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Ranft. Ls tat non dem BHnlfteriom ftts Denmi

nicht ein Beweis tafüc fei, dah es ein Irrtum war. baS Wemelgebict Litauen au überlassen. Man wird sich hüten müssen, dieleBtnwrfuna in einem Sinne zu interpretieren, der dem pol­nischen Autzenmlnister schwerlich na'

licher Solidarität hingehal.cn w rb. nicht noch einmal Aurückgeviefen wirb.

Die neue tage.

Eigene Drahtmeldung bet ..Gichener Anzeigers".

Dens. 7. Dez Die mit großer Spannung erwarteten Erklärungen des litauischen und des polnischen Vertreters haben sich nicht tm gering­sten in sensationellen Formen bewegt. Wan mutz im Gegenteil fest stellen, datz Form und Xon der Darlegungen deS litauischen Minister­präsidenten und des polnischen Ministers des Aeutzern durchaus korrekt waren und den bis aus den letzten Platz besetzten und durch viele ähnliche Vorgänge bereits h.stori'ch gewor­denen Glassaal des Völkerbundshaules über drei Stunden lang fesselten. 3m Mittelpunkt des Interesses stand selbstverständlich Dolde- maras mit seinen Erklärungen, die sachlich und lvai'ch auf gebaut waren. Woldemaras. der, alleinstehend am Aatsti'ch. sich zum wachsenden Erstaunen seiner Zuhörer mit zweifellosem Ge­schick und grotzem Mut für seine Sache einsetzte, hatte sich die wirksamsten Argu nente aus die Replik auf gespart. Seine Mitteilung über fein Erlebnis mit dem polnischen Staatspräsidenten Paderewlki war der einzige Moment deS fanzen RachmittagS, der für alle Teilnehmer fast ensationellen Charakter hatte und feinen Ein­druck nicht verfehlte. Aber auch bie polni­schen Darlegungen verfehlten, vor allem der Persönlichkeit Zaleskis. dessen Zriedensgeste durchaus ehrlich empfunden wurde, ihren Eindruck nicht. Und in deutschen Ohren wirkte es wiederum saft als Sensation, als er an die AatSmächte die Frage richtete, ob der traurige Zustand des Hemeler Hafens

die Soilalbcmofratte. em bas Zentrum dem lausch der Tülninrrkfifl gradal ja machen. In der Jrage der Konfessionsschule entgegenfommru will, tine (Einigung Ist noch nicht er,leit, auch ivohl nicht Vor Beginn bes neuen bahre, zu erwarten. 3n den künftigen vertzanfttungen mutz c» sich zeigen, ob da, Zentrum weiter nach link, geben wird anb atz die Demokraten in der Frage der Slmnltanschnte fest- blriben. heute mittag 12 Uhr tritt der Canfttag zusammen.

Der Ostkvnflikk vor dem Völkerbundsrai

Die polnisch'litauische Polemik.-SchlichtungsmSglichkeiten.

Delhnachten den 'Beamten die Vesoldungs- erhöhung zu gewähren Dann Ist es aber auch kaum möglich am 1. Januar 1928 über die Vorschüsse hinaus zugehen Die Erhöhung eines Zuschlags von 6 Prozent für die A.tpenf.onäre. der in der Aezirrungsvorlaae nur S Prozent betrug, auf 10 Prozent, würde rund 1 Million Mark mehr betragen. Sr bittet diese Frage gründlich zu prüfen, da die tragbare Grenze erreicht fr:. Die Abstimmungen wurden auf Donnerstag vertagt.

Koalttionsverhandlungen in Hessen.

Noch frine Einigung.

D a r m ff b t. I. De, (prlo -Id.) Gestern haben CIschen den bi-chertgen Reglerung-parieten Der» iblungm staugesunften über die Regierungsbil­dung in hefte»' bte ober noch zgkelnemLrgest- n i s gejährt haben. Vie So,lalbemoftalca

hatten ihre Jorbmmg nach dem Jnnenmlniße- 11 a m bas bis jetzt das Zentrum Innehatte, aufrecht Sie pnb bereit, baifir dem Zeatrum bas Sleelspräflftlam und das J I a n , I nl- fl e r I u m ui überlasten. Vas Ministerium für Urbeit und Wirtschaft Ml der Sozial- tze mok rakie verbleiben, ft aatzerftem über

