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n'72 2. 3VB. 1894 Nidda, 10,63, 3. R.-V. Londorf, >65 '4. R.-D.Mch" Kirchhain, 5. R.-D. Heuchel- eim; Gruppe D: 1. R.-B. 1887 Wetzlar. 10,90, N.-D. 1885 Gießen 10,34, 3. Gießener Radf.-Ges.

K96Die Wanderer-, 10,16, 4. R.-V. 1900 Wieseck, R.-D. 1904 Kirchhain: Gruppe kl: 1. Nadsporto.

926 Alsfeld, 9,05, 2. R.-D.Fortuna Gießen, > 74, 3. R.°V. 1892 Butzbach, 8,42; Gruppe ?:1. R.- '3. 1890 Alsfeld, 9,14, 2. R.-D. 1891 Weilburg, ' R.'V. Harheim. Gruppe O: 1. 0

oea", Steinfurth, 11,00, 2. R.-D. .'Teutoma Wo - ersheim, 3. R.-Cl.Edelweiß- ^'ever-Wollftadt; Gruppe H (Einzelfahrer): 1. A. S)a m e l, 2i^. SW

Rechberg, Heuchelheim, 8,92, 3. Volk in a n n , Heuchelheim, 8,84.

Radball, Zweier Radball: 1. R.-Cl.Ger­mania" Gießen, 2. R.-D. 1885 Gietzen, 3. R.-C. Teutonia" Krofdorf (2. Mannschaft), 4. R.-Cl. Teutonia" Krofdorf (1. Mannschaft); Dreier Rad­ball- R.-D. 1885 Gießen, 2. R.-Cl.Germania (yjeßen, R.-Cl.Teutonia" Krofdorf; Zweier Iu- qend-Radball: 1. R.-Cl.Germania" Gießen il. Mannschaft), 2. R.-V. 1885 Gießen, 3. Gießener R.-Ges. von 1896Die Wanderer".

Reigen: Sechser-Sugendreigen: 1. Gießener R -Ges. von 1896DieWanderer"; 8,40 2. R.°D. 1900 Wieseck 7,81; 3. R. D. 1904 Kirchhain 7,38; Achter-Sugendreigen: 1. Gießener R.-Ges. von 1896Die Wanderer" 8,32; 2. R.-D. 1887 Wetzlar 7,38; Sechser-Schulreigen: 1. Gießener R.-Ges. von 1896Die Wanderer" 7,93; 2. R.-D.Ger­mania" Wißmar 7,71; 3. R.-D.Dlih" Kirchhain; Achter-Schulreigen: 1. Gießener R.-Ges. von 1896 Die Wanderer" 7,93; 2 R.-D. 1890 Alsfeld 7,51; 3 R.-D. 1894 Ridda 7,21; Achter-Schmuckreigen: 1. R.-D. 1885 Gießen 8,10; 2. Dicycle-Cl. 1883 Darmstadt 8,03; 3. R.-D.Germania" Frank­furt a .Rk. 7.99; Achter-Kostiimreigen: 1. Di- cycle-Cl. Darmstadt 8,13; 2. Gießener R.-Ges. von 1896Die Wanderer" 8,06; 3. R.°Dg. 1892/96 Dad-Rauheim 8.

Kunstfahren: Einer-Kunstfahren: 1. W. Göbel, R.-D. 1887 Wehlar, 203.3; 2. K. Keß - I er. R.-Cl. 1885 Marburg, 173,7; Zweier-Kunst­fahren : 1. Kehler-Unverzagt, R.-Cl. 1885 Marburg, 225; 2. Gebrüder Göbel, R.-D. 1887 Wetzlar, 215,4; Sechser-Kunstreigen: 1. R.-D. 1885 Gießen 12.66; 2. R.-D. 1887 Wetzlar 10,57.

Deutsche Schwimmeisterschaften.

wurde. DSe erste SjfdTOjrtt stch FSkkh ßMKfly leicht überlegen. Sn der zweiten Halbzeit ge­lang es dem Fürther Halbrechten Franz in der 15. Minute anschließend an eine Ecke den Ball aus einem Gedränge vor dem Dore des Klubs einzuschießen. Troy der größten Anstren­gungen konnte der Klub nicht mehr ausgleichen. Sm Endspiel um den Pokal treffen sich nun am kommenden Sonntag in Stuttgart Spielvereini­gung Fürth und Fußballsport Frankfurt a. M.

