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Hessen.

in Steinjurth.

I), 8. Juli. Am nächsten d Montag, 11. Juli, her« »rherein Steinsurth tkrosenschau, auf file e. Man rechnet mit einem chau. zumal Ser Gärtner« Übereilungen für Sas De­in Ausstellung getroffen ben die seltene Teiegen- rvv Me von Bosen i Garden und Arten zu ausgedehnten A v I e n s c I« ; § Wuchs und Anbau her zu lernen. Me Betriebs« -Licher-Gisenbahn hat eine ingclcgt. Mheres im Heu«

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Preußen.

Zireis Limburg.

Rundfunk-Programm des föronffrttitr Senders.

(Ans der ^Radio-Umschau".)

Samstag, 9. Juli.

15.30 bis 16: Die Stunde der Jugend. 16.30

Er hatte eine tödliche Kopfverletzung und eine Zersplitterung des linken Deines und der rechten Hand davongetragen.

WSN. Worms. 7. Juli. Aus dem Fensterdes zweiten Stockes gesprun­gen ist die Frau eines Arbeiters im Verlaufe einer Streitigkeit, die sie mit ihrem Manne hatte. Der Frau ist bei dieser Springübung wunderbarerweise nichts passiert.

WSN. Sprendlingen, 7. 3uli. Gestern wurde auf der Fahrstraße am hiesigen Dahn- Hof ein O ch s e n g e s p a n n mit bret Insassen von einem von Wöllstein kommenden Zuge erfaßt. Das Fuhrwerk wurde in der Mitte von der Maschine angefahren und zertrüm­mert. Zwei der Insassen wurden aus dem ®fl gen herausgeschleudert und kamen mit leichteren Verletzungen davon. Der dritte Iain so schwer zu Fall, daß der Tod sofort eintrat.

Fritz Dvndy: Der Sprung der Bühne. Eine Erzählung. 143 S. Reclam, Leipzig. Declams Univ.-Bibliothek Nr. 6769/70. Heft 80 Pf., Band 1.20 Ml. Der Hochstapler­roman eines Schauspielers, dem die Gestaltungs­möglichkeiten seiner Nollen nicht genügen. Gin Zufall er sie' ',t einen Bettler, tritt im Kostüm aus dem Theater und wird für Zeinen echten Bettler gehalten - verführt ihn. die Bühne mit der Wirklichkeit zu vertauschen. Sn tausend Masken preßt er Sensationen au's dem Leben, beginnt als Einbrecher, erobert als amerikanischer Qllilliarbäc Berlin, als Dalkanprinz Paris.

Briefkasten der Redaktion. lNechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der vchriftleitung.)

D. in ©. 1. Bgumvflanzung. Nach § 907 des Bürgerlichen Gesetzbuch- kann der Eigentümer eines Grundstückes verlangen, daß auf den Nachbargrundstücken schädigende An­lagen nicht gehalten werden. Bäume und Sträu­cher gehören jedoch nach § 907 Abs. 2 BGB. nicht zu den Anlagen im Sinne dieser Bor- schroten. Hier greift Artikel 85 des Hessischen Ausführungsgesetzes zum Bürgerlichen Desetz- buche Platz. Hiernach dürfen Bäume und Sträu­cher. sofern sie mehr als zwei Meter hoch sind, nur in einem Ab stand von zwei Metern, sofern sie zwei Meter oder weniger als zwei Meter hoch sind, nur in einem Abstand von ebnem halben Meter von dec Grenze des Nachbar­grundstückes gehalten werden. Maßgebend ist die Mittelachse des Baumes oder Strauches. Nach dieser Vorschrift richtet sich Ihr Recht, die Entfernung der Bäume oder Aesle zu ver­langen. 2. Läßt sich die Verstopfung des Kanals nachweisbar auf ein Verschulden Ihres Nachbarn zurückführen, so kann er im Klagewege dazu gezwungen werden. Maßregeln zu treffen, die die Verstopfung des Kanalgangrs verhindern.

