6387V
Heuchelheim, den 6. Juli 1927.
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Lohholz-Dersteigerung ffVermietungen |
Montag, den 11. Juli d. X, vormittags | möbl. Wobn-
10 Uhr anfangend, werden m der Bahn- Schlafzimmer Hofswirtschaft folgende Mengen -OolJ per sofort od. später
mii lomlar wpaclte.
und Schlafzimmer
6243D
Ärbeitsvergebung
Neuenweg 28: eine komplette Speisezimmer, Nähmaschinen, Waschmaschinen schuhe, Damen-
Etn schönes, teilw. möbl. oder leeres Zimmer, n. Wunsch Kochgelegenh, Küche z. verm. Schr. Ang. u. 05036 an d. G. An».
licher Frische. .
*♦ Große Erdbeeren erntete tn diesem Jahre Herr Paul Sauer, Wehsteingasse 15 wohnhaft, in seinem Garten an der Lahn. Er zeigte uns heute morgen zwei Fächererdbecren (Roter Elefant) im Gewicht von je 95 Gramm, die er gestern in seinem Garten geerntet hatte. Wie er uns erklärte, hat er viele Früchte in dieser Gröhe bei seiner diesjährigen Erdbeerernte.
** Die Hegezeitder Enten. Das hessische Ministerium des Innern hat bestimmt, daß für das laufende Iagdjahr die Hegezeit für Enten bereits mit dem 14. Juli endet.
Küche, ein komplettes Sofas, Betten, Seffel. Lisfchrank, 30 Bilder, und Mangeln, Kinder-
ren, wenn immer mehr Mitbürger undDürgettrv- nen unserer Stabt dem Verein dI8 Mitglied bei» treten würden.
18305 Stück la Lohwellen ca 17000 Stück Durchforftungswellen.
Distrikt 34.
3385 Stück la Lohwellen
11770 Stück Durchforstungswellen.
Distrikt 20.
ca. 70 rm Eichenknüppel
ca. 20 rm Eichen-Reiserknüppel.
Brandoberndorf, den 2. Juli 1927. Der Bürgermeister.
Stahl.
per sofort od. später z. verm. Ecke Stein- n. Dammstr. 41.
hofswirtschaft „ öffentlich verkauft:
Distrikt 43.
1820 Stück Lohstangen (Baumstützen)
Damen- und Herrenfahrräder.
Ludwig hartmeh Aukttonator und Taxator Gießen, Neuenweg 28. Telephon 1414. Hiesige Zigarrenfabril sucht z. baldigen Eintritt tüchtige und zuverlässige Stenotypistin Schriftliche Angebote unter 05044 an den Gießener Anzeiger erbeten.
Kleiner Laden mit schönem Schaufenster in bester Geschäftslage gesucht. Schrill. Angebote unter 63660 a. d. Gießener Anzeiger erbet.
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und herrensloffe, Läufer, Zigarren, Zigaretten, drei Obst- presscn und Heurechen (Aluminium) vier Gartenstühle, einen Gartentisch eine Gartenbank, eine Dezimalwage
Berliner Börse.
Berlin, 7. Juli. (WTD. Funkspruch.) Bei sehr ruhigem Geschäft ist die Tendenz des heutigen Frühverkehrs wenig verändert. Kurse werden kaum genannt. Man taxiert Farben auf 285, Rheinstahl aus 211/212. Hat auch der Geldmarkt in den letzten Tagen nicht die erwartete Erleichterung erlangt, so sind die vorliegenden Nachrichten (neue Auslandanlecyen, Reichsbahnaufträge usw.) nicht ungünstig. Am Devisenmarkt hört man Paris mit 124,02, Mailand 88,95/89,05 und das Pfund mit 4,8565.
Svettas, den 8. ShH 1Y2S naOmtttasS 2 ilbt? z/
versteigere ich Neuenweg 28 im „Löwen , zwangsweise gegen Barzahlung:
1. 3 Schreibtische, 3 Sofas, 1 Trumeau, 2 Fahrräder, 1 Vertiko, 1 Schärfmaschine, 2 Kaffenschränke, 1 Büfett, 1 Kredenz, 1 Chaiselongue, 1 Ausziehtisch, 1 Regulator, 1 Bild, 1 Wäscheschrank, 17 Bände Brockhaus Konversations-Lexikon, eine Schreibladenkaffe, 1 Diwan, eine Fräs» maschine, 1 Strickmaschine.