kedrs verlangt. ab« die Ntauifche Vagi runa blieb bictan ForXrungen g g nüber stumm xmb berief sich dafür lediglich auf den -v> schen Litauen und Polen bet.-benben Kr> gszustanb. Delchen Gefttztspun!! nun auch im Auge haben mag. den wir'!chaf',llchen v>er den verk hrsrech- ni'chen. kid Prob e - der M>nberhe.ten ober bas rdn polit.foe Problem. - immer w rb man unvermeidlich zu te. eiben Schlutz okg r .nq kom­men Datz der er e Grund für alle bid?-bivie» rigkeilen und bte Durnel bei ganzen ll bels von her 3dee des zwi'ch.nt den vnd-n S »aten bestehenden Kriegszustandes auf g ht Die bolni 4h Re ii.ru n i it der Auflallung. d.tz folangr die i,t ui ch? rruni au ,hr r 3 f- falfui g b. :eh drst I , 4> kn Xr gSiustande m i Pol^i beflnb--. und solang« bu n r n ei Le» Ziehungen nicht herge tellt find dieutrt» nationale 2 a g < gefäbrbel ist V. r der ganzen Dell erklär D^ien im Lewu t ein kmer Pflichten und feinet Verantwort!, lei V biieen noch einmal sei'nen Frieden Fe'. rl ch strecken e» r ihm bie Hand en geprn. Der 2<ut mutz b . ul beiV.cht sein, ditz 6we Ha id, bie tui tieft» Sorge um bas allgemeine Jntcrdk mit brützer-

turnotaxiibia auch zur aÜmahftchen Hersteilung nor­maler Beziehungen auf allen (9ebwtm fuhren muh. Dah die letzt geplante Lösung nicht im Lchohe eines Dreier- ober «Hinter Komitees aesucht werden muh. sondern vorauasichklich von 0cm ft o 11 ä n b i |d)en Jlatsmltglieb allein erhielt iverden kann. Ist ein weiteres gutes Anzeichen für bie bevor- stehende Wendung. Auch der Uinstand bah das ja- panische 'KitsnutyUed 21 bäte i. die Ausgabe des Berichterstatter» als Vertreter eines Landes im Fer­nen Osten rundweg adtzeichnt hat st ferner ein Zeichen für die wach ende Erkenntnis, bah für berartige BoIkerdandsent .1.idui gen strittiger eure- Züscher Fragen mcht Vertreter auf,.-reuro^ni.txr Staaten, rote bas bei der Auiteiiung Oderschtesiens unft 'e.tfter in anderen Fällen geschah, lonftem nur eurc-paische Vertreter berufen werden lonnen. vorn deutschen Staubpuntt aus kann schtiehlich als Ergebnis der ersten oorbereit.-nben Berat ngen bte- Ws Streitfalles nut Genugtuung sestgefteilt werden, dah alle Verdächtigungen bet Äaltung Deutschlands, das angchl d) em Zntevefjr an der IWridjärfuna des paim'ch-litauijchen Konfliktes Haden feilte, fallen getaffen worden find, und bie Jtaltung Druttchtande allgemem al» durchaus oonk- ne anerkannt wirft.

Die voraussichtliche Lösung.

Genf. 7. Dez^ iDV.) Aach dem Verlaus der heutigen 2lachnnttagSkisung b S . o'.kerbunds- rates hat man allgemein d,e Ümps'.ndur.a. beft In der polnsch-lt'.a.lisch en Stretfrage eine 2b- lung gesunden werben faniL Die Rege­lung denkt man sich derart datz die litauische Reg rung von der polnischen Zirkular- n o t e Kenntnis nimmt, in der Polen den Mäch­ten gegenüber erllärt. datz es die Unabhän­gigkeit und die territoriale Ontegri- t 4 t Litauens nicht anzugre, en gedenke, und unter Teiugnaftme auf dieserttirung wird der Xat Litauen emp'edlen. den Kriegszustand aufzuheben. Gleichzeitig wird den beiden