Lerchtathletik-Länderkampf Deutschland-Frankreich

Für den am 21. August in Paris stattfinden­den Leichtathletik-Länderkamps Deutschland- Frankreich wurde von der Deutschen Spvrtbehorde eine ausgezeichnete Mannschaft aufgestellt, die sich aus folgenden Teilnehmern zusammenseht: 100 Meter: Körnig, Houben, 200 Meter: Kör­nig, Schüller, 400 Meter: Büchner, Reumann, 800 Meter: Dr. Pelher, Engelhardt, 1500 Meter: Bolhe, Bocher, 5000 Meter: Kohn, Petri, 110 Meter Hürden: Troßbach, Steinhardt. 4 mal 100 Meter: Schüller, Dr. Wichmann, Houben, Körnig. 4 mal 400 Meter: Büchner, Reumann, Schmidt, Dr. Pelher, Ersatz: Stortz. Kugelstoßen: Drechenmacher, Külzer. Diskus: Hänchen, Hoff­meister. Speerwerfen: Mvlles, Schlokat. Hoch­sprung: Betz, Köpke, Ersatz: Skorzl)nski. Weit­sprung: Dobermann, Schumacher. Stabhochsprung: Reeg. Werkmeister.

Neuer Frauenwellrekord in Breslau.

Die Deutsche Sportbehörde für Leichtathletik brachte den zweiten Teil ihrer diesjährigen Leichtathletikmeisterschaften ans der neuen Schlesierkompfbahn im Breslauer Stadion zum Austrag. Das Ereignis war der neue Weltrekord, den Frl. Lange (SCC.) im Kugelstoßen mit 11,32 Meter aufstellte. Die Leistungen in den Frauen-Wettbewerben waren überhaupt ganz vorzüglich. Mil besonderer Spannung sah man dem Endlauf über 100 Meter entgegen, den Frl. G l a d i t s ch (Karlsruhe) vor den Münchnerinnen G e l t u s und Kellner gewann. Eine ausge­zeichnete Leistung vollbrachte auch Frl. Alpen (Stzehoe). die im Schlagballweitwerfen mit einem Wurf von 72.38 Meter den deutschen Rekord er­heblich verbesserte.

Die erste Entscheidung der Deutschen Schwimm Meisterschaften 1927 in Hannover fiel am Samstag vormittag in der 3X100-rn-belicbig-Staffel für Ver­eine ohne Winterbad, die der Delmenhorster S. V. in 3:14,6 gewann. In den Ausscheidungs­schwimmen für die Europameisterschaften siegte Berges über 200 m Freistil in 2:31,4 vor I. Rademacher (Magdeburg) und L a m b e r tz (Köln), Prasse (Bremen) über 200 m Brust in 3:7,6 vor Dornheim (Berlin) und Le r sch Aachen), Frl. Schrader (Magdeburg) über 200 m Brust Damen in 3:20,4 vor Frl. Backof (Offcn- doch).

Vezirksspiele am Main.

Auch am Sonntag waren noch die Dereine der Gruppe Main allein im Kampfe, während die Gruppe Hessen erst in acht Tagen mit den Dcrbandsspielen beginnen wird. Der Mainmeister gewann nur verhältnismäßig knapp gegen die Aschaffenburger Diktoria. Die Bayern lagen sogar anfangs in Führung und bei Halbzeit stand das Spiel noch 1:1. Eintracht erzielte in Fechen­heim gegen 03 ein überlegenes 9:1. Union Rieder­rad geht offenbar gut gerüstet in die neuen Derbandsspiele, denn sein Sieg über Hanau 60 mit 6:0 Toren bedeutet eine sehr beachtliche Lei­stung. Sehr knapp endete das Spiel Germania 94 gegen Sportklub Rot-Weiß. Rur die Schuß- unfähigkcit des Germanensturmes hinderte die Mannschaft am Siege.

Spvg.Fürth- 1.F C.Nürnberglrv

Sn der Dorschlußrunde um den süddeutschen Fußballverbandspokal standen sich der fünffache deutsche Meister, der 1. F. C. R ü r nb e rg und 'bcr Altmeister, die Spielvereinigung Fürth gegenüber. Dieser traditionelle Großkampf hatte 25 000 Zuschauer an gelockt, die aber eine Ent- täuschung erlebten, denn dieses Spiel war eines der unerfreulichsten seit langer Zeit. Auf beiden Seiten wurde sshr robust und hart gespielt, und fast jede zweite Minute brachte einen Strafstoß, so daß eine einheitliche Aktion unmöglich gemacht

Deutsche

Heeresmeisterschaften 1927.