2. Voraussichtlich bestimmt: 6375D
1 Sekretär, 1 Sofa, 1 Schränkchen, einen Seffel, 1 Kleiderschrank, 1 Regulator, eine Flurgarderobe, 1 Brieswage, 1 elektrische Lampe, 1 Bild, 6 Rohrstühle, 1 Barometer. Hebbel, Gerichtsvollzieher in Gießen Dammstraße 24 I.Telephon 239.
bahn, das leider gegenüber den schönen städtischen Anpflanzungen dort oben direkt eine Verschandelung der oberen Bahnhofstraße ist. Mit großer Diffriedigung wird man die Anlagen in der Süd- und Ostanlage durchschreiten, wo prächtige saftig-grüne Aasenmatten und hübsche Blumenpflanzungen das Auge erquicken. Dagegen wird man an dem Instand der Anlagen in der Aordanlage noch einiges verbessern können, wo- bei man auch dem Kinderspielplatz hinter der Brauerei Denninghoff ein fürsorgliches Werk angedeihen lassen sollte; einige Fuhren frischen Sandes aus unserer Sandgrube sollte man hier nach Beseitigung der jetzigen Erde den Kindern als Spielsand für die Schippe geben. Bei dieser Gelegenheit möchten wir noch empfehlen, an dem großen Findlingsstein in den Anlagen in der Licher Straße doch die breitlaufende Beschriftung „Stadt Gießen" zu beseitigen, denn eine Hot» Wendigkeit scheint uns diese nicht zu sein und zur Verschönerung dürfte sie auch nicht beitragen.
** Die Renovierung des Hauses
AllenVerwandten und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß unsere Innigstgeliebte Schwiegertochter. Schwester. Schwägerin u. Tante
Motteten Werner
im 29. Lebensjahre plötzlich und unerwartet, ihrem vor 8 Tagen verstorbenen Manne in die Ewigkeit gefolgt ist.
Die trauernden Hinterbliebenen -.
Familie Ladwifi Werner and Angehörige
Familie Willi Hornberger.
Wiesede (Ludwigsburg), Klein-Eichen (Oberh.), den 6. Juli 1927.
Die Beerdigung findet Freitag, nachm. 7,5 Uhr, vom Sterbehause Ludwigsburg aus statt.
6388l)
Jüngere
Stenotypistin sofort gesucht. ' | Gefl. Bewerbungen möglichst mit Bild und Gehaltsansprüchen unt. 16385D an den Gieß. Anz. erbeten
Kanzleiberg 5, das einen bemerkenswerten Fachwerkbau hat, wird nunmehr — entgegen der früher bestandenen Absicht, den bereits beseitigten Verputz vollständig zu erneuern — in der Weise durchgeführff daß nur die Gefache übertüncht werden, im übrigen aber das Holz- fachwerk in seinem früheren Zustand sichtbar bleiben wird. Hierdurch wird das Gebäude nicht nur in sein bei der Erbauung gestaltetes Aussehen zurückversetzt, sondern es wird sich auch als würdiges Baudenkmal seiner Umgebung anpassen. Es sei bei dieser Gelegenheit darauf aufmerksam gemacht, daß sich in unserer Altstadt noch eine Reihe von Holzfachwerkhäusern befinden, deren Aeuheres zur Zeit übertüncht wird. Es sollte bei jeder passenden Gelegenheit daran gedacht werden, diese Häuser wieder in den früheren Zustand zurückzuversehem Hoffentlich ist eine derartige Renovierung bei dem zur Zeit im Umbau begriffenen Geschäftshaus der Firma Mettenheimer am Kreuzplah auch möglich. Es sollte dringendstes Gebot eines jeden Hausbesitzers, ausftährenden Architekten oder Handwerkers sein, bei der Renovierung derartigen Gebäude die in Betracht kommenden Behörden rechtzeitig zu benachrichtigen, damit deren fach- verständiger Rat und Anterstührmg erteilt werden kann. Wenn alle bei der Renovierung von Gebäuden Beteiligten dazu beitragen, öaft_ im Sinne dieser Anregung gehandelt wird, so bürfte mit der Zeit noch eine ganze Reihe schöner Fachwerkhäuser sowohl im Interesse der Besttzer, als auch zur Freude der Allgemeinheit zum Vorschein kommen.
•• Gute Förderung eines kolonialen deutschen Liebeswerkes. Der Kolonialabend des Frauenvereins vom Roten Kreuz für Deutsche über See, der am Sonntag im Stadttheater stattfand, hat den erfreulichen Reinertrag von rund 1200 Mi. erbracht. Ein Tert dieses Betrages soll zur Unterstützung einer deutschen Patenschwester in Windhuk Verwendung finden, weiterhin soll ein Teil des Geldes einem Kinderheim zugute kommen, schließlich sollen auch ru>ch andere gute Kolonialeinrtchtungen damit gefördert werden. Das vorbildliche Liebes- Werk des Vereins, das eine dringende Rotwendigkeit im Interesse des Deutschtums tst, wurde noch weitere wünschenswerte Förderung ersah-
Xus der Provinzialhauptstadt.
