Hl 262 Zweiter Blatt
Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhejjen)
Dienstag, 8. itevemdei (M2i
Deutsche und Suren in (Südwesi-Aftika.
'Bon BL R Gerstenhaner.
All- Xoümi<n he* Teuiidbm JteidK» hnb hurxt> den 6 rpberungftt nehm txr- Berfa (Ile* <er- XAt! tyocfwi. m4X nut muhten bie L'anter InMl an ine Oroterer abjctrten werden, lonbem au4> atk von ben Deutschen gridbaftenrn Mentalen Bteric und 2btLigen rnirben hnrn tpcajent-mmen unb die teuilOx Bnkeh.erbeooUcrunj Dertrieben QZur tn veutschsüdwest-Afrika durfte f>e LvrugXer^ zur Hälfte im Lande bleiben.
do« 13.44 Bo war r- • ■ . t
hj* nun in BnitMKanb versuchte biete lieber* bin 14c' <Snti4xr Xoümiloiion zu erholten i 'u- U/Dmogtid> Io auszudauen bah in vüdweft- 211 rla ein neues deuisches Siedlung»« land enthänte und ein neuer beutMter Bolks- fiaim gri galten würde Bur darum bandelt tt hd> habe*, nicht um 'laaienxbtii^e
Ne tem Vanbrud ne zusammen gebrängi leben muf) un,- dadurch nut dem Unter gange bedroht itt. I . ein .Holl ohne Baum", das nach hem Ärtegc Ichrn c.ne halb: Million Deutsche durch Au»- ttMnheruna verloren bat, Sieblungskänder gebt!« nei werden tnüflen in die es leine in her Hennak nicht iu ernährenden Kinder abftrbmrn I J’en kann das mutten ulk befreundeten, ja oll* gerecht tertfcnbeit Bölter anerkennen unb zu bieten geboren auch die Buren.
ich Will nicht an all das erinnern, was die Deutschen vor. m unb nach beut BernidXung*- krieg. Englands gegen die Buren für biefc getan haben ich erwähne bas nicht um von ben Burrn Dankbarkeit zu fordern. übrigen* haben <*bt fhan de Wett, March. tBcneral Heryoz. <^rau Brä« dent Lteyn unb der ganze nationalistifche Tei des südafrikanischen Boltes ihr» Dankbai- teil wahrend des Weltkrieges durch die Lat
wirken . sondern mir um die Tatsachen ins Gedächtnis zurückzurufen, bah da» groh? deutsche Bokk unb das kleine Buren iwik immer m einem sreunbschofti.chen Berhä'.tni« zueinander geftan- *Tureu ben Deutschen das letzte überseeische Heim des
allein haben wollen? Blüh das fein? Rudolf Böhmer hat in her Winöhuker .Allgemeinen 3etrung1 diese Frage bereits verneint, er hat nachgewiesen, bah die Buren ©übroeH-Bfrtfa nicht durchaus nötig haben, haft ihnen noch ßanbgenug zur Beringung steht unb bah ihr 2!u*cina n be ril r6mei i du» ihren alten Heimatländern in der Südafrikanischen Union nach Borden hin in alle Hochländer südlich desAequa- tert hinein br-i Burentum fernen nationalen Annen bringt, sondern den gröbten Schaden Sie. die Buren, rnüfseii die Buren Bevölkerung im Kapianb, Oranje-Freifiaat und Transvaal nicht nur zufammenhalten sondern noch ver- atof.crn, um sich im Best« dleset Länder gegen die Engländer unb gegen die Farbigen zu behaupten, sonst werben hie Onalänber später viel leicht auch die .Farbigen In btefen Ländern t., politische Borherrschaft erlangen, unb das Bcllstum der Buren in ihnen wird untergeben, zunächst durch sprachliche Angfi'ierung.
