa- nitStSmannsch asten auf geboten tr-ne­ben öttra 1500 Zuschauer umsäumten den Spiel­platz und begleiteten da« Spiel mit lautem Ge­brüll. Sie bebten die Spieler derart aufein­ander loS dast ba« zunächst fair begonnene Spiel außerordentlich rvh wurde, öine An­zahl Spieler erlitt derartige Verletzun­gen dast sie ba« Spiel auf geben bzw vom Platze getragen tper?<n mutzten, einer der Spieler erlitt einen komplizierten Beinbruch unb wurde in da« Krankenhaus über führt.

Krciö Uftnqcn.

XlX 6 I e c b e r g. 8. Bov Dieser Tage wurde von der Miffionsstation Bethel bei Bielefeld in der hiesigen Kirche einP a l ä ft i n 2- Film voraeführt. In sehr anschaulicher Bkik Iahen bie Zuschauer auf der weihen Wand bie Sehenswürdigkeiten de« Heiligen Landes unb ba« Leden und Treiben brr dortigen Bewohner.

Kaninchen und (Geflügelschau in Großcn-Linden.

o- ® r 0 b e n - 2 i n ö e n, 7. Bov. Am Sams­tag unb Sonntag veranstaltete der hiesige Ka­ninchen- unb Geflügelzuchtverein in dem geräumigen Saale der W rtichaft von Lud­wig Faber VIII. eine OrtSfchau. die einen übersichtlichen und lehrreichen Einblick in die Hal­tung unb Züchtung der verschiedenen Kleintier- rassen im Haushalt des Landwirts unb Arbeiters barbot. Bach dem Abschluß der Prämiierung war die reichhaltige Ausslc'iung schon vom Samstagnachmittag ab für die Besichtigung ge­öffnet unb durfte sich, besonders am Sonntag, eines guten Besuches erfreuen. Siner Einladung des Verein- war auch eine größere Anzahl von Schullindern unter Führung von Rektor Bach gefolgt: eingehende Srklärungen und Erläute­rungen über Rasfemerlmale. Butzen unb Lieb­haberwert gaben dabei als Vertreler der AuS- stellungsleitung Philipp Zimmermann unb Wilhelm Weber I V unb weckten burch ihren Anschauungsunterrich: bei den iTufmerlfamat Zu­hörern sichtlich die Freude an der Kleintierzucht und dem Geflügelhof. 3n bet Bereitstellung von Prei'en wurde der Verein unterstützt von dem Ministerium für Arbeit unb Wirtschaft, von der Gemeindeverwaltung, von dem Kleinwirte- Vcrband (Sitz Frankfurt), von dem Älcmtoirte- Derein Gießen unb von hiesigen unb auswärtigen Freunden unb Gönnern. Der Verein hat sich dem reugegrünbeten Mitteldeutschen Verband angc- fchlossen, der am Anfang nächsten Jahres seine erste VerbandSausstellung rn Lützellinden ab halten wird. Bachstehend geben wir einen Auszug aus der Prämiierungsliste und damit zugleich eine Liebersicht über bie in der Ge­meinde bevorzugten Baffen-

Kaninchen: Weiße Riesen (1 Tier), Willi Stein 1. Preis. S.Ibergraue 116 Tiere). Hans George Ehrenpreis: an vier we tere Zücht r zwei.e Preise: ferner ein 3ungt.tr. August Rniver 2. Preis Silberbraune (6 Tiere». Philipp Zimmermann Ehrenpreis und 2. Preis: derselbe für ein Jungtier 1. Prei«. - Schwarz-Loh (11 Tiere). Will)elm Sommerlad und Philipp Zim­mermann Ehrenpreise: Oilo Rau 1. Preis. Hermelin (10 Tiere), Heinrich Stein Ehrenpreis und 2. Pr.: Karl Heß l.Pr: ferner ein Jung­tier, Wilh. Zahrt Ehrenpreis.