Gießen, den 7. Juli 1927.
„Hallo, hier Welle . .
Run hat sich auch Klettermaxe einen Radioapparat gebaut und damit bei seinem hinreichend bekannten »Streben nach etwas Höherem" alles bisher Dagewesene in den Schatten gestellt. Gestern war ich bei ihm, und während er den Zeiger langsam von einer Wellenlänge zur andern gleiten lieh, koirnten wir innerhalb weniger Minuten an den verschiedensten Veranstaltungen teilnehmen:
»Sehr verehrte 'Abwesende! Wenn ich es unternehme, Sie heute in die letzten Gcheim- nisse des Funkverkehrs einzuführen, so ... haben sich die gleichen Einrichtungen bereits in den vv' fünf Jahrtausenden geschlossenen Grab- kam.::ern Tutand>amons gefunden, dessen... Verjüngung nach Prof. Steinach durchaus im Bereiche des Möglichen liegen soll: war doch ... 'chon den alten Griechen bekannt, daß Schönheit des Gesichts auf unbedingter Ebenmäßigkeit beruht. So wissen wir, daß die Rase der Venus öon Milo ... mit einer Vielspindelbohrmaschine ausgcbohrt und unter der Diegepresse gebogen, ein ungewöhnlich exaktes Arbeiten ermöglicht... Kein Wunder also, daß alles sofort in Flammen stand beim Anblick jener jugendlichen Tänzerin, bildschön und elfenhaft in der Grazie ihres anmutigen Köpfchens ... dessen Oberfläche 50 Quadratkilometer beträgt. Das Interesse seiner Bewohner beschräntt sich ... auf die Quadratur des Kreises, die wir nunmehr endgültig für unmöglich halten. Sonst aber gibt es kein Gebiet, auf dem die Mathematik nicht schon die größten Triumphe gefeiert hätte... Wenn sie uns zähnefletschend, die zottigen Ohren tief her- abhängend in der Dämmerung unerwartet entgegentritt, bann ... stehen wir wie gebannt Mona Lisas rätselhaftem Lächeln gegenüber, einem Meisterwerk, wie es nur ein gottbegnadeter Künstler zu schaffen vermag. Wir alle kennen ja ... das von wallendem Vollbart umrahmte Gesicht, an dem seine achtzig Lebensjahre spurlos vorübergegangen zu sein scheinen, die Augen noch heute leuchtend von jugendlichem ... Trommelfeuer, das jede Unternehmung an dieser Stelle im Keime ersticken muhte. Welch ein Unterschied aber auch im Kampf von heute und ehedem! Und doch können wir uns die Bestürzung römischer Legionen sehr wohl vvrstel^n, wenn sich unsere Altvorderen mit dem Schlachtgesang auf sie stürzten... Run sei bedaaantt, mein liiieber Schwaaan, zieh durch die wette Fluuut zurück, dahiiin, woheeer mich truuug dein Kaaahn ... ein Typ, der mit unseren heutigen U-Booten allerdings nur sehr geringe Aehnltch- kett hatte. Immerhin sinden wir diese Waffe bereits erfolgreich verwendet in der Seeschlacht ... auf dem Mond, dessen Oberfläche Wasser in keiner Form kennt. Auf dem Mars dagegen ... notierten chemische Papiere etwas Hesse?: ferner erhöhten Luxemburger und Buderus, Laurahütte etwas erholt. AEG. eröffneten eine Kleinigkeit hoher ... woraus wir ersehen können, daß reichliches Schmieren in allen diesen Fällen unerläßlich ist, weil es die Beweglichkeit wesetttlich fördert und ... geeignet ist, den Haarwuchs anzuregen und ein oft seiden-
Die am Kirchturm zu Grüningen vor- zunehmenden Neudeckungen mit Schiefer, (ca. 100 qm) sollen öffentlich vergeben! werden. Angebotsoordrucke werden bei Hessischem Hochbauamt Gießen, Stephan-, ftraße 18, abgegeben. 6378L
Eröffnung der Angebote 12.3uli 1927, vormittags 11 Uhr.
Zuschlagsfrist: 14 Tage.
Gießen, den 1. Juli 1927.
Hessisches Hochbauamt Gießen.
