Ausgabe 
8.6.1927
 
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xra 20 Pvlizist-n ax? QHotottööern um gr*n 5d>eiitoetfetlamjxn von zX<»Qort na $ Ho- , o !en. dc Tantaite timen ^-nbrfien. An Zotb wurvou fr Tamm von Äafriän Aehn. brr Mr» Lbamder'.rn ferne Äafr.ne abgetreten ^atie, rwgrufn Der 5>ande' < * ttc^e de» tauften Konsulate». Dr OB ul fing, »efr Me De^em v» nach Berftn il^rÜm Wt tebrm nrii 3.-natot todtooob tmb Sattln. f*te ter .*IXibr.ftari) tietnrne» Hartmann, her er» Härte, er habe vor. OWatig an M dem Arge aad» Berlin geraten, ba in Seu kfchlanb arohie» TierHänbxt» ffcr die Luft- lch if f a brt herrsche und mar. bart über den I Bef ach fufmer Rieger befonberi erfreut fein würbe

Der erste Passagierflug Neuyork-Berlin.

Nach dem «rftai a-.r^elflM «A« paffagierflug früher aal! bal flCeid*xm al» bte Auswerfung enter befhanfier :cdymd) /rretchien Stufe der Raumübertrnndirng Heute liegen die Dinge etwa» ander», und gerade bei ber Ozeanüberwtndung stellt bk Mitführung eint» l alfagtcrtf vielleicht eine geringere materielle Te- lafrung al# eine morolifche (Jrleüterung für den kühnen Piloten dar her freie Lat petr-igt hat Der Sortkbr.it ^hamfrcrlins gegenüber iftnb- b.-rgb liegt teifralb vor allem m der längere» »trecke den rund 500 Kilometern, die er Wetter geflogen th al# L-.ndbergh Da» find 10 Prozent 'einer (te'am l strecke aber diele 10 Prozent füh­len doppelt und dreifach. weil lie am «nte einer ungeheuer nervenaufreibenden und mgeibannien O<vamiberquerung lugen, nach deren Beendigung Vinbbcrab fast im Handumdrehen in den sicheren Hafen ctnlaufen fonnte.

Inde# handelt e» sich nicht darum, die Bec- dtenste der kühnen O^ean,lieget gegeneinander b'utoäaen. Tom deutschen Standpunkt ist vor allem da» zu begrüben, dost znm erstenmal ein Hrtede n » bote . ber auf amerikanifchem Toden jenfcit# de» Weltmeere# auf gestiegen, auf deutschem Toden, mitten im Herzen Deutschland» aclandet ist. und wenn dabei auch ein relativ kleine» Mißgeschick, das. qemeffen an dem großen programmästtge Landung In Berlin vereitelt und legten C jlonöung

Inmitten von hundertraufend Menschen hinaus- geschoben hat. Io ist bte große Hreich« dadurch nicht getrübt. Die Anteilnahme und der Jubel. Oec bei un» über da» Del Ingen von Lindbcrgh» kühner Tat herrschte, waren kaum geringer al» die Teactlierung in Pari» ober London, wo man ihn gefehen Hot oder in Aeuyorf, von wo er gestartet war Die Sanktionierung der Tat die nunmehr durch ein zweite» (Belingen und sogar Ueberbieien erfolgt, sollte also den 3übel bet andern rückhaltlos mit dem unfern einen. Während da» In Amerika und iw Onglanb tatsächlich der Fall ist. können merkwüchigerweise einige französische Blätter nicht umhin, für die lat Ltndberghs eine Art Cmmaligfcü künst­lich zu konstruieren und damit aus Kosten der neuen Rekordbrecher Pari» eine besondere Lorbeer kröne zu winden Der echte Lport»getft sollte eine Art Lhauoini»mu» verhindern, der mit fakten Mitteln arbeite.