Hähne und Hühner: Brahma-Hell (1.1, b. h. ein Hahn unb eine Henne), W lhelm We­ber IV. Ehrenpreis. Hlvnwufi-Rocks (0.1). Wilh. Walter 2. Pr Rebhuhnfarbige Italie­ner (1,1), Cl:o Hofmann 1. Pr. Rh Inländer- Schwarz <0.3). Heinrich Schaum »Hoch Iheim» 2. Pr.: ferner Jungtiere (10,17), Albert Hantel Ehrenpreis. 1 und 3. Pr. Hans George 1.. zwei 2. unb drei 3. Pr. Wilh. Grast« zwei 3. Pr.. Hch Schaum (Hochelheim) 3. Pr. Ludw. We - aanb zwei 3. Pr. Frau Spruck < Ba :emmühle) Ehrenpreis und 3. Preis. Karl Hetz 2. Pr..

Wllh We-.gand zwei 3. Pr. Georg Schrader Ehrenpvrts und l.Pr. Hamburg« Schwan- lack (0,2). Wilh. Sommer la? Ehrenpreis und 2. Pr.: fern« 3ungt.ere derselbe 2. und 3. Pr - Lang'chan (11). Phil. P.« V. 3 Pr Weiße Zwergwdandottvs zl.l) Wilhelm We­ber IV. 3. Pr.: ferrrx Jungtiere (0.2). derselbe 3. Pr. Japanisch.' Zwerge 11.0). Wilh. We­ber IV. 3. Pr: ferner Jungt cere (2Ji. bcrtelbe 2. und 3 Pr Bantham-Schwartz (1.1). Hetnr. Sch-ium iHochelhe m) 3. Pr..rm« Jungt «e (1J2). der'elbe 3. Pr. Pr»r»ellan'arbige^rge >1.2). Heinr. Menge« VII. -Ahrenprrt«. 1. und 2. Pr: ferner Jungtiere (1.1). Ludw We.gand 2. und 3. Pr Bronze-Pute (0.1). W^lh. Schmelz 3. Pr.: ferner Jungtiere (1.0*. W.lh. Weber IV. Ghrenprr s. .folgende Ra'len waren nur in Jungt eren vertreten Schwarze Wyandotte« (2,2). Ph.l pp Zmnnermann 2. und 3. Pr : Heinr etein 3 Pr. Silbe^-Wdan. bot:c« (IX». Wilh. Weber I V. 2. Pr Mlnvrka- Schwarz <5L». .Frau Spruck <B...vrrttnühle »tr.-t Sbrenpreise, 1. Pr unb versch obene 3 Pr Italiener-Schwarz (3j9). Kart Schupp ®).m- preis unb 1. Dr: Wilh. Belten III. 2. und 3 Pr ; Dllb. Schmelz 3. Pr. 3ta!tcnev^Mb «4.7 >. Wilh Walter LhrmrpvelS und l.Pr.: Ängust Lenz (Klein-Linden) Shrenprei« und zwei 3 Pr Phil. Zimmermann 3. Pr. -- Ge perberte Ital e- ncr (1.3), 9buarb ^cnXium 2. unb 3 Pr Schwarze Whan?ottes. Zwerge (1L). Otto Rau 1. unb 3. Pr Beu modische Zwer-akampfer (1.1). Wilh Sommerlab Ghrenpre s und 3. Pr Antwerpener Bart. Zwerge (1.0). Iohaime« Dietz Ehrenpreis.

Unten: Pe^ng-Gnten (3L). Frau Spruck (Bauernmühle) zwei Ghrrnpreile. zwei 2. unb Zwei 3. Pr - Indische Laufenten (2.2). Heinrich Stein 1. und 3. Pr, Kart Schupp 3 Pr.

Tauben Ältdeutlchr Ärorfer (2.0). Heinr Strahl »hrenprei« und 2. "Pr Heffitche Kröpf« (12.8). Hrtnr. Wagner drei Ghrenpreife, l.Pr.. drei 2. unb bre; 3 Pr: He^nr. Kräht 3. Pe.. Rich Dem (Leihgestern) 2. unb 3. Pr Stei­ger-Kröpfer (1.0-. Rich Dem 'Leihgestern) 3. Pr Brunner-Kröpfer (2L). Hans George 1. unb Zwei 3. Pr. 'Llster-'Tümmler (1.0), Heinrich Wagner Ehrenpreis. Locken-Taub« (2,2), Wilh. Größer zwei 3. Pr. Starmhäll« <2,2). Wilh. Spruck (Bauemmühle) 1. und 3. Pr.