Am Samstag kanren auf dem Poststadion in Berlin die ersten Entscheidungen in ben Leicht­athletik-Meisterschaften zum Austrag. Unter den Ehrengästen waren der Chef der Heeresleitung, General Heye, die Militär- attachtzs von England, Station, Sapan und China, ferner die schwedischen Teilnehmer des Offiziersfünflampfes in Wünsdorf anwesend. Sm Kugel stvßen war dem Ostpreußen Hirsch­feld der Sieg nicht zu irehmen. Sm Weil­sprung erzielte Oberschühe Mahntken mit 6,84 Meter eine gute Leistung. Sn der Olym - p i s che n Staffel lief der Zehlendorfer Mül­ler die 800 Meter in 1:58,2 und sicherte damit der 2. Kompagnie des S. R. 2 den Hieg.

Die Ergebnisse: Kugelstoßen: 1. Obergefr. Hirschfeld (2/S.-R. 2) 13,80 Meter, 2. Do-ots- maat Hardt (Mürwick) 11,93 Meter, 3. Ober­schütze Dal za t (13/S.-R. 2) 11,66 Meter. Weitsprung: 1. Obersch. Mahntken (13/3.- R. 16) 6,84 Meter, 2. Uffz. Brandts 111/21.- R. 3) 6,66 Meter, 3. Oberbovtsmaat Ritter (Marineschule Friedrichsort) 6,63 Meter 3000- Meter-Laufen: 1. Gefr. Reumann (1/3.-R, 11) 9:20,9, 2. Schütze Hvbus (3^3.-R. 18) 9:22,5, 3. Obergefr. Wanderer (3/R.-R. 4) 9:29,2. 12mal°100-Meter-Stasfel: 1. 6. Division 2:21,9, 2. 3. Division 2:23,8, 3. 1. Division 2:24,1. Olympische Staffel: 1. 2/3.°R. 2 3:41,3, 2. 6/3.» R. 10 3:46,5, 3. 12/3.-Ä.9 3:49,6. Der 400- Meter-Lauf wurde von Feldwebel Ehlers (16 3.-R. 18) in guten Zeit von 50,9 Sek. vor PIffz. Strobener (1/3.-R. 20) nur knapp mit Handbreite gewonnen. Dritter wurde Obergefr. S a w a h n (2. Pionier-Dat./2) in 52,8 Sek.

Das abschließende Fußballspiel am Samstag wurde von der Marinemann­schaft mit 4:1 gewonnen. Rachdem die Seiten beim Stande mit 1:1 gewechselt worden waren, ging die Maräne mit 2: 1 in Führung. Die Heereself spielte von da ab überlegen, vermochte

tätet W&gc Aeber^mMNckktem keinen T«ffter zu erzielen, dagegen blteb die schnelle und durch- 1 chlax^kräftige Marinemannschaft noch mit zwei weiteren Toren erfolgreich.

Sn Döberitz hatten die Heeresmeisterschaften als wichtigstes Ereignis das Heeresjagd- rennen über 3y2 Kilometer, das Oberlt. Reß- linger aufAugapfel" gewann. Weitere Er­gebnisse: Sternfahrt über 500 Kilometer: 1. K A 736 P. 15-Kilometer-Kaval° lerieschützenkampf: 1. 3. Esk. R. R. 18.

3 5 0-K ilom. -Motorrad-Patrouille n- fahrt:!. 2.Division. Fahrwettbewerb der Artillerie: a) Geschühschieben: 1. 6. B. 3. 21 R. 4Vs Mim, b) Fahren einer Protze: 1. 7. B. 1 Pr. a. R. 217 P.

8. Internationaler Segelflug­wellbewerb auf der Wasserkuppe

WSR. Wasserkuppe, 6. Aug. Heute war wiederum das junge Fliegervolk eifrig tätig. Die Anzahl der Starte betrug fast ein halbes Hundert. Als besondere Leistungen sind hervorzuhebe'n: Dill mar machte seinen schon fast 311T Gewohnheit ge wordenen Segel-Spaziergang" nach Gersfeld, dehnte ihn aber diesmal über Gersfeld hinaus und erreichte eine Entfernung von ungefähr zehn Kilo meter von der Wasserkuppe. Er flog mit der Ma- schineEspenlaub 5". Kegel machte auch einen ausgezeichneten Flug nach dem Schafstein, der drei Kilometer von der Wasserkuppe entfernt liegt. Dort segelte er einige Minuten und kehrte dann nach dem Motorflugplatz zurück. Die Sensation des Tages war der Simgfernflug der neuenDarmstadt". Sie machte ihren Konstrukteuren und Erbauern alle Ehre. Ihre Segeltüchtigkeit wird in der Hand des Elitepilotcn Rehring und seiner Schüler noch manche Ucber- raschung bringen. In den Nachmittagsstunden traf Prinz Heinrich von Preußen, der als Förderer des deutschen Segelflugs bekannt ist, auf der Wasserkuppe ein und nahm Quartier inmitten der Flieger.