0» ist selbstverständlich, daß die deutschen Behörden imb die deutsche OefIentli*tctt alte» tun werden, um die beiden kühnen Piomere emp­finden au lassen, wie außerordentlich ihre erfolg­reiche tat. wie hoch vor allem btt Wahl ihr es Ziele» vom ganzen deutschen Bolle Slchäyt wird. Schon jefit wetteifern Behörden, rganisationen. Stadtverwaltungen ul», um die Teilnahme der beiden Flieger au den verschie­denen festlichen Teranfcaltimgen lichemu st eilen, und die schöne und spontane Gelte he» Kottbuser Bürgermeister» ihnen die Shrenbürger- wurde der Stadt zu verleihen die planwidrig ihr erster Gastgeber gewesen ist. wird sicherlich Aachahmung finden S» siich Zivil- ilicgcr. fre diesen großen Triumph davonge­tragen haben, und ein Verkehrsflugzeug hat sie über Land und Meer getragen Der erste Passagierflug AmerikaDeutsch­land leitet damit eine Aera ein. die für da» künftige Berfehrsweß-n Möglichkeiten birgt, wie noch vor wenigen Zähren höchsten» die Tkrfaffer wagten Vv- littfd) wird damit der Bölkerverbindung en neuer Weg geöffnet, denn die Lmpsindungen de»ganzen deutschen Volke» für diele ntuneen und erfolg­reichen Sendboten de» amerikanischen werden ihr Scho nicht verfehlen.

Der Willkomm der Presse.

Ligen er Drahtbericht desSiebener Anzeiger»".

Berlin. 8. 3mn. Die Preise widmet den heute in Berlin mngetroffenen amerikanisch-» Owanfliegem in den fr-rzlichsten Woifr, gebal- tene Begrüßuntrsnrtibrl In denen den stsi.gern für ihre berjornagenbe. mutvolle Tat höchste An­erkennung gezollt wird Äcm Mensch tu Deutsch­land. so heißt e» in der .Deuts che n Ze i - tung", wird hem Amerikaner Lhambechin die höchste Anerkennung für eine sportlich bewun- öefch rankte, nach Kilometer iah! te Wertend* Re­kord'uchi zu einer Pioniertat von allgrmemer Bedeutung erbebt. Anerkennung, trotzte» ihm der lerne Erfolg die ckroeichung Berlin», durch ein wtbrig.-s (beschick versagt worden ist und Aner- 'ciuiuua vor allem, weil er sich - Im «Hegensast vu Vlnhbcrgb gegen äußerst widrige Umstände durch'esten mußte und durchgesestt frit - Die Germania" beleuchtet die politische Seile de» D-iitschtendlluge» Al» (Sbambertin am Pftnast- nonittfl zvm ersten Male auf deutschen, Br den unsteie. soll er einen Sandmann gefragt baten, ob die Deutschen noch lehr feindlich fetal gegen Amerika 3r und sein Begleiter werden sich rasth iderzeugen daß von Amerikafeindl »chfett bei un» keine Rede lein kann Gegen keinen unserer ehe­maligen Kriegsgegner ist weniger tawbhchc» Bnüßl ubng geblieben al» gegen die große Union jenseits de» Dyun» Wir freuen un» der günstigen politischen und wirtschaftlichen »itttonftlunsi Deutschland» zu den Bereinigten taatvn. und wrr te grüßen Lhamber' n» Zlug aicht zulestt au» dem »Brunde. weil wir dann ein Sinnbild erblicken für diese poli­tische und mens chlich < Freundschaft. Dir heißen unirre amerttanllchrti Säße auf da» herzlichste In unserer M,ue willkommen, und wir hegen bet bnn Pedanten an tfcr Unter- uhrnen nur den Wunlch daß recht bald em deutscher Zliegrr in der Lage tau werde fernen

^7-. besuch in Amerik ab zustatten 3*

Berliner Tageblatt' bef*t e» Al» ge-

Der Ges andtenmord m Waricyau |

41 » r»_f| . L le* 1 n: . VA t K At 4^ ±

I Die Person der Attentäters.