Bei-bond hessischer Kleinfaliber-Schühenverei«e.

C Am Sonntag fand in Gietzrn eine la* guna der Vorstände der Klein- kaliver-Schützenvereine des Kreise« Gießen statt. Die große Mehrzahl der Bereine hatte hierzu Vertreter entsandt.

Bach kurzen Begrüßungsworten be« Kreis­schießmeister« W. ßinbenau (Gießen' ertattd.* dieser den Jahresbericht Hieraus »ar zu entnehmen, d^ß im Kreise Gießen gegenwärtig 38 Kleinkaliberlchützenveretne b.-stchen. die alle dem Hessischen Kleinkaliber-Schützenverband an- geschlossen sind. Der Verband, der die preußische Provinz Hessen-Bafsa'.l. den Kreis Wetzlar, die Provinz Cbvrbeflm und Waldeck umsaßt, zählt 630 Vereine. 3m allgemeinen kann eine erfreu­liche Zunahme sestgestel.t werden, nicht allein, daß bic Mitgllederzabl in ftänbiqem Stegen be­griffen ist, auch kste Leistungen s.nd geftk*» n. was durch die Meiftertchitts'chi.'ßen s.-in.- Bestät gung gefunden hat. Wie überall im Reichsgehiet. so find auch km Kreise G.efien die Schief,ftaick>- anlagen tm Laufe dos letzten Jahres wesentlich verbessert worden. Die V -reine wurden im eigenen Interesse erneut ang halten, ihren Schießbedart durch den Verband zu beziehen.

Die Bestimmungen für das nächstjährige LandeSschießen weisen ein? Re h. Aende- rungen auf. So sollen Mannschaften die nur aus Schutz, n unter 25 Jahren bestehen, gckonder: von den älteren in Wettbewerb treten. Der Verband hat weiter bestimmt, daß die diesjährigen Kreis- Meistermannschaften nächstem Jahr beim Mann- schaflsschietzen um die Kre smeistertchaft nicht mit» schießen dürfen. Beabficht gl ist die S.nsührung von Bezirksschietzen durch Zusammen­fassung mehrerer Kreise. Das Verhältnis de« Verbände« zu den Behörden und den ftwifiigen Sport verbau den ist ein gute«.

Lprcchstttndcn brr Wrbaltioe.

12 bi» I Uhr mittag». 5 bi» 7 Ubr nodimlflaga Samelag nachmittag geschlossen

Russen rechnen müsse. Unb dennoch nahmen bie Plane be» önnOifatv non 1922 nicht genügend Rück- sicht auf diese Psyche. Gerade Sie. Herr Dicektor. um 05 offen zu sagen, waren an einer allzu deutlich zutage tretenden Nucksichtslosigkeit nicht unbeteiligt. Durch diesen Riesenplan einer völligen wcrtschatt-' lichen Durchdringung mutzte sich Kußland, dem die- ser Plan kein Gehetinnis blieb, naturgemäß oerge- tooltiflt fühlen Schade, denn da der Lloyd Tneftino unb gewisse italienische Industrien, bie sich sdion lange mit Südrutzlanb b-uhaftigten. die 'Jictaung hatten, sich mit uns zu sammecrschliehen, fo wäre..

Da» Telephon klingelte (Bolbmann stand auf. Bleiben Sie. sagte Wehn und hob ba» Hörrohr ab. .Hier Wehn, iiermonn Äehn

Jemand 'prach lange und ausführlich. Der Direk­tor verzog keine Miene Ich würde auch keine TOiene neraieben dachte (Bolbnmnn. Über vielleicht verrat mon sich gerade durch diese scheinbar.- Ruhe.