G. 7l. in Klein-Linden. 9n den Auslojungs- bestimmungen heißt cs, daß Gewinne, die bis zum 30. Juli 1 927 nicht abgeholt sind, zugunsten der Lotterie verfallen. Hiernach läuft also tue Frist für die Gewinnlose bis zum obigen Datum.

... 17.45: Konzert des Hausorchesters: Alt- wiener Musik. 17.45 bis 18.05: Die Lesestunde. 18.15 bis 18.45: Der Briefkasten. 18.45 bis 19.15: ..Wirtschaft und Bankkredit", Vortrag von Hans Schirokauer. 19.15 bis 19.45: ..Die Kranken­versicherung", Vortrag von Fritz Kissel. 19.45 his 20.15:Zum 150jährigen Todestag von Goethes Schwester Kornelia", Vortrag von Lilly von Baumgarten. 20.15: Erdgeist. Eine Tra­gödie in vier Auszügen von Frank Wedekind. Anschließend: Tanzprogramm._________________

Universität Münster. 31 Seiten Schlieffen-Verlag. Berlin W 35.

Veranlaßt durch die Veröffentlichung des Untersuchungsausschusses des Reichstages über das Völkerrecht im Kriege stellt Professor Men­delssohn Bartholdy im Juni-Heft der von ihm herausaegebenen »Europäischen Ge­spräche" (Verlag Dr. Walther Rothschild. Ber- lin-Grunewald) fest, daß mit Begründungen und Entschuldigungen wie Kriegsnotwendigkeiten und Repressalien für Maßnahmen der Kriegsführen­den und damit auch für die deutschen verantwort­lichen Personen im Weltkrieg gerade einem wahren, Völkerrecht fortdauernd Scha- cn und Unrecht getan wird. Die drohende Weiterentwicklung der al­banischen Afsären verleiht dem Aufsatz David Mi- tranys, eines ersten Balkanspezialisten, über die Balkanpolitik Stalieirs eine besondere Aktualität. Ein weiterer Artikel von Hellmuth von Cramon über Nicaragua gewinnt durch den einstweiligen Abschluß der nordamerikanischen Snterventwn Dcoeutung.

Spannend wie ein Detektivroman, überdies mit lustigster Aktualität politische und finanzielle Mächte verspottend, werden diese 2lbenteuer erzählt. 367

Das Bayer nbuch für Handel, Industrie und Gewerbe, Ausgabe 1 9 2 7. (Adreßbuchverlag der Industrie- und Handelskammer München) gibt eine vollständige Darstellung der Wirtschaft im rechtsrheinischen Bayern. Neben dem seitherigen Inhalt sind auch alle Kleingewerbetreibenden und alle Hand­werksbetriebe aufgenopimen. Die Anordnung der Sinnen ist die gleiche gehlieben wie in den früheren Ausgaben. Ein Ortsteil enthält die Handels gerichtlich eingetragenen und Fernspvech- anschluh besitzenden Betriebe nach Orten und innerhalb derselben nach dem ABC. Der Dran- chenteil umfaßt alle Industrie-, Handels-. Klein­gewerbe- und Handwerksbetriebe von Bayern r. d. Rh. nach Branchen und innerhalb derselben! nach Gemeinden geordnet. Ein sorgfältig durch­gearbeitetes Branchen- und Warenartikelverzeich­nis ermöglicht das rasche Auffinden aller in dem Buche genannten Artikel 319

Friedrich Arnold: Der Sozia­lismus. (Deutsche AufbaubüchereiMehr Licht". Heft 4/5.) 255 Seiten 8°. Verlag C. Vin­cent, Prenzlau. 326

Die deutschen Familienver- bände als Völkerkeime, als Retter des schwindenden deutschen Volkes. Von Dr. jur. Andreas Thomsen, Prof, an der

der Stelle getötet, während der schwere Verletzungen davontrug.

Büchertifch.

einer schlechten Laune des Wettergottes verschont s bleiben möge.