Um den

«ine Atmosphäre oea Mord nnb Ver-

of*«nt RonftM war, do. dntetew so Pech a» fre

Dkl größer

grab bat nicht seine vä,,« erhalten

Dom

Mus aller Welt.

kommen.

von seilen russischer fonterrfnolutionarrr lerroe- otgonifahonen genwnit habe. Sie bringt ,um Mn»-

h vor nach Eintreffen er ans diese Jrogr ,urütfju-

Motiven beg-r. g den Kreisen der SvwjetDiplomatie

sandten in lie e» an den solche »erst re

bt man m tpct. daß

Die Auffassung in Paris.

Pari». Z 3um. .DDB > lieber den al- temfch-füfrlawtfchen Konflikt xr.-ft ent uh'. fre

Irmort-ung Ns rnfstscheu Se nicht a b I f h n r n könne, da

ruf,;Men Offizier» und Beamten. Tee polnckcher fle-te w.rd darauf h ngewiefen. RoWerba habe br. ferner ersten Auslage erklär: daß «r durch frt Pr^s« von der rerocf.ebtnben Xbrr.fe Wo.- kw ie Ätunttn» ces«: Derber, «et und chn

etwa, ge fr?, die Slbamrr haben «men ^lbeechchee 5too:*mgetenger, oerhaflee und bei itzen Haoo- Mchung coramommert frr 3ugo*xD»w keboupN^ best freier SSjtui Hngrftdhrr ihrer Sei a ,d t- schalt und mfoi^ebeften nach twrmanmiinm Brauch enoerlrMlid) fei. Darüber hat ee rowe schocken Notenwechsel aegeber. dee> Iugvßaanen 'friixi'/.fr mu dem Bruch abschloß.

Tk dazu irädert uw nicht re.

Wie erst fetzt bekannt Wird entgleiste am Sam»iag auf der Strecke VtahihamMer itrrt» Vudilnltz. Polnlsch-i?berfchiefien, Pobzomre tn- folgr eine» Dammrutsche» ein chüNrzug mit vier­zig voll beladenen Kohlenwagen. D»e Lotomotioe und sämtliche Wagen wurden zertrümmert Zwei L fenbahnbeomte wurden getötet, nwbrew anhere 'chwer verletzt Die Strecke it vollständig gelperrR.

vnrchstechereien auf dem Ceieatwrf

Aus Dem Leunawerk der 3 D starben- nbuHne 'st man großen Durchstechereien mtt

ira 'fron froh sein, al» ii« erveutztm. daß '-'-ich Ton zcvckchrv. Stuc.ün« unb

Warschau. 7. Juni. sPoln. Irkgr.-Mg.) Wie wir schon in einem Teil der gestrigen Aussage mel­deten. wurde Dienstag vormittag 10 llhr aus Sem Warschauer haupfhahnhos ein Rrooloerottenlat auf den SomfetGesandten in Warschau. Woikow, verübt, der gerade die Reife nach Moskau an treten wollte. Woikow war um 10 Ahe auf dem Warschauer Hauptbahnhos erschienen, am den Geschäftsträger hl Conbon. Rofeagoli, der auf der Reise nach Mo»kuu in Warschau elngefroffen war, aus seiner weiteren Reise zu begleiten Ml» die beiden sowjet- russlschen Diplomaten aus dem Bahnsteig hin und her gingen, trat ein junger Mann In dunkelblauem Anzug heran und begann mit Woikow ein Gespräch, da» mehrere Minuten bauerte und sehr lebhasf war. Woikow machte eine ungeduldige Gebärde und wandte sich von ihm ab, woraus der Düngling einen Revolver zog und Schüsse abfeuerte. Woikow drehte sich um. zog ebenfalls einen Revolver und gab vier Schüsse gegen den Tätet ab. 6» ent­stand ein regelrechte» Gefecht, in dessen verlaus Woikow an der Brurt getroffen wurde und zu Boden sank Er wurde sofort hi ein Kran­kenhaus überführt wo er von Professor Sawicki operiert wurde, während der Operation erschie­nen der Außenminister Zaleskl, der Lhes de» diplomatischen Protokoll» prze ; dzlrckI and der Direktor de» politischen Departement» Sw11alskt Wolkow Harb um 10.45 Uhr Der Attentäter wurde o e r b a 11 e I.

Dorbereiten wollten. Duropa immer noch Wahren Frieden entfernt ist.