E» dürste sich empfehlen. das kleine Voll, da nur gewöhnlich als Buren bezeichnen, w, .» »och aber nur .Bauern" bedeutet unb kein *B ifönome ist nach ihrer wichtigsten und um- laftenden nationalen Organisation Bieder- butlch-Asr.kaner zu nennen. Sie nut al* w?I!r Murr ‘ zu be ,< 1 -.c.i. ist latsch und mt*'- verständlich denn e# gibt auch noch andere Afrikaner. z. B Deutlch-Asrikaner unb vor allem Engi>sch-Aki ckanrr Alan muh alle schon deutlich lagen. e I d> -* Xfrifaner .nan memt. denn es st.h-i lich -. Snl 'rika auf der einen Seite dte IX.ebe eutsch-Alnkaner, au* der anderen Seite bi? Süd-Asrikanifchen Onglänter ober Sn,?- Itsch-Afr f rvr um die politisch unb nationale Herrich.tt ringend, o genüber Dos gegenwärtige Verhältnis der beiden Bolksstämme ist so. bah de her BoTksnIhlung vom 4 Mai 1926 von einer weisten ®rl - rbevölkerung von 1 *76660 Seelen rund 1 Biilhon Riederteutfch-Afrikoner und rund 6000» Ongltfd>-JUnta ner waren Danach nxmm die S igtänder ichon endgültig zur nationalen Tlhnbcrfxit geworden, unb oie poli- ttfche Herrsch.'t würde allmählich auf die Buren ol« ben zahlv chsto Bevölterungste'l übergeben Und die Bure., t' r.neb x i fuh ziein -ch r<-lch weiter währe? d b e -abl der ®nq.anbcr fast
gor nicht zunmwrt. weder durch natürlich- Bee- mehrung noch durch Etnwanberung Aber leider ist die AariooalUätenfrage in Süd-Asrika nicht ein so einfaches Rechene, - pri wie es nach Mak gäbe der Abstammung ter bcih-i Bepölle- rungSdestandeeite unb ihrer r.atürlkbm Bolte- Vermehrung erichetnt Xie A ederdeuttch-Asri- faner nämlich. bte in Me «bilderen Kreise auf- hlegen. • prack'.m «uh englisch Sie waren alte schon zwei! prachiL d b ichon in Gefahr, sprachlich entnationafifiert zu we. lei und -m Britrntuirt ans zu gehen «Je mag sein, hast jene Gefahr nach bei poi: Pichen Eringev der national, st tsch-r Bewegung der Hier-rrt)euri<b- Afrikaner wcht mehr so grob ist. hast das Aiederdeutsch Rsr.lanertum bk besten Au» ich en hat. feine lieber beut’ te Mutcriprache das . Rfr-.kdansch , $u erhalten Aber <-« ist eine Sprach- die nur von einem fle i neu Botte ge'pr- i m wird, unb ihr steht die englische 2B e 1 t tpr ; tgegenüber, welch die Sprach brr 6tab<bet»r.fcrung ist, welch immer dte Aanhdft- sprache fein urrb. unb deren sich auch die Air- berdeutfd-Afrikaner bedienen muffen wenn sie sich mit der übrigen Bklt verständi,?.-n weiten. Daneben kommt nur noch die Hochdeutsch? und die niederländische Sprach In Betracht
Bei riefet SaB^age müssen wohl alle nüchtern und klar urteilenden Mensch' lich sagen, bah die Buten allen Grund haben, ihre Brnks- gerieften tn den alten Ländern der lüdasrika- nischn Union zulammenzuhalten, sie teile furch eine intensiv betriebene Vanbwirt* Ichst zu ernähren teils tn die stadulch Bevölkerung. die Itüdtifchi Berufe, die gehüteten A reife unter Beibehaltung ihrer afrikanischn Mutteriprach enthnngen zu taffen unb dort die bisherige Borberrschaft des Ofnglischen zu brechen
Venn las gescheht, unb wenn bi: natürlich Bolter.-rmcbrunq der Aiederdeutsch-Asri- kaner f? bleibt wie biSyer. werden wir in 10 bis 15 wahren 2 Millionen AiederdeutschAfri- kaner gegen 70000) Engländer In Süd-Asrika halben. Dann ist die nationale Zukunft des AiederbeutschAsrikaners gesichert Die Buren werben das grohe wetfr* Bolk sein das Süd- Asrika bis zum Sambesi, vietleicht bis zum Aequator beyerrschn wird Dazu ist für bk Burrn bx volitifckx Herrschaft auch über Südwest-Afrika zwar nicht notig, aber doch erwünscht Dagegen ist es nicht nötig, hab die deutsche Sprache unb die deutsche 2 n - siebter bevölkerung au» Lüdwest-Asrika verdrängt wird.