L Groh-Felda, 7. Juli. In unserer Gemeinde besteht schon lange der Wunsch, ein neues Schulgebäude zu errichten. Schon vor dem Kriege^ trug man sich mit dem Plan, den mißlichen Schulverhältnissen durch Errich­tung eines Neubaues abzuhelfen. Krieg und Inflation machten aber alle Pläne zunichte. In weiten Kreisen der Bevölkerung ist man der Meinung, daß der Ortsvorstand sich nun ernstlich mit dcr Schulialamität beschäftigen muh, damit dem Uebelstande in absehbarer Zeit abgeholfen wird. Denn es ist nicht mehr gut möglich, die hiesige zukünftige Generation in einem Schul­gebäude heranbilden zu lassen, das nicht im entferntesten den Anforderungen der neuen Zeit entspricht. Die beiden Schulsäle entsprechen schon lange nicht mehr der Schülerzahl: sie sind zu klein und zu niedrig, und der untere ist außerdem zu dunkel. Die meisten Eltern sind sich klar dar­über. daß solche Schulsäle, angefüllt bis aus den letzten Platz, schädigend auf die Gesundheit der Kinder cinwirken müssen. Ein weiterer Uebel- stand ist der, daß fast kein Schulhof vorhanden: ist. Wenn sich die Schüler einmal auSiobqni wollen, so müssen sie die Straße benutzen. Die Gemeinde hofft und wünscht, daß in nicht allzu- ferner Zeit ein Neubau errichtet wird.

I Atzenhain, 7. Juli. Kommenden Sonntag findet in unserem Orte das diesjährige Bundes- f e ft des Ohrn-Lumdatal-Sängerbun- d e s statt, das mit einem Wertungssingen verbun den ist. Der GesangvereinHarmonie Atzen­hain feiert gleichzeitig sein öOjähriges Be- st e h e n. Dem Ohm-Lumdatal-Sängerbund ge­hören z. Z. 24 Gesangvereine an. Er ist einer der größten Sängerbünde in Oberhessen. Als Preis­richter bei dem Wertungssingen wirkt Kantor Samper (Darmstadt). Jeder Verein singt als PflichtchorNimm deine schönsten Melodien" von Franz Abt und einen selbstgewählten Chor. Die Wertung geschieht kritisch, da die Wertung nach Punkten meist zu Meinungsverschiedenheiten fuhrt. Da an dem Feste auch noch eine Anzahl Gastver- eine aus der Umgebung teilnehmen, dürfte mit einem starken Besuch zu rechnen sein.

Starkenburg.

WEN. Offenbach, 7. Juli. Nachdem die Frantfurter Gastwirte von Donnerstag an die Bierpreiserhöhung beschlossen haben, faßten auch die Offenbacher Gastwirte den Beschluß, gleich­falls eine Erhöhung des BierpreiCes eintreten zu lassen. Die neuen Dicrpreise haben von Freitag an Gültigkeit. Als Begründung werden die hohen Miet- und Pachtpretse an­geführt, ferner die kürzlich vpn der Stadtver- oxdnetenversammlung beschlossene Erhebung einer Biersteuer.

* Darmstadt, 7. Juli. Die Deutsche B a u- und Siedlungsgesellschast (Sitz Darm­stadt), die aus dem hessischen Genossenschafts-Revi­sionsverband ausgeschlossen wurde, ist in den Raiffeisen verbandLudwigshafen aus­genommen worden.

RheinheMu.

WSN. Mainz, 7. Juli. Auf dem hiesigen Bahnhof warf sich ein älterer Mann vor einen einlausenden Zug. Der Führer des Zuges konnte trotz sofortigen Bremsens das Unglück nicht mehr verhüten. Der Änglücklrche wurde von den Rädern des Zuges erfaßt. Den Zug fuhr zurück und der Körper des Lleber- fahrenen wurde von den Gleisen entfernt. Nach : einigen Atemzügen verschied der Lebensmüde.

wähl besetzt werden. Bis jetzt werden vier Kandi- < baten genannt: der seitherige Beigeordnete und 1 Landwirt Wilhelm Stomp f, der Landwirt und Käsefabrikant Konrad Wilhelm, der Maurer­meister Heinrich S ch a v. b und der Landwirt Alb.