Das Attentat.

rung ab Achmed Zogu fei nur ein Cpiel» zeug, aber SüfriaWien haße «rtnrrlett» brw Abbruch mit einer Schnelligkeit ausgesprochen die cifiaujüufr fei imb au» frekm Grund« scheine auch Südllowien von gefährlichen etrtnrnngm beherckch« zu sein Den Schmurzhemden In AoW

n r-v^' -tick»

Die ugo'.^wsche Regierung Hw »le hung« u la llbanien a b g

solange ei fUfc tedigllch ine rtner. frr<s?natilchen etr«U zronchen den beiNu Staaten honbckt ®e* chckiche Dimensionen würbe ber fall eckt 6anr ge­winnen. «venn Jugoslawien sich berechnet glaubt ireabe.HdN Rotaerurgen davau, c ztehen. Wl« man Mussolini femt. mutte er Stund bei Derrvagri cm Iitem. der >i tateadSUd, Mb banim unter dnite'T'kbm Schutz stellt, mit

trug sich Wo-.ksD mit ber Ad chl. in den näch­sten Tagen nach Moskau zu tv.fm. Der Mörder . auch angegeben haben, daß « al» rufst- scherAat.onalist die Lat au» idealen

Empörung in Moskau.

Veschuldtgtztzgest ber Lowjetpre^se.

Aiga. c. 3uni. (XU.) Aach Meldungen uu» Moskau Würbe fre Sowjetregierung von der Ermordung Woikow» durch Radio ver­ständigt. Der Tat der Bolttkommissare hat 'dort eine Sitzung einberufen. Der Außenkvn»- miffar Tschitscherin ist fofort von Dein Tot­fall tn Äenntnifl gesetzt trorhen Der Oefsenllich- feit wurde fre Ermordung Woikow» durch Extra­blätter bekanntgegeben 3n den Straßen Modkau» finden .zahlreiche TTceting» statt. Heute abend soll eine Gedenkfeier für Woikow abgehalten Wer­den. an der Mitglieder ber Regierung und de» Zentralen BollZugskomilce» leilnehmen werden. Die polnische kommunistische Partei hat einen Aufruf gegen Pilsudski veröffentlicht, in der Prelle dieser Partei wirb Me sozialistische Partei Polen» bet Anstiftung zur Ermordung Woikow» beschuldigt. Die Sowjeiptefs« bezeich­net den Mord al» eine Folge de e provo­zierenden Haltung England» gegen­über ber Sowjetunion unb al» einen schweren Schlag gegen die russisch-polnischen Darantiepakt- verhandlungen E» fei festgestellt Dothen, daß die polnisch« Presse in ber letzten Zeit eine syste­matische Hetze gegen Wvikvto betrieben habe Die kommunistischen Parteiorganisationen verlangen fre 2u»klef»rung de» Mörder»

Eine russische Note an Polen

TH o f a u. 7. 3uni (DB.) Die Somietrtgie- rung Hal dem polnischen (Betäubten In MoWn eine

'ranzösikchen Kreisen man der Aus' a. daß der alban,s<^sük>slawische Rpnfiiü un Grunde genommen nur nn Zwischenfall ii, bet fre Aanzleien betrittt unb aus b4^o<ncu'4>nr Äege geregelt werben müsse. Zmekreich habe nee Aw- lang an leinen ganzen Stnsluß in Tirmn, -nb Teigmb geltend gemacht um freien bebauet* lichen Zwischenfall der nicht» Politische» an sich hab«, auf Mur wahre Bebrütung w be'cheünkcn. Jüan habe Gmnb zu der HofsuuRG. daß fre Lage sich bestem wette» Der lüfr flawiftbt Dckch'isrruger in Tirana ,tz aeftzch- lich von fehler X.g crung abgemku worden.