iS die Deutschn > e politischen Herren brr Äc4etne tt>aren_ haben sie den Buren Sprach freihert gewährt und ihne^ Schuten -itt - ;br - deutschafrikan.'chem Sprachunterricht gegründet. 3<t# bin stolz daraus, ha*- .ch durch Hinw.rhrag auf Ne toten.ale Ocfientii/>'*’• DeusschlandS unb auf die üknmcrTk-jrc brr Äolo'-e ÖriHOfi”. und Llndequist unau'b. rikD und mit Oriolg für b«e Buren r.ngeiret«-: b.n Dhatte wir. die Dentich-n :n3:näbr >x Ichw? er Rriteit Me Kolonie aus einer TB.•he zu hte’c ManveS-Land gemacht. allo ge « chaIse - Di - Burr-M die jetzt die Ketente V-s.'rrrichei. ohne das gröbere mr; a- lische Anrecht biran yi balvn d iS den D» atfchen zusteht sollten den uriprünglichm 0 gern tim *m des Lande-» doch mindestens dieselbe Sprachrnfmbeit gewähr,- hic kie Me Buren, für sich selbst von ben englischen Eroberern gefordert uns rrbaiten haben 31l es denn etwa von Borteil für Mr Barer wenn tn Südtvest- Afnk - die deutlch- Sprach .rnterdruckt wirb und aus stirbt? 3m Drgrntril. es liegt im nationalen .-teiang des R« ederdeut sch-Airi ka nrriums wenn e» in 6übcvft-Xrt.i wen'qfttn» ein Land gibt, in dem nicht nur die ateikonisch- sondern auherber: noch eine Weltsprache, die Sprache eines großen Äulturtvolte der iHrq- lischen gegenüber steht dadurch wird e» nämlich den. «Jngiildk-n tncl schwerer werben, das Atei- kaanlch zurückzudränge-i Do. durch Hinzukomnien des Deutschen wirb die den Buren so gesähriiche englische 'Tlkonopolstrilung durchbrvch-n . uch bezüglich des Handeln mit --aropa bezüglich der Hande.s'praäe unb des sonstigen Beriebr# mit der übrigen JtulturweU Die äinw-rndauq dah man in Vüdwest-Afrika nicht brei amtlich Landessprachen Asrikaanlch veui'ch und isngiisch haben lönru-, wird durch das Beispiel brr Schveiz mit ihren dve, Landesfptachn widerlegt
Den Aiederdeutich-Afrikanei-n steht bei ihrem Bonn arid) nach ihrem 3kte der politilchsii Herrschst tn Südafrika nicht nur Südwest-Afrika und da» Deutschtum hn TBege, sondern Rhodesien. Wo 30 00) i-ngländ.-r über 10 000 Buren herrschen und fit sprachlich unterdrücken au herbem aber das gan^e südafrikanisch Briten tum Dag. ;.n follten die Buren ihren ziamps sühnen nicht gegen die KO» deutschen Männer, Stauen unb Amber in Südwest-Afrika das ae.ade dadurch für die Buren von Btert ist, bat) es nicht wie Ahcbeiten den (Snglänbcrn gehört Ss ist auch als Mandateland der llntr>-. eine eigene, von England unabhängige Aepublik. unb soll e s bleiben
üebe6übenteuerberßönii)mJliariei)on2iumänien
Bon Zok Beckley
Honiflin JRatie besuchi ihre Rivalin. Die GeslbiLie von Zrü-rlein vacaresco. in.