B r ü ck e l.

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rI Laubach, 7. Juli. In der geltr: gen Sit­zung des © c m c in d er ats wurde zunächst der Beitritt zu den »Hessischen Obst wer- t en" vorläufig a b gelehnt, ebenso die Erhe­bung einer Grundsteuer für die Gemeinde. Da­gegen wurde dem Landwirtschaftsamt Grünberg ein Betrag von 20 Mark als Bei­hilfe zur Beschaffung eines Lichtbild appa- rates bewilligt. Die Errichtung einer B a d e a n st a l t, die für diesen Sommer in Aus­sicht genommen war, mußte wieder zurückge­stellt werden. Man konnte sich noch nicht über den Ort der Anlage einigen. Die Anlage im sog. Oberhee (unterhalb des Ramsberges) würde we­gen der notwendigen Ausschachtung große Kosten verursachet Ebenso liegen schwere 'Bedenken we­gen der Einrichtung des Stotz'schen Teiches an Der Gonterskircher Straße vor. Bon anderer Seite wird die Anlage der Badeanstalt an der Wetter in der sog.Steinbach" (oberhalb der Molkerei) dringend befürwortet wegen der größeren Wasser- menge, der bequemen Erweiterung des Wasser-' bettes und der leichten Stauung des Daches. Um rine sichere Grundlage für die Bedingungen der Anlage zu schaffen, wird man zunächst sorgfältige Messungen der Wassermenge an den verschiedenen Orten vornehmen. Die Heuernte ist eben in vollem Gange, wird jedoch durch die wechsel­volle Witterung sehr verzögert. Sie wird aller Wahrscheinlichkeit nach den Durchschnrtts- ertrag über st eigen. Die Beschaffung des 5)eues ist gut. Ebenso wird es eine gute Z w et- sch en ernte geben. Auch die Apfelernte wird besser ausfallen, als man nach den schlimmen Maifrösten amiahm. Allerdings die feineren Apfelsorten sind schwer geschädigt, jedoch wird es genügend Wirtschaftsobst geben. Die Garten- f rächte stehen schon, werden jedoch durcy Schnecken fraß schwer geschädigt, da die nütz­lichen Vertilger dieses Plngeziesers sehr vermmder! worden sind. So haben die Wiesel hier sehr zu- genommen. Gar zu oft entdeckt man zerstörte Vogelnester. Ebenso bedauerlich ist die Ab- nahmedesIgels. Man trifft dieses nützliche Tier, das früher hier massenhaft auftrat, kaum mehr an. Dies ist vornehmlich den vielen Zi­geunerhorden zuzuschreiben, die den Igel durch ihre für dessen Fang eigens abgerachteten Hunde fast ausgerottet haben.

Kreis Alsseio.

* Alsfeld, 7. Juli. Am kommenden Sonn­tag veranstaltet der G i e ße n e r S ch w i m m - verein in Verbindung mit der Stadt Als­feld im städti schen Schwimmbad ein Derbefest. um dem Schwimmsport auch hier zu der Volkstümlichkeit zu verhelfen, die er in grö- farren Städten fast durchweg genießt. Das Pro­gramm ist sorgfältig zusammengestellt und wird einen guten Einblick in die Vielseitigkeit dieser gesunden Leibesübung gewähren. Volkstümliche und rein sportliche Darbietungen werden sich ab- wechseln, und so wird man Einzel- und Staffel- Wettkämpfe, Kunstspringen der Damen und Her­ren Reigenschwimmen, Labensrettungsvorsührung und Wasserballspiel in bunter Reihenfolge zu sehen bekommen. Im übrigen werden einige humo­ristische Einlagen und Konzert keine Langweile bei den Zuschauern auf kommen lassen. Man kamr der ganzen Veranstaltung nur wünschen, daß sie von

WSN. Limburg, 7. Juli. In der von Limburg schlug der Blitz in Heuschober, unter dem zwei Arbeiter . _ gesucht hatten. Ein Arbeiter wurde auf ' andere

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