Gens. 7 Dez sDTB) 3m Völkerbunds» tat gab heute nachmittag zu Deginn her Be- handlung des polnisch-litauischen Streitsalles

her litauische Ministerpräsident Woldemaras

einen Ueberblick über die Doraänge. die sich in den letzten beiden Monaten Im Wilna-Gebiet und auf dem litauischen Emlgranienkongretz bi Riga hätten beobachten lassen und die, wie er tagte. Wolken am osteuropäischen Himmal dar- stellen. Den Vorwurs. datz Litauen die Mobilmachung eingeleitet habe, wies er auf das entschiedenste zurück. Die litauische Regierung habe sich im Gegenteil angesichts bet polnischen Tätigkeit in der Rahe der polnisch- litauischen Grenze s ch w e r e 2l n a r i s s e ihre« eigenen Landes wegen ihrer Mili­tär! fchen Untätigkeit zugezogen. Die litauische Regierung sei sich aber der Gesahrl ch- kftit der Lage bewutzt. wolle jede Möglichkeit einer Provokation ausschalten und habe deshalb diese Angelegenhrit in die Hintze tz s Aaies gelegt. Vooldemaras stellte schlictzlich drei An­träge:

1. datz der Rat einen Auss chutz zur Kontrolle der Vorgänge aus bei­den Seilen der polnisch-litauischen Grenze einsehen soll, der dem Jtat genaue Aus­kunft über die beiderseitigen Verhältnisse geben soll. Durch die Einsetzung Meie« Ausschuffe« würde die Furcht vor einem überraschenden Angriff verringert und bte Stimmung sich wieder beruhigen:

2. Untersuchung über die Vandenbil- bung auf polnischem Gebiete, der der Dölkerbundsrat ein Ende machen soll. Die * litauische Regierung mühte die polnische

Regierung für einen Angriff dieser Ban­den. der schlimmer wäre als ein direkter polnischer Angriff, verantwortlich machen, tz. Untersuchung über bte Verfolgung her Litauer tm TBHna-®ebtet x durch Polen, der der Völkerbuntzsral eben­

falls ein Ende machen sott. Auf Grunb ' in-« Ergebnisses dieser Untersuchungen soll per Aal der polnischen Regierung Empfeh­lungen zur Liquidierung des Konfliktes vorlegen.

Oer polnische Außenminister 3ol ffi

Wies darauf hin. datz eine Reihe von polnischen Missionen nach Äotono geschickt worden seien, um mit der litauischen Regierung Verhandlungen zu führen, die aber alle gescheitert seien. Aus den Ereignissen des Jahres 1920 ergibt sich, dah die Unabhängigkeit Polens die beste und sicherste Garantie für die Unabhängigkeit Litauens ist. Aach der Entscheidung der Votfchaiterkonferenz vom Frühjahr 1923 und ihrer Genehmigung durch den Hat könnte man glauben, dah nunmehr der Wiederherstellung guter Aachdarbeziehungm nichts mehr im Wege ftebt. Onbeffen erklärte die litauisch« "Regierung, datz fle die Entscheidung der Votschaslertonsercnz nicht anerkenne und gab bte bestimmte Erklärung ab. datz Li­tauen sich Im Kriegszustände mit Polen besindel. Seit acht Jahren besteht zwischen bei­den Ländern eine unilbceftcigbart Mauer Jeder Verkehr ist labmgekgt.

Der Hasen oon Hlrmrl, der Clfauen zuaefprochen wurde und dem litauischen und polnischen Hin­terlande als Ausgang ,um Meere dienen sollte, ist In oo 111 m verfall Sein verkehr Ist heute nur noch rin kleiner vruchteU dessen, was er vor dem Kriege war und was rr nach dem Kriege ft.lt te werden können Unter diesen Um- Nänden können sich die Mächte d e Jrage oor- te,^n. ob sie nicht einen J c b 1 e r begangen haben, als sie Litauen den Hafen oon Memel ,urolt|en.

Der litauisch-pvlni'che Äonf'.ih hat g e ch nach­teilige Folgen, für Litauen. 2 et'lind und bas Wüna»Gedict Der lettifche Haf n Ui bau ist infolge ber Sperrung des Traniitverk brl durch 2itauen ebenfalls In vollem verfall. Die lettische Regi rung bat oft genug bi* "Bit»

Hinweis aber auf die wirtschaft llche L 2 h- mung Aordosteuropas. die, wie er ein­drucksvoll barlegte, zum Teil auf die völlige Stillegung des Geschäfts- und Handelsverkehrs zwischen Polen und Litauen zurückgeht. bat auf allen Seiten starke "Beachtung gefunden.