Notstandsmaßnahmen für die Unwettergeschädigten in Hessen.

Am 5. August fand die erste Sitzung der zur Durchführung der R 0 t st a n d s a k t i 0 u für die Unwettergeschädigten bei dem hessischen Ministerium für Arbeit und Wirtschaft eingesetzten Kommission statt. Infolge der in den Kreisen Schotten und Lauterbach inzwischen nie­dergegangenen Unwetter, die außer namhaften Schaden, insbesondere an den Halmfrüchten, erheb­liche Gcbäudeschäden verursacht haben, mußten die in Aussicht genommenen Notstandsmaßnahmen auch auf mehrere Gemarkungen der Kreise Schotten und Lauterbach ausgedehnt werden. Bei der Sitzung der Kommission wurde festgestellt, daß, mit Ausnahme in Oberhessen, die Feststellung der Schäden nahezu beendet ist, so daß alsbald an die Schadensregulie­rung herangegangen werden kann, wozu allerdings erhebliche Mittel erforderlich sein werden. Es wurde als wünschenswert bezeichnet, daß die bis jetzt im Lande gesammelten und bewilligten Mittel an die Hessische Landesbank in Darmstadt (Konto:Unwet­terschäden" der Ministerialabteilung für Ernährung und Landwirtschaft) abgeführt werden, damit die Kommission, die, das Einverständnis der Spender vorausgesetzt, allein über diese Gelder zu verfügen berechtigt ist, alsbald in die Lage versetzt wird, Bei­hilfen hieraus zu gewähren. Es wurde die Hoffnung ausgesprochen, daß die eingeleiteten Sammlungen fortgesetzt werden möchten, da weitere Mittel unbe­dingt erforderlich sind, auch wenn nur in den drin­genosten Fällen etwas geholfen werden soll. An­dererseits wurde dem Wunsche Ausdruck gegeben, daß nur solche Landwirte mit Schadensan­meldungen hervortreten möchten, die durch den er­littenen Schaden tatsächlich in ihrer wirt­schaftlichen Existenz schwer bedroht sind. Anmeldungen, bei denen diese Voraussetzun­gen nicht vorliegen, kann in keinem Fall entsprochen werden. Ihre Bearbeitung bildet nur eine unlieb­same Belastung der mit der Prüfung der Anmel­dungen beauftragten Stellen, wodurch die Erledi­gung wirklich dringlicher Gesuche verzögert wird. Die Kommissionssitzung hatte das Ergebnis, daß be­schlossen wurde, umgehend den geschädigten Winzern auf Staatskosten Schädlingsbekämpfungsmittel für die Weinberge zuzuführen. Ebenso sollen in beson­ders dringlichen Fällen Unterstützungen für den Le­bensunterhalt der Geschädigten aus den gespendeten Mitteln gewährt werden. Es wurde ferner beschlos­sen, daß Landwirten, die erhebliche Schäden an

^ßnfkMftkn CTfitten flctlten, unter gewißen Dvv- aussetzungen die ihnen eTttstehenden Kosten beim Ausdrusch aus den Spenden zum Teil vergütet wer­den sollen. Auch da, wo infolge des Futtermittel mangels die Durchhaltung des Viehbestandes ge­fährdet ist, sollen Futtermtttel bereitgestellt werden. Weitere Aufgabe der Kommission wird es fein, auch bei der Beschaffung des erforderlichen Saatgutes in den geschädigten Gemarkungen helfend einzugreifen.

Der Hessische Landeslehrerverein zum Reichsschulgesetz.