Bon feinem geliebten Deutschland, dessen Leben und Mcnschn ihm vertraut waren, in ein fremde«, ferne« Land verletzt, war der frühere Prinz Zerdinand von Hohenzollern- Sigmaringen. jetzt Aronprutz «Z.iSinand von Rumänien, ungeiahr her ungluchichfte lungc Menlch. den man stch vvriiellen konnte. 5>i< Leute feiner Umgebung waren von - Iner total verschiedenen Rasse leicht in der Moral, von scharfer Zunge, kritisch veranlagt, auf sich selbst i*ebad)t und voller Rebler und Lügenden, die er in keiner Veile verstehen konnte Der von ihm bewohnte >Balast war ein reinee Cbefängni« für ihn und Luster t hähllch und ohne Interesse. Sr liegt an der Hauptstraße Bukarest«, mit keiner anderen Aussicht als der trüben und geräuschvollen f lM Bictorci. auf welcher dei Berfejr Tag und R .cht lärmt und die Leute teriwährcnd aut und ab laufen, ober in klatschenden Gruppen in Staub und Dreck, bei Regen oder brennender Sonne beitammenhebeu je nath der Jahreszeit In fetten Tagen mar der Palast neu erglänzend bergend)!et und bi« -um Blayen voller prunkvoller Selfel und Sofa» Tapeten Gemälden, Rippfachen und Goldbrska.' alle» ohne Geschmack und Schönheit. Ferdinand pflegte meistens in des Ainigs Bibliothek;immer zu sitzen und in die Fenster eines gegenüber liegen ben Hotels zu starren angczvgen. als arme verhungerte Kreatur wie er war. von dem gelegentlichen S^chau'vtel eine« heimlichen Renbezvour was bi feiner Phantasie Gbbe und Flut des Leden« bar-
(teilte, wie es sich außerhalb der Balasttvände abspielte
Innerhalo dieser war sicher nichts los Die Arbeit ging ohne Aufenthalt weiter, dafür sorgte ttarcl* schwer. Hand (Sine schwad-e. künstlerische Sentimentalität lies nebenher unter der Poe- tilchen Hand der Gemahlin des Königs, .IS a r - men Sylva'. die In ihrer eigenen Weit lebte unb ..himmelhoch tauchzend. zu Tobe betrübt", seufzte, fsch sehnte unb liebte, und ständig der Dillkür einer Person ober einer Dache unterworfen war Sie lebte ihr eigenes Leben, aufgebaut auf imaginären Vorstellungen niemals praktisch auägegltdxn durch nn klein wenig Verstand Der König hatte sein Leben für sich, ein Leben der Arbeit für fein Land, isoliert unb ..bgeriegeli von Vergnügen oder engeren Berührungen mit feinen Mitmenschen. »r erwartete von Ferdinand bah b.efer (ich sofort all ben Angelegenheiten widmen würde die ihn. ben König, dauernd in Anspruch nahmen Öe war ihm gl ajgulttg. dah be. junge Herr an schwerem Heimweh Einsamkeit und an einem Widerwillen gegen seine Umgebung litt. So kam es bah Ferbinarch nhnmcrliaj von den Abenteuern bet anderen gefüttert wurde und das) er ein leichte- Opfer abgeben muhte, sobald ihm ein diesbezüglich geschmiedete» Abenteuer in den Weg kam.
Das llaksische ..Komplott" entwickelte sich. Der klafstsche ikharakler erichlen in Form einer Hofdam< aus dem Gefolge Eannen Stzlvae Diries junge Leib Helene Vacnresco ersetzte durch ihrer, ckhrgelz das. was ihr an Schönheit fehlte Sie war Hua genug, d'e Möglichkeiten der Situation mit einem Blicke zu er-
saften Sie gewann das Bert raum der Königin .Earnien Spti^' keine SLwicngkri! wenn man es verstand '.ch ihr zu nähern Fräulein B*i..?- re'cr bau:, vor ihren Augen einer veri- tablen Xtaumoatlen aul Sie Nest fte Urschet nun gen erblick.' Stimmen höre- Botschaften" au# be: Geisterwelt ernt- langen tn welcher der AMitgbt v.rstotbene kleine Tochter rveiterl.bt« Als <Ie so alln äblich Me älter, iiau vrNkrmmcn bee n’luhle bilde» Mademoiselle Ihren Plan und versuchte ikw tn« Deri zu 'eben, und z*var keinen geringeren al« Ferdinand zu heiraten imb eventuell die rumänische Krone z-.i tragen