Litauen und Polen haben sich am heutigen Tage noch nicht s e st g e l e g t. Aber aus den Erklärungen beider Parteien darf man mit Recht den Schlutz ziehen, datz die Aufhebung des Kriegszustandes erfolgen wird, obwohl eine von beiden Seiten akzeptierte endgültige Formulierung bie er ungeme.n schwierigen Rechts­frage. bei der weoer Litauen noch Polen brüs­kier! werden dürfen, noch nicht gefunden ist. Angesichts der durchaus verständigen Haltung Polens, das freilich durch eigenes Verschulden in der letzten Zeit sehr aggressiver Absichten verdächtigt wurde, kann so infolge der gemein­samen Anstrengungen des Rates und der in ihm vertie:eien und erstmals von Sopjetrutz'.and unterstützten Grohmächte zunächst ein Zu'land geschallen werden, bei dem die äutzerft heikle Wilna-Frage noch ganz offen bleibt.

3a. sogar in vezug auf die Aufnahme bl- plomatt scher und konsularischer 8t- Aiebungen soll keinerlei Druck auegeubt werden. Der Rat vertraut bei dieser Lösung, axwm sie. wie zu hollen steht, erreicht werden kann, offenbar aus die Macht der Verhältnisse, dn nach Wie-

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klonen. Aus Grotzwarbei» kommende Rei­fende benchten. dah der Schauplatz der Aus- 'chreimngen ein trostloses 5:1b zeige, bas die Verwüstungen während des Umsturzes 1913

Ländern empkohker werden die normalen Beziehungen wetzerherzustellen eventuell unter Mitwirkung des Völkerbundes oder von Persönlichkeiten aus Ländern, die iftm ang«hören. Dabei wird zunächst mcht an die Aufnahme diploi. aiischer und lonfusarVGnr Veztebungen ge­dacht sondern an die Mkederberftellung des wirtschaftlichen und Handels- Verkehrs. Cb her von Doldemaras heute ge­stellte Antrag auf Eintetzuna einer Gren^« lommilflon. der von verschiedenen Aal sm It­alic denn begrütz» wird, auch die Zustimmung Po­lens enthalt, ist noch unklar Dagegen ergebt Polen gegen die Abgabe einet Erklärung Li­tauens in bezug auf keine Anspruch« auf das Dilna-Gediet keinen Anspruch

Zkrfrauenepofum für die neue rumänische Regierung.

Bukarest 7 Dez^ (DTB Funllvruch.1 3n der Kammer gab Prrm!«rmin,ster Vintila Vra- 11 a n u eine Erklärung ab. in der er aus ührte. auf dem Programm der Regierung stehe bie Kon'olidierung und ber Di.de raufbau des Lan­des. Die Regierung werde für die Aufrechterhal­tung der Ordnu g und der Landesverteidigung und für die Verstärkung der Probuktion eintreten 3n der Autzenpolitik sei Frieden mit allen Aach- barn ihr Ziel, aegcnübei den Minder­heiten werde sie sich von dem Geist der Ver- föhnung leiten las en. Der Führer der Bauern­partei. Maniu. erklärte, dah die jetzi« Aegie- rungsgrundlage nicht den Wünschen des Volkes entspreche und forderte die Aus­lösung des Kabinetts iwrcks Aeu- wählen. Aach einer Debatte wurde der Aegie- rung mit groher Mehrheit das Vettr a uen ausgesprochen.

nähme der beiben Parteien In ber Helle Serie» wie bas ftber mit dem verfahren Vertraute voraus sehen konnte.

Trotzdem ist es natürlich nicht ertrwuli^ daß bte ausgegebenen M.ldunge» n ich t s von einer Bereitschaft zum linltaltn auf der einen oder anderen Sette, am besten auf beiden, erkennen lassen, und die Ausgabe des nunmehr in Funktion treenken bestellten Schlichters, Oberlandes^r,chtsrat Dr 3 d t» ten wirb bestimmt ke ne leichte fein. Er wird notigen,all* einen Schiedsspruch füllen und diesen durch den AeichsarbetsminiRet ver­bindlich erklären las en. wenn eine Annahme von den Parteien nitt freiwillig erfolgt. Allo liegt numneftr die Snll3:eidung in der ganzen Frage des drohenden grohen Arbeitskonfliktes in Hänoen bet Aeichsregiecung, und bet dem Aus- mah, das der Vorgang in keinen Äonfeguemee