WSR. Darmstadt, 7. Aug. Der Hoss. Landoslehrerverein, die parteipolitisch neutrale, etwa 80 Prozent des hessischen Dolks- schullehrerpersonals umfassende Beamtenorgani- sation, hat in einer Eingabe an die Staatsregie- rung und den Hess, ßanötag ersucht, alle Mittel in Anwendung zu bringen, die den Weiter­bestand der seit 1874 in Hessen gesetzlich ein­geführten simultanen Dvlksschule ge­währleisten. 3n der Eingabe wird daraus ver­wiesen, daß von den 958 öffentlichen, aus Staats­und Gemeindemitteln unterhaltenen öffentlichen Dolksschulen rund 900 Simultan» und nur 58 Konfessronsschulen sind. Gegen den neuen Reichs- schulgesehentwurf erhebt die Eingabe schärfsten Einspruch, weil er im Gegensatz zur Reichs- verfassung die Schulhvheit des Staates zerstöre, leistungsfähige, voll ausgebaute simultane Dolks- schulen in leistungsschwache Schulen zerschlage und dadurch nicht nur das Maß der Leistungs­fähigkeit verringere, svnderir auch jeden Schul­fortschritt gefährde. Der Derlei digungskanchf des Hess. Landeslehrervereins fundiere auf der Schuh- besttmmung des Art. 174 der Reichsverfassung, die auch für den Dolksstaat Hessen die unein­geschränkte Erhaltung der dort feit nahezu 60 3ahre segensreich wirkenden Simultan-Dolks- schule gewährleiste. Der Reichsschulgesehentwurf widerspreche dieser Schuhbesttmmung und dürfe deshalb unter keinen Bedingimgen Gesetzeskraft erhalten.

Wirtschaft.

Das neue

Berufsausbildungsgesetz.

Grundsätzlich läßt die neuere Entwicklung des Ausbildungswesens in Sndustrie und Handel bis zu einem gewissen Grade eine gesetzliche Reuregelung der Berufsausbildung als erwünscht erscheinen. Hauptsächlich kommt hier in Frage das Prüfungswesen der Facharbeiter in der Industrie, das durch eine gesetzliche Reuregelung sachliche Dorteile erzielen könnte. Bisher können in der Regel nur die Lehrlinge des Handw rks durch eine vor der Handwerkskammer abzulegende Ge­sellenprüfung einen vollgültigen Gesellenbrief er­halten, während die nicht weniger qualifizierten Sndustrielehrlinge diesen Befähigungsnachweis nicht erreichen fonnen. Es besteht daher ein Be­dürfnis, die Rechtq, die bisher die Handwerks­kammern allein zu vergeben hatten, auch durch die Sndustrie- unb Handelskammern aussprechen zu lassen, ein Bedürfnis, dem der Derufsausvil- dungsgesehentwurf der Regierung erfreulicher­weise Rechnung trägt.

Was die einzelnen Bestimmungen des Ent­wurfs über das Berufsausbildtmgsgeseh angeht, so ist zunächst hinsichtlich des Geltungsbereiches dieses Gesetzes zu bemerken, daß eine berufliche Ausbildung nur für diejenigen Arbeiterschichten in Frage kommen kann, die im Wirtschaftlichmr Leben einen Platz oinnehmen, dessen Beherrschung eine berufliche Lehre nötig macht. Es ist nicht richtig, auch ungelernte Arbeiter, deren Arbeits­funktion eben eine ungelernte Tätigkeit darstellt, mit in die Bestimmungen eines Berufsausbil- dungsgesehes aufzunehmen. Der Schuh dieser Art Arbeiter wäre besser durch das Arbeiterschuh- geseh zu regeln, das seiner ganzen Anlage nach hierfür auch viel geeigneter ist. Zur Erreichung des Zieles der Ausbildung gewerblicher Lehr­linge wäre es wichtig, und es würde eine ver­waltungstechnisch erhebliche Vereinfachung be­deuten, wenn der Staat die im Gesetzentwurf vorgesehene obligatorische Anerkennung des Einzel- betriebet als Lehrbetrieb durch das Recht der gesetzlichen Derufsvertretung ersehen würde, gegenüber den zur Lehrlingshaltung ungeeigneten Betrieben die Aberkennung dieser Eignung aus­zusprechen.

pttoten von Sanfranzisko aus dte^fahrt nach J-tatvai7 landen allen f~{avarien und 'Böen zum

(Trotz bei den reizende^ "Kawa kauenden Samo,, anerinnen und pflanzen über ihren Blumen // frifuren das firarfpangled Banner auf. -Aber, was tut man in flono(ulu/ wenn man darf- keine

<8 -Auslefezu und Juwel-zu H zu rauchen hab ? r3n der 'Jät', was tut manp in ^Honolulu ?s ift unbedingt erforderlich, daß

__________ _____________der fliegerenthufiasmus feine Belohnung findet in dem unentbehrlichen Qenuß diefer exg ui fiten /darken7 deren Aroma den m elften Zigaretten gleicher "preis tagen wett überlegen ift. Alle jene fkrifchen7 die noch fähig findf fich an großen und kühnenUnternehmungen zu begeiftern, haben diefe hervorragenden Zigaretten länefft zu ihren ßeibmarken erklärte^

Aufauf nach Honolulu / ('Das jetzt die^eiß der Oz&anflieger, nadi.> | dem ße den Atlantik [chon zu einem tWeiher/7

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