Die Feinde Oarmr, Stzlvas kiateti, die -Dichterkönigin" hätte t • g. nz Ge' chichte in Dsenr geletzt um die Stellung Ihres Ressen zu erschüttern, di sie chm nk ..i# 'o gan< txr- geben konnte dast er den Platz he* Sohne« eingenommen hatte, den sic f(äang< cr'ehnt unb nie besessen Der Hosklatsch raun!» He wollte eine rumäni’dx Frau an seiner Seite NL*en. hi# nach ihrer unb Garmen S'-lva* Manier regieren werde da ihr Ferdinand* Dchti^Vhe bekannt war Was sie jedoch dabei aus der Acht l.cst. war der Umstand bah da» rumäni'de Polf mt *rtnwhi- lein seiner Schwäche und Unlabifllell allen Partei hader zu vergessen unb einig «ulammtnAu- halten sich keinen bentschen König importiert hatte, lediglich um eine Rumänin mit hervor- t ’.genben Talent en zur Intrigue unb dem Stre- den nach Beltteblguna persönlichen Ehrgeize» ihn t <i raten zu lassen Serbin anh wollte 11 e
leere*, unglückliche» Leben unter ‘kl re Ul mächtigem Einsluh war wirklich das Baluum tne e* gegen alle Batur »st «Sr bildete sich ein. in die zwar nicht schone, aber kluge Baeardeo verliebt zu sein und brachte es fertig, dies seinem Onkel (Varol mitzuleilen
Der Essest war her einer Im Salo« erplo- biermhen Bombe. König tlarol wustke. dah der einzige Weg Rumänien tu regieren der war chgefonbert unb getrennt vom Belte hoch erhaben über ber.i V^lte dazustesteii für bri1«*n Thron er bestimmt worben war Dee Gedanf an eine rumänisch. Frau für .Serb'nanb War genug um jeden Traum einer Zukunft des Land» e imb der Hoffnung einer geeigneten Dynastie zu zerstören^ 9r war ,edvch ein Diplomat. anstatt allen Fluch he» Hinunels auf die'.- unerträgliche Idee bvrabMirnteii. war er bannt
Gr kannte das Volk Gr '.vnhte. bist es sich tn erster Linie bahin entfchleM-n hatte, dah Ferbi- nanb eine glänzende Allianz nt k einer mädutgen königlichen Familie tuftanbebrinj n foflt. bie
in OrMiung zu kommen. Wie e - Mann erhob slch bas Boi f In berscht jter •rmx'runp. und als es von der Rolle nrlubr die die Königin dabei gespielt batte, mufite die unglückliche .Garmen Svlva" das Land verlassen, und zwar schnell Deshalb ging kie fort, eine Krankheit vorichüyend. und blleb Ober zwei Jahre weg Brme Frau: es wer einer der bittersten Kelb'. die fte. wähsend eines laug Lebens voller Bitierfcit und vergebtichen Hoffens, leeren muhte. So kam es dah sie fotnnhl bet Ferdinands Verlobung Wie auch bei Teiltet Hochzeit mtt Marie abtrefenb war. Frärlrin Boca re f eo wurde des Sandes verw esen und Iung-lFerd'.nand mich dem europäischen Westen grichickt. 'ich eine Frau zu suchen
An Mt Spitze feiner Liste hon bteriür tn Betracht 'om mendei- Fürstlichkeiten stand M a r 1 e , Prinzeh Ro.)a! von England. Dieses bildschöne Makchm von sechzehn Jahren, Enkelin der Königin Viktor in und des Xaifett Alerander II. vwi istland war sicherlich ein ganz wunderbarer BHeiT für den Pr izllng eines neuen unb unt . len Landes In der Hauptfache War tx-i . ><m ..match" Morles r.t'fifd?.- Mutter beteilig, ol»gleich es auch bei fit. h.ih Ehar 1 vtte von Meiningen, die älteste Sei" ,'t.-r Kaiser Wilhelm«, ihre Hand im Spiele hatte. Da« ,Ferdinand selbst an* betraf fo war es eine reinste Liebesheirat Sr wer bet fchüchternste junge Mensch den man sich vorstelien konnte. Unb damals war leine Schächteriche-.t noch gröher da er lich •einer horbengen Affäre, wenn man fo Jagen bad. mit MNe Baearefcv unb deren unrühmlichen »Buhe» bewuht War
Bei einem älteren Mädchen dürfte er Wahrscheinlich auch kein Glück gehabt haben. Aber Marie von England, voll Liebe zum Leben war rin unschuldiges, harmloses Geschöpf, welches
„Der Wolgaschiffer".