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Die Beerdigung findet am Freitag, dem 8. Jiüi, nachmittags 4 Uhr. vom Sterbehaus. Gießener Straße 53, aus statt.
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weiches Fell hervorzurufen ... können wir fast I I bei allen Komponisten nachweisen. Besonders | sind es die Wagnerschen Opern ... gegen die ! die Tierschuhvereine in immer steigendem Maße Front machen. Bedeutet doch auch der Maulkvrb- zwang eine schier unerträgliche Quälerei für unseren vierbeinigen Hausgenossen, ... dessen leuchtenden Schweif wir zuletzt in den Maitagen 1910 am Himmel stehen sahen und der nach seinem Entdecker der Hallehsche Komet genannt wird... Seine Bewohner gehören zweifellos der mongolischen Rasse an, deren Hauptmerkmale sie tragen: gelbe Hautfarbe, schräg- stehende Augen ... und die hochroten Schwanzfedern machen sie geradezu zu einem Schmuck jener Gegend, auf deren grünen Matten junge Sennerinnen die Kühe melken ... das Gegenteil muß schon deshalb für ausgeschlossen gelten, weil hier die Quellentheorie versagt und wir zu anderen volkswirtschaftlichen Grundsätzen unsere Zuflucht nehmen müssen. So sagt Marx... Ich hab' mein Heeerz in Heidelberg verloooren, in ... kaltem Wasser sorgsam eingeweucht. Befolgt sie diese Vorschrift, dann wird jede Hausfrau feststellen dürfen, daß ... die Brüder Grimm recht hatten, in die Sammlung chrer Märchen auch jenes aufzunehmen, das schon so märchenhaft beginnt ... bei allmählicher Aufheiterung wolkenlos, trocken und warm...
Dgdn.
Gistzener Wochenmarttpreise.
Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt das Pfund: Butter 170 bis 180 Pfennig, Matte 20 bis 30, Käse 60 bis 140, Wirsing 25, gelbe Rüben 15 bis 18, rote Rüben 15 bis 20, Spinat 15, Römischkohl 15, Bohnen 50, Erbsen 35 bis 40, Mischgemüse 15, Tomaten 30 bis 35, Zwiebeln 20, Rhabarber 15 bis 20, Kartoffeln 8 bis 9, Kirschen 50 bis 60, Heidelbeeren 60, Stachelbeeren 30, Johannisbeeren 30, Erdbeeren 60 bis 80, Himbeeren 70 bis 80, junge Hahnen 100 bis 120 Suppenhühner 100 bis 120; das Stück: Eier 12 bis 13, Blumenkohl 10 bis 15, Salat 5 bis 10, Salatgurken 40 bis 60, Ober-Kohlrabi 10 bis 20, Lauch 5 bis 10, Rettich 10 bis 15, Radieschen (Bd.) 10 bis 15 Pfennig.
Bornotizen.
— Tageskalender für Donnerstag. Liebigshöhe, 81/» Ahr: Militärkonzert. — Deutscher Bund für christl.-evangelische Erziehung in Haus und Schule, 81/» Ahr, Johann eS- saal: Familienabend. — Spielvereinigung 1900, 9 Ahr, Dereinslokal: außerordentliche Generalversammlung. — Palast-Lichtspiele: „©armen“. — Astoria-Lichtspiele: „Der Einbruch im Grand- Hotel.