unser ganzes wirtschaftliches unft p

Leben an: e.*)inen muhte. w«vn der Konflikt akut Würbe, Ist selbstverstäntzlich. dah ftier mit allen Mitteln der Politik, b. h in Form von Kabine.»E- beratungen bis Entscheidung vorbereitet Wirft Die gestrige Kabinettssitzung bat ja bereits Me­iern Ge:enftün e ge:o tm ftt 5chl ch er. er he beiden Parteien für ^rtnag zu Verhandlungen f Haben hat. toll bte Ausgabe er hatten In ebem einzelnen Vet11 ede bte Rück­wirkungen der E n'ühtuna ter Achtstunkenarfte ts- zeit zu prüfen. Es Ist möglich, daß von Fall zu Fall Sonderregelungen te art v«.gekom­men werden, dah die Frist zur Einführung des Dreifchichtenfystems über den L 3attuat hinaus verlängert wird Eine solche Ftistve.länge- rung für einzelne Vetrtebe fall »um Zweck der Aationalifletung dieser Betriebe btenen.

Die Lage im Arbeiiskonfliki der Eisenindustrie

Ergebnislose Verhandlungen in Essen.

V e l^tudenfenunruben in Siebenbürgen.

Budapest. 7 Dez. iUngar Koet.-Butll Von der rumänischen Grenz« wird lxtichtet daß 'ich ein g rost et Teil der Studenten noch immer in Grvdtvarftetn b#f n?n. dn ft« von de» Je- Hörden b;e Beteiligung ich <Uen b t s Samstag idreVerhead. ungen adzu» halten. 2.u6et den gemeldeten zwei toten werde-, deut XeMorfti ui* gemclbet Dte Skuder.ten durch tthen die Hauptstraßen der Stadt. 3n den Redenga''en veranstatteten !te

Levorsichender Rücktritt des Zsardinalstaatssekretärs?

Daris, 7. Dez. (1BI8 ) Die Italtenifche Irans- atlantische Kachrtchtenaaentur ufteraib: beute der flbenboreffe eine vepe'che aus Jbm. In der mitgetnlt wird, tardt nolstao tosekretä r Gafparrt werd« demnächst aus Gesunbfttttsruckfichten feinen Palten als Staatsjefietac un Vatikan a u f g t b < n. Sem Nachfolger werbe Kardinal Nag 0 nesl fein, der Gafparris Politik sortsetzen werde da bie beiben Würdenträger fett langem miltieanfte« be­freundet feien. Kardinal Go watet ist 74 Jahr, alt

Eigene Drahtmeldung desGithener Anzeigers'.

Berlin, 8. Dez. Nachdem man bisher oon beiben Seiten versucht hatte, zunächst einmal auf Regierungsstellen und auf die öffentliche Meinung eme gewisse Einwirkung ju nehmen, sind im Laufe des heutigen vormittags Oie Führer des Verbandes der Eisenindustrie unft bie Vertreter ber drei betei­ligten Gewerkschaften fozialftemokratifche, christ­liche und -irjch-Dunckersche zu Verhandlun­gen i n 6 f | e n zufammengetreien. Daher ist beider- feits der Standpunkt dargelegt worden, ohne bah eine vermittelnde Formel gesunden werden konnte.

Die Gewerkschaftsvertreter haben dabei, wie man hört, im wesentlichen ihreCoftnforberunaen wiederholt, die sie schon bei den ausfchlietzlich auf bie Lohnfragen beschränkten »irifchoftsoerftand- lungen am vorigen Freitag vertreten hatten. Dabei hat jede einzelne ber drei Gewerkschaften ihren b e sonderen Standpunkt auseinander gesetzt. Das Gesamtergebnis war, dah die Gewerkschaften von diesen Forderungen keinesfalls ab- J t h e n könnten. Das die Eisenindustriellen ihrer- eite nicht In der ersten Besprechung, der noch dazu er offizielle Rahmen einer Schllchtungsoerhandlung fehlte, Ihren Standpunkt oreisgeben würden, war mindestens Io selbstverständlich, wie bas verhaften der Gewerkschaftsvertreter. 2, ist also keineswegs berechtigt, wenn In der Adendpresfe da und dort von einer verschärsung des Konfliktes gefprochen wird, oon einem Scheitern der Verhandlungen u|m. Auch im Verkehr ber Arbeitgeber- und der Arbeitnehmer- Organisationen untereinander gibt es so etwas wie eine Diplomatie und sie gebietet bekanntlich, daß man nicht gleich zu Anfang fein Pukoer verschiesst, seine letzten Ziele bekanntgibt unb die Grenzen zeigt, bis zu denen man äußersten Falles zu gehen geneigt ist. Es ist also lediglich eine erste Stellung-

Aus oder Wett.