Lichtspielhaus Bah«tz,»sslra^i
Se ist nidu fc wie man : legentlich hat Men können, al» -*> die ncuertunj» bi Deutschland viel gespielten rullischen Filme durchweg und ohne weticrc* auf einer lunUleri'dxn Stufe ünaben die einen Vergleich mit unserer Produktion von vornherein ausfchlösfe oder doch für uns nicht empfehienswer: erscheinen liefe. Sv ist es trenn man nach bietem F lm urteilen ML keinesu^g» der Wola^fch'sfer' ist. als Ganzes ltetrachte: gutem dent'chen Durchlchnii' gleichzu- stellen, eme achtbare Leistung aber nichts llcbct- imgenbetf Qr hätte allerdings wenn manche i. ncwähigcn Fehler vermieden worben wären d e trilwrife fch^n irr, Man iskf-pr vorgezeichnet linb einen ®rjb künstlerischer Bollko nmenheik erreichen kön-<— her bm uch bei uns ernt S ^nberfteiluna zuwei'en muhte
Tiefe Mängel liegen urz gesagt darin, dah man da - r :* uriprün .sich doch wohl in erster Linie al« H;Nor e. nl» Tavocheiberich: und als Dokument gedacht war be'onbers gegen Ende hin allzu betont als Spielfilm al« Roman, ais Zilmtheaterftück mit starken Sjfekten mfze- nierr hak: e« kommen baburi zweifellos leb- hefte Spannung«n.omente dem Werl zugute, unb eine ,e'ch ckt gelegc-tltd* ’ogar raffiniert verbünde unb vor etriebene HanMung klügelt die Bilberiolge ungemein wirf am. Kunst trnfch ist aber zu bedauern, dah btt mehr al« einmal r cht deutlich auf den 3u<dxiumaum berechnete Svannung. tbeaternägig übetfpitit. bie Wiriimg de- Gesamtbildes fühlbar beeinträchtigt. Etwa« terntger Ron-an unb etwa« weniger nappy end • und der Film r-ütbc we cnrl^i gewinnen!
Das Wolgalied durch, c t lrinnotivisch die Minze Hanblun.^ unb binde: Anfann unb Snde en (Slnflang mit dem du'le re- Bilde der Schiffer, fee Wie Tiere zu Paaren gefchirrt. auf schmalem
Orinpfad bie schweren Schiffe schritktveis stromauf schleppen Aus Ihrer Rot <rhebt sich die russische Revolution, wächst eine tote Armee ein rvue« Ruhlanb". Aus der ®-gmfeite das alte Reich, die Deihen", die zterr und Fürsteo Die <*cgcriär.- sind hier, ähnlich wie bei uns f Die 'Sehet* etwa« plump unb billig neben- einanbergearbeitet und veräuheriickU dies find Tinge, die oben angedeute: wurtxr
Bald geht dir Bildhaf' <iteit imb bie musikalisch unterstützte Sfimmun gönn lern der ersten S^enc.i tn eine leidenschaftlich bewegte und stürmisch oorgetriebene Ha tblung über: rote Armee gegen weihe Arme i-lcberial'. auf da» weihe Schl ost Ttorb ur.b Todesurteil Auchr unb befenhe Beriolflung T. t rv!e Führer rettet au» Liebe die Prinzest-- die b Führer der Weihen anveriobt ist Die Fluch« verichkägt sie ins weif c Lager Rach aufregenden der
Entdeckung unb Wieterbegegnu-: rettet die Prinzeh tbrerfeiu dem roten Führer da« Leben und bekennt sich vor dem roten Bericht da man ihr zwischen beiden ?Här**<*TT bie W'stl läft. zu Fede dem Wolgafckii'er bet andere wählt die Bcrbannung au? Rustland Die 'ü:? ermutig getragen - Weife be« Dolgaliedee 'ästl bie Handlung austtinaen Die Barnen ter Schauspieler sind uns rrimt mehr im Oedächwte sie leisten allesamt, auch in kleinen Charge i BorirriNiches» äin- glänrende stimmunggebende Begfeitung fand das Werk in umrahmender ~rm der Üral-AHaten in ujren fchari rhytomifterlen Liedern kam die mufifafifd) Stgr-ari und hohe gcfarglüts? Begabung ihrer Raffe :ril hinrr - Herder llrit»rjngrid)!eit •— Durwst.ua Der Thor reprälenriert einen ungemein geschloßenen anb kehr gepflegten weichen and vollen Klangkörper, aus bem lich ein paar prachtvolle Raturstimmen dominierend IxrautrK-ben. Die Chöre würbe- vom gut brivdnen Haufe mit verdientem Beifall belohn: —r—
bualand, Acänvten und her (ruban.