♦* Ein Gang durch unsere städtischen Anlagen wird gegenwärtig im größten Teile der Anpflanzungen jeden Raturfteund in hohem Matze erfreuen. In anerkennenswerter Weise hat die Stadtverwaltung in diesem Jahre besondere Anstrengungen zur schönen Herrichtung der Anlagenbeete gemacht. Der Besucher von auswärts wird schon beim Betreten der Stadt durch die wunderschönen Anpflanzungen vor dem Hotel Kühne erfreut fein, dagegen wird er seinen Blick mit Grausen abwenden von dem tn miserablem Zustande befindlichen Gelände der Reichs-
** Tragisches Ende eines Ehepaares. Ein furchtbares Geschick hat die Familie des Gastwirts Ludwig Werner von Wiefeck betroffen. Am Dienstagabend voriger Woche machte der«, 27 Jahre alter verheirateter Sohn m einem Anfälle geistiger Umnachtung durch einen Schuß in die Schläfe seinem Leben ein Ende. Der junge Dlann war vor einigen Jahren an Gehirngnppe erkrankt, als deren Folge eine starke seelische Depression zurückblieb. Diese furchtbare Tat geschah, als sich seine junge Frau im gleichen Zimmer aufhielt. Aus die Vorstelmngen seiner Frau, den Flobett, mit dem er herumhantiette und sich den tödlichen Schuh beibrachte, wegzulegen, äußerte W. damals, wenn sie (seine 5rau) nicht ganz ruhig sei, werde er sie zuerst erschießen. Hilferufettd wandte sich seine Frau nach der Tür, im selben Augenblick fiel aber auch schon der Schuß, der dem Leben des bedauernswetten jungen Mannes sofort ein Ende machte. Dieses furchtbare Erleben muß das Gemütsleben der jungen Frau sehr stark erschüttert haben, zumal die beiden Ehegatten in der glücklichsten Ebe lebten, denn gestern vormittag gegen 11 Uhr griff auch die Frau zur gleichen Waffe und brachte sich ebenfalls einen Schuß in die Schläfe bei. In schwer verletztem Zustande wurde die Unglückliche sofort der Gießener Klinik zugeführt, wo gegen 1 Uhr der Tod eintrat. Die schreckliche Tat der jungen Frau muß bei klarem Bewußtsein geschehen fein, denn hierauf lassen die Vorbereitungen schließen, die sie getroffen hatte. Ein furchtbares Geschick fügte es, daß beide Ehegatten, auf gleiche Weise ums Leben gekommen, nunmehr auf dem Friedhof nebeneinander ruhen werden. Der schwer heimgesucksten Familie Werner wird seitens der gesamten Gemeinde die wärmste Anteilnahme entgegen geb rächt.
Das Fest der goldenen Hochzeit begehen heute die Eheleute Eisenbahn-Wagenmeister i. P. Ludwig Jung, Wilhelmstt. 36 wohnhaft. Das Jubelpaar erfreut sich im Kreise seiner 4 Kinder und 12 Enkel eines angenehmen Lebensabends bei völliger geistiger und körper-
Frellag, den 8.b.2IL, von nachmittags 2 Uhr an, versteigere ich im „Löwen", 6376D
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' W dn SchlvcfcksWrck^ MMmthapiersabrikttim ? nach dcerstmdiger cmstwf ^ickvehrm bar die Hmcht.
iftoog aus Rache.
3 Uhr entstand aus fern obenh ein Brand, der m m Umfang amcchm. Trotz- J5mfluti;ren der Umgegend ^nHpenübmgsplah in Döbe, Hfvchr zur Hilfeleistung her« die aus dem Platz lagernden und die sämtlichen hölzernen Zer Bescher brach an der chtig Wammen. Es besteht ctah, dch das Feuer, das gleichmütig ausbrach, Von ad angelegt worden ist. lt es sich um einen Racheakt. gen. 6io Hirt und 15 5fM i oom Sllh getötet n Harz, 1. Juü (W. T. D. tbingerobe stnö gestern vom vich unb bet Hktt erfragen ist dann im Wasser nach ,b getrieben trotben. jungen in Mn. Metallarbeiterstreik sinnen die Parole der Unter« befolg! und die »ter aus« Betrieben, darmier mehreren noch gecwbeitet. Dis Hff« eiiva 16000 Metallarbeiter »erden insgesamt etwa 22 000 lusspemmg betroffen.
in t»«. WM»
etwa b0«jahnger Oict .MHe^StationLourg.
i Sprung aus w Schnellzug SZS-s-
Gliche Leiche ge-
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ift Äfw-tfÄ eisen d'«.Tatsache.auj) * ^Ä5ervac^°Achlallen ux»J1J*""
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Heute vormittag ff*/4 Uhr entschlief sanft nach längerem Leiden mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater, Schwager, Onkel und Pate
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Aug. Lohmann. Kassel, « ......schr-itn- „Einen ver- hällnismaßig hohen Gehalt an resorbter- barer ^leselsäure und dem so ungemein lebenSwtchltgen Kalzium bietet uns das die Berdauung fördernde „Kaneler Simous-RoagenvoUkornbrot", das be* fanntltti auch die Peristaltik <dte erstrebenswerte, wurmfähige Bewegung des Magens und der Darme bei der Berdauung) üeigerk. Durch den Genuß diefeS wohlbekömmlichen, den Appetit tn hohem Maße anregenden Bolksnahrnngömtttclv wird die Alkalefzenz des Sveitiels außer- ordentltch gesteigert und da starkaltattscher Speichel daS beste Schutzmittel gegen Zahnverderbnis ist, wird uns der fegens' volle Einfluß des Kasseler Stmonsbro,es auch in dieser Beziehung klar." 5882A Echt und irisch erhallltch bei: Krauter und Ernäbrungs-sfteformbauS Herm. Jung, Schulttratte 6._______________
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