Der TLrfr* fr» dc Jir To!#» ÄiDitba. .ft 19 Zähre alt. rrlr.'- : Stai»b»vget unb ru f I if 4>< r A a rtvna 1 i t Lt. Otub-m de»

Weg durch Mui aenemmen. ft« habeu zwr Er rmmmg unb zur Erhall-ng der Macht m Auß- late yur ;s-r" aulente in ber. Xob ftjagt. sie bckrsen stck) also n frt tmmbnx. wenn uxler den urdd?ulfrff< : Aussen, bie »em neu Heer Hmmat im Epik leben, da» DesüHk bet A ache arob geworben. da» Leben um Leben fordert. Sv 1923 der Sowjet gesandte Worvwf ki in Lausaunc nieder geknallt tooeden. fo q.t. Bhngflbtrn»:ag der 9oojetgtfante < W »iknw xra einem rufftlfrci Studenten au# dem Haupt- bohr ho» he Warschau über den Hauten gck fronen worben. Tfirmanh wirft die Tat freit» iimaen etuheulcn entschuldigen wollen, aber zu verstehen ist s»e al» der Ausdruck ein«» SemudvangO- DdUn». tex ba» miftsche Beif Mmtett» and fm- fetf» de» ÄommuniÄmu» in zwei durch leiben- ichaftlichen Haß getrennte Teile spaltet

Genauere ck'nzesheiten über fre Motiv« unb fre Hin'-rarünfr brr Tat werd wohl etß bte D, nchtävcrhanteung bttngen. Die r:^i/';en be- drohl ch-n folgen find natürlich politischer Art Die Erinnerung steigt unfrnllkurlich auf an die Schälle, fre hn Hochsommer 1914 m Sara- ;etDO mit der Ermordung fr» Erzherzog-Dhron- folgte» ten TMtflteg ftnlrrtelm So ftfroer »er­ben die Ztonstguenzen freOmal kaum fein, weck da mal» bte Lust elektrisch geladen war unb em «Hunte schon genügte, um eme Aieseneßpfolion zu erzeugen» ist aber nicht zu Üderfehm baß um b*r Ermordung WvrowfK» ii-ben Jahve lang bte Beziehungen zwi'chen frr Schweiz unb der Sowjet-Union gestört waren, t» ist nicht zu überleben, daß fre Teil*ungOflädxr zwischen Po-

geüerr. ipäl abend» ein offene» Tele­gramm von Aof«ngv». am Wockvw «tat- Ite* »orm er ihn von bet frooetzetzendm Durch- recke tn Ätwnlet» setzte daß aber bte Möglich- teil eine» Mißbrauche» de» Telegramme» Der- gelogen hohen könntr

Das Beileid ber polnischen Regierung.

Warschau, 7. 3uhl (WB Det Pollnsche Staatsp rLs ident Moscicki hat dem Tor- fitzenden de» Zentrale,ekuttvkomitteO der Sowjet- kch^niikfion Kalinin telegraphisch fein auf­richtigste» Beileid anläßlich ter Ermordung Wot- Icir» auäoesprvchen. Gle.chteit.g hat ter pol­nisch« Außenminister Zalefki an da» russisch« Außenkommiffariat tiefste» Beileid ter polmschen ZScg.erung unb der ooinckchen "Ration über­mittelt Wenige Stunden nach dem Tote test Gesandten haben bi« einzelnen polnllchen Mi­nister mit Pilfudski an bet Spitze hr Tei­let b ausdrücken lallen. Die sichtlich auteichtlg« Teilnahme ter polnischen Arg.erung unb fre einmütige Verurteilung der TRorb- t o t durch dr« bisher erschienenen Blätter, vor­nehmlich durch die offiziöseEpvc a", machte auf bte russischen Defandt'chaftskrette einen gün­stigen Eindruck Ton russischer Sette wird be­absichtigt. an die polnische Tegi«rung dem "Verlangen heranzutteten. ten Rechtsivofulenten ter hiesigen Svvnetgckandtschatt. Sokvlofs. bei ter Vernehmung te» Mörder» hinzuzuz'ehen. D e Leiche de» ermordeten ®efanbttn. bte abend» au» dem Sp-tcil in da» (Bebäube der Lotviet- gesandtschaft gebracht wurde, wird am Donners­tag, dem 9 b. Mt» , nach Moskau über­ge f ü h r t. Die Leitung der Svwjetgefandtschaft in Warschau übernimmt als Geschäftsträger ab interim Legattonsrat Uljanow