Wehn sprach nirr sech» Worte, dann war bie Unterrebung ;u End,

(Fr sagte - ,Lawoh> ich versiehe selbstverständlich. Bitte sehr " Da» war aller .Wir können einp .cken, rief er und stieß die r- -'chen Akten mit die Sette ..Unb wa» nun. Gotdn'.ann"

Ich nehme an. daß Sir von mir eine Beftan- gung besten wünschen, wa» Sie innerlich bereit? be- schloßen Hitzen. Der ablehnende Bescheid her be den Banken ist zu versiehen. Da« Geld ist t.nier. Und in der beuKdxn <Frt>6lpn>bdhton ist vortö-^'a nicht» zu machen Konkurrent netzen Konkurrent, »r wartet darauf, datz her andere die Unkosten )c' Bohrloch» auf sich nimmt Ist ober irgendwo em Tetrolfum* Horizont licher festgestevt. fo stürzen sich alle dar­auf. Hellen rönnw mir «onzentratton .:nd ,4ufam- nenfchllitz Vorläufig mödyN Kber den .iichern z» flrunbf richten.

Ich hatte auf amenkamfche» Geld gehofft

-Wenn Petroleumin preßen auf dem Spiele fieber aeben bie ÄmrntaVfr kein Gelb.

. Sik.-.n cne omehf amidw rm.'tz»e dotz |k

fine bestimmt- große D* '? ompinie tot fanfurrrn Iieren könnte bann iir Geld.

Das ist hier nid« der rast

..Kein e» ist nicht her Fall, flb-: wetzen Sie. datz nach der Muffatzunß der Geologischen LoUtzeo- rn".i- nie ganze noivtz ullche Tietttzene al« CA6I« gebiet in Frage kommt?

»Ich weih e». Unb ich we<tz auch, ich habe wenig- ften» beftim-Tt,' Gründe für diese Oemuihjng, datz eine au»ländrjche Gesellschaft hoch'twadr'chetallch mit Hille kleiner. Oienfta» l.:ger de.istcher Irinnen auf möglichst großen Gebieten der l arddeutschon 11* ebene die Gerechthrme für Erdölbohrungen erwudt. Sie kann dann später ilach fldieben dce«e Gebilde für die Produktion ganz einfach sperren.

..Und Sie sagen, datz Meine deutsche Firmen sich auf diese nicht gerade oaterländtsche Art be­reichern?

(Bolbmann nufie.

..Könnten wir nicht eine dieser Firmen fetn?

(Bolbmann idyütw.tc den Kopf !<**< stch

Wehn dachte nach. Dann suMe er NJt unb b^ stimmt®ir hquibieren da» Velpeschäst Treffen Sie bie entsprechenden Wafmabmen '

Sie tmD bereu» ringelettel Herr Direktor '

. Sie (prafhen heute oornnttog von zwei Fragen, die Sie mir 00rzulegen wünschten (fine Frage atz- gemeiner und eine frage spezieller Natur.*

. Gewitz. Herr Direktor, gewih/ (tzoldmann Ir^r eine blaue Mappe vor sich bin. .Was die Frage au» gemeiner Natur betrifft ..

J=Mlt, Goldmhnn Die (frbölfrage mutz doch noch» mal» überleg: werden. E» fällt mir eben etwa» ein. Liquidiert wird natürlich auf alle Fälle Meine Idee ntriff: etwa» andere» Der hannooersche Grund- eigentumcr besitzt da» !<: iredjt aus Erdöl. Da» schafft die proste Schwicrigkeit. Unser Bergrecht ist in dieser Hinsicht ungenügend Äomtfe man diese« Bergrecht nicht aufheben? utwa mit dem Hinweise auf bie msahrtiche Tätigkeit au»landischer Oteiel» Ichaften Meinen Sie nlO, datz nn pol tischer Ramstf unter der Divise .Dac- heutidx Del dem deuischeu Volke" gewiße Lu^ichten aus (krtolg hatte'» Der- fleben Sie Immer wieder, in allen Zeitungen, auf Vtzikatea 1 nunberter von 'äenammiunarn: Das deutsche Del dem deut che» Volke Do» mutzte doch r?r.-1 i".. 1>. Ober ei 1 Tialat m l dem I<ie<: c 2rner ka oder DeutschtarL do» deutsche Dd beiitz n? oder . Nordwestdciitschtzrnd da» Ddge- bie: der Zukunff Ober: Line Daseinc'rage de» deutschen Dolke« ... Warum soll der hannoversche Bauer auch noch do» Erdöl befigen?

(Forlletzuno folgt.)