Auslandrrlsr des Gouverneurs Strong.

Aeuyork, 7. D«z. lDTB. Funk pruch ) Der Gouverneur der Bundesreservebank O*** deral-Relcrv«! von Rruyork. Bcn a ntn Strong, hat an Bord d.s nach Liverpool fahrenben Dampfers .Eelt.c" leint allzährliche Geschäfts- und SrholungSre.se angetreten Es wird erwar­tet datz er wahrend feines Aufenthaltes Im Aus­land« eut pltchrnd Ic.ncn früher n Gewoh ch.i- ten Konferenzen mit den Lettern dcr wich­tigsten Aotendanken in Grohbr tannien. Frank­reich, Deutschland und Belg en haben wird

Ein« Stiftung RodefröteK

John ^odefelkr run. hat eine Summe oon 25 00M Dollar gestiftet, dte der Errichtung einer Zentrale her christlichen Vereinigung lunger Männer in Alice (Äjp-BrooinU In öubairtta dienen soll. 3n btefer 'Zentrale tollen Reger zum Dienst unter 0, r «Ina#- härenen Bevölkerung ausgebildet werden.

lofttsfprung aus dem *3. Stockwerk.

'IBdOrcnO der v k.hr^reichtn M t agsstunkten sprang ein eft<r.iiüligvte Kriegst iln.hmer aus Brookltzn aus einem Fenster des 43. St d- Werkes in bem 60 töckigen Doolworth - Ge­bäude am unteren Vro^idwap. Gr wurde geäst- lich verstümmelt und war sofort tot

Das Auto tu, den Schienen

Zwilchen Aiunk rchen und ^.fchach (Ctier- reich geriet em Auto auf die Strecke her Sud- baftn und Duroe oon der Lotomotiv« eines Stt- guterzugeo e.satzi Der Teiltet und ein Mil- e< »urb. >llchtei t und ge­

tötet. i»«i weiter« Insasse» des Adagens '.eicht versetzt

Schweres BetfwrlsenglM in Spanten

3n einem Bergwerk in Asturien ereignete sich em« ifrelaften schlagender weiter, durch dte ur-i: Bergleute «tötet und »chireich, verteUt wurden.

Schillszofammeniistz im llloneei ftaftn.

r«r englische a-a.nptee .Auk tieft auf der Lusre'le von Hamburg nach London etil dem Schlepvdampier .Johannes Körner HL" zutam- men. Der Lchfervdamr» er Ist gefunden wo­bei der Maschinist ert fünfen Ist Drei "Bann der Besatzung des Schleppers rett.te» stch durch UefterbetMDrmden und wurde» von dem Domv- ler und einem t» der Aähe liegenden Schlepper ausgenommen Der Damr '.r ist ausgela»ke». Verbuch« ihn frei zu bekommen lind bisher ergebnislos gewesen. Auch der englische Daeylet ist «ach Auslage brr Velotzn g f e ck geworden und wird eine 18crlt in Hamburg anlau'en.

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3m Bereichs ber westlichen 7iDruckstörungs» ist in Miifrtm Goftiei rttnee nilbertt Letter ein- ItiTtten Du hr Etttttust zunächst anstatt. |o bestisti m ber kommende» Kacht nur oernozett strost- getabr Kaum rxenrr ,awru Ki^erfchiägR werte» «ber.-» nur vereinMt aulirften.

Wetteroareus|ege für Freitag: Zett- werte harter bewölkt anst vorwtegenst trocken, etwas fwibrr nachts nur stetzenwecke lempcroiurrm unter bem (ÄetrwrpuatL

Wlkterungsausllchtr» für 6ams- tag S«' wen>g »e«änderten Temperaturen meist wmkiges Setier.

weiter tage auf bem hostteoftokops.

Lmd Vst Temperatur 0 Gruft, werter be- deckt. Schneedecke in Zentimeter SponrnägNch- kett Skiba ha nur im Wolde ziemlich gut

Oie Wetterlage.