sind. Die polnisch« Regierung ha! zwar fofort alle» getan, um ter Tat bte politische Spitze ab- znblegen ihr Außenminister hat ten todkranken Gesandten im Hospital besucht, sie Wirf) sich auch in Moskau entschuldigen und gewiß alle» tun. um Weiterungen zu vermeiden. Aber auch tn Warschau stimmt nicht alle». Wenn man Will, kann man bte riesige Etploston te» Krakauer -ulvetlager». die nm Pfingsten Hunderte von Verletzten kostete, als ein politische» Attentat Werten unb mit freiem Gesandienmord tn Ver­bindung bringen. Das würde auf eine weitver­zweigte Organisation schließen, die Polen mit Rußland aneinanbetbringen und gleichseitig Rußlands Äraft unterhöhlen Will.

An eine so weitreichende Kombination glau­ben Wir nicht. Ursache unb Wirkung dieses Mor­de» werten vermutlich sehr viel mensch­licher begrüntet fern. Aber bie Möglichkeit ist doch nicht von der Hand zu Weifen, daß auch hier Wieder ein neuer Gefahrenherd be­steht. ber zum mindesten ju einer Katastrophe führen kann. Europas Verven sind nach den Zähren te# Krieges und den fast noch schlimmeren ter Aachkrieaszeit abgestumpft, sie reagieren nicht mehr fo leicht, wie tn normalen Zeiten. 3tnmex- tin. die Schüsse aus dem Bahnhof tn Warschau Xi den ans doch wieder einmal deutlich zu De­mut e geführt, daß Wir alle auf einem Pul­verfaß fitzen und wie weit dank ter Tätigfett der Herren, bte in Versailles den Weltfrieden

l« n und Rußland

zuzustellern. Run hat « Staat immer das Urte, feinen Vertreter abzuberufen, aber dec Abbruch der Beziehungen Ist erst eine Tatsache, wenn die diplomatischen Auelandvettreter ihr« Pälle er­halten haben. Weder Albanien noch S. dftawien scheinen zu teabsichttgen. bte Dcng, bt» zum äußerst en *g treiben. Man kann allo bof1ee, daß diese* rein öttt'ch» Zwischenfall, her ohne politische Bedeutung ist durch ei ne Ver­ständigung geregelt Wirf»

Die nationalistische .Liberia" nennt bte Gründe für den Bruch, den fre slawische Regie­rung mit Albanien herbeiackühn hate nichtig, aber bie Tatsache an sich äuteckt emft 3m 3ahre 1914. fv fahrt bas Matt fort, hätten fr« Mächte, fre damals alliiert gewesen tarn, in Belgrad Ratschläge zur Mäßignng erteilt. Tas müsse auch letzt ihr, Volle lein, ganz bdonbe» bie Frankreichs. 3n freiem fall« wäre eine sehr klare Mißbilligung sogar i.oiwen» frg Der Augenblick fei schi. chi gewählt, hrne Okzident bte albanische Stmürag« zwilchen dm Tein« zu uxrfm, da der Oizitent »egen de» Bolsche»ismus genügend?caen Hahn. Wenn in Tom die gleichen BorstellNnzMn ge­macht »erben müßten, so müsse frr» Englanb übe ne fre en Auch sei es ganz gut. sich ar ten Völkerdunb zn wenden Wenn er auch selbst fre albamsche Ctrdtfrag« nicht lösen werte ' werte er doch dazu bet trogen. Zeit zn gewinne«, unb das sei twel wett Der radikale ,®oir

sicrn Aad io unb Telegraph bie Aachncht von ber glücklichen Landung in alle Zentren und alle Grenzen trugen, hat überall der gleiche Jubel geherrscht, waren überall die Herzen im ganzen Deutschland von dem gleichen Dlücks- geftitzl erfüllt, bat das ungeheure Wagn.s. als es gelungen war. überall dieselben Empfindungen ter Freundschaft imb Bewunderung hervor ar ru­fen Viemand gibt e». ber nicht gestern unb Deine mit allen seinen Sinnen teilnnnml an ter Herz­lichkeit te» Empfange»

DasBerliner Festprogramm.