Au» dem Sudan kommt der Ril. und da, um yUt Gngland der. Sudan erobert, uub aue £*• mübungett des .freien Aegppten ten Sudan in die Hand zu ucioaunen. find grichetteri Roch immer reaien England Aegppten noch jener WunbcivcHkiu fast unfichibaren Methode die der bedeutente Anglist Pro' Dr Wiloüm Dibell u S im Aovrmberhe' t von Beilagen ft Klasing » Monatöhefteti schildert. 3u t.efer M. .hode gehört d e Herrichoft über den Ril. Sr ist die Lebsrsader st-es Landes Ga-tz Aegtzpien st nur eine einzige riesenhafte Rnoa'e Da» Rilwasser wird durch Staubecken. Schöps- rflber und Kanäle ms Land verbreit» ■ wo genügen? R.lkoalier buifouunt ist Leben, überall sonst ist bie Wüst? Schon !8Q<> hat man durch einen -rrof^n Staubamm nicht weit von Kairo Rilwas f er auf gespeichert, um dadurch das Be- xä’ferunaegebtet zu verbreitern. Seit der eng- lilaben "2t' .31: • 1 st dieses ötj r .m durch weitere Dämm tn Oont Akki - -mb 2P*ur- weiter ausgebaut werten Man h:r bereit ne- bah im Laute ter lernen bn. 28en,<ymal:cr ich da« Win'taftsgri n von Aegvptzer verboppett hat. England hat tehir gesorgt bah all bas neu- gewonnen. Ackerland mit Baumwolle bestellt Worben ist. Du-ch die Baunurollfuirur und die Kraft ter englischer Wafferdener .st das am Rande des Bankrott« bri ndiich Aegypten allmählich wieher zu einen blühenden und reichen Land»? gemach: wvrdrn Abe: dadurch ist es auL mm er mehr m das englische Herricha'tsnen rcritridt wotten Jeder Hetta- ßontee ist mit t-er Pflanze bestellt worben, die auf bem Wett- marfl die höchsten Preif« «zielte das war Baumwolle unb nicht Getreide Das hat Aegvp- tra reich gemacht, aber Aegvpten kann '.ch nun- mehr nicht mehr ernähren S« ist völlig abhängig geworden von ter Zufuhr von Lebensmitteln. Drie <Zufuhr kann nur über das Meer
erfolgen. k> h.. kie gefchieht von Englands Gr.^d-r. Denn Si.giaild dit Rllmündung blockiert must Aegypten verhungern Wichtiger ist: auch her Sudan lebt vom Ril genau tote Aegyvtei Wer bas Cuhanwaffer Hal, ist in der L?z. bdietrü, mehr :*et toruiger Walter nach Aeaypten herauszulassen: wer also das Sudann-asser Oberlaute beherricht Ist der Her: über alles Leben in Aegnpten'
Öochschulnacknchien.
Amahltch ter R» ltoral«übergain an der -7.dm ' Yen H tn Darmstadt tourbri
in Anerker.: mg hervorragender Leistungen auf ihren Fachgev.c.en und besonderer Berbienfte zu Doktor-Ingenteuren ehrenhalber enunml H-uberi Hentrich Stadioberbaural imh 1 Brigrorb- :i.*1er a. D der Stadt Kreseld, jetzt in Dussel- dori Andrea» Klesenz, Direktor der Odenwälder Haristeinindustrie A. tn Dai-mst ck)i Geh. Reg-Rot Pro« Dr 3 ora Sches I er« in Berirn-Dahlem Bernharb p . t) e Generaldirektor ter Firma Henfä. : in Kal' l Paul Thom as. •e^cralbirdtor tei llrriz- und Wah- werke Rnsholz und be« Obcrbüter Stahl Werkes
An ' chütz, Aeg-Rat unb Pro' 'for 3 D in T irmstak: Die Wt -*e c •’«** SVrr-dr 'fors wurde erteil' Geh Reg-Rat Pros Dr. phiL und Dr - Ing h. c Lndwg V epert > Ha —v?r Guidn Hackebeil Bodi? ter des AuffiL'4- tat« ter Suido Hackritett A. C in Berlin; Udo R »Ms sei le ^rnful ..nk -tentralbireftar der Mittelbeutfche-' Härtst em-Industri - AG In Sranfhirt a. TU Der Privitdozent an der Göttinger Univeriitäi I Alerander Ostrowski hat einen Ru' :.;i bri L hrstuhl der Mathematsk an her Umteriilät ?i'-( als Rachfolger Prvf Mohrmanns eri)* • ' .'n-
genommen