Berlin, 7. 3unt (IU.) Bicher ist Mgentei Programm ter Berliner Hetzerlichkeiten .mb 6mp ränge zu Ehren ber amerikanischen fldünttfftleger bekannt

flm morgigen Mittwoch intet oorausßchttich mittags ein Empfang beim Beich« präsi - deuten unb daraus beim Reichskanzler fiua. Am Abend w 3mrrtfa»nfd)e Bot t

S tzurrnan ten bcttei; kühnen tiliegem ein ikslen geben, nachdem bereit, am Morgen desselben Tage» ein Proste empfang m ter amen kam- fchen Battchoft 'tailgefunten bat ßetthsaußen umifter Dr 5 t r e | e tn 4 u n axrb am Doimerswg ten beiden tfitegeen ein frühstück geben, während ter Merollogb ebenicib am Donnerstag tu Ehren ter Flieger einen Tee oer^nftallen wirb nur

Freitag mittag ist ein Empfang durch öle otabi Berlin vorgeichen^ unb Mir Freitag abenb fine taettiche BeeanltaUung te» K,, chs 0 er > kehrsministers. Zlm somsmg werben fre bei­ten .1 Hu nut »luget Gäste bet beuts chen Lull- Hansa lein.

Präsident (Eooliögc an Hindenburg.

Prüftbeni Sovli bge richt«« an b«n Aeich»präfident«n von Hinb«nburg folgenfre» Katelteßagramm

Zch ^ankr .Tfrien für tteunfriche Botschaft über Mug äbumberfin» und Lewtr.es Sie bringen die besten'mckche Amerrkas an I^uttchtand mit 3ch freue mich, meine besten Wunsche an Sie und teutlchen Bolle» angufügen unb Jfrwn gleichzeing für gütigen Emptang tu bar*-» der Amerika» Aieger zuteil tourte.

Der *BaIhanhonfIiht.

Eigener Dratztbcricht des .Gießener Mnyigere*.

Berlin, 8, 3um Die Disterenzen zmckchm 31 a l i unb jugoflaeten. bie um tee Otecyti über Ätbamen auch rachen unb benait einen ehr gejatzetichen über öfter ennebmen. stnb trotz ater Bemützunoen ber eurvnMlchen Diptomotze

Q eieiftonen auf bu Sput gekommen. Durch nicht au»gfführt# Aebettem. fre in Aechnung gestellt »uöen. wurde das Werf um Teträge mschtz- d.gt. Me eine HilMnn Mark über»eigen. De* Inhaber einer THatcrflrma Schön»,Id aus Leipzig wurde verhallet

Gerechte Strafe fit dum rebwlrn Sohn.

3n Ixihnm bei Wlltenbeeg schlug etn» Iihriger Schud-rmcher im Verlaufe eines Ctret'r» mrt etnem Aeoolverauf feine Mutter ei n unb versetzte sie schwer am Kopse Der Revolver entlud sich br dem Schlage uflb bie Äuget tötete den Vurtchen

Reue testet,chmemmnoWn In Mwttf«.

Jn einigen frurin de* Stcjtrn TKiftcert un* Zllinois bat eine Hallen, t u 4> 1 der Be­völkerung vor neuen Hochwu f frei luten bo» gönnen, bie sich tn fre Jlieberungen ergießen Dw neue float vernichcht woeben.

!*rttcr>»rne»F«ÄC.

Koch uebdeenbig. | reeiflg em Luchmw- rune. Irmrerateeen torww orrenten anb «wrnnfrl Kieterfchtags.

JNutier Morgenwmpernterm Sknwi ISJ irob üe*L» .im,rm<T 10jB Grob CeMu, -Mag. IM «ftt-metzr. Heuttgr MVm-niinWw» twr 11.7 (teob ckW.» Stwirun^wu»**« für Zreiwg .tatwmse wotllg. loegmrtun* Ichmm fenb '.nb ».ckfoch tro*m.